Einzelbild herunterladen

<x

ftsrats len des

it den ak- rungs-

ber $ar> Rammen, ins von ib geleitet

urden zu- ine Reihe zwischen nbelt. Die Mischen >n gründ- h-beit der des Füh' iten, wut« ier Abend zu einem

Landes Verrat t und "e auch daher Seif zu werde.

und ' Laval 'ekret, gingen.

g.

la Rv. rvereini. 'esPe. ner Be- 'wegung > Fe. iählt, ge. ie vielen gar nicht rst neu lud seine ibgesehen an links, ir. alle bei dem :ojität übrigen schlos. . erklärte Revo» ue möchte lern Ziel der Tqg Geltung ^ages die würden, ortung Benn die sollten, en selbst-

tltt

|N< 6f-

«VA»»'

itp* 1A . ,r«ffneti u (u n fl ®' ifjens,1®,, er Ard-*

, täffPieÜ 1 Diplo^'

Jhee o"" 3, bleii»

Diplom

lan aus- Sonderoor' freigestellk- entscheidend Prüfung. Grundlage die gleich' sich in den hastswOn- iums s'eh ich ist neu Prüfung ° Sinne des ie Nt htige Leute« «Uf®"n

nnen-

bei kommt es auf die Geschwindigkeit an.

Das

und die Vorgefundenen

festgestellte Haltung

Es würde ein

Kenntnisse werden bewertet.

der

der

Sie

Oie Revolte der Kreml-Wache.

Moskau, 28.Juni (DNB.) 28 Mitglieder

Die bereits kurz gemeldeten Bestim­mungen für den vom Obersten SA.-Führer Adolf Hitler befohlenen Reichswettkampf der SA. haben folgenden Wortlaut:

Der Reichswettkampf besteht aus sieben Leistungs­gruppen des gesamten Ausbildungsgebietes der SA.

Die e r st e Leistungsprüfung umfaßt das welt­anschauliche Gebiet. Die bei den Einheiten

Der Präsident des Danziger Volks­tages, Senator a. D. von Wnuck, hat fern

Die Bestimmungen für den Reichswettkamp? der SA

Mandat als Abgeordneter derNSDAP. n i e d e r g e l e g t. Die Mandatsniederlegung be- deutet natürlich zugleich den Rücktritt als Präsident des Volkstages. Die Geschäfte des Volkstagspräsidenten nimmt geschäftsordnungs­gemäß der erste Vizepräsident des Äolkstages A n - dreh (NSDAP.) wahr.

verlangt wird, so wird den Stürmen der Kampf durch eingelegte Hindernisse leben­diger gemacht. Das erste Hindernis ist das Wechseln des Unterhemdes und der Strümpfe; hier-

Kleine politische Nachrichten.

Die Befehlshaber in den Wehrkrei­sen führen mit sofortiger Wirkung die Bezelch- nungDer Kommandierende General des 1. (bis 10.) Armeekorps und Befehlshaber un Wehrkreis 1 (bis 10)."

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W Lange, für Feuilleton Dr Han« Ihnnni rar Öen übr-am Teil i. V.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, oerantroortlirt) tut öen Jnhan 0 kii zeigen Itr iDor Kümmel. DA. V. 35: 1015L Druck und Verlag: Brübl >che Univerfilats Buch- inö titemöruderei

R Lange. K -G, fämthd) in Gießen Monatsbezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit her Illustrierten 15 Pf mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf und Samstags 15 Pf..

mit der Illustrierten 5 Pf mehr

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Kreml-Wache wurden fe st genommen, werden vom Militärkollegium des Obersten Gerichts­hofes abgeurteilt werden, wobei die Verhandlung hinter geschloffenen Türen erfolgen wird. Den Verhafteten wird gegenrevolutionäre Betätigung, Beziehungen zu sowjetfeindlichen Elementen, Disziplinlosigkeit und Verstoß gegen die Dienstvorschriften der Wache vorgeworfen. Das Bundeskommissariat hat die Wache des Kremls durch besonders ausgezeichnete Kräfte verstärkt.

Der Zahrer spürt zu jeder Zeit -

^DUNLOPÄeit

Kunst und Wissenschaft.

Seines Amtes enthoben.

Die Pressestelle der Reichsmusikkammer jübi bekannt: Der bisherige Hauptschriftleiter her Zeit­schriftMusik im Zeitbewußtsein" und Leiter des Presse- und Kulturamtes der Reichsmusikkammcr, Dr. Friedrich M a h l i n g, wurde auf Anordnung der Geschäftsführung der Reichskulturkammer we­gen kulturpolitischer Unzuverlässigkeit seiner sämt­lichen Aemter in der Reichsmusikkammer ent­hoben.

