Hoffnung, daß Ihre unersetzliche Kraft unserer gemeinsamen Arbeit noch viele Jahre erhalten bleiben möge."
Das Gegenstück zu der kürzlich in Berlin gegründeten Deutsch-Französischen Gesellschaft ist in Paris unter der Benennung „Comite France-Al- lemagne“ ins Leben gerufen worden. Den Vorsitz übernimmt Kommandant L'H o p i t a l, zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Professor F o u r- n e a u , Fernand d e B r i n o n und Bou- v o i s s i n bestellt. Das Generalsekretariat übernahmen die beiden Frontkämpferführer P i ch o w und Jean G o y, das Amt des Schatzmeisters Vis- comte de Chappedelaine. Am 29. November veranstaltet das Comite ein Essen, auf dem der Reichssportführer von Tschammer und Osten über die Olympischen Spiele und den deutschen Sport sprechen wird.
Die Honorable Company of Master Mariners London, die Vereinigung der britischen Handelsschiffskapitäne, deren Präsident der Prinz von Wales ist, hat an den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Admiral R a e d e r folgendes Telegramm gerichtet: Die Seeleute der britischen Handelsmarine in der ganzen Welt sind tief' beeindruckt durch den ehrenvollen Beweis der Hochachtung, welchen die deutsche Kriegsmarine dem dahingeschiedenen Admiral I e l l i c o e dadurch zu erweisen beabsichtigt, daß sie anläßlich seiner Beisetzung am Montag ihre Flaggen auf halb- m a st setzt.
Der R e i ch s m i n i st e r des Innern hat das im Reichsgebiet gegen die englischen Zeitungen „Daily Expreß" und „Sunday Expreß" bestehende Verbot mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
Aus aller Welt.
Schwere Unwetter in Süditalien fordern zahlreiche Todesopfer.
Schwere Wolkenbrüche und Gewitter- st ü r m e, die 48 Stunden über Süditalien wüteten, haben zahlreiche Todesopfer gefordert. In der Provinz Calabrien richteten die Unwetter besonders große Verwüstungen an. Die Zahl der Todesopfer hat sich weiter erhöht. In der Gegend von Catanzaro sind bis jetzt 47 Todesopfer zu beklagen, nahe Reggio di Calabria kamen 10 Menschen ums Leben Wahrscheinlich ist jedoch insgesamt die Zahl der Toten, von denen über die Hälfte Kinder zu sein scheinen, noch bedeutend höher. Die Menschen kamen durch Hauseinstürze, Erdrutsche oder Ueberschwemmungen ums Leben. Die Eisenbahnlinie von Catanzaro nach Lu- cano wurde durch den Einsturz einer Brücke unterbrochen, ebenso sind die telephonischen Verbindungen zwischen Calabrien und Sizilien stillgelegt. In Nocera in der Gegend von Salerno wurden durch die Wucht der anströmenden Wassermassen mehr als 100 Wohnhäuser beschädigt und eingerissen. Die Bewohner sind obdachlos geworden. Auch aus Messina laufen dauernd Unglücksmeldungen ein. 20 Fischerbarken kenterten, wobei jedoch glücklicherweise keine Verluste an Menschenleben zu beklagen sind. König Georg von Griechenland hat wegen der schweren Unwetter seine Abfahrt mit Sem griechischen Kriegsschiff „Helli" von Brindisi aus verschoben.
Treibeis überrascht wurden. Annähernd 1100 Fischerboote sind von riesigen Eisschollen eingeklemmt und der Gefahr des Unterganges ausgesetzt. Die Fischer mußten auf dem Eis notdürftige Zelte aufschlagen. Im Gebiet von Schilaja Kossa wurde eine Eisscholle mit 54 Fischern ins Meer abgetrieben. Einem aus der Hafenstadt Gurjew entsandten Flugzeug gelang es, auf der Scholle zu landen und Nahrungsmittel zu verteilen. Eine andere Eisscholle treibt mit 15 Fischern auf der Höhe von Saburunja. Die Küsten- und die Hochseeschifffahrt mußte vollkommen eingestellt werden. Der Hafen von Noworossijsk, dessen Anlagen zum Teil schweren Schaden erlitten haben, wurde von vielen sowjetrufsischen und ausländischen Schiffen als Nothafen angelaufen. Ein Funkspruch von dem selbst gegen das Unwetter ankämpfendenDampfer „Tscher- nomor" besagt, daß das im Sturm verunglückte Naphtha-Transportschiff „Grosnyj" in der Nähe des Krimhafens Feodosia gesichtet und von ihm und dem Tankschiff „Moskwa" in Schlepp genommen wurde.
