wenden.
Wirtschaft
>er-
gesteigert wird. 33'/» v.H. des Butteebedarfes des Volkes müssen wir selbst erzeugen und 6 bis 7 Milliarden Liter Milch mehr schaffen, um die (Erzeugung dem Bedarf anzupassen. Wir müssen den Win- terbedarf sichern uno darum mehr erzeugen und einlagern können, was nur dann erfolgreich sein wird, wenn wir Qualitätsware haben. Wir müssen aber auch billig liefern können. Es wird nur durch geschlossenen Einsatz ein solches Ziel erreicht wer- den, ohne daß der Preis herabgesetzt wird. Dazu ist notwendig, daß die Betriebe richtig angespannt und voll ausgenutzt werden. Der Vortrag wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
Der Führer des Ländlichen Genossenschaftsver- bandes Bürgermeister Weyrauch- Ober-Mossau und der Geschäftsführer Dr. Hi11ernann - Frank- furt a. M. stellten der Molkereigenossenschaft Als- feld das beste Zeugnis für ihre erfolgreiche wirt- fchaftliche und genossenschaftliche Arbeit aus. Sie
Aeugestaltung des Mlkereiproduktenmarkles
53. Jahresversammlung der Molkereigenossenschaft Alsfeld.
menge in die Lust, die einem Fünftel der in Italien verbrannten Kohle entspricht. Ihre Energiemenge aber entspricht einem Viertel der gesamten in Italien verfügbaren Wasserkraft. Kein Wunder also, daß man im kohlenarmen Lande Italien hin- ler diesem Problem her ist, und so wäre es gar nicht erstaunlich, wenn dieser vulkanische Störer des Friedens und Verwüster reiche Länder eines Tages gerade den von ihm so bösartig bedrohten Gebieten zur Quelle des Reichtums wird. P.
Große Strafkammer Gießen.
Die Kammer verhandelte in der gestrigen Sitzung gegen die Angeklagten R. und K. aus Homberg wegen Raubes. Beide saßen am 20. Januar d. I. mit einem Zeugen in einer Wirtschaft in Homberg und sprachen tüchtig dem Alkohol zu. Der Zeuge, der an jenem Tage zu Geld gekommen war, sah sich veranlaßt, die Zeche zu zahlen. Alsdann begab man sich getrennt nach Hause. Die beiden Angeklagten entschlossen sich jedoch, die an jenem Abend
polikik der Universität Göttingen,
Professor Or. A. Schürmann einen Vortrag über „Die Neugestaltung des Mol- kereiproduktenmarktes". Er betonte, daß nicht gewirtschaftet werden kann, wenn nicht die Wirtschaft- lichkeit des Betriebes gesichert ist. Nur das übermäßige Streben nach dem Nutzen, das dahin geht, den anderen auszunützen, das bekämpft der Nationalsozialismus und lehrt, daß Gemeinnutz vor Eigennutz geht.
In einem Vergleich der Hofe von früher zu heute zeigte der Redner die Berechtigung dieses Grundsatzes und fügte diesem die Erkenntnis hinzu, daß 80 v. H. aller Einnahmen des Betriebes aus der Milchwirtschaft kommen. Erst durch die Preisfestsetzung nach der Machtübernahme wurde dem Bauern eine 100prozentige Sicherheit für eine wirtschaftliche Betriebsführung gegeben.
