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Nr.2iz Erstes Blatt

186. Jahrgang

Sreitag, September 1936

Reichsleiter Dr. Goebbels spricht

Nürnberger Rede die Zusammenfassung rigsten Triebkräfte eines Volkes zur V«

Die pwpaganda der Löge

der nied- lernid)tung

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Der Bolschewismus ist die Diktatur der Minder­wertigen. Zur Macht kommt er mit der Lüge, in der Macht behauptet er sich mit der Gewalt. Man muß ihn kennen und seine tiefsten Geheimnisse durchschaut haben, um ihn zu treffen. Man muß gegen ihn die wertvollen Kräfte einer Nation mobil machen, will man ihn ausscheiden: denn er ist die Organisation der gestaltlosen Gegenrasse in den Völkern.

Auf einem Gebiet hat sich der Bolschewismus seit jeher als wahrer Meister erwiesen: auf dem der negativen Propaganda, der Beeinflussung der Völker durch Lüge und Heuchelei, jener Ver­fahrensweise, die darauf hinausläuft, durch Täu­schung und Vorspiegelung falscher Tatsachen der Welt ein vollkommen entstelltes Bild von der Wesenheit und inneren Gestalt dieses politischen Wahnsinns zu vermitteln. Die Lüge ist nach dem Urteil Lenins, des Vaters der bolschewistischen Revolution, nicht nur ein erlaubtes, sondern auch das bewährte st e Mittel des bolsche- wistischen Kampfes. Schopenhauer hat ja schon gesagt, daß der Jude der Meister der Lüge sei, und es ist deshalb nicht weiter verwunderlich, daß Bolschewismus und Judentum sich an diesem Punkte in ihrer innigsten Verwandtschaft treffen.

Die Lüge wird vom jüdischen Bolschewismus souverän gehandhabt. Sie verblüfft den anstän-

Der Bolschewismus ist deshalb schon allen ande­ren politischen Machtgruppen, die sich ihm nicht in schroffster Gegnerschaft entgegenstellen, überlegen, weil er in rücksichtslosester ÄZeise das Untermen­schentum, das in jedem Volke als Hefe vorhanden ist, gegen den Staat und seine erhaltenden Ideen mobilisiert. Er ist die Organisation der niedrigsten Instinkte eines Volkes zur Vernichtung aller hoch­wertigen rassischen Elemente. Er versichert sich meistens einer Machtgruppe, die sich auf eine brutale Minderheit stützt und mit geradezu ver­brecherischer Skrupellosigkeit in taktischen Fragen auf ihr großes politisches Ziel, die absolute Er­ringung der Macht, hinsteuert.

Seine Neigung zum taktischen Kompromiß jedoch darf nicht mit einer etwaigen Absicht, prinzipielle Kompromisse zu schließen, verwechselt werden. Im Grundsatz ist der Bolschewismus immer kompro­mißlos. Wenn er Kompromisse schließt, dann nur, um über den Kompromiß einschränkungslos die Macht an sich zu reißen. Er trägt keine Bedenken, denen, die ihm durch den Kompromiß zur Macht verholfen haben, nach der Erringung der Macht die Köpfe abzuschlagen. Eine wenig verlockende Aus­sicht für die bürgerlichen Politiker, die in manchen Staaten Westeuropas noch glauben, ihm durch das zahmere Mittel einer Volksfront die Giftzähne aus­brechen zu können.

rücksichtsloser Offenheit enthüllte Reichsleiter Alfred Rosenberg die enge Verbindung zwischen dem Bol­schewismus und dem Judentum, wies er nach, daß der Bolschewismus ohne eine jüdische Lenkung nicht möglich sei. Mit gespannter Aufmerksamkeit nahmen die Kongreßteilnehmer den überzeugenden Beweis des hundertprozentigen Einflusses des internatio­nalen Judentums auf die sowjetrussische Staats­führung, Diplomatie, Wirtschaft und Armee auf.

