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Die Entwicklung des Arbeitseinsatzes im August.

Berlin, 10. Sept Die Zahl der Arbeitslosen nahm, wie die Reichsanstall für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung berichtet, im August weiter, und zwar um 72 000, ab. Insgesamt wur­den bei den Arbeitsämtern im Reich 1 098 000 Ar­beitslose, also nur noch wenig über eine Million, gezählt, wobei diese Zahl auch die nur ganz vor­übergehend Arbeitslosen einfchlieht.

Dieses günstige Ergebnis wurde bei verschieden­artigen, teilweise entgegengesetzt wirkenden Strö- mungen im Arbeitseinsatz erreicht. Durch die Pause zwischen Halm- und Hackfruchternte wurden, wie alljährlich, auch diesmal im August die für die Getreideernte eingestellten Aushilfskräfte frei. Wenn auch der größere Teil dieser Entlassenen wieder untergebracht werden konnte, so führten diese zum Teil als vorübergehend anzusehenden Freisetzungen doch zu einem leichten Anstieg der Arbeitslosenzahl der betreffenden Berufsgruppe. Auch im Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe stiegen durch die Beendi­gung des sommerlichen Reiseverkehrs und der Olympiscken Spiele die Arbeitslosenzahlen leicht an. Die Verschlechterung des Arbeitseinsatzes in diesen Berufsgruppen ist an sich geringfügig, immerhin aber führte sie in Ostpreußen (+ 302) und Pom­mern (+ 1232) zu einer leichten Erhöhung der Ar­beitslosenzahl. Diese ungünstigen saisonmäßigen Zu- gänge wurden aber mehr als ausgeglichen durch die günstigen Auftriebskräfte, die im Arbeitseinsatz, wie bisher, besonders in der Metallindustrie weiter­wirkten. Daneben hält sich die Konjunktur auch in den anderen Wirtschaftszweigen, und diese Besse­rung hatte erneute und zum Teil starke Rückgänge der Arbeitslosigkeit in den Berufsgruppen des Holz- und Schnitzstoffgewerbes, des Verkehrsgewerbes und bei den ungelernten Arbeitern zur Folge. Im Bekleidungsgewerbe setzte die Saison mit ihrer be­lebenden Rückwirkung auf den Arbeitseinsatz der

Berufsgruppen des Bekleidungsgewerbes und des Spinnstoffgewerbes ein, und im Baugewerbe mit seinen Lieferindustrien änderte sich der hohe Be­schäftigungsstand der Vormonate nicht.

Das Gesamtergebnis dieser Kräfteeinwirkungen auf den Arbeitseinsatz war die für den Monat August beachtliche Abnahme der Ar­beitslosigkeit, die stärker war als in den beiden Vorjahren. Trotzdem die Schwierigkeiten der Unterbringung der Arbeitslosen mit sinkender Ar­beitslosigkeit zuzunehmen pflegen, konnte in diesem Jahre in den Morden Juni, Juli und August die Arbeitslosigkeit um 393 000 gesenkt werden gegen­über einer Abnahme um 313 000 im Vorjahre. Da­bei ist die Zahl der Notstandsarbeiter in der gan­zen Zeit planmäßig gesenkt worden. Gegenüber 155 000 Notstandsarbeitern Ende August 1935 stan­den Ende August 1936 nur noch 80 800 Volks- genossen bei Maßnahmen, die für zusätzliche Be­schäftigung, vor allem in Notgebieten, gedacht sind und von der Reichsanstalt gefördert werden, in Arbeit. Im August d. I. ist die Notstandsarbei­terzahl um 5300 zurückgegangen.

Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung sank im August um 9000 auf 132 000. Die Zahl der Hauptunter­stützungsempfänger in der Krisenfürsorge nahm im gleichen Zeitraum um über 35 000 ab. 487 000 Hauptunterstützungsempfänger wurden am 31. Aug. in der Krisenfürsorge gezählt. Die Zahl der ar­beitslosen anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen ver­minderte sich in der Berichtszeit um 17 000 auf 168 000.

Während Anfang 1933 im Reich auf 1000 Ein­wohner 92,2 Arbeitslose kamen, entfielen Ende August 1936 auf 1000 Einwohner nur noch 16,6 Arbeitslose, von denen 9,4 von der Reichsanstalt und 2,5 von der öffentlichen Fürsorge unterstützt wurden.