Aus praktischen Erfahrungen m Holland uno Dänemark schilderte Professor Schürmann die ausgezeichnete Wirtschaftlichkeit und Organisation des Molkereiproduktenmarktes dieser Staaten, gegen deren Qualität der Butter, der konzentrierten Erfassung und deren Lieferorganisation jede Kon- kurrenz aussichtslos ist. Gegenüber solchen Leistungen kann man mit der Gesamtleistung des deutschen Bauernstandes nicht zufrieden sein und man muß ganz energisch dahin streben, zu dem Prinzip der Leistung zu kommen. Unser Handeln muß vor der Verantwortung bestehen können. Der einzelne Bauer muß sich seiner Orgamfatlon unterordnen, -in diesem Falle dem Milchwirtschafts- verband; denn freiwillig wären wir nie zu einer Regelung des Marktes gekommen. Er muh sich verpflichtet fühlen, sich den großen Molkereien anzuschließen, damit diese mindestens 4 bis 5 Millionen Liter Milch verarbeiten und dadurch die Unkosten verringern und die Qualität der Ware heben können. Da wir einen großen Markt zu beliefern haben, muß die Landbutter abgeschafft und nur noch Molkereibutter geliefert werden. In einer so entscheidenden Zeit für den Bauern muß jeder einzelne erfaßt und zur Mitarbeit herangezogen werden, damit die gesamte Leistung einer Landschaft
♦ Abänderung des Reichskraftwagentarifs. Auf Grund der Beratungen des Ta- rifbeirates für den Güterfernverkehr am 29. Juni über die vom Reichskraftwagenbetriebsverband ge- stellten zahlreichen Anträge auf Abänderung des Reichskraftwagentarifs hat der Reichs- und Preußische Verkehrsminister die Geltung des auf den 30. Juni befristeten Tarifs mit folgenden Aende- rungen mit Wirkung bis zum 31. März 1937 verlängert: Die im Tarif vorgesehenen Zuschläge ur Wagenladungsfracht von 4, 6 und 8 RM. fallen fort. Es entfällt ferner die Verpflichtung der Unternehmer, für Stückgüter und Teile von La- düngen im Gewicht über 2,5 Tonnen Rollgebuhren zu erheben.
Mein Mainische Börse.
Gemüse hatte sehr starkes Gesamtangebot, der Verkauf war nur teilweise befriedigend. Erbsen und Spinat im Preise etwas höher, Rotkraut und Wirsing gefallen, im übrigen unverändert. Es notierten: Blumenkohl 15 bis 40, Bohnen, Treib 30 bis 38, do. dick 10, Erbsen, Sack 10 bis 12, do. Gärtner 12 bis 15, Gewürze!, gr. Bdl. 30 bis 40, Salatgurken la 25 bis 35, do. Kasten 10 bis 25, do. Einmach 10 bis 12, Karotten Bdl. 4 bis 5, i/3 kg 10, Kartoffeln, Erstlinge 8 bis 8i/2, Kohlrabi 2 bis 4, Kopfsalat 2J2 bis 5, Steinpilze 30, do. Pfifferlinge 35 bis 38, Radies 32/- bis 4i/2, Rettich, St. 5 bis 10, Rhabarber 4 bis 5i/2, Rotkraut 16 bis 18, Spinat 12 bis 16, Tomaten, Treib 40 bis 45, Weißkraut, früh 7 bis 8, Wirsing 4 bis 5, Zwiebeln m. Schlotten Bdl. 3 bis 5, Erdbeeren I 25 bis 30, do. II 20 bis 22, do. unsortiert 16 bis 20, do. Monats 50 bis 60, Heidelbeeren 22 bis 25, Him- ! beeren-Garten 25 bis 30, Johannisbeeren 17 bis 20, Kirschen la 28 bis 30, Kirschen 18 bis 25, do. | Sauer 16 bis 25, Stachelbeeren, reife 18 bis 30,
bei dem Zeugen festgestellten guten finanziellen Verhältnisse auszunugen und ihm das Geld abzu- nehmen. Sie machten sich auf den Weg und trafen den Zeugen außerhalb Hombergs an der Land- ftraße auf einem Schotterhaufen liegend schlafend an. Während K. auf Geheiß des Angeklagten R. dem Zeugen die Hände fest- und den Mund zuhielt, suchte R. den Zeugen ab und will ihm 2,20 RM. entwendet haben. Der Zeuge gab jedoch an, daß ihm mindestens 50—60 RM. fehlten, was jedoch nicht bewiesen werden konnte. Das Gericht verurteilte unter Zubilligung mildernder Utnftänöe R. zu 2 Jahren und K. zu 1 Jahr 3 Mo - nate'n Gefängnis und rechnete beiden Angeklagten 5 Monate erlittener Unterfuchungshaft an.
Wegen Verbrechen nach § 171 Z. 3 StGB, wurde ein Mann aus Geis-Nidda zu 7 Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen desselben Delikts erkannte das Gericht gegen zwei Einwohner aus Selters auf 1 Jahr 2 Monate bzw. 8 Monate Gefängnis.
