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Adlung in der Reichsbauernstadt. Das Preisgericht hat sich dazu entschlossen, vier Architekten zur wei- Enttvrcklung ihrer Entwürfe auszuscheiden.

Die Architekten smd: Otto Firle (Berlin), Pro- ftssor Paul Schmitthenner (Stuttgart), Dietz Brandl (Göttingen) und Professor Kurt Frick lKomgsbergV - Ler in der Reichsbauernstadt zu errichtende Gebaudekomplex soll eine Reichshaupt, abteüung des Reichsnährstandes, eine Bauernhoch, schule und eine Beamtenakademie beherbergen 2)adUm9,e?.öLene Wirtschaftsräume, eine Ehrenhalle eine Bibliothek usw. 1 '

Reichstagung des Amtes »Schönheit der Arbeit".

Nürnberg, 4. Sept. (DNB.) Vom 4. bis 7. September 1936 findet in Nürnberg die Reichs- tagung des AmtesSchönheit der Arbeit" statt In der Hauptsache werden Berichte der Referenten aus den einzelnen Gauen des Reiches erstattet und be- sprachen. Am Samstag finden eine Besichtigung des Reichsparteitaggeländes unter Führung von Amtsleiter Pg. Speer und am Abend ein Empfang durch die Stadt Nürnberg statt. Am Sonntag steht im Mittelpunkt die Festveranstaltung im Ufa-Palast mit der Uraufführung der beiden Ton- filmeWir und das Werk" undMusterbetrieb AG.", bei der Gauleiter Julius Streicher spre- chen wird. Zahlreiche Besichtigungen, ein gemein- samer Besuch der Oper usw. runden das Programm der Tagung ab.

Oie Religionszugehörigkeit der Kinder.

Berlin, 5. Sept. (DF.) Die Religionszuge. Hörigkeit der Schulkinder in Preußen ist am 15. Mai 1935 statistisch erhoben worden und zeigt gegenüber der vorletzten Zählung im Jahre 1931 eine interessante Veränderung. Damals wurden nämlich 87 800 konfessionslose Kinder ge­zählt; vier Jahre später aber nur mehr 34100. Die Verminderung von 53 700 macht in Verhält­niszahlen 62 v. H. aus.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler hat an Gauleiter Bohle folgendes Telegramm geschickt:

Ihnen und den zur 4. Reichstagung in Erlangen versammelten Parteigenossen aus dem Auslande und der deutschen Seefahrt danke ich für Ihr mir tel-'arapdilch überpiitteltes Treuegelöbnis. Ich er- widere Ihre Grüße herzlich in der Ueberzeugung, baß Die Nationalsozialistische Auslandsorganisation auch weiterhin ihre Ausgabe, die Deutschen im Ausland als Einheit zusammenzufassen, erfüllen wird. Adolf Hitler."

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Der Führer hat aus Anlaß des Reichsvartei- tages 1936 den Führer des SS.-Abfchnitts Xi, Bri- gadeführer Richard Hildebrandt zum S S. Gruppenführer befördert. SS.-Gruppenfüh- rer Hildebrandt trägt das goldene Ehrenzeichen der Partei und führt den SS.-A b s ch n i t t XI, Wies­baden feit April 1935. Er ist Mitglied des Reichs- tages und des Landesbauernrates.

Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Freiherr von Fritsch, wird sich am 7. Sep­tember nach O st preußen begeben und dort den Manöoern des I. AK. beiwohnen. Anschließend wird Generaloberst Frhr. v. Fritsch an Schulübungen des II. AK. teilnehmen.

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Gutem Vernehmen nach leidet der britische Außenminister Eden an Windpocken. Er wird deshalb für kurze Zeit dem Foreign Office fern­bleiben, aber in ständiger telephonischer Verbin­dung mit seiner Abteilung sein. Bis zum Beginn der Völkerbundsversammlung wird er völlig wieder­hergestellt fein.

An Bord des britischen KreuzersA r e t h u s a" traf der Erste Lord der Admiralität, Sir Samuel Hoare, inHaifa ein. Nach einem kurzen Land- besuch setzte er die Reise nach Cypern fort. In London wird ausdrücklich betont, daß die Palästina­reise des Marineministers ausschließlich Fragen der Seeverteidigung gelte und keinerlei politische Be- deutung habe.

