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Oberheffen

befreit.

Kreis Alsfeld.

kreis Büdingen.

LPD. Büdingen, 21. Febr. In der Nähe des Friedhofes von Rinderbügen (Kreis Bü­dingen) überschritten vier Buben im Alter von fünf bis acht Jahren den zur Zeit viel Wasser führen­den Seemenbachi Dabei rutschte ein fünf Jahre altes Bübchen aus und stürzte in d e n Bach, von dem es gleich abgetrieben wurde. Während auf das Hilferufen einer der Buben da- oonlief, gingen die beiden anderen am sie konnten aber ihrem kleinen Kameraden

* Großen-Linden, 21. Febr. Der hiesige Ob st- und Gartenbauverein hielt rn der Wirtschaft Schaum eine Versammlung ab. Bür­germeister Lang begrüßte als Vereinswalter die Mitglieder und Freunde des Obst- und Garten­baues. Insbesondere wies er auf die von der Lan­desbauernschaft Hessen-Nassau getroffenen Maß­nahmen zur Förderung des heimischen Obstbaues hin. Sodann sprach Lehrer B e p p l e r - Wieseck über das ThemaWelche Forderungen stellt der nationalsozialistische Staat an den deutschen Obst­bau?" Aus nationalpolitischen Gründen, so führte der Redner u. a. aus, und mit Rücksicht auf die Devisenknappheit könne sich das deutsche Volk nicht weiterhin die Einfuhr von ausländischen Obst- und Südfrüchten im Werte von jährlich 400 Millionen Mark leisten. Der deutsche Boden sei tn der Lage, den deutschen Obstbedarf auch bei noch stärkerem Verbrauch zu decken. Das erfordere aber eine gründliche Umstellung aller Obsterzeuger Nur hoch­wertiges Tafelobst vermöge den Wettbewerb mit dem ausländischen Obst aufzunehmen. Das bedinge planmäßige Schädlingsbekämpfung, erfordere jach- r .... . ____v (Rs ~ va Cfrt a DÜTl5

Die FachschaftHöhere Schule" im ASLV Kreis Gießen im Fahre 1934.

Im Singsaal des Realgymnasiums fand dieser i Tage ejneGesamtsitzungderFachschaftH (Höhere Schule) statt, auf der die Kreisfachberater und der Kreisfachschaftsleiter einen Rechenschafts­bericht über die im Jahre 1934 geleistete Arbeit i gaben. Wir entnehmen den Ausführungen das folgende:

Grundsätzliches:

Die nationalsozialistische Facharbeit verfolgt das Ziel, den Unterricht mit dem Gedanken­gut des Nationalsozialismus zu durchdringen, ihn ganzheitlich zu gestalten und für die natio­nalpolitische Erziehung der Jugend fruchtbar zu machen.

Vor allem gilt es, die von der Rassenkunde aus- gegangenen Anstöße zu verwerten, dem Gedanken der Volksgemeinschaft den Weg zu bahnen und das heldische Lebensideal aufzurichten. Von diesen Grundsätzen aus werden Fragen der Schulorgani­sation, des Bildungsgutes und des Lehrverfahrens behandelt. Für die Facharbeit in Gießen stand ins­besondere der zweite Gesichtspunkt (Bildungsgut) im Vordergrund. Sie war darauf bedacht, die ein­zelnen Unterrichtsfächer dem Formgesetz der völ­kischen Schule zu unterstellen und dessen Auswir­kung auf Stoff und Methode bis in die letzten fachlichen Gliederungen hinein zu verfolgen, ohne doch den Zusammenhang mit dem Ganzen aus den Augen zu verlieren.

Die kreis- und Fachschaftssihungen dienen der Erörterung allgemeinerer Fragen, sowie der Auswertung der fachlichen Einzelarbeit für die Gesamtheit. Sie sind der Ort, wo sich die getrennt laufenden Fäden wieder zu einem einheitlichen Ganzen verknüpfen. Dazu war ihnen von der ober­sten Leitung die Aufgabe gestellt, eine Reihe wich­tiger nationalpolitischer und pädagogischer Werke durchzuarbeiten. Dem Kreisfachschaftsleiter gaben sie die Möglichkeit, Fragen der Organisation usw. zu besprechen.

