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HZ.-Aerzte-Tagung in Wiesbaden.

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von der Höflichkeit Chinas, auf eine Reife begab, wo er 3000 Kilometer auf beschwerlichen und schlechten Wegen der unerforschten Wüste Gobi mit dem Suto bis nach Urga (Ulan-Bator), der Haupt- stadt der äußeren Mongolei, zurücklegte.

Die soziale Revolution, Borodins Ziel einer vier­jährigen Tätigkeit, war zusammengebrochen, und die chinesische Revolution trat unter Tschiang- kai-schek in eine neue Phase, welche die na- tionalen Ziele wieder stärker hervortreten ließ. Die Aufgabe Tschiang-kai-scheks war es jetzt, alle Kräfte Chinas zusammenzufassen, die Gegen- sätze der ausbeuterischen Generäle verschwinden zu lassen, und China für seine neue Einstellung zu kräftigen, die dem Kampf gegen Japan galt, das sowohl den Länderbestand als auch die Freiheit seines chinesischen Nachbarn stark zu beeinträchtigen sich anschickte. (Fortsetzung folgt.)

Bolschewismus deckte, auch in China lebendig wer­den zu lassen. Dazu hatte der Weltkrieg, der auch in China keine Lösungen brachte, sondern nur neue Bedingungen schuf, den Boden prächtig vorbereitet. Das Bestreben Borodins war darauf gerichtet, durch begabte Agitatoren den Frieden zu stören und alle haltlosen und unverantwortlichen Elemente zu sinnlosen Aufständen aufzureizen. Dadurch hoffte er, den Zusammenhang der chinesischen Groß­familie, der Sippe, zu untergraben. Er hetzte die unerfahrene, vom Modernen begeisterte Jugend gegen Eltern, Familie und alte Sitte auf. Ebenso verstand er es, im Heere revolutionäre Zellen zu bilden. Dadurch, daß er die gegen die fremden imperialistischen Einflüsse gerichtete Revolution Sun-yat-sens in eine soziale Revolution ummodelte, welche sich gegen das chinesische Bürgertum richtete, entfremdete er sich die Ge­müter der Intelligenz, und T s ch i a n g - kai- schek, der erste Mitarbeiter Suns, errang eine Position, um welche sich bas nationale Chinesen- tum scharte. Es entstanden jetzt zwei große Grup­pen, die der Kulis, der Arbeiter und der boden­hungrigen Bauern auf der einen und die Intelli­genz und das Bürgertum, das sich Tschiang-kai- schek anschloß, auf 'der anderen Seite. In der Knomintang waren etwa fünf Millionen Bauern und drei Millionen Kulis oder andere Arbeiter organisiert.

Bevor der .große Eroberungsvorstoß nach dem Norden angetreten wurde, erlitten die guten Be­ziehungen zwischen der radikalen Wuhan- oder Hankaugruppe und der nationalen Nan­kinggruppe einen bedenklichen Stoß. Die Grausamkeiten bei der Einnahme Nankings, das von den feindlichen NorÄtruppen am 23. März 1927 geräumt wurde, und ein paar Tage vorher in Schanghai, wo das wüste Treiben der roten Horden eine sehr große Anzahl von Toten als Opfer forderte, gaben den ruhiger blickenden gebildeten Chinesen sehr zu denken und Tausende traten aus der Kuomintangbewegung aus. Auch Tschiang- kai-schek, der Borodin schon längere Zeit miß­traut hatte, zögerte nun nicht mehr, einen Bruch mit dem radikalen Flügel herbeizusühren. Borodin schäumte vor Wut über diese Maßnahme und setzte einen Preis von 500 000 mexikanischen Dollars auf den Kopf Tschiang-kai-scheks aus. Trotz dieser Kopf- orämie wuchs der Anhang und die militärische Kraft der jetzt unabhängigen Nankingregierung in kurzer Zeit derart, daß Borodin sein Spiel ver- lorgen gab und Ende Juli 1927, begleitet von den beiden Söhnen des chinesischen Außenministers Eugen Tschen nach Urga a b r e i st e.

Großer Appell der Reichskuliurkammer

Sonntag, den 15.2Närz 1936, 11 Uhr, im Schumann - Theater in Frankfurt a. 2N.