Ausstellung „Das wehrhafte Deutschland in Zeugnissen deutschen Schrifttums".
In der Berliner Staatsbibliothek wurde in Anwesenheit des Reichskriegsministers Generaloberst v. Blomberg und des Beauftragten des Führers für die gesamte geistige und weltanschauliche Erziehung der NSDAP. Reichsleiter A. Rosen- berg die Ausstellung „Das wehrhafte Deutschland in Zeugnissen deutschen
Schrifttums" eröffnet. Der Reichskriegsminister erinnerte in seiner Ansprache an die Zeit der Zwischenregierungen, wo jedes Mittel recht war, um den Soldaten in den Augen des Volkes zu verleumden. Im Zwischenreich habe das deutsche Buch die Flamme des Wehrwillens im deutschen Volk wachgehalten. Viele Männer hätten mit der Feder dafür gekämpft, daß der unwürdige Zustand in Deutschland ein Ende nahm. Und als dann der Führer am 16. März 1935 in seinem heldischen Entschluß dem deutschen Volk die Wehrfreiheit wiedergegeben habe, da habe diese Tat einen ungeheuren Widerhall gefunden, von dem nun diese Ausstellung zeuge. Vielleicht werde diese Schau auch wieder neue Wege zeigen, um die geistige Wehrtüchtigkeit des deutschen Volkes zu verstärken. Reichsleiter Rosenberg erinnerte an die vor etwa Jahresfrist unter dem Namen „Das Ewige Deutschland" gezeigte Ausstellung. Die jetzige Ausstellung solle zeigen, daß große Kunstwerke und weltgeschichtliches Denken immer in Zeiten des Kampfes entstanden seien. Der Zweck der Ausstellung solle vor allem darin liegen, daß das Volk heute mit Dank an jene denke, die es feit tausend Jahren schirmten und schützten.
Feuer in einer amerikanischen Tlervenheilanstalt.
In der Nähe von Wyckoff (New Jersey, USA.) brannte ein Flügel der großen Nervenheilanstalt „Christliches Sanatorium" vollständig nieder. Zwei geistesgestörte Frauen fanden dabei den Tod in den Flammen. Die 36 übrigen Anstaltsinsassen wurden von den 30 Krankenschwestern, die eine heldenmütige Todesverachtung bewiesen, gerettet. Viele der geistesgestörten Kranken kämpften ver- zweifelt in Rauch und Flammen gegen die Rettungsversuche. Sie suchten sich in das Feuer zu stürzen und mußten zum Teil in Zwangsjacken gesteckt werden, ehe sie aus dem brennenden Gebäude getragen werden konnten. Die starke Kälte und die unzugängliche Lage der Hellanstalt auf der Spitze eines Berges vereitelten alle Löschversuche.
Remis-Partie im Schachwettmeisterschaftskampf.
Im Schachwettkampf um die Welt- m e i st e r s cha f t zwischen A l j e ch i n und E u w e wurde im Haag die 22. Partie gespielt, in der E u w e die weißen Steine führte. Die Eröffnung war unregelmäßig. Der erste Teil der Partie verlief recht interessant. Dann aber vereinfachte sich die Stellung, und es entstand eine Position, in der auf keiner Seite Gewinnchancen waren. Man einigte sich daher ziemlich schnell auf ein Remis. Der Stand des Wettkampfes ist: Aljechin 7, Euwe 7, remis 8. Die nächste Partie wird in Amsterdam gespielt.
