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Iskammer Gießen
Wirtschaft
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.2TL
9.Juni
10.Juni
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108,5 I 136,75 132,75
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201 146
92678 Mr. orn, ben. jach lieb-
1
So werden zumal die Lehrgang! höherer Art von Wirtschaftspraktikern geleitet, me;( der Hörerkreis dazu zwingt, die Brauchbarkeit von Theorien immer wieder am lebendigen Werk und an gegebenen Größen und Verhältnissen zu beweisen. Darum wird ein Stoff auch nicht oorgetragen, sondern erarbeitet. In den Arbeitsgemeinschaften der Reiferen ist dabei dem eigenen Vortrag der Teilnehmer ein breiter Raum gewährt. Lehrerbesprechungen und Arbeitsgemeinschaften der Lehrer dienen der immer wieder neuen Durcharbeitung der Lehrpläne, dem Austausch von Unterrichtserfahrungen und der Herstellung der besten Methode.
Die Arbeitsschule steht erst am Anfang des oor- gezeichneten Weges. Aber ein nationalsozialistischer Gedanke soll in ihr Wirklichkeit werden: Aus der stärkeren und verantwortungsbewußteren Bindung an den Beruf soll in jedem schaffenden Volksgenossen das Streben nach der besten beruflichen Leistung im Dien st e des Volkes wach- gerufen und wachgehalten werden.
56 Schafe, 1559 Schweine. ■< bis 78 Mark, Hämmel 45 < Schweine 51 bis 57 Mark. -
139 |
157
201.25
145 I
Todessturz aus dem Fenster.
LPD. M-a i n z, 10. Juni. Am Dienstagabend stürzte ein Kind in der Boppstraße in Mainz vom Zweiten Stock aufs Pflaster des Bürger- steiges. Das Kind erlitt einen doppelten Schä- ^lbruch, dem es in den späten Nachtstunden im Krankenhaus erlag.
15
16,75 125
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139 I 140,5
's kosteten: Kälber 43 is 48, Schafe 40 und Marktverlauf: Kälber
tiueno» Ulue Brüssel .... Rio de Jan. Sofia.....
Kopenhagen Danzig .... London.... Helsingfor». Paris .....
Holland ...
.Italien Japan Jugoslawien Oslo..... :
Wien......
Lissabon... Stockholm... Schweiz ...
Spanien...
Prag.......
Budapest .. Reuyork ...
der Arbeitsschule der Deutschen Arbeitsfront in Frankfurt a. M. hat die Eigenart dieser Berufser- zichung bereits ihren Ausdruck gefunden. Planmäßig werden die aufnahmesuchenden Arbeitskame-
schleppend, Hämmel, Schafe wurden zugeteilt.
Die Industrie- und Hani
om, eibt* -rei^ ‘aut.
r.3» im J5 tüet* 1*3737® 45L ngen ließen
Nundfunkprogramm.
Freilag, 12. Juni.
Ameritanstche ’Jioien..............
Belgische Noten...............
Dänlsci)e Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten
Deutsch Oesterreich, 8 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten.................
Spanische Noten Ungarische Noten
36,75 I .... 150,65 150,75 138,75 | 137,5 160,5 ! 158,5
113,13 . 111,25
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Rhein. Wests. Elektr 6
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Siemen« L Halske 8
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Mein-Mainische Börse
rNitlagsbörse weitere Nachfrage.
