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Ur. 157 Zweites Blatt

Mittwoch. 8.)uli 1956

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Aus dem Reiche der Krau.

MODEZEICHNERS

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES

(

reichen. ...

Brotbelag. Die fein in Scheiben geschnittenen Edelpilze werden in heißem Schweinefett oder Butter mit wenig Zwiebeln, leicht nut Pfeffer und Salz gewürzt durchgebraten und kalt als Brot­belag gegeben. Hält sich kühl aufgehoben von einem Tag zum andern.

P i l z e x t r a k t. Hat man größere Mengen Edel- pilze in Salzwasser vorgedämpft und kann für den Augenblick nur die Pilze verwenden, so kocht man den übriggebliebenen Pilzsaft auf kleinem Feuer bis gut ein Drittel ein, füllt ihn in kleinere Flasch- chen und sterilisiert sie noch einmal eine halbe Stunde. Prachtvolle Beigabe zur Geschmacksver- besserung von Suppen und Soßen. Hält sich lange.

Deutsche Marmelade, ein gesundes und billiges Nahrungsmittel.

B. A. Mit allen Mitteln kämpfen wir heute für die Nahrungsfreiheit unseres Volkes. Wir setzen alles daran, um die notwendigen Nahrungsmittel selbst zu erzeugen und die vorhandenen auch zu verwerten. Obst und Beerenfrüchte haben wir über- genug und Zucker steht ebenfalls ausreichend zur Verfügung. Was liegt näher, als sie, die in ihrer Verbindung so gesunde, nährwertreiche Speisen er­geben, so viel wie möglich zu genießen.

Wie oft hört man sagen:Eingemachtes nein, das ist eine Leckerei, die wir uns nicht leisten kön­nen." Ist das nun wirklich so? Unser Eingemachtes im landläufigen Sinne besteht aus Früchten und Zucker, wobei bei Marmelade der Zuckeranteil etwa die Hälfte ausmacht. Obst und Beerenfrüchte sind wegen ihres Gehaltes an natürlichen Frucht- säuren, Fruchtzucker, Vitaminen und Mineralsalzen wichtig für unsere Ernährung, während der Zucker eine bedeutsame Rolle spielt, weil er unserm Körper Wärme und Energie liefert, die besonders in der Muskelarbeit ihren Ausdruck fin­det. Ein Pfund Zucker leistet dabei genau soviel Arbeit wie xk Pfund Fett, so daß hier natür­lich nur bis zu einem gewissen Grade, da ja Fett noch andere, im Zucker nicht enthaltene Stoffe be­sitzt Austauschmöglichkeiten in der Ernährungs-

Die Hausapotheke.

XSon Else Pauly.

Alle Medikamente, ob es sich um Pulver, Salze, Pillen oder Salben handelt, sollten, ehe sie in die Hausapotheke wandern, mit deutlichen Inhalts­angaben versehen werden. Tüten muß man auf ihre Festigkeit, Flaschenkorken von Zeit zu Zeit auf ihre Dichtigkeit hin nachsehen, da manche Korken vom In­halt zerstört werden, z. B. Jod. Wenn man neben die Inhaltsangabe noch das Anschaffungsdatum schreibt, wird man, wenn man die Medikamente nach längerer Zeit wieder braucht, ungefähr ausrechnen können, ob sie überhaupt noch wirksam sein durften. Salben werden mit der Zeit oft ranzig und können dann eher schaden als nützen, manche Flüssigkeiten verdunsten; viele Heilmittel verlieren nach und nach ihre Kraft, und schon darum sollte die Hausapotheke hin und wieder nachgeprüft werden. Wenn das Eti­kett abqeqangen ist, sollte man die Arznei lieber ver­nichtens ehe sie an verkehrter Stelle verwendet wird, und wenn auch nur die geringsten Zweifel darüber bestehen, ob es giftig ist ober nicht, sollte man keinerlei Versuche damit machen, sondern es sofort

Sommerliche Hauswirtschaft.

