"senen
äfe dessen * e Polizei.
Auhhcjft. nen durch J 8 Der- ' b's zu
M ihrer
te sich in d Schließ- ilngestellter. mg zuyikk. । mit der 'te plötzlich Angestell- im Rame den fofor. es herbei- dem Avr> Ermittlum . über den it vor.
'ne Ü-Hn.
9 von Be, träum der ^r Unter. ! chäsligung enen Zeit liegt als Woche zu» äßig eine 'rung er.
über die Mer, d.h. W Tage t find, be»
Pressestelle ißerordent' r Unioerfi. j 1. Dtlober j der mein» Hygieni- 1 iannt. — Uvns-Qrd' .eich?- und Erziehung I Englischen. t Wirkung ersität Gie- Umoerfität
srau Dina kann am
). Geburt?, rüstig und r Anzeiger.
e Polytech' e sich noch , wohlorga- im Werte
•r Verschis' Prozedu'
lassen.
inter einem llen zusE mn werden und wieder t. Da? Geien je A men W* ien fy'T lesen O» r Handel?' Suff* eingesuhr' n Sonnen- die dünnen mden
eine , e ,jers we'tel Bch-n« Mts-chd» fo üirff’J {er 6Plfl' rioandte,)" in «einen PackungD0" gebratenes
Lmenbun! lute
Stell' * „fte**
Sri* i"'"/»{ J «w -i4 --S
Mäzen eines Genies zu sein, erhöhte den Kredit. Gar nicht dumm von der Elfi —
„Wenn Sie wirklich meinen, Doktor — ein paar gute Bilder könnten wir schon brauchen. Was malt er, sagten Sie?"
„Porträts, erwiderte Goebel. „Hauptsächlich" — die anwesenden Damen mit lächelnder Verneigung umfassend — „schöne Frauen, wie sie hier in verwirrender Fülle vorhanden sind."
Ein allgemeines „Ah" des selbstgefälligen Beifalls. Ein liebenswürdiger Mensch, dieser Doktor Goebel!
„Da können wir ihm ja auch etwas zu tun geben, gelt, Maxi?" Grell übertönte ihre Stimme Den allgemeinen Lärm.
„Wenn die Frau nur nicht so gewöhnlich wäre und Teddy nicht so viel trinken wollte! dachte Elfriede erzürnt, beiden, die zu ihr herübergrüßten, mit einem Veilchensträußchen zuwinkend. Gott sei Dank, jetzt hatte auch Exzellenz v. d. Grohn die letzte Mandel geknackt, sie konnte die Tafel ausheben!
„Von wem spracht ihr eben?" fragte Grete Mer- vius die Schwester, als sie, die goldenen Mokkatäßchen in der Hand, einen Moment beieinander standen. „Ich hörte nur halb, der gräßliche Bob Senfmann quasselte in einemfort auf mich ein."
„Von einem jungen Maler, den Dr. Goebel entdeckt hat, und den er bekannt machen will. Er heißt Drau, Joachim Drau, malt hauptsächlich Porträts."
„Drau, Porträts —* das junge Mädchen machte eine so lebhafte Bewegung, daß das kostbare Täßchen beinahe herabgefallen wäre. „ I. Dr. — so waren die entzückenden kleinen Postkartenbilder signiert, die Mutti auch so begeisterten: tanzende Kinder, eine alte Frau mit einem Baby auf dem Schoß, ein Milchwagenkutscher — glänzend sag ich dir! Ich kaufe sie einem Mann an der Tür ab. Und weiß du, wer das war?" Sie griff nach der Schwester Arm, hatte große glänzende Augen: „Der junge Mensch, der an Muttis Schulter im Silve- stergottesdienst eingeschlafen war! Ach so, das hattest' du ja nicht gesehen — richtig eingeschlafen! Dann wachte er plötzlich auf, war furchtbar verlegen, entschuldigte sich. Kannst du dich auf ihn besinnen? Mutti sprach noch eine ganze Weile mit ihm. Der war's. Aber das fiel mir erst später ein. Und die Karten, die ich ihm abkaufte,waren I. Dr. signiert. Ist das nicht merkwürdig?"
(Fortsetzung folgt!)
