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„Hindenburg" erhält neue Paffagierkabinen.
Im Luftschiff „Hindenbur g", das am Dienstag von der 12. diesjährigen Südamerikafahrt nach Friedrichshafen zurückkehrte, werden nunmehr im Laufe der nächsten Tage auf der Werft des Luftschiffbaues 12 neue Passagierkabinen eingebaut, und zwar 10 Doppelkabinen und zwei Einzelkabinen. Dadurch ist es möglich, 22 Fahrgäste mehr als bisher zu befördern. — Auf den drei letzten diesjährigen Nordamerikafahrten des Luftschiffes „Hindenburg", die im September bzw. Oktober von Frankfurt aus durchgeführt werden, stehen nunmehr insgesamt 72 Plätze für die Fahrgäste zur Verfügung. Daß selbst diese 72 Plätze für die nächste Nordamerikafahrt am 17. September schon seit Wochen ausverkauft sind und für die überaus starke Nachfrage nicht ausreichten, ist ein Beweis dafür, daß sich oas Luftschiff „Hindenburg" mit seinen hervorragenden Fahrteigenschaften feinen Platz auch im Nordatlantikdienst erobert hat.
©er Wiesbadener Zuwelendieb in Dänemark.
Von der dänischen Polizei werden gegenwärtig Nachforschungen nach dem 34jährigen Karl Schiffbauer, dem Wiesbadener Juwelendieb, angestellt. Diese Nachforschungen wurden dadurch veranlaßt, daß Schiffbauer vom 29. bis 31. August in einem Kopenhagener Hotel gewohnt hat, das er am 1. September ohne Angabe eines Reiseziels verließ. Er muß von Frankfurt a. M. aus direkt nach Kopenhagen geflüchtet sein. Nach Angabe des Hotelportiers bestand Schiffbauers Gepäck nur aus einem kleinen Handkoffer, der möglicherweise die gestohlenen Juwelen enthielt. Diesen Koffer hatte Schiffbauer während seines Aufenthaltes im Hotel dem Portier zur Aufbewahrung übergeben. Schiffbauer war früher einmal in Kopenhagen tätig. Man hält es daher für möglich, daß er nach Dänemark kam mit der Absicht, durch Bekannte aus jener Zeit seinen Raub an den Mann zu bringen. Es ist aber auch möglich, daß der Dieb Dänemark bereits wieder verlassen hat.
profeffor Jleeb Ehrenbürger der Stadt Mainz.
LPD. Mainz, 8. Sept. Zu seinem 7 5. Geburtstage am 8. September wurden Geheimrat Prof. N e e b , der sich als feinsinniger Kunsthistoriker bleibende Verdienste um die Erforschung der Mainzer Heimatgeschichte erworben hat, schon am Vortage hohe Ehrungen von Staat, Stadt und aus Kreisen der Wissenschaft zuteil. Die höchste Ehrung verlieh ihm seine Vaterstadt Mainz, die ihn zum Ehrenbürger ernannte. Eine schöne Gemeinschaftswidmung, an der die hessische Landesregierung, die Stadt Mainz, führende Wissenschaftler und ehemalige Schüler des Kunsthistorikers beteiligt sind, stellt die „Festschrift Ernst Neeb" dar, die dem Fo^cher am Montag überreicht wurde.
Ehrung alter Bauerngeschlechter.
LPD. Goddelau, 8. Sept. Beim Erntedankfest am 4. Oktober werden in Goddelau und Erfelden mehrere alteingesessene Bauerngeschlechter geehrt, die schon 200 Jahre und mehr auf ihrem Hof leben und wirken. In Erfelden sind es 13 Familien, in Goddelau 7 Familien, die dieser Ehrung teilhaftig werden, um die Verbundenheit von Blut und Boden sichtbar anzuerkennen.
Oie Autobahn nördlich von Frankfurt vor -er Vollendung.
