Einzelbild herunterladen

SJL-'Spoit

Launsbach (Seitz, Heuchelheim);

linqshausen

Handball im Kreis VIII ckahn-DM

Grünbergs Zweite spielt zu Hause

gegen Daubrin-

Fußball der heimischen Mannschaften

Ein Trainingsabend bei ireichssportlehrer Waitzer.

In der Turnhalle der VfB.-Reichsbahn herrschte am Donnerstagabend em reger Betrieb. Die Mit­glieder der Gießener Leichtathletik-Trainingsgemein- chast, eine Anzahl Uebungsleiter, die Vertreter der siesigen Garnison, des Arbeitsdienstes und der SA., owie eine Reihe führender Persönlichkeiten des Gießener Sportlebens hatten sich dort eingefunden, um an dem Waitzer-Trainingsabend teilzunehmen, bzw. ihn mitzuerleben. Eröffnet wurde der Abend durch eine kurze Ansprache des Kreisfachamtsleiters G. Richtberg, der nach Worten der Begrüßung auf die Bedeutung der Veranstaltung angesichts des nun Allgemeingut gewordenen Reichsbundgedankens und im Hinblick auf die hohe Aufgabe der Leicht­athleten bei den bevorstehenden XI. Olympischen

Die an drittletzter Stelle stehenden Dillenburger werden in Niedergirmes auf einen Gegner stoßen der um sein Verbleiben in der Klasse kämpft. Aus Grund dieser Tatsache ist ein harter Kampf um dre

Amtsgericht Gießen.

Ein junger Mann wurde wegen Uebertretung der Reichsstraßenoerkehrsordnung durch Strafbe­fehl mit einer Geldstrafe belegt. Da der Angeklagte in der gestrigen Hauptverhandlung nicht erschien, wurde sein Einspruch kostenpflichtig verworfen.

Das Fridericus-Abzeichen

brachte über 140 000 Mark in unserem Gau.

LPD. Frankfurt a. M., 10. Ian. Die am 5. Januar durchgeführte Straßensammlung mit dem Fridericus - Abzeichen erbrachte im Gau Hessen-Nassau eine Summe von 140 875 Mk.

Gleichzeitig wird jetzt auch das Ergebnis der Reichs g e ld sammlun g für das abgelaufene Vierteljahr bekannt. Es beträgt in unserem Gau 75 770 Mark.

** Goldene Hochzeit. Am morgigen Sonn­tag, 12. Januar, können der Stellwerksmeister a. D. Angelin Keller und Frau das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Das Jubelpaar ist seit 1904 treuer Leser des Gießener Anzeigers.

* Die Beiträge f ü r Viehbesitzer und Viehhändler nach den Bestimmungen des Reichsoiehseuchen-Gesetzes betrifft eine Bekannt­machung der Bürgermeisterei Gießen in unserem heutigen Anzeigenteil, auf die wir besonders Hin­weisen.

Lollar II Krofdorf (Pieh, Londorf); Heuchel­heim II Rodheim II (Knapp, Werdorf); Geils­hausen Treis (Kreiling, Gießen); Grünberg II Daubringen (Beck, Flensungen); Staufenberg Rüddingshausen (Bender, Fellingshausen), Wetz­lar III Spfr. Wetzlar II (Dörr, Werdorf); Naun­heim II Waldgirmes (Marscheck, Wetzlar).

Die Turner aus Rodheim treten in Großen- Buseck an. Der Gang dürfte ihnen sehr schwer werden, denn auf eignem Platz ist Großen-Buseck kaum zu schlagen. Man rechnet mit einem sicheren Siege der Platzherren. Steinbach wird in Großen- Linden beweisen müssen, baß die Spielstärke der Mannschaft nicht nachgelassen hat. Die zweite Mannschaft der Steinberger Teutonen reist nach Lich zur Reserve. Die Spielstärke der Platzmann­schaft ist der der Gäste keineswegs gleichwertig, ein hoher Sieg Steinbergs steht zu erwarten. Fellings­hausen empfängt Launsbach, sollte aber den Vor­spielsieg nicht wiederholen können. Wenig Aussicht auf Spielgewinn hat Rodheims Zweite gegen die gleiche von Heuchelheim. Treis fährt nach Geils­hausen und muß sich auf dem Platz erst finden, dann sollte es zu einem knappen Siege reichen.

