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Dr. Goebbels zum 30 Januar.
Reichsminister Dr. Goebbels erläßt f o l - ende Bekanntmachung:
Die Arbeit des VDA.
Probleme der Bolkstumspolitik auf der Hauptversammlung des VDA.
Niemals wäre es zu einem 30. Januar gekommen, wenn Adolf Hitler und feine Getreuen in
Die Zahl der Todesopfer der die Vereinigten Staaten heimsuchenden Schneestürme und der Kältewelle hat sich auf 180 erhöht. In dieser Zahl sind die 25 bei der Überschwemmungskatastrophe auf dem Mississippi ums Le«n ge-
Berlin, 25. Ian. (DNB.) Reichsbankpräsident Dr. Schacht sprach am Freitagabend im Rundfunk über die Zinssenkungsaktion
Es handelt sich darum, führte Dr. Schacht u. a. aus, daß allen Inhabern von Pfandbriefen und Kommunal-Obligationen der Hypothekenbanken und der öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute vom 1. April 1935 ab nicht mehr 6 v. H., s o n d e r n nur 4,5 v. H. Zinsen bezahlt werden, und daß diese Zinsersparnis von anderthalb v. H. jährlich d e n Hypothekenschuldnern in vollem Umfange zugutekommen soll. Da sich diese Aktion auf Wertpapiere im Betrage von rund acht Milliarden RM. erstreckt, so bedeutet für die deutsche Volkswirtschaft die Zinsentlastung eine jährliche Erleichterung von rund 120 Millionen Mark. Das ist ein Betrag, der für Die weitere Belebung unserer gesamten deutschen Wirtschaft von erheblicher Bedeutung ist. Die letzt em- qeleitete Aktion ist ein wohlüberlegter Bestandteil nationalsozialistischer Politik. Diese Politik geht aus von der Vermeidung aller gewaltsamen Eingriffe. Nachdem wir durch Maßnahmen, die niemals den Besitz und die Erwerbskraft des einzelnen angetastet haben, dcn Kapitalmarkt einer Gesundung entgegengeführt haben, reist jetzt als eine erste große Frucht eine Herabsetzung des Zinsfußes in dem Umfange, den ich vorhin genannt habe. Dieser Erfolg wäre sicherlich nicht Zustandekommen, wenn die Regierung nicht in ihren Bemühungen von dem vollen Verständnis und der willigen Mitarbeit des Volkes, insbesondere auch der wirtschaftenden Kreise unterstützt worden wäre, Ich zweifle nicht, daß diese Unterstützung, dieses Mitgehen und dieses restlose Vertrauen in die Staatslenkung unseres großen Führers und Volkskanzlers a u ch d e r
Bomb Merien natmei»
fetzigen neuen Aktion zuteil werden
ihrem Kampf um Volk und Nation eins außer Acht gelassen hätten: die stete Opferbereitschaft, das tägliche Opfer für die gemeinsame Sache. Sie setzten alles ein, sie gaben alles her, um endlich den schönsten Sieg an ihre Fahnen heften zu können. Der Jahrestag des 30. Januar iückt heran, alle Gedankey kreisen um das große Ereignis, das uns einen grundlegenden innerpolitischen Umschwung und damit dem deutschen Volke in der Gemeinschaft der Nationen eine völlig veränderte, Respekt einflößende und Achtung gebietende Stellung brachte. Es genügt, sich der Bedeutung jenes Januartages zu erinnern, um für die Fülle der vor uns stehenden Aufbauarbeit auf allen Gebieten, die sich denken lassen, neue Kraft zu schöpfen. Siegesfeiern zu begehen, sei der Zukunft überlassen. Denn noch gilt es, Not und Elend zu bekämpfen, Arbeit zu schaffen und Erwerbslosen Beschäftigung zu geben. Wie sollten wir auch zu einer reinen Siegesfreude kommen, wenn wir wissen, daß es draußen im Lande noch Tausende und aber Tausende Volksgenossen gibt, die kaum das Nötigste zum Lebensunterhalt haben? Ihnen tatkräftig d e i zuspringen, das ist der Leit- und Grundgedanke, des 30. Januar, der allen Bedürftigen eine Sonderzuweisung an Lebensmitteln und Brennstoffen gibt. Nur eine besondere Kraftanstrengung ist diese Zuwendung, der Kampf selbst geht unentwegt weiter. „Opfern und spenden!" — das sei unsere Losung, denn die ungehemmte Spende bringt schließlich den Sieg über das noch immer herrschende Massenelend. Und dieser Sieg muß uns werden, er wird uns zufallen, weil um ihn in der besten Kampfstellung, der der umfassenden Volksgemeinschaft, gerungen wird.
