Einzelbild herunterladen

fre'

0

t,

a

e ''

'Zu

n <

ged

Das

d k

U

d.

15.

G'

ze

irif H

' n ufo

l 3C

s 2/

helk- Ar.

de UT|

£

D

? 2 e t) f ,

d f

w,

i. 1.

bei. bei pfr; dis? . NU >; da

B«.;

Vi ; "

regelt. Nicht aber die Kosten in Zivilprozessen, Strafprozessen, Konkurs- und Vergleichsverfahren. Weiter sind Gerichtskostenmarken des Reiches ein- aeführt. Von Bedeutung für den Haus- und Grund­besitz ist auch die Neuordnung des Schorn- steinfegerwesens für das Reich geworden. Hierdurch find Möglichkeiten geschaffen worden, alle Neuerungen zu berücksichtigen, die im Interesse der Wertehaltung des Hausbesitzes in den letzten Jahren zur Einführung gelang sind. In den mei­sten Bezirken des Reiches sind infolgedessen auch be­reits neue Kehrordnungen und Kehrgebührenord­nungen erlassen worden. Wichtig ist auch das Ver­bot der Errichtung und des Beziehens neuer Dauerwohnlauben. Er hatten sich hier be­sonders in Berlin Mißstände ergeben, die im Inter­esse einer Gesundung der gesamten Wohnungswirt- schaft beseitigt werden mußten. Natürlich werden durch die Uebergangsfristen die Kleingärtner vor unbilligen Härten geschützt, während man sich auf der andern Seite bemüht, Ordnung zu schaffen, die gerade auf diesem Gebiet für die Gesundung des Kleingartenwesens und einwandfreie Woh­nungsverhältnisse unumgänglich notwendig ist. Neue Dauerwohnlauben dürfen also nickt entstehen, wenn diese Ordnung erreicht werden soll. Es hat infolge­dessen eine planmäßige Ueberwachung der Woyn- laubenkolonien eingesetzt und eine Verschärfung der baupolizeilichen Vorschriften für Wohnlauben ist in Aussicht genommen. Beachtlich ist fernerhin eine Vorschrift, die Steuerberatern die Vereinba­rung eines Erfolgshonorars verbietet.

Im abgelaufenen Jahre 1935 ist auch hie O r -

ganifationsfrage im Haus- und Grund­besitz geregelt worden.'Der Zentralverband deutscher Haus- und Grundbesitzervereine e. V. ist als alleinige Vertretung des deutschen Hausbesitzes an­erkannt worden. Auf der anderen Seite find auch die Mieterintereffen in einer Organisation zusam- mengefaßt. Der früher eingeführte Einheits - Mietvertrag und die Hausgemeinschaft haben eine weitere Förderung erfahren. Für die Stabilisierung der Verhältnisse hat auch die Deutsche Gemeindeordnung des Jahres 1935 Bedeutung erlangt, da hierdurch die natio­nalsozialistischen Grundsätze Eingang in diejenigen Instanzen gesunden haben, mit denen der Haus­und Grundbesitz in erster Linie zu tun hat.

Im Laufe des Jahres 1935 ist ferner die Ein­heitsbewertung auf Grund des Reichsbewer­tungsgesetzes vom 16. Oktober 1934 im wesentlichen durchgeführt. Am Anfang des Jahres waren klare Bestimmungen erlassen, auf Grund deren die Be­wertung vorgenommen ist. Bei der Hauszinssteuer kommen Senkungsbeträge von 25 v. H. auf Grund des Gesetzes zur Förderung des Wohnungsbaues dem Steuerschuldner, also dem Hausbesitzer, nicht unmittelbar zugute, da sie in den Rechnungs­jahren 1935 und 1936 an das Reich als Einzah­lung in Form einer Anleihe abgeführt wird. Der Steuerschuldner erhält in Höhe der Senkungs­beträge Anleihestücke, die er auch verkaufen und be­leihen kann. Inzwischen hat die Auslieferung der Stücke eingesetzt, so daß auf diesem Gebiete völlige Klarheit eingetreten ist.

