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Süd- n ho. toet.

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Aus aller Wett

Gnadenerlaß des Führers.

wird, nicht bekommen!

Das Interesse an Malta

Don unserem römischen E.-Korrespondenten.

75 VOo-RM.-Gewinn fällt in der ersten Abteilung nach Hessen.

In der letzten Ziehung der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie fiel ein Gewinn von 7 5 000 Reichsmark auf das Los Nr. 131618. In der ersten Abteilung wird das Los in Achteln in Hes­sen, in der zweiten Abteilung in Achteln in Nie­derschlesien gespielt.

Die Automobilausstellung um eine Woche verlängert.

Im Hinblick auf den außerordentlich großen Er­folg der diesjährigen internationalen Automo­bil- undMotorradausstellungin Berlin die Besucherzahl des Vorjahres war bereits am Freitag übertroffen hat sich die Ausstellungs­leitung entschlossen, die Ausstellung um eine Woche, also bis zum 3. März einschließlich, zu ver­längern.

hohe französische Geldprämie für Verbesserung des Flugzeug-Geschwindigkeitsrekords.

Der französische Luftfahrtminister General De- na i ,r hat eine Prämie von 10 Mill t on e n Franken für den Erbauer eines französischen Schwerölmotors ausgeschrieben, der es einem Flug- zeug oder Wasserflugzeug französischer Konstruktion gestatten würde, als erstes den internationalen G e - chwindigkeitsrekord über 10 000 Kilo­meter in geschlossenem Rundflug ohne Zwischen­landung zu verbessern. Die Ausschreibung geht bis zum 30. Dezember 1936.

Internationaler Filmkongreß Berlin 1935.

Die englischen S trat ei liegende, taktische C Zugegeben, daß der Doppelhasen von ihn die Natur nicht besser für Kriegsschiffe anlegen hätte können, seinesgleichen sucht; nicht zu leugnen, daß Malta den Weg nach Tripolis sperrt und nicht sehr weit von Bizert-a liegt, der mächtigen tunesi- schen Seefestung Frankreichs, aber steht es mit der splendid isolation nicht verzweifelt ähnlich wie mit der des Mutterlandes? Die Kriegsschiffe können wohl in La Valetta einlaufen, ob aber auch nach Belieben wieder heraus? Sie liegen im Grand Har­bour wie in einem Dock, nicht einmal ihre Rauch- fahnen könnte man von außen sehen, so hoch sind die umgebenden, schützenden Felsmauern, sie liegen Seite an Seite und feine Welle vermag sie zu schau­keln. Wie nun, wenn von Sizilien her ein Bom­bengeschwader käme? Zwei, drei gutgezielte Lufttorpedos, nein, sie brauchen gar nicht gezielt zu sein, es genügt, daß sie in den Hexenkessel hlnem- fallen und die Dreadnoughts sind gewesen.

Stützpunkt für Unterseeboote? Die Hafeneinfahrten sind ein paar hundert Meter breit also leicht zu blockieren. Eine verteufelte Mausefalle!

Bleibt die Festung mit ihren gewaltigen ein­gebauten Geschützen. Nun, es ist immerhin leichter, über den Aermelkanal hinwegzuschießen, als nach Sizilien hinüber. Die feindlichen Schiffe können sich ' icht außer Reichweite halten. o

Kohlen st ation? Was will das im Zeitalter der Dieselmotoren besagen? .

So muß man wirklich fein Schwarzseher fein, um den heutigen strategischen Wert der Inselgruppe problematisch zu finden. Als Brückenpfeiler zwischen Sizilien und Tripolis hätte sie entschieden mehr Wert für Italien, ja, sie wäre ein geradezu unentbehrliches Glied in der Linie MailandMoga- diseio, die natürliche Verbindung zwschen dem Mut­terland und seinem afrikanischen Kolonialreich, wo ein unbequemer Nachbar soeben die Mobilisierung von zwei Divisionen notwendig machte. Und viel­leicht ist es deshalb, daß der Engländer trocken auf den Stockzähnen lacht, wenn er scheinbar nebensäch­lich hinwirft, lder strategische Wert einer veralteten Seefestung könne darin liegen, daß sie keinem andern gehöre.

