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Nr 22 Erster Blatt 185. Jahrgang Samstag, 26.Zannar 1955

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Jersey,

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Organisierung des Friedens

Das SchiffsunM an der amerikanischen Me

Donaupakt.

Wachschiffes trafen 21 Besahungsmttglieder und ein Passagier derMohawk" in Neuyork ein. Mehrere Küstenwachschiffe suchen die vereiste Küste nach wei­teren .Bermihlen ab. Zahlreiche Ueberlebende muh­ten sich sofort nach ihrer Bergung in ärzliche Be­handlung begeben. Sie Hatten besonders unter der

die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung starker Militärkräfte an der mandschurischen Grenze demon­

strieren sollte. . .

Ein ernsthaft gemeinter Vorstoß weiter hinein rn die innere Mongolei würde auch allerdings schlecht passen zu den Beteuerungen des Außenministers Hirota, daß ihm gerade an einer Derständi- gung mit China besonders gelegen sei. Finan­zielle Gründe sind natürlich auch maßgebend für Japans Wunsch, die nach der Kündigung des Flöt- tenabkommens von Washington erstrebte Gleich­berechtigung zur See durch neue Verein­barungen über Begrenzung der Flottenrüstungen zu erreichen, statt auf dem Wege eines hemmungslosen Wettrüstens, bei dem die ohnehin aufs äußerste angespannten japanischen Staatssinomzen im Wett­lauf mit den trotz aller wirtschaftlichen Sorgen doch beträchtlich größeren Mitteln der beiden angelsäch­sischen Mächte wohl bald unterliegen müßten. Der Abschluß der Verhandlungen mit Sowjetrußland über den Verkauf der ost chinesischen Bahn an Japans Schutzstaat Mandschukuo befreit die Politik im Fernen Osten von dem Moment einer ständigen Unruhe, ja Kriegsgefahr. Sowjetrußland hat mit dem Verkauf der Bahn eine durch den Vor­marsch der japanischen Armeen bis in den die Nordgrenze der Mandschurei bildenden Amurbogen längst militärisch unhaltbar gewordene Stellung auf­gegeben. Als Verbindung mit Wladiwostok, dem Hafen am Japanischen Meer und im Kriegsfälle dem Ausfalltor der russischen Bombengeschwader gegen das japanische Festland, bleibt den Russen die Amurbahn, die von Tschita nördlich des Flusses ent» langfährt und dann über Chabarowsk nach Wladi­wostok führt. Diese Bahn kann allerdings durch einen japanischen Vorstoß über Mandschuria hinan» in Richtung auf Tschita und den Baikalsee schnell in ihrem Lebensnerv getroffen und lahmgelegt wer- den. Moskau hat also allen Grund, vorsichtig za operieren. Der Verzicht auf die ostchinesische Bahn dient zweifellos der Sicherung des Friedens im Fernen Osten, an dem Sowjetrußland kein gerin. geres Interesse hat als Japan.

Bisher 31 Tote geborgen.

Don den bei dem bereits gemeldeten 3 u f a m- menstoh und Untergang derMohawk" bisher vermißten Personen konnten jetzt 31 als Leichen geborgen werden, von denen 23 nament­lich feflzustellen waren. An Bord eines Küsten-

Erkenntnisse derSimeä"

Valkanforgen.

Der türkische Antzenminister in Belgrad.

B e l g r a d, 25. Jan. (DNB.) Der türkische Außen­minister Rüschti Aras traf auf der Ruckreise von Genf nach Ankara in Belgrad em. Er un­terbrach seine Fahrt, um aufs neue mit dem Mi­nisterpräsidenten Jeftitsch zu konferieren. Wie Daily Telegraph meldet, ist der Anlaß zu den Un­terredungen in der Besorgnis zu suchen, die der

kommen lassen, daß der italienische Ein­fluß auf dem Balkan stark gewachsen sei. Südslawien befürchte eine neue Einkreisung durch Italien und suche daher neue Freunde, wobei es jetzt seinen Blick nach Sowjet- ruß land richte. In Belgrad glaube man, daß der sowjetrussische Außenkommissar dem südslawischen Ministervräsidenten in Genf versprochen habe, durch bedeutende russisch-südslawische Handelsab - machungen die Ausfuhr Südflawiens zu unter­stützen und jede kommunistische Tätigkeit in Sud- slawien abzubremsen, damit eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten zustande komme. Prinz Paul, die Kö­niginmutter und der Belgrader Hof im allgemeinen standen jedoch einer Aussöhnung mit Sowjetruh­land sehr ablehnend gegenüber.