König Boris von Bulgarien traf auf der Rückreise von seiner Auslandsreise im Sommer­sitz des jugoslawischen Prinzregenten Paul in Slowenien ein. König Boris empfing bei dieser Gelegenheit den jugoslawischen Ministerpräsidenten und Außenminister Dr. Stojadinowitsch in Audienz.

Kunst und Wissenschaft.

3. Ipternationaler Lichtforscher-Kongreh.

In Wiesbaden behandelte der 3. Internatio­nale Kongreß für Lichtforschung am vierten Tage besonders Lupus, Kehlkopf- und

Internationale Krast-Tagung.

Vom 7. bis 12. September wird in Washing - ton die Internationale Kraft-Tagung veranstaltet, deren Bedeutung umso größer ist, als rund fünf­zig Länder Sachverständige und Vertreter an­gemeldet haben. Schon die Uebersicht der Fragen, die zur Verhandlung stehen, läßt erkennen, daß das Gesamtgebiet der Kraftwirtschaft erfaßt werden soll. Es wird nicht nur über die natürlichen und statisti­schen Grundlagen der Kraftwirtschaft in den ein­zelnen Ländern verhandelt, es werden auch Unter» suchungen angestellt über die technische und wirt­schaftliche Entwicklung, soweit sich diese aus dem nationalen Wirtschaftsaufbau erkennen läßt. Beson­ders reizvoll mutz der Teil der Tagung sein, der sich mit der Nationalen Energiepolitik beschäftigt, also damit, welche Formen der Energie­wirtschaft sich in den einzelnen Ländern bewahrt haben. Das neue Deutschland wird gerade hier wichtige Mitteilungen und Aufschlüsse geben können, denn es ist unverkennbar, daß nach der Macht- ergreifung ein ungewöhnlich starker Auftrieb der Kraftwirtschaft eingesetzt hat.

Allein es ist nicht die Aufgabe der Tagung, die zweckmäßigste Form der Energiewirtschaft heraus­zustellen, sondern es kommt darauf an, die Vor­aussetzungen zu untersuchen, weshalb und warum die Entwicklung der Energiewirtschaft in bem einen ober anbern Lande besonders fort­geschritten ist. Das kann von Tatsachen abhängen, die mit dem geologischen Aufbau eines Landes Zusammenhängen, also etwa damit, daß England und Belgien wohl über die schwarze Kohle verfügen, aber nicht über die weiße Kohle. Umge­kehrt liegen die Dinge bei den skandinavischen Ländern. Denn hier ist es die weiße Kohle, die überwiegt, die also auch bestimmt, welche Entwick­lung die Kraftwirtschaft als solche zweckmäßig neh­men kann. Bei Ländern aber, die wie Deutschland

und die Vereinigten Staaten über eine Mischung beider Kraftquellen verfügen, also sowohl über weiße als auch über schwarze Kohle, ergeben sich wieder neue und andere Möglichkeiten der kraft- wirtschaftlichen Entwicklung. Wieder ist es das neue Deutschland, das durch das Energiewirtschafts­gesetz die einzelnen Kraftquellen als solche nicht nur verbunden, sondern auch die Entwicklung den Vor­aussetzungen technischer und natürlicher Art ange- paßt hat.

