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r ftanM. iraaen und geeignete und zeitgemäß alle näV Maßnahmen zu ergreifen."

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Den Arctic-Fahrer stört kein Winter-Wetter!

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sind vielleicht keine braven Knaben im Sinne eines vergangenen Erziehungsideals, es sind keine stillen Stubenhocker und Miniaturgelehrte. S e l b st b e - mußt, froh und strahlend marschieren die Jungen und Mädel Adolf Hitlers anders als die Jugend vor ihr. Es ist auch rein physisch betrachtet eine schönere Jugend. Sie gibt unserem ganzen deut­schen Vaterland einen neuen Glanz von Schönheit."

Baldur von Schirach ging anschließend auf die Ausbildung der Führer ein, die mit größ­ter Sorgfalt betrieben wird. Großer Wert wird darauf gelegt, daß die höheren Führer der HI. auf Auslandsfahrten andere Völker und Län­der kennen lernen. In Wochenendlehrgängen und dreiwöchigen Kursen auf den Führerschulen soll die notwendige Hilfsstellung für den Jungenführer und die Mädelführerin geleistet werden. Immer aber bleibt das Programmwort des Führers:Ju­gend soll durch Jugend geführt werden" nach wie vor ein Grundgesetz der Gemeinschaft der HI.

Indem er auf die Auswirkungen des Gesetzes vom 1. Dezember näher einging, führte der Iugendführer des Deutschen Reiches weiter aus: Ich weise hiermit alle Führer und Führerinnen der von mir geführten Organisation heute schon an, die Jugendlichen, die auf Grund des Ge­setzes zu uns kommen, von vornherein als gleich wertvolle und gleich will­kommene Kameraden zu behandeln. Ich werde rücksichtslos jeden Führer und jede Füh­rerin von ihren Aemtern entheben, die diese neu hinzutretende Jugend als zweitrangig und minder wertvoll behandeln. Denn der Führer hat durch fein Gesetz über die Hitler-Jugend zum Ausdruck gebracht, daß die Kampfe um die Einheit der Jugend abgeschlossen sind.

Auch jene Jugend, die in konfessionellen Vereini­gungen irgendwelcher Richtungen im Augenblick noch zusammengefchlossen ist, heiße ich heute herz­lich willkommen. Und ich möchte die Gelegenheit benutzen, um vor allem den deutschen Eltern gegen­über einige Erklärungen über meine Haltung zur konfessionellen Frage überhaupt abzugeben.

Manche verirrte Geistliche haben mich als einen Feind der religiösen Erziehung hinzustellen ver­sucht. Wenn ihre Worte in der Jugend selbst keinen Widerhall fanden, so liegt das daran, daß mich die

Durch das neue Verfahren besteht Arctic aus reinem Schmierstoff, der bei strengstem Frost so­fort startet und auch bei stärkster Motorerhitzung einen unzerreißbaren Oelfilm bildet

Aus aller Wett.

14 Tote bei einem Flugzeugunglück tn England.

Japanische Warnung an Rankmg.

»Hapan ist vorbereitet, Matznahme« zu ergreifen."

Uleboi|k , ziehen.

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4s.

