r
Oberheffen
Iußball der heimischen Älannschasten
Die
mit
•X
und jetzt ein Aas Mer
Ja, das erfrischt wunderbar und gibt neue Kraft, wer vier trinkt, führt
seinem Körper Nährstoffe zu. vier ist fürwahr ein Veschmk der Natur.
vier ist deutsches volksgetrünk, vier regt an und ist bekömmlich
Er drängt nun als logische Folgerung zrvangs- läufig zur alleinigen UebernaHme der Anlage und Durchführung aller öffentlichen kraftfahr- fport-Veranftallungen.
Aus den nun folgenden Richtlinien des Führers des deutschen Krastfahrsports für das Sportjahr 1937 sind als Wesentlichstes hervorzuheben:
1. Der gesamte Kraftfahrsport wird — wie bislang — nach den Richtlinien des Führers des deutschen Krastfahrsports durch die Oberste Nationale Sportbehörde für die deutsche Kraftfahrt (ONS.) geleitet.
2. Die Durchführung aller öffentlichen Kraftfahrsport-Veranstaltungen — seien es Geländefahrten
1 t ba, " »01. p ®ie. es
die vierte ch Freude" gelangt die akturwaren
tag auf der Schanzen-
Oie Bezirksklaffe am (Sonntag.
VfB.-R. Gießen — Naunheim.
Burg — Lollar.
Bissenberg — 1900 Gießen. Dillenburg — Sinn.
Dortelweil fe st genommen werden. Die beiden jugendlichen Gefangenen hatten unter irgendeinem Vorwand dieFraudesGefängniswärters unter fortgesetzten Drohungen in eine Zelle ein- geschlossen und dann das Weite gesucht.
Landkrpts ©leben
X Wieseck, 13. Nov. Die NS. - Frauen - schäft veranstaltete gestern im kleinen Saal von Braun einen Vortragsabend, zu dem auch die Evangelische Frauenhilfe Einladung erhalten hotte. Gemeinsame Lieder umrahmten Dichtungen von C. Flaischlen, P. Rosegger, Hermann Löns, v. Dolkmann-Leander, H. Ehr. Andersen, Theodor Fontane u. a., die Frau Emmy Güngerich (Gießen) mit guter Einfühlung in die Werke der Dichter und mit tiefer Wirkung auf die Zuhörerschaft vorlas.
<5 Staufenberg, 14. Nov. Am kommenden Montag vollendet der Bürovorsteher i. R. Heinrich Becker III. in Staufenberg, Mainzlarer Straße 7, in geistiger und körperlicher Rüstigkeit sein sieb- zig st es Lebensjahr. Herr Becker war 52 Jahre lang in verschiedenen Betrieben der Buderus- schen Eisenwerke tätig, lieber 30 Jahre lang war er Leiter des Lohnbüros und Geschäftsführer der Betriebskrankenkasse für die Main-Wefer-Hütte in Lollar. In dieser Stellung hat er sich durch seine vorbildliche Bescheidenheit und Gefälligkeit die Achtung von Unternehmer und Gefolgschaft erworben und war weit über die Grenzen der engeren Heimat bekannt und verehrt. Als langjähriges Mitglied des Gemeinderats hat er feinen Teil zu der Entwicklung der Gemeinde beigetragen.
ch Leihg e st ern, 13. Nov. Eine Wild- fchweinfamilie, zwei alte Tiere und sechs junge, überquerte gestern gegen mittag die Straße Leihgestern—Gießen kurz vor einem hiesigen Fuhrwerk. Am Nachmittag zog das Rudel aus dem Wald in südlicher Richtung an Der Schlucht des Wäldchens zwischen Leihgestern und Watzenborn-Steinberg an ackerbestellenden Landwirten vorbei, in der Richtung nach dem Pfahlgraben über die Höhe weiter.
§. Lang-Göns, 13. Nov. Don der Gaufilmstelle wurden gestern abend in der überfüllten Turnhalle drei Filme gezeigt, die allgemeinen Beifall fanden. Nach einem Kulturfilm „Eine Fahrt durch den Suezkanal" und einer „Ufa-Tonwoche", mit Bildern aus dem spanischen Bürgerkrieg und einem Teil der Olympiade, lief der Tonfilm „Grüß mir die Lore noch einmal", der viel Heiterkeit auslöste.