Nach einem weiteren Lied der Choralvereiniaung dankte Pfarrer Becker dem Redner für seine interessanten Ausführungen und betonte, daß Kirche und Volk sowie Glaube und Volkstum bei unseren Brüdern im Auslande viel tiefer verwirklicht wür­den, als bei uns. Wo echtes Christentum sei, sei auch wirkliches Deutschtum. Er wies dann noch kurz auf die Aufgaben des Gustav-Adolf-Dereins hin, dabei erwähnend, daß die Not draußen großer geworden und daher weitgehende Hilfe notwendig sei.

Mit einem weiteren Lied der Gemeinde und dem Segen schloß die Veranstaltung.

Gießener Dochenmarktpreise.

* Gießen, 11. Jan. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,42, Markenbutter 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, in­ländische ungezeichnete 10 bis 11, Wirsing, das Pfund 10 bis 15, Weißkraut 10, Rotkraut 15 bis 16 Gelbe Rüben 9 bis 12, Rote Rüben 10, Spinat 15 bis 20, Unterkohlrabi 7 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 35, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln 10 bis 15, Meerrettich 30 bis 65, Schwarz­wurzeln 25 bis 30, Aepfel 10 bis 30, Birnen 25, Nüsse 40 bis 50, junge Hähne 90 Pf. bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Gänse 90 Pf. bis 1 Mk., Enten 90 Pf. bis 1,10 Mk., Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 30 bis 50, Endi­vien 5 bis 25, Lauch 5 bis 12, Rettich 5 bis 15, Sellerie 5 bis 40 Pf., Kartoffeln, der Zentner 3,30 bis 3,50 Mk.

Die heimische Staffel der Bezirksklasse hat wie­derZuwachs" bekommen. Es handelt sich dabei um die Mannschaft des TV. Hachenburg, der weit ab vom Schuß im hohen Westerwald ein einsames Da­sein fristet. Denn weit und breit ist keine Mann­schaft, die an seine Spielstärke heranreicht. Schon um deswillen ist es begrüßenswert, daß der Mannschaft durch das Einreihen in die Runde Ge­legenheit gegeben wird, weiterzuspielen und sich vor allem auch zu verbessern. Für die heimischen Mannschaften bedeutet Hachenburg aber ein Geg­ner, gegen den gewonnen sein will. Das Spiel Tuspo. Marburg Tv. Wetzlar wird eine einseitige Sache sein. Denn wir glauben kaum, daß die Gäste den Platzbesitzern eine Gewinnchance lassen werden. Ihre Spielstärke sollte vielmehr ausreichen, um einen hohen Sieg sicherzustellen.

Anders sollte es dagegen in Münchholzhausen bei dem Treffen TV. Münchholzhaufen Mtv. Gießen werden. Hier stoßen zwei Gegner auseinander, die sich ziemlich gleichwertig sind und die sich einen spannenden Kampf liefern werden. Wer die meisten Aussichten haben wird, hängt von der Tagesform ab. Wir möchten annehmen, daß vielleicht auch die Platzoerhältnisse etwas mitspre­chen und daß es vielleicht zu einem knappen Sieg von Münchholzhausen kommen wird.

Tv Hachenburg VfB.-R. Gießen: Man weih nicht, was die Gießener zur Zeit m bezug auf Spielstärke auf die Beine bringen. Fest steht, wenn Gießen mit einer schwachen Vertretung zur Stelle ist, daß der Sieg und die Punkte in Hachenburg bleiben.

1. Preisklasse.

Hier ist nur ein Spiel vorgesehen, und zwar tref­fen in Dorlar To. Dorlar und Tv. Holzheim aufeinander. Holzheim ist drauf und dran zur Spitzengruppe aufzuschießen und wird deshalb auch das morgige Spiel ernst nehmen müssen. Dem Pa-

ment, Heilmann.

