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Faselmarkt in Butzbach

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Tagung der Gchulamisanwä'rter des Kreises Gießen.

pb. Butzbach, 21. März. Die Beschickung des heutigen Faselmarktes war sehr gut. Bon vornherein sei gesagt, baß bie zur Prämiierung an- gemelbete Tiere durchweg als gut, ja sehr gut zu bezeichnen waren. Es waren angemelbet zur Prä» miierung: Hessisches Fleckvieh 136 Stück, schwarz­buntes Niederungsvieh 14 Stück, Vogelsberger Rot­vieh 57 Stück, an Pferben Oldenburger 71, Belgier 51 Stück, an Schweinen 30 Eber unb 11 Sauen sowie 12 Ziegen. Zur Bullenauktion waren 23 Stück angemelbet.

Das Ergebnis der Prämiierung:

Belgier-pferbe:

Stuten mit jährigen Fohlen: Hch. Dreut II., Grie- bei, 1. unb Ehrenpreis (Landesbauernschaft) 20 Mk.; 2. Preis: Hch. Pfarrer, Wackersheim, (Vereinsbank, Reithalfter), 3. Jean Wilb, Rockenberg, 1. Preis 12 Mk.; 4. Gg. Kißler III., Nieder-Weisel» 2. Preis Aug. Petri, Dorn-Assenheim, 3. Preis 8 Mark.

Stuten mit mehreren Nachkommen: Hch. Dreut, Griebel, Ehrenpreis (Lanbesbauernschaft) 20 Mk.; Wilh. Wagner II., Kirchgöns, (Doppelspännerzügel) Mathilbenstift; Aug. Petri I., Dorn-Assenheim, 2. Preis 10 Mk.

Sichtbar tragenbe Stuten: Hch. Dreut II., Grie­bel, Ehrenpreis 20 Mk., Ernst Knorr, Eberstabt, 1. Preis 12 Mk.; Ambr. Jak. Bill, Nieber-Weisel, 1. Preis 12 Mk.; Jean Wilb, Rockenberg, 2. Preis 10 Mk.; Hch. Würz, Dorn-Assenheim, 2. Preis 10 Mk.; Louis Häuser, Nieber-Weisel, 2. Pr. 10 Mk.;

Im zweiten Teil bes Tages, ben Schulrat N e b e- ling ganz bestritt, handelte es sich um neue Wege im Unterricht.

Schulrat Nebeling

zeigte in einem ausgezeichneten Vortrag unb einer Lehrprobe mit Schülern ber Goetheschule bie Mög­lichkeit, mit alten Prinzipien zugunsten einer frucht­bareren Unterrichtsauffassung zu brechen.

Zunächst bas grunbsätzliche Referat: Schulrat Ne- beling ging aus von bem Urteil Abolf Hitlers über bie Schule ber vergangenen Zeit unb bie Frucht ihrer Tätigkeit. Nach Hitlers Urteil war biese Tätigkeit auf bem Gebiet ber Charaktererziehung in ihrem Erfolg gleich Null. Wenn wir heute an bie Frage ber Charaktererziehung in ber Schule herantreten, bann tun mir bas in anberer Weise, als bie Vergangenheit. Unser Vorbilb barin ist Hitler. So wie Hitler bas deuftche Volk erzieht unb erzogen hat, so versuchen wir in ber Schule auch bie jungen Menschen zu erziehen. Die Großen finb geworben, weil bas Schicksal sie vor unüber- winbbar scheinenbe Aufgaben gestellt hat. Nicht bie Ebnung eines Weges hat sie groß gemacht, sondern die Ueberwindung unmöglich erscheinender Schwie­rigkeiten. Dieses geschichtliche Prinzip machen wir uns zu eigen. Erziehung heißt dann die Schüler vor Aufgaben stellen, heißt sie wagen. Das Ziel ist nicht mehr die Erreichung eines allgemeinen Durchschnitts, sondern Führerauslese, auch in der Schule. Nicht ein gewisses Durchschnittsniveau der Leistungen, sondern die Möglichkeit für die Begab­ten, die größtmöglichste Leistung zu erreichen. Da­mit aber treten wir vor die Schüler mit der Auf­forderung der Bestleistungen und mit der Steige-

