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< Büdingen, 21. Juni. In einer fyie1 Metzgerei erlitt ein Metzgerbursche bei Arbeit einen ernsten Unfall. Der junge Mensch trug während der Arbeit ein Schlachtmesfer in seinem Stiefelschaft mit sich. Unversehens kam er zu Fall, wobei ihm das Messer in Das Bein eindrang und ihn so erheblich verätzte, daß er nach starkem Blutverlust dem Krankenhaus zugeführt werden mußte.
Hl Ni d d a, 21. Juni. Die städtische Heu - qras ernte von 75 Morgen wurde versteigert. Obwohl nur wenige Kaufinteressenten erschienen waren, wurde der vorjährige Versteigerungserlös auch jetzt wieder erzielt. Der 2500 Quadratmeter große Morgen kostete durchschnittlich 27 bis 28
so daß Hapag und Nordd. Lloyd |e 0,50 v. H. an« zogen. Etwas fester notierten außerdem Reichsbankanteile mit plus 0,50 v. 5)., Daimler Motoren auf die günstige Bilanz mit plus 0,75 v. S)., Westdeutsche Kaufhof, Kunstseide Bemberg sowie Feldmühle Papier lagen bis 0,40 v. H. freundlicher, wahrend Moenus Maschinen 0,65 v. S). Jul. Berger 0,50 v. $)., Metallgesellschaft 0,40 v. 5). und AG. für Verkehrswesen 0,25 v. S). nachgaben. Kunstseide Aku waren stärker angeboten und gingen auf 61,75 (62,50) zurück.
Renten lagen bei allerdings sehr kleinen Umsätzen freundlich. Altbesitzanleihe und Reichsbahn- DA. gewannen je 0,13 v. H., Kommunal-Umschul- düng blieben zu 89,20 und Zinsvergütungsscheine zu 90,15 unverändert. Etwas schwächer waren dagegen späte Reichsschuldbuchforderungen mit 96,40 nach 96,65. Von fremden Werten gingen 4prozentige Rumänen auf 6 (6,13) v. H.) zurück.
Nachdem nach den ersten Kursen zumeist leichte Rückgänge von etwa 0,25 v. H. eingetreten waren, ergaben sich in der zweiten Börsenstunde auf kleine Rückkäufe der Kulisse wieder leichte Erholungen. Das Geschäft war aber weiterhin klein und beschränkte sich lediglich auf IG.-Farben mit 148 bis 149,50 und auf AEG., die allerdings auf 44,25 nach 44,65 zurückgingen, um aber wieder mit 44,75 zu schließen. Schiffahrtswerte unterlagen geringfügigen Schwankungen. Im ganzen blieb die Entwicklung uneinheitlich, Südd. Zucker plus 1,50 v. Sy, AG. für Verkehr plus 0,50 v. Sy, Braubank plus 1 v. H., dagegen Rhein. Braunkohlen minus 1 v. Sy, Eßlingen Maschinen minus 0,65 v. Sy, Muag minus 0,25 v. H. Am Kassamarkt waren Dyckerhoff und Widmann mit zwei Plus-Zeichen angeschrieben.
Renten blieben auch später still und lagen unverändert. Altbesitz bröckelten aber eher ab. Pfandbriefe und Stadtanleihen zeigten bei minimalem Umsatz kaum Veränderungen, im übrigen lagen Festverzinsliche nahezu geschäftslos. Von Ausländern gewan- nen Anatolier I und II 0,50 v. S)., 4,50 Goldrumänew 0,25 v. H., dagegen gingen Ungarn Gold 0,25 v. Sy und 5proz. Rumänen 0,40 v. Sy zurück. Tagesgeld blieb zu 2,50 v. Sy unverändert.
Abendbärfe: gut behauptet.
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Kreis Schotten.
* Sellnrod, 21. Juni. Frau Witwe Wilhelmine Lutz von hier, die mit 8 9 Ja h re n die älteste Einwohnerin unseres Ortes ist, kann
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Lpd. Frankfurt a. M., 21. Juni. Trotz wiederholten polizeilichen Warnungen in der Tagespresse gelingt es den „Schatzschwindlern aus Spanien" immer wieder, Leichtgläubige zu finden, die aus Geldgier auf diesen Betrug hereinfallen. Seit Jahrzehnten arbeiten diese Burschen nach dem gleichen Rezept und finden immer wieder ihre Opfer. Neuerdings macht sich der Schwindel insbesondere in Süddeutschland bemerkbar. Es wird deshalb noch einmal nachdrücklichst vor derartigen Schwindlern gewarnt.