Wirtschaft

* Erhöhte K o h le n p r o d u k t i o n in Hes - sen im August. Die amtliche Nachweisung über die Kohlenproduktion in Hessen im Monat August weist gegenüber dem Vormonat eine Steigerung von 88 220 Tonnen auf 89 064 Tonnen Rohbraun­kohlen auf. Davon wurden 85175 Tonnen zu Schwelereiprodukten weiterverarbeitet und aus ihnen gewonnen: 5821 Tonnen Rohteer und Leicht­öl und 14 776 Tonnen Koks ohne die Schwelrück­stände des Meffeler Kohlenschiefers.

Rbein-Mainische Börse.

Millagsbörfe freundlich.

Frankfurt a. M., 10. Sept. Die Börse nahm die Verkündung des Vierjahresplanes des Führers, der den Ausbau der heimischen Rohstoff-Industrien vorsieht, mit Befriedigung auf. Nach der starken Geschäftsstille der letzten Tage erfuhr die Umsatz­tätigkeit eine mäßige Ausdehnung, wenngleich nen­nenswerte Kaufaufträge der Kundschaft fehlten und sich das Geschäft hauptsächlich innerhalb des be­rufsmäßigen Börsenhandels abwickelte.

Der Aktienmarkt brachte überwiegend Kurs­besserungen von 0,50 bis 1 v. H. Stark befestigt waren Zellstoff Waldhof mit 148 bis 148,50 (145,25). Von Montanaktien gewannen Mansfelder 1,50 d. Sy, Verein. Stahlwerke bei größeren Umsätzen 1 v. Sy, Hoesch in Erwartung der Bilanzsitzung 106,25 bis 106,75 (106,25), die Übrigen Werte lagen ruhig und unverändert. Dtatfi Minen ex Dividende von 0,60 Mark 30,65 (31,50). Von chemischen Werten zogen IG. Farben auf 161,25 nach anfangs 160,75 (160,75) an, Scheideanstalt und Deutsche Erdöl gewannen je 1 d. Sy Elektroaktien verkehrten in uneinheit­licher Haltung bei Veränderungen von 0,50 bis 1 v. Sy Kunstseide AKU. weiter fest mit 66,65 (66,25). Auto- und Maschinenaktien brachten Er­höhungen bis zu 1,25 v. Sy, auch Adlerwerke im Freiverkehr mit 105,50 (104) höher. Sonst eröff­neten u. a. Bank für Brauindustrie 1 v. Sy, Reichs­bank 0,25 v. Sy und Rheinmetall 0,50 v. Sy höher, dagegen blieben Schiffahrtspapiere nur knapp be­hauptet.

Der Renten markt lag fester. Lebhaft waren Altbesitz mit 114,90 bis 115 (114,50), auch Städte- Altbesitz mit unverändert 115,50 hatten größere Um­sätze. Zertif. Dollar-Bonds zogen weiter etwas an, 6 v. H. Preußen 68,25, 7 v. Sy Spargiro 68,75, 6V2 d. Sy Frankfurter 67,25 Geld. Späte Schuld­buchforderungen 98,13 (98), Kommunal-Umfchul- dung und Zinsvergütungsscheine unverändert. Aus­landsrenten lagen ruhig, 4V- v. Sy Rumänen 10,40.

In der zweiten Börsenstunde schrumpfte das Ge­schäft wieder stark zusammen, und infolgedessen bröckelten die Mehrzahl der Kurse wieder leicht ab. IG. Farben 160,75 nach 161,25, Verein. Stahl 105 nach 105,50, Zellstoff Waldhof 148 nach 148,50 usw.

Die später zur Notig gekommenen Papiere wiesen gegen gestern kaum Veränderungen auf. Am Kassa­markt kamen Mez AG. nach monatelanger Geld­streichung mit 95 (am 23.7.80) wieder zur Notiz. Das Bezugsrecht AEG. wurde mit nur 0,13 v. Sy (0,20) notiert.

Auch Renten lagen im Verlaufe ruhiger, konnten sich aber voll behaupten. Von Industrie-Obligatio­nen notierten u. a. 6 v. H. Verein. Stahl 102,40 (102,25), 1951er do. 95,25 (95), 6 0. H. Krupp 102,65 (102,75). Am Pfandbriefmarkt bröckelten Liquida­tionswerte leicht ab, Stadt- und Staatsanleihen lagen unverändert. Fremde Werte blieben ruhig.

Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke mit 106 nach anfangs 105,50, Ufa mit 60, Kali Wintershall mit 120,50, Pokorny mit 109 und Wayß & Frey- tag mit 117. Tagegeld war zu 3 (2,75) 0. Sy gesucht.