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Bekanntmachung des Landratsamts Wehlar

Am 27., 28. und 29. März, täglich von 9 bis 16 Uhr, finden im Raume ErdaFrankenbachFel­

lingshausenBieberOberförsterei StrupbachKö­nigsbergHohensolms Minenwerfer-Scharfschießen statt. 1660C

Die Feuerstellung befindet sich 300 m nordost­wärts Ziegelei, etwa 750 m hart nördlich Schloß Hohensolms, das Zielgelände am Westhang der höhe 346,1 (Hungerberg), ungefähr 2 km südostwärts Erda.

Das gefährdete Gelände ist durch Posten und Warnungstafeln abgesperrt und muß eine Stunde vor Beginn des Schießens bis eine Stunde nachher von jedem Verkehr freibleiben. Das Betreten des abgesperrten Geländes sowie der durchführenden öffentlichen und privaten Wege wird für die Dauer der Absperrung wegen Lebensgefahr polizeilich ver­boten. Den Anordnungen der Absperrposten ist un­bedingt Folge zu leisten. Die Straße Fellingshausen- Frankenbach wird an den genannten Tagen und Stunden für jeglichen Verkehr polizeilich gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Krumbach.

Ferner wird hiermit auf folgendes hingewiesen: Blindgegangene Zünder mit Zündladungen, einzelne Zündladungen oder blindgegangene Geschosse dürfen keinesfalls berührt werden, weil dies mit Lebens­gefahr verbunden ist.

Nachgraben oder Freilegen tief in die Erde ein­gedrungener Geschosse ist verboten. Dabei ist gleich, ob das Geschoß eine Mine mit oder ohne Zünder ist, oder ob der Kinder von der Ungefährlichkeit über­zeugt ist oder nicht. Der Finder hat nur die Stelle zu kennzeichnen und den Fund der Ortsbehörde oder den JSenbarmerie-Boamten unverzüglich anzuzeigen.

wirtschaftlicher Art erörtert, wie sie im genossen- schaftlichen Geld- und Warenverkehr zu beobachten sind Die genossenschaftliche Betätigung in der Land­wirtschaft bzw. in der länblichen Bevölkerung bilbet nach wie vor ein hauptsächliches Mittel, um bie wirtschaftliche Lage der Landwirtschaft und der vorn Wohlergehen der Landwirtschaft abhängigen Bevöl­kerung zu bessern. In dieser Hinsicht hat der Schu­lungskursus mit belehrenden Vortragen und prak­tischer Arbeit sich eingefügt in den Dienst der Land­wirtschaft und der ganzen Volksgemeinschaft. Der letzte Tag wurde von Vorträgen allgemeiner Art ausgefüllt. Kreisstellenleiter Hartmann (Gießen) sprach über Pflichten und Rechte des Vorstandes und Aufsichtsrates, Abteilungsleiter Stang (Frank-

Die erste diesjährige Tagung der Schulamts­anwärter des Kreises Gießen fand gestern in der Goetheschule statt. Sie begann mit Tagesspruch, Frühsport unb gemeinsamem Lied im Hofe der Schule. Hierauf ergriff

Schulrat Nebeling

das Wort und führte zu Beginn etwa folgendes aus: Zwei Dinge stehen zur Zeit im Vordergrund: der Reichsberufswettkampf der Ju­gend und die Allgemeine Wehrpflicht. Der Berufswettkampf erweist, wie ernst die Jugend gewillt ist, im Aufbauwerk den Leistungsgedanken zur Geltung zu bringen. Die Wehrhoheit gibt jedem wieder sein Recht zurück, den letzten Einsatz zu geben. In diesem Kampf darf die Schule nicht zurückstehen, sie muß Schritt halten und nicht abseits warten, bis ihre Zeit gekommen scheint. Daraus ergeben sich Sinn und Ziel der heutigen Arbeitstagung. Nach einigen amtlichen Bekannt­machungen über Auslandsschuldienst, Lehrgänge für Schulturnen und Arbeiten der Anwärter erteilte Schulrat Ne besing das Wort dem