NaupiversammlungdesAMme-VeremsGießen
Das
und
Fußball -er heimischen Mannschaften
Deutschen Lohmann-Schindler Wanzenried im dritten Laus Schlüsselbeinbruch davontrug.
erfolgreich, obwohl stürzte und einen Für Wanzenried
l der deutschen Jäger am Samstag beendet.
die er-
Kampfe.
Die Naunheimer haben durch diesen Sieg Meisterschaft mit höchster Wahrscheinlichkeit rungen.
Die Gießener verloren in Wetzlar verdient.
DfB.-Reichsbahn Gießen.
Die 1. Mannschaft in Metzlar geschlagen.
3n 60 Minuten 36 Tore.
Deutschlands erstes Länderspiel mit Luxemburg 33:3!
Das erste ßänbertreffen zwischen Deutschland
sprang Alt ein, der zusammen mit Gilgen der Schweiz den zweiten Punkt sicherte, die damit den Länderkampf mit 2:1 Punkten gewonnen hatte.
Deutsche Eisschießmeisterschasten in Mittenwald.
Auf dem Lautersee bei Mittenwald wurden am Sonntag die Deutschen Eisschießmeisterschasten
Oie Bezirksklasse am Sonntag.
Watzenborn-Steinberg —- Niedergirmes 3:1.
Naunheim — Dillenburg 4:0.
SD 05 Wetzlar — VfB. Reichsbahn Gießen 3:0.
Die Teutonen schlugen die Niedergirrneser, die im Feldspiel ebenbürtig waren, in einem harten
Zum Schluß machte Kameradschaftsführer Müller die Kameraden noch mit einer Reihe von internen Angelegenheiten der Organisationen der alten Soldaten eingehend bekannt. Weiter teilte er u. a. mit, daß am 15. März ein großer Artilleri st en-Tag in Gießen stattfinden wird, bei dem sich nicht nur die alten und die aktiven Artilleristen der Stadt Gießen treffen werden, sondern auch die alten Artilleristen aus dem Kreise Gießen und den anschließenden Bezirken, sowie die anderen Organisationen der alten Soldaten als Teilnehmer willkommen sind und die Einladungen dazu in der nächsten.Seit erhalten sollen. Diese Mitteilung wurde von den Kameraden mit freudiger Zustimmung ausgenommen, da bei dieser Gelegenheit das Band der treuen Waffenbrüderschaft zwischen den alten Soldaten und der aktiven Wehrmacht eine weitere Vertiefung erfahren soll.
Im übrigen wurden im Verlaufe des Abends manche schöne alte Soldatenlieder gesungen und die Stunden nach dem offiziellen Teil mit froher kameradschaftlicher Unterhaltung ausgefüllt.
Im Gesamtergebnis belegte der Jagdgau Provinz Sachsen wieder den ersten Platz und gewann damit wie schon im Vorjahre den Wandersvreis des Führers. Bester Einzelschüße war im Gesamtergebnis Apel (Bageritz) mit 526-/-> Punkten vor Dr. von Fritschen (Königsberg) mit 5242/a Punkten.
(Springen
auf der Großen Olympiaschanze.
Auf der Großen Olympiaschanze sand am Sonntag ein Springen statt, an dem sich 40 Teilnehmer aus 11 Nationen, nämlich Norwegen, Schweden, Finnland, Deutschland, Amerika, Japan, Italien, die Tschechoslowakei, Kanada, Rumänien und Polen beteiligten. Das Interesse des Publikums war außerordentlich groß. Fünf Sonderzüge und Om- nibusfe brachten etwa 10 000 Zuschauer in das Skistadion. Uner ihnen befanden sich auch die nicht- beteiligten Olympiakämpfer. Der Schnee war etwas stumpf, so daß es einen verkürzten Anlauf gab. Trotzdem wurden hervorragende Leistungen erzielt. Bester Springer war Sven E r i ck s s o n (Schweden), der 81 Meter stand. Hinter ihm wurde der Olympiasieger Birger Ruud Zweiter.
