beeranlagen. Da Vie Bahnanlagen zum Teil der Grasnutzung unterliegen, wird auch die Schafzucht getreu den Geboten der Erzeugungsschlacht intensiver betrieben, so sind z. B. im Bezirk der Direktion Köln 50 Milchschafe angeschafft worden. Diele Reichsbahner beschäftigen sich auch mit der Schweinehaltung, einige haben sich sogar, wenn größere Flächen zur Verfügung stehen oder zugepachtet werden können, Rindvieh zugelegt. Wiesen, Ackerland und, nicht zu vergessen, der Garten- und Obstbau vervollständigen die Kleinlandwirtschaft des Reichsbahners. Da der Obstbau unter ganz besonderen Voraussetzungen und Umständen erfolgt, ist ein Preisausschreiben vom Leiter der Reichsbahn-Kleinlandwirtschaft erlassen worden, das Vorschläge für die Bepflanzung der Bahndämme mit Obstbäumen unter Berücksichtigung aller sich ergebenden Momente verlangt. Um die
heimische Oelerzeugung zu vermehren und somit einer anderen Forderung der Erzeugungsschlacht nachzukommen, hat die Reichsbahn-Kleinlandwirtschaft mit dem Reichsrohstoffkommissar auch größere Anpflanzungen von Sonnenblumen vereinbart. Schließlich hat die Reichsbahn-Kleinlandwirt- schast sich die Urbarmachung von reichsbahneigenem Oedland mit Hilfe des Arbeitsdienstes oder anderer Hilfskräfte zur Aufgabe gemacht, um auch hier Dienst am Volksganzen zu erfüllen.
Man sieht also, die Reichsbahn-Kleinlandwirte, die neben ihrem gefahrvollen Reichsbahndienst Arbeit an der deutschen Scholle leisten, sind Helfer beim Gelingen der Erzeugungsschlacht, und es ist eine Dankespflicht, auch einmal ihrer Arbeit zu gedenken. Gustav-Erich Daun.
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Die Gchiffskatastrophe in Wien.
Der Donaudampfer „Wien", der ohne Fahrgäste war, wurde von einem Pfeiler der Reichsbrücke in Vien in zwei Teile geschnitten. Das Schiff sank in drei Minuten. Sechs Personen, die sich aus dem Innern des Schiffes nicht mehr retten konnten, gingen mit unter. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Geschichten aus aller Welt.
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Der Wunschzettel des Polarfahrers.
(u) San Francisco.
Soeben ist der Missionar und Arzt Dr. H. W. Greist aus Barrow in Alaska nach Kalifornien zurückgekehrt. Er will sich nun endlich zur Ruhe fetzen. Sechzehn Jahre ununterbrochen Arktis- Aufenthaltes haben ihm genügt. Man hat bei dieser Gelegenheit Greist über seine Wünsche und Zukunftspläne befragt und erfuhr jene tiefsten und innersten Gedanken, die einen Menschen nur dann bewegen können, wenn er lange Zeit nichts anderes sah als Arktis und wieder Arktis. Greist faßt seine Wünsche in folgende Worte zusammen:
„Ich will mit einem schönen Auto ganz langsam durch die kalifornische Landschaft fahren — und nicht mit einem Hundeschlitten durch die Eiswüsten. Ich will mir einen alten großen Apfelbaum aussuchen und mich unter ihm ins Gras legen und ein Buch lesen. Ich will frische Gemüse und frische Früchte essen — keine Konserven. Ich will Kühe und Schafe, Vögel und Bäume sehen und keine Renntiere, Polarbären und Eisberge ..."
Der „Erdbeben-Held".
(zi) Santiago d e Chile.
In der chilenischen Stadt Talca ist jetzt im Alter von 71 Jahren der Millionär Frederick Weston gestorben, aus dem englischen Staffordshire gebürtig, und als Achtzehnjähriger schon nach Südamerika ausgewandert. Er war der typische Selfmademan, hatte in Valparaiso als Hafenarbeiter begonnen, dann in Talca einen Straßenhandel mit Biskuits usw. aufgezogen, sich immer weiter hinaufgearbeitet und war zuletzt Besitzer mehrerer Fabriken, Inhaber einer Bank und Vorsitzender der örtlichen Handelskammer. Was ihn jedoch aus der Menge ähnlicher Selfmademen hervorhob, war sein persönlicher Mut und sein beispielhafter Gemeinsinn der ihn, wie es in den Nachrufen der einheimischen Presse hieß, zum „sozialsten Manne der Republik" machte. Außerdem war er der einzige Inhaber eines vom Staate verliehenen Ehrentitels, eines „Erdbeben-Helden". Anläßlich des schweren Erdbebens am 1. Dezember 1928, durch das Talca zum größten Teil zerstört wurde, zeigte Weston bei den Rettungsarbeiten und der Bergung der Verschütteten solche Tapferkeit, gab er für die Obdachlosen und Verletzten unaufgefordert derartige Summen hin, daß die Regierung von Chile in feierlicher Sitzung eigens für ihn den erwähnten Ehrentitel schuf.
