hell. Bei
Lichtjahren
um-
Wirtschaft
bis
Um
langsam.
Neun Todesopfer der Diphtherie.
gend nur knapp gehalten.
erhöhten sich Altbesitz auf schen Krankheit erlegen ist. Vom Kreisgesllndheits- karierte. 22.30: Nachtmusik und Tanz. 24 2: Nacht« minimal ° Umschuldung 88,40, amt ist die Einwohnerschaft aufgefordert worden, konzert.
Am Rentenmor
116,13 nach 116, Kommunal - Umschuldung
Stier.
Auch in den mondlosen Oktobernächten bildet ine
4.50 bis 5,50, Kamerun, Birnen I 20 bis 26, II 12 bis 18, Kochbirnen 6 bis 10, Mollebusch 12 bis 20, Kranzfeigen 25 Kilogramm 10,00 bis 11,00, Kastanien 24 bis 25, Pfirsiche 22 bis 30, Preiselbeeren 28 bis 30, Quitten 12 bis 20, Trauben 20 bis 22, 65 bis 75 Brüsseler, 50 bis 65 holl., 26 bis 28 ital., 25 bis 33 bulgar., 23 bis 29 rumän., Walnüsse ge« wohnl. 25 bis 30, große 50 bis 60, Zwetschen 12 bis 15, Zitronen, 300 bis 490 Stck., 19,00 bis 21,00.
Schweinemarkt in Alsfeld.
Mein-Mainikbe Börse.
Ueberwlegend fest.
F r a n k f u r t a. M., 3. Okt. Die Börse lag zum Wochenschluß nach der lebhaften Aufwärtsbewegung der vorhergegangenen Tage etwas ruhiger. Bei der Kulisse bestand überwiegend Realisationsneigung, dagegen lagen vom Publikum weitere Kauforders vor.
An den Aktienmärkten war die Kursent- Wicklung etwas uneinheitlich, aber noch überwiegend fest. Später unterlagen die Papiere einigen Schwankungen und das Geschäft war teilweise wieder lebhafter. Montanaktien notierten bei durchschnittlichen Abweichungen von 0,50 bis 1 v. H. uneinheitlich, schwächer waren Buderus mit 117,65 (118,75). Lebhafter Verin. Stahl mit 114,40 bis 114 bis 114.25 (114). Chemische Werte lagen voll behauptet, so IG- Farben und Deutsche Erdöl, Scheideanstalt und Metallgesellschaft bis 1 v. S). höher. Elektroaktien erfuhren nach dem starken Anstieg von gestern zumeist einige Abschwächungen, Bekula 160 (161), Gesfurel 141 (143,50), Siemens 197 (197,50). Zellstoffaktien lagen uneinheitlich, Waldhof und Feldmühle Papier bis 1 v. H. niedriger, Aschaffenburger 1 v. H. höher. Von Einzelwerten lagen Reichsbank sehr fest mit 191.50 (186.75), ferner stiegen Deutsch-Atlanten auf 18,25 (116,75), Moenus Maschinen auf 97,25 bis 97 bis 97,13 (96). Kunstseideaktien blieben behauptet, Aku hatten noch lebhaften Umsatz. Cement Heidelberg gaben 1 v. S). nach auf 150.
Am Rentenmarkt waren Reichsaltbesitz gefragt und 0.50 v. H. fester mit 116, Kommunal-Um- schuldung 88,30 bis 88,40. Von Auslandrenten gingen Ungarn Gold bei kleiner gewordenen Umsätzen auf 14,80 (15,25) zurück. 1914er unverändert 12,75. Fest lagen 5proz. Eisenbahn-Bosnier mit 19,25 (18), ferner 5proz. Rumänen 9,40 (8,90), 4proz. unverändert 8 v. H.
Im Verlaufe lagen am Aktienmarkt weitere Kundenaufträge vor, denen jedoch auch Glattstellun- oen aus der Börse heraus gegenüberstanden. Das Geschäft blieb bei leicht schwankenden, zumeist aber etwas nachgebenden Kursen ziemlich lebhaft. Schwächer waren u. a. IG.-Farben mit 171,65 mit 172,50, Kunstseide Aku mit 94 25 nach 96, ferner gaben ein- ; zelne Montanwerte 0,25 bis 0 50 v. H. nach. Elek- i troaktien blieben recht fest, Maschinenwerte überwie-
00 Alsfeld, 5. Oktober. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 387 Ferkel, darunter 112 Händlerschweine, aufgetrieben. Bei schlevpen- dem Handel verblieb ein Ueberstand von 90 Stück. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 13 bis 17 Mark, für 8 bis 10 Wochen alte wurden 17 bis
1937 für Büffelsheim Iubiläumssahr.
