Die öcutfdic Arbeitsfront n.9.=0cmcinfdiaft „firaft durch freude
Gonderzüge zum Gautag
Mark.
RM.,
Nachdruck verboten!
19. Fortsetzung.
SB
teilt das von
Mark. Allen- Geils-
Für wirtschaftlich besser gestellte Volksgenossen wer- den Quartiere zu Normalpreisen durch den ^Berliner Verkehrsverein, Berlin C 2, Mühldamm 1, zur Verfügung gestellt. Die Bestellung für diese Quartiere erfolgt von dem Sonderzugsteilnehmer direkt bei dem Derkehrsverein.
Der Sonderzug aus dem Gau Hessen-Nassau fährt in der Nacht vom 24. auf 25. Juli in Frank- furt a. M. ab. Die Rückfahrt erfolgt im Laufe des 26. Juli. Genaue Abfahrtszeiten werden noch in der Presse und durch den Rundfunk bekanntgegeben.
Da die Anzahl dieser Sonderzüge beschränkt und die Nachfrage nach Karten sehr stark ist, empfiehlt es sich im eigenen Interesse, die Bestellungen sofort vorzunehmen. Zwecks Bestellungen und näherer Auskunft wende man sich an die Kreisleitungen und Ortsgruppenleitungen der NSDAP.
verlassen. Wie würde sich die Mutter entschlossen haben? Er hörte einen Schritt die Treppe heraufkommen und vernahm, wie die Stufen zur Giebelstube knarrten. Das Gesicht der Tür zugewandt, wartete er. Der Vater trat ein und lachte ihm zu:
der Navigation des Luftschiffes er uns auf der erwähnten Postkarte mit, daß Luftschiff über unserem Gebiet in einer Höhe 700 Metern flog.
21.15 Uhr.
2. Sonderzug 4/104 ab Lollar.
Lollar ab: 10.52 Uhr, Fahrpreis 1,50 Für folgende OG., Stp.: Lollar, Mainzlar, darf a. d. Lda., Londorf, Weitershain und
für O. G./Stp.: Lollar, Mainzlar, Allendorf/Lumda, Londorf, Weitershain und Geilshausen.
Gießen ab: 8.02 Uhr, Fahrpreis 1,40 für O. G./Stp.: Gießen.
Ankunft Frankfurt-Ost 9.39 Uhr.
Abfahrt Frankfurt-Ost 19.37 Uhr.
Führer(innen) 254.
Groß-Karben ab: 12.12 Uhr, Fahrpreis 0,40 Mark. Für folgende OG., Stp.: Groß-Karben, Bönstadt, Büdesheim, Burg-Gräfenrode, Dortelweil, Heldenbergen, Holzhausen, Ilbenstadt, Kaichen, Klein-Karben, Nieder-Erlenbach, Nieder-Wöllstadt, Ober-Erlenbach, Okarben, Petterweil, Rendel und Rodheim v. d. H.
Ankunft Frankfurt-West 12.34 Uhr.
Abfahrt Sonntag Frankfurt-West 20.30 Uhr.
Sonntag-Sonderzüge:
(Jür alle übrigen Politischen Leiter. Walter und Warte der Gliederungen. Zuschauer ufro.)
1. Sonderzug 22/122 ab Grünberg:
Grünberg ab: 6.25 Uhr, Fahrpreis 1,80 RM., für O. G./Stp.: Grünberg, Ettingshausen, Beltershain, Ober-Bessingen.
Reiskirchen ab: 6.43 Uhr, Fahrpreis 1,60 RM., für O. G./Stp.: Bersrod, Harbach, Saasen.
Großen-Buseck ab: 6.50 Uhr, Fahrpreis 1,50 RM., für O. G./Stp.: nur Großen-Buseck.
Rödgen ab: 6.56 Uhr, Fahrpreis 1,40 RM., für O. G./Stp.: Alten-Buseck, Annerod.
