Wirtschaft.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Der Frankfurter Schlachtviehmarkt hatte in der abgelaufenen Woche für fast alle Gattungen wieder sehr lebhaftes Geschäft. Die Neuordnung des Der-, kehrs mit Rindvieh hat sich allgemein stark ausgewirkt.
Der Großoiehmarkt war sehr schwach beschickt, so daß der Bedarf nur mit 36 v. H. gedeckt werden konnte. Es standen nur 393 (725) Tiere -um Verkauf. Der Anteil der Kühe am Gesamtauftrieb betrug 63 o.H. Die Qualität war, im ganzen gesehen, geringen als in der Vorwoche. Die Tiere wurden den Metzgern zugeteilt.
Im Hinblick auf den knappen Riederauftrieb nahm der Kälbermarkt trotz der wesentlich stärkeren Zufuhr (1321) gegen 1177 Stück) einen lebhaften Verlauf; die Preise zogen zunächst angesichts der guten Qualitäten etwa 2 RM. an, liehen aber gegen Ende der Woche wieder auf den Dorwochenstand nach, geringe Tiere erreichten nicht die letzte Notiz infolge der abfallenden Qualität. Der Markt konnte geräumt werden.
Der Schweinemarkt zeigt eine weiter günstige Entwicklung. Für fettes Fleisch ist die Kauflust wesentlich stiller geworden. Der Auftrieb erreichte mit 4264 (4100) nahezu den Dorjahresstand. Bei den schweren Schweinen ist ein leichter Rückgang der Qualität festzustellen, doch ist der durchschnittliche Ausmästungsgrad weiterhin zufriedenstellend.
Der geringe Auftrieb von Schafen von nur 89 (429) Stück konnte bei gleichbleibenden Preisen abgesetzt werden. Die Nachfrage nach Schaffleisch dürfte mit fortschreitender Jahreszeit stark abnehmen.
Im Hinblick auf die geringen Lebendviehzufuhren am Rindermarkt entwickelte sich auf dem Fleischgroßmarkt lebhaftes Geschäft. Die Bestände wurden geräumt, wobei sich die Preise im Sinne der Höchstpreisanordnung staffelten.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Das Angebot in Weizen genügt zur völligen Bedarfsdeckung des laufenden Geschäfts. Im Gegensatz zu Frankfurt wird in Mannheim auch norddeutscher Weizen so reichlich angeboten, daß Absatzmöglichkeiten für März und April kaum noch bestehen.
Roggen ist weiterhin sehr gefragt und knapp. Es sollen aber jetzt Andienungen der RfG. erfolgen, die bereits zugesagt sind. Auch gewährt die Hauptvereinigung Frachtzuschüsfe, nicht nur für Kahnladungen, sondern auch für Wagenladungen, was sich in Starkenburg und in Rheinhessen teilweise günstig ausgewirkt hat. Allerdings ist jetzt nur noch wenig Roggen zu erhalten, da Baden und die Pfalz schon zu einem früheren Zeitpunkt die gesamte Märzware aus dem Markt genommen haben.
Industriegerste wird von den Erzeugern nicht mehr angeboten, nur die Bestände der ersten und zweiten Hand werden noch umgesetzt. Futtergerste hat nach wie vor geringes Angebot.
Hafer aus unserem Gebiet ist weiter sehr knapp, doch konnte der dringendste Bedarf der Fuhrhalter namentlich aus neuerlichen Zuweisungen der RfG. befriedigt werden.
Am F u t t e r m i t t e l m a r k t ist die Lage noch unverändert. Trotz der milden Witterung, die den Weidegang begünstigt, zeigt der Verbraucher noch starken Bedarf für Kraftfuttermittel, wie Kleie, Oelkuchen und Schnitzel, doch war oerfügungs- freie Ware beim Handel kaum zu erhalten, Biertreber und Malzkeime hatten etwas schwierigeren Absatz, offenbar sind die Preise noch zu hoch. Nach- und Futtermehle fanden kaum Beachtung.