Revolution erfaßt, die von Gandhi ausgehend, ein Millionenvolk erschüttert. Auch die kindhafte Witwe Ramadevi, die ihrem Manne nie gebunden war, durchbricht die dreifach harten Vorschriften, die das Leben einer Witwe ersticken und widmet sich mit den Anhängerinnen Gandhis den Pariahs, den aus allem Menschentum verstoßenen Unberührbaren. m ,
— Harald Baumgarten: „Wasser- droschke Junge Liebe". Roman. Ganzleinen 2,60 Mark. Verlag Scherl, Berlin SW 68. — (496) — Der Hamburger Hafen, eine Welt für sich, bildet den Schauplatz dieses Romans, dessen Titel das Schwergewicht mit Recht auf die „Junge Liebe" legt. Nicht die Wasserdroschke, die diesen hübschen Namen führt, allein ist es, die ihren wirklichen Anteil an der Lösung spannender Konflikte hat, sondern noch mehr die junge, lebensfrohe, starke Liebe ihres Führers, an dessen Seite ein ebenso mutiges Hamburger Mädchen seinen Kampf ums eigene Glück, darüber hinaus aber auch um die Rettung alter Familientradition kämpft.
— Ich und Du und noch ein Bu. Und andere Reime mit farbigen Bildern von H e t M a r d n e r. Holle & Co., Verlag, Berlin 1935. — (414.) — Dieses zeitgemäße, anmutig ausgestattete Büchelchen enthält eine bunte und lustige Auswahl aus dem reichen Schatz der deutschen Volks- und Kinderreime; es hätte auch ein dicker Band werden können, aber es genügt wohl fürs erste, einmal die Richtung gewiesen und Anregungen gegeben zu haben — in einer Form, die durchaus volkstümlich genannt werden darf; die kräftig kolorierten Bil- oer von Het M a r d n e r passen sich den meist vierzeiligen THten verständnisvoll und schlagkräftig am
— Ewige Heimat. Novellen deutscher Dichter. Mit 64 Bildern in Kupfertiefdruck. Mit einem Geleitwort von Dr. Heinz W i s m a n n. 323 Seiten Großformat. Ganzleinen 4,80 Mark. Deutsches Derlagshaus Bong & Co., Berlin und Leipzig. — (382.) — Hier sprechen Stimmen aus allen Gauen des Vaterlandes, auch aus Oesterreich und der deutschen Schweiz zu uns. Unter den Erzählern finden wir u. a. Stehr, Griese, Sander, Miegel, Blunck, Schwarzkopf, Frank, Perkonig und Schaffner. Sie formen sich zu einem vielstimmigen Chor deutscher Landschaft und Wesensart. Die schönen großen Bll- der begleiten den Text sehr sinnvoll und geben dem Leser einen tiefen Einblick in die mannigfachen Schönheiten unserer Heimat.
— Wie erziehe ich mein Kind? Ein neuzeitlicher Führer durch die Erziehungsfragen von der frühesten Jugend bis zur Reife. Mit praktischen Beispielen aus dem Leben. Von H. S ch m e d d i na. Süddeutsches Verlagshaus G. m. b.H. Stuttgart-N. Preis 1,10 Mark. — (475).
Anläßlich der Unwetterkatastrophe in Süditalien hat der Führer und Reichskanzler an den König von Italien das nachstehende Beileidstelegramm gerichtet: „Euerer Majestät spreche ich meine und des des deutschen Volkes aufrichtige Anteilnahme an dem schweren Unglück aus, das Süditalien betroffen hat und dem so viele Menschenleben zum Opfer gefallen sind.
Adolf Hitler, Deutscher Reichskanzler."
Dichter Rebel und Schneefälle in Frankreich.
In Paris herrschte am Sonntag starker N e b e l, der im allgemeinen Verkehr erhebliche Schwierigkeiten hervorrief. Am meisten betroffen wurde neben dem Flugverkehr, für den der Pariser Flug- bafen Le Bourget völlig ausfiel, der sonntägliche Ausflugsverkehr aus den großen Ausfallstraßen. So mußten Kraftwagen und Straßenbahnen den ganzen Tag mit eingeschaltetem Scheinwerfer und mit größter Vorsicht fahren. Der Schiffahrtsverkehr auf der Seine mußte in den Nachmittagsstunden ganz eingestellt werden. Am dichtesten war der Nebel in den Pariser Vororten. Auch der sonntägliche Sportbetrieb wurde von der Unsichtigkeit beeinträchtigt; so mußte ein Fußball-Ausscheidungsspiel um die Meisterschaft von Frankreich im Stadion bei Halbzeit abgebrochen werden. — In den Cevennen haben starke Schneefälle eingesetzt. In den höheren Gebirgslagen werden bereits Schneehöhen von 25 bis 30 Zentimetern gemessen. Die Temperatur ist auf minus 10 Grad gefallen. Auch in den französischen Alpen schneit es seit Sonntag. Die Schneedecke beträgt in einzelnen Orten bis 30 Zentimeter Der kleine St. Bernhard- Paß mußte für den Kraftwagenverkehr gesperrt werden. In Savoyen herrschen schwere Schnee- st ü r m e, die beträchtlichen Schaden angerichtet haben.
