Der Führer spricht
Greiser fordert Revision
die Tätigkeit weiter nichts
Revision zum Völker-
kurzen Ansprache ergriff, scholl ihm der Jubel von 120 000 Deutschen entgegen.
Der Führer zeigte in seiner Ansprache den Unterschied zwischen der Revolte von 1918 und der Revolution von 1933 auf und wies darauf hin, daß eine Machtübernahme an sich noch keinen legalen Zustand schaffe, sondern erst die segensreiche und erfolgreiche Auswirkung einer solchen Machtveränderung. Die Revolutionäre von 1918 hätten diese segensreichen Auswirkungen nicht herbeigeführt, sondern in 15 Jahren eingerissen und das Wort wahr gemacht, das einer der ihren einmal dem Volk zugerufen habe:
„Alle Räder stehen still, wenn unser starker Arm es will!" Sie hätten allerdings nicht vermocht. die Räder auch wieder in Gang zu sehen, das habe in dreieinhalb Jahren, einer beispiellos kurzen Zeit, der Nationalsozialismus getan.
Der Führer kennzeichnete an vielen Beispielen den Verfall der 15 Jahre marxistischer Wirtschaft und den Aufbau des nationalsozialistischen Staates in dreieinhalb Jahren. Er wies darauf hin, daß jede der großen Aufgaben allein schon geeignet sei, die nationalsozialistische Herrschaft für alle Zeiten unsterblich zu machen, sei es die Wiedererschaffung der Wehrmacht, die Beseitigung der Arbeitslosig- Feit, der Bau der Reichsautobahnen u. a. m. Wenn dieser ober jener das Ausmaß des Aufbaues vielleicht nicht ganz zu überschauen vermöge, bann solle er sich daran erinnern, daß auch derjenige den Umfang des Waldes nicht übersehe, der unter den schattigen Bäumen stehe.
Als letzte Legalisierung der Revolution des Jahres 1933 werde die Nachwelt feststellen können:
..Dieser Revolution vom Jahre 1933 verdankt das deutsche Volk wieder eine aufblühende Wirtschaft; es verdankt dieser Revolution den Schuh einer starken Armee; es verdankt dieser t Revolution eine neue deutsche Kultur; es verdankt dieser Revolution eine neue deutsche
düng erstatiete.
Nach der Ehrung der alten Gebietsfahnen der Hitlerjugend ergriff Gauleiter ©audel das Wort zu einer Begrüßungsansprache. Anschließend rief Reichsleiter Alfred Rosenberg die Jugend dazu auf, stets den Männern dankbar zu fein, die das nationalsozialistische Reich geschaffen haben.
Darauf ergriff Reichsjugendführer Baldur von © ch i r a ch zu einer längeren Ansprache das Wort. Er erinnerte die Jugend daran, daß Weimar der
Zehn Zähre Hitlerjugend
Erinnerungs-Kundgebung in Weimar.
bild, auf die Persönlichkeit und Idee des Führers, dem wir alle dienen und dem wir alle verschworen sind."
Der Reichsjugendführer betonte weiter, daß das vergangene Jahrzehnt die Richtigkeit der Grundsätze, nach denen die Hitlerjugend aufgebaut worden sei, erhärtet habe. Denn wenn diese Grundsätze nicht richtig gewesen wären, stünden heute in Deutschland nicht 6 Millionen Jungen und Mädel zur Fahne der Hitlerjugend.
Nach der Rede des Reichsjugendführers erschien der Führer am Fenster seines Hotels und grüßte nach allen ©eiten die angetretene Jugend. Minutenlang wollten die begeisterten Heilrufe der Jungen und Mädel kein Ende nehmen.
nicht nur mit zeitlicher Begrenzung, sondern für alle Zeit überwunden wird.
Frage: Wird Danzig künftig an einer Diskussion im Völkerbund teilnehmen und auf Aus- orderung erscheinen, wenn in Genf innerpolitische Danziger Vorgänge behandelt werden ollen? „ r , .
Antwort: Sollten in Zukunft noch einmal rein innerpolitische Vorgänge vor dem Forum des Völkerbundes erörtert werden, so wird die Freie Stadt Danzig es ablehnen, an einer solchen Diskussion teilzunehmen. Bei allen anderen Angelegenheiten, die die Freie Stadt Danzig interessieren, wird sie jede Möglichkeit wahrnehmen, eingeschaltet zu werden.