Schulamtsanwärter Schlapp, Staufenberg

zu seinem Vortrag überGeopolitik, ihr Wesen und ihre Method e". Der Redner sagte u..: Wir leben in einem völkischen Staat, dessen Erziehungsziel der deutsche politische Mensch ist. Dieser muß sich naturgemäß mit den Fragen der Geopolitik befassen, denn die Aufgabe der Geo­politik ist die nähere Erforschung der Probleme Raumkunde unb Volkstum. Geopolitische Tatsachen, finb beftimmenb unb entscheidend für bas politische Handeln. Nach einer Einführung in die Begriffe ber Geopolitik, ihre Stellung in ber Staatslehre, ihre heutigen bebeutenbften Vertreter unb in bie gerabe in ihr deutlich roerbenbe Kausalgesetzlichkeit alles politischen Hanbelns, ging ber Vortragende genauer auf gegenwärtige, uns ganz besonbers treffenbe Probleme geopolitischen Denkens ein. Er zog Vergleiche zwischen ber geschützten Lage Eng- lanbs im Vergleich zu ber zentralen Lage Deutsch- lanbs, die in jeder Hinsicht begünstigende Lage dort, zu der hemmenden Lage hier, das daraus ent­standene kleindeutsche Denken früherer Zeiten, im Vergleich zu bem Denken in Großräumen im Inselstaat. Er gab weiter einen Ueberblick über bie Folgen klimatischer Bedingtheiten für Lanb unb Volk, über bie Zusammenhänge ber Geographie mit der Geopolitik, unb zuletzt noch einige sehr deutliche Beispiele für bie verschiedenartige Be­trachtungsweise beider Disziplinen, z. B. die nord­deutsche Tiefebene, die geographisch etwa ein Be­griff sei, aber geopolitisch gesehen, zwei Landschaf­ten mit deutlich unterscheidbaren Menschenschlägen, verschiedenen Vergangenheiten aufweise. Zum Schluß erwies der Redner die Geopolitik als ein hauptkonzentrierendes" Fach, bas anbere Fächer notgebrungen auf sich ausrichte.

Schulrat Nebeling

gab bann in einigen Worten bem Gedanken Aus­druck, baß bie Geopolitik im Kampf um unser Lebensrecht unb unseren Lebensraum grunblegenbe Erkenntnisse zu vermitteln habe. Der Vortrag bes Herrn Schlapp habe bazu Anstoß unb Anregung geben sollen, wie bie junge Lehrergeneration in diesen Fragen zu arbeiten habe. ________

taffe. Direktor Flein erk von der Bäuerlichen Hauptgenossenschaft sprach über bas genossenschaft­liche Warengeschäft. Am Schlüsse bes Lehrgangs bankte Lanbwirt ©edler (Rockenberg) namens ber Teilnehmer bem Kursusleiter unb ben übrigen Rebnern für bie lehrreichen Ausführungen.

* Sonntagsfahrkahrten xur Aus­stellungLeden unb Gesundheit". Vom 30. März bis 22. April finbet in Frankfurt a. M. eine AusstellungLeben unb Gefunbheit" statt. Zum Besuch biefer Ausstellung werben vom Bahn­hof Gießen Sonntagskarten mit eintägiger Gültig­keitsdauer von 0 bis 24 Uhr am Mittwoch, 3. April, unb am Mittwoch, 10. April, ausgegeben. Die Sonn-

rung der Forderungen auf allen Unterrichtsgebieten.