Jndustriegerste liegt ruhiger. Futtergerste fehlt eben­so wie Hafer, seitdem für letzteren die Anmelde­pflicht ergangen ist. In Futtermitteln finden man­gels Angebot kaum Umsätze statt. Futter- und Nach­mehle werden genügend angeboten, Biertreber und Malzkeime weniger begehrt.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in RM.: Weizen W 13 209, W16 212, W 19 216, W 20 218. Roggen R 12 172, R15 175, R18 179, R19 181. Futtergerste nicht notjert. Braugerste 225 bis 230, Hafer nicht notiert. Weizen­mehl W 13 28,25, W 16 28,50, W 19 28,50, W 20 28,85; Roggenemhl R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,00, Weizenfuttermehl 13,25. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50. Sojaschrot 16,20, Palmkuchen 16,80, Erdnußkuchen 18,30, Treber nicht notiert, Trockenschnitzel 9,04, Heu 8,25, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 3,60 bis 3,80, gebündelt 3,50 bis 3,80.

Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 3,30, gelbfleischige hiesiger Gegend 3,20, weiß-, rot- und blauschalige 2,90 RM. per 50 Kilo bei Waggan- bezug. Tendenz: ruhig.

Srantfurter Schlachtvlehmarkt.

Frankfurt a.M., 3. Febr. Auftrieb: Rinder 780 (gegen 689 am letzten Montagsmarkt), dar­unter 160 Ochsen, 68 Bullen, 429 Kühe, 123 Fär­sen. Zum Schlachthof direkt: 1 Bulle, 1 Kuh. Käl­ber 385 (409), Schafe 152 (58), Schweine 2928 (2983). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen a) 43 (am 27. Januar 43), b) 43 (43), c) 43 (42 bis 43), d) 36 bis 43 (34 bis 41). Bullen a) 43 (43), b) 43 (43), c) 43 (43). Kühe a) 43 (43), b) 39 bis 43 (39 bis 43), c) 32 bis 38

(32 bis 38), d) 23 bis 31 (23 bis 31). Färsen a) 43 (43), b) 43 (43), c) 43 (43), d) 40 bis 43 (40 bi» 42). Kälber andere a) 60 bis 66 (53 bis 60), b) 51 bis 58 (43 bis 52), c) 42 bis 50 (35 bis 42), d) 33 bis 41 (26 bis 34). Lämmer und Hämmel b2) 50 (50), c) 48 bis 49 (48 bis 49), d) 44 bis 47 (). Schafe f) 38 bis 43 (). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) (51). Sauen gl) 57 (57), g2 50 bis 57 (57). Marktverkauf: Rinder lebhaft, ausverkauft. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine wurden zugeteilt. Ueberftanb: 4 Kühe, 9 Schafe.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung: 688 Viertel Rind­fleisch, 64 ganze Kälber, 30 ganze Hämmel, 542 halbe Schweine. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 75 bis 77), c) 72 bis 75. Bullenfleisch b) 74 bis 77; Kuhfleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68. Färsenfleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Kalbfleisch b) 74 bis 80, c) 66 bis 74. Hammel­fleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 80. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zenti» Meter höchster Preis 80, Flomen höchster Preis 80. Marktverlauf: mittelmäßig.

Anmerkung: Ab heute werden bei den Schweinen folgende Schlachtwertklassen notiert: al), a2), bl), b2), c), d), f). Sauen gl), g2) (bisher al), a2), b), c), d), e), f), gl), g2).

Schweinemarkt in Alsfeld.

co Alsfeld, 3. Februar. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 320 Ferkel aufgetrieben, darunter 240 Händlerschweine. Für sechs bis acht Wochen alte Tiere wurden 20 bis 25 Mark bezahlt, acht bis zehn Wochen alte kosteten 25 bis 30 Mark pro Stück. Der Handel war flott, es verblieb ein i Ueberftanb von etwa 80 Ferkeln.

Wirtschaft.

Ovecheffen.

Die Zndustne- unb Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

89: Holländische Sonderkontingente für die Leip­ziger Frühjahrsmesse 1936.