Gammewerbot
für den 30. Januar 1935.
Der 30. Januar im Zeichen des sozialen Gedankens
Deutschland Hilst seinen ärmsten Söhnen am 2. Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution.
Wei andern. Sas Fieber. Behandlung
häufige Erip die Erkältujß
Präsident Rhode verläßt das Gaargebiet.
Saarbrücken, 25. Jan. (DNB.) Der schwedische Präsident der Abstimmungskommission, Rhode, hat Freitagabend endgültig das Saarqebiet verlassen, um eine Erholungsreise nach dem Süden anzutreten. Bei seinem Abschied äußerte sich Rhode sehr befriedigt über den Verlauf einer hiesigen Tätigkeit und ihren glücklichen Abschluß. Mit dem gleichen Zuge reifte der schwedische Generalsekretär der Abstimmungskommission H e l l - st e d t, mit seiner Gattin ab. Zur Verabschiedung hatten sich der schwedische Rittmeister Graf R o s e n, der schwedische Kreisrichter von Benrnch und der stellvertretende Generalsekretär der Ab timmungs- kommission, der Schweizer Professor V e 11 e m a i n,
Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Zinskonversion.
Aeußerungen des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht.
der Landesleitung sofort wieder angetreten, ohne von dem ihm angebotenen Erholungsurlaub Gebrauch zu machen.
Das Jungvolk am Berliner Ehrenmal.
Berlin, 26. Jan. (DNB.) Nachdem am Donnerstag auf der Marienburg in Ostpreußen die Jungbannfahnen aus dem ganzen R e i ch g e w e i h t worden sind, trafen am Freitagabend die Berliner Jungbahnnfuhrer mit den Fahnen auf dem Bahnhof Friedrichstraße em. Etwa 1000 Mann Jungvolk geleiteten die Fahnen im Fackelzuq durch das Brandenburger Tor über die Linden zumEhrenmal. Hier waren als Ehrengäste zahlreiche Vertreter der Bewegung und der Behörden erschienen. Nach dem Aufmarsch der Fahnen legte der G e b i e t s j u n g v o l k f u h r e r Friedrich Ruprecht Hainer am Ehrenmal einen Kranz nieder. Hierauf hob der stellvertretende Gauleiter, Staatsrat G ö r l i tz e r , in einer kurzen Ansprache hervor, daß es an der Jugend liege, fortzusetzen, wofür Millionen von Mannern einst gefallen seien. Beim Abmarsch durch die Wilhelm- straße zeigte sich in der Reichst« n zl e i, vor der im strömenden Regen em kleines Platzkonzert stattfand, auch der Führer.
Eröffnung der Fernschreiberanlage des Reichspropagandaministeriums.
Reichsminister Dr. G o e b b e l s eröffnete den Betrieb der Fernschreiberanlage, die er als Verbindung zwischen dem Relchsministerlum für Dolksaufklärung und Propaganda und seinen sämtlichen Landesstellen sowie der Relchspropaganda- leitung der NSDAP., München, anlegen liefe. Die-
politische Giftmischerei.
Keinerlei Truppenzusammenziehungen in Ostpreußen.
London, 26. Jan. (DNB.) Der „Evening Standard" veröffentlicht eine aufsehenerregende Erklärung, die angeblich der litauische Gesandte in Berlin, Dr. Jurgis Shaulys, dem Berliner Vertreter des Blattes abgegeben hat. Shaulys habe u. a. gesagt: „Die in Ostpreußen garnisonierten deutschen Truppen beliefen sich früher auf 3000 Mann. Sie umfassen jetzt 50 000 Mann reguläre Truppen und 50000 Freiwillige. In Tilsit sind reguläre deutsche Truppen zusam mengezogen worden. Zwei neue Jnfanterie- bataillone, ein Bataillon Landespolizei und drei Artillerieabteilungen mit 25 Geschützen sind nach Tilsit gelegt worden. Längs des NiemenilUsses hat ebenfalls eine Truppenzusammenziehung stattgefunden. Die freiwilligen Streitkräfte bestehen aus SA.- unb SS.-Leuten sowie aus 30 0 0 0 Landwirtschaftsarbeitern, die aus den Städten hergebracht und militärisch ausgebildet wor-
eingefunden.
volizeiinspekior Tilk hastentlaffen.