Die Mitwirkung von Schmitt im Tor ist nicht etwa darauf zurückzuführen, daß Fischer für die vorsonntägliche Niederlage verantwortlich gemacht werden würde und deshalb keine Berücksichtigung mehr finden soll, nein, Schmitt, der nunmehr sein Studium mit Erfolg abgeschlossen hat, verläßt in aller Kürze Gießen und da soll ihm die Möglich­keit geboten werden, sich von den Gießener Sport­interessenten zu verabschieden. Hoffen wir, daß sein Abschied ein eindrucksvoller wird, denn Schmitt war einer von den Spielern, der sich bei Ausübung sei­nes Sportes immer von der besten Seite zeigte.

Die Leitung des Spieles liegt in Händen von Friedrich (Friedberg).

VfB.-Reichsbahn Gießen.

Die Liga und die 2. Mannschaft sind spielfrei. Die 3. Mannschaft empfängt auf eigenem Platze die 1. Mannschaft des VfR. Lich. Das Vorspiel haben die Gießener verloren. Sie haben daher in diesem Spiel die Aufgabe, diese Niederlage wettzumachen. Da sie durch Neueinstellung von Spielern an Spiel­stärke gewonnen haben, liegt ein Sieg im Bereiche der Möglichkeit.

Jugendsuhball.

Die 1. Jugend fährt mit Ersatz nach Lollar. Man wird erwarten müssen, ob die hierdurch notwendig gewordene Umgruppierung der Mannschaft sich be­währt. Der Ausgang ist daher offen. Auf eigenem Platze kann die 2. Jugend die 1. von Krofdorf, wenn sie dieses Spiel von vornherein so ernst auf­fassen, wie es ist, gewinnen.

Die 3. Jugend hat in Alten-Buseck keine Aus­sichten auf Spielgewinn; sie sollte sogar eindeutig geschlagen werden.

Fußball der Kreisklaffen.

Großen-Buseck Rodheim (Böcher, Gießen); Leihgestern Lollar (Kaletsch, Wetzlar); Bissen­berg II Steindorf (Schäfer, Ulm); Burgsolms Leun (Keller, Naunheim); Oberbiel Albshau- sen (Drescher, Wetzlar); Spfr. Wetzlar Stockhau­en (Deis, Nauborn); Hermannstein Ehringshau­sen (Grote, Mainzlar); Holzhausen Aßlar (Wolf, Allendorf); Großen-Linden Steinbach (Koob, Garbenheim); DsB.-R. III Lich (Luh, Allendorf); Lich II Steinberg II (Decker, Garbenteich); Tv. 1846 Alten-Buseck (Weil, Vetzberg); Fel-

Der Schaufensterwettbewerb junger Kaufleute vom 9. bis 16. Februar.

wer kann und soll sich am Schaufensterwettbewerb beteiligen?

Der Schaufensterwettbewerb ist eine Teilaufgabe der Wettkampfgruppe Handel im 3. Reichsberufs­wettkampf der deutschen Jugend. Die bei der Be­wertung des Schaufensters erreichten Punktzahlen werden bei der Gesamtbewertung zum Reichsbe­rufswettkampf angerechnet. In der Wettkampfgruppe Handel w.erden folgende Berufssparten erfaßt: Kaufmannsaehilfen aus dem Handel, Gebrauchs- Anwärter, Buchhändler, Verkäuferinnen, Blumen­binderinnen und Jungdrogisten. Alle in diesen Be-

Gefolgschaft verwalteten Kasse gewährt werden, sind sie steuerfrei.

Evangelisch-deutsches Gingen auf dem Balkan.

lieber dieses Thema sprach am gestrigen Freitag­abend Pfarrer May- Cilli (Südslawien) bei einem Vortragsabend des Gustav-Adolf-Frauenvereins in der Stadtkirche.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Ge­meindegesang, dem ein wirkungsvoll zu Gehör ge­brachter Musikoortrag, ausgeführt von Mitgliedern des Schättler-Quartetts, folgte.