Frankfurt a. M., 8. Sept. (LPD.) Die Autobahn nördlich von Frankfurt geht ihrer Vollendung entgegen. In wenigen Wochen wird die Strecke Heidelberg—Mannheim—Frankfurt um 23 Kilometer über Frankfurt hinaus bis Bad-Nauheim verlängert fein. Fieberhaft wird überall auf der ganzen Strecke gearbeitet. Tag und Nacht, Werktag und Sonntag. Zahlreiche Arbeitskräfte sind auf allen Bauabschnitten eingesetzt, um den Bau zur gesetzten Frist fertigzustellen. Fast schnurgerade und eben zieht sich die Autobahn auf ihrer südlichen Strecke durch die Landschaft. Auf ihrem nördlichen Lauf ändert sie ihren Charakter; sie paßt sich, unter aller Respektierung der Anforderungen an eine Schnelloerkehrsstrecke, etwas weitergehend an die Landschaft an, in sanftem Schwung zieht sie sich durch die Landschaft, erklimmt vorübergehend sogar die Höhen der Ausläufer des Taunus und eröffnet weite und herrliche Ausblicke in die Landschaft.
Entenjagden mit der Angel.
LPD. Frankfurt a. M., 8. Sept. Empfindliche (Strafen wurden vom Einzelrichter am Dienstag über zwei Angeklagte verhängt, die sich der Wilddieberei und der Tierquälerei schul-
Wirtschaft
ver-
Warum gibt es gegenwärtig weniger Fleisch?
1,30 je 100 Stück; bis 4; Kopfsalat 6 Rettich, Bündel 8 Rote Rüben 4 bis
bis 10; Pfifferlinge 25 bis 28; bis 10; Römischkohl 4 bis 5; 5; Rotkraut 2Vr bis 4; Sellerie 8 bis 10; Tomaten 7 bis 10,
big machten. Sie waren im Ginnheimer Wäldchen betroffen worden, als sie sich mit der Angel aufderEntenjagd befanden. Zwei ahnungslos des Weges kommenden Zeugen fiel das Benehmen der Angeklagten auf. Man beobachtete, wie der eine Angeklagte die Angelrute auswarf, und als man ihn höflichst zur Rede stellte, spielte sich der vielfach vorbestrafte Heinrich H., um den es sich hierbei handelte, als alter Kämpfer auf, obwohl er das nie war. Er behauptete, von der Vogelwarte Büdingen hierhergefchickt worden zu fein, um die Enten mit Ringen zu versehen. Man entdeckte dann noch den Willi S. am Gewässer, der ebenfalls sich an der unweidmännischen Entenjagd beteiligte. In einem Busch flatterte eine Ente, die geangelt worden war und noch den Widerhaken der Angelschnur
Im Zeitungsdienst des Reichsnährstandes vom 9. September wird mitgeteilt:
In den letzten Tagen sind verschiedene Maßnahmen im Rahmen der Marktregelung auf dem Schlachtviehmarkt erlassen worden. Sie dienen dazu, die Marktgestaltung den Verhältnissen anzupassen, die sich augenblicklich in der Schlachtviehversorgung entwickelt haben. Es ist vor allem der ungenügende Marktauftrieb, der augenblicklich die Marktlage bestimmt. In den Monaten Juli, August, September und Oktober ist jedes Jahr eine ähnliche Entwicklung am Schlachtviehmarkt festzustellen: der Marktaüftrieb geht zurück.
Besonders auffällig ist die rückgängige Entwicklung des Auftriebs am Schweinemarkt, die jeweils aufs engste mit der Futtermittelfrage verbunden ist. Bis zum Juli lassen sich die Schweinebestände noch aus Restbeständen von der vergangenen Kartoffelernte gut ausmästen. Von da ab sinkt das Angebot mehr und mehr, um erst im Dezember wieder erheblich anzusteigen, da inzwischen die Kartaffeln aus der neuen Ernte zur Schweinemast verwertet werden konnten. Wie die Auftriebsziffern für 40 vergleichbare Großmärkte zeigen, ging im vergangenen Jahre der Marktauftrieb von'459 294 Stück im Juli auf 200 842 Stück im Oktober zurück. Er stieg dann im Dezember wieder auf 322 076.
