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Die
Heute morgen verschied unerwartet
Johannes Feller V.
im Alter von fast 74 Jahren.
In tiefer Trauen
Großen-Linden, Marburg, Bodenrod und Holten, den 27. Sept 1935.
Beerdigung: Sonntag, den 29. September, nachmittags 31/» Uhr.
Groß en-Lin den, den 27 September 1935.
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Die Start
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Heute morgen 71/* Uhr verschied plötzlich und unerwartet unser lieber
Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder
in den Ruhestand getreten. Zum die Gemeinde Gambach wurde ernannt.
Lange Jahre hindurch hat er mit seinen Erfahrungen, die er sich in seinem an Arbeit und Erfolg reichen Leben gesammelt hatte, uns unschätzbare Dienste erwiesen, dadurch wesentlich zum Gedeihen der Kasse beigetragen Treu und aufrichtig hat er sein Amt geführt im Dienst unserer Gemeinschaft Mit ihm geht ein Mitarbeiter von uns, der nur schwer zu ersetzen sein wird.
BfD.-Michsbahn Gießen.
VfV. R. Liga — Dillenburg Liga.
Dillenburger, die bis jetzt einen unglücklichen an der Bezirksklasse hatten, werden gegen
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Der Aufsichtsrat Der Vorstand
die Leistungen der Ortsgruppe der NSD. Butzbach zu sprechen. Der Leiter dankte dem Vortragenden für den Vortrag und gedachte dann der unterdrückten memelländischen deutschen Volksgenossen. Nach eini- gen Mitteilungen schloß er den Abend in der hergebrachten Weise.
Deutschland siegte im Tennis-Län« d erkämpf gegen die Schweiz, der am Donnerstag in Saarbrücken vor 1000 Zuschauern beendet wurde, mit 6:3. Die Deutschen gewannen am zweiten Tag alle vier Einzel und gaben nur das einzige zum Austrag gekommene Doppel ab.
Bei den Schieß-Weltmeisterschaften in Rom wurde am Donnerstag das Pistolenschießen durchgeführt. Die deutschen Schützen schnitten dabei sehr gut ab. Krempel-Hannover wurde hinter dem Schweden Ullmann Zweiter, und im Mannschaftswettbewerb belegte Deutschland hinter der Schweiz und Italien den dritten Platz.
i Geschäfts-Drucksachen J*eXuÄXn
Briefumschläge
Ibel Brühl, Schulstraße 7 Geechäftekarten
Bissenberg—1900 Gießen;
VfB -Reichsbahn Gießen—Dillenburg.
Die dritte Hauptrunde um den Deutschen Fußball-Dereins-Pokal wurde vom 13. auf den 27. Oktober verlegt.
Trotz den frühen Morgenstunden — der Start erfolte kurz nach sieben Uhr — hatten sich längs der Rennstrecke Hunderte von Zuschauern eingefunden. Die Leitung der Rekordversuche hatte Sportpräsident K r o t h voig DDAC. inne. Ernst Henne ging zunächst zweimal im gemäßigten Tempo über die Strecke. Kurz darauf erfolgte der Start zum ersten Rekordversuch, bei gleich einen gewaltigen Erfolg bringen sollte. Es war ein großartiges Erlebnis, Henne, tief über feine Maschine gebeugt, in rasender Geschwindigkeit heranbrausen und dann mit der Schnelligkeit eines Gedankens vorbeihuschen zu sehen. Die Luft erzitterte von dem Gedröhn der Maschine und der Zuschauer fühlte in den Augenblicken der Vorbeifahrt ein seltsames Vibrieren am ganzen Körper. Ernst Henne selbst, der nach der Rekordfahrt so ruhig wie zuvor war, war natürlich über seine und seiner Maschine Leistung hoch erfreut. Auf Befragen erklärte der Münchener, daß er damit gerechnet habe, die 250 Stundenkilometer zu überbieten, allerdings nicht in dieser Höhe.
Schluhschietzen des Gaues Hessen der Kternkaliberschühen.