* Alsfeld, 29. Juni. Die Molkereigenofsen- schäft Alsfeld hielt ihre 53. ordentliche Iahresver- fammlung ab. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein bedeutungsvoller Vortrag eines Göttinger Wissenschaftlers. Direktor Wald (Alsfeld) erstattete den Geschäftsbericht, der das stattliche Ergebnis einer ©ejamterfaffung von 4 961 117 Kilogramm Milch aus 23 Liefergemeinden voranstellte. Don dieser angelieferten Milch wurden u. a. 372 402 Kilogramm als Frischmilch, 381917 Kilogramm zur Käsebereitung und 4133 639 Kilogramm zur Herstellung Deutscher Molkereibutter verarbeitet. Die 4 133 639 Kilogramm Milch ergaben 168 733 Kilogramm, gleich 3 374,66 Zentner Deutsche Markenbutter. . ,
An Milchgeld wurden frei Molkerei ausbezahlt 582 334,76 Mark, was pro Liter einen Durchschnittspreis von 12,08 Pf. ergibt. Auf die gesamte angelieferte Milch umgerechnet wurden ein Liter Milch mit 1,53 Pf. gestützt. Damit hat die Marktordnung ihre gewollte segensreiche Auswirkung ausgeübt. Das Geschäftsjahr 1935 erbrachte einen Ueberfchuß von 23 161,43 Mark, von dem nach Ab- zug von 12 506,94 Mark Abschreibungen 10 654,49 Mark zur Verfügung als Restmilchgeld verbleiben. Die Mitgliederzahl ist von 633 auf 657 gestiegen. Die Zahlungsbereitschaft der Molkerei ist außer- ordentlich aünstig. Die Jahresrechnung schließt mit 174 594,60 Mark, die Bilanz mit 135 617,27 Mark.
Anschließend an die Jahresversammlung hielt der Direktor des Instituts für Agrarwesen und Agrar-
nehmen.
Es wird deshalb dringend davor gewarnt, die Auslandsreise anzutreten, bevor nicht die Reife- Zahlungsmittel tatsächlich von den Reisebüros oder der Devisenbank ausgestellt worden sind. Reisende, die dies nicht beachten, verstoßen gegen die nationale Disziplin, denn sie schädigen das Ansehen des Deutschen Reiches, wenn sie beim Ausbleiben der beantragten Reisedevisen ohne Mittel im Auslande dastehen und fremde Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Darüber, ob zu Erholungs- und Urlaubsreisen nach Ländern, mit denen Reiseabkommen bestehen, im Rahmen der verfügbaren Reise kontingente Reisezahlungsmittel «MS negativ aus, so ist es gut, sich mit Anträgen auf Zu- ?.Pr’tolen *taL. 25 bts 32' bo" ie nad) 5)6 1
teilung von Reisedevisen an die Devisenbehörden zu bis 6.- Mark. - - M
■ 1 Rindvieh- und Schwememarkt in Herborn.
* Herborn, 30.Juni. Auf dem gestern hier abgehaltenen Markt waren aufgetrieben: 38 Stück Rindvieh und 420 Stück Schweine. Es wurden bezahlt: für junge trächtige Rinder 300 bis 400 , Mark, für trächtige junge Kühe 350 bis 400 Mk., (66 50) umgefefot wurden. Auslandsrenten ohne für ältere Kühe 280 bis 330, für Rinder 150 bis Sonderbeweauna. 200 Mark pro Stück. Auf dem Schweinemarkt
Im weiteren Verlaufe waren die Umsätze sehr ge kosteten Ferkel bis zu 6 Wochen 20 bis 22 Mar , ring geworden. Die Aktienmärkte lagen auch wei- von 6 bis 8 Wochen 23 bis 28 Mark, von 8 bis terhin in sich fest. Bemerkenswerte Veränderungen 12 Wochen 29 bis 38 Mark pro Stuck.
traten nicht mehr ein. Auch Renten still, nur Dol- ■
lar-Bonds spekulativ weiter gesteigert, so Städte-
Dollar-Bonds auf 69,6 v. H. Preußen und auf I 60s30l)rfeiCr jHi)ÖlulUD$.