Der „durchschnittliche Engländer".
E. Z. London.
Der „durchschnittliche Engländer" ist 1,72 Meter groß und wiegt 146 Pfund. Haar und Augen sind dunkelblond oder braun. Der Rasse nach ist er zu vier Fünfteln Urbrite (Kelte), zu einem Zehntel Angelsachse, und je zu einem Zwanzigstel Romane und Franzose. Im großen und ganzen ist der moderne Engländer von dem gleichen Typ wie der Urbrite (1000 v. Chr.). Er ist in kaufmanni^en Unternehmungen tätig (15,6 Prozent aller Engländer). Ist der durchschnittliche Engländer um 1900 geboren, so hat er mit 27 Jahren vier Monaten ein 25 Jahre sechs Monate altes Mädchen
geheiratet, bat ein Kind, wohnt in einer Stadt von mehr als 50 000 Einwohnern (über 50 Prozent der Bevölkerung) und gibt jährlich 330 Pfund für sich und seine Familie aus.
Er besitzt drei Anzüge, wovon einer ein Sportoder Wochenendanzua ist. Ein Anzug ist bestimmt grau, der zweite höchstwahrscheinlich blau und der dritte braun. Sein Mantel ist blau oder schwarz. Der durchschnittliche Engländer ist im Sommer fünf Pfund leichter als im Winter. Er geht im Sommer zehnmal zum Friseur, im Winter nur neunmal. Seine Hauptwünsche sind: Männlichkeit, Erfolg, Romanttk.
Diese und noch viel mehr Daten über den durchschnittlichen Engländer hat Anthony Cotterell im „Daily Expreß^ errechnet. Es ist kein Kunststück, auf die gleiche Weise auch den durchschnittlichen Deutschen oder Franzosen in Zahlen zu fassen. Die folgenden Zahlen sind dagegen wohl mehr der Phantasie des Verfassers als der Statistik entsprungen. Nach Cotterells Ansicht ist nämlich der durchschnittliche Engländer bereit, für 20 000 Pfund einen Mord zu begehen, vorausgesetzt, daß er nicht als Täter entdeckt wird, für 8000 Pfund läßt er sich angeblich sein Haar grün färben, für 3000 Pfund würde er seine Chancen auf ein Leben nach dem Tode verkaufen, für 10 000 Pfund würde er bereit sein, nach fünfzehn Jahren zu sterben, und für 100 Pfund würde er einen Fallschirmsprung aus 1000 Meter Höhe wagen.
Wölfe in Norwegen.
(km) Oslo.
Die Einwohner des südlichen Norwegens haben seit einiger Zeit recht unangenehme Begegnungen, wenn man sich so ausdrücken kann. Es sind nämlich wieder Wölfe aufgetaucht. Diese Raubtiere waren ungefähr bis zum Jahre 1860 eine ziemliche Plage, aber durch das Anwachsen der Bevölkerung wurden sie immer mehr verttieben; auch der Ausbau der Straßen verscheuchte sie Seit einiger Zeit nun sieht man wieder viele Wölfe; die unheimlichen Gesellen kommen sogar bis auf beinahe hundert Meilen an Oslo heran. Vor kurzem hat eine Ski-Gefell- schaft ein ganzes Rudel grauer Wölfe gesichtet und Bauern der Umgebung haben sechs getötet. Man glaubt, daß der viele Schnee, der im letzten harten Winter gefallen ist, die Raubtiere wieder in bewohnte Gegenden getrieben hat.
..Probestatuen" aus Holz.
(d. h.) Brüssel.
Die französischen und belgischen Gartenbau-Architekten haben sich dahin geeinigt, daß man in Zukunft nur noch dann die Aufstellung von Denkmälern in den Parkanlagen gestatten will, wenn vorher gewissermaßen eine Probeaufstellung vorgenommen wurde. Diese Probe soll darin bestehen, daß man ein Holzmodell in der richttgen Größe des beabsichtigten Originaldenkmals herstellt und bann mit einem genau so hohen Sockel an der gleichen Stelle aufrichtet. Wenn sich dann alle Kunstsachver- ständigen und auch die Gartenbau-Architekten da- mit einverstanden erklärt haben — dann erst kann der Bildhauer darangehen, aus festerem Material das Bildwerk herzustellen, das die Holzprobe bereits siegreich bestanden hat.