Gießen ab: 7.20 Uhr, Fahrpreis 1,30 RM., für O. G./Stp.: Gießen, Bellersheim, Bettenhausen, Heuchelheim, Hungen, Klein-Linden, Lich, Rodheim
Verfluchtes Gold!
Roman von 3- Gchneider-Ioerfil.
Urheberrecht: Verlag Oskar Meister, Werdau t. Sa.
hausen.
Gießen ab: 11.06 Uhr, Fahrpreis 1,30 Für folgende OG., Stp.: Gießen, Alten-Buseck, Annerod, Bellersheim, Beltershain, Bersrod, Bettenhausen, Ettingshausen, Großen-Buseck, Grohen- Linden, Hungen, Grünberg, Harbach, Heuchelheim, Klein-Linden, Lich, Ober-Bessingen, Rod heim a. d. Horloff, Saasen, Steinbach, Trais-Horloff, Watzenborn-Steinberg, Wieseck, Kreisstab der Kreisleitung Wetterau, HJ.-Führer und BDM.-Führerinnen.
Butzbach ab: 11.32 Uhr, Fahrpreis 0,90 Mark. Für folgende OG., Stp.: Oftheim, Fauerbach v. d. H., Rockenberg, Wohnbach, Münzenberg, Trais-Miim zenberg, (Zriedel und Gamback.
Friedberg ab: 11.55 Uhr, Fahrpreis 0,70 Mark. Für folgende OG., Stp.: Nieder-Rosbach, Affenheim, Bruchenbrücken, Offenheim, Nieder-Flor- stadt, Ober-Florstadt, Staden, Stammheim, Reichelsheim, Dorn-Assenheim, Beienheim, Melbach, Wölfersheim, Weckesheim, Bauernheim, HJ.-BDM.-
Die Oberjusttzkaflen und die Gerichtskassen sowie nach Lage der örtlichen Verhältnisse gegebenenfalls auch die Zahlstellen haben künftig ständig am Zahlschalter Sammelbüchsen der NSV. oder des WHW. an gut sichtbarer Stelle aufzustellen Die Sammelbüchsen sind außerhalb der Dienststunden im Kassen« behälter zu verwahren.
Die Justizkassen haben sich wegen der Durchführung alsbald mit den örtlichen Dienststellen der NSV. in Verbindung zu setzen.
Die neuen Uniformen der Polizei.
Dor kurzem wurde gemeldet, daß der Führer und Reichskanzler die vom Reichsinnenminister vorge« schlagenen neuen Polizeiuniformen für die gesamte deutsche Polizei genehmigt hat, und es wurden aud) bereits Bilder dieser neuen Uniform und Beschreibung ihrer hauptsächlichen Merkmale veröffentlicht. Nunmehr hat der Innenminister in einem Rmch-
Für 1 Pfennig pro Kilometer zur Ausstellung »Deutschland"
und zur Besichtigung des Reichssporlseldes nach Berlin.
Für die Hunderttausende deutscher Volksgenossen, die nicht die Möglichkeit finden können, während der Zeit der Olympischen Spiele vom 1. bis 16. August die Ausstellung zu besuchen, werden für den 18. und 19. Juli, sowie für den 25. und 26. Juli Sonderzüge organisiert, die durch ihre außergewöhnliche Verbilligung es jedem ermöglichen, die Ausstellung zu besuchen und darüber hinaus noch das Reichssportfeld mit feinen gewaltigen Kampfstätten und sonstigen Bauten, dem Olympia-Stadion mit Plätzen für 100 000 Zuschauer, Schwimmstadion, Reitplatz mit Tribünen und Reiterhaus, Dietrich-Eckart-Freilichtbühne mit Plätzen für 20 000 Besucher, Aufmarschgelände und dem Glockenturm, in dem die rund 280 Zentner schwere Olympiaglocke ihren Platz gefunden hat, Sportforum, Hockeystadion, Basketballfelder und dem Haus des deutschen Sports zu besichtigen. Im Hinblick auf die in den folgenden Tagen dort stattfindenden Wettkämpfe von ungefähr 52 Nationen ist diese Besichtigung für die hier in Frage fom- . wenden Sonderzugsteilnehmer schon ein Erlebnis ganz für sich.