Abendbörse ebenfalls freundlich.

Obwohl nennenswerte Aufträge nicht vorlagen und auch das Geschäft keinen besonderen Umfang erreichte, blieb die Abendbörse an den Aktienmärk­ten freundlich gestimmt. Auf Basis der Berliner Schlußnotierungen zeigte sich überwiegend etwas Kaufinteresse. Einige Beachtung fanden Montan­werte. Bevorzugt wurden Buderus mit 110 bis 110,75 (109,90), auch Mannesmann erhöhten sich um 0,40 v. H. auf 105,40, ebenso Verein. Stahl­werke auf 105,50105,65. Im übrigen kamen die Papiere meist 0,250,50 v. Sy höher zur Notiz, nur Aku mit 65,75 (66) und AG. für Verkehr mit 114,25 (114,50) blieben nicht ganz behauptet. Am Einheitsmarkt erhöhten sich IG. Chemie Basel voll- einbez. Stücke auf 227 (226). Deutsche Renten la­gen ruhig, aber gut behauptet. Im Freiverkehr er­höhten sich 3proz. Steg-Prior, v. 1895 auf 5,30 bis 40 (5,20) und Oesterr.-Ungar. Bank-Pfandbriefe auf 4,254,40 (4). U. a. notierten: Altbesitzanleihe 115, 6proz. Verein. Stahl 102,25, 6proz. IG. Farben 125,50, Reichsbahn-Vorzugs-Aktien 123,13, 4,5proz. Franks. Hyp. Gold R 14 97, 4proz. Ungarn Gold 9,25, 4proz. Rumänen 5,97Vr, 3,5proz. Schweiz. Bundesbahn 225, Adca 83,25, Commerzbank 99,50, DD.-Bank 98,25, Dresdner Bank 98,50, Buderus 110110.75, Harpener 129, Hoesch 106,75, Ilse Genuß 131,75, Mannesmann E 105,40, Laurahütte 18,25, Verein. Stahlwerke 105,50105,65, Aku 65,75, AEG. E 35,40, Cement Heidelberg 143, IG. Chemie volle 227, leere 153, Conti Gummi 172, Daimler 119, Deutscher Eisenhandel 129, Deutsche Erdöl 125, Scheideanstalt 273, Deutsche Linoleum 170, Licht & Kraft 145, Eßlinger Maschinen 98,75, IG. Farben 161,75, Gesfürel 133, Goldschmidt 111, Gritzner 34,13, Holzmann 125,50, Junghans 97,50, Muag 115, Moenus 93,25, Schuckert 150,50, West­deutscher Kaufhof 52,75, AG. für Verkehrswesen 114,25, Hapag 14,13, Nordd. Lloyd 13,75.

Frankfurter Schlachtviehmarkl.

Frankfurt a. M., 10. Sept. Auftrieb: Rinder 47 (gegen 39 am letzten Donnerstagmarkt), darunter 2 (4) Ochsen, 4 (4) Bullen, 29 (24) Kühe, 12 (7) Färsen: Kälber 1047 (835); Hämmel und Schafe 332 (206); Schweine 213 (245). Notiert wur­den pro 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Kälber andere a) 91 bis 97 (am 3. Sept. 89 bis 94), b) 83 bis 90 (80 bis 88), c) 73 bis 82 (72 bis 79), d) 65 bis 72 (60 bis 71). Hämmel b2) 60 bis 62 (56 bis 60), a) 56 bis 58 (); Schafe e) 57 bis 60, (56 bis 58), f) 52 bis 56 (52 bis 54), g) 48 bis 51 (48 bis 50). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Marktverkauf: Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft. Rinder und Schweine wurden zuge­teilt. Großmarkt für Fleisch und Fett­waren: Beschickung: 153 Viertel Rindfleisch, 127 ganze Kälber, 44 ganze Hämmel, 1438 halbe Schweine, 161 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilo in RM.: Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54. Kalbfleisch b) 115 bis 130 (am 7. Sept. 105 bis 120), c) 100 bis 115 (90 bis 105). Hammelfleisch b) 100 bis 105. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Dettmaren. Roher Speck unter 7 cm, höchster Preis 88, Flomen höchster Peis 88. Marktverlauf: flott.

Schweinemarkt in Vuhbach.