Nach einem Lied der Choralvereinigung (Leitung Organist Simon) und kurzer Begrüßung durch Pfarrer Becker sprach Pfarrer May- Cilli. Er schilderte zunächst, wie seinerzeit viele deutsche Brü­der infolge des Menschenüberschusses besonders aus Süddeutschland in das von den Türken verlassene Gebiet auswanderten, wo sie viele Jahre unend­lichen Leids durchzukämpfen hatten. In fremdem Klima, fern der Heimat, feien viele dieser Aus­wanderer gestorben, und erst nach der dritten Generation seien die Verhältnisse besser geworden. In ihrem schweren Kamps ums Dasein hätten diese deutschen Brüder ihre alte Heimat und auch ihre Kirche nicht vergessen. Ihr unerschütterlicher Glaube an Gott habe ihr deutsches Denken und Fühlen vertieft. Es fei bemerkenswert, daß gerade in den Gegenden, in denen vorwiegend evangelische Volks­genossen anzutreffen seien, das Deutschtum sich am besten erhalten habe. Man habe dort mit allen er­denklichen Mitteln auf die Erhaltung der deutschen Schulen hingewirkt und auch verlangt, daß Gottes Wort in der deutschen Sprache verkündet wurde. Es sei schwer, dort deutsche Sprache und evange­lischen Glauben zu erhalten, besonders wenn äußere Not eintrete. Durch wirtschaftliche Schwierigkeiten und ausgedehnte Arbeitslosigkeit müßten unsere deutschen Brüder in Südslawien oft große Ent­behrungen erleiden. Sie seien aber ihrer Kirche gegenüber äußerst opferbereit. Viele unserer deut­schen Brüder lebten heute, angelockt durch die Aus­sicht aus Arbeit, in den Hauptstädten, besonders Belgrad und Umgebung, in größtem Elend. Sie wohnten teilweise so zerstreut, daß es äußerst schwer sei, ihnen Hilfe zu bringen. Es sei kein Wunder, wenn diese Menschen ihr Deutschtum und auch ihren evangelischen Glauben verlieren würden. Man habe sich früher zu wenig um unsere deut­schen Brüder im Ausland gekümmert, die früheren deutschen Staatsmänner hätten sich ihrer nicht an­genommen. Der Redner schilderte bann die Tätig­keit des Gustav-Adolf-Dereins im Ausland und be­tonte, wie dankbar im Ausland bei unseren dorti­gen Brüdern all das ausgenommen würde, was im Inland für sie geschieht. Solch helfende Bruder­hand sei dem Ausländsdeutschen viel wert und helfe ihm über manches Schwere hinweg.

Punkte zu erwarten.

1900 Gießen sollte trotz der Niederlage in Wetz­lar auf eigenem Gelände siegen können, da die Mannschaft erfahrungsgemäß in Gießen gute Lei­stungen zeigt.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Naunheim (Liga) in Gießen.

Die Spielvereinigung 1900 empfängt am Sonntag den Tuspo. Naunheim zum fälligen Rückspiel. Für beide Mannschaften hängt von dem Ausgang dieses Spieles vieles ab, denn Naunheim wird bestrebt sein, den derzeitigen zweiten Tabellenplatz mit Er­folg zu verteidigen und die Blauweißen werden zu beweisen versuchen, daß der Ausgang des Spieles in Wetzlar mit dem sonstigen Leistungsvermögen nichts zu tun hat. Das Vorspiel in Naunheim endete bekanntlich überraschenderweise 2:2. Ueberraschend insofern, als 1900 damals aezwungen war, mehr­fachen Ersatz einzustellen uno es bisher nicht mög­lich war, in Naunheim zu einem Erfolg zu kommen. Umgekehrt konnten die Gäste in Gießen ebenfalls noch zu keinem Gewinn kommen, und ob dies nun

folgschaftsmitalieder für Veranstaltungen der Deut- scheu Arbeitsfront, insbesondere der NSG.Kraft durch Freude" (Eintrittskarten, Ausgabe von Spel­len und Getränken) steuerfrei sind. Dagegen sind Barleistungen, die zu diesem Zweck gegeben werden, nach wie vor steuerpflichtig.

Die Zuschüsse zu denKraft-durch-Freude"-Reisen sind steuerfrei, wenn sie 0,30 RM. in der Woche, oder bei Zahlung einer Summe von 16 RM. im Kalenderjahr nicht übersteigen. Die Zuschüsse sind in unbeschränkter Höhe steuerfrei, wenn der Un­ternehmer einem Vertreter der Gefolgschaft eine Pauschalsumme zur selbständigen Verfügung über­gibt und dieser nach seinem pflichtmäßigen Er­messen den Gefolgschaftsmitgliedern Urlaubszu­schüsse zuweist.