Saarbrücken, 25. Jan. (DNB.) Der Unter- fuchungsrichter des Obersten Abstimmung-g°r>chs- hafes hat den Poliz-nnfpektor von Scha Hausen T lk aus der Ha t entlassen. TUk halle in & Nacht zum 21. Januar d°n Emigranten Meyer aus Schaffhausen, als er lener tung mit der Waste in der §°nd Wider st a nb leistete in Notwehr e r s ch o s s e n. Herrn Heimburger hat man es anscheinend 3" verdau em daß sich der Oberste Ab tirnrnungsgenchtshof der dafür 'in keiner Weife zuständig ist, mit der Ang - tegenheit befaßte. Das Abstimmungsgencht muhte aber die Angelegenheit zustandigkeitshalber den ordentlichen Gerichten überweisen, die nunmehr, hoffentlich bald, den völlig klaren Fall sofort te 219u"Grund der Amnestie ist auch der wegen angeblicher politischer Delikte vom Obersten Abstun- mungsgerichtshos zu der übermäßig harten (Je sängmsstrafe von 7 Monaten verurteilt- Hau - meisterder Deut chen Front, Karl Jager, 7us dem Gefängnis en Half en worben, Jäger, der sich selbst nie schuldig fufjlte, bat es wiederholt abgelehnt, daß seinetwegen ein Gnadengesuch eingereicht werde. Er hat nach der Ent, lalsung aus dem Gefängnis feinen Dienst in
kornmenen mit einbegriffen. Hunderte von Flüchtlingen find infolge der eisigen Kälte an Influenza und Lungenentzündung erkrankt. Anhaltende Regenstürme im Staate Washington und Britisch-Columbien verursachten neue Erdrutsche, so daß fast sämtliche Verbindungen unterbrochen sind. Mehrere Städte, darunter Vancouver, sind von der Außenwelt abae« schnitten. Zahlreiche Brücken sind durch Hochwasser und Eistreiben fortgerissen worden.
Freiwillige Ueberstundenarbeit für das Winterhilfswerk an der Saar.
Um den deutschen Volksgenossen an der Saar den Dank für ihre bewunderungswürdige Haltung im Abstimmungskampf zu beweisen, hat die gesamte Gefolgschaft der Mercedes- Büromaschinenwerke AG. in Cella- Mehlis einschließlich Kundendienst, Werkstatt Er- furt, beschlossen, zur Unterstützung des W i n t e r h i l f s w e r k s der Saarbevölkerung in ganz besonderer Weise beizutragen. Beginnend mit der letzten Januarwoche soll bis zur letzten Märzwoche eine unbezahlte U e b e r = stunde in jeder Woche von jedem Mitglied der Gefolgschaft, gleich ob es in der Werkstatt oder im Büro ist, geleistet werden. Der Gegenwert dieser freiwilligen Ueberstundenarbeit wird an das Winterhilfswerk im Saargebiet abgeführt. An den Tagen der Ueberstundenarbeit werden die Werksgebäude Flaggenschmuck tragen.
Ein Klavier für ein Saarkind.
Der Verband Deutscher Klavierhändler in Dresden hat, wie man uns schreibt, aus Anlaß des überwältigenden Treuebekenntnisses des Saarvolkes ein neues Piano mit der neuen Musophotbe- leuchtung für ein musikliebendes armes S a a r k i n d zur Verfügung gestellt. Die Auswahl des Kindes bleibt den Regierungsstellen überlassen. Die Melodie des Saarliedes auf diesem Piano wird immer besondere Erinnerungen wachrufen.
Unter dem verdacht des dreifachen Giftmordes verhaftet.