R ü s s e l s h e i m, 3. Okt. (LPD.) Im Jahre 1937 blickt Rüsselsheim, die alte Stadt und Festung, auf ein 500jähriges Bestehen zurück. 1437 hatte Kaiser Sigismund Rüsselsheim die Stadtgerechtsame und die Erlaubnis zum Bau einer Burg erteilt, die später zu einer bedeutenden, mit 100 Geschützen ausgestatteten Festung erweitert und im Schmalkaldischen Krieg 1547 vergeblich belagert wurde. Auch die Schweden bissen sich im Dreißig» jährigen Krieg an Rüsselsheim die Zähne aus. Die 500-Jahr-Feier soll mit einem historischen Festzug und Festspiel im Hof der alten Festung begangen werden.
Ueberfallen und tödlich verletzt.
LPD. Bensheim, 3. Okt. In der Nacht zum Freitag wurde der in der Schönberger Straße wohnhafte Karl Dingeldein von zwei unbe- kannten jungen Leuten überfallen und schwer verletzt. Der Uebersallene ist im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Täter konnten bisher noch nicht ermittelt werden.
Kurpfuscher
verschuldet den Tod des eigenen Kindes.
Der Sternenhimmel im Oktober
Don Dr. Erwin Kossinna.
21 Mark erzielt.
Frankfurter Schlacktviebmartt.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 791: Verlängerung erteilter Devisengenehmigungen und -bescheinigungen. — 792: Anordnung W 23 der Ueberwachungsstelle für Wolle und andere Tierhaare (Regelung der Wollwirtschaft ab 1. Oktober 1936). — .793: Anordnung 18 der Ueberwachungsstelle für Bastfasern (Außerkraftsetzung von Bedarfsdeckungsscheinen und Aenderung der Kleinverkaufsgrenze). — 794 Anordnung 19 der Ueberwachungsstelle für Bastfasern. (Aenderung des Verbotes der Herstellung von reinem Jutegarn und reinen Jutegeweben und Beschränkung der Verwendung neuer Jutesäcke und neuer Jutegewebe für bestimmte Warenarten). — 795: Ausnahmebestimmungen über Rohstoffkreditgeschäfte. — 796: Umsatzsteuerumrechnungssätze auf Reichsmark für September 1936. — 797: Französische Einfuhrkontingente für 4. Vierteljahr 1936.
* Bereifung von Elektrokarren. Der Reichs- und preußische Derkehrsminister hat in einem an die obersten Landesbehörden gerichteten Erlaß vom 29. 8.1936 die bis zum 1.10.1936 befristete Gültigkeitsdauer der bisherigen Vorschriften über Vollgummibereifung von Elektrokarren, d. h. Elektrofahrzeuge mit einem Eigengewicht bis zu 2 Tonnen, verlängert. Gleichzeitig ist bestimmt worden, daß bet Fahrzeugen mit verbesserter neuer Bereifung die Beschränkungen fortfallen, die den Fahrzeugen mit der Bereifung alter Art nach wie vor auferlegt sind.
6 Uhr: Heimatland — Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Werkskonzert. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu!. 11.30: Gaunachrichten. (Nur Frankfurt.) 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nackrichten. 14.10: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 14.20: Musikalische Farbenspiele. 15: Volk und Wirtschaft. Wir kaufen einen Wagen. Ein Kapitel Rechtsbera- tung. 15.15: Von Freiburg: I. Landschaft am Bodensee; II. Wir besuchen die Fürstlich-Fürstenbergische Hofbibliothek in Donaueschingen. 16: Von Freiburg: I. Musik für Konzertzither; II. Unterhaltungsmusik. 17.30: Was brachten die Zeitschriften des Monats? (September.) 17.40: Die letzte Szene. Zur Erinnerung an den 100. Todestag des Dichters Christian Dietrich Grabbe. 18: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 19.45: Kampf dem Verderb. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation. Bauernkantate von Joh. Seb. Bach. 20.45: Hieronymus Knicker. Komische Oper in zwei Akten. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Das Grün-
19 Uhr.
Im Westen verschwindet die nördliche Krone am Horizont, dem sich auch Herkules und Schlangenträger nähern. Wenden wir uns nach Norden, so steht der Große Bär in prächtiger Stellung ge- rade vor uns, während der Kleine Bär vom Polarstern gleichsam nach links herabhängt. Zwischen Großem und Kleinem Bären sehen wir die gewundene Figur des Drachen, dessen Kopf auf den Herkules gerichtet ist.