Frankfurt a. M., 10. Juni. Die Publikumsnachfrage hielt in unverändertem Tempo an. Es bleiben dieselben Gründe, die eine Anregung für Anlagekäufe geben, die Ertragssteigerung der Wirtschaft, ersichtlich aus den Gesellschafts-Abschlüssen, der Arbeitslage von Ende Mai oder auch der Steigerung der Einzelhandelsumsätze. Der Materialmangel durch Zurückhaltung der Verkäufer förderte wiederum die Kurssteigerung. Erst im Verlaufe der Börse wurden tue Umsätze etwas ruhiger und die Kurse etwas leichter. Beachtet waren vor allem Qualitätspapiere auf allen Märkten. Von Montanen sprangen Rheinbraun um ca. 7,50 0. H. Harpener um 1,75, Verein. Stahlwerke 0,65, Laura- hütte 0,90, Mannesmann 1,75 v. H. Die Farben- Aktie zunächst 175 (174,75), dann 174,40, Erdöl gewannen 1,40 v. H., Rütgerswerke 1,50 v. H. Am Elektromarkt zogen Versorgungswerte erneut bis 0,50 an, nur Lahmeyer 1,50 v. H. schwächer, Siemens weiterhin um 2, Rhein.-Elektro-Stamm um 4 0. H. fester. Kunstseide freundlicher, so Bemberg um 1,25 v. H„ Aku 0,75 v. H. fester, Motoren- und Maschinenwerte erhöht und zwar Muag und Moe- nus je 1, Daimler 0,50, daneben Eisenhandel um 1,40 v. H. Junghans verloren gegenüber dem gestrigen Höchstkurse 2,50 v. H. Papier- und Zellstoffwerte um 0,50 bis 1,40 v. H. fester. Von Verkehrswerten Allgemeine Lokal & Kraft um 2,50 v. H., Rordd. Lloyd um 0,90 höher. Auch Bauwerte fester. Im einzelnen zogen an: Conti Gummi um 2,75, Reichsbank 1, Kaufhof zunächst 0,25, später insgesamt 0,65 v. H. schwächer.
Renten lagen ruhiger und zumeist mindestens gut gehalten. So Schuldbücher 98,13, Zinsvergütung 92,65, Umschuldung 89,65, Altbesitz-Anleihe erneut etwa 0,25 0. H. erhöht. Von Auslandrenten Serben noch eine Kleinigkeit fester.
Im Verlauf blieben die Umsätze ruhiger, nach vorübergehender Kursermäßigung der führenden Werte trat wieder eher etwas Nachfrage auf ermäßigter Grundlage ein. Von Montanwerten stellten sich Vereinigte Stahlwerke gegen anfangs 0,65, Mannesmann 1 v. H. niedriger, IG.-Farben verloren etwa 1 0. H., Metallgesellschaft 1 v. H., Lahmeyer aber 0,75 v. H. fester. Aku um 0,50, Kaufhof um nochmals 0,25 v. H. schwächer, Südd. Zucker um 4 v. H. niedriger.
Renten kaum verändert, gesucht waren späte Wiederaufbau-Zuschläge mit 70,25. Auch am Pfandbriefmarkt überwog die Nachfrage. Frankfurter Liquidation um 0,15 v. H. fester. Don Stadtanleihen
NSG. Wie bei jedem Versuch einer Bewertung, könnte man die Bedeutung der Arbeitsschule der Deutschen Arbeitsfront zunächst an lhren Leistungen messen. 5000 Besucher bei 150 Lehrgängen im abgelaufenen Winterhalbjahr sind gewiß beachtliche Zahlen. Aber sie sind noch kein Gradmesser für den inneren Wert einer Einrichtung, die ihre Daseinsberechtigung nur von der Idee her ableiten kann.
Mainzer 0,50 v. H. schwächer. Von Auslandrenten waren Serben und Ungarn, desgleichen die kleinen Werte eher schwächer. Am Kassamarkt wurde die Taxe für Dürrwerke erneut um 5 v. H. auf 50 erhöht. Stempel zogen wiederum 1,50, Faber und t Schleicher 2 v. H. an. Tagesgeld zwar etwas mehr ■ gesucht, aber weiterhin flüssig bei wieder 2,50 0. H.
Abendbörse knapp gehalten.
An der Abendbörse lag eher etwas Angebot vor, : das auf Grund der ermäßigten Schluhkurfe her- ' auskam, das aber glatt Aufnahme fand. Die Haltung war uneinheitlich, teils bröckelten die Kurse noch eine Kleinigkeit ab. IG. Farben zunächst 173 (173), dann 172,50, Deutsche Erdöl 0,75 0. H. schwächer, Zement Heidelberg 0,50 v. H., Aku 0,25 ü. H. niedriger. Gut gehalten waren Rheinstahl, Verein. Stahlwerke zunächst 96,75 (97,40), dann wieder 97.
Der Rentenmarkt lag sehr ruhig, Altbesitz um 0,13 auf 113,40 abgeschwächt. Auch Auslandsrenten ohne Umsatz.