Von Hilde Fries

Seien mir gerecht: Von der deutschen Hausfrau wird in unseren Tagen sehr viel verlangt, immer wieder erhält sie Hinweise und Anregungen zur richtigen Ausnutzung des Wirtschaftsgeldes, der Nährwerte in den einzelnen Nahrungsmitteln, und schließlich gipfeln alle guten Ratschlage m Der Mahnung zum zweckmäßigen und uerstanonls. vollen Einkauf. Es ist gewiß nicht leicht für eine vielbeschäftigte Mutter, die außerdem now allerlei Verpflichtungen zu erfüllen hat, diesen wohl­meinenden und nützlichen Anweisungen immer Die nötige Aufmerksamkeit zu schenken und sich vor allem in Der Handlungsweise nach ihnen zu richten. Und doch, so schwer es uns fallen mag wir, fede einzelne von uns, darf diese für das Volksganze außerordentlich bedeutungsvollen Erkenntnisse nicht außer acht lassen, ganz tief aus dem Innern müssen wir einen selbst auferlegten Zwang empfin­den der unser Tun bestimmt.

Eigentlich ist es ja selöstverständlich, daß man nur die frischeste Ware, die angeboten wird, zur Ver­wendung erwirbt, aber wie oft ist es uns schon passiert daß von dem Obst oder dem Gemüse em unerheblicher Teil als Abfall fortgeworfen werden mußte. Darum ist es notwendig, stets Daran zu senken Daß man befonDers im Sommer nicht mehr Vorräte einkauft, als man Aufberoahrungs- möglichkeiten besitzt. Dann ist es unerläßlich, Den Fliegen unD Metten Den W j Mmehren Denn nur zu oft roerDen Durch fie schädliche Heime Überträgen Ein kühler Ort ist wohl überall vor- DanDen9 um Den Folgen Der Hitzeeinwirkung zu Änen unb fei ek das Ofenloch oder em ,m ver­borgenen stehenber sauberer Schrank. Den besten Schuß bietet natürlich em Eis- ober Kühlschrank, kber auch ohne ihn muß es uns geling. Den VerDerben erregenDen Bakterien Den Garaus z machen. Sinb Reste übriggeblieben, tut man aut. fie

schnell aufzubrauchen, eine Kochkünstlerin wirD schon dafür sorgen, daß sie nicht in derselben Form, son­dern als Salat oder Pudding usw. wieder auf dem Tisch erscheinen.

Damit Die Butter nicht fortfließt und womöglich ranzig wird, geben wir sie in ein undurchsichtiges Gefäß, stellen sie in eine Schüssel mit kaltem Wasser, die wir mit einem feuchten Tuch bedecken und der Zugluft aussetzen. Natürlich nur Dann, wenn kein Butterkühler vorhanDen ist. Tilsiter unD Emmentaler Käse wirD in ein mit Salz- oDer Essig­wasser angeseuchtetes sauberes Tuch gewickelt, weißer Käse will fest zugeDeckt am kühlen Platz stehen. Bratfett gehört in einen Stemtops, unD Fleisch wirD am besten gleich angebraten ober in ein mit Essigwasser getränktes Tuch geschlagen. Auf­schnitt bleibt in Pergamentpapier frisch unD ein ganzer Schinken hält sich in einem Beutel aus Gaze oDer Seinen unD ist wie alles übrige Fleisch vor Fliegen sicher, wenn eine Schale mit Essig in Der Nähe aufgestellt wirD, Brotbüchsen finD öfter mit

pilMNchte.

Von Frida Aisch, Bad-Nauheim.

Salat von Edelpilzen. Junge feste Edel­pilze reinigt man gründlich, schneidet sie roh in ganz feine Scheibchen und vermischt sie mit folgen­der Tunke: 50 Gramm Butter schwitzt man mit einem guten Eßlöffel Weizenmehl gelb, kocht davon mit/4 Liter Milch eine sämige Soße, die man mit Eigelb abzieht, mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmeckt und kalt mit den Pilzen anrichtet.