Die Sonne wandert auf ihrer scheinbaren Dahn im Oktober besonders rasch nach Süden, ihre Mittagshöhe nimmt um 11 Grad oder 20 Sonnendurchmesser ab, die Tageslänge verringert sich in Mitteldeutschland von 1154 auf 10 Stunden Die Lichtgestalten des Mondes fallen auf folgende Tage: 7. Oktober letztes Viertel; 15. Neumond; 23. erstes | Viertel; 30. Vollmond.
der Erde. , j
Leichter als Merkur läß sich Mars, der rötliche , Planet, ebenfalls am Morgenhimmel beobachten. < Er geht bereits um zwei Uhr auf und steht unter- i halb von Reglus im Löwen. Am Abendhimmel , sehen wir im Oktober zunächst Jupiter ziemlich tief im Südwesten strahlen. Zu ihm gesellt sich im letzten Drittel des Monats Venus, die aber nur ganz kurze Zeit sichtbar wird. Den Südhimmel schmückt Saturn im Sternbild der Fische, wo er , mit seinem auffallend hellen, ruhigen Licht vom . Abend bis etwa drei Uhr nachts zu sehen ist. ,
Betrachten wir nunmehr den abendlichen Fix - sternhimmel, so treten als erste Sterne schon wahrend der Dämmerung hervor die blauweiße Wega in der Leier, Deneb im Schwan nahe dem Zenit und Atair im Adler, welche zusammen ein großes gleichschenkliches Dreieck bilden. Tief im Nordwesten leuchtet der gelbe Riesenstern Arkturus im Bootes, während im Nordosten Kapella im Fuhrmann aufsteigt. Alle genannten Sterne übertreffen unsere Sonne an Leuchtkraft bei weitem, am meisten Deneb, der etwa 10 OOOmal Heller als die Sonne ist. Richten mir den Blick nach Süden, so steht, gerade vor uns die große geometrische Sternfigur des Pegasus, die aus dem sogenannten „großen Tisch" oder „Pegasusquadrat" und einem sich rechts anschließenden Sechseck besteht. Darunter bemerken wir die hauptsächlich aus schwächeren Sternen zusammengesetzten Bilder des Tierkreises: Steinbock, Wassermann und Fische. Im Sternbild der Fische siebt gegenwärtig der Saturn. Aber während der Lichtstrahl vom Saturn VI» Stunde unterwegs ist, benötigt das Licht der Fixsterne viele Jahrzehnte, um zu uns zu gelangen.
Nahe dem Südhorizont funkelt noch em recht Heller Stern, Fomalhaut im Südlichen Fisch, der so tief im Süden steht, daß er bei uns immer nur drei bis vier Stunden sichtbar wird. Den Raum im Südosten nimmt das große Sternbild des Walfisches ein, wo der veränderliche rote Riesenstern Mira unsere Aufmerksamkeit verdient. Nach längerer Unsichtbarkeit wird Mira voraussichtlich im Lause des Oktober aufleuchten und mit freiem Auge erkennbar werden .
Sie obere Sternreihe des Pegasus setzt sich in der Andromeda fort, in der wir uns den berühmten Spiralnebel aufsuchen. Als matter Lichtfleck ist er in mondlosen Nächten über dem rötlich gelben Stern Beta, dem zweiten von links in der Sternreihe der Andromeda, leicht zu finden. Unter der Andromeda sehen wir ferner das Dreieck und den Widder; östlich davon schimmert der Sternhaufen der Plejaden und funkelt der rötliche Aldebaran im
Frankfurt a. M., 2. Okt. Am Gemüse- markt bestand starkes Angebot in Kohlgemüsen, während Bohnen und Tomaten schwächer angeboten wurden. Geschäft etwas reger, Preise für Bohnen und Tomaten etwas höher, sonst wenig verändert. U. a. notierten: Blumenkohl Stück 10 bis 30, do. Steige 12 Stück 2,50 bis 3,50, Buschbohnen 14 bis 16, Stangen- und Wachsbohnen 15 bis 20, Eskarol 4 bis 7, Salatgurken 15 bis 20, Karotten 3 bis 4, gelbe Kartoffeln 50 Kilogramm 2,90 bis 3,10, Oberkohlrabi 3 bis 5, Unterkohlrabi 6 bis 7, Kopfsalat 3 bis 7, Lauch 2 bis 5, Meerrettich 40 bis 45, Pfifferlinge 38 bis 40, Rettich 4 bis 10, Römischkohl 5 bis 8, rote Rüden 4 bis 6, Rotkraut 2,5 bis 4, Sellerie je nach Größe 8 bis 30, Spinat (Blätter) 10 bis 12, do. Wurzel 13 bis 15, Schwarzwurzel 18 bis 20, Tomaten I 10 bis 14, II 6 bis 8, Wirsing 2,5 bis 4, Weißkraut 2 bis 3, Zwiebeln: Gärtner 5,00, do. Pfälzer und Sachsen 4,30 bis 4,80, Einmachzwiebeln 8 bis 10.