Der Gau Hessen des Reichsoerbandes Deutscher Kleinkaliberschützenverbände, Fachgruppe 2 des Fachamts Schießen des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen, hielt am Sonntag in Homberg (Oberhessen) sein diesjähriges Schlußschießen ab. Die 100 besten Schützen des Verbandes, in drei Ausscheidungskämpfen im Laufe des Sommers bewährt, waren dazu zusammengezogen. Sie fanden in der schönen alten Stadt gastliche Aufnahme und auf dem mustergültigen neuen Schiehstand günstige
Herr Joh. Feller V., Landwirt
Mitglied unseres Aufsichtsrats.
Henne fuhr 256,04 Stdkm....
Der Münchener Motorradfahrer Ernst Henne unternahm, wie wir bereits kurz berichteten, am Freitagvormittag auf der Reichsautobahn Frankfurt a. M.—Darmstadt einen Angriff auf die von ihm gehaltenen Weltrekorde über einen Kilometer und eine Meile mit fliegendem Start. Henne durchfuhr dabei mit seiner 750 Kubikzentimeter BMW.- Maschine den Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 256,04 Stundenkilometer und die Meile mit einem Mittel von 252,83 Stundenkilometer. Die alten Höchstleistungen waren für den Kilometer 246,069 und für die Meile 246,013 Stundenkilometer.
Die Fahrten fanden zwischen den Kilometersteinen 4,8 und 9,4 statt. Ernst Henne benutzte seine alte 750-Kubikzentimeter-Kompressor?BMW- mit Strom- linien-Derkleidung, mit der er schon die Rekorde des Vorjahres aufstellte.
die Gießener alles aufbieten, um zu einem Siege zu kommen. Die Dillenburger Mannschaft ist auch spielstärker als die bis jetzt erzielten Ergebnisse vermuten lassen und gerade gegen die Hiesigen waren sie immer in Form und zeigten Leistungen, die über ihrem durchschnittlichen Leistungsstand lagen. Die Gießener müssen dieses Spiel ohne Szponik und Erb bestreiten. Gerade der Ausfall Szponiks, der die treibende Kraft im Angriff ist, sollte sich am stärksten bemerkbar machen. Unter Würdigung dieser Umstände muß der Ausgang als offen bezeichnet werden.
VfB.-R. II muß nach Grünberg und kann erste Punkte sammeln. Die dritte Mannschaft empfängt Allendorf und sieht damit einem harten Kampfe entgegen. Die erste Jugend spielt in Heuchelheim und trifft auf einen schwer zu schlagenden Gegner.
___Teutonen sollen in Sinn zu keinem Punktgewinn kommen können. Auch die Frohnhäuser werden sich, zumal auf eigenem Platze, keinen Punkt von Niedergirmes nehmen lassen. In Wetzlar steigt das Lokalderby. Es dürfte hart um den Sieg gerungen werden. Ein Unentschieden wäre keine Ueberraschung. 1900 wird in Bissenberg alles aufbieten, um nicht durch eine Niederlage den Anschluß zu verlieren. Die VfB.-R. können Dillenburg schlagen, aber ihr Sturm muß Leistungen zeigen.
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liche Mannschaft des Jägerbataillons Kassel, die bei den Bezirksschießen am besten von allen abgeschnitten hatte, mit 719 Ringen, Cölbe mit 712, Frankfurt a. M. „Allianz" 703, Wiesbaden-Schierstein 678, Blitzenrod 629, Thalitter 622 Ringe. Landesmeister der Altschützen wurde Manegold, Cölbe, mit 158 Ringen.
Unter den Jungschützen erschoß die Mannschaft der Forstschule Schotten mit dem für die Jugendklasse sehr guten Ergebnis von 640 Ringen die Landesmeisterwürde. Sie erhielt neben einer Mauserbüchse ein schönes Jagdbild als Ehrenpreis. Ihr folgten die Mannschaften von Lanzenhain mit 627, Korbach „Horrido" 589, Marburg „Reichsbahn" 588 usw. Die Einzelmeisterschaft der Jungschützen fiel an Heinrich Schultze, Vasbeck, mit 145 Ringen.
