Färsen, erkennbar tragend: Sy Schmidt, Hörnsheim und Karl Müller IV., Lang-Göns, 2 Preise je 10 Mark; Karl Müller IV. und Hch. Müller V., Lang-Göns, 3 Preise je 8 Mk., sowie drei Anerkennungen von je 5 Mk.
Kül>e, mit 1 bis 2 Kälbern (in Milch oder tragend): Gg. Beppler, Hörnsheim, 1.Preis 12 Mk.; Hofgut Mühbfachsen, 2 Pr. 10 Mk.; Karl Keblowsky, Nieder-Bessingen, K. Müller IV., Lang-Göns, Heinr. Müller V., Lang-Göns, je einen 3. Preis 8 Mark; Otto Heß und Heinrich Müller V., Lang-Göns, je eine Anerkennung, 5 Mark.
Aeltere Kühe (-in Milch): Ludw. Becker, Steinbach, (Ehrenpr. der Metzger-Innung) Eßservice; W. Beppler, Hörnsheim, 1. Pr. 12 Mk.; K. Keblowsky, Nieder-Bessingen, 2. Pr. 10 Mk.; Otto Heß, Lang- Göns, 3. Preis 8 Mk.; Hofgut Mühlsachson und K. Sommer, je eine Anerkennung 5 Mark.
Aeltere Kühe (tragend): Herm. Schmidt I., Hörnsheim, Ev. (Bauernschaft) 20 Mk.; Hofgut Mühlsachsen, 1. Pr. 12 Mk., Gg. Beppler, Hörnsheim und K. Müller IV., Lang-Göns, je einen 2. Preis 10 Mk.; Wilh Beppler!., Hörnsheim und K. Franz, Hochelheim, je einen 3. Preis 8 Mark; WUh. Beppler I., und Hch. Hofmann, Hörnsheim, je eine Anerkennung 5 Mark.
Famisten: Hofgut Mühlsachsen. Ehrenpreis des Einzelhandelvereins (zwei Damastbezüge); Karl Müller IV., Lemg-Göns und Keblowsky, Nieder-Bessingen je einen 2. Preis 10 Mk.; Hch. Müller V., Lang-Göns, 3. Preis 8 Mk.; Otto Heß, Lang-Göns, Anerkennung 5 Mk.
Leistungswettbewerbskühe mit 1 bis 2 Kälbern: Hch. Müller V., Lang-Göns, 2. Pr. 8 Mk., Gg. Beppler, Hörnsheim, 2. Pr. 8 Mk.; Hch. Müller V., Lang-Göns und Keblowsky, Nieder- Bessingen, je einen 3. Pr. 6 Mk.; Otto Heß, Lang- Göns, Anerkennung 5 Mk.
Kühe mit drei und mehr Kälbern: Wilh. Beppler I., Hörnsheim, Ehrenpreis (Mathildenstift) zwei Koltertücher und Kissen; Otto Heß, Lang-Göns, 1. Pr. 12 Mk.; Hch. Hofmann, Hörnsheim, 1. Pr 12 Mark; Keblowsky, Nieder-Bessingen, 3. Pr. 8 Mk.; Karl Sommer, Lang-Göns, 3. Pr. 8 Mk.; Hofgut Mühlsachsen Anerkennung 5 Mk.
Schwarzbuntes Aiederungsvieh.
Färsen erkennbar tragend: Arthur Haupt, Joh. Mark; A. Haub und Gg. Bill II., je einen 2. Pr. von 6, 5 und 4 Mark.
Kühe mit drei mehr mehr Kälbern: Joh. Karl Bill, Ehrenpreis (Mathildenstift) zwei Damastbezüge. Derselbe 1. Pr. 9 Mk., Hch. Bill, 1. Pr. 9 Mk.; Arthur Haul und Gg. Bill II., je einen 2. Pr. 6 Mark; Gg. Bill II. Nieder-Wersel, 3. Pr. 5 Mark.
Familien: Joh. Karl Bill, Arthur Haub und Hch. Bill, Nieder-Weisel, je einen 1., 2. und 3. Pr. von 10, 8 und 7 Mk.
Ziegen.
Böcke dreijährig: Ziegenzuchtverein Griedel, 1.
Preis 10 Mk.;
Böcke zweijährig: Ziegenzuchtverein Griedel 2. Preis 5 Mk.
Ziegen, dreijährig und älter: Otto Schwarz, Griedel, Ehrenpreis (Bäckerinnung) Tafeltuch. Heinrich Dreut ll., Griedel, 1. Pr. 7 Mk.; Karl Kullmer, 2. Pr. 5 Mk.; Karl Konrad Riegelhuth, Nieder-Weisel, 3. Pr. 4 Mk. und drei Anerkennungen zu je 3 Mark.