Nach dem Reichsjugendführer sprach

der Aeichssportführer von Tschammer und Osten

zur Elternschaft und zur deutschen Jugend. (Et sagte u. o.:Noch nie bin ich in meinem Leben mit größerer Freude an eine Aufgabe herangegan­gen. Ich werde nichts weiter tun, als euere eigens Freude, ihr deutschen Jungen und Mädel, und eueren unbändigen Willen, einmal groß und stark und tüchtig zu werden, auf den Spielplätzen, in den Turn- und Schwimmhallen und draußen auf den Wiesen und Weiden in die richtigen Bahnen zu lenken. Spiel und Sportkampf sollen uns Beispiel und Hebung sein für unser ganzes Leben. Wenn es einmal Ernst wird, wenn das Leben eine Auf­gabe vor uns stellt, dann wollen wir uns erinnern, daß wir es ja von Spiel und Sport und Kampf gewohnt sind, die Zähne zusammenzubeißen und daß wir mit dem ganzen Fähnlein doch durchs Ziel gekommen sind. Ihr aber, deutsche Eltern, laßt eure Buben und Mädel getrost zu den Leibes­übungen in der geeinten deutschen Jugend gehen. Ihr braucht keine Sorgen zu haben. Ich bin als Benauftragter des Reichsjugendführers für die Leibesübungen Treuhänder der Jugend. Zu den vielen Tausenden ausgebildeter Sportreferen­ten der Hitler-Jugend stehen nun in der praktischen Arbeit die vielen, vielen tausend Uebungswarte des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen. Sach­liche Eignung verbindet sich so mit dem heißen Willen, für die Leibesübungen der Jugend das Beste bereitzustellen. Schaut nicht auf Flecken und Beulen, schaut nach innen, in die Augen eurer Kinder, schaut, wie daraus die blanke Freude und kernige Gesundheit widerstrahlen, ja, wie sie ein Spiegel einer in Freiheit, Keuschheit und Zucht auf­wachsenden Seele sind. Ich verspreche hiermit feier­lich, so schloß der Reichssportführer, alle mir zur Verfügung stehenden Mittel und Kräfte für die Ju­gend einzusetzen, damit einmal werde: Eine ein­zige, gesunde und starke deutsche Jugend und aus ihr: Ein einiges, gesundes und starkes deutsches Volk!

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!lls beleidigte f mten nach dem Abflug brennend ab. An Bord ius setzt natf befanden sich 14 Passagiere und die dreiköpfige 73c-

T°ki0' 10. Dez (DNB. Funkspruch. Ostasien- lienst des DNB.) Das japanische Außenamt ver- ffentlicht eine Erklärung zu der Verlautbarung [er Nanking-Regierung. Japan werde daraus ichten, daß China die bisher getroffenen Verein­barungen einhalte. Man werde andernfalls glitte! finden, um einer weiteren Bedrohung japa­nischer Staatsbürger in China zu begegnen. In der Erklärung wird auf Zwischenfälle eingegangen, die ils Folge der antijapanischen Erziehung ler chinesischen Schuljugend und als Auswirkung der japanfeindlichen Politik Chinas jezeichnet werden. Japan habe darauf bestanden, laß Nanking zunächst vorbeugende Maßnahmen er- ireife und zugleich auch die Vorschläge zur Bil- iung einer antikommunistischen Front gehandelt würden. Die japanische Erklärung schließt: Falls man in Nanking wirksame Schritte zur Kon- rolle der antijapanischen Bewegung unterläßt und alls das Eigentum und das Leben japanischer Staatsbürger in China bedroht oder die Rechte .nd Interessen Japans verletzt werden, ist Japan igr1bereitet, de r Lage Rechnung zu

Bewußtsein dieser Verantwortung und dieser Pflicht will ich mit meiner ganzen Kraft versuchen, das gewaltige Vertrauen zu rechtfertigen, das mein Füh­rer in mich gesetzt hat. Ich habe mich immer, auch in der Vergangenheit als Treuhänder der deutschen Elternschaft gefühlt, und so wird es immer sein. Die Sorgen der deutschen Eltern sind meine Sorgen. Ihre Freude ist auch meine Freude. Wenn Sie, die Eltern dieser Jugend, von all den vielen kleinen Dummheiten, Ungeschicklich­keiten und vielleicht auch Fehlern absehen, die im Rahmen der Jugendgemeinschaft Ihrer Kinder an diesem oder jenem Ort gemacht worden sind, wer­den Sie doch mit Genugtuung und Stolz auf Ihre Jugend feststellen können, daß sich die Jüngsten der Nation des Vertrauens nicht unwürdig gezeigt haben, das man in sie gesetzt hat. Unsere Pimpfe

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Ein neues Volk und eine neue Jugend

Der Reichsjugendführer an die Elternschaft.

lugiefifche Innenminister hat sich sofort nach Be­kanntwerden des Anglücks nach Porto de Rloz be­geben und eine genaue Untersuchung ungeordnet. Die Regierung hat weitgehende Hilfsmaßnahmen für die Hinterbliebenen und Verletzten eingeleitet.