Der Verlauf der Abendbörse war nicht erholt, Angebot blieb bestehen, ohne daß es aber noch zu besonderen Abschwächungen führte. Daimler wurden mit 123,50, also 1 v. H. niedriger, Kaufhof mit 47,75 (48), Mannesmann mit 101,65 (102), Aschaffenburger Zellstoff mit 109,13 (109,50) festgesetzt. Eine Kleinigkeit freundlicher waren Hapag und Zement Heidelberg. Renten blieben ohne Veränderung. Am Kassamarkt konnten Bronze Schlenck 1,50 v. H. gewinnen, von Großbankattien Commerzbank 0,25 0. H., DD.-Bank 0,50 0. H. schwächer. Es notierten: Altbesitz 113,40, Farbenbonds 135,40, 4 0. H. Ungarn Goldrente 9,75, 4 v. H. Rumänen E 5,92V2, Adca 78, Commerzbank 94,50, DD.-Bank 95,50, Dresdner Bank 96,25, Harpener 131,75, Mannesmann 101,75 bis 101,65, Hoefch 111,25, Rheinstahl 133, Verein. Stahlwerke 9,75 bis 9,90 bis 9,75, Aku 56,75, Bekula 150, Gement Heidelberg 142 bis 142,50, Daimler 123, Deutscher Eisen- handel 142,50, Deutsche Erdöl 134,50 bis 134, Scheideanstalt 263, Deutsche Linoleum 184,50, El. Licht & Kraft 158,75, Gebr. Fahr 126, IG. Farben 173 bis 172,75, Gessürel 142,50, Goldschmidt 115,75, Holzmann 132,25, Junghans 99,75, Muag 108,65, RWE. 138, D. Stempel 73, Schuckert 156,50, Siemens 198,75, Weftd. Kaufhof 47,75, Zellstoff Aschaffenburg 109, Südd. Zucker 228, Deut che Reichs- bahn-DA. 123,40.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 10. Juni. Die Umsätze am Getreidegroßmarkt setzten sich aus kleinen einzelnen Partien zusammen. Die Nachfrage bleibt ruhig. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm in Mark): Weizen W 13 217, W 16 220, W 19 224, W 20 226, Roggen R 12 180, R 15 183, R 18 187, R 19 189 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete; Futtergerste und Hafer gestrichen; Weizenmehl W 13 28,65, W16 28,90, W 19 28,90, W 20 29,25; Roggenmehl R12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 und 0,50 Mark Fracht-Ausgleich; Weizenfuttermehl W 13 13,15, W16 13,30, W 19 13,50, W 20 13,60; Weizenkleie W13 10,65, W 16 10,80, W 19 11,00, W20 11W Noggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R19 10-50 Muhlenfestpreis ab Mühlenstation; Sojaschrot m. M. 16,20, Palmkuchen m. M. 16,30, Erdnußkuchen 17,85 ab südd. Fabrikstation; Treber getrocknet 15,75 bis 16; Trockenschnitzel 9,52 ab südd Fabrikstation: Heu 6,00 bis 6,25; Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,00, gebündelt 2,80.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
a- M.' 11. Juni. (Vorbericht.) Um ' 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 23 i Rmder (1 Bulle, 20 Kühe, 3 Färsen), 878 Kälber
Die Arbeitsschule der Deutschen Arbeitsfront
Ein nationalsozialistischer Gedanke und seine Gestattung.
