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Obecheffen

aus.

Kreis Friedberg.

Aus dem Rheln-Main-Gebiet

weise noch erheblich höher.

Schon heule zeigt es sich, daß im kommenden Jahre weitere Flugkurse auf den Hauptver­bindungen geschaffen und größere Flugzeuge eingesetzt werden müssen, um der sehr starken Plahnachfrage stets voll genügen zu können.

LPD. Friedberg, 21. August. Der Motor­radfahrer Weber aus Offenbach wurde in N i e d e r - F l o r st a d t auf der Straße von einem Unwohlsein befallen. Der sofort herbe.geruiene Arzt konnte nur noch den bereits durch Herz­schlag eingetretenen Tod feststellen.

Bergrutsch bei Büdingen.

* Büdingen , 21. August. In dem Stein­bruch der Firma G ö ck e l hatte man in wochen­langer Arbeit auf 10 Meter Länge und 11 Meter Breite durch Unterminieren einer mäch­tigen Sand st einwand im Ausmaß von etwa 5000 Kubikmeter die Loslösung dieser gewaltigen Gesteinsmasse vorbereitet, um ihre Verarbeitung zu erleichtern. Am Sonntagabend kam nun die gewaltige Steinmasse in einem etwa 5 0 Meter hohen Bergrutsch ins Gleiten, wobei eine Gesteinsmasse im Gewicht von schätzungsweise 200 000 Zentnern die Bergwand herab auf die Sohle des Steinbruches rutschte. Den zufälligen Augenzeugen dieses Bergrutsches bot sich ein wun­dervolles Schauspiel dar.

Landkreis Gießen.

z. Großen-Linden, 21.Aug. Der älteste Einwohner von Großen-Linden, der Landwirt Phil. P e p p l e r IV., Frankfurter Straße, ist heute nach einem arbeitsamen Leben im 91. Lebens­jahre verstorben. Es lebt nun von diesem Jahrgang in unserem Orte nur noch eine Frau, nämlich Katharine Wagner Ww., Frankfurter Straße, die sich noch eines verhältnismäßig rüstigen Daseins erfreut. ~

CO Allendorf a. d. Lahn, 22. August. Gestern abend fand in der WirtschaftZur Linde" die Vorführung des Films der Gaufilm­stelle der NSDAP.Ich für dich und du für mich" statt; dazu wurde noch ein Beifilm aus Danzig gezeigt. Die Darbietungen fanden allgemein starken Anklang. Zum Schlüsse wurde emSieg- heil!" auf den Führer ausgebracht.

ch Lauter, 21. August. Gestern konnte Frau Elisabeth R e i d t in voller körperlicher und geistiger Frische ihren 79. Geburtstag feiern. Der Ehemann konnte im vorigen Monat aus fern 81. Lebensjahr zurückblicken. Im Jahre 1928 war es dem Ehepaar vergönnt, das Fest der Goldenen Hochzeit zu feiern. Beide Ehegatten sind noch rüstig und helfen noch bet der Feldarbeit. Der Ehemann übt noch täglich sein Wagnerhandwerk

Waid und Schule

Von Forstassessor A. Wilckens.

kreisen. Eia weiteres Mitglied der Bande war sogar eine Zeitlang der Anführer des Ber­liner UnterweltktubsOleander".

Die Banditen gingen meistens so zu Werke, daß sie sich zunächst ein möglichst harmloses und gut fundiertes Opfer aussuchten, dem sie dann einen todsicheren" Tip gaben, bei dem das Opfer selbst­verständlich, da es sich ja hier um Betrug handelte, sein Geld einbüßte. Konnte man den Betroffenen nun nicht mehr dazu bewegen, nochmals einen Tip zu kaufen, so mußte ein anderes Mitglied des Bande in Aktion treten, das den Vorgänger als Schwindler" bezeichnete und selbst seineunfehl­baren Tips" an den Mann zu bringen suchte^ Dabei wurden keine Mittel gescheut. Selbstver­ständlich kamen nun die Betrogenen in immer größere Schulden, so daß sie den einzigen Aus, weg in Unterschlagungen sahen.