In diesem Zusammenhang muß noch darauf hin­gewiesen werden, daß Unterstützungen der Gefolg­schaftsmitglieder in besonderen Notfällen grundsätz­lich lohnsteuerpflichtig sind. Soweit sie aber aus einer besonderen, von einem Vertrauensmann der

teilnehmer in seiner eigenen Firma dekorieren kann. Es ist die Aufgabe gestellt, in der Schausensterge- staltung mit einer guten Werbeidee bei möglichst geringem Kostenaufwand und sauberer technischer Ausführung eine erfolgreiche Werbewirkung zu er­zielen. Die Schaufensterdekoration muß in Idee und Ausführung durch die Wettbewerber vollkommen selbständig erfolgen. Mit fremder Hilfe hergerichtete Schaufenster werden von der Bewertung ausge­schlossen. Jeder Teilnehmer dekoriert sein Schau­fenster nach den besonderen Erfordernissen seines Geschäftszweiges. Die Teilnehmer werden in Lei­stungsklassen eingeteilt.

Wie werden die Weltbewerbsfensler gekennzeichnet?

Jedes im Wettbewerb stehende Schaufenster wird mit einem von der Wettkampfleitung gelieferten Schild gekennzeichnet, das in sauberer Schrift Lei­stungsklasse und Name des Schaufenstergestalters ausweisen muß. Außerdem wird ein 2 Meter langer Plakatstreifen geliefert, der quer über die Schau­fensterscheibe anzubringen ist.

Wann und wo wird die Meldung zum Schau­fensterwettbewerb entgegengenommen?

Die Anmeldung zum Schaufensterwettbewerb hat bis zum 15. Januar 1936 aus der vorgeschrie­benen Meldekarte zu geschehen. Ausgabe der Melde­karten und Entgegennahme der Anmeldungen bei der Wettkampfleitung des Schaufensterwettbewerbes: Deutsche Arbeitsfront, Gießen, Schan­zen st raße 18, Zimmer 7, 2. Stock.

Schiedsrichter -Kameradschaft Gießen.

Am heutigen Samstagabend findet die Dallver- [nmmluna der Schiedsrichter-Kameradschaft statt. Dstie Versammlung wird sich durch die Uebernahm- der Iungschiedsrichter zu einem besonders seierlichen Ereianis gestalten. Die Schiedsrichter-Anwärter, die ^s zu diesem Zeitpunkt eine Ausbildungszeit hinter sich haben werden an diesem Abend nach bestande­ner ickrittlicher und mündlicher Prüfung als Schieds­richter übernommen und verpflichtet Der Kreis- llhrer ch e n k e 1 wird aus Anlaß dieses Ereignisses über die °°n den Jungschiedsrichtern übernommenen Pflichten und Ausgaben sprechen.

Die Bezirksklasie am Gonniaa.

Frohnhausen Vissenberg.

Sinn Wetzlar.

Niedergirmes Dillenburg.

1900 Gießen Naunheim.

Di- Frohnhäuser werden den Biss-nberg-rn diesen Kamp, bestimmt nicht leicht machem Man ist sogar geneigt, in diesem Spiele dem Pl°tz°-r-,n ein Un- entschieden zuzutrauen.

Sollte Wetzlar in Sinn siegen, so haben sie eine schwere Hürde genommen und werden dann be- stimmt bei der Meisterschaft mitreden.

Spielen hinwies.

Reichssportlehrer W a i tz e r begann seine Ausfüh­rungen, indem er eine intensive Winterarbeit als notwendige Voraussetzung f.ür ein erfolgreiches Be­stehen in der Wettkampfsaison bezeichnete. Neben allgemeiner Kräftigung hätten Spezialübungen für die einzelnen Disziplinen zur Durchführung zu gemein,cyasl, nreisiporrwan 0 aj rn 1 u i, kommen. Der Reichssportlehrer demonstrierte als-seinemSieg-Heil!" auf den Führer beschlossen.

neg. Das Spiel Staufenberg gegen Rüddingshausen ist als offen zu bezeichnen, da der kleine Platz den Gästen, die spielerisch stärker sind, schwer zu schuf­en machen wird.