Frage: Glauben Sie, daß ein abgeändertes Verhältnis Danzigs zum Völkerbund Störungs- Momente für die deutsch-polnischen Beziehungen enthalten könnte? .
Antwort: Ich befürchte das keineswegs, fondern bin im Gegenteil fest davon überzeugt daß Danzig dann einen noch größeren Beitrag als bisher zu leisten imstande fein wird, um das gute deutsch - polnische Verhältnis zu befestigen.
Frage: Werden Sie auf einer des bisherigen Verhältnisses Danzigs bund bestehen?
Antwort: Nachdem durch
Kunst; aber über allem, es verdankt dieser Revolution einen neuen deutschen Menschen". (Stürmische Heil-Rufe und minutenlanger Beifall.)
Als der Führer geendet hatte, schloß Gauleiter Sauckel die machtvolle Kundgebung, die mit den
Weimar, 4. Juli. (DNB.) Die Hitlerjugend feierte mit einer machtvollen Kundgebung auf dem Marktplatz zu Weimar im Rahmen des Erinnerungs-Parteitages am Samstagabend ihren zehnjährigen Namens- und Partei- t a g. Denn vor 10 Jahren wurde auf dem 1. Reichsparteitag in Weimar nach der Neugründung der Partei der nationalsozialistischen Jugend einheitlich für das gesamte Reichsgebiet der Name des Führers verliehen. Damit wurde der Grundstein gelegt zu einer Entwicklung, die von wenigen hundert Jungen zu der größten Jugendorganisation der Welt führte. . r
8000 Hitlerjungen und BDM. - Madel, sowie Ehrenabordnungen aller nationalsozialistischen Glie- derungen waren auf dem Marktplatz angetreten, als der Führer des Gebietes Thüringen, Günter Blum, dem Reichsjugendführer Baldur von ©chirach in Anwesenheit zahlreicher Reichs- und Gauleiter und führender Männer der Partei Mel-
Aufhebung der Sanktionen beschlossen.
Genf. 4. Juli. (DNB.) Die Völkerbunds- versammlung hat die vom Büro vorgelegte Entschließung über dieAufhebungderSank- fionen und die Reform des Völkerbundes in namentlicher Abstimmung angenommen. An der Abstimmung haben 49 Staaten teilgenommen. 44 Staaten haben für die Entschließung. Abessinien als einziger Staat hat dagegen gestimmt. Vier Staaten haben sich der Stimme enthalten.
des jetzigen Kommissars, welcher
tat, als zu versuchen, sich in die i n n e r e P o- litik eines souveränen Staates einzumischen, sich ein unerträglicher Zustand entwickelt hat, werde ich mich dafür einsehen, daß dieser
In der Abendsitzung des Völkerbundes vom Samstag (vgl. den Bericht im heutigen Zweiten Blatt) suchte sich der Völkerbundskommissar L e st e r zunächst zu verteidigen, wobei er es aber vermied, auf die grundsätzlichen Ausführungen des Senatspräsidenten Greiser einzugehen. Dann sprachen die Vertreter Polens, Frankreichs und Spaniens, ferner der englische Außenminister Eden, die Lester ihre Anerkennung und ihr Vertrauen bekundeten. Hierauf sprach noch einmal
Senatspräsident Greiser.
Unter großer Aufmerksamkeit der Versammlung führte er u. a. aus: Ich habe eine andere Stellungnahme der Mitglieder des Völkerbundes nicht erwartet, und ich kann sagen, daß bei der schwerfälligen Arbeitsmethode des Völkerbundes ich auch heute einen Beschluß des Rates zu meinen Ausführungen gleichfalls nicht erwartet habe. Meine Rede sollte heute auch lediglich ein Vorstoß sein,
bas Verhältnis der Freien Stabt zum Völkerbund einer Abänderung und einer Revision zu unterziehen.
