Einzelbild herunterladen

Montag, 21. Moder 1955

185. Jahrgang

fifgeint täglich, außer JMHT DM

jointags und Feiertags M|

bi Gießener Anzeiger

ior einzelnen Nummern

England ist nur ausfiihrendes Organ des Völkerbundes

jede Einstellung gegen die faschistische Hegierungsform

e> ia

4.50

2.75

BMtioins Nede zeige deutlich, daß der Premiermini-

SN

l

Die

[J®r

J i'i

rcW<-6 1 ll,K ü v l U t: y i v --------

r geßu Dann soll die Abrüstungskonferenz --^stch um die Verminderung der Rüstungen pnd be-

ng en

3

20

2

16

7

43

1

3

5

6

1

0

L 5

>n, 18- Ich zu nd

bi eit 1.45

en p ulloven

il in

2.95

s ks le

Die Senatswahlen in Frankreich

Leichter Jtutf nach linksOer erste kommunistische Senator.

Wie ist das letzte, was die britische Regierung be- uüsiatigt.Außerhalb Englands behaupte man, eines ) !r Hauptziele der englischen Haltung sei, daß Eng- cMb b e n Faschismus in Italien bekämp- Wyiimb Umstürzen wolle.Das ist eine g e f ä h r- llcfp Lüg e", so führte er aus.Welche Regie- Italien hat, geht nur Italien etwas iilti? Die Zeiten seien vorbei, in denen England zu )3a Waffen griff, um eine Regierungsform zu titäf: n, weil sie anders geartet sei, als die ütlkingland bestehende. Was er in Bournemouth ZMit habe, habe sich nur auf den Wunsch Eng- i-d® bezogen, bei s i ch z u Hause weder eine ötitur, noch Kommunismus, noch Faschismus zu I*

den sollen, beziehen sich auf den Boykott italienischer Erzeugnisse, auf die Sperrung der Zufuhr kriegs­wichtiger Rohstoffe nach Italien und auf den Aus­gleich der den Sanktionsteilnehmern entstehenden wirtschaftlichen Schäden. Die Konferenz erteilte nach Annahme her drei Vorschläge ihre Zustimmung zu einem Schreiben, das der Präsident an die Nicht- mitglieder des Völkerbundes richten soll. In diesem soll der Präsident zum Ausdruck bringen daß die in der Konferenz vertretenen Regierungen die Bekanntgabe der Maßnahmen begrüßen würden, die die betreffenden Regierungen unter den gegen­wärtigen Umständen in Aussicht nehmen wollen. Die Konferenz beschloß, am 31. Oktober wieder zusammenzutreten. Inzwischen soll der Arbeitsaus­schuß die Durchführung der Vorschläge verfolgen und der Konferenz etwaige neue Vorschläge unter» breiten.

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8^/,Uhr des Vormittags

Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von 70 mm Brette 50 Rpf.,Platzvorschrift nach

si-ragenliste bilden wird, die allen Unter- pii »-Kandidaten vor gelegt werden soll, e Hauptpunkte sind: Die britische Regierung solle r ilagen, daß die Verbindungslinien to iens mit Ostafrika durch den Völ-

Reue Regensälle verzögern den italienischen Vormarsch

Aeußerste Rechte Republik.-Dem. Vereinig. Katholische Demokraten Linksrepublikaner Unabhängige Radikale Radikalsozialisten Sozialistische Republikaner Unabhängige der Linken Reusozialisten Altsozialisten

Unabhängige Kommunisten Kommunisten

Italien ohne ausländische Zeitungen.

Rom, 19. Okt. (DNB.) Durch Verfügungder Faschistischen Partei sind die Zeitungsver« triebsorganisationen und Straßenhändler von ihrem Fachverband aufgefordert worden, alle auslän­dischen Z e i t u n g s a b o n n e m e n ts abzu­bestellen und diese Blätter nicht mehr zu vertreiben. Seit Samstagfrüh wurde der Ver­kauf in der ganzen Lombardei einschließlich der Stadt Mailand e i n g e st e l l t. Don diesem Ver­bot ryerden vor allem die französsischen Zei­tungen betroffen, die in der letzten Zeit eine g e- waltige Absatz st eigerung erfahren hatten. Das italienische Propagandaministerium erklärt, grundsätzlich sei die Einfuhr ausländischer Zeitungen nicht verboten.