Siebzig Fischer treiben auf Eisschollen im Kaspischen IHeer.
Im Kaspischen Meer hat sich ein neues schweres Unglück ereignet, bei dem etwa 70 Fischer in Lebensgefahr schweben. Zur Ueberwinterung hatten sich über 1000 Fischer in die Bucht von Astrachan begeben, als sie von einem starken Sturm und
Neues für den Bücheriifch.
— Wilhelm Schäfer: Die Fahrt in den Heiligen Abend. Mit 20 Zeichnungen von Hermann Schäfer. (Die Kleine Bücherei Nr. 56.) Geb. 80 Pf. Albert Langen Georg Müller, München 1935. — (441) — Wie ein eigensüchtiger und dünkelhafter Mensch dieser Zeit kurz nach dem Kriege auf einer Weihnachtsfahrt in seine Heimat durch einen der unbekannten Kameraden aus dem großen Kriege die verwandelnde Kraft des Weihnachtswunders an sich erfährt, wie sein Berufsdünkel und Standeshochmut vor der einfachen Menschlichkeit dieses weisen und gütigen Fremden zerbricht, und wie er — mit einem Male von den tieferen Mächten unseres Daseins angerührt —- seine eigene Nichtigkeit erkennt, dem änderen mit dem Wort „Kamerad" sich in brüderlicher Liebe und Treue gesellt und von Stund an ein neuer Mensch wird: das ist der Inhalt dieser meisterhaften Erzählung Wilhelm Schäfers. Nur selten wurde bisher das Erlebnis der Volksgemeinschaft mit soviel Innigkeit und dichterischer Wahrhaftigkeit erschlossen wie in dieser Novelle, die mit den vom Sohne des Dichters gezeichneten Bildern einen Ehrenplatz einnimmt unter den schönsten Weihnachtsbüchern unserer Zeit
— Rudolf Herzog: Mann im Sattel. Ein Lebensroman. Geh. 4,20 RM., Leinen 5,50 RM. Paul Neff, Verlag, Berlin 1935. — (493) — Rudolf Herzog schrieb hier den Roman seines Manneslebens, dem ein Strom des Erlebens beschieden war wie nur wenigen Menschen. Aus dem Gesell- schafts- und Theaterleben Berlins zu Anfang des Jahrhunderts führt er durch ganz Europa und über die Ozeane, zeigt Herzogs große Fahrt durch die Staaten Amerikas, überall, wo Deutsche wohnen, für Deutschland werbend. In besonderer Verwendung macht Herzog den Krieg an allen Fronten mit,' erlebt Nachkrieg und Revolution ungebeugt, steht in der Besatzungszeit als Chef des rheinischen Abwehrbundes von Wesel bis Basel im Kampf ge- | gen Verwelschung und Separatismus, tritt immer
wieder für den Führer und Einiger Deutschlands ein, ruft in schwerster Stunde das Volk für Adolf Hitler auf. — Eine Welle von Ereignissen und Erlebnissen geht durch diesen Lebensroman, in dem alle Großen der letzten dreißig Jahre unter vollem Namen auftreten und ihn zu einem Kulturdokument dieser Zeit gestalten.