Ich bin dem Berichterstatter Eden besonders dankbar dafür, daß er in seinen Ausführungen zum Ausdruck gebracht hat, er wolle heute lediglich an
den Punkten der Tagesordnung feschalten, aber bei günstiger Gelegenheit auf meine Ausführungen zurückkommen, und ich darf wohl schließen, daß er auch auf meine Vorschläge aus diesen Ausführungen zurückkornen will. Aber wenn ich heute diesen Vorstoß unternommen habe und die Forderung auf Revision des Verhältnisses der Freien Stadt Danzig zum Völkerbund hier in aller Öffentlichkeit vor der ganzen Welt erhoben habe, dann möchte ich betonen, daß ich das nicht nur im Namen der Danziger Bevölkerung tue, sondern daß ich mich für berechtigt halte, diese Forderung für mein ganzes Volk zu erheben. Das deutsche Volk erwartet von Ihnen Beschlüsse in den nächsten Monaten, die mir die Möglichkeit geben, nicht mehr in Genf zu erscheinen.
Der Vorsitzende ging auf die letzten Ausführungen Greifers jedoch nicht mehr ein, und die Der- Handlungen des Rates wandten sich den übrigen auf der Tagesordnung stehenden Punkten zu.
Gin Ausschuß eingesetzt.
Genf, 4. Juli. (DNB.) Der Völkerbunds- rat hat in einer geheimen Sitzung am Samstagabend einen Ausschuß für d i e Danziger Angelegenheit eingesetzt, der sich aus den Vertretern Englands, Frankreichs und Portugals zusammensetzt.
B e r I i n, 6. Juli. (DNB. Funkspruch.) Wahrend des Rückfluges von Genf gewährte Senatspräsident Greiser dem Danziger Vertreter des „V o l lisch e n- B e o b a ch t e r s" Zarske eine Unterredung, in der auf die wesentlichsten Fragen eingegangen wurde, die nach dem Verlauf der Genfer Ratstagung im Zusammenhang mit dem Auftreten Greifers aufgeworfen worden sind.
Frage: Ein Teil der A u s l a n d s p r e s s e hat in bewußter Verkennung der Zusammenhänge Ihrer Rede in Gens Mutmaßungen vorgebracht, als ob zwecks Beseitigung des Danziger Statuts eine gewaltsame Aktion geplant sei. Sind Sie in der Lage, hierzu eine Erklärung abzugeben?
Antwort: Mir ist diese Stimmungsmache in Genf bekannt geworden. Ich bin sogar zu meiner großen Ueberraschung wahrend meines kurzen dortigen Aufenthaltes mehrere Male von englischen Zeitungen aus London angeru- fen worden, welche von mir die Bestätigung haben wollten, daß 6000 reichsbeutsche Soldaten in der Rächt zum Sonntag in Danzig ein- marfchieren würden. Ich habe Über diese Erfindungen gelacht, weil ich wußte, daß man in Genf aus Gründen der Ablenkung Sensationen gebrauchte. Mein Auftreten in Genf entsprang dem Anlaß, auf Aufforderung des Völkerbundsrates Danzigs Interessen dort zu vertreten. Vor meiner Abreise wußte ich noch gar nicht, wie der Inhalt des Berichtes aussah. zu dem ich dann Stellung genommen habe.
Weimar, 5. Juli. (DNB.) Em machtvoller Auftakt des dritten Tages der Zeh n i a h r- feier des ersten Reichsparteitages 1926 war im Schloßpark zu liefurt bei Weimar der große Appell der Ehrenformationen der SA., SS des NSKK., des Arbeitsdienstes aus dem Reiche und der Formationen des Gaues Thüringen. Wenige Minuten nach 9 Uhr trafen Stabschef Lutze, Reichsführer SS Himmler, Korpsfuh- rer H ü h n l e i n und Reichsardeitsfuhrer H l e r l ein und nahmen die Meldungen ihrer Formationen entgegen.
Kurze Zeit später: Fanfarensignale künden das Kommen des Führers. Der Führer nahm die Meldung der Formationen entgegen. Der Führer grüßte feine Kampfgenossen, und die Zehntausende entboten ihrem Führer den Gruß: Heil mein Führer!