Art des deutsch-polnischen Abkommens, dessen Ab- schluß sich gerade heute jährt und das in diesem Jahr bereits seinen Wert unter Beweis stellen konnte, den kürzeren, übersichtlicheren und wirk­sameren Weg zur Organisierung des Friedens. Man sollte meinen, daß England bei seiner eigenen Abneigung gegen irgendwelche Verquickung in fremder Leute Händel hinreichend Verständnis für den deutschen Standpunkt aufbringen konnte

Die Organisierung des Friedens beschäftigt nicht nur die Völker Europas, auch der Ferne Osten sieht sich vor das gleiche Problem gestellt. Der japanische Außenminister Hirota hat in seiner Rede vor dem Parlament Verständigung nach allen Seiten hin aks Parole der japanischen Außen­politik ausgegeben. Japan fah sich bei seiner Expan­sionspolitik auf dem asiatischen Festland von drei Großmächten argwöhnisch beobachtet, von denen jede schon für sich ein beachtlicher Gegner sein mußte jede Kombination aber das Ende des japa­nischen Weltmachttraumes bedeutet hätte Die sapa- nische Diplomatie mußte versuchen, aus der Gefah­renzone herauszutreten, in die es auf der einen Seite durch die Kündigung des Flottenabkommens mit Amerika und England, auf der anderen durch den Zwist mit Sowjetrußland über die ständigen Reibereien an der ostchinesischen Bahn und die Besetzung Mandschukuos geraten war. Eine von der Lage diktierte Politik des vorsichtigen Lavierens war um so schwieriger, als die führenden Militärs namentlich der auf dem Festland stehenden Truppen eine mehr aggressive Tonart, unbekümmert um die Stellung der übrigen in Ostasien interessierten Groß­mächte, bevorzugen. Der neuerliche Vorstoß ,apa- nischer Truppen von Dschehol aus über die Große Mauer hinaus in die zur inneren Mongolei ge­hörige chinesische Nachbarprovinz Tschachar ist ein Beispiel solcher Meinungsverschiedenheit über das Tempo des japanischen Imperialismus zwischen den Militärkreisen und der Diplomatie. Ja, es scheint fast so, als ob diese Aktion an der Großen Mauer, die Japan mit dem erneuten Auftreten irregulärer chinesischer Soldatenbanden in Dschehol begründet.

Pakte."

Der konservative AbZeordnete Sir Edward Grigg hatte in einer Oxforder Rede u. a. erklärt, England solle einen entschiedeneren Kurs in der Siche­rung Westeuropas gegen einen Krieg ein­schlagen. Die Schwächen des Locarnopaktes feien die Zweifel über die militärische Fähigkeit Englands, eine wirkungsvolle Hilfe gegen irgendeine Macht zu leisten, die -en Pakt verletzte. An zweiter Stelle stehe die Un- sicherheit über das Arbeiten der Maschinerie, durch die das Vorgehen gegen leinen Angreifer st aat bestimmt werde. Der dritte und schwerste Mangel bestehe darin, daß die britischen Dominien nicht zu den Unter» zeichnerstaaten des Locarnopaktes gehörten und sich daher von jedem Vorgehen fernhalten müßten, zu dem England sich nach dem Pakt gezwungen suhle.

unwahrscheinlich."