Saalöffnung 10 Uhr.

Es sprechen:

Gauleiter u.Reichsstatthalter Sprenger. Reichskulturwalter und Geschäftsführer der Reichskulturkammer Hinkel.

Gaupropagandaleiter und Landeskultur- walter Rlüller-Scheld.

Der Appell wird mit künstlerischen Dar­bietungen umrahmt. Der Appell gilt für alle in den sieben Einzetkammern und den diesen angeschlossenen Verbänden Organi­sierten. Unkoslenbeitrag 0,30 RRl.

Der Landeskulturwalter. Gez.: TNüller-Scheld.

Reichsschrifttumskammer: gez.: vethge, Landesleiter.

Reichspressekammer:

Für den Reichsverband deutscher Zeitungs­verleger:

gez.: Goebbels, Landesverbandsleiler. Für den Reichsverband der deutschen presse:

gez.: Staebe, Landesverbandsleiter.

Reichvtheaterkammer: gez.: Dartenberg, Landesleiter.

Reichsmusikkammer:

gez.: Fichtmüller. Landesleiter.

Reichskammer der bildenden Künste: gez.: Dr. Lieser, Landesleiter.

Reichsfilmkammer: gez.: Schmitt-Halin.

Kriegserfahrungen

Lwn Alber« Lehsten.

Kämpfer für Chinas Einigung

Don August Seck, Oberstleutnant a. D.

Vorodin.

Oer Sendbote des roten Zaren.

Die Zeit des Aufenthaltes Borodins in China entrollt eines der trübsten Bilder der chinesischen Revolution. Man hat China oft mit einem Würfel verglichen, der urnsallen kann, der aber, mag er fallen wie er will, immer wieder in das Gleichge­wicht fällt. Die Episode Borodin ist eine Bewe­gungszeit, eine Periode, in der sich das Gleichge­wicht Chinas gewaltig verändert hat. Hatte Y u a n- jchi-kai noch ernsten Zielen zum Wohle des chi- nefischen Volkes nachgestrebt, und hatte Sun-yat- j e n sich dem Genius des chinesischen Marschalls gefügt, um die Einheit Chinas zu erreichen, so war die Zeit der Diadochenkämpfe eines Generals Tsang-tso-lin, eines Wu, eines Feng und eines Ma charakteristisch für das Fehlen einer über­legenen Führerhand. ......

Diese Unsicherheit und Haltlosigkeit der allge­meinen Lage wußte sich Borodin, der Sendbote des roten Rußland, zu Nutzen zu machen. Der po­litische Gedanke, der Borodin nach China kommen ließ war, abgesehen von den revolutionären Be- strebungen Moskaus, der, daß Sowjet-Rußland China deshalb nähertreten wollte, um den Vor­sprung, den die W e st m ä ch t e und Japan bet ihrem Eindringen zur See nach China hatten, nicht zu groß werden zu lassen gegenüber dem kontinentalen Vordringen Rußlands, das seine weitere Durchdringung Asiens schon m der kaiserlichen Zeit durch die sibirische Bahn an­gebahnt hatte, und das durch das Dortreiben der Turksibbahn gegen Sinkiang diese Bestrebungen fortsetzte. , m ..

Von Sun-yat-sen empfohlen, gelang es Borodin in Kanton Boden zu gewinnen, wo er zu Leb­zeiten des großen, von allen Chinesen hochverehr­ten Reformators sehr zurückhaltend auftrat. Eine Schanghaier Zeitung schildert ihn noch Anfang 1927 folgendermaßen:Niemand kann den Fähigkeiten Borodins gegenüber blind sein. Seine geschickte Be­nützung abendländisch-revolutionärer Taktik darf nicht übersehen werden. Indessen er ist uns e m Fremder. Sun-yat-sen vertraute Borodin, der sich ruhig verhielt, so lange Sun lebte. Auch in Kanton beim Ausstieg der nationalen Partei war er noch vorsichtig. Erst nachdem die Kuomintang­partei eine Provinz nach der anderen erobert hatte, fängt er an, uns unsere Politik vorzuschreiben. Bei uns gehören nach altem chinesischen Brauch die höchsten Aemter des Landes stets dem Weisesten. Was brauchen wir ausländische Berater! Ist es nicht Zeit, daß Herrn Borodins Koffer gepackt