Dom 25. April bis zum 1. Mai findet in Berlin ein Internationaler Filmkongreß statt an dem Vertreter fast aller filmherstellenden und filmverwertenden Gruppen und Organisationen Europas und aus lieberfee teilnehmen werden. Veranstaltet wird der Konyreß von der Relchs- fUmtammer und den ihr angeschlossenen Ver­bänden. Der bevorstehende Kongreß ist in seinen Ausmaßen der größte, der überhaupt bisher abge­halten wurde. Die für die Theaterbesitzertagung vorgesehenen Programmpunkte sind u. a.: Konsoli­dierung des Theaterbesitzes durch Neubaueinschran- kuna Kampf gegen den Steuerdruck, Autoren- und Tantiemenfragen, Kampf gegen das Zwelschlager- programm, einheitliche Eintrittspreisregeluna, Schaf­fung eines festgefügten Berufsstandes der Theater- besitzer Hebung der Werbung. Einer der wichtigsten Dünkte sieht die Einrichtung eines gegenseitigen Austausches der Erfahrungen auf den verschiedenen Gebieten des Theaterbetriebes vor. Außer den Theaterbesitzern tagen in diesem Jahre erstmalig in Deutschland die in- und ausländischen Fllmpro- Renten und Verleiher. Besprechungen, die über

ten und Italiener die Franzosen hinauswarfen. Jetzt wird dieses brüderliche Verhältnis auf eine harte Probe gestellt.

Die Engländer fürchten, und, wie man aus der Saar gelernt hat, nicht ganz mit Unrecht, das Kriegsziel der Entente, das Selbstbestim­mung s r e ch t der Völker. Zu Italien ae- hört aber alles, was die italienische Z u n g e s p r i ch t, seit sich der irredenttsche Gedanke als siegreich erwiesen hat. Folglich mögen die Briten die Sprache Petrarcas auf Malta nicht, und ob man in Rom noch so oft beteuert, der Kampf um die italienische Kultur habe mit der rechtlichen Herrschaft über Malta gar nichts zu tun, zeigen sich die gegen­wärtigen Malteserritter mit der Shagpfeife taub auf diesem Ohr. Die italienische These, daß keinem Volk das heiligste Recht, das auf seine Muttersprache ver­wehrt werden dürfe, wird vom Gouverneur stets mit einem Hinweis a u f Südtirol abgewiesen: Wie, ihr beklagt euch, daß wir als Gerichtssprache den Malteser Dialekt, wie ihr die Sprache der Bevölkerung bezeichnet, eingeführt haben? Dery- roeU die deutschen Südtiroler waren überglücklich, wenn sie ihren Dialekt vor Gericht sprechen dürften! Darauf erwidern dann die Italiener jedes­mal gereizt, das lasse sich nicht vergteichen. Musso­lini wird demnächst sogar auf eine von den Abgeord- neten, wie von den Senatoren eingebvachte Inter­pellation über die Sprachenfrage zu antworten ha­ben und man darf gespannt sein, was er angesichts des soeben mit Oesterreich abgeschlossenen Kultur­abkommens antworten wird.

egen glauben aber noch näher- Sorgen haben zu müssen.