* Butzbach, 10. Sept. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 556 Ferkel zum Ver­

kauf. Cs kosteten bis zu sechs Wochen alle Ferkel bis 15 RM., sechs bis acht Wochen alte 15 bis 20 RM., acht bis zehn Wochen alte 20 bis 32 RM. Der Handel war rege, es verblieb geringer Ueber- stand.

Meine Strafkammer Gießen.

Der Angeklagte K. Sy aus Gießen hatte Beru­fung gegen das Urteil des Amtsgerichts Gießen vom 13. März 1936 eingelegt, durch das er wegen schwe­ren Diebstahls im Rückfall zu einer Gefängnis­strafe von einem Jahr verurteilt worden war.

Der Angeklagte hatte von seinem Garten her aus einem Nachbargrundstück einige Bretter entwendet. Während die erste Instanz das Vorliegen eines schweren Diebstahls im Rückfall durch Einsteigen annahm, konnte dies nach der gesttigen Hauptver­handlung nicht mehr einwandfrei nachgewiesen wer­den, da die Möglichkeit bestand, daß der Zaun be­reits vorher beschädigt war, so daß dem Angeklagten keine Schwierigkeiten beim Eindringen in den Gar­ten entgegenstanden.

Die Kleine Sttafkammer verurteilte ihn daher unter Abänderung des amtsgerichtlichen Urteils, auch in Anbetracht des geringen Wertes der ent­wendeten Bretter (1,50 RM.), zu der Mindeststrafe von drei Monaten Gefängnis. Außerdem belegte sie den Angeklagten mit den Kosten des Verfahrens.

GJL'tfport

Städte-Achter Gießen-WeHlar.

Am kommenden Sonntag wird auf der hiesigen Regattastrecke der alljährliche Städte-Achter Gießen- Wetzlar um den Wanderpreis der beiden Städte ausgetragen werden. In diesem Jahre nehmen drei Mannschaften daran teil, und zwar der Achter der Gießener Rudergesellschast, des Ruder­klubs Hassia Gießen und des Wetzlarer Ruderklubs. Das Rennen ist in diesem Jahre (sehr im Gegensatz zu früheren Jahren) vollkommen offen. Der Wett­kampf der-Achterboote wird um 17 Uhr ausgetragen.

In Verbindung damit werden noch verschiedene andere Wettkämpfe stattfinden, Jo starten u. a. die Damen der Gießener Rudergesellschaft zu einem Wettkampf im Doppel-Vierer, der über 600 Meter führen wird und den Ruderinnen Gelegenheit geben soll, sich nicht nur im Wettkampf zu messen, sondern auch im Stil-Rudern. Ferner lost die Gießener Ru­dergesellschaft zwei gemischte Vierer aus, die sich dann ebenfalls einen Wettkampf liefern werden. Eine weitere Bereicherung erfährt das Programm durch einige Rennen der Paddler aus dem Kreise der Gießener Rudergesellschaft. Sofern die Witterung günstig ist, d. h. das Wasser nicht allzu kalt, werden auch Kenterübungen vorgeführt. Nachdem die Ruder­saison 1936 in unserer Stadt keinerlei Ereignisse zu bieten vermochte, wird man mit um so größerem Interesse diesem Wettkampf im Städte-Achter ent- gegensehen.

Die Deutsche Gporthilfe.

Reuregelung für den Sportgroschen.

Reichssportführer von Tschammer und Osten hat für die Einziehung des Sportgroschens für die Deutsche Sporthilfe folgenden Erlaß ver­kündet:

Die Ausgabe und Kontrolle der für die Deutsche Sporthilfe erhobenen Sportgroschen erfordert eine Neuregelung. Ich ordne daher an: Eintrittskarten und Sportgroschen sollen in Zukunft in einem Stück hergestellt werden, um Die bisher nach Eintritts­karten und Sportgroschen getrennt erfolgte Der- ausgabung zu vereinfachen. Die Neuregelung soll ab 1. Oktober 1936 in Angriff genommen werden, mit dem Ziel, daß ab 1. Januar 1937 überall die Durchführung vollzogen ist. Alle Vereine und Ver­anstalter sportlicher Wettkämpfe oder anderer mit Eintrittsgeldern verbundener Darbietungen, die der Sportgroschenabgabe unterworfen sind, können ihre Eintrittskarten oder sonsttgen Besucherausweise bei einer im Einvernehmen mit der Deutschen Sport- Hilfe bestimmten Druckerei unter Beachtung der nacbsolgenden Vorschriften Herstellen lassen:

a) Mindestens der vierte Teil der Eintrittskarten oder anderer Besucherausweise muß frei bleiben für den Aufdruck: ,Deutsche Sporthilfe, V2, 1, 2 oder 5 Sportgroscherd.