In ganz Portugal herrscht tiefe Trauer über das Einsturzunglück in Porto de Moz. Alle bis jetzt iden­tifizierten Toten find Jugendliche. Man vermutet, daß sich unter den Trümmern noch weitere Tote befinden. Von den Verletzten haben viele so schwere Wunden baoongentragen, daß mit ihrem Ableben leider gerechnet werden muß. Die urspünglich für Mittwochnachmittag angesetzte Beerdigung der Opfer verzögerte sich um Stunden, da die Bevölke­rung die Toten wegtrug, und in ihrer Trauer nicht zur Beerdigung freigeben wollte: denn es gibt fast keine Familie in dem kleinen Ort, die nicht einen oder mehrere Tote oder Verletzte zu beklagen hat.

Seine Frau auf der Hochzeitsreise in den Abgrund gestürzt.

Am 25. November d.J. wurde in der Nähe non, Sternbusch auf einen Motorradfahrer und dessen Braut ein verbrecherischer Anschlag verübt. Heber die Straße war ein Draht gespannt, der Fahrer konnte jedoch im letzten Augenblick abbremsen. Seme Braut wurde auf die Straße geschleudert, kam je­doch mit geringfügigen Verletzungen davon. Der Verdacht richtete sich gegen einen gewissen Johann Bartel, der mit der Braut des Motorradfahrers bis Anfang Februar ein Verhältnis unterhalten, dann aber'Beziehungen zu einer Frau aus Hamm angebahnt hatte, die er im Sommer heiratete. Merkwürdigerweise stürzte die Frau auf der Hoch­zeitsreise bei der Besteigung der Aipl-Spitze in Bayern ab und sand den Tod. Der verbrecherische Anschlag auf die frühere Braut und der Tod der Frau Bartel veranlaßten die Clever Staatsanwalt­schaft und die Kriminalpolizei Düsseldorf, sich naher mit dem Verdächtigen zu befassen. Nach anfang- lich-m Leugnen g - stand der Verbrecher den An- schlag auf seine frühere Braut und legte schließlich auch ein Geständnis ab, daß er in den bayerischen Bergen seine Frau vorsätzlich in den Ab­grund gestürzt hat. Er wollte sich m den Be­sitz des Vermögens der Frau bringen, das er sich schon vor der Hochzeit durch einen Ehe- und Erb­vertrag für den Fall ihres Todes gesichert hatte.

lährungsnch raucht.

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kommen.

Unter den drei Heberlebenden soll sich ein 2)eut= Jdjer Walter Schubert (?) befinden. Die beiden orderen sind der Funker van Semmel und die Lkewardeß Bougertrnan. Den dreien gelang tr, kurz bevor die Maschine auf dem Boden auf- rallte, abzuspringen. Alle drei haben aber t) were Verletzungen erlitten. Es gilt auch us ziemlich sicher, daß sich unter den Toten der awedische Admiral Lind mann und der spani- i,e Erfinder des Windmühlenflugzeuges de la ! i e r d a befinden.

Zu dem Unglück wird ergänzend mitgeteilt, daß iie Maschine bereits beim Start infolge des dichten Nobels sehr wenig Sicht hatte. Kaum eine halbe Minute, nachdem sie sich in die Luft erhoben hatte, sürzte die Maschine, ein amerikanischer Douglas- Egp, brennend zur Erde. Nachdem das Flugzeug bie Dächer mehrerer Häuser gestreift hatte, fiel es cif das Dach eines am Rande des Flughafens sichenden Gebäudes. Feuerwehr und Krankenwa- gm rasten sofort zur Unglücksstelle, doch war es b: reite zu spät, ein Ausbrennen der Maschine, aus -bir Flammen von 10 bis 15 Meter Höhe heraus- (djoffen, zu verhindern. Die Wehr konnte sich nur njd) darauf beschränken, ein Umsichgreifen des Lrandes zu verhindern.