Bei der Energiewirtschaft handelt es sich ia nicht nur um verkehrstechnische und verkehrswirtschaftliche Fragen, auch nicht mehr darum, wie die Versor­gung mit Kraft und Licht für die einzelnen Gebiete je nach Wohndichte und wirtschaftlichem Ausbau zu gestalten ist, vielmehr auch darum, daß es die Entwicklung der Energiewirtschaft ist, von der die Entwicklung großer Wirtschaftsgrup- p e n abhängt. Es fei hier nur an die Land­wirtschaft erinnert, die, wenn sie allgemein oder doch soweit überhaupt zulässig, Kraftquellen ein­spannt und ausnutzt, nicht nur zu einer höheren Ertragfähigkeit, sondern auch zu einer Senkung der Erzeugungskosten kommen muß. Das gilt auch für die Behandlung der R o h st o f f f r a g e n , das gilt aber auch dafür, das Vorkommen der Natur­kräfte, soweit sie der Kraftwirtschaft dienen, über­sichtlich und planmäßig zu nutzen. Schon die Tatsache, daß die Kraftwirtschaft in den einzel­nen Ländern sich verschieden geartet entwickelt hat, läßt auch die Möglichkeit zu, Erfahrungen auszu­tauschen, die sich auf den technischen Aufbau so­wohl wie auf Tariffragen beziehen. Es braucht nicht ausdrücklich erwähnt zu werden, daß auch dis Erdöl frage sowie die Gewinnung von Treib­stoffen überhaupt auf dieser internationalen Ta­gung erörtert werden soll, also Fragen, die nicht nur den Fachmann angehen, sondern alle Völker.

Lungentuberkulose. Heber die planmäßige' Lupus- bekämpfung in Deutschland berichtete Professor Dr. S t ü h m e r-Freiburg. Nur durch großzügige Vorbeugungsmaßnahmen könne die Krankheit be­kämpft werden. Dem deutschen Bekämpfungssystem liege die planmäßige Erfassung möglichst aller vor- handenen Lupuskranken zugrunde, weiter die Re­gistrierung und Ueberwachung der Kranken sowie schließlich eine planmäßige Behandlung bis zu einem gewissen Abschluß, der in den meisten Fäl­len die Heilung bedeute. Weitere Vorträge beschäf­tigten sich mit der planmäßigen Lupusbekämpfung. In seinem Vortrag überLupusbehandlung und Licht" kam Professor Dr. G a v a l o w s k i zu dem Ergebnis, daß in der lokalen Behandlung das Licht jeder anderen Behandlung vorzuziehen sei, wenn glatte, wenig auffällige Narben wünschenswert seien. Dagegen seien in der allgemeinen Behand­lung die Kohlebogen - Lichtbäder den Ultraviolett- Lichtbädern vorzuziehen. Der Vortrag von Profes­sor Dr. Zang e-Jena befaßte sich mit der biologi­schen Behandlung der Kehlkopf-Tuberkulose. Im weiteren Verlaufe der Tagung beschäftigten sich die Lichtforscher mit der Frage des Lichtes in der in­neren Medizin.

Internationaler Kongreß

der Sozialversicherungsfachleute in Dresden.

Zur Eröffnungssitzung des 2. Jnternatio- nalen Kongresses der Sozialversiche- rungsfachleute hatten sich in Dresden die Vertreter der Sozialversicherungsanstalten, Wissen­schaftler, Derwaltungsmänner und Wirtschaftler aus 20 Ländern zusammengefunden. Auf der Tages­ordnung stehen u. a. Fragen der praktischen Aus­wirkung der Einrichtungen und Maßnahmen der Sozialversicherung auf das Leben des Volkes, be­sonders auf den Gesundheitszustand der schaffenden Volksschichten. Staatssekretär Dr. Krohn über­mittelte die Grüße de.r Reichsregierung. Die So­zialversicherung sei ein wesentlicher Bestandteil der nationalen Volkswirtschaft geworden. Mit besonde­rer Freude müsse man es begrüßen, daß eines der hauptsächlichsten Probleme der Sozialversicherung, ihr inneres Verhältnis zum Volk, in das Tages­programm ausgenommen worden sei. Die Vorträge des ersten Tages waren den Fragen der zwischen­staatlichen Zusammenhänge und der Sozialversiche­rung gewidmet.

vollbehr-Ausstellung auf dem Reichsparteitag.

Auf Anregung des Führers findet im Rah - men des Reichsparteitages eine Ausstellung von Gemälden und Aquarellen des Malers Ernst V o l l b e h r statt. Vollbehr ist als Kriegsmaler hervorgetreten. Nach Kriegsende führten ihn weite Reifen in südliche Länder. Seit 1934 ist Vollbehr damit beschäftigt, das gewaltige Geschehen der Arbeitsschlacht im Kun st werk zu bannen. Insbesondere bilden die Straßen des Füh­rers in allen Phasen ihrer Entstehung ein Haupt-

thema seiner Kunst. Jedes seiner Bilder ist erfüllt von der großen Idee, deren künstlerischer Vermitt­ler er ist. Er hat auch die später nicht mehr sicht­baren Arbeitsleistungen, wie Bau von Wasserlei­tungen, Arbeit der Krane und Bagger usw. fest- gehalten.