90: Abschluß des Warenabkommens mit Dänemark für 1936.

91: Veröffentlichung des finnischen Ermächtigungs­gesetzes zum Schutze des Ausfuhrhandels.

92: Bekanntmachung KP 98 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.

93: Besondere Kontingentszuweisungen an Handels­agenten in den Niederlanden.

94: Verbot der Einfuhr von in Deutschland um­laufsfähigen Münzen aus Silber oder aus un­edlem Metall in den Niederlanden.

95: Die Behandlung von Nebenkosten im Waren­verkehr mit Frankreich.

96: Bezahlung der Nebenkosten im Warenverkehr der Schweiz mit Deutschland unbedingt clea­ringpflichtig.

97: Bekanntmachung KP 99 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.

98: Frachtfreie Rückbeförderung von Schaugütern der Leipziger Messe.

99: Die rumänischen Einfuhrbewilligungen für das 1. Vierteljahr.

Rhein-Mainische Börse.

Uliffagsbörfe freundlich.

Frankfurt a. M., 3. Febr. Die Börse hatte bei freundlicher Haltung einen zögernden Beginn, erst allmählich wurde das Geschäft etwas reger. Aufträge aus dem Publikum lagen nur wenig vor, auch der berufsmäßige Börsenhandel betätigte sich nur in kleinem Umfange.

Am Aktienmarkt entwickelten sich die Kurse etwas ungleichmäßig, es ergaben sich jedoch nach beiden Seiten nur geringfügige Veränderungen. Nach den ersten Notterungen überwogen bei etwas größeren Umsätzen leichte Befestigungen. IG. Far­ben eröffneten mit 153 (153,25), später 153,50. Von Elektroaktien wurden AEG. mit 39 bis 39,25 (39) lebhafter gefragt, Felten zogen 1 v. H. an, die übrigen Werte lagen etwa behauptet. Montan­aktien waren nach ruhigem und kaum veränderten Beginn später mäßig höher, Hoesch 89,90 bis 90,50 (90), Verein. Stahlwerke 81,25 bis 81,50 (81,50), Klöckner 86,50 (86,25), Rhein. Braunkohlen 220,50 (219,75), Mannersmann uno. 84,65. Von Motoren­werten gewannen Daimler und BMW. je 0,25 v. H. auf 103,25 bzw. 123,75, ferner Muag 80,90 (80,50), Moenus Maschinen uno. 84. Zellstoffaktien lagen uneinheitlich, Aschaffenburger 86,13 bis 86 (85), Feldmühle Papier 119,50 (119), dagegen Wald­hof 119 (120). Im einzelnen setzten ein: Bank für Brauindustrie 120,50 (119), Reichsbank uno. 186,25, AG. für Verkehrswesen 107 (106,50), AKU. 53,25 (53), Cement Heidelberg 124,50 (124), Holzmann uno. 97, Metallgesellschaft 118 (117,75), Deutscher Eisenhandel 117,75 (118), Rheinmetall 128 (128,25). Westdeutsche Kaufhof 32,40 (32,90).

Der Rentenmarkt lag still. Altbesitz etwa 110,25 (110,40), Kommunal-Umschuldung uno. 87,15, Zinsvergütungsscheine 92,90 (92,90), späte

Schuldbuchforderungen unv. 96,65. Von fremden Werten lagen Mexikaner etwas fester, 5prozentige äußere Gold 13,75 (13,50), 4proz. Gold 8,20 (8), 5proz. Tehuantepec 7,10 (7).

Im Verlaufe war das Geschäft wieder recht ru­hig und die Kurse blieben uneinheitlich. Daimler zunächst bis 104 nach 103,25, dann 103,50, Aschaf­fenburger Zellstoff wieder 86,13 nach 86, ferner Scheideanstalt 214 212,50), AG. für Verkehr 107,25 nach 107, Hoesch 91 nach 90.50, dagegen Licht & Kraft 132,40 (134). Am Kassamarkt kamen Schrift­gießerei Stempel mit 58 (55) zur Notiz, ferner waren Großbankaktien 0,50 bis 1 v. H. höher.

