getragenen Sssmeisterschaften des HDW. Meister in der Dreierkombination. Die thüringische Viererbob-Meisterschaft entschieden Schäfer-Lippach auf „Petz" für sich. Die Ueberraschung bildete hier die Niederlage des Deutschen Meisters Bob „Erfurt".
Herber-Baier Europameister.
Bei denEuropameisterschastenim Eiskunst lausen in St. Moritz errang das deutsche Meisterpaar Maxie Herber- Ernst Baier den Titel vor den Oesterreichern Ida Papez-Zwack und den Ungarn Lucie Gallo - G. Dillinger. Bei den Herren wurde wieder der Wiener Karl Schäfer Meister vor seinem jungen* Landsmann
Fritz (Taf par und I. Dunn (England). Der Deutsche Meister Ernst Baier kam auf den vierten Platz.
Nudi ZSmayr übertroffen.
Bei der Leistungsabnahme zum Gewichtheben des ASD. Trier wurde der erst kürzlich von Jsrnayr (München) im beidarmigen Stoßen aufgestellte Weltrekord von 290 Pfund durch den erst 25 Jahre alten Einheimischen O p s ch r u f mit 292,5 Pfund Überboten. Auch die ganze Trierer Mannschaft zeigte sich in glänzender Verfassung, sie bewältigte zusammen 3545 Pfund und übertraf damit die bisher beste Leistung von 1860 München mit 3510 Pfund.
Deutschland-Schweiz 4:0 (2:0).
Vor 60 000 Zuschauern in Stuttgart.
Die Stuttgarter „Adolf-Hitler-Kampfbahn" erfuhr am Sonntag beim 19. Fußball-Länderkarnpf Deutschland — Schweiz ihre größte Belastungsprobe, die sie glänzend bestand. 60 000 Zuschauer, noch nie bei Länderkämpfen gezählt, wohnten dem Treffen bei, das einen 4:0-Sieg der Deutschen ergab und den Schweizern wie in den letzten drei Jahren nicht einmal das Ehrentor einbrachte. Der deutsche Sieg war verdient errungen. Das Spiel brachte nie einen Mißklang, es verlief immer fair und anständig, die Leistungen waren angesichts des schneebedeckten Bodens recht gut. Die deutsche Mannschaft trat auf drei Posten geändert an; Kobierski - Düsseldorf spielte für Fath, Gold- b r un ner- München für Münzenberg und Busch- Duisburg für Schwartz. Die Schweizer erschienen in der gemeldeten Aufstellung.
Das Treffen drückte der Schwabenhauptstadt vollkommen seinen Stempel auf. Zahlreiche Schweizer waren in Sonderzügen nach dem Neckar gekommen, 20 Extrazüge brachten deutsche Schlachtenbummler aus allen deutschen Gauen und schon am frühen Vormittag waren Tausende in der Kampfbahn versammelt. Sie waren allerdings sehr enttäuscht, als wegen des Schneefalls in der Nacht die vorgesehenen Vorspiele ausfallen mußten. Sie wurden aber durch Musik- und Gesangsvorträge unterhalten.
Die Mannschaften.
Schweiz: Bizzozero; Minelli, Weiler; Guin- chard, Jaccard, Lörtscher; Amado, Poretti, Frigerio, X. Abegglen, Jaeck.
Deutschland: Buchloh; Stührck, Busch; Grämlich, Goldbrunner, Appel; Lehner, Sisfling, Conen, Rohwedder, Kobierski.
Zweimal „zwei zu Null".
Das Spiel sah in beiden Hälften je zwei Tore der deutschen Mannschaft. In der ersten Halbzeit gab es anfangs ein recht verteiltes Spiel mit vielen Torchancen, die aber nur Eckbälle ergaben und diese blieben unverwertet. In der 30. Minute fiel der erste Treffer durch K o b i e r s k i, wobei dem
Schweizer Hüter der Ball entglitt. Den zweiten Treffer schoß C o n e n in der 42. Minute aus einem Gedränge nach der achten deutschen Ecke. Conen war es auch, der in der zweiten Halbzeit in der 11. Minute das dritte und entscheidende Tor nach einem selbstlosen Zuspiel Lehners schoß und in der 27. Minute fiel durch Lehner auf Zuspiel (Tonens der vierte Treffer. Auch die Schweizer hatten sickere Gelegenheiten, die aber ausgelassen wurden, sofern nicht die deutsche Abwehr sich diesen Verhältnissen gewachsen zeigte.