" F i Malta, wie

wird sich vor dem Schwurgericht wegen Bestech- xuruin i«; Begnadigungsrecht ist

Nchkeit zu verantworten haben.Renout hatte Glde^z^ schen.^Von ^em^ 9^ B ß einen Haftbefehl gegen Stavlsky aus rein « j vorbestraften Verurteilten um eine Grund seiner Beziehungen rückgängig machen m H sch Person von verbrecherischer Nei- lafsen und von Stavisky den Betrag von ungewöhnlich rohe ^erjon von qus

50000 Franken erhalten. Die Pariser An- in heimtückischer, bru-

waltskammer hat der Versicherung Renoults, daß ^tzlge "in r©reifin, die zu ihr in freund-

es sich um ein rechtmäßiges Honorar ^anbele, ater .WBetK an ftnerwwinn,« o f Qnb ' keinen Glauben geschenkt und seinen Fall dem chaftlich.nachbarlichen Beziehungen uano, ausge Schwurgericht übergebev * fu9rt 9al

Besitz einräumt, indem eine Teilung des Grund­besitzes unter sämtliche Kinder möglich ist.

Ein solches Erbrecht aber mußte mit der Zeit zu einer Zerschlaa un g des Farmbefttzes, zur Bildung von Wirtschaftseinheiten fuhren, die dem Farmernachwuchs keine genügende Existenz- möglichkeit mehr boten. Die zwangsläufige Folge davon war, daß die Besitzer dieser Zwergwirtscha - ten in Not gerieten und die Hilfe der Kreditanstal­ten in Anspruch nahmen. Infolge der Strenge, mit der in der Union die soliden Kreditanstalten bei der Beleihung des ländlichen Grundbesitzes verfah­ren ist die Beschaffung von Mitteln durch diese Anstalten aber nur im geringen Maße möglich. Eine Fehlernte und die mittellosen Farmer sind,

den Kreis der Fachleute mit Interesse verfolgt mefr den dürften, behandeln u. a. internationale Film- Herstellungs- und Derleihsragen; internationale Kultur- und Lehrfilmfragen; Internationales wis­senschaftliches Filmarchiv, Lehrfilmwettbewerb; Inter- nationale Film-Urheberrechtsfragen, internationale Filmpresse und Kritikerfragen und internationale Schmalfilm-Normung.

Furchtbares Ende im Schneesturm verirrter Skiläufer.

Vier Skiläufer sind in den Westgalizischen Des- kiden tödlich verunglückt. Die Gesellschaft, bestehend aus zwei Männern und zwei Frauen, hatte einen Ausflug auf den 1700 Meter hohen Gipfel der Babia-Gora unternommen. Sie kam dabei in einen Schnee sturm und verlor die Orientierung. Die Skiläufer irrten auf dem Berg­kamm umher, ohne die Schutzhütte finden zu kön­nen. Sie müssen schließlich erschöpft zu Boden ge­sunken und erfroren sein. Einer Militärpa­trouille und einer Rettungsexpedition des Beskiden- Vereins gelang es erst nach Tagen, zwei der Ver­unglückten als Leichen zu bergen. Die Toten lagen nur fünf Minuten von der Schutzhütte entfernt. Die Leichen der beiden anderen Skiläufer sind bisher noch nicht gefunden worden. Die Nachforschungen werden unermüdlich fortgesetzt.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Infolge fast ununterbrochenen Luftdruckfalls hat sich auch bei uns sehr tiefer Barometerstand ein­gestellt, so daß entsprechend dem mächtigen, über Europa liegenden Sturmwirbel sich äußerst leb­hafte Witterungsvorgänge abspielen. Gestern hat­ten wir den Vorüberzug einer Böenfront, die Wind­geschwindigkeiten über 25 Meter pro Sekunde brachte; für Samstag ist eine ähnliche, voraussicht­lich noch heftigere Entwicklung zu befürchten. Die über dem Ozean sich noch entwickelnden Fallgebiete werden voraussichtlich immer weiter südwärts ge­steuert, so daß im ganzen mit weiterem Tempera- turrückgang gerechnet werden kann. Dabei wird die auch in unserem Nachbargebirge aufgefomment Schneedecke eine weitere Erhöhung erfahren.

Aussichten für Sonntag: Wechselhaftes und sehr unbeständiges Wetter, mit wiederholten Niederschlägen (vielfach Schnee) bei sehr kräftigen, überwiegend westlich bis nordwestlichen Winden kälter.