Der Preis für den Besuch der Ausstellung, die Besichtigung des Reichssportfeldes einschließlich Führung und Zubringerdienste von Bahnhöfen zum Reichssportfeld ist ebenfalls besonders verbilligt und beträgt insgesamt 2,10 Mark.
Für minderbemittelte Volksgenossen stehen für die notwendig werdende Uebernachtung verbilligte Quartiere zum Preise von 2,20 Mark für ein Privatzimmer und 2,70 Mark für ein Hotelzimmer einschließlich Frühstück zur Verfügung. Bestellkarten für diese Quartiere sind in den nächsten Tagen bei den Kreisleitungen der NSDAP, erhältlich.
Was würde Maria Terry sagen? Nun kam er wenigstens bei ihrem Vater nicht mehr in den Verdacht, daß er sie nur des Geldes wegen liebte. Ihm war das immer ein Stachel gewesen, der ihn nicht zu einem vollen Glück hatte kommen lassen. Nun fiel das weg. Der Weg war frei.
Drunten ging eine Tür.
Rolf wagte feinen Platz am Fenster nicht zu verlassen. Wie würde sich die Mutter entschlossen
Che man sich verabschiedete, drückte Wolfgang Amselmann ihr tröstend die kalten Finger und sagte: „Ich komme morgen noch einmal zu bir."
„Bitte", murmelte sie.--Morgen! Ach, wer
wußte, was morgen war.
„Die Mutter hat verziehen!"
Nun traf es ihn doch mit aller Wucht. „Sie kommt wieder zu dir?!"
„Zu uns!" verbesserte Steffen. „Wir müssen ihr jetzt eine Weile Zeit lassen, sich zu beruhigen. Es hat uns beide doch sehr aufgewühlt. Dieses voreilige Auseinandergehen damals märe gar nicht nötig gewesen. Mach' es später nicht auch einmal so, mein Junge. Man bereut es nachher schwer."
Bezirksausgleichstelle Hessen.
3m Zuge einer Vereinheitlichung und Vereinfachung der gesamten Auftragsstellen-Organisation treten im ganzen Reich an die Stelle der bestehenden Auftragsstellen sogenannte Bezirksausgleichsstellen für öffentliche Aufträge (B. A. St.) bei den Wirtschaftskammern.
Demgemäß werden die Aufgaben der Rhein-Mai- nischen Auftragsstelle, die unter der bewährten Leitung des Ministerialrats von Jengen, Berlin, stand, auf die bei der Wirtschaftskammer Hessen in Frankfurt a. M. neu zu bildende Bezirksausgleich s st e ll e Hessen überführt. Diese wird die erfolgreiche Tätigkeit der Rhein-Mainischen Auftragsstelle unter der Leitung von Professor Dr. Lüer fortsetzen und Gewähr dafür bieten, daß die
a. d. Horloff, Steinbach, Trais-Horloff, Wieseck, Watzenborn-Steinberg.
Großen-Linden ab: 7.32 Uhr, Fahrpreis 1,20 RM., für O. G /Stp.: nur Großen-Linden.
Lang-Göns ad: 7.41 Uhr, Fahrpreis 1,10 RM., für O. G./Stp.: Lang-Göns, Orüningen.
Kirch - Göns ab: 7.48 Uhr, Fahrpreis 1,10 RM., für O. G./Stp.: Kirch-Göns, Pohl-Göns.