Die Bodenverhältnisse des Wetzlarer Platzes waren grundlos, so daß man sich eigentlich wundern muß, daß der Schiedsrichter das Spiel durchführte. Die Gießener hatten einen rabenschwarzen Tag. Es wollte ihnen auch überhaupt nichts gelingen. Wenn Helcher nicht ganz hervorragend gehalten hätte, dann wäre eine Katastrophe nicht ausgeschlossen gewesen. Die Gießener Läuferreihe, in der Mundt als Außenläufer ausfiel, beging den Fehler, flach spielen zu wollen. Ein Vorhaben, das von Beginn an zu Unproduktivität verurteilt war. Eine Mannschaftskritik dürfte sich unter diesen Verhältnissen erübrigen. Demgegenüber spielten die Wetzlarer ihr steiles, hohes Spiel. Die ganze Wetzlarer Mannschaft war immer um ein Sekundenbruchteil schneller am Ball und spielte vor allen Dingen eifriger.
Die Wetzlarer begannen in großem Tempo und schnürten während der ganzen ersten Halbzeit die Gießener in ihre Spielhälfte ein. Vereinzelte Durchbrüche der Gäste waren zu schlecht eingeleitet, um gefäyrlich zu sein. Schon gleich nach Beginn hielt Helcher einen scharf geschossenen Ball in glänzender Manier. Kurze Zeit später mußte er sich durch einen scharfen Schuß von Blech, der diesmal halblinks spielte, geschlagen bekennen. Immer wieder konnte sich der Wetzlarer linke Flügel durch die groben Deckungsfehler des rechten Läufers erfolgreich durchsetzen. Dem Linksaußen war es Vorbehalten, durch einen Schrägfchuß das Halbzeitresultat herzustellen.
Nach Wiederbeginn war die Gießener Mannschaft in ihren Leistungen nicht wiederzuerkennen. Sie dik-
Am Samstagabend sand im Vereinslokal „Hessi- lAr Hof tue Jahres-Hauptversammlung des Ar- Mem.Bemns Gießen bei fthr starkem Mitglieder- urtkr Leitung des Kameradfchaftssührers
Muller statt. ' '
, Zu Beginn der Versammlung gab der Schrift- sthrer Kamerad Siebert eine Übersicht über « u ^r^lt b,er Dereinsführung im verflossenen Lahre. Man konnte aus diesen Darlegungen eine sehr fruchtbare Tätigkeit des Kameradschaftsführers und seiner Mitarbeit im Führerrat, zugleich auch ein erfreuliches Anwachsen der Artilleristen-Kame- radschast durch den Beitritt der Waffenkameraden der alten Armee und der jungen Wehrmacht entnehmen. Weiter konnten die Kameraden die erfreuliche Feststellung machen, daß der Artillerie-Verein zu allen anderen Vereinigungen der alten Soldaten in der Stadt und im Kreise Gießen in besten tarne- radschastlichen Beziehungen steht und ganz besonders eng das Kameradschaftsverhältms zu den aktiven Waffenbrüdern in der I. Abteilung Artil- lerie-Reaiment 9 und ihrem Kommandeur, Haupt- mann Welte, vom Tage des Einzugs der Arttl- kriften in Gießen an ist. Mit dankbarer Anerken- nung wurde all der Förderung und guten kameradschaftlichen Gesinnung gedacht, die dem Arttl- lerie-Verein von dem Kommandeur der I. Abteilung Artillerie-Regiment 9, seinen Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften, aber auch von zahlreichen anderen Stellen (Partei und Behörden) entgegengebracht wurde. Don dieser guten Grundlage aus-' gehend, wird auch für das neue Vereinsjahr ein gedeihliches Weiterarbeiten des Vereins im Sinne feiner hohen soldatischen Ideale zur Förderung des besten deutschen Soldatentums im allgemeinen und der jungen deutschen Wehrmacht, die nunmehr durch die im Jahresbericht mit großer Freude ver- zeichnete Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht den alten Soldaten noch mehr als bisher ans Herz gewachsen ist, sowie des ganzen deutschen Volkes im besonderen erwartet. Den lebhaften Beifall der Versammlung faßte Kameradschastsführer Müller in herzlichen Dankesworten an Kamerad Siebert zusammen.
Der anschließende Rechnungsbericht des Vereinsrechners Kamerad Schweitzer wies einen erfreulichen Stand der Vereinsfinanzen auf und zeigte allen Kameraden, daß die Vereinsführung mit den Beiträgen der Mitglieder in sorgsamster Weise wirtschaftlich verfährt und trotz des verhältnismäßig geringen Beitrages es fertig gebracht hat, auch im verflossenen Vereinsjahr ganz ansehnliche Leistungen im Dienste der Vereinsziele zu vollbringen. Dem Rechner wurde mit herzlichen Dankesworten Entlastung erteilt, die auch auf den Kameradschaftsführer und seine Mitarbeiter im Führerrat sich erstreckte.