Mehl: Weizenmehl hat laufendes Bedarfsdeckungsgeschäft. In Roggenmehl herrscht gute Nachfrage, zu deren Befriedigung teilweise norddeutsches Mchl von den hiesigen Mühlen herangezogen werden muß, da sie aus hiesigem Roggen nicht genügend Vorräte haben.
Der Rauhfuttermarkt liegt still bei eher weichenden Preisen und reichlichem Angebot seitens der ersten Hand.
Rhein-Mainische Börse.
TNitlagsbörse Aktien schwächer.
Frankfurt a. M., 13. März. Bei Fortdauer der starken Zurückhaltung war die Tendenz am Aktienmarkt weiter etwas schwächer. Von Berliner Seite lagen kleine Verkäufe vor, während sich am hiesigen Platz eher etwas Deckungsbedürfnis zeigte. Daher wiesen auch die Rückgänge selten mehr als 0,50 bis 1 v. H. auf. Am Montanmarkt gaben Klöckner und Rheinstahl jedoch je 1,50 v. H. nach, ferner verloren Harpener 1, Mannesmann 0,75 und Verein. Stahlwerke 0,50 v. H. Ilse Genuß
blieben zu 127,50 unverändert, ebenso Otavi Minen mit 17,50. Am Elektromarkt gaben Siemens 1,50, Licht und Kraft 1 und AEG. 0,40 v. H. nach. Die Farben-Aktie ging seit langem unter die 150 v. H- Grenze und notierte mit 149,75 (150,25). Von Maschinenwerten verloren Daimler 0,75, Eßlinger 0,75 und Muag 0,50 v. H. Kunstseideaktien gingen bis 0,75 v. H. zurück, AKU. 47,75 (48), Bemberg 90 (90,75). Bauaktien blieben behauptet, Cement Heidelberg 130,50, Jul. Bergsr 121. Leicht rückläufig waren Reichsbank, Nordd. Lloyd um je 0,25 v. H.
Der Rentenmarkt hatte bei behaupteter Tendenz kleines Geschäft. Etwas schwächer lagen zertif. Dollar-Bonds, 6proz. Preußen 61,25 bis 61,50 (62), 6proz. Spargiro 61,50 bis 61,75 (62,25). Mäßig hoher lagen Zinsvergütungsscheine mit 93,50 (93,40), Kommunal-Umschuldung, späte Schuldbuchforderungen und Reichsaltbesitz lagen unverändert. Von fremden Werten notierten: 4proz. Rumänen unü. 5,20, Anatolier I und II unv. 37,13, 5proz. Goldmexikaner 13,13 (13,25).
Im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktienmarkt zwar sehr klein, die Haltung war aber widerstandsfähiger und teilweise brachte der Aktienmarkt leichte Erholungen von 0,25 bis 0,50 v. H. IG.-Farben 150,25 nach 149,75, Verein. Stahlwerke 81,75 nach 81,2'5, AEG. nach 34,40, AKU. 48 nach 47,75, Hoesch 86 nach 85,90 (87). Von später notierten Werten lagen Zellstoffaktien uneinheitlich, Aschaffenburg 81,90 (81), Waldhof 118 (119), Feldmühle 118,50 (119).
Am Rentenmarkt bröckelten späte Schuldbuchforderungen und Kommunal-Umschuldung etwas ab, auch zertif. Dollar-Bonds gingen noch etwas zurück. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligatio- nen lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe und Stadtanleihen notierten uneinheitlich, wobei leichte Rückgänge überwogen. Auslandrenten lagen still.
Im Freiverkehr ermäßigten sich Ufa auf 52 (52,50), Frankfurter Handelsbank auf 31 (31,50), sonst nannte man u. a. Adlerwerke unv. 98, Gro- roag unv. 80, DDM. unv. 128,50 und Wayß und Freytag unv. 92.
Hlontag keine Abendbörse.
Arn Montag, 16. März, fällt die Frankfurter Aben?börse aus.