Fußballabteilung des Tv. Kinzenbach.

Für kommenden Sonntag empfängt die Jugend- mannschaft die 2. Jugendelf des Spv. 20 Heuchel­heim zum fälligen Derbandsfpiel. Das Vorspiel in Heuchelheim wurde seinerzeit recht überzeugend von den Einheimischen gewonnen. Ob der Sieg diesmal auch so hoch ausfällt, hängt ganz von der Form ab, in der sich die Mannschaft zeigt. Auf alle Fälle wird ich der Gast nicht ohne Kampf schlagen lassen. Mit tinem, wenn auch knappen Sieg, der Einheimi- chen ist zu rechnen.

Fußball im Turnverein Großen-Linden

Großen-Linden I FSV. Steinbach I.

Am Sonntag gastiert Steinbachs erste Elf in Großen-Linden zum Pflichtspiel. Für die Platz­besitzer gilt es, für die im Vorspiel unverdient er­littene ll:4-Niederlage Revanche zu nehmen. Die Platzelf wurde auf einigen Posten geändert, und man hofft, daß es in dieser Besetzung zu einem Sieg reichen müßte.

Vorher stehen sich die beiden Jugendmannschaften ebenfalls im Pflichtspiel gegenüber. Da der Gro- ßen-Lindener Jugend noch ein Punkt zur Grup­penmeisterschaft fehlt, werden sie sich am Sonntag besonders anstrengen.

Zugend-pflichlspiele des Sonntags.

Lollar VfB.-R. I (Körber, Alten-Buseck); Leihgestern Watzenborn-Steinberg (Scharf, Wetz­lar); Heuchelheim I 1900 I (Bernhardt, Wieseck); Daubringen Garbenteich (Bender, Treis); Wieseck gegen Großen-Buseck (Gerhardt, Steinbach); Alten- Buseck VfB.-R. III (Will, Wißmar); Launsbach gegen Fellingshausen fällt aus; Rodheim Wiß­mar (Schmidt, Krofdorf); Kinzenbach Heuchel­heim II (Lotz, Launsbach); Klein-Linden Lich (Einhäuser, Gießen); Großen-Linden Steinbach (Henkelmann, Allendorf); VfB.-R. II Krofdorf (Wlodarek Gießen); Londorf Nieder-Ohmen (Müller, Rüddingshausen).

Jugendsuhball.

Die erste Jugend tritt zum fälligen Pflichtspiel in Heuchelheim an. Wenn die Blauweißen Dieselbe Form aufweisen wie in den vergangenen Spielen, so kann man mit einem Siege rechnen. Zum ersten Male tritt die neuaufgestellte zweite Jugend auf den Plan. Sie hat sich gleich eine schwierige Auf­gabe gestellt. Der Gegner ist die Jugend von Butz- bach. Die Mannschaft wird um eine Niederlage kaum herumkommen. Bei der Schulermannschaft sind die Schüler von Wetzlar zu Gast. Auf die kleinen 1900er setzt man große Hoffnungen. Man rechnet mit zwei schönen Spielen.

gerade am Sonntag der Fall sein wird, dürste wohl nicht als ganz wahrscheinlich angenommen werden, denn in der Zwischenzeit haben sich die Verhältnisse etwas zugunsten der Blauweißen gebessert. Durch den Zugang von Clement ist das Stürmerspiel rei» er geworden und da am Sonntag die beiden an­derenNeuen" K l e i n b e l l (früher Mainz-Kastel) und Doebler (früher 06/07 Bielefeld) mit von der Partie sind, treten die Platzbesitzer erstmals in der schon lange vorgesehenen Aufstellung an, die wie folgt lautet: Schmitt; feiler, Lippert; Mank, Kleinbell, Schäfer; Doebler, Wilhelmi, Schmelz, Cle-

rufssparten in der Berufsausbildung stehenden Jugendlichen vom 15. Lebensjahr an können und sollen sich am Schaufensterwettbewerb beteiligen. Die Altersbegrenzung liegt beim Schaufensterwett­bewerb bei 23 Jahren. Unabhängig vom Lehrver­hältnis ist die Altersbegrenzung auf 21 Jahre fest­gesetzt.