Am Obstmarkt standen Aepfel und Birnen reichlich zum Verkauf, in Nüssen und Zwetschen ließ das Angebot weiter nach. Traubenzufuhren mengen- und gütemäßig größer. Geschäft ziemlich lebhaft. Preise für Aepfel, Nüsse und Zwetschen höher, im übrigen wenig verändert. U. a. notierten: Aepfel I 24 bis 35, II 18 bis 22, Wirtschaftsäpfel 14 bis 16, Schafsnase 14 bis 16, Goldparmänen 25 bis 32, ital. 25 bis 32, Bananen, 12^-Kilokiste,
LPD. M a i n z, 3. Okt. Der 53 Jahre alte Hein- rich Waldner aus Mettenheim wurde von der Ersten Großen Strafkammer in Mainz wegen fahrlässiger Tötung zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte übte, ohne die geringsten Kenntnisse zu besitzen, die Praxis eines Heilkundigen aus. Als im April d. I. sein zweijähriges Söhnchen an Blinddarmentzündung erkrankte, unterließ er es, einen Arzt hinzuzuziehen, weil er der Meinung war, er könne sein Kind selbst hellen. Dabei behandelte er den Jungen jedoch vollkommen falsch, so daß der Kleine einige Tage später starb. Die Sektion der Leiche ergab, daß das Kind bet sachgemäßer Behandlung zu retten gewesen wäre. Das Gericht erkannte auf eine verhältnismäßig milde Strafe, denn, so wurde in der Urtetlsbe- gründung ausgeführt, der Tod des Jungen und die Selbstanklagen stellten schon an und für sich eine harte Strafe dar.
Nundsunkprvgramm.
Dienstag. 6. Oktober.
6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Werkskonzert. 9.30: Musik am Morgen. 10: Schul- funk. Hans Schemm zum Gedächtnis. Eine Feierstunde für die Jugend. 11: Nachrichten. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Nach Tisch gönnt euch ein wenig Rast, seid bei Frau Musika zu Gast! 15: Volk und Wirtschaft: „Das Rennen ums Blaue Band". 15.15: Das deutsche Lied. 16: Unterhaltungskonzert. 17: Kleine Instrumental- Musik. 17.30: So oder so? Eine Aussprache über das Thema „Kitsch". Von Renä Wirtz. 18: Unterhaltungskonzert. 19: HI.-Funk: „Auch Gänsehüten will gelernt sein ..." Hörbilder aus einem BDM- Umschulungslager. 19.30: „Wenn im Herbst die Blätter fallen . 19.45: Eröffnung des Winterhilfswerkes 1936/37. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 23: Unterhaltungs- und Volksmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.
Mittwoch. 7. Oktober:
Biebesheim, 4. Okt. (LPD.) Die D i p h t h e - rie-Epidemie in Biebesheim hat jetzt ein neuntes Todesopfer gefordert. Es handelt sich um eine 51jährige Frau, Die dieser heimtücki-
Milchstraße eine glanzvolle Erscheinung. Vom Fuhr- mann im Nordosten wölbt sie sich wie ein riesiger Torbogen bis zum Schützen im Südwesten. Die Sternbilder Perseus, Kassiopeia, Kepheus, Schwan und Adler sind in das silberne schimmernde Band der Milchstraße eingebettet, das sich in der Gegend des Schwans in zwei Arme teilt. Die große langgestreckte Sternwolke im Schwan zwischen Deneb und Albireo erscheint besonders hell. Bei einer Entfernung von wenigstens 3000 Lichtjahren umfaßt diese Wolke schätzungsweise zwei Millionen Sterne. Lokale Verdichtungen der Milchstraße biwen den Doppelsternhaufen im Perseus, nahe der Kassiopeia, der mit freiem Auge erkennbar ist. Der un- unveränderliche Stern Algol im Perseus hat gun-
Frankfurt a. M„ 5. Okt. (Vorbericht.)