Mehmed fttt Rausch.
(ep) Istanbul.
Mehmed Almadoglu, ein Tischler in dem kleinen türkischen Dorfe Beylerbey in der Nähe von Süt- lüdsche, hatte einen großen Fehler: er sah, obwohl der Prophet den Weinaenuß als etwas Derab- scheuungswürdiges bezeichnet hat, gern ins Glas, zumal in der heutigen Türkei die Vorschriften des Propheten wohl nicht mehr so wirkungsvoll sind wie ehedem. Mehmed hatte auch kürzlich einmal wieder dem Bacchus gefrönt, im Kreise fröhlicher Zechgenossen. Leider war der Heimweg mit Gastwirtschaften sozusagen gepflastert, so daß Mehmed schließlich schwer geladen — ein anderer Ausdruck wäre kaum zutreffend — vor seiner Haustür ankam. Seine Frau hatte ihn selbstverständlich längst erwartet. Vielleicht hatte sie auch schon eine heftige Gardinenpredigt vorbereitet, schließlich war ihr aber das Warten zu langweilig geworden, und so hatte sie sich schon zu Bett gelegt. Mehmed begann nun an feiner eigenen Tür zu klopfen. Jedoch ohne Erfolg. Versuche, die Türe aufzubrechen, waren ebenso ergebnislos. Da kam Mehmed auf einen anderen Gedanken, fein Ehegespons aufzuwecken: er warf Kieselsteine gegen das Fenster, hinter dem die Frau der Nachtruhe pflog. Offensichtlich genügten die von der Sttaße aufgelesene Kieselsteine und das durch sie hervorgerufene Geräusch nicht, um die Frau Mehmeds aus ihrem Schlummer zu reißen. Mehmed benutzte also zu seiner Weckaktion nun schon größere Steine. Endlich riß ihm der Geduldsfaden, und mit der Entschlossenheit des Betrunkenen riß er Pflastersteine aus der Straße und bombardierte damit das Fenster seines eigenen Schlafgemachs, wobei er das Fenster zertrümmerte. Aber leider nicht nur das Fenster! Frau Mehmed Almadoglu war nämlich schließlich doch durch den Lärm, den ihr edler Gatte erzeugte, aufgeweckt worden und hatte sich gerade aufgesetzt, um nach der Ursache des Lärms zu forschen, als ihr der Pflasterstein, der das Fenster zertrümmerte, an den Kopf flog, und auch dort noch einige wesentliche Beschädigun- §en anrichtete. Mit dem Erfolg, daß man sofort das nfallkommando herbeirufen und die arme Frau ins Krankenhaus bringen lassen mußte. Mehmed aber wurde festgenommen und zunächst in Dolizei- arreft gebracht, wo er seinen Rausch ausschlafen
konnte. Am nächsten Tage wurde wegen schwerer
Körperverletzung verhaftet.
Erstaunliche Leckerbissen.
(th.) Paris.
Seit 31 Jahren hält die französische „SocietS nationale d’ acclimation" — was wir etwa mit „Gesellschaft der Zoofreunde" übersetzen können — im Frühjahr ein Festessen ab, bei dem ausschließlich unbekannte und „ausgefallene" Leckerbissen gereicht werden, das sich jedoch, wie die diesjährige Besucherzahl lehrt, steigender Beliebtheit erfreut. Der „Clou" der diesjährigen Speisenfolge war ein Ragout aus frischem Nilpferdfleisch. Das hierzu verwendete Tier ist am Niger eigens zu diesem Zwecke geschossen und auf dem Seewege in Eis verpackt an die Seine gebracht worden. Obwohl die Banketteilnehmer anfangs mit langen Zähnen gegessen haben sollen, fanden sie dann doch Geschmack an dem neuen und ungewohnten Gericht, und die meisten sollen sich von ihm sogar zweimal haben reichen lassen. Weniger Beifall fand ein Zwischengericht aus gerösteten und mit einer starken Tunke „gehobenen" nordafrikanischen Schnecken, die auf der Platte wie gedörrte menschliche Finger aussahen. Dagegen tat man grillierten Muscheln aus dem ägäischen Meer, dem Antilopenfilet, gezuckerten japanischen Algen, der Renntierzunge und den sizilianischen Bratwürsten aus Eselsfleisch alle Ehre an. Ob die Gäste dieses Festessens jedoch auch so tapfer in jene „Spezialitäten" eingehauen hätten, zu deren Verabfolgung soeben erst in Tokio ein besonders großes Speisehaus eröffnet worden ist? Seine Speisekarte nämlich weist ausschließlich Fleischgerichte auf, die aus Ratten zubereitet werden. Ratten gebraten, Ratten gekocht, geröstet, gedämpft, als Gulasch, als Curryfleisch, gls Ragout, Ratten in jeder Form und Zubereitung. Und diese Spezialitäten sollen derart vortrefflich munden, daß es jüngst erst ein bekannter japanischer Handelsfürst wagen konnte, 300 seiner Freunde und Bekannten zu einem Schlemmeressen in dies neue Speisehaus einzuladen. Allerdings handelt es sich nicht um die Ratte, die wir in Europa kennen, sondern um eine Abart aus Formosa, die bis zu 65 und 70 Zentimeter lang wird. Von solcher Ratte allerdings läßt sich schon eher eine „Scheibe abschneiden".