— Heinz Steguweit: ,Herzbruder und Lumpenhund". Preis Leinen 4,50 RM. Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg. — (439) — Der Roman ist ein erstes Zeugnis dichterischer Ge- staltung des in der Gegenwart sichtbar gewordenen Gemeinschaftsgefühls. Im „Herzbruder", einem Studenten, und im „Lumpenhund", einem Arbeiter, erstehen zwei Menschen, die sich im Streit um ein Mädel begegnen und sich als ganze Kerle erfahren. Ihr Zueinanderstehen bewährt sich, als in einer kleinen deutschen Stadt wegen eines den Bauhandwerkern versagten Richtfestes ein Aufruhr entsteht, der von Marxistenführern zu eigennützigen politischen Zwecken ausgenutzt werden soll. Im harten Kampf gewinnen sie die Arbeiterschicht für die völkische Sache. Das Richtfest, das nun durch den Opfermut aller ermöglicht wird, wird zu einer ersten Feier wiedergefundener Volksgemeinschaft. Stegu- weits rheinischer Humor, seine klare und aus dem Leben mit dem Volke gewordene Weisheit verleihen diesem Werk die Würde echter Volkskunst.
— Frieda Hauswirth: Der Sonne entgegen. Ein Roman aus dem erwachenden Indien. Broschiert 4,80 RM., Leinen 6,25 RM. Rotapfel-Verlag. Erlenbach-Zürich und Leipzig. — (488) — Dor unseren Augen entrollt sich das Leben einer Brahmanenfamilie edlen Geschlechtes im Dorfe. Der Großvater der Kindwitwe Ramadevi, die nie ihren Mann gekannt, dem sie achtjährig angetraut wurde, ist ein weiser Pandit; hingegeben an die strenge Orthodoxie der Hindu-Religion. Den Vater drängt es, den Kindern bessere Bildungsund Existenzmöglichkeiten 3U verschossen. Er zieht in die Stadt und wird dort von der mächtigen
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Die Großwetterlage über Europa befindet sich in voller Umgestaltung. Während der im Ostseegebiet liegende Tiefdruck sich rasch auffüllt, macht sich in West- und Süddeutjchland bereits der Einfluß eines Hochdruckgebietes geltend, das sich von England her auf das Festland verlagert. Unter seinem Einfluß ist es im Westen und Süden unseres Bezirkes in der Nacht zum Montag bereits zu verbreiteten Strahlungsfrösten gekommen. Da aber neuerdings bei Island außerordentlich lebhafte Wirbeltätigkeit in Gang gekommen ist, wird voraussichtlich das Hochdruckgebiet für unsere Witterung nur vorübergehend bestimmend sein.
Aussichten für Dienstag: Vielfach Frühnebel, sonst häufig aufheiternd und meist trocken, nachts vielerorts Frost, veränderliche Winde.
Aussichten für Mittwoch: Voraussichtlich Uebergang zu unbeständigerem und auch milderem West-Wetter.
Lufttemperaturen am 24. November: mittags 3,2 Grad Celsius, abends 1,2 Grad; am 25. November: morgens 2,2 Grad. Maximum 3,4 Grad, Minimum 0 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 24. November: abends 3,3 Grad; am 25. November: morgens 2,7 Grad. — Niederschläge 0,0 mm.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiterr Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 35: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Todesanzeige.
Nach Gottes Wille verschied am Samstagabend still und unerwartet unser lieberVater, Schwiegervater, Grobvater, Bruder, Schwageru.Onkel
Herr Konrad Schüler
Bahnarbeiter i R.
im 83. Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Adolph Schüler und Frau
Marie Jung, geb. Schüler, und Tochter Marie Johanna Schüler, geb. Mähler, und Sohn Karl.
Klein-Linden, Groben-Buseck, den 25 November 1935
Die Beerdigung findet am Dienstag, 26. November, nachtn. 3 Uhr, vom Trauerhause Kirchstrabe 26 aus statt. 6774D
Zwangsversteigerung.
Dienstag,26.Rov., versteigere ich zwangsw. i.Schiffcnberg.Weg24 (im Lager Göbel) vorm. 10 Uhr, bestimmt nachsteh. Gegenstände: 2 komvl. Herr.- u. 1 Speisezimmer, 1 Untersuchungsstuhl u.Jnstrumente für Frauenärzte geeignet, 1 Ent- b'ndungsbett, ein-. Bilder, Aerzte- bücher, 1 Kinderbett, 1 Stubenwagen, Fenstergarnituren, Lampen, 1 komplette Küche, 1 Damenschreibtisch,! Wickelkommodeu.a.m. Scharmann, Gerichtsvollz., Gießen Wernerwall 33 <6767 0) Tel. 3108.
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