Eine neue Bekräftigung des Locarno­paktes im Hinblick auf den Luftkrieg solle endgültig die Möglichkeit beseitigen, daß irgend­ein Land in überstürzter Weise einen Nachbarstaat aus der Lust bombardiert.Es bestehen jedoch , so fährtTimes" fort,eindeutige Grenzen für die Verantwortlichkeiten, die Eng­land übernehmen kann. Von keinem Land darf erwartet werden, daß es tatsächliche m i l i t a - rischeVerpflichtungenin einem Falle über­nimmt, in dem seine eigenen I n t er essen nicht berührt werden. Man darf hoffen, daß Flandin und Laval bei ihrem Londoner Besuch nicht mehr erhoffen, als eine Unterstützung. sülge- meiner Art für die ost- und mitteleuropäischen

London, 26. Jan. (DNB.-Funkspruch.) Die Times" setzt sich für eine energische Ini­tiative der englischen Regierung m der Rüstungs- und Gleichberechtigungsfrage ein. Die deutsche Wiederaufrüstung", so schreibt das Blatt,ist der Mittelpunkt der europäischen Politik und die deutsche Gleichberechtigung innerhalb eines Systems der Sicherheit ist der Grundsatz, der von lallen angenommen worden ist. Der Augenblick für die Beseitigung der Deutschland, Oesterreich, Ungarn und Bulgarien auferlegten Rüstungs- befchr.änkungen und deren Austausch gegen ein allgemeines System der Rüstungsbe­grenzung ist gekommen. Es war nicht beabsichtigt, daß die durch die Friedensverträge auferlegten Be­schränkungen ewig einseitig bleiben sollten. Bevor die Gleichberechtigung nicht praktisch aner­kannt ist, ist ein festes internationales System

Das klare Ergebnis der Saarabstimmung hat die Weltpolitik von einem Moment der Unruhe befreit, das solange von Paris taktisch geschickt ausgenutzt, 1 immer wieder vorgeschoben wurde, um Frankreich ' im Augenblick der Sorge für eine schöpferische Frie­denspolitik zu entheben und die Verantwortung für das unbefriedigende Verhältnis der Völker auf an­dere abzuwälzen. Dieser Vorwand ist nun fortge- fallen. Der Führer und Reichskanzler hat mit der Offenheit und Aufrichtigkeit, die feine außenpoli- . tische Lime von jeher ausgezeichnet hat, im gleichen , Atemzuge die Rückkehr der Saar zum Reich begrüßt 1 und nach Paris hin erklärt, daß Deutschland nun- > mehr keinerlei territoriale Ansprüche an feinen Nachbarn im Westen zu stellen habe und nach seiner Auffassung einer Verständigung der beiden großen 1 europäischen Völker nichts mehr im Wege stehe. Die französische Antwort ist leider nicht so ein­deutig klar ausgefallen. Mißtrauen und Aengstlich- feit in der französischen Politik drohen den für eine | ehrliche Verständigung günstigen psychologischen Augenblick zu versäumen. Man gerät wieder in den Problemkreis Sicherheit-Abrüstung, aus dem es keinen Ausweg gibt, wenn man nicht auch in Frank­reich den Mut aufbringt, eine durch die Tatsachen geschaffene neue Lage offen anzuerkennen und ohne den Ballast überholter innerlich unwahrer Formeln den Neubau des europäischen Friedens zu errich­ten, statt sich um einSystem" zu bemühen, das zwar ein unübersehbares Gewirr von Kreuz- und Querbindungen hervorbringen kann, niemals aber die Friedensbürgschaft ersetzen wird, die ein deutsch- französisches Vertrauensverhältnis für Europa be­deutet. Ein solches ist selbstverständlich nur zwischen zwei gleichberechtigten Völkern möglich, wobei es, wie der Führer einem englischen Journalisten erst dieser Tage erklärte, natürlich auch keine Unter­scheidung zwischenmoralischer" undsachlicher" Gleichberechtigung geben kann.