Der Führer verleiht Verlagsbuchhändler Meiner die Goethe-Medaille.

Der Führer und Reichskanzler hat durch Urkunde vom 27. Juni 1935 dem Verlagsbuchhänd­ler Hofrat Dr. Emil Artur Meiner in Leipzig anläßlich seines 70. Geburtstages am 28. d. M. in Anerkennung seiner Verdienste als Derlagsbuch- händler die von dem Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg gestiftete Goethe-Medaille für Wissenschaft und Kunst verliehen.

unrichtiges Bild der wirklichen weltanschaulichen Gesinnung der Einheit geben, wollte man die Be­wertung allein nach den Kenntnissen, die erlernt werden können, beurteilen. Deshalb tritt bei bet weltanschaulichen Prüfung d i e Beurteilung der (Aesamthaltung hinzu. Diese Beurtei­lung soll die innere und d i e äußere Haltung der Einheit als Zeuge der Fleisch und Blut gewordenen Weltanschaung erfassen. Die innere Haltung ist Kameradschaft, Zuver­lässigkeit und Opferwilligkeit, die äußere d as Auftreten, die Einsatzbereit­schaft, die Ordnung im privaten und öffent­lichen Leben. Eine weitere Bewertung auf allen Leistungsgebieten ist die der An tre te­st ä r k e. Sturme, die unter 75 v. H. antreten, scheiden ganz aus dem Wettbewrb aus, wobei selbst­verständlich die rechtzeitig und begründet ent­schuldigten SA- Männer als angetre- t e n zählen.

Die zweite Gruppe der Leistunasprüfung ist dem ersten Teil der SA - Sportabzeichen- Prüfung entnommen. Das sind: 100-Meter- Lauf, Weitsprung, Kugel- oder Steinstoßen, Keu­lenweitwurf und 3000-Meter-Lauf. Die SA.-Man- ner können unter gewissen Voraussetzungen diese Hebungen gleichzeitig als Abnahme der SA.-Sport- ab^eichen-Prüfunq gewertet erhalten.

Die dritte Leistungsgruppe besteht aus einem Querfeldein la uf über 10 0 0 Meter. Da­bei sind Hindernisse zu überwinden wie: Weitsprung über einen 3 Meter breiten Graben oder Vabn, Ued'"-ttettern einer Sverre aus z"?am- mengeschobencn Wagen, Ueberspringen eines Holz- aasters non ein"m Meter Höbe Ueb-H'-hreHn eines schmalen Balkens von drei Meter Länge in Höhe von 1,50 Meter. Diese Hindernisse können von jedem Sturm ohne jede Schwierigkeit und ohne Kosten in aller Kimze hera-stellt werden

Die vierte Leistungsprüfung ist ein Zehn- Kilometer-Marsch mit Gepäck. Wenn die Leistung aus Zeitgründen nur für 10 Kilometer

sprichtmderAkademiesürOeutschesRechi

Das Ende der Münchener Tagung.