b) Die mit der Herstellung der Karten beauf­tragten Druckereien find zu veranlassen, eine Durch­schrift aller Aufträge und Rechnungen an die zu­ständige Gaugeschäftsstelle der Deutschen Sporthilfe abzuliefern.

c) Sofern keine unter a) angegebenen Eintritts­karten oder Ausweise hergestellt werden, müssen die von der Deutschen Sporthilfe ausgegebenen

Sportgroschen mtt anhängender Eintrittskarte Ver­wendung finden.

d) lieber die Einnahme der Sportaroschen ist Abrechnung zu legen. Zu diesem Zweck sind überall die von der Deutschen Sporthilfe vorgeschriebenen Sportgroschen-Abrechnungsbücher zu verwenden.

Gez. von Tschammer und Osten."

VfS.-ReichSbahn-Leichtathletil.

Um die Deutsche Vereinsmeisterschaft.

Am kommenden Samstag und Sonntag nimmt der DfB.-Reichsbahn mit 3 Mannschaften an den Kämpfen um die Deutsche Vereinsmeisterschaft teil. Samstag bereits wird der Kampf für die Männer ausgetragen. Der VfB.-Reichsbahn nimmt mit fei­ner Mannschaft an der Klasse B teil. Sonntag folgt die Jugendklasse und die Frauenklasse. In der Ju­gendklasse hat man zu Klasse B, in der Frauen- klasse zu Klasse C gemeldet. Besonders die Jugend­lichen haben Aussichten, einen guten Platz zu er­kämpfen. Leider fehlt am Sonntag einer der Besten, so daß der VfB.-Reichsbahn am 20. 9. 36 die Kämpfe wiederholen wird, um eine Punktzahl zu erreichen, die den in der verflossenen Saison ge­zeigten Leistungen entsprechen wird. Auch für die Aktiven folgt am 27. 9. 36 eine Wiederholung des Kampfes, da man auch da erst mit kompletter Mannschaft antreten kann. Auch will die Leitung bei der Wiederholung im Vorkampf aufgetretene Mängel beseitigen. Denn fast überall wurde auf Anhieb noch nie die erreichbare Punktzahl gemacht.

Deutsche Ruderer

bei der Holtand-Aecher-Regatta.

Eine überaus starke Beteiligung hat wieder die Holland-Becher-Regatta gefunden, die am 18. und 19. September auf dem Sloten-Kanal bei Amster­dam entschieden wird. Die deutsche Erfolgsserie im Einer, dem wichtigsten Rennen, wollen Willi F ü t h (RV. Rüsselsheim) und der junge, aber kampfstarke Toni van den Bergh (Mainzer RV.) fortsetzen. Füth hat für den RV. Rüsselsheim den Vorjahres­sieg, den 15. deutschen, seines Klubkameraden von Opel zu verteidigen. Zum Junior-Einer sind Karl Schubert (Mainzer RV.) und Paul Korn (Saar Saarbrücken) genannt, der RC. Saar wird auch mit dem Viererohne" seinen Vorjahressieg verteidigen. Köln 77, der RV. Leverkusen und Hel­las Offenbach vervollständigen mit Meldungen für den Doppelzweier, Junior-Doppelzweier und Zweier ohne Steuermann das Aufgebot der deutschen Ru­derer, die bei den Kämpfen auf französische, pol­nische und holländische Gegnerschaft treffen.

3um dritten Male Scheller.

Radlanderkampf Deutschland Polen.

Die Teilnehmer am Radländerkampf Deutsch, land Polen haben am Donnerstag in Usch an der Netze den Uebertritt über die polnische Grenze vollzogen. Nach der Hälfte der Fernfahrt Berlin Warschau liegen jetzt die Deutschen so klar in Front, daß sie bis zum Ziel kaum noch eingeholt werden können. Der Donnerstag brachte die dritte Etappe von Sckneidemühl nach dem 110 Kilometer entfern­ten Posen und zugleich den dritten Sieg des beut-

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Kopenhagen Danzig .... London....

HelstngforS.. Parts .....

Holland .... Italien....

Japan ......

Jugoslawien Oslo.....;

Wien......

Lissabon... Stockholm...

Schweiz ... Spante«... Prag......

Budapest .. Renyorl...

9. September

10. September

Datum

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6*4% Young-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

4Yt% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, I.......

4%% ehem. 8% Hessischer Boll», staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...