Hamburg-Amertka-Paket 0
Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Eoin merz, und Prlvat-Bank ... 4
Deutsche Bank und TiSconto-
Gesellschaft................ 4
Dresdner Bank
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Der ges bleiben, ® Truppet taill 0 n nach 12 £
Zuw . ren Fra" , eingefund her K r e ' gberburgei des Stank älteste nah fahrt des - Badenwell tnu|U do! war dort außerdem surter Sti wigstraße, Kaserne 0 ber- Fahri» Soldaten e reitet, bei u.. a. in zal sichtbar tun
Aus dem taillon mit pon dem ( hjr Partei, offiziell beg ber Front Truppe mit tig erwider taillon (ein' Wunsche, d leben und1 Wünsche g Kenntnis: Verhältnis terung d> wünschte t (gute Kam taten der Weiter bri gung zum in Gießen Soldaten । unermübli um babui militärisch Bataillon lose Ersü leit auch des Date der Sol Dienste Treue g ortälteste
die Vermittlung des für den Beruf grundlegenden Wissens und Könnens beschränken, während die Arbeitsschule den von ihr erfaßten Menschen mit reiferer beruflicher Erfahrung das gesamte R ü ft zeug auch zur reifen beruflichen Leistung vermittelt. Mit der Zielsetzung „Befähigung zur beruflichen Höchstleistung und Auslese der Vesten für die Führung von Arbeit und Wirtschaft" ist die Ablehnung einer Auffassung gegeben, die der Arbeitsschule nur eine „zusätzliche" Berufsschulung Zubilligen will, sie als Anhängsel irgendwelcher Einrichtungen haben möchte, die die berufliche Schulung in erster Linie noch für sich beanspruchen. Arbeitsschule bedeutet Eigen st ändigkeit auf dem Ackerboden beruflicher Erziehung und Durchdringung, erwachsend aus dem Unterschied des Reifegrades der untersckiedlicken Altersgruppen, die Berufsschule und Arbeitsschule erfassen. Dieser Unterschied erfordert naturgemäß für beide Schularten den eigenen Lehrstoff und die eigene Darbietungsart. Die Berufsschule soll den jungen Menschen, der sein Berufsfeld ja erst „abtasten" muß, erst einmal zur Sammlung bringen, ihn nicht durch eine Unmenge sachlichen Einzelwissens von vornherein ablenken. Man kann erst an den Aufbau denken, wenn das Fundament gelegt ist. In der Berufsschule kann das Fundament, auf dem weitergebaut werden soll, kaum breit genug gelegt werden, weil es erst die Voraussetzungen für die eigene Weiterbildung, die selbständige produktive Arbeitsleistung des einzelnen schasst, die das Entscheidende bleibt. Diese eigene „Erarbeitung" ist normalerweise einem Lebensalter vorbehalten, dem der Beruf erst zum Erlebnis wird, das zum Gestalten drängt. Wenn in Wirklichkeit die Eigenform beider Schularten, der Berufsschule und der Arbeitsschule, noch keineswegs klar in Erscheinung tritt und auch aus den Lehrplänen noch schlecht ersichtlich ist, so liegt das an den Fehlern der Vergangenheit, die nicht von heute auf morgen ausgemerzt fein können. Wesentlich ist, daß das Ziel erkannt und der beiderseitigen Arbeit die Richtung gezeigt wird. Die Abteilung für Arbeitsführung und Berufserziehung in der DAF. geht an den Aufbau der Arbeitsschule nicht aus irgend welchen Herrschergelüsten heran, sondern getrieben vom Gedanken des Dien st es am deutschen Arbeiter. Eine neue Kraft ist in ihr zum Vorstoß gebracht worden. Die Zusührungskanäle dieser Kraft liegen bei den Reichsbetriebsgemein- fchaften, die ihrerseits aus der sich unaufhalt- sam erneuernden Quelle des Betriebslebens schöpfen und aus der Verbundenheit mit den Menschen der Arbeit und mit der betrieblichen Organisation zu Garanten fürdenAufbauder Arbeitsschule nach den Erfordernissen nativ- nalsozialistischer Wirtschaftsgestal- t u n g werden.
Teuere Forellen.
(Sine der letzten Ozean-Ueberquerungen des Zep- Pelm-Luftschiffes > „Hindenburg" 'machte auch der Amerikaner Paul M a ck - H a l l e aus Worcester, Massachusetts, mit. Er flog von Lakuhurst nach Frankfurt und mit dem nächsten Flug gleich darauf wieder zurück, nur um — wie er nach der Rückkehr lächelnd den Reportern erklärte — „mal einen Tag m der Nähe Frankfurts zu angeln". Auf die Zrage, ob sich denn, die doppelte Üeberquerung des Atlantischen Ozeans für die eintägige Angelexpedi- tion gelohnt habe, meinte er: „Gewiß! Ich habe z w 0 l f f a b e l h a f t e Forellen gefangen."
der Flugpreis 2000 Mark beträgt, kommen auf jeöes Stück der Jagdbeute rund 167 Mark. Ob je ein kostbareres Forellengericht verzehrt wurde?
gibt Auskunft: 491: Richtliizm Griechenlands für Staatsaufträge und Ausfüllung öffentlicher Ar» beiten. — 492: Einzahlungskisie für Postanweisun» gen nach dem Ausland, -j 493: Vereinbarung von Meistbegünstigung und Kontingenten mit Brasilien. — 494: Neuauflage den,,Versand- und Zollvorschriften im Verkehr mit beb Ausland." — 495: Durchführungsbestimmungen & dem Warenaustauschabkommen mit der Mandchurei. — 496: Er- holung des Sumatra-TabakmEes durch Restrik- tionsmaßnahmen seit 1932. — 497: Zur (Sumatra- tabafoerfteigerung am 12. Juni 1936.