. 12: 231,5 sy,1 111,13 o: 82,5
24 Kommunisten
vor dem Darmstädter Strafsenat.
LPD. D a r rn st a d t, 21. Juni. Nach zweitägiger Verhandlung sprach heute der Strafsenat des Oberlandesgerichts in Darmstadt das Urteil in der Anklage gegen 2 4 Kommunisten aus der Gegend von Mörfelden und Groß-Gerau, die wegen Vorbereitung zum Hochverrat angeklagt waren. Die Angeklagten hatten versucht, die Kommunistische Partei zu reorganisieren, und die Funktionäre, der '35jährige Heinrich R u h l a n d 3. aus Groß- Gerau, der 30jährige Peter Schulmeyer 15. aus Mörfelden und der 37jährige Alwin Heizen- r ö d e r aus Rüsselsheim, hatten Mitglieder gewor, ben, Beiträge einkassiert und verbotenes Material verbreitet. Ruh land wurde zu Jahren Zuchthaus, Schulmeyer und Heizenröder zu je 4 Jahren Zuchthaus verurteilt. Der 24jäh- rige Georg Ewald 4. aus Groß-Gerau erhielt
Mark. .
S Nidda, 21. Juni. Hier ereignete sich em schwerer Unfall. Ein Hausmädchen, das in Abwesenheit der Familie einen großen Tops heißen Wassers vom Herd nehmen wollte, glitt dabei aus und stürzte. Dem bedauernswerten Mädchen ergoß sich das heiße Wasser über Hände, Gesicht und Brust, so daß es schwere Brandwunden erlitt. Nachdem Nachbarn, durch die lauten Rufe der Verunglückten aufmerksam gemacht, s /erste Hilfe geleistet hatten, wurde der Arzt zu Rate sfgezogen. — In den letzten Tagen wurden bei einigen Landwirten Fel ddieb stähle verübt, und zwar wurden etliche hundert frisch gesetzte Kohl- und Dickwurzpflanzen vom Acker gestohlen. Man fahndet eifrig nach den
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Gemeinderat in Nidda.
m Nidda, 21. Juni. In der gestrigen Gemeinderatssitzung unter Leitung des Bürgermeisters Philippi wurde u. a. beschlossen: Der Semeinderat sttmmt dem Verkauf von 26 Quadratmeter Gelände an einen Privateigentums zu. — Die Fischerei-Pacht wird für das Jahre 1935 auf 300 Mark ermäßigt. — Die Reparatur der Johanniter-Turmuhr wird einem Uhrmacher zu seinem Angebotspreis von 295 Mark übertragen. — Die Pacht für das Steinbruchsgelände an den Goldäckern wird auf 100 Mark pro Jahr festgesetzt. — Der Flieger-Ortsgruppe Nidda wird für 1935 ein Beitrag von 20 Mark bewilligt. — Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von der Verpachtung der Gemeindejagd auf 12 Jahre; die Pacht beträgt für die ersten zwei Jahre 600 Mark, für die übrigen 10 Jahre 700 Mark pro Jahr. — Das Wassergeld wird nach den bisherigen Grundsätzen erhoben. — Für die diesjährige Herbstmarkt-Verlosung sollen 5000 Lose vertrieben und sechs Stück Vieh verlost werden.
Landkreis Gießen.
■y Watzenborn - Steinberg 22. Juni. Am nächsten Montag begeht unser Mitbürger Joh. Balthasar Häuser I. in bester körperlicher und geistiger Frische seinen 7 5. Geburtstag. — 3n unserer Gemeinde wurden erneut zwecks Arbeitsbeschaffung von weit über 2000 Mark Arbeiten an hiesige Handwerker vergeben. Das vor einigen Jahren erworbene Bürgermeistereigebäude wird in seinem Aeußeren neu her- gerichtet. Die Friedhofshalle wird ausgebaut und renoviert. Die alte Umzäunung des Schulhofes wird durch Betonsockel und Latten ersetzt.
Kreis Büdingen.