Berlin, 24. Jan. (DNB.) Jrn weiteren Verlauf der Hauptversammlung des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland wurden die grundlegenden Fragen der Dolkstumspolitik durch Sachberichte behandelt. Der Bundesleiter Dr. Hans Steinacher wies darauf hin, daß erst in der nationalen Revolution die geschichtlich bis in die Vorbereitungszeit der Freiheitskriege zurückreichende volksdeutsche Bewegung ihre Befreiung von rückständigen und liberalistischen Hemmungen erfahren habe. Wir stehen heute, so fuhr Dr. Steinacher u. a. fort, inmitten einer weitreichenden Neugestaltung auch innerhalb des Auslandsdeutschtums. In pfleglicher Behandlung müssen die wachsenden besten Kräfte der Jungen gestärkt und die notwendige Erfahrung der Alten gewahrt werden. Wir sind im Volksdeutschen Erlebnis vorwärts gekommen, wie mir gerade jetzt Ausländsdeutsche berichtet haben, die im neuen Deutschland auch in den letzten Dörfern der Pfalz und Schlesiens von deutschem Volkstum in der Fremde und von der begeisterten volksdeut- chen Arbeit besonders der Jugend Beweise erlebten. Vor allem wollen wir d e m F ü h r>e r danken, dem wir weiterhin Treuhänder sein wollen für den unverrückbaren Glauben, der unausgesprochen in den Millionen Volksgenossen jenseits der Grenzen wirkt.
Universitätsprofessor Dr. Hugelmann (Münster) sprach über „Die volksdeutsche Aufgabe im Wandel der deutschen Staatsführung". Unioerst- tätsprofessor Dr. Metz (Erlangen) umriß die For- derunges, die an die Wissenschaft für den Volks- tumskampf zu stellen find. Dr. R a s ch h o f e r (Berlin) kennzeichnete den volksdeutschen Gedanken in der neuen Rechtswissenschaft Gesamtdeutsches Wirtschaftsdenken" forderte Dr. Max H a h n. „Die wirtschaftlichen Möglichkeiten im Dolkstumskampf legte Regierungsrat Maß mann dar.
Unter dem Verdacht, seine dreiköpfige Familie vergiftet zu haben, wurde der aus Sosnowitz stammende Paul G r z e s z a l s k i in Kattowitz (OS.) verhaftet. Die Polizeibehörde wurde aufmerksam, als im vergangenen Jahre in kurzen Zeitabständen die Frau des Grzeszalski, sein 14jähriger Sohn und
Der Reichsbeauftragte für das WtzW. S) i 18 e n -1
feld hat folgende Anordnung Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft wurden
vernehmen mit dem Herrn bie Leichen der verstorbenen Familienmitglieder
Volksaufklarung und Propaganda gebe ich bekannt, npi-ffnpf Bei ollen drei Toten
fei'Ä*.Ä'iSÄ'" »M.'iT 1 * w - m— w Hilfslotterie, für die auch a. . 30/Januar J„ Oslo hat der dortige Professor Klaus Han- Lose verkauft werden dürfen. Heil Hitler! hßn mit Versuchen mit dem sogenannten „s ch w e -
------- r en Wasser" am eigenen Körper begonnen, um die Einwirkungen auf den menschlichen Organismus zu erforschen. Der Gelehrte trank 10 Gramm dieses , Wassers" in reinem Zustande, d. h. mit einem Gehalt von 88 bis 99 v. H.; die Menge soll allmählich gesteigert werden. Zu dem Versuch hatten sich eine Reihe von Aerzten eingefunden, die dem Gelehrten alle halbe Stunde Blutproben entnehmen sollen. — Wie erinnerlich, ist im vorigen Jahre für die Entdeckung des schweren Wassers dem amerikanischen Gelehrten U r e y der Nobelpreis verliehen । worden.
Die Veröffentlichung im „Evening Standard" stellt einen besonders üblen Versuch dar, die politische Atmosphäre durch Verbreitung unwahrer Angaben zu vergiften. Sämtliche Angaben über Truppenstärke und die Behauptung von angeblichen deutschen Truppenzusammenziehungen längs der Memel an der litauischen Grenze sind falsch. Richtig ist lediglich, daß organisatorische Aenderungen der Reichswehrformationen in Ostpreußen zu einer Neueintei - lung der Garnisonen geführt haben. SS., SA. und Arbeitsdienst, deren Stärke und Verteilung im übrigen keine Veränderung erfahren haben, haben bekanntlich keinerlei m i I i t ä r i f t, e Aufgaben, und sie als freiwillige Streitkräfte zu bezeichnen, ist eine b e - wußte Irreführung. Wie wir hören, ist der litauische Gesandte sogleich auf das Auswärtige Amt gerufen worden. Er hat erklärt, daß er niemanden ein Interview gegeben und niemanden ermächtigt hat, in feinem Namen irgendwelche Erklärungen in dem von dem „Evening Standard" veröffentlichten oder ähnlichen Sinn abzugeben. Der litauische Gesandte hat um Veröffentlichung dieser seiner Erklärung durch das Deutsche Nachrichten-Büro gebeten.