Sodann nahm Kameradschaftsführer Müller die Verpflichtung einer Anzahl neu eingetretener Kameraden vor. Während sich die ganze Kameradschaft von den Plätzen erhob und Front nahm nach den in einer Linie angetretenen neuen Dereinsmit- gliedern, sprach Kameradschaftsführer Müller in kurzen, eindrucksvollen Worten, schlicht-soldatisch und feierlich, zu den neuen Kameraden, die er auf die Ziele des Vereins hinwies und zu treuer Gefolgschaft für den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht Adolf Hitler sowie zu treuer Mitarbeit an den Aufgaben des Artillerie-Vereins verpflichtete. Mit Handschlag bekräftigten der Kameradschaftsführer und jedes neue Mitglied diesen Pakt der alten Soldaten. — Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde dem Kameradschaftsführer Müller, der für diesen Teil die Leitung an den Kameraden Blodt abgegeben und sich aus dem Dersammlungszimmer entfernt hatte, mit Worten herzlichsten Dankes für die Zeit der bisherigen Vereinführung einstimmig und unter lebhaftem Beifall der ganzen Versammlung das uneingeschränkte 23er» trauen, zugleich mit der Bitte ausgesprochen, auch weiterhin als Kameradschaftsführer an der Spitze des Vereins zusammen mit den bisherigen Kameraden im Führerrat tätig zu fein. Von dieser eindrucksvollen Vertrauenskundgebung in Kenntnis gefetzt, erklärte sich Kameradschaftsführer Müller nut herzlichen Dankesworten zur weiteren Führung des Vereins bereit, bestätigte seine bisherigen Mitarbeiter im Führerrat erneut in ihren Aemtern und berief zwei Kameraden als Nachfolger von verstorbenen Mitarbeitern neu in den Füherrat. Anschließend
tierten jetzt das Spielgeschehen, aber ihr Sturm konnte die zahlreichen Torchancen nicht ausnutzen. Es war für die Gießener ein Verhängnis, daß gerade während dieser Drangperiode das dritte Tor für Wetzlar fiel. Ihr Rechtsaußen hatte sich allein durchgespielt und gab uneigennützig zum Halbrechten, der unhaltbar einschoß. Durch dieses Tor flaute der Angriffsgeist der Gießener ab und Wetzlar konnte bis Spielende leicht überlegen sein, ohne aber noch ein Tor schießen zu können.
Die dritte Mannschaft trat in Steinberg nur mit neun Mann an und es ist unter diesen Umständen nicht zu verwundern, daß sie mit 7:2 Toren geschlagen wurden.
Die 1. Jugend spielte gegen Sportfreunde Wetzlar 1:1. Auch hier ließen die Bodenverhältnisse ein geordnetes Spiel nicht aufkommen.
1900-SMrf.»Regiment 9 3:3 (2:0).
Trotz des regnerischen Wetters hatte sich eine ansprechende Zuschauerzahl zu diesem Spiel eingefunden. Hauptsächlich waren es Angehörige des Artillerie-Regiments, die ihre Mannschaft sehen wollten, und als die Elf in der zweiten Halbzeit auf 3:2 herangekommen war, waren sie es, die durch lebhafte Ruse ihre Mannschaft anfeuerten. Das Unentschieden haben die Soldaten mehr als verdient. Ein Sieg, der im Bereich der Möglichkeit lag, wäre der gerechtere Ausgang des Spieles gewesen, denn die Artilleristen waren während des Spieles einen großen Teil mehr oder weniger überlegen.
In den beiden Mannschaftsaufftellungen hatten sich einige Veränderungen ergeben. Sie lauteten:
Art. - Rgt.: Landsrath; Wüstenhöfer, Reith; Waldmann, Stingel, Speier; Schwärze!, Brückner, Naumann, Element, Schneider.
19 0 0: Fischer; Schombert, Lippert; Erhard, Kleinbell, Mank; Schellhaas, Heilmann, Schmelz, Hain, Henkelmann.