Am Rentenmarkt trat für die variablen Werte keine Aenderungen ein, Altbesitz wurden mit 110.30 (110,40) notiert. Goldpfandbriefe kaum verändert, Liquidationspfandbriefe etwas uneinheitlich, Stadt­anleihen still und meist unverändert. Von Aus­landsrenten waren Mexikaner im Verlaufe lebhaf­ter gefragt bei um 0,13 bis 0,25 v. H. steigenden Kursen. Tagesgeld weiter erleichtert auf 2,50 (2,75) v. H.

Abendbörfe ruhig.

An der Abendbörse war das Geschäft sehr klein. Bei freundlicher Grundstimmung brachten die Kurse im Vergleich zum Berliner Schluß nur Abweichun­gen um Bruchteile eines Prozentes. Siemens waren gegen den Frankfurter Schluß um 1,40 v. H. er­mäßigt auf 175 (Berlin 174,75). Deutsche Renten lagen ebenfalls äußerst still und völlig unverän­dert. Von Auslandsrenten fanden 5proz. Silber­mexikaner größeres Interesse bei 6 (5,95). Am Kassamarkt waren Großbankaktien weiter etwas fester, Commerzbank 90,25 (89,75), DD.-Bank 88,25 (88), Dresdner Bank 89,75 (89).

U. a. notierten: Altbesitz 110,30, 5Vz v. H. Rhein. Hyp. Bank Liquid. 101,65, 4 v. H. Rumänen 5,35, 5 v. H. Innere Mexikaner 6, 4 v. H. Schweizer Bundesbahn 182, Adca 75,25, Commerzbank 90,25, DD.-Bank 88,25, Dresdner Bank 89.75, Frank­furter Hyp. Bank 94,75, Reichsbank 186,25, Bude­rus 97, Harpener 112,75, Mannesmann 84,75, Hoesch 90,25, Rheinstahl 112,50, Stahlverein 81,40, AKU. 53, BMW. 124,50, Bekula 139, Bemberg 94,50, IG. Chemie Basel volle 169,75, do. leere 139,25, Conti Gummi 168,75, Daimler 103, Scheide­anstalt 214, Deutsche Linoleum 147,65, Licht und Kraft 132,65, IG. Farben 153,25, Gesfürel 130, Goldschmidt 114,75, Holzmann 97, Junghans 88, Metallgesellschaft 118, Moenus Maschinen 84, RWE. 129,50, Schuckert 132,50, Siemens E. 175, Gebr. Stollwerk 94, Südd. Zucker 198, Reichsbahn- Vorzugsaktien 122,40, AG. für Verkehrswesen 107,40.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 3. Febr. Nach Erhalt der Marken haben die Landwirte das Weizenangebot verstärkt. Die Mühlen nehmen aber alle Ware auf, wobei allerdings höhere Handelsspannen nicht mehr bewilligt werden. In Roggen sind die Zufuhren we­sentlich kleiner, vor allem die Binnenmühlen bleiben bestrebt, sich einzudecken; dazu mußten vereinzelt Abgaben der RfG. erfolgen. Braugerste wird nur noch in kleinstem Umfange gehandelt, wobei nur für beste Qualitäten die seitherigen Preise erzielt werden.

Kreis Alsfeld.

} Alsfeld, 31. Jan. Den Bemühungen unserer Stadtverwaltung ist es wiederum gelungen, der hiesigen Stadt ein Gastspie 1 der Deutschen Musikbühne Berlin der NS.-Kultur­gemeinde an zwei Abenden zu sichern, und zwar für den 28. und 29. Februar. Es gelangen zur AufführungMadame Butterfly", Oper von Puccini, und als OperettenabendDie schöne Ga- .1 athee von Franz v. Suppe undDie betrogenen Erben" von Puccini. Erfreulicherweise ist das Interesse für diese Vorstellungen sehr groß, so daß auch diesmal wieder mit einem ausverkauften Haufe zu rechnen ist.