Zn der Kritik....
ist zu sagen, daß die deutsche Els ein Gesamtlob verdient. Alle waren auf dem Posten, alle taten ihre Pflicht. Besonders herzuheben seien Stührck und Appel, die sich einen dauernden Platz in der Nationalelf erkämpft haben dürften. Im Sturm waren Conen und Lehner die weitaus Besten. Auch Rohwedder gefiel, Sifsling beschäftigte sich hauptsächlich mit dem Aufbau und Kobierski konnte, ohne zu versagen, Fath nicht ersetzen. Goldbrunner stellte Frigerio vollkommen kalt. Grämlich bot das gewohnte kluge Spiel und Busch und Buchloh waren ebenfalls in bester Form.
Bei der Schweiz war die Läuferreihe körperlich und spielerisch zu schwach. Darunter kitt der Sturm, der in Abegglen und Poretti seine Besten hatte. Die Hintermannschaft war gut und ohne Tadel, lieber jeden Tadel erhaben war auch Schiedsrichter ß e c I e r q.
Unverdiente Niederlage der 8-Männschast.
In Luzern gelang es der deutschen 8-Fußballelf nicht, gegen die 8-Mannschaft der Schweiz erfolgreich abzuschneiden. Trotz besseren Spieles mußten die Deutschen eine knappe und unverdiente 1 ^-Niederlage einstecken. Das einzige Tor des Tages erzielte der Schweizer Dilleter (Bern). Nur 4000 Zuschauer waren Zeuge des Kampfes.
Epielvereinigung4900 verliert mit 5:4.
Das wenig freundliche Wetter des gestrigen Sonntagnachmittaas hatte viele der sonstigen Anhänger des Fußballspiels abgehalten, dem Gastspiel der Gauliga-Mannschast des Kasseler Sportklubs 03 bei her Spielvereinigung 1900 beizuwohnen. Gerade zu diesem Spiel hätte man sich einen lebendigeren Rahmen gewünscht.
Der Kampf endete mit einer knappen, fast unverdienten Niederlage der Gießener. Das Ergebnis konnte ebensogut umgekehrt lauten.
Die Blauweißen bestritten den Kampf in kameradschaftlicher Verbindung mit zwei Spielern des FC. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg, da die erste Mannschaft durch den Ausfall von Lippert, von H o r z, Hammer und Dörr zu stark gehandicapt gewesen wäre und Spieler von unteren Mannschaften nicht herangezogen werden konnten. Lang und Fett, die beide ausgezeichnet im Sturm wirkten, fügten sich überraschend gut ein. Sie trugen wesentlichen Anteil an dem ehrenvollen Ergebnis. Die Kasseler erschienen in ihrer bewährten Aufstellung.
Die Mannschaften traten sich in folgender Aufstellung gegenüber:
Spielvereinigung 1900: Schlarb; Zei- ler, Kaps; Mank, Heilmann, Langsdorf; Wilhelm! Heindach, Schmelz, Lang (Watzenborn-Steinberg), Fett (Watzenborn-Steinberg).
Kasseler Sportclub 03: Ziesse; Engelhardt, Velmete; Methe, Roßbach, Israel; Markert, Kellner, Süß, Peter, Kleim.