Fwd. Die Adam Opel AG. in Rüsselsheim steigerte ihren Vorjahrsrekordabsatz im Jahre auf 84 921 (59 763) im Inland abgesetzte und 11306 (8441) im Ausland ab gesetzte Wagen. Ein besonderes Merkmal bedeutet die Trennung der L a st w a g e n h e r st e l l u n g, die jetzt in dem neuen Werk in Brandenburg erfolgt, sowie die Produktionsgrenze von
über 100 000 Wagen in einem einzigen Jahre, wodurch Opel in die vorderste Reihe sämtlicher Automobilfabriken der Welt eintritt. Das Fahr- r a b g e f d) ä f t der Opel AG. verzeichnet im allgemeinen Rahmen den Rückgang in dieser Branche.
Die Ertragsrechnung und die Bilanz rechtfertigen die im vorigen Jahre vorgenommene starke Rüstung des Werkes für die neue Produktion. Das Jahr 1935 war recht erfolgreich, es brachte eine starke Steigerung der Gewinnziffer, einen mehrfachen Umschlag des Aktienkapitals — der Umsatz wird nicht genannt, dürfte aber über eine viertel Milliarde betragen haben — und schließlich ein Anschwellen der flüssigen Mittel. Der Bruttoertrag stieg auf 112,82 (82,60) Millionen Mark, Zinseingänge aus Kaffafkonto auf 2,82 (1,77), während außerordentliche Erträge nur noch 0,5 (1,87) brachten. Die Personalaufwendungen stiegen auf 49,75 (39,89) Mill. Mk., Besitzsteuern auf 9,33 (5,91). Der Jahresgewinn erhöhte sich auf 19,76 (13,40) Mill. Mark. Davon werden 4,0 Mill, zur Erhöhung der gesetzlichen Reserve auf 10 v. H. des Aktienkapitals verwandt, 9 Mill. Mark werden als Sonderreserve im Hinblick auf verschiedene Maßnahmen und Erweiterungen zum Ziele der Vervollkommnung und Verbilligung der Wagen errichtet, d. h. daraus wird zunächst eine eigene Schmiede errichtet, die Erstellung einer eigenen Gießerei ist vorgesehen, aber wohl erst in den nächsten Jahren zu erwarten. Eine Million Mark wird für die kommenden laufenden Wohlfahrtszwecke bereitgestellt, dann werden erwartungsgemäß 6 v. H. Dividende, also erstmalig seit Bestehen der Firma 1929 als AG., vorgeschlagen, die restlichen 2,07 Mill. Mark werden vorgetragen. Die Generalversammlung wird weiterhin über die
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkk. i
Frankfurt a. M., 13. März. Das Gemüseangebot blieb im ganzen noch gut. Treibhaussalat verzeichnet steigendes Angebot. Geschäft rege. Preise für Rosenkohl nachgebend, für Weißkraut höher, sonst unverändert. Ausländischer Blumenkohl und Salat bei gutem Angebot weiter lebhaft und anziehende Preise. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 15 Stück, 4,75 itaL, Eskarol, Steige 24 und 32 Stück, 3,00 bis 3,30 itaL, gr. Feldsalat 25 bis 35, Feldsalat klein 40 bis 70, Gewürzel gr. Bdl. 30 bis 50, Karotten 4 bis 6, gelbe Kartoffeln, 50 Kilogramm, 3,80 bis 4,00, Erd-Kohlrabi 3 bis 5, Kopfsalat (Treibhaus) Stück 30 bis 32, Kopfsalat, Steige 24 Stück 5,50 bis 6,00 span., 24 bis 40 Stück 5,00 bis 5,50 itaL, Schlüpfer 75 bis 80, Lattich 50 bis 60, Meerrettich 35 bis 45, Rosenkohl 20 bis 23, Rote Rüben 3% bis 8, Rotkraut 10 bis 14, 12% bis 14 holl., Sellerie gr. 20 bis 28, mittel 14 bis 18, klein 10 bis 12, Spinat 8 bis 12, Schnittlauch Bdl. 30 bis 35, Schwarzwurzel 14 bis 22, Weißkraut 9 bis 12, Wirsing 13 bis 15, Winterkohl 10 bis 12, Zwiebeln 9% bis 10.