Praktisch zeigte bann Schulrat Nebeling einen Weg im vorstehenden Sinne an einem Beispiel aus ber Erbkunbe, bas augenscheinlich erwies, baß biefer Weg nicht nur gangbar ist, fonbern, sinngemäß auf anbere Unterrichtsgebiete angemanbt, für Schü­ler unb Lehrer gleich fruchtbar ist. Schulrat Nebe­ling hatte in einer Klasse bes 8. Schuljahres burch Bilbung von selbstänbig arbeitenben Arbeitsgrup­pen einen Stoff aus ber Erbkunbe behanbelt. Vor- bereitenbe Gruppenarbeit nannte er bas. Di§ sechs Arbeitsgruppen bearbeiteten selbstänbig folgende Gebiete eines Erbteils. Die erste Gruppe sammelte Material über Lage, Grenzen unb Bobengestalt bes Erbteils, bie zweite Material über Vegetation, Fauna unb Bobenschätze, bie britte behanbelte bie Bevölkerung, bie vierte bie Staatsgebilbe unb For­men biefes Erbteils, wie ihre staatlichen Einrich­tungen, Heer, Post, Eisenbahn usw., bie fünfte das Thema Volkswirtschaft, die letzte hatte die Auf­gabe, Bildmaterial über diesen Erdteil, es handelte sich um Nordamerika, zu sammeln. Die Ausstel­lung bes gesammelten Materials ergab ein um» fassendes Bilb eines großen unb einbeutigen Flei­ßes. Die Schüler hatten ihre Aufgabe vollkommen gelöst, unb bie anschließende Lehrprobe, in ber bie Gruppenführer in kleinen Referaten eine Zusam­menfassung ihrer Arbeit unb ihrer Ergebnisse boten, zeigte beutlich, mit welchem Eifer unb mit welchem Ernst bie Schüler ihre Aufgabe zu lösen gewillt waren. Das zusammengetragene Material, wie die Vorträge der Schüler, boten bann bem Lehrer bie Unterlage zur abschließenden Behanblung des ge­gebenen Stoffes.

In dem anschließenden Schlußwort gab Schulrat Nebeling noch einige Hinweise unb Erklärungen, zu ber gezeigten Arbeit. In biefer Arbeit einer vor­bereitenden Gruppenarbeit handelt es sich vor allem barum, ben Schüler mehr unb mehr freiwillig unb frei verantwortlich hanbeln zu lassen. Es ist eben ber, hier verborgene, erzieherische Grunbgebanke verwirklicht, Schüler freiwillig unter Führung eines der ihren, unter der Wahrung des Prinzips der Arbeitsoerteilung, Gemeinschaftsarbeit ver­wirklichen zu lassen. Heraus aus ber Enge ber Schulstube, bie Arbeit verlegt in die Umgebung ber Schüler unb bamit schließlich auch Jnteressierung ber Eltern unb Angehörigen in einem anbern unb höheren Maße als seither, bamit aber auch eine gewisse Sicherheit, bewahrt $u bleiben vor ber Lebensfremdheit mancher Tätigkeit einer irrenben Zeit. Immer muß uns bewußt sein unb bleiben: Die Schule muß Schritt halten mit bem, was sich eben in unserem Volke begibt! Nicht abseits geraten. Noch leben wir vielleicht von ber Kraft vergangener Zelten, es ist unsere vornehmste Erziehungsauf­gabe, unsere Juqenb so zu erziehen, daß an, bem Tage, wo keine Kraftreserven mehr vorhanben finb, bie Jugend dennoch steht.

Nach kurzer Aussprache schloß bie Tagung mit breifachem Sieg-Heil auf den Führer.

Wilh. Ohly, Nieber-Weisel, 2. Pr. 10 Mk.; Gg. Rühl, Langsdorf, Joh. Gg. Hilbebranb, Nieber- Weisel, Jak. Krausgrill VIII., Konrad Heinz, Konr. Wilh. Müller, Gg. Phil. Krausgrill, Nieber-Weisel, je ein 3. Pr. in Höhe von 8 Mk., fowie neun An­erkennungen in Höhe von je 6 Mk.