- M u s ch e n h e i m , 13. Nov. Verschiedene hiesige Einwohner konnten gestern in unterer Gemarkung seltenes Wild beobachten. Einige Wildschweine zogen vom Kloster Arnsburg in der Richtung nach Münzenberg quer durchs Feld. Es handelte sich um kräftig entwickelte Tiere.
Kreis Alsfeld
> Groß-Felda, 12.Nov. Wie sehr sich alte Sitten durch Jahrhunderte erhalten, sieht man daran, daß hier von Martini an abends um 8 Uhr eine Glocke geläutet wird, die den Verirrten den Weg weisen sollte. Sie wird bis Mariä Lichtmeß geläutet, auch wenn heute durch die Straßenbeleuchtung ein Verirren unmöglich ist.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
< Kinzenbach, 12. Nov. An der Kartof- f e l s p e n d e für das diesjährige Winterhilfswerk beteiligte sich die Ortsbauernschaft restlos. Der Richtsatz von 10 Pfund pro Morgen der Betriebe wurde eingehalten, so daß das Ergebnis 108 Zentner betrug. Die Kartoffeln wurden gestern mit Fuhrwerken nach dem Bahnhof Dorlar gebracht, wo sie mit der Spende der Bauernschaften von Atzbach und Dorlar zusammen verladen wurden. Don dort ging die Fahrt nach Wiesbaden, wo sie an bedürftige Volksgenossen zur Verteilung kommen.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
G. R. Sie sind zur Zahlung des genannten Mehrbetrages verpflichtet. Bei Zubilligung von Ratenzahlungen wird regelmäßig ein Kaufpreis vereinbart, der nicht unerheblich über dem bei Barzahlung berechneten Preise liegt. Diese Preisdifferenz ist i auch keineswegs ungerechtfertigt, da der Verkäufer | andernfalls bei Vereinbarung von Ratenzahlungen einen beträchtlichen Zinsverlust erleiden würde und ! Abzahlungsgeschäfte regelmäßig für den Verkäufer \ mit einem gewissen Risiko verbunden sind. ;
■6tn «ich f“t di-
■“^samter ■ xM tom U worden Mn' beim M." Fest. U ^ese de. Mrung im ■ L,e 500 l.,1936 und Wwgramm' M 2 Mari lQbe an den IF heeres- M.rung im ■Qrf je 500 |Qfi es zu. ■K" liefern M'logranim
»Verkäufers Mgers oder Mpflegungs. »en angele Möglich. I Lastkraft.
^5 lieber- eilten Merk« angewiesen, lers für die 5 Erzeugers Ha/er als- erteilt bas
iftshaus des es Gießener ischaftsabenö on zu einer ftbenbe des treten der immer sehr llnzahl der oren hatte lern Karne- ir Univech- Hauses, Pg. reid) erfchie- seinen rvei- i des Karne- ,abende. Die kte Ziel erbieten.
-Lieder mit ' Aus der kurz Uh* nt. Geheim- «lbends das rbundenheu Es sei für i und Stu- itet hätten . Derdieml, che wich^r stungen an Studenten entenwer^' nige Worte ^früheren chtätsleen. unterfi"»
e
,n Woche"' eni 57 Ok.,
’S"50 kg
*;Ä
SJtxfpoit
Bilanz 1936 des deutschen Krastsahrsporles
Neue Nichtlinien für das Jahr 1937.
VfBer finden in Naunheim einen Gegner, der durchaus in der Lage ist, sie zu schlagen. — Nach ihrem Erfolg gegen Bissenberg ist man geneigt, den Burgern einen Sieg über Lollar auf eigenem Platze zuzutrauen. — Die 1900er müssen sich in Bissenberg sehr anstrengen, wenn sie wenigstens einen Punkt erringen wollen. —' Trotzdem die Dillenburger auf eigenem Gelände spielen, haben die ©inner die Aussicht, beide Punkte nach Hause zu nehmen.
5 kg 40 Pf., 50 kg 5 bis 3,40 Mk., Aepfel, §4 kg 15 bis 25 Pf., 50 kg 15 bis 25 Mk., Tafeläpfel, kg 25 bis 30 Pf., 50 kg 25 dis 30 Mk., Birnen, Vi kg 10 bis 20 Pf., Nüsse 45 bis 65 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf., fflän e 90 Pf. bis 1 Mk., Enten 90 Pf. bis 110 Mk Tauben, das Stück 50 Pf., Blumenkohl 35 bis 50 Salat 8 bis 10, Endivien 5 bis 10, Lauch 5 bis 8* Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf.