Auch bei den Rindern hängt die Marktlage stark mit der Futtermittelverforgung zusammen. In den Monaten August und September wird das Vieh noch möglichst auf den Weiden gelassen, um die in diesen Monaten noch vorhandenen natürlichen Futterquellen gut auszunutzen. Erst im Oktober, wenn der Abtrieb von den Weiden beginnt, wird ein größerer Teil des Viehbestandes an den Markt abgegeben.
Diese starken Unterschiede in den monatlichen Auftriebsziffern werden sich erst dann ausschalten lassen, wenn es gelingt, die Eigenversorgung mit Futtermitteln immer mehr zu vergrößern. Da die Devisenlage eine Einfuhr von ausländischen Futtermitteln in großen Mengen nicht zuläßk, ist es aber schon heute notwendig, daß sich die deutsche Viehhaltung auf die Eigenversorgung einftellt. Es ist daher erforderlich, daß alle vorhandenen Futterquellen weitgehend von der Viehhaltung ausgenutzt werden.
Es wäre falsch, wenn jetzt schlachtunreifes Vieh auf den Markt geworfen und so der Ausmästung auf den zur Zeit noch nutzbaren Weiden entzogen würde. Durch eine entsprechende Staffelung der Erzeugerpreise auf den Schlachtviehmärkten wird der landwirtschaftliche Erzeuger veranlaßt, möglichst erstklassiges Vieh an den Markt abzugeben. Wie die Statistik der Marktanlieferung ergibt, ist auch der Anteil der höheren Schlachtwertklassen am Markt
auftrieb mehr und mehr gestiegen, ein Beweis dafür, daß sich die Landschaft bemüht, einmal durch vorbildliche Tierzucht, dann aber auch durck ausgiebige Nutzung der vorhandenen Futterquellen zu erhöhter Leistung zu kommen. Im übrigen leidet noch heute der Schlachtviehmarkt unter den Folgen der Dürre in den Erntejahren 1934 und 1935.
Wie die letzten Viehzählungen zeigten, ist zwar der Jungviehbestand, vor allen Dingen bei Kälbern und Schweinen, mehr und mehr im Wachsen begriffen, doch können naturgegebene und naturbedingte Schwierigkeiten selbstverständlich nicht von heute auf morgen völlig beseitigt werden. H. R.
Abendbörse behauptet.
Die Abendbbörse hatte zwar nur sehr kleines Geschäft, die Stimmung war aber freundlich und die Kurse wiesen gegen den Berliner Schluß überwiegend Besserungen um 0,13 bis 0,25 v. H. auf. Etwas mehr erhöht waren Zellstoff Waldhof mit 145,75 (145), Siemens mit 186,75 (186,25). Montanaktien lagen durchweg 0,25 v. H. über Berlin; fester und lebhafter Kunstseide Aku mit 65,75 bis 66 (65,65)). Andererseits waren IG.-Farben mit 160,25 (160,50) und RWE. mit 129,25 (129,65) nur knapp gehalten. AEG. erhöhten sich auf 36,25 (35,90); man rechnet für das Bezugsrecht mit einer Notiz von etwa 0,40 v. H. Der Rentenmarkt lag sehr still bei für deutsche Werte gut behaupteten Kursen. Im Freiverkehr bröckelten österr.-ungarische Vorkriegsanleihen etwas ab, Quoten zu früheren österreichischen Eisenbahnanleihen lagen behauptet.