Zur allgemeinen Ueberraschung stand die erste Halbzeit fast ausschließlich im Zeichen der Blau- weißen, die in frischen und energischen Angriffen immer wieder vor das Tor der (Säfte kamen und manche gefährliche Situation schufen. Der Tormann mußte des öfteren eingreifen und tat es verschiedentlich mit einigem Glück. Dies um so mehr, als
er sich mit seiner Verteidigung nicht restlos verstand. Trotzdem gelang es den Kasselern in der zehnten Minute den ersten Treffer zu erzielen. Der Halbreckte der Gäste brachte einen zwar wenig scharfgeschossenen, aber gut placierten Ball an, den Schlarb kaum halten konnte. Die 1900er ließen sich durch diesen Erfolg nicht beirren. Unvermindert heftig trugen sie ihre Angriffe vor. Sie bedienten diesmal die Flügel geradezu vorbildlich. Fett hatte des öfteren Gelegenheit, mit sehr präzisen Flanken aufzuwarten. Die Gäste durften sich ihres Erfolges nicht allzulange erfreuen. Schmelz glich in der fünfzehnten Minute aus. Das war das Signal zu weiteren stürmischen Angriffen. Nach wie vor blieben die Platzbesitzer im Feldspiel überlegen. Dor dem Tore waren sie aber wenig glücklich. Die Verteidigung der Gäste war außerdem sehr aufmerksam. Kassel kam in dieser ersten Halbzeit nur wenig zum Zug. Die Durchbrüche waren aber stets gefährlich. Einer dieser Durchbrüche führte denn auch zum zweiten Tor, das Schlarb trotz heftiger Bemühung nicht verhindern konnte.
Nach der Pause änderte sich die Situation vollständig. Im Bemühen, den Sturm durchschlagskräftiger zu machen, hatte man Hainbach in den Sturm genommen. Das erwies sich in der Folge als nicht glücklich. Die Einheit her Mannschaft ging anscheinend dadurch völlig verloren. Die geschlossenen Aktionen wurden immer seltener. Dagegen liefen nun die Kasseler auf und erzielten drei weitere Tore, so daß man bedenkliche Gesichter machte, als das Ergebnis bis 20 Minuten vor Schluß 5:1 stand. Die Situation änderte sich erst wieder, nachdem ein Voll von Schmelz von einem der Gästeverteidiger in das eigene Tor geköpft worden war. Ein drittes Tor fiel durch Wilhelmi, der einen günstigen Augenblick benützte und einschoß, als der Tormann leicht-
ferffg weit f) er ausgelaufen war. Nun wurde es auch im Kreise der Zuschauer lebendiger, deren Laune durch eine steife Nordostbrise etwas gedrückt worden war. Nun hätten sie gerne der Mannschaft noch zu einem Unentschieden verhalfen. Aber alle Aufmunterung konnte dies nicht mehr zustandebringen. Zwar gelang noch ein viertes Tor, diesmal war Lang der Torschütze, zum Ausgleich, der verdient gewesen wäre, reichte es aber nicht mehr. Schiedsrichter Deiß (Nauborn) untadelig.
Fußball im Bezirk Gießen-Oill.
Am gestrigen Sonntag fanden in dieser Gruppe nur zwei Tressen statt, und zwar: Reichsbahn- Tuspv. Dillenburg — DfB.-Reichsbahn Gießen 1:2 (0:1), Oranien 1914 Frohnhausen — Tuspv. Bissenberg 2:2 (1:2).
VfB. Gießen fuhr nicht mit Siegesabsichten nach Dillenburg, da mehrere Spieler in letzter Minute
durch anberwettige Verpflichtungen absagen nmA len. Mehrere Spieler der unteren Mannschaften sprangen ein, die durch Eifer und Energie das Spiel für den Verein mit 2:1 gewinnen konnten» Mit diesem Ergebnis ist VfB. Gießen der Abstiegs« zone entronnen.
Daß die Mannschaft von Fronhausen auf eigenem Platze gefährlich ist, steht fest. Um so mehr ist anzuerkennen, daß Bissenberg noch ein unentschiedenes Resultat herausholte.
Fußball der Gauliga-Mannschafien.
Gau Nordhessen: Spielverein Kassel Hanau 93 1:1; Spvgg. Langenselbold — Germania Fulda 1:3; Hessen Hersfeld — VfB. Friedberg 1:3.
Gau S ü d w e st: Union Niederrad — Sportfr. Saarbrücken 1:1; FC. Kaiserslautern — Saar Saarbrücken 1:2; Borussia Neunkirchen — Phönix Ludwigshafen 3:1; Offenbach — FK. Pirmasens 5:0.