Gemüsenudeln mit Edelpilzen. Ein halbes Pfund frisches Kalbfleisch dreht man zu- ammen mit einem Pfund gut geputzter Edelpilze unD einer klein geschnittenen Zwiebel Durch Die Maschine. Hierzu oerwenDet man Die Stiele, größere unD unansehnliche Stücke Der Pilze. Dieser Brei wirD mit einem Ei, Salz, Pfeffer, ganz wenig ab­geriebener Zitronenschale, einem Eßlöffel (Brün- 1'ernmehl unD soviel zerriebenem Weißbrot ver­mischt, Daß man Daraus gut kleine Klopse formen kann. In stark oerDünntem Aepfelwein läßt man Die Klößchen gar ziehen. Wer hat, kann in Den Wein eine Messerspitze Fleischextrakt geben. Nach- Dem Die Klößchen herausgenommen sinD, macht man Die Soße mit einem Eigelb unb etwas Kartoffel­mehl bündig. Dazu gibt man in Salzwasser gekochte Gemüsenudeln, die mit Butter übergossen sind und geriebenem Hartkäse durchgeschwenkt werden.

Würzpilze. In leichtem Salzwasser oorge- Dämpfte kleine Pilzchen läßt man abtropfen, legt sie in Gläser mit kleinen Chalotten, Pfefferkörnern, ein klein wenig Senfkörnern, wenig gewürfelten Meerrettig, einem Lorbeerblatt auf einen Liter, be­gießt sie mit gutem Weinessig unD sterilisiert bei 100 Grad eine Stunde, am anDern Tag nochmals eine halbe StunDe. Als Beigabe zu Braten.

GeDämpfte Nieren mit EDel Pilzen. (Für zwei Personen, in fünf Minuten fertig.) Zwei Kalbsnieren läßt man schon beim Einkauf mit einem Teil Des DaransitzenDen Fettes in walnuß­große Würfel schneiDen. In eine flache Pfanne gibt man einen Eßlöffel Butter mit einer halben ge­würfelten Zwiebel. Ehe Die Butter bräunt, gibt man zwei HänDe voll in Scheibchen geschnittene Pilze dazu, läßt es eine Minute schmoren, größere Mengen etwas länger. Ist alles gründlich heiß, kommen Die Nierchen dazu. Ein Eßlöffel Weizen­mehl wirD fein Darüber gestäubt, ebenso Pfeffer unb wenig Salz. Nachbem alles orbentlich umge­rührt ist, Deckt man Die Pfanne zu unD läßt noch ein bis zwei Minuten burchschmoren, nur solange, bis Die Nieren grau sind. Sonst werDen sie hart. Mit Weißbrotscheiben schnell anrichten.

Gebackene Pilzspeise. Eine Backform be­reitet man gut vor mit Butter unb Semmelkrüm- chen. 250 Gramm Graupen ober Reis wirb in Fleischbrühe steif ausgequollen. Die Pilze schmort man mit ein wenig Butter, klein gewiegten Zwie- beln ober Schnittlauch, etwas Salz unb gehackter Petersilie ein paar Minuten Durch. Abwechselnd gibt man Häufchen Pilze unb Graupenbrei in Die Form. Hat man zu wenig Pilze, stellt man rohe Tomaten Dazwischen, Deren Deckelchen man ab- schneiDet, Die Früchte etwas aushölt unD mit allen möglichen Fleischresten füllt, Die kleingehackt unD mit Gewürzen abgeschmeckt sinD. Auf alles kommt folgenDer Guß: Zwei Eßlöffel Butter und zwei- fei Mehl roerDen hellgelb geschwitzt unD mit zwei Tassen Fleischbrühe glatt gekocht. Abgekühlt quirlt man ein ganzes Ei und Drei Eßlöffel geriebenen Deutschen Schweizerkäse Darunter. Bei guter Ober- hiße eine halbe Stunde backen. Mit grünem Salat

Arbeitsfreude und Feriensreude für die Frau

Von Irmgard Otto

Je-e Einseitigkeit bedeutet Begrenzung und Ein­engung zum eigenen Schaden und Nachteil. Wir ' schelten den, der dem Anspruch auf Vielseitigkeit der Eindrücke nicht nachkommt und der sei es auch nur bei kleinen Anlässen so etwas wie Einseitigkeit vermuten läßt. Selten hat man sich früher mit der Frage beschäftigt, in die Einseitig­keit der Frauenarbeit etwas Abwechslung zu brin­gen. Man hielt es, einschließlich der Frauen selbst, für selbstverständlich, daß diese von früh bis spät ihre gleichmäßige Pflichten taten, daß sie am näch­sten Tage wieder eben Denselben Aufgaben nach­kamen, am übernächsten roieDer, unD so ohne jeDe Abwechslung ein ganzes liebes Leben lang! Man rourDe sich kaum ernsthaft über Die SchäDen Dieser einseitigen Tätigkeit klar. Bei mangelnDer Ab­wechslung erschlaffen Körper, Geist unD Seele; sie stumpfen ab unD Tüchtigkeit unD Leistungsfähigkeit lassen nach.