Zahlreiche wertvolle Ehrenpreise, teilweise Stiftungen von Firmen und von Freunden des Sportes, unter denen die Stadt Homberg mit einer schönen Plakette des Führers besonders genannt fei, konnten verteilt werden.
Beim Schießen der Kreissportleiter (3 Schuß stehend freihändig) erschoß Herr Otto C h r i st - Bieber den ersten Preis mit 33 Ringen.
Kurze Gportnotizen.
Aus dem Reichsstädtekampf im Kleinkaliberschießen ist wiederum Berlin mit 3265 Ringen von 3600 möglichen als Sieger hervoraeganaen. An dem Wettbewerb beteiligten sich die Mannschaften von 58 Städten.
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00 Gambach, 27. Sept. Die Gesamtbau. summe für unsere im vergangenen Jahr im Innern wiederhergestellte Kirche betrug 8900 Mark. An freiwilligen Spenden sind innerhalb Jahres- frist fast 8000 Mark aufgebracht worden. Eine Kollekte am diesjährigen Kirchweih-Sonntag, die für diesen Zweck bestimmt war, ergab den Betrag von 114,50 Mark. Es verbleibt nun noch ein Rest von 800 Mark zu decken. Unsere etwas über 1400 Seelen zählende evangelische Gemeinde hat hiermit ihre Opferbereitschaft und ihre Liebe zu ihrer Heimat- kirche in reichem Maße bewiesen. — Seit kurzer Zeit haben wir in unserer Gemeinde eine K l e i n - Kinde r s ch u l e, die im evangelischen Vereinshaus untergebracht werden konnte. Fräulein Hiller ist die Leiterin des Kindergartens. Sie erfreut sich bei ihren Schützlingen und deren Eltern großer Beliebtheit. Am nächsten Sonntag wird im evangelischen Vereinshaus eine Eröffnungsfeier stattfinden. — Die seit einiger Zeit verwaiste ^oliaeibie- nerstelle ist dem Schreiner Heinrich Hoff- mann übertragen worden. Die beiden hiesigen Jakob Wächter und Tobias
nerinnen mit vielen Gästen und verbrachten bei $ Tanz und weiteren turnerischen Vorführungen ! einige frohe Stunden.
+ Grünberg, 27. Sept. In dieser Woche 1 fanden hier Ob st ver st eigerungen statt. Bei 1 der Versteigerung des städtischen Obstes am Mitt- < woch wurden im allgemeinen gute Preise erzielt. 1 Rein zahlenmäßig zeigte dies schon der Gesamt- : erlös, der 931 Mark betrug, gegenüber 1120 Mark in 1934, trotzdem die diesjährige Ernte weit geringer war, als die vorjährige. Weit höher lagen dagegen die Preise bei den am Donnerstag und Frei- tag abgehaltenen Versteigerungen an den vier von hier ausgehenden Provinzialstraßen. Freilich kam auch hier mehr Tafelobst zur Versteigerung. So wurden Sorten wie Boskop, Landsberger, gelber Edelapfel u. a. mit 10 bis 12 Mark pro Zentner am Baum bezahlt. Größere Bäume edler Sorten erbrachten in mehreren Fällen 30 Mark, einmal sogar 40 Mark. Auch das Kelterobst, das meist von Händlern und Wirten aufgekauft wurde, brachte gute Preise. Ebenso wurden auch Birnen, besonders Neue von Poiteau, sehr gut bezahlt. Zwetschen wurden in dieser Woche noch jeden Tag verladen und mit 9 Mark pro Zentner bezahlt.
* Lich, 27. Sept. Heute ereignete sich hier ein schwerer Unfall. Die Hausangestellte Ottilie B e u l e r kam unglücklich zu Fall und erlitt dabei schwere ihnere Verletzungen, die ihre sofortige Ueberführung in die Chirurgische Klinik zu Gießen notwendig machten.