Aussichen für Montag: Fortdauer der sehr unruhigen und kalten Witterung mit einzelnen Niederschlagsschauern.

Lufttemperaturen am 22. Februar: mittags 6,6 Grad Celsius, abends 7,3 Grad; am 23. Februar: morgens 0,5". Maximum 8,5°, Minimum 0,4°.

Wintersport.

Sauerland. Winterberg: Schneefall,drei Grad, 8 cm Gesamtschneehöhe, 4 cm Neuschnee, Pul­verschnee, Ski gut.

Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt,1 Grad, 175cm Gesamtschneehöhe, 8 cm Neuschnee, verweht, Ski und Rodel sehr gut.

Rom, im Februar.

Als Deutschland die große Insel Sanli- bar gegen das Eiland Helgoland eintauschte, und noch dazu seine Ansprüche auf Witu und Somaliland dreingab, brauchte der

Wehrere Todesopfer.

Der Sturm an der französischen Westküste hat große Verheerungen angerichtet. Bei Lorient gerieten mehrere Dampfer und Fischkutter in See­not. Ein Fischerboot mit einem Mann an Bord ging in den Fluten unter. Auf der Höhe von St. Nazaire kämpfen zwei italienische Dampfer mit dem Unwetter; sie haben funkentelegraphisch um Hilfe gebeten. Bei Brest geht von dem italienischen DampferNeptunos" der Funkspruch ein:Ein Mann über Bord." Alle Rettungsversuche bleiben vergeblich. In Montauban stürzte ein Baugerüst ein und begrub mehrere Arbeiter unter sich, von denen einer getötet wurde und zwei andere mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden mußten.

Verheerender Sandsturm in USA.

Ein ungewöhnlich starker Sandsturm fegte einen Tag lang über Nebraska, Oklahoma, Kansas, Kolorado und Texas mit 90 Stundenkilometer hin­weg. Die Sonne wurde verdunkelt, so daß in den Städten tagsüber die Straßenbeleuchtung ange­stellt werden mußte. Der Verkehr, das Telephon und der Telegraph wurden unterbunden, der Erntescha­den, besonders in Kansas, ist bedeutend. Verschie­dene Personen sind durch Einatmen von Staub g e- tötet worden.

Feuer in einem amerikanischen Rennstall. Achtzehn Pferde verbrannt.

Auf der Fair-Grounds-Rennbahn in New Or­leans vernichtete ein Brand einen großen Renn- tall. Achtzehn Rennpferde fanden den Tod in den Flammen.

Flugzeugunglück.

Auf einem lleberlanbflug von Köln nach Böb­lingen verunglückte ein Sportflugzeug, Muster Klemm, des deutschen Luftsportverbandes infolge nebligen Wetters. Dabei kam der Insasse, Flugzeug­führer Erich Bauer aus Heilbronn ums Leben.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich WilhelmLange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr Hans Thyriol, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. I. 35: 12 195. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckeret R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf- Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf und Samstags 15 Pf-, mit der Illustrierten 5 W«*

Zur Zell ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 Mig.

Der Führer und Reichskanzler hat die durch das Schwurgericht in Stade wegen Er m o r °

w VCSlüTUflUUfi- bung ihres Ehemannes zum Tode verurteilte

In ganz Thüringen beginnen jetzt die Vor- Marie Enigk, geb. Knoblischke, zu ledenslang- bereitungen für die Frühjahrsarbeitsschlacht 1935. lichem Zuchthaus begnadig t. Der Gnadenerweis Der Stadtrat in Rudolstadt hat 230 000 RM., I m ergangen, weil die Verurteilte unbestraft und der Kreisrat von Meiningen 24 000 RM. für |onu gut beleumundet war und die Tat auf einer Arbeitsbeschaffungszwecke bereitgestellt. In S ö m - Zerrüttung ihrer Ehe beruhte, an der den Ermor- m e r b a wird in ben nächsten Wochen mit dem beten ein erhebliches Maß von Schulb traf.