Die dann folgende großangelegte Rede des Reichsleiters Dr. Goebbels über Theorie und Praxis des Bolschewismus wurde an ihren sensa­tionellen Höhepunkten immer wieder vom stärksten Beifall begleitet. In meisterlicher Rhetorik voll überzeugender Kraft zeigte Reichsleiter Dr. Goeb­bels auf, daß die Frage des Bolschewismus eine Frage des Fortbestehens Europas überhaupt ist. Als dann Dr. Goebbels des Führers, des geisti­gen Bahnbrechers Europas gedachte, dessen histo­risches Verdienst heute bereits von der ganzen Welt zugestanden werde, brauste ein gewaltiger Jubel­sturm durch die weite Halle, in dem noch einmal der Dank der nationalsozialistischen Bewegung und des deutschen Volkes für seine Führung zum Aus­druck kam. Langanhaltender Beifall dankte Reichs­leiter Dr. Goebbels für die Rede, die in ihrer nüchternen Sachlichkeit und doch leidenschaftlich be­wegten Diktion auf jeden Hörer den stärksten Ein­druck machte. Der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß vertagte darauf den Kongreß auf Freitag. Als der Führer die Kongreßhalle verlief, bereiteten ihm die Kongreßteilnehmer und die Tausende,' die wie­der seinen Weg zumDeutschen Hof" umsäumten, lebhafte Kundgebungen.

Unser Kampf gegen den Bolschewismus ist kein Kampf gegen, sondern gerade f ü r den Sozialismus, aus der liefffen Erkenntnis heraus geboren, daß wahrer Sozialismus nur verwirklicht werden kann, wenn seine gemeinste und kompromittierendste Mißgeburt, der jüdische Bolschewismus, aus dem Felde geräumt ist. Der Kampf gegen den Bolschewismus aber wird mit dauerhaftem Erfolg überhaupt nur geführt werden können von einem Volk, das in einer nationalen Form sozialistischer Gliede­rung eine neue Struktur seines völkischen Lebens gefunden hat, die auch für die dynami­schen Wert- und Sachmaße des zwanzigsten

Jahrhunderts ausreicht.

Das Bürgertum ist dem Bolschewismus gegenüber in allen Ländern ohnmächtig und zum Kampfe gegen ihn vollends ungeeignet. Es hat den Bolschewismus in seinen bestimmenden Ten­denzen überhaupt noch nicht erkannt. Um ihm wirksam entgegenzutreten, fehlt ihm die weltanschau­liche Kraft und die geistige Bestimmtheit, die poli­tische Glaubensfähigkeit und die seelische Charakter­stärke. Nicht nur, daß es ihm an dem nötigen Ver­ständnis mangelt, es sucht sogar, wo es nur eine Gelegenheit dazu findet, mit dem Bolschewismus einen faulen Frieden auf Grund der These Um Schlimmeres zu verhüten", zu schließen. Jeder Pakt aber, den die bürgerliche Welt mit dem radikalen Bolschewismus eingeht, muß nach dem Naturgesetz, daß der Stärkere den Schwächeren überwindet, am Ende immer zum Sieg des Bolschewismus über die bürgerliche Welt führen.

bigen, wahrheitsliebenden Menschen fürs Erste so, daß er zu einem inneren Widerstand über­haupt nicht mehr fähig ist. Das aber ist es, was der jüdische Bolschewist erreichen will. Er spekuliert darauf, daß der wahrheitsliebende Mensch sich überhaupt nicht vorzustellen ver­mag, daß man so lügen könne, wie er lügt, mit der dreisten und frechen Selbstverständ­lichkeit, die er dabei anwendet. Man kann schon so lügen; der Bolschewismus tut es und erreicht damit bei den harmlosen seine frappierenden Erfolge.

Seine Propaganda ist ihrem Wesen nach inter­national und aggressiv. Sie führt die Radikalisie. rung, Anarchisierung und Bolschewisierung aller Völker der Erde im Ziel. Sie bedient sich dabei un­geheurer Geldmittel, die deshalb schon ungemessen sind, weil die bolschewistischen Gewalthaber dafür bedenkenlos das ganze russische Volk hungern und verkommen lassen. Gefährlich wird diese Propa­ganda für die anderen Länder deshalb vor allem, weil sie sich in ihnen der dort vorhandenen kom­munistischen Parteien, d. h. der jeweiligen Sektio­nen der Kommunistischen Internationale, als Stütz- punkte und Rückendeckung bedienen kann. Denn die kommunistischen Parteien in außerrussischen Ländern sind ja nichts anderes als die Frem­denlegionen der Komintern auf dem Boden dieser Nationen. Mit ihrer Hilfe organisiert und betreibt der Bolschewismus eine raffiniert ausgedachte, und, weil im politisch nationalen Leben der jeweiligen Völker verwurzelte, nur schwer an­greifbare internationale Verschwörung. Es muß als die stärkste nationale Bedrohung eines Staates angesehen werden, im Lande selbst eine Partei zu dulden, die von einer außerhalb des Landes gelegenen Instanz ihre Befehle empfängt.