Der Beginn des Spieles stand vorerst im Zeichen der Blauweißen. Einige Angriffe kamen gleich in bedrohliche Nähe des Tores und in der 3. Minute hieß es bereits 1:0 für 1900 (durch Elfmeter). Schmelz, der bei einem Durchbruch in die Zange genommen wurde, verwandelte ihn. Durch großen Eifer und ihre weiten Schläge errangen sich die Soldaten jedoch bald eine gewisse Ueberlegenheit. Einige gute Chancen vereitelte ihnen Lippert. In
sprach der Kameradschaftsführer in packenden und aneifernden Worten über das große Geschehen unserer Zeit unter der Führung Adolf Hitlers; er erinnerte die alten Artilleristen noch einmal in großen Zügen an die Zeiten des furchtbaren deutschen Niederganges in den Jahren nach der November- Revolte von 1918 bis zum Tage der nationalsozialistischen Erhebung, und stellte jener für den Soldaten überaus schmerzlichen Zeit die gewaltige positive Arbeit des Aufbaues der nationalsozialistischen Regierung unter dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler gegenüber. Damit verband er unter starker Zustimmung aller Kameraden das rückhaltlose Gelöbnis der Treue und der soldatischen Ergebenheit zum Führer und Obersten Befehlshaber Adolf Hitler, das mit freudigem Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang der beiden ersten Verse des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes bekräftigt wurde.
Meifterschaftsschießen in Berlin-Wannsee wurde <
Luxembura war nach Saarbrücken gelegt worden. Rund 6000 Zuschauer waren zum Einmarsch der Mannschaften auf dem Platze versammelt. Kein Fachmann und kein Laie wird daran gezweifelt haben, daß dieser Länderkampf mit einem deutschen Siege enden würde. Aber es gab auch wohl niemand, der mit einem solchen Ergebnis, wie es in der Handballgeschichte in Spielen solcher Bedeutung noch nicht erreicht wurde, gerechnet haben könnte. Die Luxemburger Mannschaft war unserer Elf keinen Augenblick gewachsen. Besonders schwach war die Läuferreihe. Der einzige Stürmer, der einigermaßen befriedigte und wirklich gute Leistungen zeigte, war der Mittelstürmer Buck (RE.), der auch die drei deutschen Gegentreffer schoß.
Die deutsche Mannschaft spielte in der vorgesehenen Aufstellung wie aus einem Guß. Die Mischung zwischen den sechs Saarländern, zwei Mannheimer, zwei Darmstädter und einem Frankfurter Spieler bewährte sich ausgezeichnet. Die erstmals als Nationalspieler herausgestellten Saarländer fügten sich ausgezeichnet in den Rahmen der Mannschaft ein. Das Glanzstück der Mannschaft war der überragende Sturm. Als Schiedsrichter amtierte Müller .(Wiesbaden), einer unserer besten und sichersten deutschen Schiedsrichter, einwandfrei.
Der Spielverlauf war so einseitig, daß sich eine laufende Schilderung und eine reihenweise Aufzählung der Torerfolge erübrigt. Es stand bei der Pause bereits 16:0 und bald nach dem Wechsel 17:0, ehe der erste Gegentreffer der Luxemburger fiel. Dann mußten die Gäste aber dreizehn weitere Tore hinnehmen, ehe sie beim Stande von 30:1 zwei weitere Tore anbringen konnten. Bis zum Schluß war dann die deutsche Elf noch dreimal erfolgreich. Der Sieg löste bei den vorwiegend jugendlichen Zuschauern große Freude und Begeiferung aus.
Neuer Schweizer Sieg im Nadiäuderkamps.
Deutschland unterliegt in Basel mit 2:1 Punkten.