Man ging sogar so weit, daß man sich einzelne Opfer untereinander gegen entsprechende Zah­lung überließ. Für einzelne Tips mußten bis zu 1500 Mark gezahlt werden.

In der Auswahl ihrer Methoden waren die Be­trüger nicht gerade wählerisch. Man fälschte Briefe, Telegramme und arbeitete eng mit französischenFreunden" zusammen. Als eines Tages eines der Opfer das Telegramm mit dem Tip des Fachmanns sehen wollte, wußte man sich auch hier zu helfen, indem man ihm erklärte, daß dann der Gewinn in Frage gestellt sei-

2Han dürfe einen Tip feinem Fremden zeigen, denn das bringe Unglück. Auf diese und andere Weise wiegte man die Betrogenen immer wie­der in Sicherheit und brachte es sogar fertig, daß man ihnen einfach größere Betrage mit der Bestimmung überließ, das Geld in Wetten anzulegen.

Die größe Aktion der Polizei ist jedenfalls noch nicht ganz abgeschlossen. Ueberall setzt aber nun ein regelrechtes Kesseltreiben gegen derartige Ele­mente ein, so daß es hoffentlich recht bald gelingt, all diesen Gaunern das Handwerk zu legen.

Starker Anstieg -es Flugverkehrs im Rhein-Main-Gebiet.

Verstärkter Flugverkehr zur Leipziger Meffe.-Oie Lufthansa auf der Rhein« Mainischen Wirtschastsschau.

gruppe der NSDAP. Gießen-Nord, Walltorstraße; Kreisdienststelle der NS.-G.Kraft durch Freude", Schanzenstraße 181, Zimmer 8; allen Geschäfts­stellen der DAF.-Ortsgruppen.

Winzerfest am 31. August, 1. und 2. September in der Gießener Volkshalle.

An diesen Tagen findet das diesjährige Winzer­fest statt, das voriges Jahr so großen Beifall ge­funden hat. Jetzt ist noch der Montag hmzugenom- men worden, um dem Fest den richtigen Ausklang zu geben. Namhafte rheinische Künstler werden für Stimmung und Unterhaltung sorgen.

SportkurseKraft durch Freude".

Achtung!

heute Prüfung für das Reichssporlabzeichen!

Am heutigen Donnerstag findet um 18.15 Uhr auf dem Universitätssportplatz am Kugelberg die Prüfung für das Reichssportabzeichen statt. Alle Inhaber der KdF.-Jahressportkarte können daran teilnehmen. Das Schwimmen für das Reichsfport- abzeichen wird am Samstag, 24. August, in der Müllerschen Badeanstalt abgenommen. Treffpunkt um 17 Uhr am Sprungturm. Zu den Prüfungen sind die Jahressportkarte und das Leistungsbuch mit eingeklebtem Lichtbild mitzubringen. Volksgenossen, die nicht im Besitze der KdF.-Jahressportkarte sind, können nicht zur Abnahme zugelassen werden.

Gan; besonders gilt dies für die Vlihftrecke FrankfurtBerlin, die ständig voll belegt ist.

Kein Wunder, wenn man bedenkt, daß die Blitz­flugzeuge den Frankfurter Geschäftsmann in 100 Minuten nach Berlin tragen, wo er bereits um 8.45 Uhr, d. h. rechtzeitig zu Geschäftsbeginn, ein­trifft. Eine ähnlich schnelle Frühverbindung wird voraussichtlich im kommenden Sommer auch nach Hannover, Hamburg und Bremen neben der schon bestehenden Nachmittagsstrecke geschaffen werden.