Am Ob ft mar ft ergab sich keine Veränderung, das Geschäft war im allgemeinen gut und die Preise kaum verändert. U. a. notierten: Aepfel I 28 bis 35, II 20 bis 26. III 16 bis 20, Boskop 26 bis 35, Roter Eifer 20 bis 25, Schafsnase 16 bis 20, amerifan. Aepfel, Kiste etwa 40 Pfund, rote 15,00 bis 18,00, Apfelsinen, blond 12 bis 18 span., Blut 13 bis 20 span., Blut 20 bis 23 itaL, Bananen, Kiste 25 Pfund, 5,00 bis 6,00 Kamerun, Kranz- Feigen, 25 Kilogramm, 8,50 bis 9,00, Smyrna- Feigen, 50 Pfund, 10,00, Zitronen, Kiste 300 bis 360 Stück 6,00 bis 7,00.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 13. März. Die Entwicklung des Buttermarktes hat sich den Erwartungen entsprechend verbessert. Die Zufuhren zum hiesigen Platz waren besonders anfangs der Woche recht gut, so daß die Kleinhandelsgeschäfte fast durchweg zufriedenstellend beliefert werden konnten und ihrerseits die Forderungen des Konsums erfüllten. Ende der Woche waren die Anlieferungen kleiner, insbesondere holländische Butter hat nur unzureichende Zufuhren. Es notierten in RM. per 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 145—148, feine deutsche Molkereibutter 143—145, deutsche Molkereibutter 142, Landbutter 125. Holl. Butter 145—148.
Gründung einer besonderen Wohnungsbaugesellschaft, der etwa 2 Millionen Mark zugeführt werden, beschließen. Der Fabrikbesitz ist nicht belastet.
Die Opelbilanz spiegelt den vollen Erfolg der Reichsregierung und ihrer Maßnahmen zur Motorisierung Deutschlands wider. Es erhöhte sich die Produktion seit den ersten Maßnahmen um 383 v. h., die Reuzulassungen in Deutschland um 317 v. h., der Automobilbestand um 53 v. h. und die Ausfuhr um 133 v. h. Gleichzeitig konnte der Preis der Wagen verbilligt werden.
Für eine weitere Verbilligung müßten Fortschritte bei einzelnen Dorindustrien erzielt werden. Opel beschäftigt 18 310 Mann, die Konsolidierung der etwa 12 000 Mann Gefolgschaft, die erst 1933 und 1934 zu Opel kam, schreitet nach bisher natürlichen Reibungen fort. Befruchtet durch den Aufschwung der letzten drei Jahre werde auch das Jahr 1936 güte Absatzmöglichkeiten für die deutsche Automobilindustrie bieten.
Die Firma geht mit wohlausgerüsteten Werks
anlagen in das laufende Jahr, sie will ihren Leistungsgrad noch erhöhen, insbesondere beim Export. Der Opelexport sei stückmäßig und wertmäßig weiter gestiegen.
lieber die Finanzierung des Wagenkaufes fei eine Angabe aus Rüffelsheim vermerkt, wonach die Quote der Barkäufe 1935 auf etwa 50 v. H. gegen 55 und 60 v. H. das Jahr vorher herunterging. Von den Kreditkäufen werde etwa die Hälfte sehr kurzfristig bis zu vier Monaten finanziert, etwa 30 v. H. weifen eine Laufzeit von über vier bis zu zwölf Monaten, etwa 20 v. H. über 12 bis zu 18 Monaten auf. Die Kreditinanspruchnahme verteilte sich zu 58 v. H. auf Geschäftskäufe, 13 v. H. freie । Berufe, 11,5 v. H. Bauern, Gärtner usw., 11 o. H. Festbesoldete und 1,5 v. H. Private. HV. am
I 23. März.
<Tird>fid>e 7ld*rid)fett
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 15. März. Okuli.
Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Propst Knodt; 11: Kinderkirche der Matthäusgemeinde; Propst Knodt; 18: Pfr. Becker. — Zohanneskirche. 9.30: Pfr. Bech- tolsheimer; 11: Kinderkirche der Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 18: Pfr. Ausfeld; 20: Bibelbesprechung. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Anthes; 11: Kinderkirche der Luthergemeinde; Pfr. Anthes. — Petruskapelle, Wetzlarer Weg 59. 9.30: Pfr. Trapp. — Wieseck. 9.45: Hauptgottesdienst; 11: Kinderkirche — Alten-Vuseck. 10: Gottesdienst. — Trohe. 13: Gottesdienst. — Albach. 12.30: Gottesdienst und Christenlehre. — Steinbach. 10: Gottesdienst. — Rödgen. 10: Gottesdienst. — Annerod. 13: Gottesdienst; 20: Abendgottesdienst.— Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottesdienst (2. Abteilung). — Kirchberg. 10: Gottesdienst; Pfarrassistent Metzler. — Daubringen. 13.30: Gottesdienst; Pfarrassistent Metzler. — Treis an der Cumba. 10: Hauptgottesdienst; Missionar Oberlein von Herrnhut; 11: Katechismuslehre; 19: Lichtbildervortrag von Missionar Oberlein. — Klein-Linden. 9: Gottesdienst und hl. Abendmahl für die männliche Jugend; 11: Kindergottesdienst. — Garbenleich. 10: Gottesdienst. — Hausen. 13: Gottesdienst. — Lich. 10: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kindergottes- dienst; 14: Stiftspfarrer Naumann. — Rieder- Bessingen. 10: Stiftspfarrer Naumann. — Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst. — Veilenhausen. 9.30: Hauptgottesdienst. — Münzenberg. 11: Gottesdienst; 20: Passions-Abendgottesdienst. — Trais-Münzenberg. 9: Gottesdienst; 18.30: Passions-Abendgottesdienst. — Hungen. 10: Gottesdienst; 13.30: Kindergottesdienst. — Reinhardshain. 10: Gottesdienst. — Beltershain. 12.30: Gottesdienst. — Dahenborn- Sleinberg. 13: Gottesdienst.
Montag, den 16. März.
Münzenberg. 20 Uhr: Mädchenabend.
Dienstag, den 17. März.
Langsdorf. 20.30 Uhr: Feierstunde der Inneren Mission mit Filmvorführung „Segensspuren der Liebe".
Mittwoch, den 18. März.
Klein-Linden. 20 Uhr: Passionsandacht. — Lich. 20: 4. Passionsandacht. — Münzenberg. 20: Frauenbund.
Freitag, den 20. März.
Bettenhausen. 20 Uhr: Passionsandacht.
Christliche Gemeinde Gießen. Sonntag, 15. März. 10 Uhr: Erbauungsstunde; 20.30: Evangelisation; Prediger Lück. — Dienstag, 17. März. 20.30 Uhr: Bibel- und Gebetstunde.
Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirchliche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntaa, 15. März. 15 Uhr: Männerstunde ; 20.30: Evangett- sationsstunde. — Mittwoch, 18. März. 20.30 Uhr: Bibelstunde. — Donnerstag, 19. März. 20.30 Uhrr Jugendbundstunde.
Evangelische Stadtmission, Löberstraße 14. Sonntag, 15. März. 20.15 Uhr: Evangelisationsvortrag; Missionsinspektor Veiel. — Mittwoch, 18. März. 20.30 Uhr: Bibelstunde.
Baptistengemeinde, Gartensirahe 13. Sonntag, 15. März. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30: Evangelisation. — Donnerstag, 19. März. 20.30 Uhr: Bibelstunde.
Katholische Gemeinden.
Samstag, den 14. März.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 15. März. 3. Fastensonntag.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Kinder und der Kolpingsfamilie; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Prediat. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Vortrag und Andacht. — Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. — Ridda. 8.15: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Mittwoch, den 18. März.
Hungen. 7.15 Uhr: Messe.
vesfentlicher Sonntagsdienst.
Polizei: Telefon 2751, nur in dringende« Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02.
Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telefon 2500
Aerzte : Frau Dr. Marx, Dr. Ploch. Zahnarzt: Dr. Geyer.
Apotheke: Engel-Apotheke.
Die Adam-Opel-AG. im Jahre 1935.
Rekordabsatz und Gewinnsteigerung - 6 (0) Prozent Dividende —. Sonderreserve für Neuanlagen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Datum
Banknoten.