1900 unterliegt dem W.47 Wetzlar 5:10.
Das mit allgemeiner Spannung erwartete Verbandsrückspiel zwischen 1900 und dem vorjährigen Gaumeister Tv. 47 Wetzlar endete überraschenderweise mit einem deutlichen 10:5-Sieg der Wetzlarer Turnerschaft. Um es vorweg zu nehmen: der Sieg war verdient, allerdings hätten die 190er die Tordifferenz wesentlich geringer gestalten müssen. Das Treffen selbst stand spielkulturell auf sehr hoher Stufe und wurde auch jederzeit anständig durchgeführt.
Halbzeit 4:4.
Kurz nach Spielbeginn konnte man schon feststellen, daß sich die Gäste gut zusammengefunden hatten und gefährliche Angriffe einleiteten. Ein solcher wurde in der fünften Spielminute von dem ausgezeichneten Wetzlarer Mittelstürmer zum ersten Erfolg für seine Farben abgeschlossen. Die Spielvereinigungsleute gaben sich nun auch viel Mühe, und der Halbrechte Wlodarek konnte alsbald gleichziehen. Der Kampf wogte nun auf und ab. Abermals gingen die Turner in Führung. Aber auch 1900 legte ein gutes Spiel hin. Nachdem Krüger zum 2:2 eingesandt hatte, war es Steines, der für den verhinderten Schott II den Mittelstürmerposten innehatte, vergönnt, den Führungstreffer zu erzielen. Die Freude währte nicht lange. Ein Strafwurf brachte die Wetzlarer wieder bei und kurz darauf durch ein viertes Tor in Front. Da kurvte unmittelbar vor Halbzeit 1900s Linksaußen Schüler nach innen und zwang durch prächtigen Wurf den Wetzlarer Hüter zur Kapitulation.
"" Der Sieg der Gäste.
Nach dem Seitenwechsel hatten die 1900er schon dadurch einen schweren Stand, daß sie gegen den wieder stärker auftretenden Wind spielen mußten. Die Gäste machten sich dies zunutze, liefen aber auch
andererseits rein spielerisch zu einer Form auf, dis zu Erfolgen führen mußte. Mit einem 25-Meter- Wurf, auf den Enders im 1900er-Tor nicht ganz gefaßt war, fing's an. In fast regelmäßigen Abständen folgten nun bis kurz nach Mitte der zweiten Spielhälfte noch weitere fünf Wetzlarer Tore. Die Spielvereinigungsleute hielten anfangs gut Widerpart, aber als im Sturm nichts Rechtes mehr gelingen wollte, wurde auch die Hintermannschaft nervös. Allerdings hatte der Wetzlarer Schlußmann verschiedentlich viel Glück. So gingen Würfe von Wlodarek und Steines an den Pfosten bzw. die Latte. Gegen Schluß des Spieles wurden die Gäste nun wieder besser in Schach gehalten, und Schüler konnte sogar auf eine weite Vorlage hin ein fünftes Tor für die Blauweißen erzielen.
Zur Mannschaftskritik
ist ZU sagen, daß Wetzlar die zweifellos bessere Elf ins Feld stellte. Die Mannschaft hat ausgezeichneten Zuwachs erhalten. Ueberragenb sowohl in der Spiel- auffassung als auch im Torwurf der Mittelstürmer Pape. Auch die Wetzlarer Verteidigung, vor allem Bärwinkel, war in ausgezeichneter Form.
Die 1900er lieferten, im großen und ganzen gesehen, keine schlechte Partie, bestimmt nicht in der ersten Halbzeit. Nachher wurde allerdings wieder in alte Fehler verfallen (zu weites und dadurch ungenaues Abspiel und zu langes Ballhalten im Sturm). Das Fehlen von Schott II machte sich in der Fünferreihe doch stark bemerkbar. Eine gute Leistung bot Walther (VfB.-Kurheffen Mar- bürg) als Schiedsrichter.
*
Weitere Ergebnisse der Handball-Gauliga llordhessen Tv. 61 Eschwege — Kurhessen Kassel 7:7; Tv.