Während der Dauer der Leipziger Herbstmesse wird die Lufthansa den Flugdienst zwischen Frank­furt und Leipzig bei Bedarf verstärken, so daß man werktäglich dreimal in etwa 1% Stunden > nach Leipzig fliegen kann. Messebesucher erhalten eine Sonderermäßigung von 10 v. h.; auch auf die all­gemein schon um 20 o. h. verbilligten Rückflug­scheine.

Lin Flug zur Leipziger Wesse und zurück kostet demnach nur 56,70 Reichsmark.

Als bedeutendes Glied des Verkehrswesens im Rhein-Main - Gebiet wird die Deutsche Lufthansa auch auf der großen Wirtschaftsausstellung vertre­ten sein. Im Haus der Technik zeigt sie Groß­modelle der bekannten Verkehrsflugzeuge Junkers Ju 52 und G 38, sowie ein Modell des schwimmen­den FlugstützpunktesWestfalen". Einen besonderen Anziehungspunkt ihres Ausstellungsstandes dürfte der vollständig ausgerüstete Führerstand eines drei- motorigen Großflugzeuges Junkers Ju52 bilden.

In den Wald treibt es die Menschen wie zu einer ewigen Pilgerfahrt, und es ist besonders die Jugend, die sich immer wieder zu Wald und Wasser hingezogen fühlt. Ist es dann nicht seltsam, daß man dieser Jugend in den Schulen so selten etwas gesagt hat über den Wald, woher er kommt, wie er entsteht, was er be­deutet? Es wird wohl Heimatkunde-Unterricht getrieben und es werden dabei die Namen von Städten, Seen, Flüssen gepaukt, Denkmäler ge­nannt und Zahlen auswendig gelernt, aber von solchen Fragen über den Wald, die der Jugend viel näher liegen, hören sie häufig nicht viel. Ist es denn gar so wichtig, vom Walde etwas zu wissen? Sicherlich, denn von da aus, wohin es die Jugend gefühlsmäßig am meisten zieht, soll man beginnen, ihr die Augen für die Heimat zu öffnen, um damit Heimat- und Vaterlandsliebe zu erwecken. Ein schöner und dankbarer Aufgabenkreis für die Schule. Und gehen wir besonders aufs Dorf. Denn hier wird die Schule auch von Söhnen der Besitzer kleinerer landwirtschaftlicher Betriebe besucht, die später mit Antritt des väterlichen Erbes auch oft einen kleinen Waldbesitz übernehmen. Ist aber das Verständnis für die Waldwirtschaft bereits auf der Schulbank allgemein wachgerufen, so wird auch später der Forstbetrieb nicht vernachlässigt. Wird den Schülern in der Schule anschaulich dargestellt, daß das Holz als Erzeugnis des Waldes immer der uralte Begleiter menschlicher Siedlung gewesen ist, daß die Erhaltung des Waldes als wertvolles Kulturgut unlösbar mit der Derwer - tung d e s Holzes als Werk- und Bau- st o f f verbunden ist, dann wird jeder Waldbesitzer und Bauer nicht nur sein Holz au schlagen, sondern auch zu pflegen verstehen und bestrebt sein, statt Eisen und Eisenbeton möglichst viel Holz im eige­nen Betriebe zu verwerten.

Nun setze sich der Lehrer beileibe nicht hin, um mit großem Eifer Forstwirtschaft aus Büchern zu pauken. Er halte mit einem Förster gute Freundschaft, lasse sich von ihm erzählen unt) Über­träge das bann in die Bildersprache für feine Kin­der Er ziehe mit seiner Schuljugend hinaus in den Wald und gebe dort feinen kleinen aufmerksamen

Zwölfköpfige Betrügerbande verhaftet

Guter Fang der Frankfurter Kriminalpolizei. Oersichere Typ" bei Pferderennen. Ein polnischer Jude als Anführer.