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in der Höhenlage kann auf eine schwache Mittelernte gerechnet werden, ebenso bei B i r n e n und Zwetschen. Während die Sauerkirschen einen erträglichen Behang zeigen, versagen die Süßkirschen völlig. Auf eine Walnuß- ernte ist gar nicht zu rechnen. Die Mirabellen dürften einen mittleren Ertrag bringen, Pflaumen und Reineclauden sind jedoch erfroren. Während die ersten E r d b e e r b l u t e n größtenteils gelitten haben, öligen die IPat^en einen stärkeren Fruchtansatz. Es steht eine Mittelernte in Aussicht. Eine viel bessere Ernte bringen die Johannis- und Stachelbeeren, da die Blüten den Frost überstanden haben. Mit überreichem Blütenansatz sind die Gartenbrom-
Oie Zndustne- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
896: Neue Einfuhrbestimmungen in Polen.
897: Verpackung von Postpaketen nach überseeischen Ländern.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehnmrkt.
Am Großviehmarkt bestand wiederum Mangel, so daß nur etwa 50 v. H. der Nachfrage Befriedigung fanden. Allgemein war die Qualität sehr gering, die wenigen guten und mittleren Tiere waren in ersten fünf Minuten nach Marktbegrnn ausverkauft, doch nahm das Geschäft auch im übrigen bei meist in sich weiter erhöhten Preisen einen sehr lebhaften Verlauf. Stärker im Preise erhöht waren geringe Kühe. Die Zufuhr betrug insgesamt 684 (598) Stück, wovon gut die Hälfte allem auf den Auftrieb von Kühen entfiel. Man glaubt, daß sich die Angebotsverhältnisse in den nächsten Wochen bessern werden, da die Reichsstelle Genehmigung zum Ankauf von Lebendvieh aus dem Mastgeblet Husum und aus Oesterreich erteilt hat, doch wild sich diese Maßnahme erst allmählich bemerkbar m Ää I b e r waren zunächst lebhaft, später nur langsam gefragt, so daß die anfangs der Woche noch hohen Preise schließlich nachgaben. Nur in besten Qualitäten vermochten sie sich besser zu behaupten. Der Auftrieb betrug 1623 (1211) Stuck und wurde ausverkauft.
Am Schweinemarkt ließ sich das Angebot von 4244 (4354), obwohl vermindert, nur schwer unterbrinqen, so daß die alten Preise insbesondere für fette Tiere, kaum behauptet blieben. Das anhaltende Regenwetter hat auf den Verkauf einen nachteiligen Einfluß genommen.
Hammel und Schafe wurden nach ruhigem Handel und zu letzten Preisen geräumt.
* Kartoffel-Geschäftsbedingungen des Reichsnährstandes. Die Hauptveremi-
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als Ururgroßmutter auf einen großen Familienkreis blicken. Fünf Generationen, nämlich Ururgroßmutter, Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und Kind, erfreuen sich allesamt der besten Gesundheit.
* Lardenbach, 20. Juni. Gestern wurde unter überaus zahlreicher Beteiligung von nah und fern die Leiche unseres Altbürgermeisters Lein zur letzten Ruhe gebettet. Der Ortspfarrer schilderte Leben und Wirken des Heimgegangenen an Hand des Textes: „Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von nun an. Ja, der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit, und ihre Werke folgen ihnen nach." Die Schuljugend und ein Gemischter Chor fangen unter Leitung von Lehrer Becker ihre ernsten, feierlichen Weisen. Nach dem Segen wurden zahlreiche Kränze niedergelegt von Vertretern des Kreisamtes, der Bürgermeister des Kreises, der Bezirkssparkasse Laubach, der Gewerkschaft Luise, der kirchlichen und bürgerlichen Gemeindevertretungen und der Schuljugend. Die Ansprachen, die diesen Akt begleiteten, gedachten der Verdienste des teuren Toten. Er hat mehr als 36 Jahre in mancherlei kirchlichen und bürgerlichen Ehrenämtern bei Vorgesetzten und Untergebenen durch treue Pflichterfüllung und echt christlichen Wandel Liebe und Vertrauen gewonnen. Sein Andenken bleibe im Segen!
$ranffurt a.m. | Berlin
Dem Starkstrom zu nahe gekommen.
LPD. Herborn, 21. Juni. In einer Eisengi e ß e r e i bei Herborn kamen am Freitagabend zwei Arbeiter der Starkstromleitung zu nahe. Während der 22 Jahre alte Schlosser Scheid aus Wommelshausen schwere Verletzungen erlitt, wurde der 32 Jahre alte verheiratete Arbeiter A. Müller aus Endbach auf der Stelle getötet.