Als Stätte der beruflichen Ertüchtigung nimmt die Arbeitsschule ein Teilgebiet der BerÜberziehung für sich in Anspruch. Die Berufserziehung interessiert den nationalsozialistischen Staat in ihrer Totalität, weil ihr in der Formung des deutschen Arbeitsmenschen eine für das Volksganze lebenswichtige Aufgabe gefetzt ist. Programmatisch ist die Forderung nach einer einheitlichen Ausrichtung der Berufserziehung bereits gelöst. Durch die Verordnung des Führers vom Oktober 1934 ist der Deutschen Arbeitsfront die Erziehung aller Werktätigen verantwortlich übertragen. Praktisch harrt zwar das Programm noch feiner letzten Erfüllung, indem sich neben den Berufenen nach wie vor Unberufene der Berufserziehung bemächtigen. Aber in unaufhaltsamer Entwicklung vollzieht sich auch hier eine Bereinigung. Schon heute wird deutlich, daß ein starker berufserzieherischer Einfluß von der Arbeitsschule der DAF. ausgeht.
Berufsschule und Arbeitsschule der DAF. haben gemeinsam, daß sie die praktische Lehre, die grundlegende betriebliche Ausrichtung auf den Berus, weder ersetzen wollen, noch können. Ohne betrieblich gebunden und begrenzt zu fein, müssen beide bei der beruflichen Weiterbildung von der Wirklichkeit des Betriebes ausgehen, darüber hinaus aber an einer breiteren und tieferen Berufsgrund- lage mauern. Die Berufsschule muß sich, in Anpassung an das jugendliche Alter ihrer Schüler, auf die Vermittlung des für den Beruf grundlegenden Wissens und Könnens beschränken, während die
(sv ip
2,438
41,92
55,42
12,43
16,31
167,44
62,45
raben den für sie in Frage kommenden Lehrgängen zugeteilt. Berufsfremde, aus den die Schule besten- falls nur Stümper machen könnte, sind ausgeschlossen. Das vorausgesetzte fachliche Können ist gegebenenfalls durch eine Vorprüfung nachzuweisen. Die „Berufslenkung" wird unterstützt durch Planmäßigkeit im Aufbau der Lehrgänge. Jedes Stoffgebiet ist stufenweise aufgegliedert unter Wahrung aller Zusammenhänge. Maßgebend für die Gestaltung der Arbeitspläne sind Gründlichkeit und die Erfordernisse des praktischen Arbeitslebens. Nirgends aber tritt die Eigenart der Schule deutlicher hervor, als in der Zusammensetzung des Lehrkörpers und in der Unterrichtungsmethode. Der „Nur - Theoretiker" könnte sich als Lehrer ebensowenig halten wie der, der nur eine kurze betriebliche Praxis mitbringt.
Amtliche Geld
0,688
42,04
0,139
3,047
55,67
46,80
12,465
5,499
16,36
167,86
19,48 0,729
5,654
62,67
48,95
11,33
64,29
80,39
33,91
10,255
2,486
Tagung
des Deutschen Schuhgroßhandels in Weimar.
FWD. Weimar, 10. Juni. In Weimar trat die Fachgruppe Schuhwaren der Wirtschaftsgruppe Groh-, Ein- und Ausfuhrhandel zum ersten Male nach der Neuordnung des gewerblichen Organisationswesens zu einer Reichstagung zusammen. Der Leiter der Fachgruppe Paul Schröter- Berlin, stellte als wichtigste Aufgabe der Organisation die Marktordnung hin, während die eigentliche Marktregelung weiterhin durch den Verein deutscher Schuhwarengroßhändler ausgeübt werden soll. In eingehender Aussprache wurden sodann die wichtigsten Tagesfragen der Schuhwirtschast erörtert. Dabei wurde insbesondere festgestellt, daß der Großhandel die Einführung von Einheitspreisliften der Schuhindustrie für eine unerläßliche Voraussetzung für die Gesundung des Marktes hält. Der Großhandel müsse dabei aber so gestellt werden, daß er feine Leistungsfähigkeit gegenüber dem Einzelhandel behält.