Nationalsozialistischem Brauch getreu dachte man auch in dieser Stunde jener TOnner, öie für ein neues Reich, für ein Deutschland der Große Freiheit und Stärke ihr Leben gaben. Der Stellvertreter des Führers, R u d o l f H e h, hielt die Gedenk- ansprache. , , .
Sodann brachten Korpsführer Hühnlein |ur das NSKK., Reichsarbeitsfuhrer Hl e rl für den Reichsarbeitsdienst, Reichsfuhrer SS. Himmler für die SS. und Stabschef Lutz e für die SA.
Führer erneut das Gelöbnis unwandelbarer Treue und vertrauensvollen blinden Gehorsams dar. Hierauf hielt
Die Partei ist unsere Heimat, und zu dieser Partei bekennen wir uns", so fuhr Dr. Goebbels unter dem Jubel der Tausende fort. „Der Partei geben wir unsere Kraft, weil auch die Partei uns ihre Kraft gibt. Mit dieser Partei haben wir das Volk erobert, und mit diesem Volk sind mir im Begriff, eine neue Nation zu begründen."
Reichsminister Dr. Goebbels gedachte zum Schluß des Führers, des Beispiels und Vordermannes im Kampfe um die Macht, wie auch in der Führung des Reiches, und schloß mit den Worten: „Für ihn leben wir und für ihn arbeiten wir. Solange fein Auge auf Deutschland ruht, ist uns um die Zukunft unseres Volkes nicht bange!"
Begeistert stimmten die Tausende in das Sieg- Heil auf den Führer ein.
Stürmischer Jubel füllte das Feld, als der Führer davon sprach, daß in den kommenden zehn Jahren die Kämpfer der nationalfoziali- stischen Bewegung genau so jeder Gefahr trotzen und niemals kapitulieren würden, wie in den vergangenen zehn Jahren. Dann werde die Vorsehung auch weiterhin diesen Kampf segnen und die Bewegung und Deutschland stehen für alle Ewigkeit.
Mit einem Sieg-Hell auf Deutschland, die nationalsozialistische Bewegung und das deutsche Volk schloß der Führer.
Ein tausendfältiges Echo antwortete ihm, und die Lieder der Nation vereinten alle in Stolz und Freude zum Gedenken an unser Vaterland, zum Gelöbnis der Treue.
Gauleiter Sauckel schloß die Kundgebung mit einem Sieg-Heil auf den Führer und auf Deutschland. — Anschließend folgte der Vorbeimarsch vor dem Führer am Karlsplatz.
Sie MKW-Kmidgebmgen
Der Erinnerungsparteitag fand am Sonntagnachmittag feinen Abschluß mit einer Massenkundgebung auf allen Sportplätzen des Stadions und der Weimarer Sportanlagen. Zunächst sprach
Reichsminisler Dr. Goebbels.
In seiner Rede ertlärie er einleitend, daß Wei- mar neben München und Nürnberg zu den wem. aen Städten in Deutschland gehöre, die den Natio- nalfoAiaüften besonders lieb und vertraut feien. Hier sei die Partei im Jahre 1926 zum ersten Male, wieder feit der Neuaufrichtung der Bewegung im großen Umfange an die Oeffentlichkeit getreten Reichsminister Dr. Goebbels führte dann die Gedanken der Teilnehmer m die Tage zuruck, als der Nationalfozialismus die Macht übernahm. Damals habe die gegnerische Seite Inflation, Bürgerkrieg und Chaos'prophezeit. Was aber sei emge- treten?
Wir haben die Wirtschaft aufgebaut, wir Horben die Arbeitslosigkeit bis auf einen kaum noch beachtlichen Rückstand überwunden; wir haben den Bolschewismus, der uns damals den fiampl anfagle, beseitigt: wir h-ben °n seiner Stelle eine Volksgemeinschast ausgerichlcl und Deutschland zu einem h°r, der Ordnung der Stärke und des Ariedens gemacht, wenn es
Der Reichsjugendführer legte nun im Namen der ganzen deutschen Jugend das Treuegelöbnis zum Führer ab: „Mein Führer! Sie haben uns vor 10 Jahren den Namen verliehen, den wir heute in Ehren tragen. Wir versprechen Ihnen an diesem historischen Tag der nattonalsozialistifchen Bewegung, daß wir in alle Zukunft hinein Ihnen verschworen bleiben werden. So wie heute diese Tausende vor Ihnen stehen, soll es in aller Zukunft sein. Die deutsche Jugend gehört Ihnen, und Sie gehören Ihrer Jugend".