Auch heute steht die Entwicklung nicht fttU. 3a sie geht schneller denn je. Sieben bis acht Kilo­meter liefen in der Schlacht bei Cambrai im No­vember 1917 die englischen Tanks. Sechzig Kilo­meter laufen sie heute. Hundert Stundenkilometer flogen damals die Flugzeuge, vierhundert und mehr heute. Und mit dem Tempo ändert sich die Taktik, ändert sich das Schiehverfahren im Angriff

werden?" , , m

Nach dem Tode Sun-yat-sens gelang es Boro­din, mit feinem Helfer Galen, alias Blücher, dem späteren Sowjetgeneral, besonders die Unter­stützung der jungen Chinesen, die im Ausland ihre Bildung erworben hatten, sich zu erringen, und er verwendete diese, um in Verbindung mit dem Straßenpöbel und verbrecherischen Elementen der Großstädte Kanton, Hankau und Schanghai seine Zwecke zu erreichen. Er versuchte, die damalige russische Feindschaft gegen England auch auf China zu übertragen und den Kampf gegen Reichtum und Großkapital, was sich ja mit

und in der Verteidigung. Passen wir uns diesem Tempo nicht an, geraten wir ins Hintertreffen. Vorwärts müssen wir sehen, nicht rückwärts! Der französische Marschall Petain, der Verteidiger Verduns im Weltkriege, hat kürzlich in einer Rede bei der Feier anläßlich der Verleihung des Kreuzes der Ehrenlegion an die Kriegsschule die Schüler dieser Anstalt erneut vor einer Überschätzung der Kriegserfahrungen, vorModellschlachten" gewarnt und sie darauf hingewiesen, über die Studien der Ereignisse des Weltkrieges und früherer Kriege hinaus ihre Aufmerksafkeit vermehrt den Fort­schritten der neuen Waffen, den schweren Ge­schützen und Kampfwagen, den Gasgeschossen und Flugzeugen zuzuwenden, die eine Revolutionierung der Kriegskunst bedeuteten.

Sollen wir darum unsere Kriegserfahrungen zum alten Eisen werfen? Mit nichten! Sie bleiben der feste Grund unter unseren Füßen, auf dem wir und unsere Nachfahren aufbauen müssen. Der Geist, der aus ihnen spricht, lebt und wird leben, wenn wir längst tot sind. Diesen Geist weiter zu pflegen und weiter zu tragen, ist die vornehmste Aufgabe von uns Frontsoldaten, bleibt die nutz­bringendste Verwendung unserer Kriegserfahrung. Reden, schreiben wir also weiter von ihnen, ent­zünden wir, den Siegeswillen in den Seelen un­serer Kinder und Enkel, lehren wir sie handeln nach unserem Vorbilde im Sinne ihrer Zeit! bann werden sie es uns gleich tun, wenn an sie die unabweisbare Pflicht herantreten sollte.

überängstliche Eltern, u.c ~

ihre Jungen der HI. fernhalten. Dabei , klare Menschenverstand jedem sagen, daß die Führer der HI. nur ein höchstes Interesse haben: diese Jugend auf allen Gebieten empor zu führen, was ja nur gelingen kann, wenn ihr alles Schäd­liche ferngehalten wird. Die ärztliche Betreuung der HI. ist mustergültig. Die Zeltlager des vergange- nen Jahres haben bewiesen, daß die Krankheits­ziffern weit unter dem üblichen Durchschnitt liegen. Sonntag findet zur Vorbereitung der Sommer­arbeit in Wiesbaden eine große Tagung der Jungbannärzte, der Bannzahnärzte und der Bannapotheker statt. Gebietsarzt Dr. Fefer wird die Richtlinien für die HJ.-Gesundheitspflege in Hessen-Nassau geben. Eine Überanstrengung ist immer von Hebel, eine körperliche Anstrengung da­gegen sehr gut, denn jede Kraft wächst mit den Forderungen, die an sie gestellt werden. Wir kön­nen heute schon feststellen, daß z. B. die für das Leistungsabzeichen her HI. geforderten Bedingungen manchmal zu leicht sind. Der Ge­sundheitszustand der deutschen Jugend verbessert sich stetig. Sv kommen wir auch dem Ziel näher, daß der Sinn des Arztberufes nicht ist, Krankheiten zu heilen, sondern Krankheiten zu ver- hüten. So kommen wir von der Krankenfürsorge zur Gesundheitsführung. Der Weg dazu ist die Ertüchtigung der deutschen Ju­gend in der HI.