Bau einer großen Sieblung, die mehr als 80 Wohn- Hinrichtung eines Mörders.

Mann eingestillt Von der Gemeinde konnte sämt- Erfurt ist, nachdem vom Degnadiaungsrecht kein Ä5&""*ESSäS smä« ft» ESS s £ 1500 Mark bewilligt. In Rus nnqensind sur 1935 -men -n lerm behilflich sein wollte,

weitere 400 ^^00^ 00^*1)^ Außerdem W M ^-^Bezeichnend

^\ber®tabX.^ftrin^"h31 250000^ Wart für für die Brutalität des Angeklagten, der sogar (eine Kinderreichen-Siedlung und 250 uuu . Mutter einmal würgte, da sie ihn wegen

Straßenneubauten bewilligt worden. Für 9 gAddiebstahls anzeigen wollte, ist es, daß er

Theaterneubau und em hün Opfer das bereits durch Beilhiebe schwer ver-

b ad wird ebenfalls irn Haushai: der 6 att mehrere Zimmer feines Wohn-

ftrmgen ein Grundstock bereitgehalten. Beib^ B^^. ^folgte^ und niederschlug. Sowohl nach der

der Oeffentlichkeit übergeben werden soll. Hinrichtung einer Bestie in Menschengestalt.

* Im Hofe des Gerichtsgefängnisses Plotzensee bei

In München hat der Städtische Hauptausschuß Berlin ist die am 26. Mai 1889 geborene Witwe wieder für 1,12 Millionen RM. Aufträge f u r 5rieba Juchniewicz, geborene 2IrnDt tjinge- Hoch- und Tiefbau vergeben. Mit dem Ein- ächtet worden, die am 25. Mai vorigen Jahres setzen der günstigen Bauzeit erhalten damit mieber üom Schwugericht in Berlin wegen M o r de s z viele Volksgenossen Arbeit unb Verbienst. Tobe verurteilt worben ist. Die Verurteilte hatte

x ihre Wohnungsnachbarin, die 74iahnge Witwe Iba

Kleine pollilsche 7iad>nd>tcn. ^rüger in Berlin, Kopenhagener Straße 45, französische Iustizminister Renaultberf^ ihres

w'rd s'ch vor dem Schwurgericht wegen Best ech^I TurU^ sgh Begnadigungsrecht ist

Auf dem Schneeberg bei Wien wurde die Leiche eines Wiener Skiläufers gefunden, der im Schnee- sturm von seiner Gesellschaft abgekommen und er- froren war. Der Leichenfund ergab die erschütternde Tatsache, daß sich der Verirrte durch sechs Stiche m die Herzgegend zu töten versucht hat, um dem ein- (amen Todeskampf zu entgehen.

Fünfzehn Skiläufer auf der Suche dach dem russischen Flieger Golubew vermißt.

Vor mehreren Tagen war aus Archangelsk eine Skimannschaft in Stärke von 15 Mann zur Hilfe- leistung für den Flieger Golubew und seine Be­gleiter aufgebrochen. Diese Mannschaft wird immer noch vermißt. Inzwischen ist auch der letzte Be­gleiter Golubews namens Kusnezow, der als Wache beim Flugzeug zurückgelassen worden war, geborgen worden. Er wird nach Archangelsk tn ein Krankenhaus gebracht werden. Das Flugzeug Go­lubews wird nach seiner Instandsetzung in Arch­angelsk erwartet. An der Suche nach dem Flugzeug haben sich zehn Flieger, 200 Skiläufer und eine große Zahl Truppen beteiligt.

Slurmverwüstungen an der französischen Westküste.