An der Abendbörse herrschte lustlose Stimmung, doch blieb der Grundton nach den leichten Erholungen im Mittagsschlußverkehr freundlich. Da jedoch Aufträge seitens der Kundschaft fehlten, zeigte die Kulisse, die heute mittag in kleinem Umfange Deckungen vorgenommen hatte, wieder betonte Zu- rückhaltmrg. Die Berliner Schlußkurse vermochten sich indes voll zu behaupten, verschiedentlich traten weitere Erhöhungen bis zu 0,50 v. H. ein, so für einige Montanaktien, außerdem erhielt sich das Interesse für Schiffahrtswerte. Von chemischen Werten gewannen Scheideanstalt 1,50 v. H. auf 232, Farben lagen mit 149,50 (149,65) gehalten. Elektroaktien bröckelten dagegen noch mäßig ab. Am Einheitsmarkt blieben Bankaktien unverändert, Schriftgießerei Stempel waren mit 63,50 (63) etwas höher. Renten lagen weiterhin fast geschäftslos. Obwohl die Kurse nicht immer voll behauptet blieben, insbesondere für Altbesitz sowie einige Industrie-Obligationen und Pfandbriefe, war die Grundstimmung auch hier freundlich. Von Ausländern gaben Anatolier I/II 0,50 v. H. nach auf 39,50, Ungarn Gold blieben zu 11,30 bis 11,35 behauptet.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 21. Juni. Die Marktlage ist weiterhin gut stetig bis fest. Die Zufuhren wiesen im allgemeinen keine Zunahme mehr auf, vielmehr sind die Anlieferungen in der Gut^lasse S sehr klein und die Nachfrage gerade hierfür lebhaft. Mittlere und kleine Sorten waren ausreichend angeboten und teilweise nur mit Schwierigkeiten unterzubringen. Im ganzen nahm aber das Geschäft weiter einen zufriedenstellenden Verlauf, obwohl die Verkaufsmöglichkeiten in der zweiten Monatshälfte immer schwerer sind als zu Anfang eines Monats. Es notierten in Pfennig pro Stuck frei Frankfurt a. M. (Großhandels-Verkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markeneier S 94, A 9/, B 8%, C 8 bis 8%, D 7%. Holländer und Flandern Kl. S 9%, A 9%, B 8%. Dänen Kl. S 9/2 bis 94, A 9 bis 9%, B 84 bis 84.
Frankfurter Vuttermarkt.
Frankfurt a. M., 21. Juni. Obwohl die Zufuhren in deutscher Butter weiter angeftiegen sind, konnte sich die feste Stimmung des Marktes erhalten, da für den Absatz kaum Schwierigketten bestehen. In feinsten Qualitäten deutscher und hol- ländischer Butter besteht zur Zeit sogar gewisser Mangel, infolgedessen verlagerte sich das Interesse mehr und mehr auf die bicher weniger gut gefragten Mittelsorten, daneben findet auch geringe Molkereibutter, insbesondere seitens der butterverarbeitenden Großbetriebe, gute Nachfrage. Es notierten in Mark pro 50 Kilogramm frei Fram- furt a. M. (Großhandels-Verkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 143 bis 145, : feine deutsche Molkereibutter 143, deutsche Molkerei- : butter 140 bis 142, Landbutter 125 bis 130, Koch- butter 115 bis 120; holländische Markenbutter 145.
gung der Deutschen Kartoffelwirtschaft ordnet an, daß im Verkehr mit Kartoffeln die Kartoffelgeschäftsbedingungen des Reichsnährstandes vom 20. Juni mit Wirkung dieses Tages zugrunde gelegt werden. Damit verlieren die bisherigen Geschäftsbedingungen des Reichsnährstandes für den deutschen Kartoffelhandel, die sogenannten Berliner Vereinbarungen, ihre Gültigkeit.
* Früherer Börsenschluß in den Sommermonaten. Entsprechend dem Berliner Vorgehen findet die Wertpapierbörse in den Monaten Juli und August von 11 bis 12.30 Uhr statt. Die ersten Kurse werden um 11, die Einhettskurse zwischen 11.30 und 12, und die Schlußkurse um 12.30 Uh* ^b s a tz steigerung im Rheinischen Braunkohlensyndikat. Der Brikettabsatz des Rheinischen Braunkohlensyndikats betrug im Mai 1 036 799 Tonnen gegenüber 874 221 Tonnen im gleichen Vorjahresmonat.
Khein-Mainifche Mittagsbörse.
Uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 21. Juni. Die Börse war bei außerordentlich stillem Geschäft nicht ganz einheitlich, es überwogen aber zumeist leichte Abschwächungen, da seitens der Kundschaft erneut kleines Angebot vorlag. Infolge der fortdauernden Zuruckhaltung der Kulisse zeigte sich kaum Aufnahmenei- qung. Vorbörslich waren einige Spezialwerte, insbesondere Farbenindustrie, etwas fester, doch kam qerabe in dieser Aktie stärkeres Angebot heraus, das den Kurs auf 148,40 bis 147,75 (149) druckte
An den Aktienmärkten blieben die Veränderungen sonst recht klein. Etwas mehr rückläufig waren jedoch Lahmeyer nach Pause mit minus 2,50 D. H. auf 126 und Bayr. Motoren-Werke mit minus 1 50 v. H. auf 123,50. Montanaktien lagen sehr still, wobei die Verwaltungserklärung der Hoesch-Köln- Neuessen gegen die Dividendengerüchte etwas mit- sprachen, meist gaben die Kurse bis 0,50 v. H. nach, Harpener verloren 1 v. H. Elektrowerte vermochten sich bei kleinsten Umsätzen meist voll zu behaupten und teilweise auch etwas zu befestigen, nur RWC und Felten gaben je 0,50 v. H. nach. Für Schifffahrtsaktien zeigte sich erneut kleine Kaufneigung,
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5*/2% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mti Auslos.-Rechten ....... .....
4l/,% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, I.......
6% ehem.8°/» Hess. Vollsstaat 1929 (rückzahlb. 102°/°) ............
*yt% ehern; Hessische Landesbant Darmstadt Gold R. 12........
5y2% ehern. Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ltaui ...
4y2% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R. 6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
4y,% ehem.8°/«» Franks. Hyp.-Bant
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
5y2% ehem. 4y2% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbriefe.......
5%% ehem. 4y2% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe
iy4% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
<y»% ehem. 7% Pr. Landespfand- briesanst., Gold Komm. Obl.Vl
Steuergutsch.Berrechnungsk. 85-89
4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y,% desgt. von 1913........• •
6% abgest. Goldmexikaner von 99
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
Serie 4 •
lßen lb. eine emp> las erneut? . Die Sinnen Platzeisetzen, diel HUwehen. ßonborl. r geschloüi' entscheide! rgige Spe
n n. Bö s oerM un Ahba-d w. mit da diesen Uw mit einen hnen. eUinbei weite M fen an da nt gewinn' noch m da nd nw erfahren.
ManSselder Bergbau ...
Kokswerke ............
Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Rhetnstahl ----------- Vereinigte Stahlwerke.. Ltavt Pttnen ........
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth
I. G. Farben-Jndustrte Scheideanstalt........
Goldschmidt Rütgerswerke Melallgeiellschaft
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..
Schlußk. Mittag- börse
21-6-
Datum
4% vesgl. Serie ll .............
5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4yr"/°Rumän.vereinh.Rentev.l9i3 4% Rumänische vercinh. Rente - - 2 y*% Anatolier...............
Hamburg-Amerika-Paket ..... 0 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd --•-••••• ° '21.®. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz- und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Drsconto-
Gesellschaft................J
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Gritzner ®
Mainkraftwerke Höchst O-ÖL... 4 Süddeutscher Zuck«
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Bie hinter den Papieren angefüDrten »rn geben d.e Hohe ->°r be,chw,!°n°n Dwid-nd- an. - R°'ch.b°nkd..k°n, 4
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Eiektr. Lieserungs'gesellschast... b
Licht und Kraft ........... »Vi
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Gesellsch.f.Elektt.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........5
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Ilse Bergbau • Ilse Bergbau Genüsse •
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135 I
4Vi Jahre Zuchthaus, weil er zwar nicht Funktionär war, aber in der Zeit feiner kommunistischen Agitation in der SA. dem Führer den Treueid leistete. Den Verurteilten wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 10 Jahren aberkannt. Der 23jährige Wilhelm Klepper, der 32jährige Wilhelm T r a i f e r 3. und der 26jährige Alois G a m b e I, alle aus Groß-Gerau, erhielten 3V2 Jahre Zuchthaus, elf weitere Angeklagte Zuchthausstrafen von zwei bis drei Jahren, nämlich der 30jährige. Heinrich Nikolaus, der 30- jährige Ludwig G e r n a n b t 2., der 35jährige Philipp Engelleitner, der 57jährige Bernhard Fuchs, der 30jährige Ludwig Ruh land 1., alle aus Groß-Gerau, der 34jährige Theodor K r a u ß e r aus Büttelborn, der 29jährige Anton Windmeißer, der 33jährige Heinrich Ti» mann, der 30jährige Albert S t e u b e, der 30- jährige Heinrich Schmitt, alle aus Rüsselsheim, und der 24jährige Jakob Emmri ch aus Walldorf. Diesen Verurteilten wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf fünf Jahre abgesprochen. Bei allen zu Zuchthaus Beurteilten wurde außerdem Polizeiaufsicht angeordnet. Die restlichen sechs Angeklagten wurden zu Gefängnisstrafen von 9 Monaten bis zu 2 Jahren wegen Vergehens gegen die Verordnung zum Schutz von Volk und Staat verurteilt. Die Untersuchungshaft wurde nur dort angerechnet, wo die Angeklagten Geständnisse abgelegt hatten.