— Aus der mittleren Wetterau, 27. Sept. Um auch im Samenbau unabhängig vom Ausland zu werden und zur Ersparung von Devisen hat die Reichsregierung im Vorjahre zur ver - stärkten Saatzucht aufgerufen. In größerem Maße als früher hat man sich Heuer vor allem dem Klee- und Luzernesamenbau zugewandt. Die trockene Witterung war sehr günstig für die Befruchtung, so daß die Samenernte sehr gut ausfällt. Auf einem Viertelmorgen werden 40 bis 50 Pfund ausgedroschen, vereinzelt noch darüber. Die erstmalig durchgeführten Zuchtversuche mit ewigem Klee (Luzerne) hatten besonders gute Ergebnisse, so daß im kommenden Jahre mit einer Vermehrung der Samengewinnung aus eigener Scholle zu rechnen ist. Das Ausdreschen wird von den Dreschmaschinenbesitzern vorgenom- men, die zu diesem Zwecke besondere Anlagen geschaffen haben. Die Drefchgebühr ist einheitlich auf 10 Mark je Zentner geputzten Kleefarnen festgesetzt. Während das Kleestroh dem Besitzer zurückgeliefert wird, fallen Spreu und Kaff dem Ausdrescher zu. In Bahnwagenladungen werden diese Rückstände an die Zuckerfabriken geliefert, wo sie zur Melasfe- futterbereitung Verwendung finden.
)—( Bellersheim, 27. Sept. Welch große Erfolge durch planmäßige Schädlingsbe- kämpfungsmaßnahmen im Obstbau erzielt werden können, konnte man in diesem Jahre in der hiesigen Gemarkung feststellen. Die Baumbestände zwischen der Straße nach Obbornhofen und der Arais-Münzenberger Straße waren im Dor- srühjahr mit 8proz. DbftbaumfarboHneum behandelt worden und erhielten auch eine Sommerspritzung mit einem amtlich empfohlenen Kupferkalkpräparat. Die Baumpflanzarbeiten wurden durch den hiesigen Ob st - undGartenbauverein unter Leitung der beiden Baumwarte Wilh. Kopf und Adolf Müller sachgemäß durchgeführt und stellten sich auf durchschnittlich 1 Mark je Baum. Beim Ausschlag der Unkosten wurden drei Größenklassen gebildet. Die Auswirkung der Spritzmittel war besonders auffällig zwischen behandelten und nichtbe- pritzten Bäumen. Laubwerk und Früchte sehen ge- und aus, und die Schorfkrankheit war bei stark an- älligen Sorten, wie Wintergoldparmäne, fast Der- chwunden. Wenn man bedenkt, daß die Kosten mit 3 bis 5 Pfund gutem Obst gedeckt werden, so leuchtet ohne weiteres die Wirtschaftlichkeit der Spritzmaßnahmen ein. Infolgedessen konnte bei der von der Landesbauernschaft Hessen-Nassau angeordneten Schätzung des Obstertrages unserer Gemeinde durch den Sachverständigen Kopf ein Durchschnittsernteertrag je Baum mit 20 Pfund angegeben werden, der im ganzen gesehen, einer Mittelernte entspricht.
4- Obbornhofen, 27. Sept. Bei der Ver» ffteigerung des Gemeindeobstes wurden gute Preise erzielt. Es stellte sich der Zentner Aepfel j je nach Sorte auf 5 bis 12 Mark, Birnen kosteten • 4 bis 6 Mark. Der Behang des Kernobstes, wie mach des Steinobstes war verhältnismäßig gering, so daß immer mehrere Bäume zusammen versteigert 1 werden mußten. Der Gemeindekasse floß aus der ' Versteigerung eine Einnahme von knapp 300 Mark j zu. — Einer Anregung des Reichsnährstandes fol-
Die zweite Jugend spielt gegen Großen-Linden. Der Ausgang ist offen. Die Schüler haben gegen Klein- Linden keinerlei Gewinnaussichten.
Spielvereinigung 1900 Ziehen.
Vissenberg Liga — 1900 Liga.
Die Spieloereinigung 1900 Gießen reist am morgigen Sonntag nach Bissenberg. Es ist das dritte Verbandsspiel. Ein Sieg wurde bis jetzt nicht errungen, doch ist auch noch keine Niederlage zu verzeichnen. Wie wird das Ende in Bifsenberg sein? Es kommt auf jeden Fall ganz darauf an, ob es endlich einmal gelingt, die Mannschaft in stärkster Aufstellung antreten zu lassen. Sollte dies der Fall fein, bann ist das Spiel jederzeit offen und die Siegesaussichten sind keinem der Gegner im voraus zuzusprechen. Die Mannschaftsaufstellung für 1900 lautet: Rahn; Zeiler, Lippert; Hammer, Langsdorf, Mank; Wilhelmi, Koch, Schmelz, Heilmann, Birkenbihl.