Groß-Karben ab: 8.51 Uhr, Fahrpreis 0,40 RM., für O. G./Stp.: Groß-Karben, Büdesheim, Bönstadt, Dortelweil, Burg-Gräfenrode, Heldenber- gen, Holzhausen, Ilbenstadt, Kaichen, Klein-Karben, Nieder-Erlenbach, Nieder-Wöllstadt, Ober-Erlenbach, Okarben, Petterweil, Rendel, Rodheim v. d. H.
Ankunft Frankfurt-We st 9.16 Uhr.
Abfahrt Frankfurt-We st 19.22 Uhr.
2. Sonbequg ab Butzbach:
Butzbach ab: 7.06 Uhr, Fahrpreis 1,— RM., für O.G./Stp.: Butzbach, Nieder-Weisel, Hoch-Weisel, Ostheim, Fauerbach v. d. H., Rockenberg, Mün- zenberg, Trais-Münzenberg, Gambach, Griedel, Wohnbach.
Bad-Nauheim ab: 7.22 Uhr, Fahrpreis 0,80 RM., für O. G./Stp.: Bad-Nauheim, Schwalheim, Wisselsheim, Ober-Mörlen, Nieder-Mörlen, Langenhain, Steinfurth.
Friedberg ab: 7.34 Uhr, Fahrpreis 0,70 RM., für O. G./Stp.: Friedberg, nur für 18 Politische Leiter (der Rest von 40 Politischen Leitern fährt mit dem 4. Sonderzug), Fauerbach b. Friedbera, Ockstadt, Ober-Wöllstadt, Dorheim, Ober-Roßbach, Nieder-Roßbach, Assenheim, Bruchenbrücken, Osten- heim, Nieder-Florstadt, Ober-Florstadt, Staden, Stammheim, Reichelsheim, Dorn-Assenheim, Seien- heim, Melbach, Wölfersheim, Weckesheim, Bauernheim.
Ankunft Frankfurt-Süd 20.40 Uhr.
3. Sonber)ug 23/123 ab Lollar:
Lollar ab: 7.35 Uhr, Fahrpreis 1,50 RM.,
Jetzt bin ich reich! dachte Rolf Steffen, der am Fenster feiner Giebelstube in Klein-Ellbach stand und mit dem Hauch feines Mundes die Eiskristalle an den Scheiben zum Zerfließen brachte. Es war ein Blumengebilde gewesen, mit wunderlichen Ran- fen und Schnörkeln, zwischen denen breite Bänder liefen, die nun in Nichts zerrannen. Beinahe tat es ihm leid.
Das Haus war leicht gebaut. Er hörte die Stimme der Eltern bis herauf, wenn auch kein Wort verständlich war. Wie die Mutter heute gelaufen kam, als sie ihn aus dem Wagen halte springen sehen und wie sie dann zurückgewichen war, als sie den Vater erkannte! Und dann ihr tapferes Verhalten. Kaum Abwehr. Sie hatte ihn begrüßt wie einen Bekannten, den man lange nicht mehr gesehen hat. Und nun sprachen sie schon eine Stunde miteinander. Das weiche, dunkle Organ des Vaters drang durch die dünnen Wände, und es klang so, als erzähle er der Frau, die er einmal über alles geliebt hatte, ein Märchen.
fühlte, wie ihre Sicherheit ins Wanken kam. „Warum spottest du?" fragte sie, zu ihm aufsehend.
„Wie sollte ich denn?" entgegnete er verwundert. ,Zch habe dir übrigens eine Neuigkeit zu berichten."
„Sa?"
Ein wenig zu ihr herabgeneigt, flüsterte er ihr ins Ohr, daß er seit gestern mit Renate Köhler verlobt sei. Vernahm den leisen Schrei, den sie aus» stieß, deutete ihn als Überraschung und lächelte. „Schweig aber noch davon, bitte. Es ist ja erst so kurze Zeit seit Vaters Tod verflossen. Aber ich war immer so einsam, wenn Hylmar nicht da war. Ich bin ja auch mit meinem Studium noch nicht fertig. Ich will nicht heiraten, solange ick noch von dem Gelde leben muß, das Vater uns hinterlassen hat."