U. a. notierten: 6prozentige IG.-Farben 124,65, Reichsbahn-VA. 123,13, 5,5proz. Franks. Hyp. Liquid. 100,65, Schutzgebietsanleihen 10,70, 4proz. Rumänen 5,90, 3,50proz. Schweiz. Bundesbahn 223,50, Commerzbank 99,50, DD-Bank 98,25, Dres-
Frankfurt a. M., 8. Sept. Die Börse harrte in ihrer seit Tagen bestehenden Zurückhaltung, und infolgedessen war die Haltung am A k - t i e n m a r 11 wieder überwiegend schwächer. Während vorbörslich einzelne Spezialwerte bis zu 1 v.
bis 4; Zwiebeln 4,30 bis 5,00, Einmachzwiebeln 15 bis 18.
Obst und Südfrüchte. Angebot von Aepfeln und Birnen reichlich, von Zwetfchen genügend. Deutsche Trauben in geringen Mengen erstmals am Markt. Nachfrage nach Birnen und Zwetschen gut, nach Aepfeln nicht ganz befriedigend. Preise kaum verändert. Ausländische Aepfel und Pfirsiche kleines Angebot, Trauben reichlich. U. a. notierten: Aepfel 12 bis 22, Kochäpfel 8 bis 10, Falläpfel 3 bis 4, Goldparmänen 26 bis 35 (ital.), 30 bis 35 (bulg.); Birnen I 20 bis 25, II 10 bis 18, Kochbirnen 5 bis 8, Gellert I 20 bis 22, II 16 bis 18; Brombeeren 25 bis 32; Erdbeeren 50 bis 75; Melonen 30; Pfirsiche 30 bis 32, II 20 bis 28, ital. 36 bis 45; Preiselbeeren 28 bis 30; Trauben 16 bis 18, ital. 23 bis 28, Ungar. 20 bis 23; Walnüsse 50; Zwetschen 7 bis 9; Zitronen, 360 Stück 22,00.
Frankfurt a. M., 8. Sept. Das Angebot von Gemüse blieb unverändert stark. Nachfrage nach Kohlgemüse etwas gebessert. Preise für Bohnen und Tomaten rückläufig, sonst unverändert. U. a. notierten: Blumenkohl 10 bis 35; Buschbohnen 5 bis 6, Stangenbohnen 8 bis 10, Wachsbohnen 9 bis 11; Escariol 3 bis 8; Salatgurken 10 bis 25, Einmach- gurken (Essig) 0,50 bis 0,80, do. (Salz) 1,00 bis J “ Karotten 4 bis 6; Kohlrabi 3
5 bis 25; Spinat
9 bis 10 (holl.); Weißkraut 2 bis 3; Wirsing 3
Eiermarkt ausgeglichen.
Fwd. Auf den Eiermärkten macht sich der jahreszeitliche Rückgang der Erzeugung mehr und mehr bemerkbar. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, daß der Verbrauch zurückgeht. Die Marktlage ist daher ausgeglichen. Eine verschiedentlich beobachtete Zurückhaltung der Aufkäufer ist auf die am 1. September erfolgte Aenderung der Stempelfarbe von schwarz auf rot zurückzuführen. Es ist verständlich, daß die Verteiler mit möglichst geringen Beständen an schwarzgestempelten Eiern in den September gehen wollten, um ihre Abnehmer möglichst mit rotgestempelten Eiern zu versorgen. Mit dem Einsetzen von kälterem Wetter wird auch ein stärkeres Auskühlen der eingelagerten Eier möglich. Die ausgekühlten Eier sind bei kühlerem Wetter besser haltbar, als wenn sie wieder größerer Wärme ausgesetzt werden. Eine Aenderung der ausgeglichenen Marktlage dürfte nicht zu erwarten sein.
Nhein-Mainische Börse.
Aktien schwacher.
dener Bank 98,50, Harpener 128, Ilse Genuß 132,75, Mannesmann 103,65, Hoesch 105,75, Rheinstahl 132,75, Verein. Stahl 104, Aku 65,75 bis 66, AEG. 36,13, Bekula 153, Deutsche Erdöl 122,50, Scheide- anstatt 272, Licht & Kraft 146,50, Eßlinger Ma- schinen 98,75, JG.-Farben 160,25, Felten 129, Ges. fürel 133,50, Gritzner 33,75, Holzmann 123, Muag 113,50, Moenus 92,50, Schuckert 150, Siemens 186,75, Verein. Ultramarin 145, Westdeutsche Kauf. Hof 51,75, Zellstoff Waldhof 145,75, Südd. Zucker 206,50, Hapag 14,25.