Auf der Baseler Winterbahn wurde am Samstagabend abermals ein Radländerkampf zwischen der Schweiz und Deutschland ausgetragen, den die Eidgenossen, ebenso wie vor einigen Wochen in Stuttgart, mit 2:1 Punkten zu ihren Gunsten entschieden. Im Fliegerrennen gab es in der Gesamtwertung einen von den 4000 Zuschauern Diel» bejubelten Sieg durch Dinkelkamp, doch fiel der Punkt an Deutschland, das Steffes den zweiten und Engel den dritten Platz besetzte. Im Omnium waren die Schweizer Bühler-Alt den deutschen Vertretern Schön-Ehmer überlegen, so daß der Länderkampf nach den ersten beiden Wettbewerben unentschieden 1:1 stand. Auch im abschließenden Steherrennen waren die Eidgenossen über die
unter Leitung des Fachwortes D o e t s ch (Zwiesel) zum Austrag gebracht. Trotz Schneetreibens und stumpfer Eisbahn fand sich eine große Zuschauermenge ein. Bei den Männern holte sich im Mannschaftsschießen Spiegelau (Bayrischer Wald) mit Bestnote 6,33 den Titel Deutscher Eisschiehmeister 1936, bei den Frauen konnte die Mannschaft aus Frankfurt den Titel nicht verteidigen und mußte den Sieg Altona überlassen. Sieger im Frauen» Zielschießen wurde Frau Herbold (Altona).
Meifterschaftsschießen der deutschen Jäger.
Nachdruck verboten!
11. Fortsetzung.
friede Stalling das 23Iut ins Gesicht. Aber ehe eine scharfe Erwiderung über ihre Lippen kam, rettete sie ihr Nachbar zur Linken vor Unbesonnenheit — und wurde ihr zum Schicksal.
13. Kapitel.
„Sie sprachen vorhin von der Ausstellung in der Kunstakademie, gnädige Frau, und von Ihrem Interesse für Malerei — darf ich einmal fragen, ob Ihnen ein Maler namens Drau, Joachim Srau, bekannt ist?"
„Joachim Drau —" die junge Frau dachte nach. „Nein, der Name ist mir ganz fremd."
„Dann haben Sie eine Doppelgängerin, ober der Künstler hat sie irgendwo gesehen und einen tiefen Eindruck empfangen." Seine Augen lagen voll ehrlicher Bewunderung auf der holden Frauenerscheinung. „Das könnte ich wohl begreifen."
Die Röte, die Brucks Worte Elfriede Stalling in die Wangen getrieben hatten, wallte abermals empor, aber diesmal in Freude. Diesem Doktor Goebel mußte man gut sein. Ihr Blick huschte zur Mutter hinüber, die so hübsch und geruhsam inmitten des glitzernden Prunkes dasaß, etwas Gemeinsames war beiden eigen — ......
„Dann wird es wohl Ne Doppelgängerin sein, erwiderte sie heiter, „denn ich wüßte nicht, wann und wo!"
„Vielleicht bringt Sie die Komposition des Por- träts darauf, sie ist sehr eigenartig. Aus ganz dunklem Hintergrund, das Innere einer Kirche mit gotischem Gewölbe darstellend, hebt sich eine Frauen- gestalt hervor. Ihnen zum Verwechseln ähnlich. Ein Schleier liegt über dem blonden Haar, das Haupt leicht verhüllend. Ein dunkles Gewand, mit breitem Pelz besetzt, umschließt die ganze Gestalt deren linke Hand leicht auf der Brust ruht. Das Gesicht — Ihr Gesicht! — ist ein wenig emporgehoben und von Licht überflossen, das von oben zu kommen scheint. Der dunkle, geheimnisvolle Hintergrund, die köstliche Durchsichtigkeit des Kopfschleiers, die Ausführung des Pelzes, die satten Farben erinnern stark an die vollendete Kunst der alten Hollander, Ausdruck und geistige Auffassung aber sind von unerhörtem Raffinement der Moderne. Ich habe lange kein so fesselndes Bild gesehen."
„Wo ist es denn ausgestellt?
Der Gelehrte sah die fragende Frau an: „In ekier Dachstube, deren Einrichtung hauptsächlich aus Holzkisten besteht", antwortete er gebampft. Jjier ist ein latent in Gefahr, von der Not des Alltags ver-
jRoman von H. von ßeflermann.
Copyright 1936 by Aufwärts-Verlag G. m. b. H., Berlin SW 68.