Das Esten wurde aufgetragen. Maria fühlte das Blut in den Schläfen kreisen, sah nach dem Vater hinüber und nickte ihm zu. Wie würde er es aufnehmen? Was tun?
„Warum bist du denn so traurig?" fragte Wolfgang Amfelmann, als sie ihm mit einem schmerzlichen Zug um den Mund die Speisen anbot.
„Ich bin nur nachdenklich", sagte Maria und legte flüchtig ihre Hand auf die seine. „Sag, Wolfgang", Terry war eben hinausgerufen worden, so daß sie mit dem jungen Amselmann allein war, „ist denn das zuviel verlangt vom Leben — ein bißchen Liebe? Ein ganz kleines bißchen nur?"
Wolfgang legte das Besteck auf den Teller und blickte sie an. „Ick bin nicht im Bilde, Maria."
„Ach!" seufzte sie. „Es war ja auch nur so gejagt, Wolfi. Nicht Geld oder Besitz — nur em bißchen Liebe." Sie schluckte gewaltsam die Tranen hinab.
„Wer ist es denn?" fragte Wolfaang Amsel- mann, der rasch kombiniert hatte. „Kann ich dir irgendwie helfen, Maria? Daß du dich auf mich verlassen kannst, das weißt du dock."
Sie hatte das Gesicht wieder gehoben, tupfte sich über die Augen und nickte. „Es ist aussichtslos, Wolfi. Vollkommen. Er ist noch gar nicht fertig.
„Ein Student?"
„Ja! Mediziner. Niemand weiß um mein Geheimnis. Auch Vater nicht."
„Das ist ja blödsinnig", unterbrach er. „Mädel, wo soll denn das hinaus? Ich begreif dich nicht. Irgend etwas kann da nicht stimmen."
„Du hast recht", sagte sie apathisch. „Denn wenn es stimmen würde — frag nichts mehr", bat sie leise, denn Terry war eben wieder eingetreten. —
regionalen Belange noch wirksamer als bisher zu- sammengefaßt werden. Die Berliner Vertretung der Bezirksausglcichsstelle Hessen übernimmt der bisherige Syndikus der Industrie- und Handelskam- mern in Gießen und Wetzlar, Dipl.-Kfm. Hilmars Lemcke.
Die seitherige Zweigstelle Kassel der früheren Auftragsstelle Niedersachsen-Kassel wird in Fortfall kommen. Ihre Aufgaben wird die neue Bezirksaus» gleichsftelle Hessen übernehmen, die in engster Ge« meinschaft mit der Industrie- und Handelskammer; Kassel arbeiten wird. ;
In sachlicher Hinsicht ist die B. A. St. den Weisungen des Reichswirtschaftsministers unmittelbar ’ unterworfen. Zu seinem Beauftragten ist der Herr Reichsstatthalter in Hessen bestellt worden. Dessen ständige Vertretung übernimmt Herr Staatsrat Reiner in Darmstadt.
NSDAP-, Ortsgruppe Gießen-Ost.
Diejenigen Partei- und Volksgenossen, die als Gäste am Gautag in Frankfurt a.M. teilnehmen wollen, bitten wir, sich am Mittwoch. 8. Juli, in der Zeit von 20 bis 21 Uhr auf dec Geschäftsstelle, Kaiserallee 141, anzumelden. Dee Fahrpreis von 1,35 Mark ist gleichzeitig mitzubringen.
4. Sonderzug 20/120 ab Friedberg.
Friedberg ab: 8.58 Uhr. Fahrpreis: 70 Pf. Für O. G./Stp.: Friedberg; der Rest von 40 Politischen Leitern.
Der Zug kommt in Frankfurt a. M. um 9.59 Uhr an. Die Parteigenossen müssen um 20.10 Uhr von demselben Frankfurter Bahnhof aus zurückfahren.