Die Wahlergebnisse bestätigen den

ten Gemeindewahlen im allgemeinen vorausgesag- ten leichten Ruck nach links, der im übrigen in der Linie der Entwicklung liegt, die der Senat seit den ersten Wahlen im Jahre 1876 durchgemacht hat. Die radikalsozialistische Senats- fraktion bleibt nach wie vor zahlenmäßig die st ä r k st e Gruppe. Zu erwähnen ist, daß zum ersten Mal ein Vertreter der Dritten Internationale und zwar der Kommunist Cachin in den Senat ein- zieht. Die äußerste Linke verdankt ihren Wahl­erfolg in erster Linie dem geschlossenen Vorgehen

Ni.

11935

?n

32

Der Schritt des Reichs- und Preußischen Mini­sters für kirchliche Angelegenheiten, der in lieber« einstimmung mit dem Reichskirchenausschuß erfolgt, schließt sich organisch an ähnliche vom Minister be­reits getroffene Maßnahmen an. Man kann in ihm einen neuen und wirkungsvollen Schritt auf dem Wege der Befriedung des kirchlichen Lebens er­blicken.

Oer apostolische Nuntius bei Reichs- Minister Kerrl.

Berlin, 19. Okt. (DRB.) Der apostolische Nuntius Cesare O r s e n i g o stattete am Freitag dem Reichs- und preußischen Minister für die kirch­lichen Angelegenheiten Kerrl einen Besuch ab.

Baldwins Kritiker.

L ndon, 21.Okt. (DRB. Funkspruch.) Die uatrc onservativeM o r n i n g Post" schreibt,

>N ber! Atschs. °n. diel Sen.

's Da-

sonders um die Abschaffung von Bomben­flugzeugen, . internationale Kontrolle der Zi­villuftfahrt und die Beseitigunggrößerer offensiver" Waffen, internationale Kontrolle des Rüstungshandels und Beseitigung des privaten Gewinnes bei der Herstellung von Kriegsmaterial bemühen.

Die Santtionskonferenz vertagt sich.

Genf, 19. Okt. (DNB.) Die Sankttonskonferenz trat am späten Abend des Samstags zusammen, um ihren ersten Arbeitoabschnitt mit der Annahme der drei Vorschläge über wirtschaftliche Sanktionen zu beenden. Diese Vorschläge, die frühestens Ende dieses Monats in Kraft gesetzt wer-

B^estlichkeiten. Die Stadt ist überall mit italienischen ahnen und den weihen Fahnen des früheren Kai­sers Johannes geschmückt. Die alte koptische Kirche, in der die abessinischen Kaiser gekrönt worden sind, ist geöffnet worden und die Reliquien werden dem Volke gezeigt. Auf dem Flugplatz in der Nähe von Aksum wurden 500 Liter Benzin amerikanischer Herkunft entdeckt. Nach den letzten Meldungen von der Nordfront befinden sich in der Gegend von Aksum und Adua nur noch versprengte abessinische Abteilungen. Das Gros der abessinischen Truppen scheint sich südlich von M a k a l e zu sammeln. Auch die Truppen desRasSeyoum sind nach dort abmarschiert. Die Flieger haben starke Ansammlun­gen abessinischer Truppen festgestellt. Man schließt daraus, daß es in den nächsten Tagen zu Zusam­menstößen bei Makale kommen wird. Meldungen über den Vormarsch der Gruppe Santini in Rich­tung Makale werden als verfrüht bezeichnet. Ge­nauere Feststellungen sind weder über die Stärke der abessinischen Truppen bei Makale, noch über die Stärke der Truppen des Ras Gugsa mögllH.

Man nimmt in Addis Abeba Stellung gegen die italienische Meldung, nach der die italienischen Truppen an der Nordfront bis zu 100 Kilo­meter tief in abessinisches Gebiet vor- aedrungen seien. Eine solche Darstellung ent­spreche nicht den Tatsachen. Die tiefste Einbruchs­stelle der Italiener an der Nordfront befinde sich bei Aksum und betrage nicht mehr a l's 60 Kilometer.

Was kostete der Feldzug?

Rom, 21. Okt. (DNB.) Nach dem neuesten Aus­weis des italienischen Schatzamtes verfügte die Staatskasse Ende September über flüssige Mittel in Höhe von 950 Millionen Lire. Die Ausgaben i m September überschreiten den Voran­schlag um 131 Millionen, während die Ausgaben des ersten Vierteljahres des Rechnungsjahres 1935/36 den Voranschlag um 4 24 Millionen überschreiten. Als außerge­wöhnliche Ausgaben für dieExpedition nach O st a f r i k a werden für den Monat September 633 Millionen, für die drei Monate Juli, August, September 1345 Millionen Lire ausgewiesen.