Kunst und Wiffenschast.
Deutschlands Beteiligung am Olympia-Kunstwettbewerb.
Nach Ablauf der Meldefrist zum internationalen Kunstwettbewerb bei den Olympischen Spielen läßt sich auch Deutschlands Beteiligung übersehen. Unter den drei Gebieten, Malerei, Architektur und Bildhauerkunst überwiegt die letztere. Sämtliche Arbeiten der zum Wettbewerb eingesandten Sportkunst werden ab 15. Juli in Berlin zu einer großen Gesamtschau vereinigt, aus der das internationale Schiedsgericht die Preisträger bestimmen wird, die in der Siegerehrung am 2. August bekanntgegeben werden.
Auf dem Gebiete der Malerei und Graphik wird Deutschland vertreten durch Hermann T e u b e r , Adolf Dahle, Max Ludwig (Berlin), Ludwig Engerer, Professor Angelo Jank, Paul B ü r ck, Carl Otto Muller (München), Professor Carl Reiser (Partenkirchen), Professor A. Babberger (Karlsruhe), F. Rieger (Mühlhofen), Rudolf Otto, W. Petzold (Dresden), Professor Hans Spiegel (Stuttgart), I. Heinrich Höhl (Frankfurt a. M.), Professor Paul Binder (Düsseldorf), Emil Flecken (Köln), Professor Josef Urbach (Essen), Professor Willi Titze (Lemsahl), H. Pfeil, Alexander Posch (Darmstadt) und I. Kuch (Nürnberg).
Für den Architektur-Wettbewerb wurden insgesamt 18 Arbeiten eingereicht, und zwar von Werner March, Dieter O e ft e r I e n (Berlin), Erich zu P u t l i tz (Hamburg), Theo Nußbaum (Köln), Professor H. R. Alker (Karlsruhe), Professor K. Wach (Düsseldorf), Dr. Schmidt (Stuttgart), H. Ruhl (Berlin), B. B i ch l e r (München), Otto (Chemnitz), R. F i ck (Herrsching). E. Krüger (Stuttgart), Prof. F. Schuster (Wiesbaden).
Für das bildhauerische Schaffen legen Zeugnis ab Arbeiten der Plastiker Arno B r e k e r,
Milly Ste ger, Werner Primm, Ernst Balz, Ernesto de Fiori, G. v. Scheven, A. Wampe r, Eberhard Encke (Berlin), Prof. Vierthaler, Prof. Hermann Hahn, Georg Müller, Hans Stangl (München), E. Gutmann, E. Sutor, E. Spuler (Karlsruhe), W. R i e t • fchel (Oschatz), Otto Rost (Dresden), R. M. W e r- n e r (Frankfurt), Harold Winter (Oberursel), Prof. H. G e i b e l (Darmstadt), Erich Kuhn (Düsseldorf), L. Kun st mann (Hamburg) und Hans R u w o l d (Altona).
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Die Entscheidungen in den Kunstwettbewerben bei den Olympischen Spielen werden von einem internationalen Schiedsgericht getroffen, das sich wie folgt zusammensetzt: Sämtlichen Schiedsgerichten gehören Reg.-Rat Dr. B i e b r a ch als Vorsitzender des Kunst-Ausschusses, Staatssekretär a. D. Exz. Lewald, Dr. C. Diem und die Referentin des Organisationskomitees Frau E. L o b e ck an.