Die Karten zu diesen Sonderzügen werden den Ortsgruppen bzw. Stützpunkten in dieser Woche noch rechtzeitig zugestellt. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß die betreffende Fahrkarte den Parteigenossen lediglich zur Fahrt mit dem Zug berechtigt, der auf der Sonderzug-Fahr- karte angegeben ist. Ein Fahren mit einem anderen Sonderzug ist unzulässig.
Bei Dorzeigen der Sonderzug-Fahrkarte auf den Heimatbahnhöfen der einzelnen Parteigenossen wird diesen für die Aahrt von ihren Heimat-Stationen zum Einsteigebahnhof eine Ermäßigung von 75 v. H. gewährt.
Das Quartier für den Kreis Wetterau ist: Kuhwald-Schule, Pfingstbrunnenstraße 17.
Die Teilnehmer am Gautag, die die Sonderzüge benutzen, können die Fahrkarten auf den Dienststellen der Ortsgruppen und Stützpunkte der NSDAP, abholen.
Omnibusfahrt nach Schotten.
Am 19. Juli findet das Rennen „Rund um Schotten" statt. Hierzu fährt von Gießen und von Großen-Linden aus ein Omnibus. Der Fahrpreis beträgt 2,70 Mark. Anmeldungen müssen bis spätestens 16. Juli hier vorliegen.
Gleichzeitig findet an demselben Tage auch zu obigem Rennen eine Radwanderung nach Poppen- struth statt. Die Abfahrt erfolgt 4 Uhr morgens an der Dolkshalle. Voraussichtlich können die Teilnehmer verbilligte Eintrittskarten durch den Wander- wart erhalten. Meldeschluß 16. Juli. Rucksackoer. pflegung.
Zeugengebühren für die NSV.
3n einer Anordnung des Reichsjustizministers wird gesagt: Es ist des öfteren die Beobachtung ge- macht worden, daß Empfänger von Zeugen- und Sachverständigengebühren auf die ihnen zustehenden Entschädigungen zugunsten der NSV. oder des WHW. verzichtet und gebeten haben, die Beträge als Spenden den NS.-Wohlfahrtseinrichtungen zu überweisen. Diesen Ersuchen haben die Justizkassen bisher nicht entfprechen können, weil die Annahme und Abführung der Spenden mit den Vorschriften über die Kassenführung in der Reichsjustizverwaltung nicht vereinbart waren.
Um in diesen Fällen und auch sonst allen Volksgenossen im Verkehr mit den Justizkassen die Möglichkeit zu geben, einen Betrag als Spende der NSV. oder Dem WHW. zuzuwenden, und um damit dem großen Hilfswerk des deutschen Volkes zu dienen, ordne ich im Einvernehmen mit dem Hauptamt für Volkswohlfahrt der NSDAP, an:
„Es ist so wunderschön, daß du da bist", faate Rolf. „Die ganze Welt ist anders! Das ganze Leben verändert, wie ein Gefäß, das erst nicht voll werden wollte und nun auf einmal überrinnt."
„So ein Philosoph bist du!" lachte Steffanelli glücklich. „Das hast du unbedingt von der Mutter. Ich bin immer oberflächlich gewesen."
„Aus deinem Gesang spricht aber das Gegenteil, Vater!"
„Aus meinem Gesang, ja. Man wird eben auch reifer, mein Sohn. — Ich glaube, die Mutter hat gerufen."
Wie jung er ist!" freute sich Rolf, als der Datei ihm voraus die Treppe hinablief, lieber das Geländer gebeugt sah er, wie Stefanelli das Gesicht der Mutter in die Hände nahm und sie zweimal herzhaft auf Mund und Augen küßte. Als sie den Blick hob, wurde sie rot, weil sie ihren Jungen lachen sah.