Frankfurter Obst- und Gemüfemackt.
irn Schnabel hatte. Einer der Tater erdreistete sich, von den Hinzukommenden zu behaupten, sie seien von der Konkurrenz. Das Gericht verurteilte H. zu sechs und S. zu drei Monaten Gefäng- n t s und nahm beide gleich in Haft.
Ein drittes Opfer der Diphtherie in Dieburg.
LPD. Dieburg, 8. Sept. Nachdem bereits ein neunjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge der zur Zeit in Dieburg herrschenden Diphtherie zum Opfer gefallen waren, ist nun ein drittes Todesopfer zu beklagen. Der achtjährige Konrad Kaiser ist jetzt dieser tückischen Krankheit erlegen.
H. höher lagen, setzte der amtliche Verkehr infolge einiger Abgaben der Kulisse mit 0,50—1 v. H. niedrigeren Kursen ein. Montanaktien lagen bis auf Rheinstahl, die sich behaupten konnten, durchweg 0,50—1 v. H. gedrückt. IG. Farben ermäßigten sich auf 160 (161,25). Am Elektromarkt büßten Licht & Kraft 2,50 v. H. auf 144,50 ein, Schuckert und Siemens je 0,50 v. H. leichter, da-' gegen gewannen Bekula 1,13 v. H. auf 153 und Felten blieben mit 130 behauptet. Kunstseidenwerte etwas gefragt, Aku uno. 65, Bemberg 86,75—86,50 (86). Mäßig gebessert waren ferner Hapag mit 14,25 (13,90), Holzmann mit 123,50 (123), dagegen gingen Deutsche Linoleum auf 168,75 (170), Rheinmetall, Conti Gummi, Westdeutsche Kaufhof und Reichsbank bis 0,50 v. H. zurück. Nach den ersten Notierungen hielt die Geschäftsstille auf allen Märkten an, die Kurse bröckelten infolgedesfen eher weiter ab.
Der Rentenmarkt lag zwar ruhig, aber gut gehalten. Doll behauptet eröffneten Altbesitz mit 114,65 (114,50), Kommunal-Umschuldung im Frei- verkehr 88,10, Zinsvergütungsscheine 93,10, Städte- Altbefitz 115,50, dagegen späte Schuldbuchforderungen mit 97,75 etwa 0,25 v. H. niedriger. Der Auslandsrentenmarkt lag vorerst geschäftslos. Im Freiverkehr lagen Quoten zu früh, öfterreich. Eisenbahnanleihen fester, jugoslaw. Quote zu Salzkammergut 2,87,50 (2,65).
Die Gejchäftsstille am Aktienmarkt bestand auch in der zweiten Börsenstunde, die Kurse erfuhren kaum Veränderungen. Leicht schwankend Kunstseide Aku mit 65,25—65—65,25 nach 65. Die später notierten Werte lagen schwächer, besonders Auto- werte gaben nach; Daimler 116,50 (118,50), BMW. 133,75 (134,75) und Adlerwerke im Freiverkehr ziemlich schwach mit 105 (110). Zellstoffaktien ermäßigten bis 1,50 v. H. Am Kassamarkt kamen Weberei und Spinnerei Ettlingen zur heutigen Wiedereinführung mit 95 bei mittleren Umsätzen zur Notiz.
Am Rentenmarkt erhöhten sich Altbesitz auf 114,70 nach 114,65, sonst herrschte auch hier nahezu Stagnation. Pfandbriefe zumeist unverändert, nur Rhein. Liquid. 100,50 (100,75). Stadtanleihen behauptet, schwächer aber 4,5 Darmstadt v. 26 nach Pause 92,50 (93,50), höher 4,5 Mainzer mit 94 (93,75). Von Auslandsrenten blieben Ungarn und Rumänen behauptet, Ungarn Gold nach eintägiger Pause 9,25 (9,60).