-,“1ei1R^>Ünfli.nM.iebV9'ä»ri9er. Am Montag. 16jnooember, kann der Dberpofttoaffner t R. Konrad L - h r Wilhelmstraße 51, in bester Gesundheit seinen 75. Geburtstag begehen.
" Finanzamts-Personalien. Der Re- aierungsrat beim Finanzamt Gießen, Freiherr von Schenck zu Schweinsberg, wurde mit Wir- kung vom 1. Dezember ab als Amtsvorstand an das Finanzamt Dillingen (Baden) versetzt. Steuerinspektor Frees beim Finanzamt Gießen wurde zum Obersteuerinspektor ernannt. Steuersekretär Gondolph vom Finanzamt Gießen erhielt seine Ernennung zum Steuerinspektor unter gleichzeitiger Versetzung an das Finanzamt Schotten. Steuersekretär Stark beim Finanzamt Gießen wurde zum Steuerinspektor, ©teuerblätar Brenner wurde zum Steuerassistenten beim Finanzamt Gie- ßen ernannt.
Wenn ihr schlachtet, denkt an das WHW.
Dank der gemeinsamen Anstrengung von $üt)- rung und Gefolgschaft ist das deutsche Volk — Gott sei Dank — über die Knappheit au fdem Schweine- markt hinweggekommen, und gerade in jedem länd- tichen haushalt ist man wohl in der Lage, in diesen Wochen vor dem Weihnachlsfest wieder an Haus- fchlachtungen zu denken.
Wie in den Jahren vorher meldet sich da auch wieder das Winterhilfswerk des deutschen Volkes und bittet die Volksgenossen, die nun eine mehrere Zentner schwere Sau schlachten, einen kleinen Teil an dieses große Hilfswerk des Führers abzu- führen.
Zu diesem Zweck sind durch die Kreisführung des WHW. an alle Orksgruppenamtsleilungen vorschriftsmäßige Konservenbüchfen abgegeben worden, die dort zu empfangen sind, um dann gefüllt wieder abgegeben zu werden.
In vielen Gemeinden werden die Büchsen schon durch die zuständigen Gemeindeinstanzen bei der Verabfolgung des Schlachlscheines ausgehändigk.
Dir find sicher, wenn sich diese Helferkreise an die beteiligten Volksgenossen wenden, daß sie keine Fehlbitte tun und daß auch auf ihrem Gebiet alles getan wird, um unsere Schlacht gegen hunger und Kälte segensreich zu gestalten.
Die Kreisführung des WHW. wird zum Schluß des Winterhalbjahres veröffentlichen, wieviel Büch- sen an Schlachtfpende in jedem Orte aufgekommen find, und sie ruft alle zu einem edlen Wettstreit in dieser Angelegenheit auf.
Kreisführung des WHW.
Oer wilde Wein.
Ampelopsis Veitchi, so lese ich im Baumschulenpreisbuch. Es ist der selbstrankende, wilde Wein, wie ihn der Dolksmund nennt. Einer der früheren Hausbewohner hat ihn gepflanzt, der letzte vor mir hat ihn mit rauher Hand geviertelt, bei mir darf er wieder wachsen, und m drei Sommern hat er fast alles wieder erobert, was ihm einst von der Hausfläche entzogen worden war.
Im Frühjahr begann es; über Nacht waren die Knospen gesprungen und zartes Braungrün schmückte die Wand. Nicht lange dauerte es, da war die ganze Wand geschmückt mit dem grünen Sommerkleid. Als gar die Glyzine mit ihrer Fülle der blauvioletten Blütentrauben dazu kam, da war der herrlichste Maienschmuck da. Wenige Wochen später werde ich eines Morgens wach und sah: es brummt und summt in der über und über grün bewachsenen Hauswand. Tausende und aber Tausende kleine, unscheinbare, grünliche Blütchen sind aufgegangen. Nun sind aber auch schon die Gäste da. „Wer zahlt die Völker, nennt die Namen, die gastlich da zusammenkamen ..." Bienen, Hummeln, Wespen, dicke Fliegenbrummer, kleine Falter — kurz: eine buntgewürfelte, ausgelassene Gesellschaft, in Feier- ftimmung, so scheints wenigstens, wenn ich das Gesumme höre. Aber nun nicht ein paar Tage, wie etwa beim Lindenbaum in seiner Blüte, sondern Wochen und Wochen. Und welch eine übergroße Fülle: Ich stelle mich an die blühende Wand: wie ein grüner Regen geht's über mich von den her- unterrieselnden Staubgefäßen.