München, 28. Juni. (DNB.) Die Tagung der Akademie für deutsches Recht gewann besondere Be­deutung durch Ausführungen des Reichsorganisa­tionsleiters der NSDAP, und Führers der Deut­schen Arbeitsfront, Dr. Robert Ley. Dr. Ley führte u. a. aus: Zu den Grundpfeilern des National­sozialismus gehört die Anerkennung der Gesetzmäßigkeit in der Welt. Der National­sozialist wird immer versuchen, auf den Ursprung und zur Quelle einer Sache zu gelangen. Zufall und Willkür sind für das neue Deutschland unmöglich. Das ganze soziale Elend der vergangenen Jahr­zehnte ist nichts anderes gewesen, als der Kampf der Arbeiterschaft um ihr Recht. Alles andere erträgt der Mensch leicht. Der Mensch ist ge­boren um zu leben. Das gibt jhm aber auch das Recht auf die Arbeit als Vorbedingung des Lebens. Wir wollen keinen Wohlfahrts­staat und es hat zu den ersten Ausgaben des Na­tionalsozialismus bei der Machtübernahme gehört, Arbeitzu schaffen. Wir sind nicht mit Gütern und mit Devisen gesegnet, unser Klima ist nicht das günstigste. Aber wir haben ein wunderbares Volk mit Menschen von höchster Fähigkeit. Wir haben nicht nur eine Schicksals-, sondern auch eine Lei - stungsgemeinschaft. Das Schicksal hat uns gelehrt, daß alle Fähigkeiten, noch so viel Arbeit, alle Leistungen keinen Wert haben, wenn die Arbeit nicht den nötigen Schutz findet. Während die eine Hand den Pflug führt, muß die andere, das Schwert halten. Wer das nicht will, hat das Recht auf das Leben verwirkt. (Lebhafter Beifall.) Des­halb ist es eine Sache des ganzen Volkes und jedes einzelnen, daß der Führer uns die Wehrhoheit wie- bergab. (Erneuter Beifall.) Das Größte, was Adolf Hitler schuf, ist nicht die Partei, ist nicht einmal die Zurückeroberung der Wehrmacht, sondern ist, daß wir am Anfang eines noch größeren Ereignisses stehen. Adolf Hitler hat das deutsche Volk zur Ver­nunft gebracht. Nun geht er daran, die Welt von der Unvernunft zur Vernunft zu brin­gen. Das sehen wir an dem Vertrag mit London. Diese Tat des Führers ist größer als alle diploma­tischen Feinheiten der Vergangenheit. Das ist das Gewaltige: die Behauptung des Rechtes der Völker der Erde, daß sie leben wollen und leben sollen!

Als zweiter Redner sprach Oberbürgermeister Dr. Weidemann (Halle), überStaat und G e - mein be". Der Gesetzgeber bes neuen Reiches habe

in ber ©emeinbeorbnung bie Selbstoerwal. tung ber Gemeinbe ausbrücklich anerkannt. Der Gebaute ber allgemeinen Staatsauf­sicht sei bas Kernproblem bes Verhältnisses zwi- scheu Gemeinbe unb Staat. Der Staat beschränke sein Eingriffsrecht gegenüber ben Gemeinben her­auf, baß er verlange, baß bie Gemeinbefüh- rung sich b e m Ziele ber Staatsführung e i n o r b n e unb baß sie bie Selbstverwaltung i n Einklang mit ben Gesetzen, ferner wirt- schaftlich, sparsam unb sauber ausübe. Die ©emeinbeorbnung sei in ihrem Ursprung ein Grunbsatz bes nationalsozialistischen Staates, unb auf dem von ihr vorbereiteten Boden werde sich der Aufbau des Reiches vollziehen. Die Grundlagen zu diesem Bau aber lägen in der Freiheit der Verantwortung, verantwortungsbewußter und verantwortungsfreudiger Persönlichkeiten.

In Nachtrag zur Tagung vom Donnerstagnach- mittag berichtete Rechtsanwalt Dr; Dionys G o - d i u a aus Belgrad über die Rechtsverein, heitlichung im Königreich Jugosla­wien. Bei der Neuschaffung des Zivilprozeßrechtes in Jugoslawien habe u. a. das deutsche we­sentlich als Vorbild gedient. Er gab der Ueber- zeugung Ausdruck, daß die Bildung einer neuen deutschen Rechtsordnung nicht nur dem deutschen Volke, sondern auch den Nachbarstaaten zugute komme. Ministerialdirektor im Reichsjustizministe- rium, Dr. Erich Volkmar, hielt einen Vortrag überDas dynamische Element bei ber Neubilbung bes beutschen Rechtes". Der Präsibent bes Reichs- Patentamtes Berlin, Dr. K l a u e r, sprach über ben schwebenben Patentgesetzentwurf, der für den Erfinder eine wesentliche Erleichte­rung seiner meist schwierigen finanziellen Lage bringe, lieber dem gesamten Entwurf stehe der Ge- danke, daß die Sonderinteressen des Einzelnen hin­ter den Belangen von Volk unb Staat zurückzutre­ten haben.

Damit war bie Jahresversammlung ber Akabe- mie am Schluß. Präsibent Reichsminister Dr. Frank gab ber Hoffnung Ausbruck, baß aus ber Gemeinschaft ber Rechtsibee, aus biefem Erinnern an bie größten Werte ber Menschheit unb ber ari- schen Kultur bas Banb einer künftigen Gemein- schaftsbewußtheit unb darüber hinaus einer glück­lichen Gemeinschaftsarbeit ber jungen europäischen Völker geknüpft werbe.

Fortschritte der Sowjetfliegerei.