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Auch in diesem Jahre werden, wie im nergange- nen, am 3 0. Januar, dem zweiten Iah. restag des Durchbruchs der national- ozialistischen Revolution keine rauschenden Feste gefeiert werden. Das deutsche Volk begeht diesen Tag, der in die schwerste Zeit des Winters ällt, vielmehr dadurch, daß es ihn wieder z u einer besonderen Hilfsaktion für eine notleidenden und zum Teil noch nicht in Arbeit befindlichen Volksgenossen gestaltet.
Entsprechend der heute noch vorhandenen Zahl von Bedürftigen und durch das Winterhilfswerk betreuten Volksgenossen gelangen am 30. Januar d. 3. im ganzen Spenden irnWerte von 2 32Hit- Honen Reichsmark zusätzlich zur normalen Leistung des WHW. zur Verteilung. Sie werden angewandt für
1. 14 Millionen Lebensmittel - Gutscheine im Werte von je 1,— Reichsmark;
2. 6 Millionen Kohlengutscheine über 1 Zentner kohlen im werte von je 1,50 Reichsmark.
Das Winterhilfswerk wird die Ausführungs- beslimmungen zu dieser Hilfsaktion bekanntgegeben.
Indem so dem 30. Januar eine einzigartige soziale Würde verliehen wird, ehrt der neue Staat sein nationales Aufbauwerk und damit sich selbst und jeden einzelnen Deutschen.
In Gedanken an unsere noch notleidenden Volksgenossen aber bekräftigen wir in uns allen für jede Zukunft den Entschluß, nicht eher zu ruhen und zu rasten, bis die große Parole des nationalsozialisti- schen Kampfes für jeden Deutschen Wirklichkeit geworden ist:
„Freiheit und Brot!
Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda.
Gez.: Dr. Goebbels.
V v-, Vor Ansteckung schützen XJLV
wird.
Wir wünschen die deutsche Volkswirtschaft von
den schweren Fesseln zu befreien, diel _ stürmischen Zufuhr feucht-milder Ozeanluft, aus einem zu h o h e n Z i n s nivea u für Qm Ureitaq aud) uns zu verbreiteter Regen- jeden Wirtschaftenden und damit auch für jeden führte, ist rasch ein Nachstoß kälterer polar-
Sparer täglich erwachsen. In einem lebe ns-ßu=t gefolgt. Dieser brachte einen Tem- fähigen H a u s - u n d G r u n d b e s i tz liegt peraturrütfgaug Jm 5 Grad und seit der Nacht zum ein Quell dauernder Wohlfahrt. Die Mehrzahl aller L , verbreitete Schneefälle, die im- Gebirge Hausbesitzer wird durch die eintretende Senkung I e Schneesportmöglichkeiten schufen. Der z. Zt. der Hypothekenlasten in die Lage versetzt, reael-1 u reinem ^ern ^ei Finnland liegende Tiefdruck- mäßiger als bisher die notwendigen A u s b e! i e = I bc„anrtiqt die Zufuhr noch kälterer, aus der rungen und Erneuerungen ausfuhren zu Pg^rgegend stammender Lustmassen.
lassen. Der gewerbliche Mittelstand wird Aussichten für Sonntag: lieber Nord durch diese Maßnahme eine besonders fr a f = nQ. ^rdost bringen lebhafte Winde vor, wechselnd t i g e Förderung erfahren, die auf beroölftes Wetter und noch einzelne Schneefälle
sten Massen der Arbeitenden ausstrahlen wird. Auch Aussichten für Montag: Bewölkt bis die Entlastung der Gemeindehaus- uufheiternd und im wesentlichen trocken, bei leb- halte, die aus der Aktion folgt, wird zur w e i - . J^n nördlichen bis östlichen Winden weitere teren Sanierung der k a m m u n a l e n c>^st,unahme.