70,25. Der Pfandbriefmarkt lag weiterhin normal. ™ schönsten Som-
Growaa^88^50 (88)^ SMX*Wintershall 124 (123,50), mermetteiPbeaünftigt, beging der Rhönklub sein 60. Growag 88,50 (88),.Ka ^ntersyau 1M(i«Wb Gründungsfest, verbunden mit feiner Hauptoer- Auto-Union^?6 (126) Üf^wie- sammlunq als ein Rhön-Heimalsest vom 27 bis k Auto-Unlon 126 (126), Ufa wie I H ^m in Fulda. Als Auftakt fand eine lieber 64, NSU. wieder 139. giertenoerfammlung aller Zweigvereine statt, in der
Tagesgeld am Monatsletzten aus rnarkttechnifchen &ü[.rcr ^er deutschen Gebirgs- und Wandervereine, Gründen etwas verknappt, der Satz wurde 3,50 $rofejjor Dr. Werner (Darmstadt), ein umfassen- (3) v. H. des Referat über die Ziele der deutschen Wander-
Abendborfe fester. „ bemegung im nationalsozialistischen Staat hielt.
Bei ruhigen Umsätzen lag die Abendbörse für 2Ibenos fand in den FuldaM Stadtsälen die Be- Aktien weiter freundlich. Die Mittagsschlußkurse, bie grüfcungsfeier statt, in ber nach ber Begrüßnrrns- zum Teil schon fester waren, mürben Gelb gefragt, ansprache bes Führers des Rhönklubs Jystizrat Dr. Die Führung hatten weiterhin Montanwerte in Er- P j e i f f e r (Fulda) sich ein buntes Programm ab- roartung günstiger Ziffern aus ber Rheinstahl- wickelte, wobei ein Rhön-Heimatfpiel uraufgefuhrt Bilanzfitzung. IG. Farben mit 169,25 o. H. gut ge- würbe.
halten, Verein. Stahlwerke amtlich um 0,25 v. H., Nach einer Kranznieberlegung an ben Gräbern im freien Markt um nochmals 0,25 v. H. bis 98,13 der verstorbenen Präsibenten bes Rhönklubs am v. H. höher. Siemens waren etwa 1,50 v. H. höher Sonntagmorgen fanb in Anwesenheit ber Kreislei- mit 207 gefragt. Auch Daimler bis 122,40 (122,13) tung Fulba die Festsitzung statt. In Vertretung des höher gesucht. Fuldaer Oberbürgermeisters entbot Kreisleiter Bür-
Deutsche Anleihen sehr still und unverändert. Auch germeifter Ehser dem Rhönklub die Grüße der zertif. Dollar-Bonds auf Höhe der gestiegenen Mit- Stadtverwaltung und überbrachte ihre Glückwünsche tagskurse gefragt, so Preußen-Dollar 70,25 v. H. zum Jubelfest. Auch hier ergriff der deutsche Wan- Der weitere Verlauf blieb ausgesprochen freund- derführer wieder das Wort, wie er auch am Nach- lich bei allerdings geringen Umsätzen. Siemens mittag bei der großen Kundgebung im Schloßgar- wurden schließlich zu 207,75 gegenüber dem schon ten sprach, bei der Trachtengruppen aus erhöhten Frankfurter Schlußkurs von 207 und dem der Rhön und aus Oberhessen V o 1 k s - Berliner Schlußkurs von 205,25 o. H. notiert. Auch tänz- und Spiele zeigten. Den Höhepunkt des Kaufhof um 0,25 v. H., BMW. um 0,25 v. H. fester. Dolksfestes am Sonntagabend bildete eine große Die 3'/»- und 4proz. Schweizer Bundesbahn je Beleuchtung bes Fulbaer Schlosses.
1 v. H. höher. Don Großbankaktien Dreebner unb titnhorfr<>iinh//
DD.-Bank je 0,25 v. H. freuüblicher, außerdem ßltl ^SunOCrfTeuiW
Frankfurter Bank 0,75 o. H. höher. Wrurfeilt
$öSr"1nörte0iman$nroTÖfr-36emna^m6ontam LPD. Darmftabt 30.Sunt Bor drtia« .Seit merken zu dem höchsten Tageskurs. Es notierten: war in der Hammelbacher Gegend em Landstreicher Reichsaltbefitz 112,65 v. H., 6 v. H. Verein. Stahl- verhaftet worden, der zahlreiche Sittlichkoltsver» werke 102 50 Farbenbonds 136,25, 4'/- v.H. Frank- brechen an minderjährigen ÄmbetH begangen hatte, furter Hyp Bank Goldpfandbriefe R 1—4 97, do. Der gefährliche „Kinderfreund stand nun vor der i 101,13 4 v. H. Oesterr. Staats- Darmstädter Strafkammer und wurde zu zwei ' ' - - - - — - fünf Jahren Ehrverlust
ZHittagsbörfe. Tendenz: weiter freundlich.