Kaiser um Kritik unb Spott nicht zu sorgen. Kolo- ; niale Macht und Zukunft habe er für einen Hosen­knopf hingegeben, hieß es. Dieser Hosenknopf, soll

Em- »emernre unu ........ p.,.« Satauf geantwortet M««)(t u*«n gangen ;

da diese Geldquelle für «y°pft ist gezwun^n 2B i U?r i e g bedeutet hätte. n>£ ein

MeÄÄÄ

de^r'i^'den Städten na^S?rbei°sfuch'enden wärtig mit Malta, der Felsemnsel zwischen Si- fc SÄÄÄ s sSttte ÄÄÄ Ste bS» Erbe mehr -Uma zwischen Europa und Asrika geeigneten Dreß

antreten konnten und d>° jungen Einwanderer fid) Engländer, Franzosen und Ita-

denen es ebenfalls nicht möglichwar, mit bren nod) nirfjt recht einig. Vielleicht kommt die Geldmitteln ^e eigene Wirtschaft durch Kauf zu Antwort aus Feuerschlünden und Bombengeschwa- erwerben, und die sich darum auf dem Wege der Erörterungen über die afrikanische

Pachtung zu Besitzern von Farmen emporarbei- ^uftpakt spricht sie jedenfalls bereits

ten wollten, erlebten in v'elen Fallen das gleiche mjt 9menn 0U($ nichts darüberverlautbart". Schicksal. Das holländisch-römische Recht bietet die- ' ^s M i 11 e 1 m ee r, so lange es friedlich ist, sen Bewirtschaftern keme Sicherheit daß ihnen die ^ur,oas bequem. Die Engländer tön-

Früchte ihrer Kapital- und Arbeltsaufwendungen ^ort bunkern, die Kriegsschiffe ausruhen, die zugute kommen. Es ist deshalb verständlich, wenn £DUrirten Faldetta bewundern, die eigenartige ein gewisser Wirtschaftsegoismus sie nicht mehr in r(j.a>ar^c Nische, wie sie von den eingeborenen die Pachtwirtschaft hlnelnstecken laßt, als sie her- g r£e Bonus in der Muschel sozusagen, mit her- ausholen können, und daß dieses Eigeninteresse sie man nach Tripolis, so legt

treibt, mit dem genngmoglichsten Kraftaufwande Dampfer in La Valetta an, und auch die so viel wie möglich aus den Farmen Herauszuwirt- machen gern einmal dort Halt. Es ist

schäften. Die Grenzen der ordnungsmäßigen Be- die (teilen, engen Straßen zu den alten

wirtschaftung werden hierbei leicht überschritten, -r^stungsmauern hinaufzukletttern, gemeinsam mit Raubbau tft die Folge. , Eine fachgemäße er-1 Ziegen, durch dieSeele" der Paradegeschütze tragsnachhaltige Vorratswirtschaft hinsichtlich be |ÜU;S 5)teer hinauszuäugen unb auf der von den ewi- Düngemittelbeschaffung und der Dungeranwenbung ' kahlgefegten Insel herumzukutschieren,

unterbleibt Die bem Boben entzogenen Bestand- P, - mals Maltakartoffeln oder ein Malteser­teile werden nicht ober nur ungenugenb ersetzt, die Hündchen zu Gesicht zu bekommen. Hingegen erblickt Bobenftatistik nicht gewahrt. man bas Malteserkreuz unb erinnert sich einer Schul-

Aber auch die sparsamste Bewirtschaftung selbst .. mo munde, wie d i e I o h a n n i t e r wenn sie auf Kosten der Farmsubstanz ersolgt, nutzt V ^obos vertrieben wurden und nach Malta aus- dem zeitweiligen Bewirtschafter nichts. 6in e °e Lanberteni Daß dieses Rhodos einmal italienisch taleMißernte, die h er im Lande nicht selten mürde, ahnte der Lehrer damals noch nicht,

ist, kann s ein gesamtes B e t r i e b s k a p i - ^an kann auch, über die merkwürdigen Klappen tat verschlingen, ihm die Zahlung der Pacht- : ber Straße staunend, warten, ob sie wohl ihren