Hörem ein anschauliches Bild von dem Wachsen und Werden der Wälder. Er zeige, wie der Forst­mann erziehend in die Bestände eingreifen und die schlechteren Stämme zugunsten des wertvollen Ma­terials herausnehmen muß. Es wird auch hier nicht auf Masse, sondern auf Hochwertigkeit gezüchtet. Auf die großen Schäden, die dem Wald durch Streu­nutzung erwachsen, weise der Lehrer an Hand von Beispielen hin und im Zusammenhang damit wird der Kreislauf der Nährstoffe erläutert. Der F o r ft- schütz finde eine besondere Würdigung. Die großen Raupenplagen, die schon ganze Wälder vernichtet haben, werden anschaulich vargestellt und besonders der Vogelschutz und die Bedeutung der Vogel­welt für die Vertilgung forstschädlicher Insekten besprochen. Wenn die Kinder wissen, daß ein Meisenpaar mit Jungen . jährlich IV- Zentner Schädlinge vertilgt, so zollen sie diesen kleinen Tierchen besondere Hochachtung. Jeder Schüler er­kennt damit, daß die Zerstörung von Vogelnestern, das Ausnehmen der Eier, großer Unfug ist, eine Schädigung des Waldes bedeutet und das ganze Landschaftsbild gefährdet. Und hier macht der Leh­rer ebenfalls darauf aufmerksam, daß au ch die Waldameisen als besondere Beschützer des Waldes gelten, da auch sie ungeheure Mengen von Raupen und sonstigen frostschädlichen Insekten ver­tilgen und ganze Bestände verschiedentlich schon vom Kahlfraß verschonen konnten. Daß es daher eine frevelhafte Angewohnheit ist, die Ameisen­nester willkürlich zu zerstören, wird den Schülern hierdurch eindringlich klargemacht. Die W a l d - brandgefahr kann den Schülern als ein furchtbares und grausames Ereignis für alles Waldgetier und auch für die am Wald gelegenen menschlichen Siedlungen hingestellt werden, daß diese Erzählungen für immer im Gedächtnis der aufmerksamen Zuhörer haften bleiben und allzeit ihre praktische Wirkung tun.

So lernen die Kinder beobachten, die Natu» sehen, und sie gewinnen lebendige Eindrücke voh dem großen Leben und Treiben in der Tier- und Pflanzenwelt. Sie sehen die Heimat mit verstände nisvollen Augen und heimatfrohen Herzen. Sis lernen ihr Vaterland fiebert*

Tausende Frankfurter erleben täglich ! das Sowjet Paradies.

Daß es kein Paradies ist, wissen wir alle! Wie geradezu trostlos es aber in diesem Paradies mit der Befriedigung auch nur der allernotwendigsten Lebensbedürfnisse bestellt ist, wie dort ^nber^- taulende dem Hungertod verfallen, das hat man alles durch in- und ausländische Zeitungen dutzende Male erfahren können. _ ...

Am unmittelbarsten und am erschütterndsten stellen jedoch die unzähligen B r i e f e berm oie- fem Parabies schmachtenben Deutsch-Russen em Bilb ber bärtigen Zustänbe vor Augen.

Ohne jebe p r o o aa an b i ft i f d) tJ A u t - machung liegen schllchtund einsach, f in ungelenken Schriftzügen, wie bie Menschen die­ser Erbe selbst, ihre Briefe an deutsche Brüder im Inland jedem offen. Es find die we­nigen, die durch die Zensur des bolschewistischen Systems hindurchgelangten. Diesi Briefe werden ergänzt durch ein ungemein reichhaltiges B 11 - m9a t e r i a i, das einen Ueberblick gewahrt über bie Entwicklung vorn bäuerlichen Wohlftanb ber vorbolschewistischen Zeit zu denl bekannten^ Zustän­den, wie sie in ber Weltbegluckungszentrale heute &CßCe st" biefe Briefe! Seh t b i es e Bilb er! in her Ausstellung bes VDA., F r a n k ° f u r t a. M., Römerberg 11, Haus Lichtenstein. Eintritt freit

Vorsicht bei Insektenstichen.