10 Uhr war folgende Marktlage: Seit dem letzten Markt dem Schlachthof direkt zugeführt: 75 Ochsen, 1 Bulle, 36 Kühe, 45 Färsen; Vorauftrieb: 551 Rinder (76 Ochsen, 104 Bullen, 273 Kühe, 98 Färsen), 402 Kälber, 130 Schafe, 2338 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 41 bis 45 Mark, Bullen 31 bis 43, Kühe 25 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 40 bis 78, Lämmer und Hämmel 38 bis 58, Schweine 51 bis 57 Mark. — Marktverlauf: Rinder und Schweine zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe
Don den mit bloßem Auge sichtbaren Wandelsternen weist Merkur die ungünstigsten Beobach- tungsoerhältnisse aus. Als sonnennächster Planet entfernt er sich niemals weit von unserem Tages- geftirn, bleibt vielmehr stets in der engsten Umgebung der strahlenden Sonne. Merkur ist daher nur unter günstigen Luftverhältnissen kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang tief am Horizont im Bereich des hellen Dämmerungsbogens sichtbar. Um Merkur aufzusuchen, müssen wir demnach diejenigen Zeiten wählen, in denen sein scheinbarer Abstand von der Sonne, seine weslliche oder östliche Abweichung, am größten ist. In der zweiten Oktoberhälfte gelanat nun Merkur wieder in eine solche Stellung, so daß er etwa IV» Stunde vor der Sonne ausgeht. Am besten findet man ihn in den Tagen um den 25. Oktober eine bis IV« Stunde vor Sonnenaufgang, und zwar rechts (westlich) vom Aufgangspunkt der Sonne in geringer Höhe über dem ostsüdöstlichen Horizont. Ein Fernglas wird beim Aufsuchen des Planeten gute Dienste leisten. Bei klarer Luft ist es dann gar nicht so schwierig, den Planeten zu finden. Die Sichtbarkeit währt jedoch nur etwa eine halbe Stunde, bis Merkur auf dem immer heller werdenden Himmelsgrund verschwindet. Am dunklen Nachthimmel wäre Merkur ein sehr auffallendes Gestirn, denn er ist bedeutend heller als Saturn. .,
Merkur besitzt nur eine außerordentlich dünne Atmosphäre und eine rauhe, ziemlich dunkle Oberfläche, die nur 10 v.H. des auffallenden Sonnenlichts zurückwirft. Er ähnelt in feiner Beschaffenheit sehr dem Erdmond, den er an Große nicht viel übertrifft. Die Vermutung des italienischen Astronomen Schiaparelli, daß Merkur stets der Sonne dieselbe Seite zukehre, hat sich nicht bestätigt. Neuere Temperaturmessungen ergaben nämlich auf der von der Sonne beleuchteten Seite 417, an der Schattenqrenze 327, auf der Nachtseite 227 Grad Celsius. Die hohe Wärme auf der von der Sonne abgewandten Seite ist nur bei schneller Rotation des Planeten verständlich. Auf Merkur ist die Sonnenstrahlung ßVsmal so stark wie auf
Reichsbahn-VA. 123,65, 6prozent. Dollar-Preußen 72,75. Ungarn Gold gingen auf 14,40 nach 14,80 zurück, ferner notierten I. und II. Anatolier nach Pause 44,25 (45,75). Goldpfandbriefe bei kleiner Nachfrage unverändert, Liquidationspfandbriefe bei Abweichungen von 0,13 bis 0,25 v. H. uneinheitlich. Stadtanleihen überwiegend etwas schwächer.
Frankfurter Obst- und Gemüfemackt.
ftlg zu beobachtende Lichtrninima am 1. Oktober, den Verkehr Don fiaut 3" Haus auf das allernai- um 20.30 Uhr, am 21. um 22 Uhr, am 24. um wendigste .u beschranken. Wie verlautet ist die Ep^ bemie nach Biebesheim eingeschleppt woroen, um- zwar durch unlängst bei Pflasterarbeiten m Biebesheim tätige Arbeiter aus Groß-Zimmern, wo Die Diphtherie damals ebenfalls herrschte.