L o n b o n, 29. Juni (DNB. Funkspruch). Der stellv. Oberbefehlshaber ber Sowjetluftstreitkrafte, General Khr ipine, ist in Englanb eingetroffen, um ben jährlichen Vorführungen ber eng­lischen Luftflotte in Henbon beizuwohnen. In einer Unterrebung mit bemDaily Telegraph" erklätde Khripine u. a bie Sowjetfliegerei habe solche Fortschritte gemacht, baß 2500 Solbaten gleichzeitig mit bem Fallschirm aus Flugzeugen abspringen unb zu militärischen Operationen m einem begrenzten Gebiete lanben könnten. Ein sow­jetrussisches Militärflugzeug könne gleichzeitig sieben Segelflugzeuge schleppen, von benen jebes einen ober mehrere Solbaten beförbern könne.

worben. Der kommissarische Hauptgeschaftsfuhrer W e i k e kehrt in feine bisherige hauptamtliche Tätigkeit als Geschäftsführer ber Industrie- unb Hanbelskammer in Hannover zurück. Nach ber Leipziger Vereinbarung mit bem Leiter ber DAF., Dr. Ley, ist bie Geschäftsstelle ber Reichswirt­schaftskammer zugleich bas W i r t s ch a f t sa m t für bie Deutsche Arbeitsfront. Damit ist Dr. Erdmann zugleich auch Leiter dieses Wirt- schaftsamtes.

Spaniens Kampf gegen den Kommunismus.

Kriegszustand über Barcelona.

Madrid, 29. Juni. (DNB.) Da die bewaff­neten Ueberfälle unb Branbstiftun- gen linksrabikaler Elemente in Barce­lona in ber letzten Zeit ständig zugenom­men haben unb erst in ber Nacht zum Freitag roieber eine Straßenbahn unb zwei Autobusse in Branb gesteckt worben, hat ber außerorbentliche Ministerrat beschlossen, über Stabt unb Provinz Barcelona ben Kriegszustanb zu verhängen. Der Kriegs­minister sowie ber Innenminister fuhren nach Bar­celona, um ben Kriegszustand selbst zu verkünden und Untersuchungen über die von der Polizei burchgesührten Gegenmaßnahmen vorzunehmen. Es wird vermutet, daß wie die vor kurzem er­folgte Dienstentlassung von 74 Polizei­beamten in Barcelona zeigt gewisse Beamte nicht mit der nötigen Energie gegen die Verbrecher vorgehen.

zweite Hindernis ist die Ueberwindung eines man­gelhaften Steges von etwa 5 Meter Länge.

Die fünfte Leistungsprüfung ist eine Pro­pagandafahrt. Dieser Einsatz soll die SA. an den Kampf früherer Zeiten erinnern und ihre Findigkeit, jeden Widerstand zu brechen, sinnfällig zum Ausdruck bringen.

Die sech ste Leistungsprüfung umfaßt zwei Einsatzübungen, die im Gelände SA.-mähige Aufgaben zu lösen haben.

Die siebte Leistungsprüfung besteht aus den Uebungen 7 und 8 des Kleinkaliberschie­ßens aus den Bedingungen zum Erwerb des SA.-Sportvbzeichens.

Die Sondereinheiten wie Marine-, Nach­richten, Pionier- und Reiterstürme haben ihrer Sondertätigkeit entsprechende Aufgaben erhalten. Hunderttausend-Mark-Spende Reichs­leiter Amanns im Namen des Zentral­parteiverlages.

Berlin, 29. Juni. (DNB.) Reichsleiter Amann sandte nachstehendes Telegramm an den Führer: Ich melde, daß ich zu dem von Ihnen als ober­sten SA.-Führer angeordneten Reichswettkampf der SA. dem Stabschef für die Leistungs­prüfungen der SA. den Betrag von 100 000 Mark als Reichsleitung für die Presse telegraphisch zur Verfügung gestellt habe. Die SA. wird in diesem Wettkampf ihren Geist, ihr Können und ihren Willen, opferfreudig dem Führer und der Bewegung zu dienen, unter Beweis stellen. Ihr ergebener gez. Amann."

An ben Stabschef Lutze telegraphierte Reichs­leiter Amann:Zu bem vom Führer angeorbneten Reichswettkampf ber SA. stelle ich Ihnen mit ber Bitte, über bie Verwendung des B e - träges selbst Bestimmungen treffen zu wollen, aus Mitteln des Zentralverlaaes den Betrag von 100 000 Mark zur Verfügung. Die Leistungsprüfungen der SA. werden den alten Kampfgeist der SA., den Geist opferbereiten Ein­satzes für Bewegung und Führer unter Beweis stellen. Heil Hitler! Ihr gez.: Amann, Reichsleiter für die Presse."