„Harmonie", sann Elfriede Stalling vor sich hin. „Das Erbteil ist mir, fürchte ich, Floren gegangen. Harmonie gedeiht nur, wo Friede .st ich aber wohne feit Jahren in einem betriebsamen Jazz lokal!" Ein leichtes hartes Lachen flatterte auf. „Manchmal etwas angreifend, aber doch ganz
Die Weichheit war aus den blauen Augen geschwunden, wie in geheimem Trotz blltzten sie den Mann an, der schweigend den fernen Gelehrtenkopf ne^eine Nachbarin aber zuckte zusammen. Eine Hand hatte sich auf die ihre gelegt, eine warme, streichelnde Männerhand. Hastig wandte sie sich um.
eich bin eifersüchtig, Schönste , murmelte Bruck, er neigte sich so nahe, daß seine Schulter die ihre berührte. „Was brauchen Sie den Graukopf so zu verwohnen - seien Sie lieber em bißchen nett zu mtt ich habe doch ältere Rechte an Ihre Gnade, behaqen^a"n ^Äucks^allzu^großer^Nähe°' e^in Gefühl, i" bs “ LS««
„Ah, Sie fordern Privilegien, mein Herr.
„Ich bitte darum, raunte es an ihrem Ohr, „und bin bereit, königlich dafür 3^ ßa^ten.
„Also ein Handels- und Tauschgeschäft! In ihrer Stimme Ichwan« kaum ”erb"rgener Spott. „Da von versteht mein Eheherr mehr als ich
L7 ÄVsnterelfe unb »ejabunfl hat, lieber Freund, und bie 11 Ileiber nur Wfle. ring vorhanden. Ich bm absolut nicht 8 >ch '^Dao würde ich in Ihrem Interesse sehr bedauern, 'Vlmp^ertinente''Betonung der Antwort trieb El°
nichtet zu werden, eine Gefahr, die ich jedoch von ihm abzuwenden hoffe."
„Ist der Maler schon alt?" Sie fragte es zögernd, betrachtete dabei das kleine silberne Salzfaß, das ihre Finger müßig hin und her drehten.
„Nein, erst Anfang Dreißig und, von Unterernährung abgesehen, wohl soweit gesund."
Die Frau antwortete nicht. So deutlich sah sie alles vor sich — die hellerleuchtete Kirche am Silvesterabend, den Adventsstern, der in seinem milden Glanze just über ihr geschwebt, die Mutter, die freundlich mit einem Fremden sprach — und dessen Gesicht, aus dem zwei dunkle Augen sich auf sie geheftet, so seltsam zwingend, daß sie nicht fortzuschauen vermocht hatte. — Der neulich erst aus der Mutter Haus getreten, als sie wartend im Wagen saß. Was hatte er wohl da gewollt? Weder Mama noch Grete hatten seiner erwähnt. Ach richtig — er hatte gewiß seinen Gönner Dr. Goebel ausgesucht ... „
„Ich habe eine große Bitte auf dem Herzen", sprach Goebel da weiter. „Wollen Sie mir helfen, Ihren Herrn Gemahl für diesen tatsächlich begnadeten Künstler zu interessieren? Vielleicht kauft er ihm das Bild gar ab?"
In einem jähen Impuls reichte Elfriede Stalling ihm die Hand. „Ich will Ihnen gern helfen", sagte sie herzlich und hatte einen hellen, frohen Glanz im Gesicht. ä .
.Wie schön sie doch ist!" dachte der Doktor, seine Sippen auf ihre Finger neigend. „Diese Frau wäre wohl wert, die Muse eines großen Künstlers zu werden."
„Was habt ihr denn so Wichtiges zu bereden, daß du deinen Seladon zur Rechten so vernachlässigst, Elfi", rief Stalling über die Tafel.
Sie hörte wohl die Mahnung aus der lachenden Frage, ärgerte sich, aber gehorchte ihr, indem sie bei Bruck mit erhobenen Händen wie ein Kind Abbitte tat und ihrem Mann einen Kuß zublies.
..Sehr Wichtiges, Teddy, etwas, was du und ihr alle erfahren muht", erwiderte sie, immer noch einen Abglanz der Freude auf den Zügen. „Dr. Goebel hat ein Genie von einem Maler entdeckt, und ich habe ihm versprochen, daß du die Rolle des ersten Gönners übernimmst! Er soll die fabelhaftesten Porträts malen."
Stalling beugte sich- interessiert vor. Der kleine Doktor da war eine europäische Autorität, wenn der einen Maler lobte, war auch etwas dran. Der