/^ Alsfeld, 31. Jan. Die Veteranen- und Kriegerkameradschaft Alsfeld in Verbindung mit der Kleinkaliber-Schützen­abteilung hielt imDeutschen Haus" ihren diesjährigen Kameradschaftsabend ab, der sehr gut besucht war. Die gut gewählte Vortrags- folge brachte nach der Begrüßungsansprache des 1. Kameradschaftsführers, Lehrer Hartmann, die Vorführung eines Films über den Reichs­kriegertag in Kassel, heitere Darbietungen, Akkor- dion - Soli, gemeinsam gesungene Soldatenlieder, einen Tonfilm über die Ausbildung unserer Reichs­marine auf dem SchulschiffGorch Fock", sowie das von Kameradschasismitgliedern flott gespielte LustspielIm weißen Röß'l", mit dem die Dar­steller stürmischen Beifall ernteten. Die Darbietun­gen wurden von entsprechenden Musikvorträgen umrahmt. Den Abschluß des Kameradschaftsabends bildete Tanz.

A Nieder-Ohmen, 31. Jan. Das alte Pfarrhaus, in der Nähe des Hauptbahnüber­ganges gelegen, das vor Jahren nach dem Pfarr­hausneubau in der Merlauer Straße durch Kauf in den Besitz des Landwirts Ludwig Alexander L o t h überging, wurde jetzt von dem Postmeister Reinheimer von Friedberg käuflich erworben. Der neue Besitzer will demnächst mit feiner Familie hierher ziehen. Der Sohn Reinheimers, der Kauf­mann ist und im benachbarten Weitershain wohnt, will an das alte Pfarrhaus einen Laden anbauen und ein Manufaktur- und Kurzwarengeschäft be­treiben. Durch Abwanderung von sechs Juden- familien sind hier deren 6 Wohnhäuser frei geworden. Drei davon sind bereits durch Kauf in andere Hände übergegangen, zwei sind vermietet, eine Wohnung steht bis jetzt noch leer.

# Ober-Ohmen, 31. Jan. Im Rathaussaal fand die diesjährige Brennholzversteige- rung aus den Gemeindewaldungen statt. Wie anderorts, zeigte auch hier die Preisbildung eine ansteigende Entwicklung gegenüber dem Vorjahre. Buchenscheit, das im Vorjahr mit 14 bis 15 Mark pro Haufen (2 Raummeter) gesteigert wurde, kam diesmal bis auf 19 Mark. Der Haufen Buchen- und Hainbuchenknüppel ging mit Höchstgeboten bis zu 13 und 14 Mark ab, während im Vorjahre der Preis für das gleiche Quantum bei 8 bis 9 Mark

lag. Eichenscheit kamen pro Haufen auf 9 bis 10 Mark, je nach Qualität. Eichenknüppel lagen etwas niedriger. Fichtenscheit erbrachten 5 bis 8 Mark, dito Knüppel 3 bis 4 Mark. Buchenreisig bewegten sich von 1 bis 1,50 Mark pro Raummeter. Die von der Gemeinde vorgesehenen Notstands» arbeiten sind jetzt in Angriff genommen wor­den. Gegenwärtig wird am Ausbau des Weges nach der Rahnsmühle gearbeitet. Die Ausführung des Projektes erfolgt durch die Firma Ruhl, Angersbach.

♦1* Ruppertenrod, 31. Jan. Unsere Krie­gerkameradschaft hielt dieser Tage ihre Ge­neralversammlung ab, zu der auch zahlreiche aus­wärtige Kameraden erschienen waren. Nach den Be- grüßungsworten des Kameradschaftsführers wurde Kamerad Adolf Reiber, der feit 10 Jahren die Rechnergeschäfte in vorbildlicher Weise führte, auf feinen eigenen Wunsch von diesem Amte entbun­den. Sein Nachfolger al^ Rechner wurde Kam. K. Geiß III. Nach Erledigung der geschäftlichen An­gelegenheiten hielt Bezirksführer R e u s ch e r (Als­feld) einen Vortrag überSoldatentum und Krie­gerkameradschaft". Im Anschluß an die mit großem Beifall aufgenommenen Darlegungen des Redners blieb man noch einige Zeit in guter kameradschaft­licher Geselligkeit beisammen. Die Entwässe­rungsarbeiten in unserer Gemarkung wur­den nach dem Ende der Frostperiode nunmehr wie­der aufgenommen. Man erwartet non dieser Maß­nahme eine erhebliche Verbesserung unseres Wiesen­geländes. Die Schüler unserer zweiklassigen Volksschule sammelten für das Winter- hi! fswerk zum 30. Januar 58 Pfund Lebens­rnittel.