Ziegen zweijährig: Hugo Straßheim, Griedel, 2. Pr. 5 Mk.; Ernst Hofmann, Hochweisel, Anerkennung 3 Mark.
Ziegen, ein Jahr alt: Hch. Dreut II., Griedel, 2. Pr. 5 Mk.; Otto Schwarz, Griedel, 3. Pr. 4 Mk. und drei Anerkennungen zu je 3 Mark.
Nach der Prämiierung fand der übliche Zug der preisgekrönten Tiergattungen durch die Hauptstraßen der Stadt statt. Im „Deutschen Haus" trafen sich die Preisrichter und die Mitglieder der Faselmarktgesellschaft zu einem gemeinschaftlichen einfachen Mittagsmahl. Hierbei hielt der neue
Bürgermeister Or. Mörschel
eine Ansprache, in der er die Preisrichter bat, Mängel, die sich bisher bei der Marktdurchführung und beim Peisrichten ergeben hätten, mitzuteilen, damit diese bei künftigen Märkten ausgemerzt werden könnten. Es sprachen zu diesem Thema Landstallmeister Dr. Denker, Darmstadt, Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wagner, Gießen und verschiedene andere Preisrichter. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß vor Beginn des Umzuges auf dem Viehmarkt- platz seitens des Rundfunks ein Gespräch über den Verlauf des Marktes usw. ausgenommen wurde.
Schweinemarkt in Buhbach.
* Butzbach, 22. März. Zum gestrigen Schweinemarkt wurden insgesamt 508 Ferkel aufgetrieben. Bei flottem Handel wurden für sechs Wochen alte Ferkel 15 bis 16 Mark, für 6 bis 8 Wochen alte 17 bis 19 Mark, und für 8 bis 13 Wochen alte Tiere 21 bis 23 Mark bezahlt.
Oberheffen.
Eine Bandkeramiker-Siedlung bei Nidda entdeckt.
* Nidda, 21. März. In der Niddaer Gemarkung, in der Richtung nach Hungen zu, wurden bei Drainagearbeiten von einem jungen Mann, der an den Ausgrabungen auf der Glauburg mitgearbeitet hatte, behauene Feuer st eine und andere Artefakte aufgefunden. Bei weiteren Nachgrabungen des alsbald benachrichtigten oberhessischen Denkmalspflegers wurden noch weitere Funde dieser Art gemacht, woraus der Denkmalspfleger die Feststellung zog, daß man hier eine Siedlung aus der Zeit der Bandkeramiker (etwa 3000 bis 2000 Jahre v. Ehr.) aufgefunden hat. Die wertvollen Funde wurden sorgsam sichergestellt und der Fundort dann wieder zugeschüttet.
Landkreis Gießen.
wg. Großen - Buse ck , 22. März. Gestern wurden hier zum zweiten Male im Saale der Wirtschaft „Zum kühlen Grunde" die Ma sse gründ- stücke der Feldbereinigung Großen- B u s e ck versteigert. Auf erstklassige Stücke Land wurde noch ein Drittel bis zur Hälfte mehr geboten, als bei der ersten Versteigerung. Mittlere und geringe Qualitäten Land wurden meistens zu dem Angebot der ersten Versteigerung zugeschlagen. Der Erlös bei der ersten Versteigerung betrug 181 000 Mk., bei der zweiten 225 000 Mark. — Dpi der jüngsten E int o p f sa m m lu ng in unserer Ortsgruppe wurde der Betrag von 122,26 Mark aufgebracht. Auf Oppenrod entfielen 15,30 Mark, auf Burkhardsfelden 30,95 Mk. und auf Großen-Buseck 76,01
Mark. — Der Stand der Winterfrucht ist in unserem Tal als sehr gut zu bezeichnen. Die Nachtfröste der letzten Tage vermochten keinen Schaden zu tun. Der Klee steht gut.
* Allendorf a. d. Lda., 22. März. Es ist nicht von ungefähr, daß sich unsere evangelische Kirche heute wieder auf Wesen und Aufgabe ihrer Kirchenmusik besinnt. Denn wie sonst auf allen Gebieten des Lebens, so war auch hier eine Neubesinnung notwendig geworden. So ist dadurch wieder in erhöhtem Maß das Verständnis wachgeworden für das, was uns unsere alten Meister der Kirchenmusik gegeben haben. Und wenn wir dieses Jahr unter anderen Geburtstagen großer Meister auch den Geburtstag des großen evangelischen Chormeisters Heinrich Schütz (1585 bis 1672) feiern, so erscheint es angebracht, daß wir ihn neu in unseren Gemeinden zu Gehör bringen. Denn gerade er, wie überhaupt die Musiker seiner Zeit, vermag uns rechte Kirchen-Musik zu zeigen, Musik, die ihre Wurzel im Glauben der Kirche hat, die nicht das „Ich" des Einzelmenschen, sondern das „Wir" der Gemeinde anredet. Sie allein vermag uns deshalb gerade auch heute den Weg zu rechter, dem Evangelium der Schrift gemäßer evangelischer Kirchenmusik zu weisen. Der Friedberger Kirchenchor will am kommenden Sonntag, 24. März, 16 Uhr, unserer Gemeinde Gelegenheit geben, eines der bedeutendsten Werke von Heinrich Schütz zu hören, nämlich seine „Historia des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesu Christi nach dem Evangelisten Matthäus!" Unsere Allendorfer Gemeinde erwartet, der Bedeutung des Werkes gemäß, der großen Vorgängerin der Matthäus-
Passion von Johann Sebastian Dach, zahlreichen Besuch, auch von fetten der Nachbargemeinden.