zinsen unmöglich machen ihn zur Aufgabe der I verraten würden, und in der Tat, es geht Pachtung zwingen Der Besitzer, der tn welen Fal-! . { kommt Fuhrwerk auf Fuhrwerk, eine

len keine engere Beziehung zu Grund und Boden tianbern wird geöffnet und - rutsch, rutsch,

hat und seinen Besitz lediglich als eine sichere! mie I)inunter mit ber Fracht. Malta ist nam- dauernde Renteneinnahme betrachtet, nimmt nurk., Dell ausgehöhlt, wie es Helgoland selten Rücksicht auf bte Lage seines Pachters. Erfüllt mährend des Krieges war,- und kann viel an Nah- dieser seine Verpflichtungen nicht, so muß er das ' für ben menschlichen wie für den Ka- Feld räumen. Die lebende und tote Hand des ver-oneillchlund

schuldeten Pächters aber wird von dem Besitzer ver- 'gewärtig aktuelle, die S p ra ch e n f r a g e,

pfändet, bis sämtliche Schulden bezahlt sind. Dem ... ^rauf von selbst, da man natürlich von

mittellos gewordenen Farmersohn ober bem jungen K Maltesern gerne Näheres hören, nicht aber bie Einwanberer ist bamit ber Weg zur Scholle gesperrt, Offiziere fragen möchte, die sich im Be-

Das einzigste, bas ihm bleibt, ist die Hoffnung, m rg.< ber Festunqswälle putzige heimatliche Häus- den Städten eine Verdienstmöglichkeit ^u fmöen. <x gebaut hoben, mit blitzblanken Türklinken, Hier in den Städten aber erwartet bte ver- moraus sofort zu erkennen, daß man hier nicht im triebenen Farmer ein Los, das weit 3U ©üben ift wenigstens nicht in kultureller Beziehung,

ertragen ist als das der Arbeitslosigkeit in den $gr @ef' te abcr beherrscht das Englische schlecht, europäischen Ländern; denn nicht die Armut allein Italienische mangelhaft, er spricht seine eigene ist es, die die arbeitslosen Weißen Südafrikas Sprache die lingua Maltese, ein Kuddel- drückt. Das, was ihre Lage besonders schwer unb mubbel aus ebensovielen Zungen, wie Völker die hoffnungslos macht, ist viel mehr die Tatsache, daß maltesischeRasse" bilden. Nun, das ist nicht mehr gerade diese schwächste unb unfelbftanbtgfte Schicht ! notürtij) findet man doch aus der Insel allet- bem Wettbewerb der Farbigen aus-!halben riesige Steinzeugen aus vorgeschichtlicher gesetzt ist! Die Möglichkeiten, sich einem anderen aus Libyen, heute auch italienisch, scheinen die Beruf zuzuwenden, von neuem anzufangen und sich nächsten Siedler eingewandert zu sein, dann kamen langsam hochzuarbeiten, sind dadurch für den ver- sßhöniEier und Griechen, die Römer saßen schon dort, armten Weißen nur in den seltensten Fällen ge- fl(d ber Apostel Paulus durch Schiffbruch ihre Gast­geben. Ueberall macht ihm der Farbige, mit dem k^undschaft annehmen mußte. Und dann Vandalen, er nicht konkurrieren kann, die Stellen streitig, die Byzantiner, Normannen, Ehristen und Türken. Na- er in Eurova hätte bekleiden können. Ja. selbst po(eon t,ie& C5 sich nicht nehmen, bis schließlich Bn- wenn er wollte, selbst wenn er bereit wäre, für den > r Lohn eines Farbigen die niedrigsten Arbeiten zu übernehmen, er würde bei der hier herrschenden Einstellung zu ben Farbigen den Arbeitsplatz, der normalerweise von einem Schwarzen ausgefüllt