Und es ist denn auch so, daß Länder mit starken kommunistischen Parteien mehr oder weniger in ihrer Innen-, Sozial-, Wirtschafts-, Militär- und Außenpolitik, wie die Erfahrung beweist, unter dem Diktat Stalins stehen, daß beispielsweise eine westeuropäische Großmacht sich bei Abschluß eines Vertrages mit Sowjetrußland ausbedingen muß, daß die auf ihrem eigenen Boden befindliche kom­munistische Partei von Moskau die Anweisung be­komme, daß sie nicht mehr das Heer unterwühlen und die Militärkredite zu Fall bringen dürfe.

Diese kommunistischen Sektionen in den einzelnen Ländern haben die Aufgabe, die bolschewistische Re­volution mit Hilfe eines Geldüberslusses ohne­gleichen und einer raffinierten, nach Moskauer Muster aufgezogenen Propagandatechnik vorzube­reiten und durchzuführen. Diese Propaganda tritt mit dem Zweck und Ziel auf, die Völker über das wahre Wesen des Bolschewismus zu täuschen und das Durchdringen von Tatsachennachrichten aus Sowjetrußland zu verhindern.

So einschmeichelnd und verlockend das Gift der bolschewistischen Theorie ist, so furchtbar und grauenvoll ist nämlich die bolschewistische Praxis. Gebirge von Leichen zeigen ihren Weg: ein Meer von Blut und Tränen umschließt dieses unglückliche Land. Das Menschenleben selbst gilt hier gar nichts mehr. Terror, Mord und Bestialität sind die charakteristischen Merk­male jeder bolschewistischen Revolution, sie mag in Rußland zum Erfolge geführt haben, in Ungarn, Bayern, im Ruhrgebiet und in Berlin niedergeschlagen worden sein, in Spanien augenblicklich um die Macht kämpfen. Wo der Bolschewismus am Ruder ist, braucht er sich um den Gegensatz zwischen Theorie und Praxis nicht mehr zu bekümmern; dort herrscht der Karabiner und das Maschinengewehr. Ueberall anderswo aber bedient er sich dieser raffiniert ausgeklügelten Propagandamache, um die Welt über sein wahres Wesen zu täuschen. Das bürgerliche Europa hat für diese Zusam­menhänge keinen Schimmer des Verständnisses. Ls drückt sich an einer Entscheidung vorbei mit der immer wiederkehrenden Phrase: man darf sich nicht in die inneren Verhältnisse eines anderen Landes einmischen. Was aber heute in Rußland Wirklichkeit ist, worum in Spanien gekämpft wird, und was sich in anderen Staaten Europas mit einer unheildrohenden Präzision anzubahnen scheint, das geht die ganze Welt an; das ist nicht mehr Sache politischer Weltanschauungstheoretiker, das ist eine Angelegenheit aller Staats­männer aller Völker, die sich mit dieser Frage auseinandersehen müssen, wenn anders sie nicht die Verantwortung dafür übernehmen wollen, daß durch ihre Schuld Europa in dis tiefste Krise und Vernichtung hineingeschleudert wird. Ja die Frage des Bolschewismus ist die Frage des Fortbestandes Eu­ropas überhaupt. Hier scheiden sich die Geister, hier muh man Partei ergreifen für oder gegen, und zwar mit allen Konsequenzen.

die in einer solchen Entscheidung liegen.

Wenn in den politisch interessierten Kreisen west­europäischer Länder das Phänomen des Bolsche­wismus, wie es sich im Marxismus in der Theorie und im russischen Sowjetstaat in der Praxis zeigt, immer noch als eine geistige Erscheinungsform und politische Realität angesehen wird, mit oer sich die Kulturmenschheit ebenso geistig und politisch aus­einandersetzen müsse, so läßt diese Tatsache auf einen sehr verhängnisvollen Mangel an Einsichts- vermögen in die G e st a l t und W e s e n s st r u k - tur des internationalen Bolschewismus schließen.

Was wir unter Idee und Weltanschauung im allgemeinen zu verstehen pflegen, hat mit dem, was man Bolschewismus nennt, gar nichts zu tun. Es handelt sich bei ihm um einen pathologi­schen, verbrecherischen Wahnsinn, nach­weisbar von Juden erdacht und von Juden ge­führt mit dem Ziel der Vernichtung der europäischen Kulturvölker und der Auf­richtung einer international-jüdi­schen Weltherrschaft über sie. Der Bolsche­wismus konnte nur im Gehirn von Juden ent­stehen, und der sterile Boden des Asphalts der Weltstädte allein hat ihm Ausbreitungsmöglichkeiten gegeben. Ausgenommen werden konnte er nur von einer Menschheit, die durch Krieg und Wirtschafts­krise im Innersten zermürbt und aufgelöst worden und damit selbst für diesen verbrecherischen Wahn­sinn zugänglich war.