Die Arbeitsgemeinschaften:

Die Hauptarbeit wurde mehr und mehr in die ein­zelnen Fachschaften verlegt, die im Laufe des Jah­res entstanden. Hier mußten vor allem die grund­sätzlichen Richtlinien erarbeitet und zur Anwen­dung gebracht werden. Wir geben im folgenden eine Reihe von Leitsätzen, rote sie von den Lei­tern der fachlichen Arbeitsgemeinschaften aufge-

dene Einzelfragen des Obstbaues eingegangen war, ' insbesondere dazu aufgefordert hatte, für die obstar- men Monate für flüssiges Obst Vorsorge zu treffen, I fand der mit großer Aufmerksamkeit verfolgte Vor- 1 trag seinen Abschluß. Der Vereinswalter wies noch auf zweckmäßige Bepflanzung von Mauern und Wänden mit Obst hin. Es schloß sich eine rege Aussprache an. Die Versammlung wurde dann in der üblichen Weise beendet.

* Großen-Buseck, 22. Febr. Am nächsten Sonntag findet im Saalbau Wagner emBun­ter Abend" der NS. - Gemeinschaft .Kraft durch Freude" statt. Da der Abend schon ganz im Zeichen des Karnevals stehen wird, haben die Besucher ein vielseitiges, lustiges Pro­gramm zu erwarten. Als Ansager ist Paul Ni e - r en vom Stadttheater Gießen gewonnen worden, der weit über die Grenzen Gießens hinaus bestens bekannt ist. Rudolf Kley vom Landestheater Braunschweig wird als Vertreter der Sangeskunst mit seinem prachtvollen Tenor das Publikum un­terhalten. Um die Veranstaltung möglichst bunt zu gestalten, sind bekannte Artisten von Frankfurt a. M. engagiert worden, und zwar Bernet-Ro­lando und Horse 6- Partner. Eine ganz be­sondere Ueberraschunq wird an dem Abend selbst noch bekanntgegeben. Gemeinsam gesungene Rhem- und Volkslieder, bei denen eifrig geschunkelt wird, werden auch sehr viel zur Hebung der Stimmung beitragen. Wie die Ortsgruppe Großen-Buseck mit- teilt, hat der Kartenvoroerkauf schon sehr rege ein­gesetzt, es ist daher ratsam, sich möglichst umgehend Karten zu besorgen. r

8 Ettingshausen, 22. Febr. Der Gesangver­einKonkordia - Eintracht" hielt bei Gast­wirt Wilhelm Keil II. seine Generalversammlung ab. Vereinsführer Karl Sann hielt einleitend eine kurze Ansprache. Der Redner erstattete sodann den Kassenbericht. Die Rechnung wurde von Karl Schmidt und Ernst Gerhard geprüft und in Ordnung befunden. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Sängerchor trug dann noch verschiedene Chöre vor. Mit dem gemeinsamen Gesang des Horst- Wessel-Liedes fand der Abend seinen Abschluß.

Im biologischen Unterricht muß die Tatsache ihren Ausdruck finden, daß die Biologie neben Deutsch und Geschichte zu einem Kernfach aufgerückt ist. Neben dem rein Wissensmäßigen muß das Weltanschauliche weit mehr als bisher in den Vordergrund treten; der Zusammenhang des biologischen Bildungsgutes mit menschlichen und volkhaften Fragen ist aufs sorgfältigste zu wahren, ganzheitliches Denken, das den Individualismus überwindet, hat sich beherrschend durchzusetzen. Der großen erzieherischen Bedeutung der Biologie ent­sprechend ist auf strengste Auswahl des Stoffes sowie auf eine der Altersstufe des Schulers an­gemessene Methode zu achten.

Mathematik und Naturwissenschaft scheinen in ihrer Sachgesetzlichkeit vom Umbruch der deutschen Kultur auf den ersten Blick weniger berührt. In Wahrheit wird aber auch hier eine neue Zielsetzung auf das nationale Leben hin sichtbar, zumal durch Vermittlung der Technik. Deutsche Weltgeltung ist ohne technische Qualitätsleistung nicht denkbar; die Wirtschaft bedarf des wissenschaft­lich geschulten Erfindungsgeistes, der deutsche Wehr­wille ist machtlos ohne die Technik. Daß strenges mathematisches Denken, technische Beobachtung und Experiment eine hochwertige Charakterschule sind, sei nur nebenbei bemerkt. So ergibt sich ein enger Zusammenhang zwischen sachlichem Denken, per­sönlichem Willenseinsatz und Dienst am Volk. Von dieser Grundeinstellung aus wurden im vergange­nen Jahr die fachlichen Aufgaben angefaßt.

helfen. Ein gütiges Geschick führte zufällig den Ortseinwohner H. Leo II. herbei, der das schon etwa hundert Meter abgetriebene Kind, das be­reits bewußtlos geworden war, noch im letzten Augenblick retten konnte. Es gelang dann, den Kleinen ins Leben zurückzurufen.