LPD M ö r f e l b e n , 21. August. Immer wie­der sorbert bie Nichtbeachtung von Insektenstichen Tobesopfer. So war ber Bauer Gg. Fr. Knodt hoi ftufterbolen von einem Insekt am Ä/Än worben. Er beachtete den Stich Nicht, und schon am nächster.Morgenkonnt- der Mann den Mond n.cht oufmachew Sofort n Krankenhaus überwiesen, ist ber Mann trog oe Kunst der A-rzte an -ing-treten-m W u N b^a r r- krampf gestorben, und zwar zwei -wocyen nachdem Tobe seiner Ehefrau .

Iudenfreier Viehmarkt in Fulda.

LRD ft u I b a 21. Aug. Nachbem ber letzte Dieh- moTber im Juli abgehaltenwurdeburchdas pro« vozierenbe Verhalten der jüdischen Viehhändler pofi zeilich aufgehoben worden war, hat die Kreis

bauernschaft bie Durchführung bes nächsten Viehmarktes, ber am Donnerstag, bem 2 2. August, ftattfinbet, übernommen. Damit dürfte die Monopolstellung der fremdrassigen Ele­mente, die der Landwirtschaft große Schäden zu­gefügt hat, endgültig gebrochen sein.

Tödlicher Sturz vom Erntewagen.

LPD. Rennerod (Westerwald), 21. August. Auf bem Wege zwischen Westernohe unb Walb- mühlen kam ber 55 Jahre alte Schmiebemeister unb Lanbwirt Karl Zoth aus Westernohe auf tragische Weise ums Leben. Zoth war unterwegs auf bem mit Frucht hochbelabenen Wagen mit Nachbmben beschäftigt, als unversehens bas Seil riß unb er vom Wagen stürzte. Er erlitt schwere Kopf­verletzungen unb einen Bruch ber Wirbelsäule unb war auf ber Stelle tot.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 23. August.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Paus-: (7):, Sdtangabe Nach. Achten. 8.10: Gymnastik. 9: Fröhlicher Auftakt. 10.15: Allerlei luftige Weisen. 11.30: Sozialbienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus bem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14- Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbencht. 15.15: Für bie Frau. 16: Nachmittagskonzert 18: Freub unb Leib ber Nichtraucher, kleine Betrachtung. ,18.10: Praktische Lebensweisheit eines Asienreisenben, ber nicht vom Gelb abhängig ist. Der Schwebe T. Jllion erzählt. 18.30: Meier helmbrecht. Die Geschichte von bem Bauernsohn, ber ein Ritter werben wollte Von Heinrich Koch. 18.45: Das Leben spricht. 19: Unter­haltungskonzert. 19.40: Runbfunkausstellung rote noch nie Don Dr. Kurt Berenbt. 19.50: Morgen beginnt bie große Ausstellung:Rhein-Mainische Wirt- schäft". 20: Nachrichten. 20.15: Stunbe ber Nation:

Der Gott unb bie Bajadere". Indische Legende von Johann Wolfgang von Goethe. 20.45:Sonniger Süden!" Ein buntes Unterhaltungskonzert des Rund- funkorchesters. 22: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk), Sportbericht. 22.30: Ewiges Olympia. Don Professor Wold'emar Graf Uxkull-Gyllenband. 23: . Vom namenlosen Verleumder". Don Josef Magnus : Wehner (Wiederholung). 23.15:Streiter wider den . Herenwahn". Zum 300. Todestag des Grafen Fnedr. , von Spee. 24 bis 2: Nachtmusik.