(afp) Achtzehn Jahre find ins Land gegangen, seitdem wir die Waffen sinken liehen. Langst tragt , kein Leutnant, kein Unteroffizier des Reichsheeres mehr das Eiserne Kreuz, und selbst unter den Hauptleuten wird es selten. Wenige Jahre noch, und Führer und Geführte kennen den Krieg nur vom Hörensagen. Ein Stück Soldatentum wird damit zu Grabe getragen. Sorgen wir dafür, daß es vor­her sich noch auswirkt, als Erbe der Nachwelt überliefert wird!

Man hatte es schon im Kriege für selbstverständ­lich gehalten, die E r f a h r u n g e n d e s K r l e - ges für den Krieg nutzbar zu machen. Wir ent­sinnen uns des trefflichen Sammelbandes:Der Stellungskrie g", der, von der Obersten Hee­resleitung bearbeitet, im Jahre 1917/18 erschien, und dessen einzelne Hefte allen Gebieten, allen Waf­fen des Stellungskrieges, dem Angriff und der Verteidigung im Stellungskrieg gerecht zu werden. Die Reichswehr hat sich damit nicht begnügt. Sie hat sich gleich in den ersten Jahren ihres Be­stehens daran gemacht, die frischen Erfahrungen des großen Krieges in die alten, viel bewährten Reglements der Vorkriegszeit hineinzuarbeiten. Sie hat neben vielen kleineren Vorschriften in den Aus- bildungsvorschriften für die Infanterie und die Ar­tillerie, in der VorschriftFührung und Ge- f e ch t" eine Reihe vorzüglicher Lehrbücher geschaf­fen. Mit Recht hat der damalige Chef der Heeres­leitung, General von S e e ck t, angeordnet, daß eine Zeitlang nichts an ihnen geändert werden dürfe, damit sie Gemeingut der Truppen würden und eine gewisse Stetigkeit in die Ausbildung käme. Wir verraten keine Geheimnisse, wenn wir gestehen, daß wir nicht immer und in allen Punkten mit ihnen einverstanden waren. Sind sie doch in einer Zeit entstanden, wo die Ansichten sich noch nicht völlig geklärt haben konnten. Wir freuen uns um so mehr, daß man jetzt, da man mehr Abstand von den Dingen gewonnen hat, an eine Neubearbeitung der Vorschriften herangegangen ist.

Aber Vorschriften und Reglements bleiben nur tote Buchstaben und trockene Sätze, die den Suchen­den nur Richtlinien und Ratschläge für ihr takti­sches Denken und Handeln, aber nie ein Bild vom wahren Wesen des Krieges geben können. Das kann nur das lebendige Wort dessen tun, der dem Kriege selbst ins Antlitz sah. Auch drangen Vor- schristen und Reglements in dem wehrfremd gewor­denen Deutschland kaum über den Kreis der we­nigen Berufssoldaten hinaus. Es gilt daher, den Stoff aufzulockern, die Kreise weiter zu ziehen, will man nicht die Kriegserfahrungen oerfteinen und vereinsamen lassen. Viele haben ihre Erlebnisse und Erfahrungen zu Papier gebracht, Berufene und Unberufene, der Feldherr und der Musketier aus der Front, altersgraue Generale und blutjunge Kriegsfreiwillige, bald nüchtern fachlich, bald in flammender Begeisterung. Man müßte ihre Bucher immer wieder zur Hand nehmen, müßte vor allem darauf bringen, daß d i e I u g e n b es tut, und müßte sie aus eigenem Erleben bei jeder sich bie­tenden Gelegenheit ergänzen. Denn nur so kön­nen wir das'Wissen um soldatische und gar erst um taktische und strategische Dinge in einem Volke er­halten, das allzu lange die Segnungen der allge­meinen Wehrpflicht entbehren muhte.