tz. N i d d a , 20. Febr. Der hiesige Z w e l g v c r . ein des VHC. hielt seine Hauptversammlung ab, in der der Vereinsleiter über das ab gelaufene Der- einsjahr berichtete. Es fanden im Jahre 1934 zwölf planmäßige und fünf außerplanmäßige Wanderun­gen statt. Insgesamt nahmen daran 535 Personen teil, das ergibt auf eine Wanderung im Durchschnitt 31 In zwei Versammlungen wurden Vorträge ge­halten, und zwar von VHC.-Bruder Bill über Wandern tut not" und VHC.-Bruder Bopp über Ronneburg und Herrnhaag", in einer weiteren Ver­sammlung fand die Auszeichnung für 50-, 40- und 25jährige Mitgliedschaft statt. Die Mit Flieder za hl blieb im Jahre 1934 auf 112.

[U Nidda, 21. Febr. Der neue Rektor unserer Volksschule Mayer, der von Michelstadt hierher versetzt wurde, ist gestern von Oberschulrat Groß­mann- Darmstadt und dem Kreisschulrat in sein Amt eingeführt worden. Rektor Mayer stammt aus Büches bei Büdingen.

Kreis Friedberg.

pb .Butzbach, 21. Febr. An der hiesigen W e i dig-Werner-Oberrealschule fand heute die Reifeprüfung statt. Es unterzogen sich 18 Primaner der Prüfung, die alle bestanden. Zwei Primanerinnen waren auf Grund ihrer guten schriftlichen Arbeiten von der mündlichen Prüfung

stellt wurden.

Im Deutschen kommt es darauf an, em neues, aus dem Erleben der Gegenwart geborenes Verhältnis zum Geisteserbe der Vergangenheit, ins­besondere zur Klassik zu gewinnen. Die im deutschen Schrifttum enthaltenen volklichen Werte müssen vom liberalistischen Schutt befreit und in ihrer ursprüng­lichen Frische wiederentdeckt werden. An die Stelle der ästhetischen und unverbindlich-geistesgeschicht­lichen Betrachtung hat eine verantwortungsbewußte, am heldischen Menschenideal geschulte Behandlung zu treten. Größte Sorgfalt muß auf die Auswahl des Lesestoffes verwandt werden, wobei den Ge­staltungen der germanischen Vorzeit der gebührende Rang zuzuweisen ist. , r v _

Die Geschichte ist in ganz besonderem Maße im Umbruch begriffen und für die nationalpolitische Erziehung von entscheidendem Wert. Die Bedeutung der Rasse als grundlegender geschichtsbildender Macht muß erkannt werden, daneben aber auch die führende Rolle der großen Persönlichkeiten und des völkischen Raumes. In der Geschichtsauffassung selbst vollzieht sich ein tiefgreifender Wandel: die ganze Sinngebung der Vergangenheit hat von der Sicht des Dritten Reiches her zu erfolgen. So ent­steht eine neue Rangordnung von Menschen und Zeiten. Die Auswahl des Stoffes hat unter dem­selben Gesichtspunkt völkischer Wertung zu erfolgen, wobei die germanische Vor- und Frühgeschichte be­sonders zu berücksichtigen ist. Ein enges Barch ver­knüpft den Geschichtsunterricht mit den übrigen Gesinnungsfächern sowie mit Geographie und Geo-

*!* Ruppertenrod, 21. Febr. Unser Dorf wird in nächster Zeit der Mittelpunkt einer umfang­reichen Straßenbautätiigkeit sein. Die Provinzial» straßenbauverwaltung nimmt an der Straße Grünberg Alsfeld eine Reihe von Ver­änderungen vor. Zunächst wird die Kurve am Burgwald auf dem Eselskopf erweitert und gestreckt werden. Von einer teilweisen Abtragung des Esels- kopfes, wie sie anfänglich geplant war, wurde abge­sehen. Der hart vor Ruppertenrod liegende Roteberg wird jedoch abgetragen, die dort befindlichen Kurven werden gestreckt. Es wird weiterhin die scharfe Kurve an der Schule in Ruppertenrod erweitert und stark überhöht. Oberhalb unseres Ortes wird sine Streckung der Kurve an der ,Obersten Brücke" vorgenommen. Leider mußte deshalb eine der beiden alten Pappeln, Zierden dieser Stelle, verschwinden. Oben an den Wäldern EngelstruthMettelwald wird ebenfalls ein Anbau vorgenommen, vor allem an der Abfahrt nach Ober-Ohmen. Zwischen dieser Stelle und dem steilen Eisemannsberg liegen im Tale einige sehr un­übersichtliche Kurven; auch sie sollen, so weit es möglich ist, verschwinden. Weiterhin will man die oberste Kuppe des Eisemannsberges abtragen, eine Stelle, die seither immer, und nicht allein von Pferde­fuhrwerken, die letzte Kraft in Anspruch nahm. Wie man hört, soll die gesamte, diese Stellen berührende Straße gepflastert werden. Seit einiger Zeit ist die Firma Keil (Ober-Ohmen) bereits mit der Anfahrt von Basaltsteinen beschäftigt. Die Arbeiten sollen im Laufe der nächsten Woche ihren Anfang nehmen. Dadurch wird eine Menge Arbeitsloser, die seinerzeit im Göringer Grund beschäftigt roar, wieder Ver­dienst finden.