LPD. Frankfurt a. M., 21. Aug. Nach mo­natelangen, mühevollen Ermittelungen gelang es der Frankfurter Kriminalpolizei, eine weitver­zweigte zwölf köpfige Gaunerbande hinter Schloß und Riegel zu fetzen, die es auf unglaublich raffinierte Weife verstand, zahlreiche Personen durch falsche Tips für Pferderennen um ihr Hab und Gut zu bringen.

Die Unterschlagungen, die von den Opfern zur Begleichung ihrer enormen Schulden erfolgten, dürften sich auf insgesamt 800 000 Mark be­laufen.

Zu diesen Vorgängen gab die Kriminalpolizei am Mittwoch in einer Pressebesprechung nähere Ein­zelheiten bekannt. Danach wurde man im vergan­genen Jahre durch die außerordentlich hohe Un­terschlagung eines Angestellten darauf aufmerksam, daß hier noch andere Kräfte ihre Hände im Spiel haben mußten. Nach einiger Zeit wurde wieder eine Unterschlagung größe­ren Umfanges aufgedeckt, und nun verstärkte sich der Verdacht, daß hier sogenannteTipser" ihre Hände im Spiel haben mußten. Als schließlich auch aus anderen Städten Unterschlagungen gemeldet wurden, ging man systematisch an die Aufklärung der einzelnen Fälle. Dabei stellte sich heraus, daß hier eine Bande zus ammenwirkte, die über ganz Deutschland verteilt war und es durch äußerst raffinierte Zusammenarbeit verstand, sich gegenseitig die Opfer zuzuschieben unb sie bis auf ben setzten Pfennig auszupressen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führ­ten so nach und nach zur F e st n a h m e von insgesamt zwölf Mitgliedern der Bande, darunter zwei Frauen. Als einer der Hauptbanditen ist der 38 Jahre alte polnische Jude Kaimischeck Erbsen anzusprechen, der sich lange Jahre in Frankfurt a. M. aufhielt und hier unter dem SpitznamenErbs" bei der Polizei bestens bekannt war. Die übrigen Gau­ner sind alle bereis mit dem Gesetz in Konflikt gekommen und entstammen zum Teil Zuhälter-

LPD. Frankfurt a. M., 21. Aug. An ber allgemeinen Beleoung des Reiseverkehrs, bie wir in diesem Sommer in Deutschland verzeichnen kön­nen, hat auch bie Deutsche Lufthansa erheblichen Anteil. Im ganzen Reich ist die Zahl ber Flug­gäste gegen das Vorjahr wiederum beträchtlich ge­liehen.

Der Frankfurter Flughafen als Luftverkehrs­zentrum des Rhein-Main-Gebietes steht heute nicht nur an Zahl der Flugstrecken, sondern erstmalig auch an Umfang des Personenver­kehrs an zweiter Stelle im Flugverkehr. Seine Passagierzissern werden nur noch von der Reichshauptsladt übertroffen.

Die Zahl ber in Frankfurt anfommenben unb abffiegenben Personen nahm gegen das Vorjahr auf sämtlichen 18 Fluglinien um etwa 50 v. H. z u. Einen ähnlich starken Zuwachs zeigt der Um­steige- und Durchgangsverkehr. Auf den Hauptver­bindungen, so z. B. nach Berlin, Leipzig, Hamburg, Köln und München, ist der Verkehrsanstieg teil-

Heute folgende KdF.- Sportkurse:

Allgemeine Körperschule, für Frauen und Männer aemeinfam, von 16 bis 18 Uhr auf dem Universitäts­sportplatz am Kugelberg;

Reichssportabzeichen (Abnahme) 18.15 Uhr auf dem Universitätssportplatz am Kugelberg.

Fröhliche Gymnastik und Spiele, nur für Frauen, von 20 bis 21 Uhr und von 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Dammstraße.

Reue Reitkurse.