Aus aller Welt.

Drei verschüttete Bergleute glücklich geborgen.

Auf der ZecheWaltrop" bei Recklinghausen wurden drei Bergmänner in einer zu Bruch ge­gangenen Strecke verschüttet. Es gelang zu­nächst, mit ihnen Verbindung durch Klopfzeichen herzustellen. Nach 24ftünbiger unermüdlicher Ret­tungsarbeit gelang es, die drei Bergleute lebend und unverletzt zu bergen. Die Bergleute hatten auf der 610-Meter-Sohle gearbeitet, als plötzlich eine Strecke von 25 Meter zu Bruch ging.

Drei Bergleute tödlich verschüttet.

Auf dem Kaiserin-Augusta-Schacht der Gewerk­schaftGottes Segen" in Oelsnitz im Erzgebirge find vor einem Kohlenort durch plötzlich herein- brechendes Dachgebirge drei Bergleute v e r f ch ü t - t e t worden. Einer davon konnte nach drei Stun­den geborgen werden. Die angestellten Wieder­belebungsversuche waren leider ohne Erfolg. Die beiden anderen Bergmänner wurden erst nach mehrstündiger schwieriger Bergungsarbeit ausge- funden. Auch bei ihnen Dürfte der Tod sofort ein­getreten sein. Alle drei Bergleute sind verheiratet. Vertreter des Bergamtes und der Reichsbetriebs- aemeinschaft Bergbau fuhren sofort an die Unfall­stelle, um die Bergungsarbeiten mit zu überwachen und an der Aufklärung des Unglücks mitzuarbeiten.

Dieder ein Vergwerksunglück in Bochum.

Auf der ZecheDahlhauser Tiefbau" der Essener Steinkohlenbergwerke AG. in Bochum ging eine Strebe zu Bruch. Unter den hereinbrechenden Ge­steinsmassen wurden die beiden Bergmänner Wil­helm P l ö g e r und Heinrich Hohaus aus Dahl­hausen begraben. Die Rettungsmannschaften fuhren sofort ein, doch nahmen die Bergungsarbeiten längere Zeit in Anspruch. Man konnte die beiden Knappen nur noch als Leichen bergen.

Das Dynamitlager des Einsiedlers.

In Bayshore auf Lang Island (USA.) fand die Staatspolizei bei einer Razzia m der Hütte eines Einsiedlers ein Spreng st offlager, das ge­nügt hätte, eine ganze Stadt zu vernichten. Der amerikanischen Staatspolizei gehen Beschwerden der Einwohner von Bayshore zu, daß sie zu nächtlicher Stunde durch Detonationen, die von Sprengungen herrühren müßten, gestört werden. Bei einer Raz­zia, die die Staatspolizei daraufhin einstellte, fand man in der Hütte eines 67jährigen Einsiedlers, Der als SonDerling gilt, ein Lager von 42 Dynamit- ft a n g e n , unD großen Vorrat selbst hergestellter B o m b e n In einem weiteren Versteck entDecfte

man Schußwaffen und Munition In ziemlicher Menge. Bei Der Vernehmung gab Der Hüttenbewoh­ner in wirren, unzusammenhängenDen Aussagen an, er sei Anarchist. Er behauptete. Das LanD werDe nicht orDnungsgemäß verwaltet und oerftieg sich zu Drohungen gegen bekannte Persönlichkeiten Der Re­gierung. Der Ortsrichter verurteilte Den offensicht­lich Geistesgestörten zu 30 Tagen Haft. Inzwischen gehen Die Untersuchungen über Die Persönlichkeit Des Verhafteten weiter.

Landungsmeldungen vom Gordou-Bennett-Rennen.