Vom Leiter der Reichswirtschaftskammer ist mit Zustimmung des Reichswirtschaftsministers Dr. Gerhard Erdmann zum Geschäftsführer Reichswirtfcha ftskammer bestellt

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die frische Meeresluft, die am Freitag bei ihrem Vordringen auf das erhitzte Festland auch bei uns Anlaß zu sehr ergiebigem Gewitterregen gab, hat auch gleichzeitig zum Aufbau eines neuen Hochdruck­gebietes geführt. In feinem Bereich kommt ber Ein­bruch kalter Luft zum Zusammensinken, so baß bei uns rasch wieher Aufheiterung eingetreten ist unb vorerst auch noch vorherrschen wirb.

Aussichten für Sonntag: Trocken unb überwiegend heiter, tagsüber recht warm, nörbliche unb östliche Winbe.

Aussichten für Montag: Noch meist heiter unb trocken, recht warm.

Lufttemperaturen am 28. Juni: mittags 23,5 Grab Eelfius, abenbs 16,7 Grab; am 29. Juni: morgens 14,1 Grab Maximum 24,3 Grab, Minimum 10 Grab. Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. Juni: abenbs 20,8 Grab; am 29. Juni: morgens 17,9 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 7,4 Stunden. Nie­derschläge 0,1 mm.

Aus aller Welt.

Internationale Kongresse find anmeldepflichtig.

Sämtliche internationale Tagun­gen und Kongresse, die im Jahre 19 3 6 in Deutschland zur Durchführung kommen sol­len, find beim Reichsministerium für Volksauf­klärung und Propaganda, Berlin W 8, Wilhelm- plah 89, anzumelden. Ebenfalls alle Kon­gresse unb Tagungen internationaler Art, bie i n Vorbereitung sinh, auch wenn bie Einlabungen bereits ergangen finb; ferner alle Treffen, Tagun­gen unb Kongresse, bie von internationalen Ar- beits- unb Organisationsausschüssen vorbereitet werben. Die Anmelhung Hat zu erfolgen für Ta­gungen im Reich bei ben zustänbigen Lanbes­st e l l e n bes Reichsmini st eriums für Volksaufklärung unb Propaganba (in Hessen-Nassau: Frankfurt a. M., Abolf-Hitler- Haus).

Slrahenverkauf nur bei Arbeitsbeschaffungslosen genehmigt.

Der Reichs- unb preußische Minister bes Innern läßt mitteilen: Es ist wieberholt festgestellt worden, baß bie Lose der Lotterie bes NS. - Frvnt - tämpferbunbes (Stahlhelm) e. V. unb ber Lotterie bes Reichsluftschutzbun- b e s e. 23. auf Straßen und Plätzen und von Haus zu Haus zum Verkauf angeboten werden. Diese 21 r t des Losoertriebes widerspricht der von dem Reichs- und preußischen Minister des Innern den beiden genannten Vereinen erteilten Lotteriegeneh­migung und ist daher unzulässig. Der Losverkauf auf Straßen und Plätzen und von Haus au Haus ist ausschließlich der Arbeitsbeschaf- fungslotterie ber NSDAP, genehmigt.

Die polnischen Seeoffiziere in Berlin. Kranzniederlegung am Ehrenmal.

Der Befehlshaber ber zur Zeit in Kiel liegenden polnischen ZerstörerWicher" unbBurza", Kapi­tän zur See Frankowski, unb weitere fünf Offiziere finb im Sonberflugzeug aus Kiel in Ber­lin eingetroffen. Die Herren würben auf bem Flug­hafen von Korvettenkapitän Bür kn er vom Stabe bes Oberbefehlshabers ber Kriegsmarine unb dem Vertreter des polnischen Militärattaches in Berlin, Hauptmann Steblik, willkommen geheißen. Sie begaben sich zunächst, in die polnische Botschaft unb machten barauf dem Oberbefehlshaber der Kriegs­marine, Admiral Dr. h. c. Roeder, sowie dem Neichskriegsminister Generaloberst von Blom­berg ihren Besuch. Darauf erschienen die polni­schen Offiziere in Galauniform am Ehrenmal Unter den Linden. Begleitet von dem polnischen Militär­attache in Berlin, Oberstleutnant im Generalstab Szigmanski unb von Korvettenkapitän Bürk- ner, bie gleichfalls Galauniform angelegt hatten, legten sie am Ehrenmal einen aus Eichenlaub ge- munbenen riesigen Kranz mit weißen unb feuerroten Lilien unb Schleifen in ben polnischen Farben Weiß-Rot nieber. Die Offiziere verweilten eine Mi­nute lang in stillem (Bebenfen an bie beutschen Ge­fallenen bes großen Krieges. Hunberte von Berli- nern waren Zeuge biefer schlichten Heldenehrung durch die Vertreter einer befreundeten Nation. Für den Nachmittag war ein Frühstück bei dem Ober­befehlshaber der Kriegsmarine angesetzt, während die Herren am Abend einer Einladung des polni­schen Botschafters Folge leisteten.