■j-ranmin a. OJL
Zkrlin
Schluß- fürs
Schiußi. Abendbörse
Schluß« tuns
Schlußt. Mittag- börle
Datum
2-10.
3-10-
2-10.
3-10.
6% Deutsche Retchsanlethe o. 1927
101,4
101,65
101,65
101,5
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
98,25
98,25
98,25
98,4
by,"/o Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mti
102,5
102,75
102,75
103,5
Auslos.-Rechten ............
4U% Deutsche Retchspostschatzan
115,5
116,25
115,75
116,75
Weisungen von 1934, 1......
4Vi% ehem. 8% Hessischer Bolls ftaat 1929 lrückzahlb. 102%) ..
<y?% ehem. 8% Hessische Landes bant Darmstadt Gold R. 12...
6y2% ehem 4y,% Hess. Landes
99,9
99,9
100
100
98,75
98,75
98,75
98,75
97
97
—
—
Hypothekenbank DarmstantLiau 4y,% ehem. 8% Darmst. Komm
Lanoesb.Goldichuldverschr R« Oberhessen Provinz-Anleihe mb
100,5
100,5
—
—
93,5
93,5
—
—
Ausloi.-Rechten ............
Deutsche Komm. Cammelabl. An
—
—
—
129
leihe Serie 1 mit Ausloj.-Rechten 4'/r% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl
121,9
122,5
122,4
122,5
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6y2% ehem. 4'/r% Franks. Hyp.
97
97
—
—
Bank-Ligll.-Pfandbriese......
&y2% ehem. 4y2% Rheinische
100,55
100,65
—
—
HyP.-Bank-Llgu.-Goldpfe. ...
<y2% ehem. 8% Pr. Landespfanb
101
100,75
101
101
brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4%% ehem. 7% Pr.Lanbespscmd
briefanst., Gold Komm. £61.2C
97,5
97,5
97,5
97,5
95
95
95
95
eteuergutich.Berrechnungsk. 34-35
109,75
109,75
109,8
I 109,8
4% Oesterretchtsche Goldrente...
4,20% Lesterreichtsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 <y2% desgl. von 1913.........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1................
3,9 15,25 12,75 12,75
16,13
3,9 14,25
12,5 12,4
15,9
35,25
3,8
15,13
12,3
12,4
15,4
36
3,7
14,13
11,75
12,4
15,5
Die
hinter
den Papieren
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Frankfurt <l ZIL
Devisenmarkt Vertin
Serlin
Srantiurt a.M.
bör>
3.10.
Datum
3-10.
2-10.
2-10.
160
160
14,5
Hamburg-Amertka-Paket
0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
172,13
171,9
4
130,5
Gesellsch.s.Eleltr.Unternehmung. 6
55,75
55,25
173,5
173,75
174,5
175
33
120,5
168,65
101,25
100,75
186,75
0
8
6
7
6
6
6
8
7
141,5 124,75 113,25
7
9
5
6
5
118,5
135
139
149,25
113,4
39,5
127,4
127
183
131
149,5
156,5
118,5
136,75
139,5
u 0
6
107,4
93,65
97,75
157
135
113,5
119,5
169
86,5
55,25
431
118,75
141
143,5
116
96
98,75
159
134.75
94
98,25
158,25
135
122
167,25
171,25
277
119
135
140
Rheinische Elektrizität
Rhein. Wests. Elektr.
Schuckert LCo......
Siemens & Halske...
».«ahmeyer LEo.....
14,65
118,5
122
100,25
37,4 161
129,25
158
137
143,5
127,75
139
157,5
197,5
150,75
230,5
149,25
114
39,13
127,65
125,5
183
160,5
137 229,75 148,5 113,5 38,65 126,5
126
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sy, . 0
5
160,75
137,25
227
148
113,25
38,9
126,5
126,5
181,25
A.E.G..............
Bekula
Elektr. Lieferungsgesellschaft Licht und Kraft ..........
gelten & Guilleaume
F. G. ffarben-Jndustrte
Scheideanstalt........
Goldschmidt
Rütgerswerke
MetaUgesellschaft
172,5
276
118,25
136
139,75
Norddeutscher Lloyd .........
’2I.@. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto- Geiellschaft Dresdner Barll lieichsbank ................