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Schultheis Patzenhofer 4 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0 Bemberg............ ß
Zellstoff Waldhof . ' 6
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas .............. 7
Daimler Motoren 0 Deutsche Linoleum » Orenstein S Koppel 0 Westdeutsche Kaufhof ' 0 Chade...................... ö
ölccumulatoren-Fabrtkir Conti-Gummi y
6 Uhr: Du trift die Ruh von Schubert. — Morgenspruch. — Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau hör zu. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Leicht beschwingte Mittagsmusik. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk, Wetterbericht. 13.15: Leicht beschwingte Mittagsmusik. 14: Nachrichten. 14.10: Operette und Tanz. 15: Volk und Wirtschaft. Künstliche Kälte — wie wird sie gemacht? 15.15: Aufbau und Verkehr. 16: Betriebskonzert. 17.30 Johann Gutenberg, der Erfinder der Buchdruckerkunst. Von Dr. A. Ruppel, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, Mainz. (Anläßlich der Gutenberg-Festwoche in Mainz.) 17.45: Das aktuelle Buch. „Hitler kämpft um den Frieden Europas." yßon Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky. 18:/ Musik am Feierabend. 19: „Liebe vor Gericht". (Ein heiteres Spiel. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Lagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Konzert der Restchsfachschaft Komponisten. 22: Nachrichten, auch aus hem Sendebezirk. 22.20: Sportschau der Woche mit 'irainings» bericht vom Eifelrennen. 22.45: Unterhaltungskonzert. 24 bis 2 Uhr: Nachtmusik. *
Samstag, 13. Juni. n
6 Uhr: Choral, Morgenfpruch. Gymnaftii^. 6.30: Fröhlich klingt's zur Morgenstunde. In der .Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Aus' zum Staatsjugendtag. 10: Schulfunk. Kampf um >5 den Grenzwall. Hörfolge aus der Geschichte des „Li«mes Romanus" von Fritz Maingast. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11 45: Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13: Nyach- richten. Anschließend: Nachrichten aus dem Senpode- bezirk. 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 14.10: Bitte recht freundlich! Leicht bekömmlicher musikalischer Nachtisch. 15.15: Volk und Wirtscha Ät. Allerlei Neuigkeiten. 15.30: HJ.-Funk. 16: 2h »s dem Palmengarten Frankfurt a. M.: Volkssend. Ur 1936. Mitwirkende: Volksgenossen aus Stadt ur U>d Land. 18: Militärkonzert. 19.30: Zeitfunk: 1. Mikr.M^ phon unterwegs. 2. Wochenschau. 19.55: Ruf d Mr Jugend. 20: Nachrichten. 20.10: Aus Bad-Rauhe- Im: „Junikäfer". Ein bunter Abend mit der NS .-Ge- meinschaft „Kraft durch Freude" aus dem Kur Haus in Bad-Nauheim. 22: Nachrichten. 22.15: Naci ßrich- ten aus dem Sendebezirk. 22.20: Stegreiferzä hlung des Zeitfunks. 22.30: Der elsässische Garten. . Eine bunte Folge alt-elsässischer Musik anläßlich. der Jahrestagung des Frankfurter Elsaß-Lothrim, gen- Instituts. 23: Von Leipzig: ... und morgen , I i? Sonntag! 24 bis 2: Auf, tanzt in den (Sonni fcag hinein! * ■
Gritzner Ol cr r
Höchst a.M...' J gg'75
Süddeutscher Zucker ........ 10] 230 I
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Deutsche Erdöl ......******'* 4
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Voesch Elfen—Köln-Neuess'en .. 3
Ilse Bergbau 6
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Klöcknerwerke ............... 3
Mannesmann-Röhren 3
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Zementwerk Heidelberg 7I 149
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Datum
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Kokswerke .................. 6
Rheinische Braunkohlen 12
Rheinstahl .................. 4
Bereinigte Stahlwerke ay.
Ltavi Minen ...............
Kaliwerke Aschersleben " 0
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth 7
I Farben-Jndustrie 7
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Goldschmidt 5
Rütgerswerke 6
Metallgeiellschaft............. 5
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48
442
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191,5
। 33,25 |
Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.
Dahinter den Pap^n angeführten Ziffern geben die Höhe der znietzt befch,offenen Dimdende an. - Reichsbankdiskant 4 Lombardzinsfuß 5 o. S).