Finanzen und zur Durchführung bisher gurud- u ßufttemperaturen am 25. Januar: mittags 6,8 gestellter Aufgaben beitragen. Die bisher nur Dors ®rab Eelsius abends 3,2 Grad; am 26. Januar: übergehend geregelte Beihilfe zur H y p o t h e k e n- sorgens 0,9 Grad. Maximum 7,2 Grad, Minimum cntlaft ung der deutschen ßanöroirt- Qrai) — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am schäft erfährt durch das neue Gesetz einen dauern- 25. Januar: abends 3,7 Grad, am 26. Januar: morden Charakter, das setzt Geldmittel frei, die an 2 3 Grad. — Niederschläge 10,8 mm.
anderer Stelle der Wirtschaft nutzbringend emge= Mintersvort
setzt werden können. So wird das neue Gesetz einen n (apfnmt,
Markstein bilden in der weiteren Aufwärtsentwick- Rhon. Wasserkuppe: Nebel, — 0, 40cm @efam [ung der deutschen Volkswirtschaft. Niemand darf schneehöhe, 8 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und sich der Mitwirkung und Mithilfe an diesem großen Rodel sehr gut.
Werk entziehen, auf daß der Arbeit unseres Füh- Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel - k 35 cm rers ein lückenloser Erfolg beschieden werde, die Gesamtschneehohe, 10 cm Neuschnee, Pulverschnee, «»W*?es Deut|ch-N Reiche- für alle Seiten 5H unbMobd Nebel, -4, 28 cm
sicherzustellen. _________ Gesamtschneehöhe, 8 cm Neuschnee, Pulverschnee,
----------------- ---1 gfi und Rodel sehr gut.
Schwarzwald. Feldberg: Schneetreiben, — 6, ses Fernschreibernetz ist die zur Zeit umfangreichste, 70 em Gesamtschneehöhe 9 cm Neuschnee, Pulver- mit Blattschreibern betriebene Einrichtung dieser schnee, Ski und Rodel sehr gut . n
Art Es arbeitet mit Siemens-Apparaten. Einzig Alpen. Garmisch-Partenkirchen. Bewölkt, 0, dastehend in der Welt ist die Möglichkeit, alle 33125 cm Gesamtschneehohe, 2 em Neuschnee, Pulver- durch dieses Netz verbundenen Stellen im Reich schnee, Ski und Rodel gut.
al ei chzei tiq zusammenzuschalten. Es Auch im Laufe des Samstag ist mit dem Auf
kann asto eine9 emsige große Konferenz zwischen treten weiterer Schneefalle zu rechnen, die Froste 33 in ganz Deutschland verstreuten Stellen auf nehmen weiter zu.________________________
schriftlichem Wege stattfiuben. Relchsminister Dr. ^auptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Goebbels richtete nach Besichtigung, der Zentral- BeVantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, onlage an die angeschlossenen ^ndesstellen den Feuilleton: Dr. Hans Thynot, für Den übrigen ersten Rundbrief. Die Leiter der ^undesstellen Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, antworteten im Verlaus weniger Minuten auf dem y^cmtwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor gleichen Wege. Kümmel. DA. XII. 34: 12 047. Druck und Verlag:
TIM# Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stemdruckerei
2&IU0 aller 'Weil* R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Schwere Winterstürme über England. — Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Drei Todesopfer. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf- mehr.
:-i. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf-, Schwere Schnee- und H ag e lst u r me mute^ mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
ten am Freitag und in der Nacht dum ©amstag « Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig. : über den britischen Inseln. Das Unwetter forderte ----LI-----!-------------------------------
drei Todesopfer. An der englischen Sudkuste | (ririnnPfäne m^SW^urth yMalies Wetter
' erreichte der Sturm eine Geschwindigkeit von 150 ■ Kilometer in der Stunde. Mehrere Schiffe wurden an Land geschleudert. Das englische Verkehrsflugzeug Paris—London mußte infolge des ungeheuren Gegenwindes zurückkehren. Auch ein belgisches Flugzeug konnte England nicht erreichen.
Bisher 180 Todesopfer der Kälte in Amerika.