Da für jeden Ort Höchstteilnehmerzahlen festgelegt sind, findet unter Umständen eine Auslese der An­meldungen statt, die durch die örtliche Wettkampf­leitung erfolgt.

Wie wird der Schaufensterwettbewerb durchgeführt?

Die Einzelhandelsgeschäfte von Gießen stellen der Wettbewerbsleitung Schaufenster zur Ver­fügung. Jeder Wettbewerbsteilnehmer dekoriert ein Fenster, das ihm von der Wettkampfleitung zuge- wiesen wird. Selbstverständlich wird weitestgehend Rücksicht darauf genommen, daß der Wettbewerbs-

dann den Schreitgang, den er zur Erzielung eines rationellen Laufstils und auch als Vorbereitung für andere leichtathletische Hebungen für äußerst wichtig hält. Waitzer regt$ auch zur Erziehung zur Startdisziplin bereits in der Halle an. Nach etwas Allgemein - Gymnastik unter Leitung von Willy Schmidt ließ Herr Waitzer einige anregende Spiele mit Medizinbällen und Sandsäcken durch­führen. Letzteres Gerät empfahl er eindringlich zur Stärkung der Bein- und Rückenmuskulatur. Neben der Erzielung von Ausdauer (Beinanreißen an der Sprossenwand, Durchführung von Waldläufen usw.) stellte der Vortragende noch die Förderung der Beweglichkeit des einzelnen (schnelles Reagieren) heraus. Im Zusammenhang damit brachte er unter Verwendung von Sprungseilen einige schöne Uebun- gen zur Steigerung der Sprungkraft, die meist sehr vernachlässigt werde. Zuletzt wies Herr Waitzer noch darauf hin, daß alle mit Fleiß und Ausdauer

der Winterarbeit obliegen möchten, sich aber dabei stets bewußt fein sollten, daß dies ohne Verkramp­fung, eben spielend, vor sich gehen müsse. Der in allen Teilen angeregt verlaufene Abend wurde von dem technischen Leiter der Gießener Trainings­gemeinschaft, Kreisfportwart W. Schmidt, mit

pier nach bestehen Befürchtungen um den Sieg nicht, ttotzdem soll davor gewarnt werden, daß das Spiel zu leicht genommen wird.

2. Preisklasse.

Die meisten Staffeln haben alle Spiele hinter sich und nur noch vereinzelt werden rückständige Treffen ausgetragen. So spielen Spvgg. 1900 G i e- ßen 2. To. ©rüningen und Tv. Rom­rod Tv. Homberg. Die Begegnung in Gie­ßen wird bestimmend für die zukünftige Gestaltung der Tabelle in der Staffel 2 sein. Denn wenn 1900 gewinnt, hält ©rüningen allein nicht mehr die Spitze. Gewinnen die Gäste allerdings, bann ist ihnen die Staffelmeisterschaft nicht mehr zu neh­men. Es ist mit einem ausgeglichenen Kampf zu rechnen, in dem beide Mannschaften gleich große Chancen haben.

Jugend.

Tv. Langgöns Lich: Hier wird ein Spiel wiederholt. Heber den Ausgang werden Zweifel nicht bestehen. Lich sollte das Ergebnis des ersten Zusammentreffens nicht wiederholen kön­nen. Es wird vielmehr einen hohen Sieg der Platzmannschaft geben.

Freundschaftsspiele.

Mit dem Nachlassen der Derbandsspiele beginnen bereits wieder die Freundschaftstreffen. So spielen in Hörnsheim Tv. Hörnsheim To. Gam - bad) und in Garbenheim Tv. Garbenheim Tv. Wißmar. Hörnsheim sollte, ttotzdem die Leistungen nicht mehr so hoch stehen, hier ziemlich sicher gewinnen, denn die Gäste haben in diesem. Jahre in der Runde keine große Rolle spielen können. Garbenheim wird mit Wißmar ebenso fer­tig werden, wie im Vorspiel. Man wird deshalb nicht fehlgehen, wenn man einen hohen Sieg der Platzbesitzer voraussagt.