Frankfurt a. M., 30. Juni. Der Ultimo ist gut überwunden, bie Wirtschaftsberichte und Gefell- fchaftsabschlüffe regen immer wieder an, so daß bei mangelndem Angebot die Börse wiederum feste Aktienkurse hatte. Es führten einige Spezialwerte des Montan- und Automobilmarktes, wobei man auf bie morgige Aufsichtsratssitzung von Rheinstahl unb auf bie baldige Berichtsvorlage von BMW. verwies. Rheinstahl fetzten 0,75 v.H.: Klöckner 0,90, Buderus 0,50; Verein. Stahlwerke 0,65 v.H. höher ein. Der Farbenmarkt lag ruhiger, aber ebenfalls fest, IG Farben 168,75 (168), bann 169,25. Don Maschinen- unb Motorenwerten BMW. lebhafter unb 143 (142)) bann 144, Daimler mitgezogen unb 1,50 v. H., Muag 1 v.H. fester. Eher fchwacher lagen roieber Eßlinger Maschinen, wo angeblich an- haltenb Verkäufe von einer Seite vvrliegen sollen. Don Zellstoffwerten Aschaffenburger in Nachwir- tung ber Hauptversammlungs-Ausführungen 0,90 v. H. fester. Ziemlich ruhig lagen Elektrvwerte. Etwas fester Licht & Kraft, Siemens um 1,50 v.H. höher, behauptet lagen RWE. unb Schuckert. Im einzelnen waren Zementwerke gut gehalten, von Bauaktien Holzmann etwa 1,25 v. H. schwächer. Hanfwerke Füssen 0,50 v.H., Deutsche Linoleum 0,90 v. H. freunblicher. Reichsbahn-Vorzugsaktien gaben 0,13 v. H. nach. Westbeutsche Kaufhof fast ohne Umsatz aber anfangs 0,75 v. H. abgeschwacht.
Deutsche Anleihen lagen ziemlich ruhig und un- verändert, so Altbesitz und Kommunal-Umschuldung. Ein ziemliches Geschäft war wieder in Dollar- ...
dankten ben verantwortlichen Führern für ihre um-1 Lissabon Stadt 75,50, 4 » H Schweizer Bundes- ichtige Leitung, durch die die Genossenschaft unter bahn 224, do. 3'/,proz. 217, Adca. 75, Mmk für ben 700 des Rhein-Main-Derbandes mit an erster SBraumbuftrie E 142 Coinmerzbank 92,25, DD.- Stelle aufgerückt ist und appellierten an ben Ge- Bank 93,25,Dresdner Bank 93,75, Frankfurter Bank meinschaftsgeist ber Milcherzeuger, sich geschlossen U)? Reichsbank 195, Buderus 105 Harpener 127, hinter bleie. Unternehmens stellen. W
. werke 98,40 bis 98,50, Aku. 54, AEG. 35,13,
Auslandsreisen BMW. 144, Bekula 153, IG. Chemie volle 231,
bo. 50proz. 162,50, Conti Gummi 193, Daimler E Nicht ohne JteiftrreoironeT. 122,25, Deutsche Erböl 127,75, Scheideanstalt 270, Fn der letzten Zeit mehren sich die Fälle, in Deutsche Linoleum 190,25, IG. Farben 169,25, denen deutsche Reisende Auslandsreisen antreten, Feinmechanik Setter 90, Gesfürel 139,75, Goldschmidt ohne die Mitnahme der von ihnen bei einem deut- 114,50, Holzmann 121,75, Junghans 99,50. scheu Reisebüro oder einer Devisenbank beantragten Frankfurter Obst- und Gemüfemarkt.
’M»; »VK.