Weiterhin wird im Ohmtal innerhalb unserer Gemarkung in diesem Frühjahr die Entwässe- : rung eines Teiles des Riedes vorgenom- men. Das geschieht durch die Anlage eines mehrere l Meter breiten Grabens. Dieser wurde bereits im l verflossenen Herbst abgesteckt. In einigen Wochen 1 wird mit dieser Arbeit begonnen.

Landkreis Gießen.

= Wieseck, 21. Febr. Im Zusammenhang mit der Erzeugungsschlacht fand hier die dritte Vor­tragsveranstaltung statt, die von dem Ortsbauernführer Rodenhausen eröffnet wurde. Als erster Redner sprach Landwirtschaftsassessor Bernhard von der Bäuerlichen Werkschule in Gießen über die Bedeutung des Silobaues. Welch hohe Bedeutung die Reichsregierung dem Silobau beimesse, gehe daraus hervor, daß in diesem Jahre 14,5 Millionen Mark als Zuschüsse für die Neu­aufstellung von Silos ausgeworfen werden. Wenn die Silos den Vorschriften der Landesbauernschaft Hessen-Nassau entsprächen, werde für den Kubik­meter ein Zuschuß von vier Mark gewährt Im Rahmen der sechsten Welle der Erzeugungsschlacht sprach der Vortragende dann noch über die Schaf­zucht und ihre notwendige Förderung. Anschließend referierte Diplomlandwirt Dr. Hastert über den Anbau der Kartoffeln und wies dabei besonders auf die Bedeutung des Saatgutes für das Aus­maß der Ernte hin. Er erörterte die verschiedenen Fragen der Pflanzung, der Bodenbearbeitung und der Düngung im Kartoffelbau. Im weiteren Ver­laufe des Abends gelangten noch Filme zur Vor­führung, die die Düngung und die Unkrautbe­kämpfung veranschaulichten. Eine rege Aussprache schloß sich den Vorträgen an. Ortsbauernfuhrer Rodenhausen dankte den Rednern und schloß den Abend in der üblichen Weise.

neuen Licht. Ihre unvergänglichen, aus arischem Geist gezeugten Rassewerte: heldische Lebensauf­fassung, straffe politische Zucht und Bindung des einzelnen an den Staat werden von dem neuen deutschen Menschen in ganz anderer Weise erfaßt als vom liberalistischen Zeitalter. Ein von allen individualistischen und weltbürgerlich-internationalen Schlacken gereinigter Humanismus steigt herauf und erlangt fein Recht als Erziehungsmacht. Damit t auch dem Gymnasium eine neue große Aufgabe egeben. Die Gegenwart stellt an es besondere For­derungen. Ihrer Erkenntnis und geistigen Durch­dringung dient die Facharbeit.

Das Leitziel der n e u s p ra ch l i ch e n Arbeits­gemeinschaft läßt sich folgendermaßen um- chreiben: vertiefte Erfassung des deutschen Wesens durch klare Erkenntnis der fremden Wesensart. Hierzu bedarf es einer strengen Sichtung des Stof­es. Nur die Kernwerke, in denen der Charakter des remden Volkes typischen Ausdruck findet, find für den Unterricht heranzuziehen. So kommen etwa fürs Englische diejenigen Geisteszeugnisse in Be­tracht, die den imperialen Gedanken spiegeln. Die Uebersetzung muß ebenfalls in den Dienst der oben erwähnten Gesichtspunkte gestellt werden.

Politik. , , v ,

Der altsprachliche Unterricht hat durch piunniuöigc "vv?. .

die völkische Weltanschauung einen machtvollen Auf- gemäße Stamm- und^Kwnenpslege richtige trieb erhalten. Glänzt doch die Antike in einem l gung usw. Nachdem der Rebner^noch^au^oeri^

Aon der Wagendeichsel durchbohrt.