Vier Wochen war ich fort in Urlaub. Als ich heimkomme: immer noch blüht der wilde Wein. Kurz sind die Sommertage, besonders dieses Jahr! Ich sehe zufällig eines Tages die Wand hinauf. Fast hat Der Wein Das Dach wieDer erklommen, aber was sehe ich? Da oben Die kleinen jungen Blättchen sind rot — der Herbst beginnt.
Und nun sind wiederum Wochen vergangen, da gibts jeden Tag etwas zu sehen. Das Farbenspiel ist herrlich an solch einer Wand mit dem Freund „Ampelopsis“. Ein Frost — und die Herrlichkeit geht zu Ende; was im Frühling, im Sommer, im Herbst das Herz erfreute, Die fcbone AugenweiDe, sie fällt. Nun steht der Freund kahl Da, aber wieder hat er Gäste. Die Blätter sind abgefallen, aber Tausende von kleinen blauschwarzen Beeren sind nun sichtbar. Die Freunde aus der Vogelwelt, Die schon gerne Nachtquartier in ihm bezogen, als er noch im Blätterschmuck stand, Stare, Amsel und der freche Spatz, haben nun fyier einen gedeckten Tisch. , Bis ins Frühjahr hinein naschen sie gern, für sie muß es ein Leckerbissen sein, so ein paar Beerlein.
Und dann beginnt Der Kreislauf von neuem... Das ist mein Freund, ich liebe ihn, den Ampelopsis Veitchi. D-
Richtkranz auf dem Friedberger ।
Adolf-Hitler-Polytechniknm. <
LPD. Friedberg, 13. Nov. Die Bauarbeiten 1 am Adolf-Hitler-Polytechnikum in < Friedberg sind während Der letzten Monate so rasch c vorwärts geschritten, Daß in Diesen Tagen Das Richt- < fest gefeiert roerDen konnte. Das große GebäuDe, das \ unweit Des Personenbahnhofs errichtet rourDe, Dürfte i
nach feiner Fertigstellung eine ZierDe Der StaDt werDen.
Zwei Häftlinge in Friedberg ausgebrochen.
LPD. Friedberg, 13. Nov. Am Donnerstag- nachmittag brachen zwei Häftlinge aus Dem hiesigen Amtsgerichtsgefängnis aus. Sie konnten je- Doch bereits am Abend wieder bei Okarben und
Korpsführer Hühnlein, der bereits in feiner programmatischen Ansprache anläßlich des Führerappells des NSKK. in Döberitz eine Neuregelung des deutschen Krastfahrsports für das Jahr 1937 angekündigt hatte, hat nunmehr die entsprechenden Richtlinien erlassen.
In einer Bilanz des Sportjahres 1937, die der Korpsführer seinen Richtlinien voranstellt, zeigt er auf, welche außerordentlichen Erfolge der deutsche Kraftfahrsport auch im Jahre der Olympischen Spiele wiederum im In- und Ausland zu erringen vermochte.
3m internationalen Automobil-Renn- f p o r t sind bei fast allen großen veranstal- tungen Deutsche Fahrer auf deutschen Wagen siegreich gewesen, und auch die Europa-Meisler- schaft hat Deutschland für sich siegreich behaupten können. Auch im Motorrad-Rennsport konnten deutsche Fahrer auf deutschen Maschinen hervorragende Leistungen erzielen, und zum ersten Male wurden die deutschen Meisterschaften für Motorräder ausschließlich auf deutschen Maschinen erkämpft.
Mit Freude und Genugtuung kann ein immer stärkeres Hineinwachsen Der Jugend und vornehmlich der in den Motorsportscharen der HI. zusammengefaßten Jugend in den Kraftfahrsport fest- gestellt werden. Allein 68 Veranstaltungen, die in erster Linie von den Einheiten des NSKK. durchgeführt werden, haben der Weiterentwicklung des Kraftfahrgeländesportes, der auf dem besten Wege ist, zum wirklichen Volkssport zu werden, gedient. An Den in Deutschland) im Jahre 1936 zur Durchführung gelangten kraftfahrsportlichen Veranstaltungen haben sich insgesamt 16 150 Fahrer beteiligt. Diese verteilen sich auf die einzelnen Gliederungen wie folgt: NSKK. 8080, Wehrmacht 4370, DDAC. 2509, SS. 612, HI. 255, SA. 60, Verschiedene 264.