Es sei hier zu allem Ueberfluß noch einmal aus­drücklich betont, daß, wenn wir Nationalsozialisten von der ersten Stunde unseres politischen Denkens an bis zum heutigen Tage den Kampf gegen diese Weltgefahr mit aller Rücksichtslosigkeit durchgeführt haben, wir dabei in keiner Weise antisozialistische oder gar kapitalistische Interessen verfochten.

hat es unter Führung Adolf Hitlers und seiner Be­wegung zuerst fertig gebracht, den Kommunismus völlig niederzuringen. Ohne diesen Sieg wäre Europa heute ein Trümmerhaufen wie Spanien.

Sie Mischung des parleikongreffes.

Nürnberg, 10. Sept. (DNB.) Der Partei­kongreß nahm am Donnerstagnachmittag mit zwei großen und in ihrer weltanschaulichen Schlagkraft sensationell wirkenden Reden der Reichsleiter Alfred Rosenberg und Dr. Goebbels seinen Fort­gang. Die Kongreßtagung wurde vom Deutschen Rundfunk über alle deutschen Sender übertragen, wodurch ihre besondere Bedeu­tung im Rahmen des 8. Reichsparteitages unter­strichen wurde. Schon lange vor Beginn war die weite Kongreßhalle bis auf den letzten Platz ge­füllt. Mit klingendem Spiel zog gegen 17 Uhr die 1. Kompanie der Wachtruppe Berlin vor dem Por­tal der Halle auf. Kurze Zeit darauf verkündeten brausende Heilrufe und helle Fanfarenklänge das Eintreffen des Führers. Nachdem der Führer in der ersten Reihe der Empore Platz genommen hatte, zogen unter den wuchtigen Rhythmen des Nibe­lungenmarsches die Standarten und Feldzeichen der Bewegung in die Kongreßhalle ein. Nach der Frei­schütz-Ouvertüre, gespielt vom Reichssinfonie-Orche­ster unter Leitung von Pg. Adam, begrüßte bann der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß den Führer und erklärte:Der Kongreß nimmt seinen Fortgang. Es spricht Reichsleiter Alfred Rosen­berg überDer entscheidende Weltkampf". Mit

^.arm.

Reichsminister Dr. Goebbels hat in Nürn­berg mit eindringlicher Kraft auf die Gefahr hin- gewiesen, die den Völkern, die der Menschheit von Moskau her droht: Vorn jüdischen Bolsche- w i 5 m u 5. Mit dieser Rede sind die Gewissen der Völker noch einmal wachgerufen, mit dieser Rede ist ein neuer Feldzug gegen die bolschewistische Seuche begonnen worden, ein Feldzug, der mit der Vernichtung dieser Gefahr ' enden muß. Seit neunzehn Jahren herrscht der Bol­schewismus in Rüte-Rußland, also eine Zeitspanne, in der auch einiges für die Befriedung der Völker sowie für den sozialen Aufstieg hätte geleistet werden können. In diesen neunzehn Jahren hat uns der Bolschewismus aber nur die Teufelsfratze gezeigt, in diesen neunzehn Jahren gab es in Röte- Rußland nichts wie Kriegs-Kommunismus, Hun­gersnöte und Massenmorde: eine Verseuchung der Völker ringsum, die überall da, wo sich diese Ver­seuchung einnisten konnte, zu Bürgerkriegen sowie zu sozialer und politischer Zersetzung geführt haben. Um die durch List und Betrug eroberte politische Macht in Rüterußland zu befestigen, scheute der jüdische Bolschewismus nicht davor zurück, mehr als zehn Millionen Menschen, in der er politische Gegner sah, feige hinrichten ober umbringen zu lassen. Was in Räte-Rußlanb in grauenhaftem Ausmaß geschah, was in Ungarn unb München in klein/rem Umfange wiederholt miirbe, was alles die Menschheit inzwischen leiber vergessen hat, bas alles hat sich m unseren Tagen noch einmal in Spanien ereignet. In China, wo es in ben Jahren der kommunistischen Umtriebe böse zuging, haben wir in Europa eine bolschewistischeErhebung" nicht bis in alle Einzelheiten verfolgen können, wie bas nur zur Warnung ber Völker, bie leben unb auf­steigen wollen, I)eute in Spanien der Fall ist.