Um möglichst vielen Volksgenossen die Möglich­keit zu geben, das Reiten zu erlernen, richtet das SportamtKraft durch Freude" zwei neue Reit­kurse in der Reitschule Schömbs, Brandplatz, ein, und zwar ab Dienstag, 27. August, von 21 bis 22 Uhr, und Mittwoch, 28. August, von 20 bis 21 Uhr. Die Kosten betragen für Mitglieder der DAF. 8 Sportmarken ä 1 Mark, für Nichtmit- gfieber 8 Sportmarken ä 1,50 Mark. Schriftliche Anmeldung an das Sportamt, Schanzenstraße 18, Telephon 2919. Sprechstunden von 8 bis 13 Uhr.

Neuer Reichssportabzeichenkursus.

Es gibt bestimmt viele Volksgenossen, die gern das Reichssportabzeichen erwerben möchten, dazu aber keine Gelegenheit haben. Für diese richtet das SportamtKraft durch Freude" einen neuen Dor- dereitungskursus ein, der am Donnerstag, 29. Aug., um 18.15 Uhr, auf dem Universitätssportplatz am Kugelberg beginnt. Die Kosten betragen für DAF.- Mitglieder 6 Sportmarken a 30 Pf., für Nichtmit- glieöer 6 Sportmarken ä 50 Pf.

Kreis Bübingen.

-- Geiß-Nidda, 21. August. Der Wie­deraufbau der abgebrannten Gehöfte, die dem kürzlichen Großfeuer in unserem Orte zum Opfer fielen, ist nunmehr in Angriff genommen worden. Man will die Häuser noch in allernäch­ster Zeit unter Dach bringen. Der Wiederaufbau wird von einer Baufirma in Nidda ausgeführt.

Kreis Schotten.

G L a u b a ch, 20. Aug. Am vergangenen Sonn­tag hatte Ortsgruppenleiter Henze die Orts­gruppe der NSDAP, und die NS.-Ge- meinfchaftKraft durch F r e u d e" zu einer gemeinsamen Wanderung eingeladen. Zahlreiche Mitglieder hatten dem Ruse Folge geleistet und ver­sammelten sich um 15 Uhr an der Molkerei Eiling, um durch die Steinbach auf Umwegen vorbei an dem Steinbruch von A. Braun in ber Nahe von Gonterskirchen nach dem GasthausZum Lau­bacher Wald" zu wandern. Bei Kaffee und Kuchen verbrachte man dort einige Zeit in froher, kamerad­schaftlicher Stimmung. Bevor der gemeinsame Heim­weg über den Ringelsberg angetreten wurde, hielt Ortsgruppenleiter Henze eine kurze Ansprache über den Zweck einer solchen Wanderung in Gottes freier Natur: Echte Volksverbundenheit und damit echt nationalsozialistischen Geist zu schassen zwischen alt und jung, zwischen arm und reich. Da die erste Wanderung so schön und harmonisch verlaufen sei, stellte er eine baldige Wiederholung in Aussicht. Mit einem Sieg-Heil auf den Führer klang die An­sprache aus.

Kreis Alsfeld.

* Eifa, 21. August. Gestern nachmittag ent­stand hier in dem Grundstück des Landwirts Weitzel ein Brand, der zum Glück von Ar­beitern in der Nachbarschaft bald bemerkt wurde. Dadurch war es möglich, die Bekämpfung der Flammen schnell in Gang zu bringen und den Brand auf die Scheune zu beschränken, die mit bem Stroh- unb Heuvorrat völlig nie» berbrannte. Das Wohnhaus konnte gerettet werben, ebenso blieb bie in ben letzten Tagen aus- gebroschene unb auf bem Boben bes Wohnhauses [agernbe Frucht unversehrt. Dieser Branb ist ber orfte seit 1896 in unserem Orte. In vorbilblichem Gemeinschaftssinn haben sich bie Ortseinwohner be­reit erklärt, dem Brandgeschädigten beim Wieder­aufbau der Scheune durch kostenlose Stein- und Holzfuhren zu helfen.