4*/r% ehem. 8% Hessische Lande»

Sank Darmstadt Gold fR. 12....

6%% ehem. 4*4% Hess. Landes Hypothetenbank DarmstadtLiau.

4*4% ehem. 8% Darmst. Komm Landesb.Goldschuldvericbr. R. 6

Oberhessen Provinz-Anleihe mfi Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4*/i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6J4% ehem. 4/2o/> Franks. Hyp. Bank-Liqu.'Psandbriese.......

b'/r% ehem. 4*4% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....

4y*% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefanstait, Pfandbriefe R. 19

<14% ehem. 7% Pr. Landespfand

vriefanst., Gold Komm. C6L 20 «teuergutich.Berrechnungsk. 84-38

4% Oesterreich«che Goldrente....

*'$°% Oesterretchische Silberrente */? Ungarische Goldrente.......

iv J*n(inrifd)e Staatsrente v. 1910 /»% beSgl. von 1913..........

^bgest. Goldmexikaner von 99 ®a8b<,t,ofrn'MnIct^e

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Datum

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5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4Z4%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische veretnh. Rente .. 214% Anatoli« ..............

Hamburg-Amerika-P aket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

ül-G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz, und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank.............. 4

Reichsbank ................12

A.E.G............ 0

Bekula.....................8

Elektr. Lieferungsgeselllchast ... 6

Licht und Kraft .............7

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternchmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 6

Siemens L Halöke............ 8

Lahmeyer L Eo.............. 7

Buderus ................... 4

Deutsche Erdöl ..............4

Harpener.................

Hoesch EisenKöln-Neuesseu .. 8

Ilse Bergbau ............ 6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ...............8

Mannesmann-Röhren........8

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Datum

ManSselder Bergbau....... 6 H

Kokswerke.................. 6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl .................. 4

Bereinigte Stahlwerke......sy,

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.....7Jfc

I. G. Farben-Industrte.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ................6

Rütgerswerke ............... 6

Metallgesellschaft.............6

Philipp Holz mann........... 4

Zementwerk Heidelberg ......7

Cementwerk Karlstadt.........6

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................6

Zellstoff Waldhof ............6

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........8

Lrenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade...................... 9

Accumulatoren-Fabrik....... 18

Eonti-Gummt.............. 11

Gritzner....................0

Matnkraftwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker ........ 10

9-9.

148,5

220 133,25 104,4 31,5 119,5 148,25

160,75

272 111,5

130

W

156

66,25 86,5

145,25 119,5

117,25

52,5 404,5

198 171,5

33,75

93,5 205,5

10-9

150

219

134,75

105,65

31,13

119,5

118,5

176

161,75 273

111

128

130,13

125,5 143

156

65,75

85,5

148,5 121

119 170

52,75

403,75

172

"Ä

204 |

9.9.

149

128,25 220

133,25 103,9 31,25

119,25

118,5 176

160,5

111

127

130

122,75

105,25

66,25

85,65

145,25

119,4

105,13 117 169

83

52

405,5

197,5

171,75

34

205

10.9.

151

129,25

219

135

105,25

30,9

119,5

119

176

161,65

111

127,25

130,9

125,75

106,25

66

86,5

147,5

122,5

105,5

118,5

83,25

52,5

400,5

171,75

34,4

-ummme Geld

0,706

42,06 0,147

3,047

56,16

46,80

12,58

5,544

16,375

168,48

19,57 0.735

5,654

63,21

48,95

11,43

64,85

80,93

10,275

2,488

-Kotierung Äries

0,710

42 J4 0,149 3,053 56,28 46,90 12,61 5,556

16,415 168,82

19,61 0,737 5,566

63,33 49,05

11,45 64,97

81,09

10,295

2,492

Banknoten.

Amtlich Geld

0,708

42,03 0,148

3,047

56,12

46,80

12,57

5,544

16,375

168,64

19,57 0,735

5,654

63,17

48,95

11,42

64,81

80,97

10,275

2,48»

Notierung

I Briet

0,712

42,11

0,150

3,053 56,24

46,90

12,60

5,556

16,415

168,98

19,61 0,737

5,666

63,29 49,05

11,44 64,93

81,13

10,295

2.492

Derlm, 10-September

Geld |

"flrlef

AmeMamsche Role«..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten

Ungarische Noten ................

2^4 41,88 55,92

12.525 16,325 168^22

62,95

64,99 80,79

2,46 42,04 56,14

12,585 16,385 168,90

6341

64,85 81,11