£ Groß-Felda, 30. Jan. Der hiesige Pferde­versicherungsverein, dessen Mitglieder aus etwa zehn umliegenden Dörfern kamen, fand sich im GasthausZur Traube" zu seiner Generalver­sammlung zusammen. Der Direktor Otto D e muth erstattete den Jahresbericht. Gegenüber 24 Verlustfällen hatte der Verein im vergangenen Jahre in 17 Fällen zu entschädigen. Tierarzt Dr. Kämpf erläuterte die einzelnen Schadenfälle. Der Abschluß der Rechnung ergab einen Ueberschuß von 1931,18 Mark. Falls die Mitgliedsbeiträge, die in Höhe von etwa 3000 Mark noch ausstehen, nicht eingehen, können diejenigen Mitglieder auf einen Versicherungsschutz nicht rechnen, die ihren Ver­pflichtungen nicht nachkommen. Im Anschluß daran gab der Ortsbauernführer bekannt, daß Aussich­ten bestehen, daß nach Groß-Felda eine Hengst« ft a t i o n kommt, die es früher schon besaß. Am Abend hielt der Obst- und Gartenbauver« e i n seine Jahresversammlung ebenfalls im gut be­setzten Saal derTraube" ab. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung stand die Verteilung der Diplome für die Aussteller der im Herbst veranstal­teten Obstschau. Die Besucher blieben noch in einem gemütlichen Teil lange beisammen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt defchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskvnt 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Fraunun a. JJI.

Äeri ii

Schluß« turS

Schlupt. Abend« borfe

(Schluß« kurS

(Schluß!. Mittag- bSrse

Odium

1 2-

3.2.

1-2-

3.2.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 19271

100,5

100,5

100,5

100,5

4% Deutsche RcichSanl. von 1934

97,75

97,65

97,75

97,65

byt% Doung-Anleihe von 1930 ..

103

102,9

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

110,4

110,3

110,25

110,3

4*/,% Teutjche Reichspostschahan

weijungen von 1934, 1.......

99,85

99,85

99,9

99,9

6% et)em.8% Helt. Bolksstaat 1929

(rückzahlb. 102%)............

97,75

97,75

_

97,5

4Vi°/o ehern. 8% Hellilche Landes'

bani Darmstadt Gold R. 12....

96,4

96,4

96,4

96,4

5y*% ehern 4^% Hell. Landes-

Hypothekenbank DarmstamLiaui

101,05

101,4

_

4%% ehern. 8% Darmst. Komm.

Landcsb.Goldschuldverschr R.K

92,75

92,75

_

Oberheslen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten ............

-

-

Deultche Komm. Sammelabl. Aw

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

113,75

114,25

113,9

114

4yt°/o ehem.8% ffrankf. Hyp.-Bant

Gvldpfe. 15 unkündbar bis 19:15

96,5

96,5

_

6yt% ehern. 4'/2% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......

101,7

101,7

_

6yz% ehern 4%% Rheinische

Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....

101,5

101,65

101,75

101,65

4%% ehern. 8% Pr. LandeSpsand-

briefanstalt, Pfandbriefe R 19

97

97

97

97

4y,% ehern. 7% Pr. Landespfand

briefanst., Gold Komm. Cbl.Vl

97

97

97

97

Steuergutsch.BerrechnungSk. 34-38

108,5

108,5

108,5

108,5

4% Lesterreichische Goldrente...

_

_

4,20% Oesterreichische Silberrente

1,25

1,25

4% Ungarische Goldrente.......