Die 2. Mannschaft erledigt ihr Verbandsspiel in Rodheim. Es sollte ihr in der jetzigen Aufstellung nicht schwer fallen, die Punkte mit nach Gießen zu nehmen. Der Weg der 3. Mannschaft führt nach Steinberg. Die Zweite des dortigen Vereins ist ihr Gegner. Wenn die 1900er siegen wollen, müssen sie sich von vornherein restlos einsetzen. Die 1. Jugend fährt nach Lollar, die 2. Jugend nach Saubringen, wo ihnen die 1. Jugendmannschaften dieser Vereine entgegentreten. Also diesmal: fünf Fußballspiele — und alle auswärts!
, FC.Teutonia- Wahenborn-Steinberg
Dieder 4 Mannschaften der Teutonen am kommenden Sonntag in Punktekämpfen.
Die Jugendmannschaft, die am vergangenen Sonntag in Heuchelheim zu zwei wertvollen Punkten kam, hat am kommenden Sonntag auf eigenem Platz die Jugendmannschaft der Spieloereinigung
Kampfbedingungen. Der Wettkampf bestand in 15 Schuß in drei Körperlagen auf 50 Meter, gegen die Zwölferscheibe. Das Wetter war gut.
In der Altschützenklasse errang die Mannschaft (zu 5 Schützen) des Vereins Korbach „Freischütz" mit der hervorragenden Ringzahl von 721 die Gaumeisterschaft, die der altbewährte Verein bereits im Jahre 1932 schon einmal erschossen hatte. Der Ehrenpreis des Reichsoerbandes, ein großer Bronzekranz mit Silberschleife, eine Mauserbüchse und Der große Wanderpokal des Gaues werden ihr zuteil. Es folgten dann dichtauf die vortreff-
aend, wurden durch die Gemeindeverwaltung eine Anzahl Nußbäüme in diesem Frühjahr gepflanzt. Sie find gut angewachsen und werden bald der neuangelegten Jungvieh koppel den notwendigen Schatten bereiten. — Im Laufe des vorigen Winters wurden im Wege der Notstandsarbeiten ein Teil der Orts st raßen neu hergerichtet, mit Basaltschotter versehen und eingewalzt. Gegenwärtig wird die stark ausgefahrene Bahnhasstraße ausgebessert. Um den Kuhfuhrwerksbetrieb zu schonen, wird auf die Klopfsteine noch eine Schicht feinen Gruses aufgebracht. — In die Erbhöfe- rolle wurden bis jetzt drei Erbhöfe von hier eingetragen.
Kreis Iriedberg.
ch B u tz b a ch, 27. Sept. Der Reichsbund deutscher Beamten, Ortsgruppe Butzbach, hielt im „CcffL D-Zug" eine Monatsversam.llung ab. Der Leiter der Ortsgruppe, Studienrat Dr. R o e s ch e n , wies nach kurzer Einleitung auf die Wichtigkeit des Hauptthemas.des Abends hin. Anschließend hielt der Leiter der hiesigen NS.-Dolks- wohlfahrt, Lehrer B e p p l e r, einen mehr als ein- stündigen Vortraa über bie nationalsozialistische Dolkswohlfahrt. Er zeigte den grunbsätzlichen Unterschieb zwischen ber Wohlfahrtspflege von einst unb ber Tätigkeit von heute, ging auf bie Einzelausgaben ber NSV. ein und erläuterte bie Sondergebiete, wobei er ben großen Hilfswerken, wie bem Wmterhilfswerk, „Mutter unb Kinb" und dem Tuberkulosenhilfswerk als besondere wertvolle Einrichtungen längere Ausführungen widmete. Bei jedem Einzelgebiete der NSV. kam der Redner auf