Dreijährige Stut- unb Hengstfohlen: Wilhelm Hr. Haub, Nieber-Weisel, Ehrenpreis (Lanbes­bauernschaft) 12 Mk.; Karl Knorr, Birklar, 1. Pr. 10 Mk. Hch. Kullmann, Obbornhofen,, 1. Pr. 8 Mk.; Hch. Klein, Gambach, 2. Pr. 8 Mk.; Jak. Häuser II., Nieber-Weisel, 3. Pr. 8 Mk.

Zweijährige Stut- unb Hengstfohlen: Hch. Bill, Nieber-Weisel, Ehrenpreis (Lanbesbauernschaft) 12 Mk.; Joh. Hch. Knipper II., Nieber-Weisel, 1. Pr. 10 Mk.; Konr. Krausgrill X., Nieber-Weisel, 2. Pr. 8 Mk.; Lubwig Haub HL, Nieber-Weisel, 3. Pr. 5 Mk.; Hch. Steul II., Muschenheim, 3. Pr. 5 Mk.

Oldenburger Pferde:

Stuten mit jährigem Fohlen: Ernst Walter II., Trais - Münzenberg, Ehrenpreis 20 Mk.; Karl Becker V., Muschenheim, Ehrenpreis (Gewerbe- bank) Fahrhalfter; Ernst Schmidt, Fauerbach v. b. H., 1. Pr. 12 Mk.; Rubolf Koch, Trais-Münzenberg, 2. Pr. 10 Mk.; Chr. Häuser, Ostheim, Eugen Dietz, G. H. Benber, Dorfgill, Wilh. Dietz, je ein 3. Pr. in Höhe von 8 Mk., sowie fünf Anerkennungen von je 6 Mk.

Stuten mit mehreren Nachkommen: K. Becker V., Muschenheim, Ehrenpreis 20 Mk.; Karl Buß, Gam­

bach, Ehrenpreis (GewerdebanP etnf 6tanbf!gurj Jakob Krämer, Rockenberg, 1. Pr. 15 Mk.; Rubolf Koch, Trais-Münzenberg, 2. Pr. 12 Mk.; Eugen Dietz, Griebel, 2. Pr. 12 Mk.; Karl Rühl, Eber­stabt, G. H. Benber, Dorf-Gill, Gustav Schmidt, Griebel, je ein 3. Pr. in Höhe von 10 Mk., sowie drei Anerkennungen von je 6 Mk.

Sichtbar tragende Stuten: Rudolf Koch, Trais« Münzenberg, Ehrenpreis (Lanbesbauernschaft!) 20 Mark; Walter Weber, Ober-Hörgern, besgl. 12 Mk.) Lubw. Hch. Dreut, Griebel, besgl. 12 Mk.; Alk. Bopp, Griebel, 2. Pr. 10 Mk.; Paul Buß, Gam­bach, 2. Pr. 10 Mk.; elf 3. Pr. von je 8 Mk. und neun Anerkennungen von je 6 Mk.

Pferde-Vagenschlag:

Dreijährige Stuten unb Hengstfohlen: Konrad Jung, Lang-Göns, Ehrenpreis ber Lanbesbauern­schaft 12 Mark; Düringer, Oberhörgern, 2. Preis 8 Mark; Gustav Schmibt unb Hch. Fenchel, Gries bel, je einen 3. Preis von 7 Mark; GH. Benber, Dorf-Gill, unb Hch. Schneiber, Birklar, je eine An­erkennung von 4 Mark; Paul Buß, Gambach, 1. Preis 10 Mark.

Zweijährige Stuten unb Hengstfohlen: Karl Becker V., Muschenheim, Ehrenpreis ber Laubes* bauernschaft 12 Mark; Otto Eckharbt, Kirch-Göns, 1. Preis, 10 Mark; Gg. Kißler, Nieber-Weisel, 1. Preis 10 Mark; Joh. Gg. Wolf, Oppershofen, 3. Preis 7 Mark; Ernst Marx, Fauerbach, 3. Preis 7 Mark; Karl Rühl, Eberstabt, unb Jak. Winter, Nieber-Weisel, je eine Anerkennung von 5 Mark.