Diese Aufstellung zeigt Deutlich, daß das NSKK. allein die Hälfte aller Teilnehmer stellt. Der aktive Geist, Der Dem N a ti o na l sozia l i sti s ch e n Kraftfahrkorps innewohnt, hat Dieses stetige Anwachsen seiner Beteiligung am Kraftfahrsport bewirkt.
r, findet in Filmvortmz ' durch Süd- m für Mit- if der Kreis- lenffraOe 18,
Die Dritte JgD. spielt gegen Heuchelheims zweite. Der Ausgang ist offen.
Gpielvepeimgung 1900 Gießen.
Biffenberg — 1900.
Die Blauweißen müssen am Sonntag Die Reise nach Bissenberg antreten. In früheren Jahren konnte sich eine Mannschaft schon etwas „einbilden", wenn sie von dort mit einem achtbaren Resultat zurückkehrte. Ganz besonders aber, wenn ihr ein Punktgewinn gelungen war. In diesem Jahre haben die Bissenberger noch nicht so recht überzeugen können, aber sie werden bestrebt sein, die einmal errungene Position, unter Aufbietung aller Kräfte zu verteidigen. Aus diesem Grunde bedarf es wohl keiner weiteren Erörterungen, um die Blauweißen davor zu warnen, daß das Spiel so ohne weiteres zu ihren Gunsten zu entscheiden wäre. Es hat sich schon zur Genüge bewiesen, daß ein angeschlagener Gegner zu Leistungen fähig ist, die man ihm vorher nicht zugetraut hätte. Es bedarf daher besonderer Vorsicht, wenn die in der Aufstellung: Rahn: Zei- ler, Lippert; Erhard, Heilmann, Lehrmund; Müller, Schellhaas, Enders, Garth, Heuser antretenden 1900er mit einem Erfolg rechnen wollen.
Jugendfutzball.
1900 1. Jugend — Leihgestern 1. Jugend: Das erste Spiel in der Nachrunde trägt am kommenden Sonntag die 1. Jugend gegen Leihgestern aus. Es wird sehr nötig sein, das Spiel von Beginn an ernst zu nehmen. Das ist aus Den bisher erzielten Ergebnissen zu ersehen. Aber auch Die Blauweißen haben in letzter Zeit überzeugende Spiele gezeigt unD müßten in Der Lage sein, einen Sieg zu erringen.
1900 2. IugenD — Tuspo. Wieseck l.JugenD: Die Zweite Jugend hat ebenfalls Die VorrunDe beenDet und ist am Sonntag nach Wieseck zu einem FreunD- schaftsspiel eingelaDen. Es wirD zu einem interessanten Vergleich Der Spielstärke kommen.
1900 3. IugenD — Staufenberg IugenD: Die dritte Jugend empfängt auf eignem Platz die Jugend Staufenbergs. Die 1900er sollten nach dem am vergangenen Sonntag errungenen hohen Sieg auch über Staufenberg siegreich sein können und Damit ihren Platz in Der Tabelle festigen.
Oie Kreisklaffen am Sonntag.
VfB. II — Naunheim II (Nesseldreher, Heuchelheim); Burg II — Lollar II (Friedrich, Dillenburg); Bissenberg II — 1900 II (Deis, Nauborn); Dillenburg II — Sinn II (Schmidt, Burg); Lich gegen Garbenteich (Niersbach, Wetzlar); Klein-Linden gegen Steinbach (Grote, Mainzlar); Niedergirmes gegen Oberbiel (Zutt, Wetzlar); Steindorf — Ulm (Volkmar, Wetzlar); Burgsolms — Ehringshausen (Buß, Steinberg); Philippstein — Aßlar (R. Würz, Holzhausen); Sportfreunde — Leun (Krämer, Rod- heim); Nauborn — Holzhausen (Scharf, Wetzlar); Hermannstein — Albshausen (Marscheck, Wetzlar); Steinberg II — Tv. 1846 II (Weinandt, Leihgestern); Bieber — Muschenheim (Lotz, Launsbach); Staufenberg— Flensungen (Böcher, Gießen); fiauns-
VfB.-Reirbsbahn Gießen.