K.51 S 3? XISÄSS
ben. Demgegenüber muß darauf h y j' steigend Die Preise waren bei durchweg zufrieden-
regelung (Reiseabkommen) besteht, jeweils nur d.sche Psirsiche genügendem Marn, greife |e|t. beftimmte Devisenkontingente zur' tn-mu»e n Verfügung stehen. Da diese fast regelmäßig hinter den Anforderungen des deutschen Reisepublikums zurückbleiben, können die Reisebüros und Devisenbanken keine Gewähr für eine Zuteilung der bei ihnen beantragten Reisezahlungsmittel über-
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
.... .... Qiff„n neben bie fiobe der auleht beldiloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskvnt 4 oLombardzmssuh 5 v. tz.____________________________
Die pinier oen Puptrrr» -u»n —•• o---
Frankfurt a. M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin
— Frankfurt a. 2IL
Frankfurt a. M.
2krlm
Schluß- kurs
Schlußk. Abend- dürfe
30 fi
Schluß- kurs
29.6.
Schlußk. Mittag« dürfe
30-6-
Datum
Schlußkurs
29 6.
Schlußk. Abendbörse
30.6-
Schluß« kurs
29.6.
Schlußk. Mittag- börse
30.6
29.Juni
Amtliche Notlemn
Geld | Ärie
f
30.5uni
Schlußkurs
Schlußk. Abend- dürfe
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- dürfe
Amtliche Geld
Notierung | Brief
Z)atnm
6% Deutlche RetchsaiUethe o. 1927 4% Deuyche Reichsanl. von 1934 5¥1% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche 2lnl.«2U>löl—Sdjulb mti AuSlkss.-Rechten .............
*yt% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, 1.......
*¥i% ehem. 8% Hessischer BolkS- float 1929 lrück-ahlb. 102%) ..
*y,% ehem. 8% Hessische Landes vant Darmstadt Gold R. 12...
5%% ehem. 4 ya% Hess. Lande» Hypothekenbank DarmstadtLiqu.
4%% ehem. 8% Darmst. komm Landesb.Goldschuldverfchr. R.6
Oberhessen Provinz-Anleihe mii Aurlos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Cammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
*yt% ehem.8% Franks. Hyp.-Bani Goldpfe. 16 unkündbar bis 1935
5%% ehem. 4'/,% Franks. Hyp. Bank-Ltqu^Pfanbbriese.......
6«/i% ehem. 4>/,% Rheinische Hyp^Bank-Ltqu..Goldpfe. .. ■
<y,% ehem. 8% Pr. Landespfani^ briefanstalt, Pfandbriefe R- 19
<y>% ehem. 7% Pr. LandeSpfano briesanst., Gold Komm. C61.20
Eteuergutsch.Berrechnungsk. 34-38
4% Oesterretchtsche Goldrente...
4,2f>% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 iVi% desgl. von 1913.........
5% abgest. Goldmexikaner von 91 4% Türkische Bagdadbahn-Anleih»
Serie .....................
29.6
101,65
98,25
102,13
112,5
100,15
98,75
97
101
93,5
123,5
119,4
97
101
97
97,5
95
109,5
9,5
9
9
14,13
30.t
101,65
98,25
101,75
112,65
100,2
98,75
97
101
93,5
123,5
119,25
97
101,13
101,4
97,5
95
109,5
2,5
9,25
z
13,9
29.6
101,65
98,25 101,5
112,65
100,3
98,75
119,65
101,5
97,5
98
109,5
9,5
8,85
9,13
14
30.6
101,65
98,25
101,5
112,65
100,3
98,75
97
119,5
101,5
97,5
95 109,5
31,25
2,55
9,3
8,75
9,13
13,9
4% vesgl. Sene n ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4^,%Rumän.vereinh.Rentev.lS13
4% Rumänische vereinh. Rente .
2'/.% Anatolier ..............
Samburg-Amertka-Paket .....0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Prlvat-Bank ... 4
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................ 4
Dresdner Bank..............4
Reichsbank ........ li
A.E.G......................0
Bekula.....................8
Elektr. LieserungSgesellschaft... 6
Licht und Kraft ............. 7
Felten & Guilleaume......... 4
Aesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr.......... 6
Schuckert L Co............... 6
Siemens L Halske............ 8
Lahmeyer L Co.............. 7
Buderu» ...................
Deutsche Erdöl ..............4
Harpener................. 2,/2
Hoesch Eisen—Köln-Neuesfen .. 8
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse........f
Klöcknerwerke ...............1
Mannesmann-Röhren........