Was ist der jüdische Bolschewismus? Reichs- min.ifte-r Dr. Goebbels, ber wie kaum ein an­derer Zeitgenosse, ben Bolschewismus grünblid) kennengelernt unb ftubiert hat, nennt ihn in feiner

aller hochwertigen rassischen Elemente. Diese scharfe Kennzeiämung entspricht nicht nur bem Wesen bes Bolschewismus, sie erfaßt auch bie eigentliche Ent­stehung unb Entwicklung sowie Einsatz unb Kampf­form gegenüber allen anderen Völkern. Bolschewis­mus, bas ist bie Lüge schlechthin, weshalb es auch nur ein Bolschewist wie ber Jude Litwinow fertig bringen kann, in Genf für bie Abrüstung einzutre­ten, während in Räte-Rußlanb im Rahmen der Fünfjahrespläne die größte Kriegsindustrie aller Zeiten und Völker aufgebaut wird. Dabei unterstützt Moskau in der Sorge um bie Nichteinmischung in ben spanischen Bürgerkrieg London unb Paris, während die Komintern wieder gleichzeitig sich mit Hilfe ber kommunistischen Länbergruppen nicht nur in ben spanischen Handel einmischt, sondern in die innere Politik aller anberen Länder. Ein so ruch­loses System, das die Frechheit so weit treibt, in sich gegensätzliche Dinge zu gleicher Zeit zu t''n, auch nur noch länger zu dulden, das bringt nur die Langmut eines Bürgertums fertig, das noch an Li­beralismus unb Demokratie glaubt.

Cs liegt System im Angriffskrieg bes Bolsche­wismus. Reichsminister Dr. Goebbels hat bies System aufgebedt, seine Taktik unb seine Stra­tegie, sowie das Angriffsziel als solches bezeichnet. Dies Angriffsziel ist zunächst einmal bie Vernich­tung jeher sozialen unb geistigen Gesittung, sowie bie' tatsächliche unb . körperliche Vernichtung aller Träger bieser Gesittung. Der Bolschewismus ist das Kampfmittel, besten sich bas Judentum bedient, um die Herrschaft über alle anderen Völker zu erobern Es ist nicht möglich, den Bolschewismus nur als solchen anzupacken und zu bekämpfen, denn soweit er eine Macht ist, kann er nur in feinen Trä- g e rn bekämpft und niedergerungen werden. Wenn wir den Bolschewismus an seinen Früchten er­kennen sollen, so gibt auch hier Räte-Rußlanb bas Beispiel, bas Land, das neunzehn Jahre bem Bol­schewismus ausgeliefert ist, bas aber trotzdem ober qerabe beswegen außerstanbe ist, seine Bevölkerung zu ernähren, ober auch nur eine wirkliche Steige­rung von Gebrauchsgütern herbeizuführen. In fei­ner'Rebe hat Dr. Goebbels furchtbare Einzelheiten mitgeteilt, in benen sich bie sozialen Verhältnisse Rcite-Rußlanbs wieberspiegeln unb Reichsleiter Alfreb Rosenberg hat in seiner Nürnberger Rebe ergänzenb bargelegt, in welch kaum vorstellba­rem Umfang bas Jubentum in Moskau alle Fäben in ber Hand hat unb fein gefährliches Doppelspiel treibt Es geht zwar barauf hinaus, einen Unter­schieb zwischen Kreml unb Komintern zu machen, allein wenn es einmal vorkommt, daß bie Komin- tern gepackt wird, so ist es sicher, baß bie Teufels- sratze bes Kreml zum Vorschein kommt. Wenn anbere Völker, die der bolschewistische Teufel vor­erst nur bei ber linken Volksfront gefaßt hat, ge­genüber bem Doppelspiel Moskaus noch blinb sind, so wird es zu spät für sie sein, wenn Moskau sie am Kragen packt. Moskau hat aus dem spanischen Bürgerkrieg gelernt, um beim nächsten "instand dafür zu sorgen, daß die Kommunisten und Anar­chisten, daß die Verbrecher aller Grade auch über Waffen und Munition verfügen. Das deutsche Volk

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Die Wettgefahr des Bolschewismus.

Ne'chsvropagandaminister Dr. Goebbels spricht vor dem Nürnberger Parteikongreß in grundlegenden Ausführungen über den Bolschewismus in Theorie und Praxis.