Im Freiverkehr nannte man außer Adlerwerke mit 105 noch Ufa mit 61, Frankfurter Handelsbank mit 35, Wayß & Freytag mit 117,50, VDM. mit 132, Growag mit 83 und Kali Wintershall mit 120. Tagesgeld ziemlich knapp und auf 2,75 (2,50) v. H. erhöht.
Rundfunkprogramm.
Donnerstag, 10. September.
6 Uhr: Choral, Morgenfpruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk: Volksliedsingen, Liederblatt 10 und 11. 10.30: Sendepause. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Die lockende Stimme — der werbende Tanz. 15: Volk und Wirtschaft. Deutsche Schiffahrt nach dem Fernen Osten. 15.15: Kinderfunk. 16: Unterhaltungskonzert. 17.30: „Die letzte Szene." Zur Erinnerung an den 100. Todestag des Dichters Christian Dietrich Grabbe. Don Eduard Reinacher. 18: Reichsparteitag. 20: Reichsparteitag. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Nachrichten der DAF. 22.30: Auf zum Tanz! 24 bis 2: Nachtmusik.
Freitag, 11. September.
6 Uhr: Choral, Morgenfpruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagsmusik zur Spätsommerzeit. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagsmusik. 14: Nachrichten. 14.10: Das Phänomen der Stimme (XV.) Dusolina Giannini. 15: Volk und Wirtschaft. Was ist Portlandzement? Querschnitt durch eine Industrie. 15.15: Eine Spessartwande- rung im Herbst. 15.30: „Die Eroberung Ofens 1686." Von Dr. Erich Kühne. 15.45: Sechs Frauenromane— sechs Frauenschicksale. 16: Unterhaltungskonzert. 17.30: Großkampftag im Dorf. Funkbericht vom Dreschen. 18: Deutsche Opern-Ouvertüren. 18.30: Reichsparteitag 1936. 19: Unterhaltungskonzert. 19.45: Reichsparteitag 1936. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Tänze. 24 bis 2: Nachtmusik.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211.
Banknoten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Jranfturt a. M.
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börse
Schlußkurs
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8.9-
6% Deutsche Retchsanleihe o. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6'/2% Doung-Änleihe von 1930 .
Deutsche Ant.-Ablös.»Schuld mit Auslos.-Rechten ............
4’/2% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, 1 ......
4%% ehem. 8% Hessischer Bolls ftaat 1929 (rückzahlv. 102%) ...
*WZ> efjem. 8% Hessische Landes baut Darmstadt Gold 91.12...
5y2% ehem. 4-4% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLigu.
4*2% ehern. 8% Darmst. Komm Landesb.Goldichuldverlchr. R.k
Oberhesten Provinz-Anleihe mi> Ausloi.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Ausloj.-Rechten
4’/2% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6y2% ehem. 4>/r% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Pfandbriese......
6y2% ehem. 4-/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfc. ...
<y2% ehem. 8% Pr. Landespfand. briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4y2% ehem. 7% Pr. Landespfand bciefanst., Gold Komm. £61.20
Steuergutich.Verrechnungsk. 34-38
4% Oesterretchische Goldrente...
4,20% £esterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4Yt% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1.....................
101,25
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13,9
4% oesgl. Sene n ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4y2%Rumän.vereinh.Rente».1913
4% Rumänische vercinh. Rente .
2 *4% Anatolier .............