Nun wirD manche Frau einroenDen, Daß Der Pflichtenkreis eine solche EinwenDung nicht zuläßt. Zugegeben, Daß Die Aufgaben, Die an Die Frau herantreten, grunDsätzlich in einem ziemlich engen Rahmen festliegen, ganz gleich, ob Die Frau nun an Der Seite eines Ehegatten als Hausfrau unD Mutter oDer als Berufstätige irgenDroie felb- ftänDig im Leben steht. Aber gibt es nicht auch Ar­beitspausen, in Denen Die Frau etwas Beliebiges zu ihrer Entspannung tun kann; etwas, Das nicht Das Einerlei ihrer Pflichten vermehrt, fonDern Die­sen entgegengesetzt ist? Denn nur Dann hat Die Frau eine wahre Erholung, wenn sie mit Hilfe ihrer pflichtfreien StunDen Abwechslung in ihr Da­sein bringt. Nun ist Dieser Rat gewiß leichter ge­geben als befolgt, Denn vielen Frauen fehlt es an Den äußeren Gegebenheiten unD Mitteln, ihre Frei­zeit so schön ausgestalten zu können, wie wir es uns ausmalen: Ruhige StunDen Der Selbstbesin­nung, Des frohen Zusammenseins mit den Kindern, Erholung bei Sport und Wanderung, Entspan­nung bei Musik ober einem guten Buche, Bereiche­rung beim Fertigstellen von Basteleren für Die Kinder unD Handarbeiten für Den FreunDeskreis, bei liebevoller Verschönerung Des Heims. Wenn es trotz Dieser vielen Möglichkeiten einer gesunDen Freizeitgestaltung mit ihrer Verwirklichung noch nicht vorwärts gehen will, wie es zum besten Der Frauen unbeDingt ersorDerlich ist, müssen Hinde- rungsgrünDe schwererer Art vorliegen.

Nochmals will man Deshalb Dem Problem Der Freizeitgestaltung Der Frau nachgehen: Es Darf nicht Dazu kommen, Daß Die Deutsche Frau Durch mangelnDe Erholung, Ruhe und Selbstbesinnung einseitig, engherzig und arm an Eindrücken und Erlebnissen wird und körperlich und seelisch zu kränkeln beginnt. Es soll also auf Dem Weltkon­greß für Freizeit unD Erholung, Der vom 23. bis 31 Juli in Hamburg ftattfinDet, eingehend geprüft werden, wie auch eine Frau durch richtige Arbeits­einteilung und Ausfüllung der Freizeit für ihre Erholung zu sorgen vermag. Vor allem dürften Die Maßnahmen, Die bisher schon erfolgreich zur Entlastung von arbeitsüberlaDenen Frauen Durch­geführt rourDen, noch erweitert roerDen: Der weib­liche Arbeits- unD FabrikDienst unD die NSV. wollen mehr noch als bisher jeder Frau zu Der Möglichkeit verhelfen, über so viel Freizeit zu ver­fügen Daß auch sie einmal fern vom Alltag ohne Sargen um das Heim oder Den Erwerb eine ab­wechslungsreiche Erholung haben kann.

sie von Zeit zu Zeit mit Glyzerin einreibt. Scharf riechenDe Essenzen soll man getrennt unterbringen, Damit sie nicht von einanDer anziehen. LichtempsinD- liche Flüssigkeiten roerDen in Dunklen Flaschen auf- beroahrt, man hebt ihre Wirkung auf, wenn man Dies nicht beachtet. Für Augenroasser soll man stets neue Behälter oerroenDen; selbst Durch Kochen unD Ausbrühen lassen sich Die Spuren Des früheren In­halts nicht immer vernichten, bei unbenutzten Fla­schen hat man inDessen Die Gewißheit, Daß kein SchaDen geschehen kann.

MeDikamente für Tiere sollen mit Derselben Vor­sicht unb Achtsamkeit behanDelt roerDen, wie MeDizin für Menschen. Es wäre unklug, anzunehmen. Daß Tiere in Dieser Hinsicht weniger empfinDlich sinD.