Gritzner
0
Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4
Süddeutscher Zucker
10
9,13
9,25
Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlosjenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
28,4 I 89
I 198 I
8,25
8,25
13,25
1
95,75
159,25
30,5
302,5
174
180,5
4 0
5
5 0
7
0
8 0
17,5
122
119
48
90,75
119
81
ManSselder Bergbau ..
Kokswerke...........
Rheinische Braunkohlen
Rheinstahl ...........
Vereinigte Stahlwerke.
Otavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln.
Kaliwerke Salzdetfurth
Schultheis Patzenhofer
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
Bemberg...................
1,2
8,2
7,9
8 .12,9
Die hinter den Papieren an;
. o . 5 . 6 ?y,
94 I
130,5 ।
130 I
28,65
1,2
8,5
8,3
8,3
13,25
I. ®. Farben-Jndustrte
Schetdeanstait........
Goldschmidt
Rütgerswerke
Metallgeiellschaft
Philipp Holzmann ....
Zementwerk Heidelberg
Cementwerk Karlstadt..
. 0 7*/, 12
• 8
1,25
8,13
7,9 8
13
28,5
1,2
Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas.......
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ... Lrenstetn & Koppel .. Westdeutsche Kaufhof. (?hnbe..............
Accumulatoren-Fabrik Eonti-Gummt......
5 131,5
6 —
12 218
4 111,75
0 81,75
4% Oesterreichtsche Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische StaatSrenk v. 1910 4y»% deSgl. von 1918..........
6% abgest. (Bolbmerilaner von 99 B"8dadbahn-Anleihe
71 150,25 1
9 211,5 !
5* 106
6 119,75
41 110,5 I
Krankfun a. M.
Berlin
Schluß« kurs
Schiußr. Abend« börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börse
12.3.
13.3.
12.3.
13-3-
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß« turs
Schluß!. Mittag« börie
«jfltum
12.3.
133
12.d.
13-3-
4% besgl: Serie II ..........
9,13
9
—
—
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
6,13
6,13
6,2
6,13
sy,%Rumän.vereinh.Rentev.l913
9,13
9
9
8,85
4% Rumänische vereinh. Rente
5,2
5,15
5,2
5,05
2%% Anatolier...........
37,13
37,13
37,25
37,13
Hamburg-Amertka-Paket .....
0
15,65
15,25
15,65
15,13
Hamburg.Südam. Dampfschiff
0
—
—
26,65
—
Norddeutscher Lloyd .........
0
17,4
17,13
17,5
17
A.G. für Verkehrswesen Akt. .
0
105,5
104,5
105,4
104,75
Berliner Handelsgesellschaft ...
6
111
110
111,13
110,25
Commerz- und Privat-Bank ..
0
92,5
91,5
92,25
92
Deutsche Bank und Dtsconto
Gesellschaft................
0
92,5
92
92,5
92
Dresdner Bank..............
0
92,5
92
92,5
92
Reichsbank ................
1*2
184,25
184
184,4
184,25
A.E.G......................
l)
34,75
34,75
35
34,9
Bekula....................
10
140,4
140
140,4
140
Elektr. Lieferungsgesellschaft..
5
119,25
118
119,5
118,25
Licht und Kraft ........... 6 V.
135
133,5
135
134,13
Felten & Guilleaume.......
4
112,75
111,75
112,75
112,25
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
126
125
126
125,25
Rheinische Elektrizität ........
6
124,25
121
123,5
121
Rhein. Wests. Elektr..........
6
126,25
126,25
126,5
125,9
Schuckert & (£o...............
4
130
129
131,13
129,5
Siemens & Halske...........
7
167
165,5
168
165,5
Lahmeyer & Co.............
7
124,75
124
125,25
125
Buderus ..................
4
94,75
94
95,4
94,25
Deutsche Ekdöl .............
4
108,13
106,75
107,5
107,25
Harpener..................
0
113,75
112,5
114
113
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .
8
87
85,5
86,5
85,5
Ilse Bergbau ..............
6
——
—
158
157,25
Ilse Bergbau Genüsse .......
6
127,5
127,5
127,25
127
Klocknerwerke ..............