9

9,1

9

4% Ungarijche Staatsrente v. 1910

8,8

9

4yt% desgl. von 1913..........

s

9

9,15

6% abgest. Goldmexkkaner von 99

13,5

14

13,5

14

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

9,65

Serie l.....................

9,65

Frankfurt a.M.

Berlin

(Schluß- kurS

(Schlußt. Abend« börse

Schluß« kurS

Schluß!. Mittag« böri'e

Datum

1.2,

3.2-

1.2.

3.2.

4% desgl. Serie 11 ...........

9,65

9,65

5% Ruinän. vereinß. Rente v. 1903

6,75

6,75

6,75

4%%9iumän.Dcreinh.9?enteo.l913

9,2

9,4

9,25

9,4

4% Rumänische vereint). Rente

5,2

5,35

5,3

5,4

2 y4% Anatolier .............

37,75

38

37,25

37,9

Hamburg-Amerika-Paket .....

0

15,9

16,13

16

16

Hamburg-Südam. Dampfschiff.

0

27,75

26,5

Norddeutscher Lloyd .........

0

17,25

17,13

17

17,25

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

106,5

107,4

106,65

107

Berliner Handelsgesellschaft ...

6

118,5

119,5

119

119

Commerz- und Privat-Bank ...

0

89

90,25

89

89,75

Deutsche Bank und D'sconto-

Gesellschaft................

0

87

88,25

87

88

Dresdner Bank..............

0

88,5

89,75

88,5

89

Reichsbank ................

12

186,25

186,25

186

186,5

21.(5.®......................

0

39

39,25

38,75

39,13

Bekula..............

139

139

139

139,13

Elektr. Lieferungsgefellichaft...

5

116

115,75

115

115,65

Licht und Kraft ........... 6*4

134

132,65

132,75

132,5

»eiten & Guilleaume.........

4

114

115

114

114,13

Gesell>ch.s.Elektr.Unternehmung. 6

130,5

130

130

130

Ryemyche Elektrizität ........

6

127,5

128

127,25

«hem. Wests (Stellt..........

6

129

129,5

129,13

129,5

Schuckert & Co...............

4

132,65

132,5

132,5

132,75

Siemens L Halske............

7

176,5

175

175,5

174,75

Lahmeyer SCo..............

7

129,25

128,25

129,25

128,75

Buderus ...................

97 5

97

97 75

Deutsche Erdöl .............

4

110,5

110,9

110,5

110,65

Harpener..................

C

113

112,75

112,75

112,75

Hoesch EisenKöln-Neuessen .

8

90

90,25

90

90,65

Ilse Bergbau ..............

159,25

160

160,5

161

Ute Bergbau Genüsse.......

e

129

127,75

128,25

127,65

Klöcknerwerke ..............

8

Mannesmann-Röhreu.......

0

84'65

84,75

84,65

84,9

Frankfurt a. M.

JSertin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börfe

Schluß» kurS

Schluß!. Mittag« börse

'Datum

1.2.

3-2.

1.2.

3-2.

ManSfelder Bergbau.......

.. 6

126,5

126,5

126

KokSwerke ................

.. 6

120,75

121,25

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

219,75

220,5

220

220,25

Rheinstahl ................

.. 4

113

112,5

113

112,5

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

81,5

81,4

81,13

81,4

Ltavi Minen .............

.. 0

18

18

18

17,75

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

130

130,75

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

122

121

122,5

122

Kaliwerke Salzdetfurth.....

1V1

193

190

193

189,75

3- G Farben-Jndustrie.....

.. 7

153,25

153,25

153,25

153,13

Scheideanstalt.............

.. 9

212,5

214

Goldschmidt ..............

.. 5

114

114,75

114,13

114,75

Rütgerswerke .............

.. 6

121,5

117,75

121,5

118

121,13

118,25

122

118

Metällgeiellschaft...........

.. 4

Philipp Hohmann.........

Zementwerk Heidelberg ....

.. 4

97

97

97,25

97

.. 7

124

124,5

128

Cementwerk Karlstadt.".....