Das Sieg-Heil des Reichsjugendführers auf den Führer fand ein vieltaufendfältiges Echo bei den Zungen und Mädeln, und immer wieder klangen
Liedern der Nation ausklang.
Die Zehnjahrfeier des ersten Reichsparteitages 1926, der Adolf Hitler durch feine Anwesenheit und seine Darlegungen die Weihe gab, hatte damit ihr Ende gefunden. Sie ist in die Geschichte der nationalsozialistischen Bewegung und der Nation i eingegangen. Kurz nach 18 Uhr verließ der Führer I Weimar.
heute überhaupt noch eine Hoffnung auf ein besseres Europa gibt, dann ist Deutschland dieser Hoffnung sicherster Garant!"
Dieser deutschen Insel der Ordnung, Ruhe und Disziplin stellte Reichsminister Dr. Goebbels die Wirren und Unruhen, die inneren Zersetzungserscheinungen, Streiks und Aussperrungen in aller Welt gegenüber. Deutschland wolle nichts weiter, als seinen inneren Ausbau fortsetzen. Wenn es sich eine Wehrmacht schuf, so nur deshalb, um diesem inneren Aufbau den nötigen Schutz zu geben.
Mit stärkstem Nachdruck verwahrte sich Dr. Goebbels gegen den Vorwurf, die nattonalsozialisttsche Bewegung sei gottesfeindlich. „Ich bin der Meinung , so sagte er, „daß die Bewegung so erhaben über diese Vorwürfe ist, daß sie dagegen gar nicht verteidigt zu werden braucht. Diejenigen, die nicht müde werden, diese Vorwürfe zu erheben, sollten sich lieber darum kümmern, daß wieder Moral und Gottesfurcht in ihren Franziskanerklöstern Einzug halte. (Stürmische Zustimmung.) Da steht ihnen ein so weites Gebiet der Betätigung offen, daß man annehmen mühte, sie fänden zur Beschäftigung mit uns überhaupt keine Zeit mehr.
Daß in Deutschland überhaupt noch Kanzeln und Altäre stehen, verdankt das deutsche Volk nicht etwa der Kampsestüchtigkeit der Konfessionen, denen diese Kirchen gehören, sondern uns, die wir den gottesleugnerischen Atheismus zu Boden geschleudert haben!
erinnerte oie .jugenu uarun, uur zutunui u« ; X u ".t
Ausgangspunkt für die nationalsozialistische Bewe-1 erneut die Heilrufe ber begelste.ten Jug f. qung war. „Hier erhielt die Jugendbewegung den Das Lied der Jugend, das Deutschlandund das Namen Hitler-Jugend und damit die Verpflichtung Horst-Wefsel-Lled bildeten den Ausklang dieser der Gemeinschaft und jedes einzelnen auf das Dor-1 machtvollen Jugendkundgebung.
auch noch eine deutsche Kulturstätte zu schänden. Es ist für uns ein Triumph gewesen, in diesem Raum, wo diese Genossen der Erbärmlichkeit, der Feigheit und der Korruption tagten, die Wiederauferstehung unserer Bewegung zu feiern. Wir sind nicht zurückgewichen wie so manche Bürgerlichen, die sich fürchteten vor diesen Gegnern, wir sind dorthin gegangen, wo sie sich eingedrängt hatten. Und wir haben sie wieder herausgefegt und haben damit Weimar wieder zu einer deutschen Bedeutung erhoben. Und so wie damals das Weimar des Jahres 1919 zum Weimar von 1926 wurde — es erscheint uns das von fast symbolhafter Bedeutung, so ist das Deutschland von 1918 zum Deutschland von heute emporgestiegen! Unter solchen Eindrücken und mit diesem Empfinden sind wir hierhergekommen, um den stolzen Tag von damals wieder gemeinsam zu feiern und zu erleben. Ich bitte Sie am Schluß dieser Tagung, sich zu erheben und mit mir derer zu gedenken, die damals mit uns kämpften und heute nicht mehr bei uns sein können.
