^x)ned>t Ruprecht reitet auf seinem Schimmel über die Milchstraße in den Fimmel, 5 V Kommt von der Erde grab nach Haus, schüttet beim Christkind sein Säckchen aus: Lauter Wunschzettel, hundert und mehr, denn unten auf Erden weihnachtet es sehr.
was wünschen sich die Rinderlein? Hun ratet! Das kann doch nicht schwierig sein!
Der Peter will — das ist leicht zu erraten! — Eine ganze Schachtel voll * . Zur Uniform wollen die meisten Knaben Auch und haben Und ^eder Bub, groß oder klein, Braucht einen der ist fein! Aber die artigen Mädel, die vielen, Wollen alle mit einer spielen. Zum richtigen Reitersmann gehört Ein schönes, stolzes Der Ludwig möcht gern .... fahren, seicht alle so bescheiden waren!) Genügsam ist der Friederich: Der wünscht bloß einen sich. Ein wär' auch nicht dumm, Der fliegt durchs Zimmer mit Gebrumm. Ein schlank und schnell, Wünscht sich der Kurt — (bloß ein Modell I). Für die Seefahrt schwärmt der Willi sehr, Da muß natürlich ein her! Aber die feine . Hat's unserm Walter angetan.
Ein wär' auch nicht schlecht, Das wünscht sich Fritze Engelbrecht. Und Karlemann, was wünscht sich der? Ein und einen Und außerdem, zum Weihnachtsschmaus, Will er ein leckeres Der Erich würde schon allein Für einen dankbar sein. Dagegen Map, der Ingenieur, Schätzt eine sehr. Der kleine Klaus wünscht sich nicht viel, Er möchte nur ein
Und Gerdchen, der so strampeln kann, Bekommt den bunten So mancher möchte einen wie wär's, wenn wir das Christkind bitten? Den Großen würde es Freude bereiten, Auf über den Schnee zu gleiten. Und wer noch nicht auf Skiern fährt, Vom Christkind neue begehrt. Die watzenborner Katharine, Die wünscht sich eine Der Franz hat eine Geige schon, Jetzt möcht er gern ein ....... Der Schorsch wünscht sich von Herzen nur Aus Wickel eine Und Erika auf alle Fälle Wünscht sich zwei bunte Das für Gretelein Soll freundlich eingerichtet sein.
Und Liesel will's dem Christkind sagen: Sie möcht gern einen Für Bilder schwärmt der Otto sehr, Eine ist sein Begehr.
Hier ist ein Brief vom Heinprich: Einen wünscht er sich. Und bloß den allerletzten Brief, Den nahm Knecht Ruprecht etwas schief: „Jetzt bin ich aber wirklich platt — Da wünscht sich einer 'ne ganze !" Aber das Christkind lächelt und spricht: „Ruprecht, so ängstlich ist das nicht, wir haben doch Häuserchen so viel, Und Hänschen freut sich an dem Spiel!" Knecht Ruprecht wurde ein bißchen verlegen Und brummte bloß: „XU — meinetwegen!"
Der Ruprecht und das Christkind nun, die hatten stundenlang zu tun: Das war mal ein Stück Arbeit gewesen, so viele Briefe durchzulesen! Denn alle die Erdenkinder, die lieben, hatten zahllose Wünsche geschrieben, Die einen bescheiden, die anderen nicht — Knecht Ruprecht macht ein verschmitztes Gesicht.. Und als alle Briefe gelesen waren, sind sie hinunter zur Erde gefahren.
Knecht Ruprecht wandert von Haus zu Haus, Lhristkindchen teilt die Geschenke aus: Einem jeden das, was es aufgeschrieben — und nicht ein Spielzeug ist übriggeblieben. Da gibt es für alle kleinen Leute heut eine richtige Weihnachtsfreude! —
Liebe Rinder! In verschiedenen Verteilen unseres wcihnachtsgedichtes fehlen Worte, die Ihr suchen und einsencn sollt. Die vielen schönen Spielsachen rings herum werden Euch helfen, das in die verteile passende Wort zu finden. Und dann sollt Ihr dem Kätjelonkel eine Geschichte erzählen, die von dreien der von Euch gefundenen Worte handelt. Die schönsten Geschichten erhalten einen Preis und werden in der Beilage „Junge deutsche Nation" abgedruckt. — Jede Einsendung muß mit dem Vermerk Weihnachts-Preisaufgabe" bis zum 6. Januar 1936 an die Gchriftleitung des Gießener Anzeigers, Gießen, Schulstraße 7, gerichtet werden. Jeder Einsender muß Vor- und Zuname, Alter, Wohnort und Straße angebcn und die letzte Bezugsquittuny des Gießener Anzeigers beifügen. Losung und Preisträger werden am Samstag, ll.Januar veröffentlicht. Euer Aatielonkel.