Da der französische Außenminister Laval nach den verheißungsvollen Anfängen in der Saarfrage anscheinend doch nicht den Schwung aufzubringen vermag, ohne Rückversicherung in die offene Hand des Führers einzuschlagen, so hat er mit seinem Ministerpräsidenten Flandin die Einladung nachLondonals hoch willkommene Rettung vor einer direkten Aussprache mit Berlin betrachtet. Am ZI. Januar sollen die Besprechungen mit den bri­tischen Staatsmännern beginnen. Es scheint nicht in der Absicht Englands zu liegen, bet dieser Füh­lungnahme zu irgendwelchen festen Abmachungen zu kommen, die ja nur spätere Verhandlungen mit Deutschland erschweren müßten. In England ist man offenbar endlich nach so oft versäumten Ge­legenheiten, die sich später bitter gerächt haben, zu der Einsicht gekommen, daß Deutschland als Macht- faktor im eigenen Interesse der britischen Politik nicht ausgeschaltet werden kann. Deutschland soll wieder in die europäische Politik zurückgefuhrt wer­den aus der das Diktat von Versailles es als an­geblich Schuldigen am Ausbruch des Weltkrieges verfemt, politisch an Händen und Fußen gefesselt und wirtschaftlich ruiniert, ausgestoßen hatte. Ame­rikas Selbstgerechtigkeit und Uninteressierthett und Englands Haßpsychose hatten damals dem G eich- aewicht der Mächte ein Ende gemacht und der fran­zösischen Vorherrschaft, man darf ruhig sagen Alleinherrschaft, aus dem europäischen Kontinent den Boden bereitet. Nun möchte man tn London 3U einem Zustand des Ausgleichs zurück, den man damals in Versailles billiger hätte haben können, wenn kühle Vernunft über blinden Haß die Ober­band behalten hätte. Heute ist das natürlich weit schwerer als vor 15 Jahren, ein ausgeblutetes Frankreich hätte man zur Vernunft zwingen kön­nen, wenn nicht die von Northcliffe zum Zweck des

Durchhaltens" bis zu fanatischem Haß gegen die, Deutschen ausgepeitfchte öffentliche Meinung des eigenen Landes selber allen Vernunftgründen um zugänglich gewesen wäre. Es hat allerdings auch niemand ernstlich versucht, gegen den Strom zu schwimmen, am wenigsten Lloyd George der ich heute mit einemPlan" m Positur setzt, um die Welt aus den Schwierigkeiten zu retten, die sie nicht zuletzt seiner eigenen Kurzsichtigkeit verdankt.

Die britische Regierung scheint; einen Men Plan nicht zu haben. Es steht lediglich ihr Wunsch fest, ein Abkommen zur Begrenzung der Rültunaen zu erlangen, durch das die Ent­waffnungsbestimmungen des ^er (ailler ® Ertrages ersetzt werden könnten und gleichzeitig Deutschland wieder in das Konzert der europäischen Machte zurückzuführen, was mit britischen Augen ^seh n dasselbe bedeutet wie Deutschlands Rück­kehr in den Völkerbund. Diese beide» End­ziele seiner europäischen Entspannungs- und B - ftiedungspolitik, die England sowohl materiell wie machtpolitisch zugunsten einer größeren Bewegung^ freiheit in Uebersee entlasten foH, mtrö es J»' Linie des geringsten Widerstandes zu erre chen suchen, es wird sich nach alter britischer TradMon ohne festen Plan von den Möglichkeiten des Augen­blicks treiben lassen. Vermutlich wird man sich a I auch in London nur den französischen Wunschzettel zeigen lassen und seine Bemerkungen dazu machen W- sich auf °m° gemeinsame Marschraute aber gar auf formulierte Vorschläge festzulegen. Und das um so weniger, als man aus Andeutungen Presse schon weiß, wie weit Frankreichs Wunsch gehen. Sie kreisen wie all die Jahre vorher un - ändert um das Problem der Sicher Helt, auch Laval anscheinend genau wie sein Vorgänger Barthou in einem fein ausgeklügelten, über ganz Europa sich verästelnden Paktsystem. zu finden sucht.