LPD. Frankfurt a. M., 21. Febr. Mittwoch abend stieß im Stadtteil Fechenheim der Eichamts­gehilfe Heinrich Schröder mit seinem Motor­rad mit einem Fuhrwerkzusammen. Daber drang dem Motorradfahrer die Wagendeichsel in den Leib und zerriß ihm Magen und Leber. Noch in der Nacht ist der Schwerverletzte im Kran­kenhaus g e storben.

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Gießen den 7. Januar 1935.

Im Auftrage des Hessischen Amtsgerichts: Karle, Ortsgerichtsvorsteher.

Arterienverkal kung hohen Blutdruck,Rheuma, Gicht, Mayen-, Darmstö­rungen 9heren=, Blasen­leiden, vorzeitige Alterser- 'chelnungen, Stoffwechsel- beschwerd,beug.Sievord.

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Zwangsversteigerung« 64 34

Am Wontag, dem 11. März 1935, vormittags 10 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutfleischstraße Nr. 1, zweites Obergeschoß, Zimmer 221 die den a) Goeh, Emil, zu Vt und b) Goetz, Frieda, geb. Weber, dessen Ehefrau, zu zugeschne- henen Grundstücke versteigert: 1027D

Grundbuch für Gießen Band 72, Blatt 4239:

Flur 18, Ur. 63, Acker unter den alten Lichen, zwischen der mittel­sten und der Waldgaß, 927 qm, Schätzungsbetrag

Hur 18, Ur. 64, Grabgarten, da- selbst, 205 qm, Schätzungsbetrag

Zwangsversteigerung K i5534

Am Wontag, dem 25. Februar 1935, vormittags 10 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutflei chstraße Nr. 1, zweites Obergeschoß, Zimmer 221, die auf den Namen Ludwig Weller der Dritte in Klein-Linden eingetragene Grundstücke ver­steigert: 73UL)

Grundbuch für Gießen, Band 65, Blatt 3809:

Flur IX, Nr. 54, Bauplatz in dem

Wasserfall zwischen Chaussee und Aulweg, 600 qm, Schiit- zunasbetrag 2700, RM.

Flur IX, Nr. 61, Bauplatz, da­selbst, 422 qm, Schätzung- betrag 1266,RM.

Gießen, den 11. Dezember 1934.

Im Auftrage des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Karle, Ortsgerichtsvorsteher.

ZwangsversteigerungK !o34

Am Wontag, dem 25. Februar 1935, vormittags 10.30 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebaude in Gießen, Gutfleischstraße Nr. 1, zweites Obergeschoß, Zimmer 221, die den a) Schneider, Karl Dritter, zu y2, und b) Schneider, Bauline, geb. Dopfer, dessen Ehefrau, zu zugeschriebenen Grundstücke ver­steigert. 7dlu

Grundbuch für Gießen, Band II, Blatt 69:

Flur I, Nr. 493/10, hofreite in der Steffansmark Vleichftrahe Kt. 5 332 qm. Schät-

zungsbetrag 22 ö°u' JX-LM"

Flur I, Nr. 325/10, hofreitegrund- ftück in der Steffansmark, 11 qm, Schätzungsbetrag _____165^-yti/c.

Sa.-22 745,-RM.

Gießen, den 7. Januar 1935.

Im Auftrage des Hessischen Amtsgerichts: Karle, Ortsgerichtsvorsteher.

Zwangsversteigerung K n34

Am ffionlag, dem 11. Mär; 1935, vormittags 8.30 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebaude >n Gie- ßen, Gutfleischstraße Nr. 1, zweites Obergeschoß, Zimmer 221, die dem Neuling, Heinrich, zugeschrie- benen Grundstücke versteigert:

Grundbuch für Gießen, Band 45, Blatt 2297:

Flur XXI, Nr. 27, Grabgarten rechts

des Wiesecker Wegs, 1052 qm, Schätzungsbetrag 1052, RM.

Flur XXI, Nr. 28, hofreite (Wie­secker Weg 40), daselbst, 2497 qm, Schätzungsbetrag 28699, RM.

Flur XXI, Nr. 29, Grabgarten, da-

selbst, 263 qm, Schätzungsbetrag 1052, RM.

Sa. 30803,RM.

Einheitswert (1.1.31) Ordn.-Nr. 1 368, RM.

Ordn.-Nr. 2 und 3 26600,W.

Die Schätzung ist vom 24. April 1934.

In dem Anwesen wurde ein Fuhrgeschast be­trieben.

Gießen, den 6. Februar 1935.

Im Auftrage des Amtsgerichts Gießen: Karle, Ortsgerichtsvorsteher.

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