Hamburg-Amerika-Paket .....0
Hamdurg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... g Commerz, und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................ 4
Dresdner Banl.............. 4
Reichsbank ................ k-
A.E.G...................... 0
Betula.....................8
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6
Licht und Kraft ............. 7
Felten & Guilleaume......... 4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr.......... 6
Schuckert L Co............... 6
Siemens L Halske............ 8
Lahmeyer L Co.............. 7
BuderuS ................... <:
Deutsche Erdöl .............. 4
Harpener................. 2y2
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 3
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse........e
Klöcknerwerke ............... S
Mannesmann-Röhren........8
7
10,05
5,75
43,13
13,9
14
114,5
122
99,9
98,5
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183,5
35,65
151,9
147
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129,75
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104,5
7
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5,9
43
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121
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98,25
98,5
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126
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7 10,25
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98,25 98,5
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126 144,25 128,5 133,9
129,65 150
186,25 138
108,25 122,75
128 105,65
132,65
109 103,5
Mansselder Bergbau....... 6%
Kokswerke.................. 6
Rheinische Braunkohlen .....12
Rheinstahl .................. 4
Bereinigte Stahlwerke...... 8%
Olavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........d
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%
I. G. Färben-Industrie.......7
Scheideanstalt...............9
Goldschmidt ................ 5
Rütgerswerle ............... 6
Metallgelellschaft............. 5
Philipp Holzmann........... 4
Zementwerk Heidelberg ...... 7
Lementwerk Karlstadt.........6
Schultheis Patzenhofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................6
Zellstoff Waldhof ............ 6
Zellstoss Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ............... 7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum........... 8
Orenstein & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
Chade......................9
Accummatoren-Fabrik.......12
Conti-Gummi.............. 11
Gritzner....................0
Mainkraftwerke Höchst 4
Süddeutscher Zucker........10
.147,75
133,5
104,5
32
119,13
118,5 175
161,25
272,75
112 129,25
131,5
123 143
156
65 86
146,5 120,5
118,5 170
52,25 399
200 171
I 33,5 93,5
I 205,5
147
132,75 104
31,9
119,5
118
175,5
160,25 272 111,5
123
143
156
65,75
86,5
145,75 119
117
168,75
51,75 402
169,5
| 33,75 93
147,5 128,5
223 133,13 104,75
31,75 118,75 118,25
174
161,5
112 128,75 131,75
123
105,4
65 86,25
146
120,5 105,5 118,5
169,25 83,75 52,25
400
200
170,5
148 128,25
133 103,9 31,75
119 118,25 175,75
160,4
111
127,5
131.5
123
105,5
65,65
86
145
119 105,13 117,25
168
82,75
52
403
200 169,25
ü
207
7. September
8. September
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Brief
Buenos Aire
0,700
0,704
0,702
0,706
Brüssel ....
42,05
42,13
42,07
42,15
Rio de Jan.
0,147
0,149
0,147
0,149
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
55,94
56,06
56,03
56,15
Danzig ....
46,80
46,90
46,80
46,90
London....
12,53
12,56
12,55
12,58
HeljingforS..
Paris .....
5,524
5,536
5,534
5,546
16,37
16,41
16,37
16,41
Holland ...
168,81
169,15
168,80
169,14
Italien....
19,57
19 61
19,57
19,61
Japan .....
0,732
0,734
0,733
0,735
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
62,97
63,09
63,07
63,19
Wien......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon ...
11,385
11,405
11,40
11,42
Stockholm...
64,60
64,72
64,70
64,82
Schweiz ...
81,05
29,72
81,21
81,02
81,18
Spanien....
29,78
29,27
29,33
Prag......
10,265
10,285
10,265
10,285
Budapest ..
—
—
Neu York ...
2,488
2,492
2,488
2,492
Berlin, 8 - September
Geld
Ml
Amerikanische Noten..............
2,44
2,46
Belgische Noten..................
41,92
42,08
Dänische Noten .................
55,83
56,05
Englische Noten .................
12,505
12,565
Französische Noten...............
16,32
16,38
Holländische Noten...............
168,38
169,06
Italienische Noten................
—
—
Norwegische Noten ..............
62,85
63,11
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling
—
Rumänische Noten...............
——
—
Schwedische Noten...............
64,48
64,74
Schweizer Noten.................
80,84
81,16
Spanische Noten.................
28,24
28,36
Ungarische Note«................