Der am Gordon-Bennett-Rennen be­teiligte Deutsche FreiballonDeutschlanD" ist am 1. September in Karelien im WalDe in Der Nähe Der Station NaDwoizy Der Kirow-Bahn ge­langet. Die Drei Insassen wurDen am 3. September von Jägern aufgefunDen unD nach NaDwoizy ge­leitet.

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Von Den Drei polnischen Ballons, über Die man seit ihrem Start noch ohne Nachricht war, ist jetzt Die erste LanDungsmeldung eingegangen. Der Bal­lonW a r s z a w a II" lanDete am 1. September östlich von ßeningrab etwas süDlich Des Onega- Sees.

Englische Fliegerin zum Alleinflug über den Ozean gestartet.

Die englische Fliegerin Beryl M a r k h a m startet am Freitag vom Militärflugplatz Abingdon zu einem Alleinflug über den Atlantischen Ozean. Das Flugzeug hat Brennstoff für 3800 Meilen an Bord

Raubmörder zum Tode verurteilt.

Der 1895 in Gröditz geborene Ernst Arthur Rie - d e l wurde vorn Schwurgericht Freiberg in Sachsen zum Tode und zum dauernden Verlust der bür­gerlichen Ehrenrechte verurteilt. Riedel hatte am 25. Oktober 1935 den Viehhändler Ewald Rösler aus Dresden nach einem bis ins Kleinste vorberei­teten Plan ermordet und um 3000 RM. be­raubt. Er hatte sein Opfer nach Ostrau bei Riesa gelockt, überfallen und durch 40 Hammerschläge ge­tötet. Nach der bestialischen Tat war er nach Wien geflohen, konnte aber bereits sechs Tage nach dem Mord verhaftet werden.

Bergrutsch in der Schweiz.

Bei Schüpfheim (Kanton Luzern) ging nach schwerem Unwetter in Entlebuch am Schüpferberg ein Erdrutsch nieder, Der Das Anwesen Des ßanDmirts Alfred Rösli an Der Ernenegg ver­schüttete. Die Hausbewohner, Das Ehepaar Rösli und fünf Kinder, wurden unter den Trüm­mern begraben. Bis jetzt konnten der Familien­vater und fein ältester Sohn als ß e i ch e n , eine Tochter schwerverletzt geborgen werden. Die Mutter und drei Töchter liegen noch verschüttet.

Schlingpflanzen fordern zwei Todesopfer.

Beim Baden im Bischofssee bei Kaufbeuren geriet die 34jährige Rosa W a g e n p f e i l von Kaufbeuren in Schlingpflanzen und ertrank. Ein Badegast aus Nürnberg, der 29 Jahre alte Brauereisyndikus Dr. R e u h, wollte sie retten, geriet aber ebenfalls in die Schlingpflanzen und ertrank.

Welterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Durch den über England liegenden Wirbel wer­den fortgesetzt feuchte, aus den verschiedensten Ge­bieten stammende ßuftmassen auf das Festland ver­frachtet. Die Witterung behält daher auch roeiter» hin ihren wechselhaften, aber nicht durchweg un­freundlichen Charakter.

Aussichten für Sonntag: Nach verbrei­teten Regenfällen wieder mehrfach veränderliche Bewölkung mit Aufheiterung unD einzelnen Schauern, bei lebhaften westlichen WinDen etwas schwül.

Aussichten für Montag: Bei ßuftzufuhr aus West FortDauer Der wechselhaften Witterung mit einzelnen Regenfällen.

ßufttemperaturen am 4. September: mittags 20,7 GraD Celsius, abenDs 15,8 GraD; am 5. September: morgens 16,2 GraD. Maximum 21,5 GraD, Mini­mum heute nacht 14,1 GraD. (ErDtemperaturen in 10 cm Tiefe am 4. September: abenDs 20 GraD; am 5. September: morgens 16,9 Grad. Niederschläge 1,8 mm. Sonnenscheindauer 4 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für Die BilDer: Dr. Fr. W. ßange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für Den Inhalt Der Anzeigen: TheoDor Kümmel. D. A. VIII. 36: 9350. Druck unD Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- unD SteinDruderei R. ßange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit Der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. unD Samstags

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

von RM 3 25©o= an ab Werk

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