Freilich Vorsicht ist am Platze. Wir alle sahen den Krieg nur von unserer Stelle. Wir sahen mit wenigen Ausnahmen nur einen winzl - gen Ausschnitt des gewaltigen Geschehens und find geneigt, unsere Erfahrungen zu verallgemeinern und als rein gültig zu betrachten. Wer immer nur in den Kalkgräben der Champagne, in den Schlamm­trichtern an der Somme und in Flandern hockte, verlor leicht den Sinn für die Forderungen des Bewegungskrieges. Wer an der Ostfront es nur mit technisch mangelhaft gerüsteten russischen und rumänischen Divisionen zu tun hatte, unterschätzt ebenso leicht die Bedeutung des Materials usf. Wir müssen also die Kameraden von ehedem und die Jugend von heute, denen wir solche Kriegsbücher in die Hand geben, nicht darüber im Zweifel lassen, daß es nur persönliche Erlebnisse sind, die als solche gesehen und gewertet werden müssen. Wir müssen uns mit ihnen klarmachen daß alle Kriegserlebnisse nur einmalig sind und die aus ihnen abgeleiteten Lehren keine für alle Falle gültigen Rezepte geben, nach denen man jebe be­liebige Lage meistern kann. Kriegserlebnisse unb Kriegserfahrung können nur ben militärischen Sinn unb bas militärische Verständnis schulen. Das Handeln des einzelnen im Ernstfall muß eigenem Denken, eigenem Entschluß entspringen. Die Taktik und noch mehr die Strategie sind kein Hand­werk, sondern eine Kunst. Vorschriften und Regle­ments sind nur Handwerkszeug, die der Taktiker und der Stratege souverän beherrschen muß, wie der bildende Künstler Pinsel, Meißel und Feder.

Vor allem aber geben Kriegserfahrungen und Kriegserlebnisse nur ein Bild, w i e der Krieg war, nicht wie er heute ist und bestimmt nicht,

wie er sein wird. Denn so unwandelbar, so ewig die Grundgesetze des Krieges, die Lehren vom Schwerpunkt, von der Ueberflügelung, vom Durch­bruch u. a. m. sind, so wechselnd sind seine äußeren Formen, so abhängig sind sie von der geistigen und technischen Einstellung feiner Zeit. Aber gerade der Soldat ist geneigt, am Gewordenen und Über­lieferten festzuhalten. Er will, wo es um sein Leben, um den Bestand seines Staates geht, gern be­währte, scheinbar sichere Wege gehen und greift nur zögernd zu neuen Kampswelsen und Kampf­mitteln, selbst wenn sie schon im Feuer erprobt sind. So- gingen wir und unsere Gegner noch mit dichten Schützenlinien in die Anfangsschlachten des Weltkrieges, obwohl die Erfahrungen des Buren­krieges uns längst gezeigt hatten, daß sie bei der neuzeitlichen Waffenwirkung ein Unding seien. So hatte der General von Bernhardi umsonst eine Bücher über neuzeitliche Kavallerieverwendung geschrieben, so nutzte die Artillerie noch immer bie Hilfsmittel für das indirekte Richten nicht voll aus. Wir lebten in der Erinnerung, klammerten uns an bie Erfahrungen von 1870/71 unb bezahlten sie

NSG.Ja, wirb mein Sohn in der HI. auch strengt?" Immer noch gibt es Eltern, die mit dieser Begründung * ' i sollte der

Es darf nicht unerwähnt bleiben, daß die Frau Borodins schon Ende Februar 1927 in Nordchina fliehend auf dem Sowjetdampfer Pamiat-Lemina verhaftet worden war und in das Gefängnis nach Tfinan-fu, später nach Peiping gebracht wurde. Bei ihr und bei der russischen Handelsvertretung in Peiping wurden Dokumente gefunden, welche den einwandfreien Nachweis erbrachten, daß die Hankau-Regierung nach Moskauer Direk­tiven ihre Regierung ausübte. Diese Feststellung und ihre Verbreitung diente ebenfalls dazu, daß mips gegen meiajium unu Borodin den Boden Chinas immer heißer fand mit dem Programm des I und daß er sich, wie er selbst hervorhebt, begleitet

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