Kirchbauna — Tura Kassel 5:1.
Wirtschaft.
Rhein-Mainische Mittagsbörse.
Tendenz fest.
Frankfurt a. M., 26. Jan. Die Börse lag auch am Wochenschluß fest, die Umsatztätigkeit hielt sich im ganzen gesehen aber in engen Grenzen
Am Rentenmarkt bestand noch abwartende Haltung, das Geschäft beschränkte sich hier meist auf den Ausgleich von Spitzenbeträgen zwischen den Banken, während die Kundschaft infolge der Notierungspause für die vom Konversionsgesetz betroffenen Papiere feine Betätigung hat. Ab heute, Montag, versteht sich die Notierung für die vorgenannten Papiere zum neuen Ainsfuß von 4% v. H. einschließlich Bonus, die Stückzinsberechnung erfolgt bis 31. März 1935 zum alten Satz. Von den variablen Rentenwerten wiesen Altbesitzanleihe auf neue Umtauschhoffnungen eine Befestigung auf 113 (111,90 v. H.) auf, doch war die Umsatztätigkeit hierin verhältnismäßig klein. Stahlverein-Bonds erhöhten sich auf 97,25 (97), Zinsver- aütungsscheine auf 90 (89,90), auch Kommunal-Um- schuldung konnten sich um 0,10 v. erhöhen. Schwächer lagen dagegen späte Reichsschuldbuchför- berungen 1. und 2. Ausgabe mit je 99,75 (100).
Der Aktienmarkt setzte seine Befestigung bei etwas größerem Geschäft in Montanwerten fort. Der Abschluß der Friedr. Krupp AG. mit 6,5 Mill. Mark Gewinn sand starke Beachtung und bot der Gesamtbörse etwas Anregung. Gelsenkirchen, Klöckner und Mannesmann zogen je 1,50 v. H., die übrigen Werte meist bis 1 v. H. an. Ilse Genuß kamen mit 124 (zuletzt 121,50) zur Notiz. Am Elektromarkt blieben Versorgungswerte bevorzugt, wobei Bekula 0,25, Gesfürel 0,75, Lahmeyer 0,25 und Lechwerke 1,50 v. H. gewannen, ferner erhöhten sich Schuckerf um 0,65, während Siemens und AEG. bis 0,50 v. H. nachgaben. Am Chemiemarkt eröffneten Deutsche Erdöl und Rütgerswerke je 1,25, Metallgesellschaft und Scheideanstalt je 0,50 v. H. fester.
Goldschmidt gaben 0,50 v. H. nach, während IG.» Farben zunächst noch nicht 3ur Notiz kamen. Zell- ftoffpapiere lagen weiter höher, Aschaffenburg plus 1,13, Waldhof plus 0,50 v. H. Schiffahrtspapiere zagen bis 0,25 v. H. an, außerdem gewannen Daimler, Eßlingen Maschinen und Moenus Maschinen bis 0,25 v. H. Mehr befestigt waren Deutsche Linoleum mit plus 1,75 v. H. und AG. für Verkehr mit plus 1,50 v. H., Reichsbankanteile setzten 0,50 vom Hundert höher ein, Hanfwerke Füssen blieben mit 71,50 v. H. unverändert.
Im Verlaufe war die Haltung nur wenig verändert, vereinzelt zogen Montanpapiere noch leicht an, Stahlverein aber 0,40 v. H. leichter. Fester waren nochmals Bekula bis 141 (139,75). JG.-Far- beninbuftrie kamen schließlich bei sehr kleinem Umsatz mit 142,90 (142,75) zur Notiz. Der Kassamarkt lag zumeist fest. U. a. erhöhten sich Bronze Schlenk auf zirka 48 (gestrige Tage 44, I. K. 38,50), Seil Wolff auf zirka 59 (57), Aschaffenburger Buntpapier auf zirka 56 (54,25) und Kahlgrund Eisenbahn auf zirka 11,50 (9).