Furchtbares Einflurzunglück in Portugal.

Von einem schweren Unglück wurde am Diens­tagabend die portugiesische Stadt Porto de Ako; be- 1 lt»ffen. Aus Anlaß einer katholischen Jugendkund- gibung hatten sich etwa 500 Personen im ersten Stockwerk eines erst vor kurzem fertiggestellten f öchulgebäudes versammelt. Im Verlauf der Feier- i Iknde brach plötzlich der Boden durch und die An- ! äsenden stürzten in bie Tiefe. Der Hm- k lmg der Katastrophe war furchtbar. Vis Mttwoch- trih konnten 49 Tote geborgen und identifiziert l ieben. Heber 200 Versammlungsteilnehmer wur-

in schwer verletztem Zustand in die | Krankenhäuser der Umgebung eingeliefert. Der por-

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Jugend bessek kannte: denn ich habe in der Hitler­jugend niemals einen Gottlosen gedul­det. Wer auf die HJ.-Fahne schwört, band sich damit nicht nur an diese Fahne, sondern zugleich auch an eine höhere Macht. Und schon lange not dem 1. Dezember mußte die Jugend, die in unsers Gemeinschaft eintrat, ihr Gelöbnis der Treue miß dem Zusatz bekräftigen:So wahr mir Gott helfe. Ich überlasse es den Kirchen, die Jugend im Sinns ihrer Konfessionen religiös zu erziehen, und werds ihnen in diese Erziehung niemals hineinreden. Nach» dem durch das Gesetz vom 1. Dezember der Streit zwischen der Hitlerjugend und den konfessionelleiH Jugendverbänden beendet ist, ist es für mich eins selbstverständliche Konsequenz, wenn ich anordne, daß im Rahmen der nun entstehenden großen Reichsorganisation alle Führer und Führerinnen sich jeglicher Aeußerungen im Sinne der vergange­nen Auseinandersetzungen zu enthalten und dafür zu sorgen haben, daß der sonntägliche Gottesdienst und auch sonstige von der Konfession vorgeschrie­bene rein religiöse Veranstaltungen nicht durch den Dienst in der Hitlerjugend beeinträchtigt werden.

. lin, 9. Dez. (DNB.) Am Mittwochabend ' wrach der Jugendführer des Deutschen Reiches i Jöalbur von Schirach über alle Sender zur deutschen Elternschaft. Am Schluß seiner Rede gab : öer Reichsjugendführer bekannt, daß er auf Grund des Gesetzes über die Hitler-Jugend vom 1. Dezem- : ber 1936 mit Genehmigung des Führers und Reichskanzlers den Reichssportführer v. Tscham- mer und Osten zu seinem Beauftragten fürdie Leibeserziehung der gesamten deutschen Jugend berufen habe. Die geeinte Kraft der deutschen Turn- und Sportbewegung wird zum Wohle der gesamten Jugend der Nation ein­gesetzt.

Baldur von Schirach brachte in seiner Ansprache an die Elternschaft eingangs zum Ausdruck, daß die Jugendbewegung Adolf Hitlers, die gewaltige weltanschauliche Erziehungsgemeinschaft der HI. gemeinsam von Eltern und Jugend erbaut worden ist und brachte der deutschen Elternschaft den Dank der deutschen Ju­gend dar, daß sie über alle Schwierigkeiten der Aufbauzeit hinweg dieser Jugend die Treue gehalten habe. Er führte dann u. a. aus:

Das gewaltige Blutopfer, das die Hitler-Jugend im Kampf um das Reich Adolf Hitlers mit 21 ihrer Kameraden schweigend auf dem Altar der deutschen Ehre dargebracht hat, ist ein Heiligtum der deutschen Nation. Immer sind es zwei Namen gewesen, die jeder von diesen feige ermordeten Jungen in seiner Sterbestunde aus zitternden Lip­pen hervorgestoßen hat, zwei Namen, die den In­halt ihres ganzen jugendlichen Daseins, ihres Kämpfens und Lebens umschlossen: die Mutter und ber Führer. Diese beiden, uns Deutschen so heiligen Begriffe, waren die letzten Gedanken der Kameraden, die unter der Führung von Herbert Norkus in der -unsterblichen Gefolgschaft der Hitler- Jugend vereinigt sind.

kein anderes Gesetz hak für die Führeraus­wahl der Hitlerjugend Gültigkeit, als allein das der Leistung, des selbstlosen Einsatzes und des aufrechten Charakters. Wer von frühester Jugend an in diesem Deutschland Adolf Hit­lers seine Pflicht erfüllt, tüchtig, treu und tapfer ist, braucht um seine Zukunft keine Sorge zu haben. Die Hitlerjugend ist eine einzige große Familie, und es kann für den einen nicht so viel Unglück geben, das nicht die Kraft der Millionen anderen Kameraden dieses Unglück überwinden könnte. Es ist nicht mehr die Ju­gend, die keine Autorität und Ehrfurcht kannte, der nichts mehr heilig war, nicht mehr die Ju­gend, die keinen anderen Gott kannte, als sich selbst und ihren eigenen schrankenlosen Genuß. Der Führer hat uns nicht nur ein neues Deutschland geschenkt, er hat uns auch in ihm ein neues Volk und eine neue Ju­gend beschert. Er ist das große Ideal, zu dem sich alle bekennen.

Mir ist durch die vorn Führer und Reichskanzler erteilte Weisung und durch die Erhebung meiner Reichsdienststelle zu einer ober ft en Reichsbe­hörde ein Auftrag erteilt worden, wie ihn gleich verpflichtend niemand vor mir erhalten hat. Im

nb Graudenz in Zusammenhang gebracht enen wegenNichteinhaltung der Vorschriften über :ie Ne'Mufnahmcn von Schülern" die Oeffent- .jchk^its rechte entzogen worden sind. Nach -en Behauptungen der polnischen Presse seien ähn- che Verstöße auch in den deutschen Privatschulen in Ostoberschlesien zu verzeichnen. Gleichzeitig tün= Figen die polnischen Blätter Untersuchungen egen deutsche Schulen in Ostoberschlesien für die allernächste Zeit an.

iSom 15. Dezember bis 15. Lanuar Versammlungsruhe.

Berlin, 9. Dez. (DNB.) Der Reichspropa- «andaleiter der NSDAP., Reichsminister Dr. Iioebbels, gibt bekannt:

Mit Rücksicht auf die Weihnachtszeit ordne ich ermit eine allgemeine Versammlungsruhe für die eit vom 15. Dezember 1936 bis 15. Januar 1937 tn. Diese Ruhepause betrifft' alle öffentli- c e n Versammlungen und Kundgebun­gen. Nicht eingeschlossen sind die Weihnachtsfeiern Lt NSDAP., ihrer Gliederungen und angeschlos- jmen Verbände sowie die Filmvorführungen der Ümtsleitung Film der Reichspropagandaleitung.

(Gez.) Dr. Goebbels, Reichspropagandaleiter der NSDAP.

Außerdem hatte er die Frau in eine Sterbekasse aufnehmen lassen.

Das Urteil

gegen den jüdischen Volksverderber Segall.

