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wird zur Zeit auf Veranlassung der Sowjetregierung in zahlreichen staatlichen Unternehmen und Betrieben im Zuge der „Wiederherstellung der Rentabilität" ein weitgehender Abbau von A r -
Das Roggenangebot bleibt in unserem Bezirk hinter den Anforderungen ebenfalls zurück, wenn auch die Landmühlen sich laufend aus den ihnen nahegelegenen Beständen bei der Landwirtschaft unmittelbar eindecken können. Die größeren Mühlen müssen sich zusätzlich, selbst bei ihren kleinen Kontingenten, aus dem noch nicht übermäßig großen ostdeutschen Angebot versorgen. Unter diesen Umständen muß auch die Freigabe von Futterweizen und Futter- rggen, der sehr gefragt ist, in engstem Rahmen gehalten werden.
Das Geschäft in Braugerste ist nach der Neuregelung der Braugerstenpreise noch nicht in Gang gekommen. Infolgedessen kann die Nachfrage der Verarbeiter noch nicht gedeckt werden.
Das Hafergeschäft ist noch unentwickelt; es werden nur kleine Mengen von Hafer, hauptsächlich aus Nassau umgesetzt, außerdem dauert das Bezugsgeschäft aus Bayern im bisherigen Rahmen an.
Das Mehlgeschäft wickelt sich stetig ab; der laufenden Versorgung der Bäcker kann ausreichend entsprochen werden. Dagegen sucht sich der Handel für die nächsten Monate besser einzudecken, was bei den meist nur kleinen Offerten der Mühlen nicht leicht ist. Auch ostdeutsches Roggenmehl ist für spätere Termine nicht reichlich angeboten. Im übrigen haben die hiesigen Landmühlen ihre Lieferungen an die Bäcker verstärkt.
Am Futtermittelmarkt besteht die Nachfrage noch Futtergetreide in unverändertem Umfange weiter. Weizenkleie steht aus neuen Zuteilungen für die Abgabe an die Landwirtschaft zur Verfügung. Die ersten vollwertigen Schnitzeln werden für die nächsten Wochen erwartet, wie auch in kürzester Frist Oelkuchen den Milchviehhaltern zugeleitet werden. Biertreber werden gerne zu den Höchstpreisen gekauft, während Malzkeime und Kartoffelflocken ruhig liegen. Fischmehl bleibt knapp. In Rauhfutter ist das ' Angebot nicht dringend.
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