rung".Die Marktordnung verfolge bas sozialistische Ziel, alle Kräfte zur Höchstleistung anzuspornen unb daburch bie Nahrungsfreiheit bes beutschen Volkes zu verwirklichen. Rei'chsabteilungsleiter Dr. Krohn berichtete überDie Ausgaben von Pflanzenbau unb -Züchtigung im Deutschlanb ber Erzeugungs- scklacht". Das Ziel ber Erzeugungsschlacht ist bas gleiche wie bas ber Marktorbnung, nämlich bie Wie­dergewinnung ber beutschen Nahrungsfreiheit. Der Rebner zeigte Mittel unb Wege zur Verwirklichung ber Aufgaben, hie bie beutsche Pflanzenzucht hier­bei zu erfüllen hat.

Entschuldung der Landwirtschaft.

Der Reichsjustizminister an die Entschuldungsämter.

Berlin, 28. Juni. (DNB.) Der Reichsminister der Justiz, Dr. Gürntner, hat an bie Ent- s ch u l b u n g s ä m t e r, bie für bte Durchführung ber lanbwirtschaftlichen Schuldenregelung errichtet worben finb unb am 1. Juli ihre Arbeit beginnen, 'einen Erlaß gerichtet, in dem es u. a. heißt:

Die bei der landwirtschaftlichen Schuldenregelung gesammelten Erfahrungen haben Aenderun- gen des Entschuldungsoerfahrens ge­boten erscheinen lassen. Zwei Ziele sind habet vor­nehmlich anzustreben gewesen: Eine möglichst ein­heitliche Entschulbungspraxis und die größtmögliche Beschleunigung der endgülti­gen Durchführung ber Entschuldung. An Stelle ber Enschulbungsgerichte treten bei Amtsgerichten in ber Regel für mehrere Amtsgenchtsbezirke zu er- richtenbe Entschuldungsämter. An ber Spitze ber Entschuldungsämter stehen die für den gesamten Geschäftsgang verantwortlichen Leiter, planmäßig angeftellte Richter. Die ihnen beige- ordneten Beamten, die ebenfalls die Be­fähigung jum Richteramt besitzen müssen, haben ben Weisungen des Leiters Folge zu leisten. Die Aufgaben der Beschwer dege- richte werden für größere Bezirke gemeinschaft­lichen Beschwerdegerichten übertragen. Entschul- bungsämter unb Beschwerdegerickste sinb an bie Richtlinien gebunden, die ich im Einverneh­men mit dem Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft erlasse. Es sind 345 Entschuldunas- ämter errichtet und 28 Landgerichte zu gemein­schaftlichen Beschwerdegerichten besttmmt. Die Auf­gaben der Entschuldungsaerichte gehen mit dem 1. Juli 1935 auf die Entschuldungsämter über.

Sache der Praxis ist es nun, das Entschuldungs­recht im neuen Geiste unb mit tatkräf­tigem Willen zu handhaben, nicht schuldner- freundlich und nicht gläubigerfreundlich, sondern im Sinne der Volksgemeinschaft. Eine verantwortungsbewußte und verantwortungs- freubige Durchführung im Geiste der neuen Zeit mirb Das große Werk ber Entschuldung her beut­schen Lanbwirtschaft zum Wohle des Volksganzen vollenden. Sie wirb darüber hinaus auch die Volks­verbundenheit ber deutschen Rechtspflege vertiefen und damit ein weiteres der hohen Ziele des neuen Staates verwirklichen helfen.

Der polnische Sejm hat am Freitag in dritter Lesung das neue Wahlgesetz mit 216 gegen 89 Stimmen angenommen. 7 Stimmen waren ungültig.