8
83,75
82,25
83,25
82,4
Mannesmann-Rühren.......
0
81,25
80
81,25
80,25
Arant,uri o. 2)1.
Benin
Schluß« kurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß« kurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
12-3.
13.3
12 3.
13.3
6% Deutsche RetchSanlethe v. 1927
100,5
100,25
100,5
100,5
<% Deutsche Reichsanl. von 1934
97,65
97,65
97,65
97,65
vy2% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
102,9
102,9
—
103,4
Ausloi.-Rechten .............
110,5
110,5
110,5
110,5
4*/i% Deutsche Retchspostschatzan-
100,1
100,1
100,2
100,13
6% ehem.8% Hess. Bolk'sstaat 1929
98,25
98,25
4Vi% ehem. 8% Hessische Landes, bank Darmstadt Gold R. 12....
6*/2% ehem. 4y,% Hess. Landes-
96,4
96,4
—
96,4
Hypothekenbank DarmstadtLigui <y2% ehem. 8% Darmst. Komm.
100,9
100,9
—
—
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
Oberhesjen Provinz-Anleihe mit
92,25
92,5
—
—
_
-
_
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten <y2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
114,5
114,5
114,5
114,5
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 5y2% ehem. 4-/2% Franks. Hyp.-
96,5
66,5
—
—
101,25
101,1
6y2% ehem. 4’/2% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpse.....
101,4
101,25
101,65
101,5
*Vi% ehem. 8% Pr. LandeSpfand- brtefanstalt, Pfandbriese R. 19
97
97
97
97
iVi% ehem. 7% Pr. LandeSpfand-
briesanst., Gold Komm. Obl.VI
97
97
97
97
Kteuergutsch.Berrechnungsk. 34-38
109
109
109
109
12.März
13.März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Bries
Geld
Lri«:
Buenos Atre
0,680
0,684
0,680
0,684
Brüssel ....
41,90
41,98
41,90
41,98
Rio de Ian.
0,141
0,143
0,141
0,143
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,79
46,80
54,89
54,79
54,89
Danzig-----
46,90
46,80
46,90
London .....
12,27
12,30
12,27
12,30
HelsingsorS..
5,41
5,42
5,41
16,38
5,42
Paris ......
16,38
16,42
16,42
Holland ....
168,89
169,23
168,87
169,21
Italien.....
19,76
19,80
19,70
19,74
Japan ......
0,714
0,716
0,715
0,717
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
61,66
61,78
61,66
61,78
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,135
11,155
11,135
11,155
Stockholm...
63,25
63,37
63,25
63,37
Schweiz ...
81,12
81,28
81,10
81,26
Spanten...
33,95
34,01
33,95
34,01
Prag......
10,275
10,295
10,275
10,295
Budapest ..
—
—
——
—
Neuyork ...
2,466
2,470
2,469
2,473
—
132
132
—
119,4
118,5
218
215,25
110
111,75
110,13
81
81,65
81,5
17,5
17,5
17,75
123
122
123
118
119
118
179
178
179
149,75
150
150
211
—
—
106
105,25
106,25
119,25
119,25
118,5
110,9
110,75
111
93,5
94,13
93,25
130,5
—
130
—
—»
98
96,4
47,25
48,25
48,13
90
90,25
90,25
118
118
118
81,9
81,5
81,5
—
124,75
124,25
95,13
94,5
95,25
156,75
159,25
157,25
—
75,5
75
30
30,4
30
304
303
305,5
173,5
176
172
181,75
180
182
28,13
1 28,13
28
89
-
198
I 198
198
Berlin, 1Z.März
Gelb
Briet
Amerikanische Noten..............
2,418
2,438
Belgische Noten..................
41,76
41,92
Dänische Noten .................
54,53 <
54,75
Englische Noten .................
12,235
12,275
Französische Noten...............
16,33
16.39
Holländische Noten...............
168,47
169,15
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
61,45
61,69
Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling
—
—
Rumänische Noten..............
—
—
Schwedische Noten...............
63,03
63,29
Schweizer Noten.................
80,94
81,26
3.3,61
,33.75
Ungarische Noten................