Der Rentenmarkt hatte auch späterhin nur kleinen Umsatz zu verzeichnen, wobei Altbesitz bis auf 113,90 v. H. anzogen, sonst aber die Kurse unverändert lagen. Späte Schuldbuchforderungen bröckelten erneut ab auf 99,50 und Reichsbahn-VA. tarnen mit 119 (119,25) zur Notiz.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
F r a n k f u r t a. M., 28. Januar. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1047 Rinder (356 Ochsen, 107 Bullen, 310 Kühe, 274 Färsen), 503 Kälber, 69 Schafe, 3370 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 20 bis 37 Mark, Bullen 22 bis 36, Kühe 12 bis 34, Färsen (Kalbinnen) 22 bis 38, Kälber 22 bis 42, Hammel 32 bis 36, Schweine 34 bis 53 Mark. — Marktverkauf: Rinder langsam, Kälber, Hammel und Schafe ruhig, Schweine mittelmäßig.
Die hinter den Papieren
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß« kurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß« kurs
Schluß!. Mittagbörse
Z)atum
25.1. | 26.L
25.1.
26.1.
6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 6% ehem.7% Dt.ReichSanl.v.1929 5Vi% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablos.-Schuld mit
AuSlos.-Rechten .............
Desgl. ohne AuSlos.-Rechte......
6% e^em.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
6% Hess. LandeSbank Darmstadt
Gold R. 12..................
6’/j% Hess. LandeS^ypothekeu- bank Darmstadt Ltqut.........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar btS 1936
6/1% ehem. *Vt% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Piandbriefe.......
6y,% ehem. 4Vt% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....
6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
Gteuergutsch. Verrechnungskurs..
*% Oesterretchtsche Goldrente...
4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische StaatSrente v. 1910 4'/2% desgl. von 1918..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911
4% Türkische B og dadbahn-Anlethe
Serie l•••••••••••••••••••••
99
111.9
104.5
1.25
8
7.8
7.9
10.4
e
98.9
100.2
113.9
100
104.5
28 1.25
7-9 7.6 7.9 10-65
—
8
98.9
100-65
111.9
104-5
28.25
1.3
7.9
7.9
7.9
10.5
98.9
114
99.5
104.5
28.25
1.25
7.9
7-85
7-85
10.75
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
6ambutg.ölmeri!a»$a!et .... Hamburg-Südam. Dampfschiff Hansa-Dampfschiff..........
29
29
o
51-75
Buderu» .
o
38.25
124
29.25
IMS l SttdurticheiLmI«
50.13 65-75
76-5 78 160
29.13
24.5
28.75
24.5
92-5
104
71-75
102
85.25
38.5
197
158.5
147
158
147
159.5
147
91.5 102-75
70.4
100-5
31.25
84.5
106
76.75
76.5
78
160
31
84.9
106.5
76.75
51.75
115.5
53.5
71.4
0
0
12
. C , 0 , 0 , 0 , 0 , 7 . 0 . 0 > 0 > 0
10
102.4
52-13
117
52.65
70.75
128.5
50.13
65.75
90.5
38-75
197
158.5 147
63.11
80-76
30.4
139-5
105
116
84.5
112
110.5
98.65 142-5
31
83 105-5 76.75
78
79
160.5
93
104
72
101.5
30-13
139.25 105-5
116.25
84.13
114.5
111
98.9
143
119.75
31 82.75 105.5 76.25
30.4
140.25 105-75
117.75
84-5
115.13
111
99.25
142.75
120.5
53
70.25
o 0
0 6
6
51
67.25
78
79
160.5
30.5
140.5
105.75
117
85
114.75
111
99.25
142
120
103.13
52 115.5 53.65 70.25 129.5
50.9 65-5
90.7% 38.25
Grttzner
SRainfraftroede Höchst a.DL«
Schultheis Patzenhofer .....
Alu (Allgemeine Kunstseide)
Deutsche Erdöl' Gelsenkirchener
92.5 103.13
70.65
100.65
85
149 122-75
83
. 0
. 0
0
0
0
0.632 58-29 0.196 3-053 54.72 81.38
12-26 5-415
16.45
168.57 21-34 0.714 5.661 61.60 49-05
11.12
63.19 80.88
34.08 10.42
2.518
123.5 84-5
Brief 2.485 58.20 54.63 12.235 16-43 168.49 21-19 61.56
Hemberg...........
Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas.......
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum... Orenstein L Koppel .. Leonhard Tietz Ehade Attumulatoren-Fabrü
Eontt-Gummt
Norddeutscher Lloyd 2L®. für BerkebrSwesen 2Üt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto»
Gesellschaft...............
Dresdner Bank RetchSbank ................*i
Brüssel.....
Rio de Jan.. Sofia......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
HelsingforS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Javan ......
Jugoslawien
Oslo.....:
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanten.... Prag.......
Budapest ...
Reuyork...
A.E.S.......................
Bekula
Zektt. Lteferungsgesellschaft... 6
Licht und Kraft .............
g:lten & Guilleaume o
efellsch.f.Elektt.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität....... 6
Schuckeri L Co...............
Siemens L Halske
Lahmeyer L Co
Harpener
Hoesch Eisen-Köln-Neuesseu
Ilse Bergbau
Ilse Bergbau Genüsse
Klücknerwerke ...............0 83.25
Marwrsmamr-Rohr« (MMm J
Frankfurt a. M.
Serkin
Schluß« kurs
Schlußk. Abend« börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag» börse
Datum
25.1.
26.1-
25.1.
26.1.
Mansfelber Bergbau ..
.......0
91.4
92.75
92
925
Kokswerke...........
.......0
w—
——
101.65
102.25
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen
.......0 .....10
55.75
215
56.5
215
55-65 216
56.5
216.4
Rhetnstahl...........
.......0
92-5
93
92.75
92.5
Bereinigte Stahlwerke.
.......0
47
47.4
46.75
47.4
Otavi Lstinen ........
.......0
12-5
12-75
12-5
12.25
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
110-25
•—
110.75
112-25
Kaliwerke Westeregeln.
.......6
109
110-13
109.5
Kaliwerke Salzdetfurth
.....lYt
—
151
151-5
151
I- ®. Farben-Jndustrie Scheideanstalt........
.......7
.......9
142.75
206
142-65 206.5
142-5
143
Goldschmidt .........
.......0
93
92.5
92-5
93
Rütgerswerke........
.......0
99
100.25
99.4
100
.......0
91.5
92
91.5
92.25
Philipp Holzmann ....
.......0
82-9
83.25
82-25
83.5
Zementwerk Heidelberg Cementwert Karlstadt..
.:::::: X
111-25 127
110
127
-
Frankfurt a. M.
Serlln
Schluß» lurs
Schlußk. Abend« börse
Schluß« lurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
25.1-
26.1.
25.1.
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8
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6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
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__
4tz%Rumän.vereinh.Rentev.l913
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7
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4.35
4.35
4.3
4.3
2 %% Anatolier ...............
35-4
35.5
35-25
35.25
Devi
enmarft Berlin — Frankfurt a.M.
25-Zanuar
26-Ianuar
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Amtliche Notierung
Geld | Brief
0.628
0.632
0.628
58.17
58-29
58.17
0.194
0.196
0.194
3-047
3-053
3-047
54-71
54-81
54.62
81.22
81-38
81-22
12-25
12-28
1223
5.41
5-42
5.405
16-41
16-45
16.41
168-25
168.59
168.23
21-30
21-34
21.30
0-713
0-715
0712
5-649
5-661
5.649
61-58
61-70
61.48
48-95
49-05
48.95
11.12
11-14
11.10
63-17
63.29
63.07
80-72
80.88
80.72
34-01
34.07
34.02
10-40
10.42
10.40
M —
■■■
•*—
2-513
2-519
2.512
Banknoten.
2eriin,26-Ianuar
Geld
Amerikanische y toten..............
Belgische Noten..................
2.465
57 96
Englische Noten ... .... ........
54-41
12-195
16-37
167.81 21-11
61.32
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten..
Norwegische Noten ...........
Deutsch Oesterreich, 4 100 SchMina
Rumänische Noten ........ 7
Schwedische Noten ...............
62.85 80-44
3W
Schweizer SZotcn.............1..^
spanische Noten