Manssewer Bergbau ..
Kokewerke...........
Rheinische Braunkohlen
Rhetnstabl
Bereinigte Stahlwerke.
Otavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln .
Kaliwerke Salzdetfurth
6% . 6
12
8,9
13,65
8
Phtltvp Hol, mann ....
Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..
uuenu» All Brüssel ... Rio de Jan.
Sofia.....
Kopenhagen Danzig .... London.... Helstngsors. Baris .....
Holland ... .Italien .... .Wan.....
.liiQoilatoien Oslo.....
Wien Liiiabon... Stockholm.. Schweiz ... Spanien... Prag......
Budapest .. Jleugod ..■
4% oesgc. Serre h 5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4yr%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .
2 y4% Anatolier.............
107,75
94,25
98,5
158,25
135,5
111
120
167,5
86,25
55
431
6
3
3
41 130,5 |
7 151
6 156 I
angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Ilse Bergbau .......
Ilse Bergbau Genüsse
Klockneriv.-rke
Mannesmann-Röhren
Buderus ................... *-
Deutsche Erdöl <
Haroener................. sy2
Hoesch Eisen—Köln-Reuessen .. ö
«ffi* ä;
Schultheis Patzenhoser ...... 4
Atu cAllgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................6
Zellstoff Waldbof 6
Zellstoff Aschaffenburg 0
Dessauer Gas ...........7
Daimler Motoren 0
Deutsche Linoleum ..... 8
Orenstein 8 Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof 0
Cbade............. 9
Accumulatoren-Fabrll 12
Conti-Gummi.............. 11
Gritzner O| — I — I 34,5 I
Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4i 96,5 —I —
Süddeutscher Zucker ........ 10- 210 I 2121 210 I
Fraaklun a. M.
Berlin
Schluß- turs
SchlUdi. Abend- börs-
Schluß« lurs
Schloßt. Mlttag- t>örfe
Datum
2-10.
3 10.
2-10-
3.10-
r.O.tober
3.Oktober
Am liche Tlollerun
Geld | Srif
Amtliche Notierung
Geld | Ärle
0,697
0,701
0,694
0,698
42,04
42,12
41,88
41,96
0,144
0,146
0,144
0,146
3,047
3,053
3,047
3,053
54,80
54,90
54,80
54,90
47,04
47,14
47,04
47,14
12,27
12.30
12,27
12,30
5,415
5,425
5,415
5,425
.1,615
11,635
11,62
11,64
134,37
134,63
131,83
132,09
0,716
0,718
0,716
0,718
5,654
5,666
5,654
5,666
61,67
61,79
61,67
61,79
48,95
49,05
48,95
49,05
11,15
11,17
11,15
11,17
63,27
63,39
63,27
63,39
57,29
57,41
57,24
57,36
27,22
27,28
27,22
27,28
10,26
10,28
10,26
10,28
—
1 -
—
—
2,490
2,494
2,489
2,493
Banknoten.
9,2
13,75
8
44,25
9,13
13,65
8
44,9
8,9
12,9
7,8
42,65
14,75
14,4
14,9
—
39,5
38,5
14,9
14,5
15
118,5
118,9
118,75
—-
122,5
124,25
100,5
100
100,5
101,75
100,5
101,75
101,75
100,75
101,75
190,5
187,75
191,4
37,13
37,13
37,13
160
160,4
160,4
130
130
129
157,9
158
158
137,25
137
135,75
141
142
140,75
128,5
127,25
130
138,75
137,5
137,5
158,5
157,5
158,13
197
198
197,25
150,5
150,75
150,25
116,5
117,5
116
140,5
141
140
144
143
145,5
115,9
115,5
115,75
—
179,5
179
141
141,5
141,5
123,5
124
123,4
113
112,25
112,75
Äerlm,3.Oktob> r
Grl?
Ms
Ämenlanuche Roten............
2,441
2,461
Belgische Roten..................
41,76
41,92
Dänische Roten .................
54,59
54,81
12,235
12,275
Französische Roten...............
11,57
11,61
Holländische Roten...............
131,45
131,97
Italienische Roten................
—
Norwegische Noten ..............
61,46
61,70
Deutsch Oesterrelch, i 100 Schilling
—
—-
Rumänische Noten......... .....
—-
——
Schwedische Noten...............
63,05
63,31
Schweizer Noten.................
57,09
, 57,31
Spanische Roten.................
26,20
26,30