Steffanelli tat ihre Verlegenheit mit einem Scherze ab. „Komm her, mein Bub, und bedankt dich bei der Mama, daß du nicht in zwei Hälften zersägst wird. So hat dich jedes von uns beiden als Ganzes. Wir haben vereinbart, daß du dein Studium in München vollendest. Die Mama bezieh! eine entsprechende Wohnung. Ich komme so oft es geht zu euch. Während deiner Ferien reifen mir. Wir haben vierundzwanzig Jahre nachzuholen. 2)1! will alles hübsch eingeteilt sein, das keines zu kurz kommt. — Und jetzt, Elisabeth, bitte ich dich uin eine Tasse heißen Tee. Du hast es reichlich kalt hier j
Rolf, der in die Krämerei um Aufschnitt un)’ Backwerk lief, machte rasch einen Sprung in das kleine Postamt und ersuchte das alte Fräulein, ihn mit München zu verbinden. Eine fremde Stimme gab ihm Auskunft, daß Fräulein TeM nicht zu Haufe fei.
Schade! dachte er. Dafür sollte sie morgen uin so mehr staunen. Am Telephon ließ sich dieses Uebermaß des Glückes ohnehin nicht fo 3um Aus' druck bringen. Das mußte schon mündlich gemach! werden.
Den Hörer auf die Gabel zurücklegend, lachte er vor sich hin, sah Marias strahlende Augen, fühlst ihren Mund auf den feinen und erschrak, als W die energische Stimme der Beamtin die Gebühr ab» forderte.
Er hatte zu zahlen vergessen.
(Fortsetzung folgt!)
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», ffaer seine ! Ej* ein Vertreter ICgsabiage unü i Lfln uns berichtet Wrtsentwicklnng wertvollen Einnch Myie aus Dem ■mb einem danm bestrittenen Lieder dazu oeri Merstorhauschen am Theater Men und zu er Mehren. 3n der Le Reitungen, 5 Mai |b Venuhung au: M Zukunft „Der MMeutsche".
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Samstag-Sonderzüge:
(Für Kreisstab, Ortsgruppen- und Stühpunktleiter, Ortsgruppen- und Stützpunktamtsleiter usw.)
1. Sonberjug 6/106 ab Butzbach.
Butzbach ab: 10.33 Uhr, Fahrpreis 1,30 Mark. Für folgende OG., Stp.: Butzbach, Lang-Göns, Gröningen, Pohl-Göns, Kirch-Göns, Nieder-Weisel und Hoch-Weisel.
Bad-Nauheim ab: 10.49 Uhr, Fahrpreis 1,10 ÜJtdYf. Für folgende OG., Stp.: Bad-Nauheim, Schwalheim, Wisselsheim, Nieder-Mörlen, Ober- Mörlen, Langenhain und Steinfurth.
Friedberg ab: 10.58 Uhr, Fahrpreis 1,10 Mark. Für folgende OG-, Stp.: Friedbera, Ockstadt, Ober-Wöllftadt, Dorheim und Ober-Nosbach.
Ankunft Frankfurt-Süd 12.07 Uhr.
Abfahrt Sonntag F r a n k f u r t - S üd
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„Nicht vielleicht, ganz sicher", flüsterte sie. „Du mußt klug fein. Es geht nicht, daß ich Wolfgang Amfelmann gewissermaßen einen Antrag stelle, sonst schöpft er Verdacht. Du mußt ihn einladen, gleich für heute abend, Vater. Kannst du noch ein paar Tage warten — mit dem Gelde meine ich, damit es nicht so sehr auf fällt?"
„Vielleicht ist es ganz zwecklos, wenn du dich opferst", sagte er und knickte noch mehr zusammen.
„Du mußt nicht kleinmütig sein, Vater! Und wenn du dich dann saniert hast, kann dir„ der Staatsanwalt nichts mehr anhaben. — Oder?"