Hessisches Fleckvieh:

Bullen über zwei Jahre: Rinberzuchtverein Nies ber-Weisel 1. Preis 25 Mark.

Bullen 15 bis 24 Monate alt: Bürgermeister Müller, Ober-Hörgern, 2. Preis 12 Mark; Friedrich Fauerbach, Eberstabt, Anerkennung 5 Mark.

Färsen erkennbar tragenb: Wilhelm Wörner, Ostheim, Ehrenpreis der Bauernschaft 12 Mark) Konrad Hildebrand XVI und Karl Mack, Nieder» Weisel, je einen 2. Preis von 10 Mark; Walter Jung, Leihgestern, Jakob Zimmer V., Karl Studt II., G. Haub VII., Nieder-Weisel, Wilh. Jung V., Leih­gestern, je einen 3. Preis von 8 Mark, sowie zehn Anerkennungen von je 4 Mark.

Kühe mit 1 bis 2 Kälbern: Chr. Häuser, Ostheim, Ehrenpreis (Mathildenstist) ein Sessel; Karl Wilh. Nathes, Lich, Ehrenpreis der Bauernschaft 12 Markr Reinhold Eifer, Ober-Hörgern, desgleichen 12 Mark; Herrn. Wedemann, Eberstadt, 2. Preis 10 Mark; Karl Mack, Nieder-Weisel, 2. Preis 10 Mark; Wilh. Jung, Leihgestern, 2. Preis 10 Mark; G. Ruppel, Nieder-Weisel, Hch. Bopp, Griedel, Wilh. Haub, Nieder-Weisel, Joh. Hch. Adami IV., Nieder-Weisel. und Reinhold Eiser, Oder-Hörgern, je einen 3. Preis von 8 Mark, sowie 14 Anerkennungen von je 5 Mark.

Kühe mit drei und mehr Kälbern (in Milch ober tragenb): Phil. Haub I., Nieber-Weisel, Ehren­preis (Vereinsbank) zwei Damasttücher und Ser­vietten, Amb. Jac. Bill, Nieder-Weisel, Ehrenpreis der Landesbrmevnschaft 12 Mark; Friedrich Fauer­bach, Eberstadt, besgl. 12 Mark; Karl Mack, Nie­der-Weisel, Chr. Häuser, Ostheim, Joh. Hch. Adami, Nieder-Weisel, je einen 2. Preis von 10 Mk. sowie je sechs 3. Preise von 8 Mark unb 17 Anerkennun­gen bon je 5 Mark.

Familien: Wilh. Wörner, Ostheim, Ehrenpr. (A. I. Tröster) 1 Strohschneider; Ambr. Jak. Bill, Nieder-Weisel, Ehrenpreis (Bauernschaft) 15 Mark; K. Mack, Ostheim, 2. Pr. 12 Mk., Chr. Häuser, Ostheim, Joh. Hch. Adami II., Nieder-Weisel, je einen 3. Preis von 8- Mk., sowie 7 Anerkennungen von je 5 Mk.

Rinder, Simmentaler:

Leistungswettbewerb Kühe mit 1 bis 2 Kälbern: Friedr. Fauerbach, Eberstadt, 2. Pr. 8 Mk.; ders., 3. Pr. 6 Mk.; Wilh. Jung V., Leihgestern unb Karl Mack, Nieder-Weisel, je eine Anerkennung 5 Mark.

Kühe mit drei und mehr Kälbern: Wilh. Wörner, Ostheim, Ehrenpr. (A. I. Tröster) 1 Rübenschneider; Hch. Bopp, Griebel, Ehrenpreis (Gastwirteverein) Kaffeseroice; Hch. Marx III., Nieder-Weisel, 1. Pr. 10 Mark; Phil. Haub I., Nieder-Weisel, E. Schmidt, Fauerbach, Wilh. Wörner, Ostheim, je einen zwei­ten Preis von 8 Mk., 3 dritte Preise zu je 6 Mark sowie drei Anerkennungen zu je 5 Mark.

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