6,5 9,75 5,65
15
16,5
123
117
92,4
92,5
93,5
195
36 153 133
157,75
132,5
140,5
130,25
136,25 155,75 205,75
142
103,25
125,4 128
112
134,5 107,13 102,75
6,3
9,8
5,6
14,5
16,25
123,5
117
92,25
93,25
93,5
195
35,13
153
134
158,5
132
139,75
130,5
136
156
207,75
104,75
126,75
112,4
134,5
108
102,9
6,5
5,65
14,75 37,5
16,5
117
92,4
92,5
93,5
194,25
35,9 153,5
133,13
158 132,25 140,5 130,5 135,4
156
205 141,75
103,25 126,25
127 112,25
134,5 107,65 102,75
6,3
9,75
5,7
43,5
14,9
39,5
16,65
123
117,25
92,25
93
93,5
195
35,13
153,4
132
158
131,75
139,75
131
136
155,5
205,25
141
105
128,13
127
112,5
1$4,5
108
102,9
Mansselder Bergbau....... 6¥i
Kokswerke .................. 6
Rheinische Braunkohlen .....12
Ryetnstahl .................. 4
Bereinigte Stahlwerke......8J4
Otavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........6
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth.....1Y»
g. G. Farben-Industrie.......?
Scheideanstalt ..............9
Goldschmidt ................ 6
RütgerSwcrke ............... 6
Metallgeiellschast............. 6
Philipp Holzmann........... 4
Zementwerk Heidelberg ...... 7
Cemenkwerk Karlstadt.........6
Schultheis Patzenhofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. C
Lemberg.................. k
Zellstoff Waldhof ............6
Zellstoff Aschaffenburg .......(
Dessauer Gas .......... "<
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum........... 8
Orenstein « Koppel ..........0
Westdeutsche Kaushos.........0
Chade......................
Accu mvlatoren-Fabrü....... 11
Eonti-Gummi.............. 11
Matnkraftwerke Höchst a.M.... 4
Süddeutscher Zucker........IC
140
140,5
97,25
26,75
168
270,5
113,5
130
137,25
1123,25 i 141,4
150
55
85,5
143
107,5
120
190,65
45,25
438
200
191,5
1 31,5
98,75 »| 228
140,5
240
142,25 98,3
26,95
124,25
169,25
270
114,5
130
137,5
121,75
141,4 150
54 86
142
108,4
122,25
190,25
44,75 434 204 193
1 32,75
98,75
140,75
131
240,5
147,5
97,65
26,75
126,9
125,75
183,75
168^4
113,75
129,9
137,4
122,75
112,4
54,9
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142
107,5
119
120,5
191
79,75
44,4
435
191,75
1
I 228
141
130,65
240
141,5
98,13
26,75
128.5
125,25
169,25
114,65
129,75
136,5
122
112,5
54,25
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107,5
120
124
190,25
79,5
44,5
434
204
193,25
| 321?
■öueno» Rire Brüssel.... Rio de Ian. Sofia.....
Kopenhagen Danzig.... London.... HelstngforS. Paris .....
Holland ... Italien.... Favan .....
Jugoslawien £•<10..... :
Wien......
Lissabon... Stockholm.. Schweiz ... Spanien... Prag......
Budapest .. Neuyork...
_________r Amerikanische Belgische Not Dänische Not Englische Nvl Französische Holländische Italienische 9 Norwegische Deutsch Oest Rumänische Schwedische Schweizer N Spanische Nc Ungarische N
41,96 0,139
3,047
55,66
46,80
12,465
5,495
16,44
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19,53 0,728
5,654
62,65
48,95
11,33
64,28
81,20
34,03
10,30
2,482
trhn,30 Juni
Noten......
Roten ......
erreich, ä 100
iten.........
42,04 0,141
3,053
55,78
46,90
12,495
5,505
16,48
169,31
19,57 0,730
5,666
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11,35
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34,09
10,32
2,486
Banfnof
i
Schilling
en
4L96 0,139 3,047 55,68 46,80 12,47 5,495
16,455 169,17
19,53 0,729 5,654 62,67 48,95 11,32 64,30 81,28 34,09 10,31
2,483
Geld
2,435 41,84
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62,45
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5,505
16,495
169,51
19,57
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10,33
2,487
Mf"""
2,455
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33,89