Er schüttelte den Kopf und fühlte ihre Wangen an der seinen. „Telephoniere gleich! Du mußt beide Amselmanns einladen. Wenn mich Wolfgang nicht haben will, nimmt mit vielleicht Hylmar."
„Nicht so!" flehte er verzweifelt.
„Wie sonst? Anders geht es nicht", erwiderte sie. „Also, Vater--!" Sie rief selbst in der
Villa Amselmann an.
Die Herren wären nicht zu Hause, gab der Diener Bescheid. Ob etwas bestellt werden solle? — Maria bemerkte, daß der Vater keines Wortes mächtig war und sprach selbst. „Wir hätten uns sehr gefreut, die beiden Herren heute abend bei uns zu sehen. Vielleicht ist es möglich, anzurufen, ob wir darauf rechnen können."
Eine Stunde später kam die Antwort. Wolfgang Amselmann sagte, es wäre ihm ein Vergnügen. Hylmar könne er leider nicht mitbringen. Der Bruder sei nach Garmisch gefahren.
Um so besser, dachte Maria. „Bin ich schön genug?" fragte sie den Vater, als sie eine Viertelstunde vor dem Abendbrot in sein Arbeitszimmer trat. Sie trug ein Kleid aus zartblauer Seide, das ihre Figur voll zur Geltung brachte. Das Haar lag glänzend um ihr zart gerötetes Gesicht. —
„O du allerschönstes Mädchen", sagte Wolfgang Amfelmann, als sie ihn im Herrenzimmer begrüßte.
Sie hörte den Scherz aus seinen Worten und
bei den Dorfkindern steht über allem der Stern der Ferien. Schule und Bücher sind vergessen, sie dürfen hinaus ins Feld, sie werden bei der Arbeit wie die „Großen' behandelt und können ihre Kraft zeigen. Auch ihnen bedeuten die Ferien Erholung und Kräftesammeln für die kommende Schulzeit.
Bornotizen.
Tageskalender für Mittwoch.
Gloria-Palast, Seltersweg: „Der geheimnisvolle Mister X — Hausbesitzerverein e. D.: 20.15 Uhr ^Bezirksversammlung Südwest bei Faulstich, Bahn- hofstraße 59.
Erhöhte Zahl der Opfer des Verkehrs.
(DJIB.) Als Opfer des Straßenverkehrs In der abgelaufenen Woche sind wieder 152 Tote und 4 459 verletzte zu beklagen. Der Reichsverkehrsminister weist diesmal auf den ursächlichen Zusammenhang hin, welcher zwischen Straßen- lärm und Straßenunfällen besieht. Der Straßenlärm" — fo stellt er fest — „macht harthörig und nervös. (Er muß mit allen Mitteln (Rachprüfung der Fahrzeuge. Entziehung des Führerscheins ufro.) aufs stärkste bekämpft werden, knatternde und klappernde Motorräder und großen Lärm verursachende Lastkraftwagen sind im Straßenverkehr unzulässig. 3n manchen Städten wird auch immer noch viel zu viel gehupt, hupt nicht, fahrt lieber vorsichtig!"
LZ. ^Hindenburg- in 200 Meter Höhe über Gießen.
Als am Donnerstag, 18. Juni, das Luftschiff „Hindenburg" über unsere engere Heimat flog, wurde sicherlich auch in unserer Stadt viel hin und her geraten, wie hoch wohl das Luftschiff geflogen sein könnte. Die Meinungen darüber waren sehr verschieden.
Heute morgen ging uns nun eine Postkarte aus der Hand des Bordmonteurs Philipp Lenz au, der in Klein-Linden beheimatet ist, kürzlich in seinem Heimatdorfe weilte und dabei von den unterschiedlichen Schätzungen der Flughöhe des Luftschiffes erfuhr. Auf Grund feiner Rückfrage bei
Mt&Hy Götterspeise
Jv*** mit Soßen pulyerlSj