Sie und unser neues Deutschland und in diesem neuen Deutschland unsere deutsche Stadt Weimar heil! heil! heil!
Tiefergriffen von der Größe dieser Stunde erheben sich die alten Kämpfer im Nationaltheater und jubeln dem Führer in unbeschreiblicher Begeisterung zu. „ r v ‘
Das Sieg-Heil findet tm Hause und in der ganzen Stadt Weimar ein vieltaufendfältiges Echo.
Das Deutschland- und das Horst-Weffel-Lied klingen auf, und am Schluß der Tagung bringt der Gauleiter, Reichsftatthalter Sauckel, ein Sieg- Heil auf den Führer aus. Damit hat die historische Tagung im Deutschen Nationaltheater ihr Ende gefunden.
Wenige 3JHnuten darauf erschien, wiederum begeistert begrüßt, der Führer.
Als der Führer zum Abschluß der Weimarer _ Wiedersehenstage noch einmal das Wort zu einer I Weimar.
der Führer,
jubelnd begrüßt, eine Anfprache an seine G-tr-u-m Er wandte sich darin noch einmal an seine alten Kampfgefährten, die vor z-h» Jahren vom ersten Reichsparteitag zu Weimar mit neuer Äraft uno neuen/ Glauben hinausgezogen seien in bie beut» Eß®“ als Prediger und Werber für bte na- iänal|o}i.li|S|4« unb bi, b.. ®«u>b- fc SÄ.T5 Sl'Ä* barem Maße auf sich nehmen mußten, icher niemals materiellen Lohn erhoffen burstem Der höchste^Loh «'damals mügLpft habe und dabei^wesen sei, Kampfes S'S und
BSMSXÄ'«.. die ganzen Jahre marschierten.
Greiser gegen Ablenkungsmanöver der Auslandspresse.
Fragen und Antworten nach der Abwehr in Gens.
Der Appell der Ehrenformationen.
Oer Führer spricht zur SA., GS., NSKK. und zum Arbeitsdienst.
hierherkommen, um sich zu stärken in dieser großen Gemeinschaft. Er sollte erkennen, wie ein Mann zum anderen stößt, wie die Züge sich formieren und wie sie sich hier trafen aus allen Gauen des Reiches, um von hier aus zurückzuketz- ren, erfüllt in der fanatischen Zuversicht: Diese Partei hat die Richtung gewahrt! Sie lebt jetzt wieder! tßir sind wieder eine Gemeinschaft, unzertrennbar und hart! Er sollte vor allem die Ueberzeugunq pittnehmen, daß feine Führung weiß, was sie will, daß sie nicht ein schwaches Rohr ist, das sich im Winde bewegt nach rechts und nach links, sondern daß diese Führung ein starker Stamm ist, fest in ihrer eigenen Erde verwurzelt. Wir wollten aber auch unseren Gegnern damit zeigen, daß das, was ie totgesagt hatten, bereits wieder zu einem Machtaktor in Deutschland geworden war. Und als bie- er Parteitag zu Ende ging, da zogen von hier Laufende und Taufende von Nationalsozialisten wieder zurück in ihre Gaue, in ihre Städte und ihre Dörfer und Fabriken und Gruden, erfüllt mit der gläubigen Inbrunst:
„Unsere Bewegung, die steht, und sie wird einmal Deutschland erobern! Es kann sich gegen sie stellen, was sich gegen sie stellen will — wir werden sie alle einmal besiegen, und unsere Fahne wird einmal Deutschlands Siegeszeichen und damit Deutschlands Freiheitsfahne fein.“ „Wir haben diese Fahne entrollt, und es ist uns damit gelungen, eine deutsche Stadt, eine Metropole deutschen Geistes, deutscher Wissenschaft, deutscher Kunst wieder zu rehabilitieren. Die so oft haben unsere Gegner es auch damals verstanden, gerade die Stadt zum Tummelplatz ihrer moralischen und politischen Exzesse zu erniedrigen, die einst ein Höhepunkt deutschen Geisteslebens war. Sie muhten mit der erbärmlichen, von einem Juden fabrizier- ten Verfassung nach Weimar gehen, um hier