Niemals soll man im Finstern an Die Hausapo­theke Herangehen. Verwechslungen müssen auf alle Fälle oermieDen roerDen. Es gibt vorgeDruckte Re­zepte, Die alle Vorschriften für Das zweckentsprechenDe Kochen oDer Brühen von jeDem Kräutertee enthalten, Diese Druckschrift in jeDer Drogerie erhältlich sollte in Der Jnnentür Der Hausapotheke sichtbar be­festigt roerDen. Die verschieDenen Tees unD Aufgüsse verlangen verschieDene BehanDlung, manche roerDen aufgebrüht, anDere gekocht, viele roerDen kalt auf­gestellt, roieDer anDere sollen eine bestimmte Zeit ziehen. Wer Diese Angaben nicht genau beachtet, wirD nicht nur keinen Heilerfolg haben, fonDern womöglich durch Herauszögern Der Genesung SchaDen annchten, abgesehen von Den unnützen Kosten unD Der ver-

dpnn ohne Opekta kocht die Marmelade durch die lange Hochzeit häufig bis Hs1ft_ Mit Opekta jedoch bekommen Sie ungefähr das ganze Gewicht da. Sie « °d-, und Zucke, in de Koehiopi geben.

Die Drei weißen Sommerkleider unserer heutigen Modeskizze tragen alle eine ausgeprägt sportliche Note in Material, Schnitt und Verarbei­tung.

Kleid Nr. 1 ist aus femgertppter Wasch­seide. Sein Rock mit Den schräggestellten Taschen erhält unten Durch eingesetzte Faltenteile Die nötige Weite. Die glockigen Raglanärmel sinD etwas ge­schlitzt.

Aus L e i n e n ist Das zweite MoDell mit Dem vorn geknöpften Passenteil. Die kurzen Aermel sinD in Der Kugel stark eingehalten, Die Weite Des Rockes wirD

heißem Wasser auszuscheuern unD alle Mehlerzeug­nisse brauchen einen festschließenDen Deckel auf Dem Steingut- oDer Glasgefäß. Fisch verträgt ein längeres Aufheben nicht, er wird am Tage des Einkaufs ver­zehrt, ebenso wie alle frischen Früchte, die ausein­ander gebreitet keine schlechten Stellen erhalten. Auch Gemüse soll möglichst nicht unnötig lagern, nur vom Samstag zum Sonntag bleibt es im Pa­pier fest eingewickelt.

Mit Begeisterung gehen wir an das Emmachen des jetzt in so großen Mengen auf den Markt ge­langenden Obstes. Kompott und Säfte, Marmelade und Gelee werden unser eiserner Bestand sein in den langen Monaten, da unser Boden ruhen muß. Bis dahin hat es noch eine Weile Zeit, doch um so mehr wollen wir gerüstet sein mit Vorräten. Indem wir sie aus unsren deutschen Erzeugnissen schaffen, und indem wir im Sommer dem Verderben un­serer mit soviel Mühe gezogenen Nahrungsmittel vorbeugen, schützen wir nicht nur uns selbst, son­dern unser ganzes Volk

durch gegeneinandergelegte Falten erzielt. Die seit­lichen Rockbahnen bilden an ihren oberen Enden Die Taschen. Der enggesteppte Gürtel aus Seinen wirD seitlich geknöpft. .

Das PiquekleiD Nr. 3, mit Dem kleinen Bubi­kragen, Den Aermelaufschlägen unD Der großen Schleife aus Pique hat halblange, in Der Kugel leicht gezogene Aermel. Der Rock hat hinten wie vorn in Der Mitte gegerteinanDergelegte Falten unD seitlich Schlitze. Die Taschen ergeben sich aus Der Schnittform Der VorDerbahnen. Der Gürtel aus weißem Wasch- leDer hat eine große Perlmutterschnalle. H.

restlos vernichten. ,

KinDern Darf Die Hausapotheke niemals erreichbar sein. Der Schlüssel Dazu wirD am besten abgezogen unD sicher verwahrt, Denn selbst Die harmlosesten Mittel können in KinDerhänDen SchaDen annchten. <,

Gummisachen roerDen elastisch erhalten, wenn man larenen Zeit.

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