Der Prozeß gegen den jüdischen Arzt Dr. Se­gall, der in der burgenländischen Ortschaft Draß- markt eine regelrechte Abtreibungsklinik errichtet hatte, ging jetzt in Wien zu Ende. Der jüdische Volksschädling wurde zu vier Jahren schwe­ren Kerkers und Landesverweisung verurteilt. Im Laufe des Prozesses waren haarsträubende Dinge zutagegekommen. Es stellte sich u. a. her­aus, daß die Verbrechen des Dr. Segall einen der­artigen Umfang angenommen hatten, daß in meh­reren Bezirken des Burgenlandes ein starker Ge­burtenrückgang zu beobachten war. Das Benehmen des Angeklagten war ein Kapitel für sich. Er be­schimpfte Richter und Staatsanwalt, verhöhnte die Religion und die arische Rasse. Das Treiben des Juden, der übrigens auch zahlreiche Frauen miß­braucht hat, war nicht zuletzt durch die unbegreif­liche Passivität des Bürgermeisters möglich, der, wie der Vorsitzende des Gerichtes feststellte, von diesen Vorgängen in seiner Gemeinde angeblich nichts wußte-

Ein jüdischer Wüstling vor Gericht.

Vor der Großen Strafkammer beim Landgericht Würzburg begann der Prozeß gegen den 1892 in Würzburg geborenen Juden Leopold Isaak Ober8 mai) er, der in 36 Fällen, davon 27 fortgesetzt, wegen widernatürlicher Unzucht angeklagt ist. Dem Angeklagten steht ein Offizialverteidiger zur Seite, da die Wahlverteidiger die Verteidigung niederge­legt haben. Der Angeklagte war Weinhändler und Weinreisender mit Wohnsitz und Geschäftsniederlas­sung in Würzburg. Er gab im Verhör seine Taten grundsätzlich zu, suchte sie aber möglichst zu be­schönigen und machte erbliche Belastung geltend, wobei er möglichst seine Partner und Opfer zu be­lasten suchte. Der bisherige Prozeßverlauf ergab das Bild eines abgefeimten und skrupellosen jüdi­schen Sittenverderbers.

Drei Jahre Zuchthaus für einen jüdischen Rasseschänder.

Das Landgericht München I verurteilte in einem besonders schweren Fall von R a s s e s ch ä nd u n g den 28 Jahre alten Juden Kurt Oswald Deiner

aus München zu 3 Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Er hatte sich in Tanzdielen an arische Mädchen herangemacht, sie unter Alkohol ge­setzt, um ihre Widerstandskraft zu lähmen, und dann versucht, mit ihnen in intime Beziehungen zu treten. In einem anderen Fall wurde der 36jäh­rige Jude Egon Lorch aus Darmstadt, der ein Verhältnis mit einer deutschen Tänzerin auch nach dem Blutschutzgesetz fortsetzte, zu 7 Monaten Ge­fängnis verurteilt.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Deutschland steht unter dem Einfluß des kräfti­gen osteuropäischen Hochdruckgebietes, das mit öst­lichen Winden winterliches und vorwiegend trocke­nes Wetter bedingt. Infolge der Ausbildung einer ausgedehnten Hochnebeldecke kann aber in den Nie­derungen nur vereinzelt mit Aufheiterung gerechnet werden. Dementsprechend halten sich die Tempera­turen in ziemlich gleichmäßiger Höhe in Gefrier­punktnähe.

Aussichten für Freitag: In den Niede­rungen vielfach Nebel oder Hochnebel, sonst wolkig bis heiter und im wesentlichen trocken, bei östlichen Winden Temperaturen wenig geändert, nachts Frost.

Wintersport-Wetterbericht.

Taunus, Großer Feldberg: Nebel, 6 Grad, 20 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Rhön, Wasserkuppe: Nebel,5 Grad, 20 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XI. 36: 11 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Hniversitäts- Buch- unb Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

lumarten'M 6in vekehrsflugzeug der holländischen Luftlinie, n bie | ks den englischen Flughafen Lroydon in Richtung ", Amsterdam verlassen hatte, stürzte wenige~Zlli- > nuten nach dem Abflug b r l.......21.. T I

at: Hitzung. Das Flugzeug stürzte auf das Dach eines un moUe,Satz lisren Hauses und setzte dieses in Brand. Vor- olz an den sps- ^.r h^te es noch zwei andere Häuser beschädigt. _______ Ilerzehn Passagiere sind in den Flammen u tn g e -