Oie spanischen Gchahschwindler wieder an der Arbeit!
Sieben. ,
D Mittleres Niddatal, 21. Ium. Die seitherige ungünstige Witterung hat den Beginn der Heuernte verzögert. Die Wiesen zeigen dünnen Graswuchs, der verspätet eingetretene Regen bei kühler Temperatur brachte dem Untergras wenig Nutzen. Die Winter - und Sommer- fr u ch t sowohl, als auch die Kartoffeln haben sich gut entwickelt. Durch den äußerst ergiebigen 'Hegen in den letzten Tagen steht em Anwachsen der Dickwurzpflanzen in sicherer Aussicht. Die Hoffnung auf eine reiche 2lp fei ernte ist durch die Maifröste geschwunden, nur bei Baumen s. Pamyi nilf P1T1P frflTTKlmß Mlttel-
SchultheiS Patzenhoser ....... 4
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Zellstoff Waldhof ........0
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Orenstetn & Koppel .........0
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Accumulatoren-Fabril 12
Tontt-Gummt 8
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. TU.
20-Zuni
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Amtliche Notierung
Geld 1 Dries
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Buenos Atre-. Brüssel.....
Rio de Jan. . Sosta ...... Kopenhagen. Danzig.....
London .....
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Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien. Oslo..... :
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Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
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0,658 41,98 0,149 3,047 54,55 46,82
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81,19
33,99
10^37
2,482
dantnoten
0,658 41,98 0,139 3,047 54,55 46,82
12,215 5,385 16,38
168,38 20,42 0,717
5,649 61,40 48,95 11,08 62,99 81,03 33,94
10,35
2,477
0,662 42,06
. 0,141 3,053 54,65 46,92
12,245 5,395 16,42
168,72 20,46 0,719 5,661
61,52
49,05 11,10 63,11 81,19 34,00 10,37
2,481
Berlin, 21 Iuni 1
Geld
Ärief "
Englische Noten ............—
Norwegische Noten ......•••••• • •
Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Spanische Violen, Ungarische Rot«
2,429
41,82
54,34
12,18
16,32
167,96
19,86
61,19
62,77
80,80
33,47
2,449
41,98
54,56
12,22
16,38
,i
63,03
81,12
33,61
Frankfurt a. M
Berlin
Schluß- turs
Schlußi. Äbend- börse
Schluß- lurs
Schlußk. Mittag- börse
20-6-
21.6.
20.6.
21-6.
8,13
7,75
7,8
7,8
10,13
10,25
10,25
10,2
6,13
6
6,1
6
39,4
39,5
39,6
39,7
Frankfurt O.3JI.
Berlin
Schluß- lurs
Schlußk. Abend- börsc
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
20-6
21-6.
20.6-
21.6.
Schluß« turs
Schlußk. Abend« börse
Schlußkurs
20-6.
216
20 6.
116,13
115,75
123
116,25
116,65
230,5
233
230,5
111,5
110,5
111,75
82,9
82,13
82,5
16,5
16,25
16,5
120,25
120,5
119,5
118,5
120,75
119
177
178
178
149,5
148,4
149,65
230,5
—
—
102,75
102,25
102,75
122,25
122,75
122,75
104,25
104,25
103,9
90
90
90,5
118
—
135
—
_
110,65
112
62
62,4
61,9
119,4
118,25
119,25
117,5
117
117
85,25
85
85,65
135
135
91,5
91
91,65
160
159
159,5
87,25
87
38,5
37,75
38,5
295
294
295
—.
175
175
153
153,25
153
39
1 39
1 39,25
89,5
1 —
190
1 188,5
| 189