? Lich, 21. März. In ihrem Bestreben um rechte Freizeitgestaltung trat die hiesige Ortsgruppe der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" wieder mit einer wohlgelungenen Veranstaltung, und zwar mit einem Militärkonzert, mit dem zugleich eine Kundgebung aus Anlaß der Wie» dereinführung der allgemeinen Wehrpflicht in un- serem Daterlande verbunden war, an die Deffent« lichkeit. Das in unserer Stadt wohlbekannte und geschätzte Musikkorps der Gießener Garnison unter seinem Leiter, Obermusikmeister K r a u ß e , bereitete am gestrigen Abend in der hiesigen Turnhalle den erschienenen Volksgenossen einen künstlerischen Genuß. Das Programm, das im ersten Teil der Streichmusik, im zweiten der Blasmusik gewidmet war, zeugte von sorgfältiger Auswahl. Auch herbei konnte man wiederum die Feststellung machen, daß das Musikkorps sein künstlerisches Können mit gutem Erfolg zu steigern bestrebt ist. Dabei ist der Erfolg sowohl in der Darbietung der Kompositionen unserer klassischen Tonkünsller wie auch in der Wiedergabe unserer schönen deutschen Marschmusik gleich groß. Die prächtigen Leistungen des ausgezeichneten Klangkörpers veranlaßten auch gestern wieder die Zuhörer mit Recht zu lebhaften Beifallskundgebungen, so daß sich die Kapelle des öfteren zu Zugaben entschließen mußte. Ein von dem Obergefreiten Kleinert dargebotenes Trompeten-Solo fand besonders dankbaren Beifall, ebenso zwei Märsche für Fanfarentrompeten und Kesselpauken. In einer Pause ergriff der Schulungsleiter der Ortsgruppe Lich der NSDAP., Pg. K o e p p e, das Wort zu einer Ansprache, in der er auf das vom Führer erlassene Gesetz zur Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland einging und hierbei der allgemeinen Freude über diese befreiende Tat Ausdruck verlieh. Seine Ausführungen beschloß der Redner mit einer Huldigung an unseren großen Führer und Dolkskanzler Adolf Hitler, in die alle Anwesenden mit Begeisterung einstimmten. Nach Schluß der musikalischen Darbietungen richtete der Ortsgruppenwalter der Deutschen Arbeitsftont, Pg. Schwab, noch einige Worte an die Versammelten. Er wies kurz auf die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", ihr Wesen, Wollen und ihre Leistungen hin und bat um weitere lebhafte Unterstützung. Mit dem Gruß an den Führer und dem Gesang der nationalen Hymnen sand die Veranstaltung einen würdigen und stimmungsvollen Abschluß.
s. Lang-Göns, 21. März. Zu dem gemeldeten A u t o u n s a l l in der Breitgasse ist ergänzend nachzutragen, daß die Verletzungen des Landwirts Karl Müller (nicht Fr. Müller!) doch nicht so erheblich sind, wie zuerst vermutet wurde. Allerdings war der Blutverlust bedeutend. Dagegen hat der elfjährige Junge einen Bluterguß am Kopse davongetragen.
Gestern abend entschlief nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter, treu sorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
Ernst Wende, Oberzugschaffner
im Alter von 57 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Barbara Wende, geb. Michel, und Kinder.
Gießen (MühlStraße 8). Stuttgart, Pforzheim, den 21. März 1935.
Die Trauerfeier findet am Samstag, dem 23. März, vorm. 10% Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt
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Sonntag, den 24. März 1935, nachmittags ab 3 Uhr, in der Turnhalle am Oswaldsgarten:
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ist gestorben. Die Totenfeier findet Samstag. 23. März, vormittags 10.33 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Alle dienstfreien Kollegen werden gebeten, in Uniform zu er-
Für die Beweis» aufrichtiger Teilnahme beim Hinscheiden meines innigstgeliebten Mannes sage ich allen, besonders Herrn Dekan Sattler, dem Kriegerverein und den Berufskameraden, meinen herzlichsten Dank.
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Wieseck, den 22. März 1935.
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