3mP Vordergrund der französischen Bemühungen st-hen nach wie °°r der Ostpakt und der sagenann e

Pakt von Rom und der bevorstehende Besuch Fl and ins und Laval in London bei den Staaten der Kleinen Entente und des Balkanbundes sowie bei Sowjetrußland hervorgerufen hatten. Man fürchte, daß der V i e r m ä ch t e p a k t w l e- der aufgefrischt werden und daß dadurch die Großmächte das Uebergewicht über Osteuropa er­hielten und Sowjetrußland von den euro­päischen Angelegenheiten ausgeschlossen werde. Ferner bestehe die Ansicht, Laval werde dem eng­lisch-italienischen Druck in dieser Richtung nicht st a n d h a l t e n können, ungeachtet seines tn (Senf den Oststaaten gegebenen Versprechens, daß der Diermächtepakt nicht neu belebt werden solle.

Die Nervosität sei außerdem durch denStaats­strei ch" in Bulgarien verschärft worden; die Aufnahmesüdslawienfeindlicher Elemente" in die bulgarische Regierung hätte die Vermutung auf­

trieb erhalten durch Lavals Besprechung mit dem polnischen Außenminister Beck in Genf und durch Frankreichs lange hinausgeschobene Antwort auf die deutschen Einwände. Näheres ist über diese beiden diplomatischen Aktionen nicht bekannt ge­worden, aber es ist kaum anzunehmen, daß sie neue Gesichtspunkte gebracht haben, die die schweren Bedenken zu zerstreuen vermöchten, welche Deutsch­land und Polen den französischen Vorschlägen ent- aeqengestellt haben. Noch undurchsichtiger sind die Aussichten des D o n a u p a k t s. Dieser Plan ging einstmals aus, für die Unabhängigkeit und Unver­letzbarkeit Oesterreichs eine zusätzliche Garantie zu schaffen. Die französisch-italienischen Besprechungen in Rom haben diesen Gedanken erweitert zu dem Plan eines gegenseitigen Garantiepaktes aller tm Donaubecken interessierten Mächte. Aber dieses neue Projekt ist bei Frankreichs engsten und ältesten Verbündeten, bei den Staaten der Klemen Entente, auf Widerspruch gestoßen. Es ist also noch kemes- I wegs spruchreif, wenn Laval mit ihm etwa in London operieren wollte.

Denn darauf scheinen Frankreichs Wunsche hm- auszulaufen: Deutschlands Beitritt Zum Ostpakt^und zum Donaugarantieabkommen sowie seine Ruckkeyr in den Völkerbund als Voraussetzung für die An­erkennung feiner Gleichberechtigung im Rahmen eines Rüstungsabkommens. Und dazu hatte Frank- I reich noch gerne eine möglichst weitgehende ö u r g» schäft Englands für die Durchführung dieser Vertrage. Es sind also nicht gerade KlemigkeUen, von deren Erfüllung Frankreich feine eigene Bei­tragsleistung zur Organisierung Friedens ab­hängig macht. Es ist sehr zweifelhaft ob England dem krankhaft überspannten französischen Sicher­heitsbedürfnis zuliebe sich soweit von seiner tradi­tionellen Linie des Nichtengagements auf dem : Kontinent entfernen wird, wie es Frankreichs Wünsche erfordern würden. Deutschlands Cin- - stellung ist bekannt. Erst vor wenigen Tagen hat ' der Führer und Reichskanzler einem englischen i Journalisten erneut erklärt, daß er es sich tausen - , wie vor der Ostpakt und der svg^annte mal deren Konsequen-

* ' kt. Die Verhandlungen über den Ostpakt Eindeutig zu übersehen sind und die

°n d-m t-ilzun-hm-n sich b^b-r D-utMand und p in einen Krieg , für fremde, es selber

Polen geweigert haben, haben einen neuen

linier Bild zeiat das Unglücksschiff, den 5896 Tonnen großen amerikanischen ?atta9^rban7fCr-,£Z!« hamÄXwxnÄ erfolgte an der auf der Karte (oben Unks) mit einem Kreuz bezeichneten Stelle unweit der Küste von New Jersey.

Englands Beitrag zur Befriedung Europas.

Ohne praktische Anerkennung der deutsche« Gleichberechtigung kein festes System des Friedens