Notierung Brie
42,12 0,141
3,053 55,79
46,90
12,495 5,511 16,40
168,20 19,52 0,731
5,666 62,79 49,05
11,35
64,41
80,55
33,97
10,275
I 2,490
Frank,utt a. M.
Berlin
Schluß- kurü
Schluß! Abendbörse
Schluß- kurö
Schluß!. Mittag- börse
‘.Oalnm
9-6
10.6
9.6
| 10 6
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
101,25
101,4
101,4
101,4
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
98,75
98,75
98,75
98,75
Doung-Anleihe von 1930 .
103
102,5
102,65
Deutsche Anl.-Ablvs.-Schuld mit
Auölos.-Rechten ............
4 ¥t% Deutsche Reichöpostschatzan
113,1
113,4
112,8
113,4
ivei,ungen von 1934, 1. ...
*¥i7o ehe in. 8% Hessischer Volks
100,2
100,2
100,4
100,25
final 1929 trückzahlb. 102%) ... ehem.8°/«. Hessische Landes baut Darmstadt Gold R. 12.
98,75
98,75
98,75
98,75
97
97
97
6'/z% ehem. 4^,% Hess. Landes
Hispolhckenbank DarmstadtLigu.
*¥i% ehem. 8% Darmst. Komm
101,5
101,25
—
—
LandeSb.GoldschuIdverlclir. R.6
93,25
93,25
Oberhessen Provinz-Anlelhe niii
AuSlos.-Rechlen ............
Deutsche Komm. Cammelabl. An
—
123,5
—
—
leihe Serke 1 mit Auslos.-Rechten
118,5
118,65
118,9
119,2
4 '/2°o ehem.8% Franks. Hyp.^Aan!
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
97
97
6¥2% ehem. 4’/j% Franks. Hyp. Bank-Ligu.-Pfandbrlese......
6¥t% ehem. 4/,% Rheinische Hyp.-Bank.Ltqu..Goldpfe. ..
101,5
101,7
—
—
102
101,9
102
102
4%% ehem. 8% Pr. Landespfand
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
4 ¥2% ehem. 7% Pr.Lanoeüpfanb
bricsanst., Gold Komm. 01.20
Steucrgutfch.BerrechnungSk. 3-1-3H
94,75
94,75
109,4
94,75
109,4
94,75
109,4
4% Oesterreichische Goldrente...
_
31,5
4,20% Oesterreichische Sllberrente
_
2,9
3,2
4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staaisrente v. 1910
10
9,5
9,75
9,3
9,8
9,5
9,75
9,3
9,5
14,3
4l2% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99
9,6
14,65
9,4
14,5
9,6
14,5
4% Türkische Bagdadbahn-Aulethe
Serie 1...................
—
—
-
—
Franksurt a.M.
Herlin
Schluß, kurs
Schluß!. Abend- börse
Schluß, lurd
Schluß!. Mittag- bürte
Datum
9.6
10.6-
9-6.
10-6-
4% ocsgl. Lene n ............
5% Numan, vereinh. Rente v. 1903 4/,%Ruman.vereinh.Rcntev.l913 4% Rumänische vercinh. Rente .
2¥*% Anatolier.............
7,5
10,25
6 45,25
7,5
9,13
5,925
45
7,6
10,13
6,1
7,5 10,13
6
44,65
Fran.hurt a. M.
Berlin
Schluß, kurü
Schluß!. Abend- börse
Schluß. lurS
Schluß!. Mittaa- börse
9-6-
10-6.
9.6.
10.6
141,5
142,5
141,5
140,75
—
—
139,75
138
244,5
252,5
244,75
247,25
136,65
133
136,4
133,25
98,75
96,75
98,65
97,25
23
23
23
22,75
133,5
135,25
134,5
135,5
131,5
—
131,5
131
182
—
182
184,25
Ärmliche Notierung
cseio
Ärief
0,686
0,690
42,04
42,12
0,139
0,141
3,047
3,053
55,56
55,68
46,80
46,90
12,445
12,475
5,485
5,495
16,36
16,40
167,87
168,21
19,48
19,52
0,728
0,720
5,654
5,666
62,54
62,66
48,95
49,05
11,305
11,325
64,16
64,28
80,35
80,51
33,95
34,01
10,25
10,27
2,486
,490
Banknoten.