Das Schiedsgericht für die bildenden Künste fetzt sich zusammen aus dem Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste, Hans Schweitzer, dem Reichskultursenator W. Hoffmann und dem Bildhauer L. Isenbeck. In der Abteilung Baukunst treten hinzu: Jan Wils (Holland), Welles Bosworth (USA.), Prof. O. Bieber, Reichsarchitekt Speer, Prof. Dr. Steinmetz, Prof. Dr. T e f f e n o w und Prof. A. Seifert.
In der Abteilung Bildhauerkunst treten hinzu John Lundquist (Schweden), Antonio Mara i n i (Italien), Prof. H. Hahn, Prof. G. Kolbe, Prosi F. K l i m f ch und Prof. F. Liebermann. Für das Gebiet der Literatur haben das Schiedsgericht übernommen Prof. Ch. (Here (Schweiz), Staatssekretär Guido Zernatto (Oesterreich), Staatsrat Hanns I o h st, Min.-Rat Dr. W i s m a n n und die Dichter Werner Veurne lbur g, Richard Euringer und Georg Schmückte.
Rundfunkprogramm.
Sonnlag, 14. 3uni:
6 Uhr: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.45: Orgelmusik. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Bekenntnisse zur Zeit „Bildung und Wissen". Von Heinar Schilling. 10: „Wir fragen nicht nach Namen..." Eine Feier vom frohen Dienst. 10.30: Chorgesang. 11: Unterhaltungskonzert. Als Einlagen: Hörberichte vom Eifelrennen auf dem Nürburgring: „Rennen der Sportwagen". 12: Platzkonzert vom Heimatfest in Melsungen. Als Einlagen: Hörberichte vom Eifelrennen auf dem Nürburgring: „Letzte Runden der Sportwagen — Start der Solomaschinen (Lizenzfahrer)". 13: Mittagskonzert. 14: Unterhaltungskonzert. Als Einlagen: Hörberichte vom Eifelrennen auf dem Nürburgring: „Rennwagen-Klasse". 15: Deutsche Scholle. 16: Aus der Stadthalle Worms: Volkssender 1936. III. Sendung des Reichssenders Frankfurt. Als Einlage: Hörberichte vom Eifelrennen auf dem Nürburgring: „Letzte Runden der Rennwagen- Klasse". 18: HJ-Funk. 18.30: Kammermusik. 19: „Witwe, gut aussehend, Eigenheim und Vermögen, ersehnt Neigungsehe". Eine Hörfolge. 19.50: Sportbericht. 20: Wer tanzt mit?? Großer Tanzabend des Reichssenders München. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.15: Der Volkssender 1936 ruft! 22.20: Sportspiegel des Sonntags. 22.45: Nachtmusik. 24—2: Nachtmusik. Ludwig van Beethoven.
Montag, 15. 3unl:
6 Uhr: Lasset uns lauschen. — Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 9.30: Nachrichten. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.15: Wirtschaftsmeldungen. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Schloßkonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Schloßkonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Das Phänomen der Stimme (VIII). Marcel Wittrifch. 15: Volk und Wirtschaft. Der künftige Autoabsatz. 15.15: Kinder
funk. 15.45: Ein Alt-Wiener Walzer-Reigen. 16.45: Wer kennt die Meister deutscher Erzählkunst? Ein literarisches Preisrätsel. 17: Klaviermusik. 17.30: HJ.-Funk. 18: Fröhlicher Alltag. Ein buntes Konzert. 19: Orchesterkonzert. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: „Rheinländischer Hausfreund". Froher Klang und heitrer Sinn von Schwarzwald und Oberrhein. 21.10: Meister des Gesangs. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.30: Musik zur „Guten Nachts 24—2: Nachtmusik. Orchestermusik.
Dienstag, 16. 3uni:
6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. 11: Nachrichten. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Nach Tisch gönnt Euch ein wenig Rast, Seid bei Frau Musica zu Gast! 15: Volk und Wirtschaft. Tausch und Verrechnung — Krücken des Welthandels. 15.15: Die deutsche Frau. Die Wälder sind das Herz der Erde. Hörfolge von Dora May. 16: Lieder mit Klavierbegleitung. 16.30: Unterhaltungskonzert. 17.30: Deutschland erwartet die Welt! Hörfolge von den olympischen Vorbereitungen. 18: Unterhaltungskonzert. 18.30: „Olympia- Hoffnungen — Olympia-Vorbereitungen in aller Welt". IV. Frankreich. 19: „Hexen und Gespenster". 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: „Von den Fjorden bis zum Bosporus". Eine musikalische Reise. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Nachrichten der DAA 22.30: Unterhaltung^- und Volksmusik. 24—2: Nachtmusik.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12J0 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstognach» mittag geschloffen.
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