Raunheim auf dem Waldsportplatz.
Wenn auch die Naunheimer nicht mehr so spielstark sind, wie im vergangenen Jahre, so stellen sie doch eine Mannschaft ins Feld, die bei der Meisterschaftsfrage mitsprechen wird. Die Stärke der Naunheimer liegt darin, daß sie sich auf feit Jahren zusammenspielende Kräfte stützen. Die Naunheimer haben noch den Vorteil, einzelne Spieler zu besitzen, die schon repräsentativ herangezogen wurden. Vor einer soliden Hintermannschaft steht eine Läuferreihe, die sowohl im Aufbau wie in der Abwehr gutes leistet. Der gefährlichste Mannschaftsteil ist der Sturm. Unter diesen Verhältnissen und bei dem Vergleich des Tabellenstandes wäre man ohne weiteres geneigt, Den Nauheimern einen glatten Sieg zuzutrauen. Da jedoch die Gießener zum ersten Male mit ihren neuen Spielern auf den Plan treten, so verspricht man sich hiervon eine wesentliche Verstärkung Der hiesigen Mannschaft.
Die Gießener bringen folgenDe Spieler auf Den Plan: Balser; Schwarz, Stephan; Hauptfeld, Knauß, Feuster; Fehling, Mund, Krämer, Heß, Szponick.
Diese Aufftellung ist die stärkste, Die Der Verein zur Zeit herausbnngen kann. Man erwartet. Daß Die Mannschaft alles einsetzt, um vom Tabellenende wegzukommen. Leiter des Spieles ist Gutmann- Atzbach.
VfD.-R. II — Raunheim II.
Die Naunheimer zweite Mannschaft gibt einen sehr starken Gegner ab. Die zweite des Platzoereins muß sich gewaltig strecken, wenn sie in diesem Spiele erfolgreich sein will.
Jugendfutzball.
VfB.-R. 1. Jgd. — Watzenborn-Steinberg 1. Jgd.: Die erste Jugend tritt in Steinberg auf einen Gegner, der im Vergleich zum vergangenen Jahre nicht mehr so spielstark ist. Aber da die Steinberger auf ihrem Platze immer sehr gefährlich waren, so dürfen die Gießener das Spiel nicht leicht nehmen.
VfB.-R. II — Alten-Buseck I: Da die zweite Mannschaft in letzter Zeit nicht nur eine konstante Form aufweist, sondern ständig ihre Leistung steigerte, so erwartet man einen knappen Sieg.
Mitten im Zentrum der Stadt
Plockstraße Nr. 11, ist eine sehenswerte Tevvich-, Gardinen- und Dekorations-Schau eröffnet worden. Prachtvolle Tevviche, Gardinen und Dekorationen ziehen die Ausmertsamkeit der Beschauer auf sich, ^I"^r Veranstalter dieser sehenswerten Schau ist das bekannte Tevvich- u. Gardinenbaus Ludwig, Gene und Pfaff, früher Brumlik-Haus, Frank- surt am Marn, Liebfrauenstraße 1-3._________7088y
oder Rennen — bleibt ausschließlich d e n Gliederungen des NSKK. Vorbehalten — somit werden auch die internationalen und nationalen Rennen den für ihren Austragungsort zu- ständigen Motorgruppen bzw. -Brigaden des NSKK. zur Durchführung übertragen.
3. Der Deutsche Automobil-Club (DDAC.) führt selbst nur solche kraftsportliche Veranstaltungen durch, deren Träger seine Ortsgruppen mit ihrer Gefolgschaft sind. Seine Mitglieder, die im Besitze der nach den Gesetzen des deutschen Kraftfahrsportes erforderlichen Ausweise bzw. Li- zenzen sind, haben das Recht, sich an allen von Der ONS. bzw. Dem NSKK. organisierten und durch, geführten kraftsportlichen Veranstaltungen zu beteiligen. Jrn übrigen sieht Der DDAC. seine be» Deutungsvolle Aufgabe in Anpassung an Die Zu- sarnrnensetzung seiner Gefolgschaft in erster Linie in der wirtschaftlichen Verbesserung der Fahrzeughaltung und Dem Ausbau Der Kraftfahrtouri st ik.