.. 6

128

-

Schultheis Patzenhofer ....

.. 4

98,75

99,9

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

52,75

53

53,4

53

Bemberg................

.. 5

93,4

94,5

94,4

94,13

Zellstoff Waldhof .........

.. 6

120

119

119,5

119

Zellstoff Aschaffenburg ....

.. 0

85

86,13

85,4

85,65

Dessauer Gas ............

.. 7

127

127,75

Daimler Motoren..........

.. 0

103

103

103,25

103,5

Deutsche Linoleum........

.. 8

147,5

147,65

147

147,5

Crenftcin & Koppel .......

.. 0

80

79,75

Westdeutsche Kaufhof......

.. 0

32,9

32,4

32,9

32,13

Chade...................

7*/(

294,5

299

295

300

Accumulaloren-ffobrik.....

175,5

168,5

174,75

168,5

Conti-Gummk..........

.. 8

168,75

168,5

Gritzner..................

.. 0

26,5

27

27

26,75

Mainkraftwerke Höchst a.M-

.. 4

92

92

Süddeutscher Zucker .......

. 10

199

198

198

198,5

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 21L

1 .Februar

3.Februar

Amtliche Notierung

Amtliche

Notierung

Gew

»rief

Geld

1 Brief

Buenos Aire

0,678

0,682

0,678

0,682

Brüstet ....

41,90

41,98

41,89

41,97

-Rio de Jan.

0,138

0,140

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,79

54,89

54,84

54,94

Danzig ....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,27

12,30

12,28

12,31

HettingsorS..

5,405

5,415

5,41

5,42

Paris .....

16,41

16,45

16,395

16,435

Holland ....

168,58

168,92

168,51

168.85

Italien ....

19,80

19,84

19,80

19,84

Japan .....

0,716

0,718

0,716

0,718

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

C3lo..... :

61,61

61,73

61,66

61,78

Wien......

48,95

49,05

48.95

40,05

Lissabon...

11,13

11,15

11,14

11,16

Stockholm..

63,27

63,39

63,32

63,44

Schweiz ...

80,84

81,00

80,86

81,02

Spanien...

34,00

34,06

34,02

34,08

10 29

10,21

10.98

10 30

Budapest ..

Reuyork ...

2,456

2,460

2,453

2,457

Banknoten.

Dcrlm,3.Februar

weib

Z^rte,

Amerikanische Roten......

2,405

2,425

Belgische Roten..........

.......

41,76

41,92

Dänische Roten .........

54,58

54,80

Englische Roten .........

12,245

12,285

Französische Roten.......

.......

16,345

16,405

Holländische Roten.......

168,09

168,77

Italienische Roten........

Norwegische Noten ......

61,45

61,69

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

63,10

63,36

Schweizer Noten.........

80,68

81,00

Spanische Noten.........

33,68

33,82

Sie C

gelchossei East >m ließ mit Bäumen Doch

Schuldig ling zur stehen n

Ser - *6 Wolken

gegen, l Sebirge

Kopf!' glas- v P . Clnhr

junges Knospen

Ausd hier un kleinen - wäre-

Ser/ sonst im Wind ch die me> Strauß wie mit schah in?

Am 9 fern au noch, a Schneeg dien sch'

Undr die Katz fie mied Soll Soll er i auftret« ltebt? W

Aus Es g

Schnee Winter i öfter fal warme i Winter.

Liegt lienchron heim in Darin h gefroren, Kohl (rr zigste T war so ten blut als wen man um peln blü Ijaben bi wie im Sonnensä welch ein monate l Sehr geli ganze M April bei gend mii 18. April der Klee, Schnee, 1 25. und t

Man (i an den 2 bruar an und Schn

Sm

"Ni K

ntatije,, »Is Uni> neuen ®

^.Wun.

'rit«smin «resleif ""Mi ur

Unter i Ziesen Freiheit, Unsere S unseres j, E'nFilm, deutsche l SMr| Beifall ei -Berni Iet= erstanden öliger i Kettete Fumsttej der in z von Lei ?.Uen be sonlich , Weit, Eindruck was das