Paris, 21. Okt. (DNB.) Nach der amtlichen Wahlübersicht des Innenministeriums stellt sich das Ergebnis der Senatswahlen wie folgt dar:

Sitze bisher

üeoülkerungsprobleme der Nachkriegswelt j lijjen. Auf dieser Konferenz soll die britische Re- ijsnirg auf Verminderung von Zolltarifen, Ab- ong von Einwanderungsgesetzen, Neuerwä- der jetzigen Mandate und Ausdehnung Grundsatzes der offenen Tür auf tt-nigen Kolonien jeder Nation, die Selbstregierungen haben, beantra-

B o n o hat in dem von den Italienern eroberten Gebiet eine Erklärung verbreiten lassen, daß er im Namen des Königs die Regierung des Landes übernehme. Die Bevölkerung von Tigre und Agame stände unter italienischem Schutz. Die Stammes­führer seien für die Aufrechterhaltung der Ordnung verantwortlich. Die Häuptlinge und die Geistlichen, die sich nicht binnen 10 Tagen den Behörden ge­stellt hätten, würden als Feinde betrachtet wer- oeh. Jeder durch die italienischen Truppen unge­richtete Schaden werde ersetzt werden. Don italie­nischer Seite wird bekanntgegeben, daß bis Sonn­tagmittag im besetzten Gebiet der Provinz Tigre 100 koptische Kirchen ihre Unterwer­fung vollzogen haben. Es wird hervorge­hoben, daß sich täglich neue abessinische Unterführer den italienischen Behörden stel­len. Unter anderem habe sich auch der Unterführer Halle Marjam, dessen Vater das Gebiet süd­lich van Adua beherrscht und der gemeinsam mit Ras Seyoum kämpft, den Italienern unterworfen. Italiener veranstalten in Aksum große

Ein neuer Schritt des Reichskirchen« Ministers zur Befriedung des kirch­lichen Lebens.

Berlin, 19. Okt. (DNB.) Der Reichs- und Preußische Minister für die kirchlichen Angelegen­heiten hat auf Anregung des Reichskirchenaus­schusses die evangelischen Landeskirchen ersucht, im Hinblick auf die im Gange befind­lichen Maßnahmen zur Befriedung der kirchlichen Lage kirchenpolitische Disziplinarve r- fahren ruhen zu lassen. Aus dem gleichen Grunde spricht der Minister die Erwartung aus, daß die Landeskirchen sich die gebotene Zu­rückhaltung bei Personalmaßnahmen auferlegen.

London, 21. Okt. (DNB. Funkspruch.) Aus Asmara wird gemeldet, daß ungewöhnlich späte heftige Regenfälle den Vormarsch der italienischen Truppen an der Ogaden-Front ver­zögert haben. Sobald die Erde genügend trocken geworden ist, soll der Angriff mit Hilfe von Kraft­fahrzeugen und fliegenden Kolonnen wieder ausge­nommen werden. An der Nordfront herrscht völ­lige Ruhe. Generalmajor Temperley schreibt, wenn die Italiener ihren Vormarsch in dem Tempo fortsetzten, so würden sie voraussichtlich drei Jahre brauchen, um Addis Abeba zu errei­chen, da ihnen nur.jedes Jahr sieben Mo­nate der trockenen Jahreszeit zur Verfügung stän­den. Tatsächlich scheine der italienische Generalstab Mussolini vor Monaten warnend darauf hingewiesen zu haben, daß es vielleicht drei Jahre dauern werde, bis die abessinische Hauptstadt erreicht sei und daß die endgültige Unterwerfung des abessinischen Volkes weitere vier Jahre erfor­dern würde.

3m befehlen Gebiet.

Asmara, 21. Okt. (DNB.) Der Oberst- kommandierende der italienischen Streitkräfte d e

gleich, l*n bte " Ministerpräsident Baldwin lehnt jede Einzelmaßnahme gegen Italien ab und bestreitet

Mrllgevuhr -.25 _ vorh.Bereinbg.25°/o mehr.

,r 'n lug bei Nichterscheinen Ä

3on einzelnen Nummern (Ermäßigte Grundpreise:

W Mge höherer Gewalty w AW m ee < < aa Stellen-, Vereins-, gemein-

MM General-Anzeiger für Sberhessen WM

6 liess Druck und Verlag: vrühl'sche Universitäts-Such- und Stdnörudmi R. Lange in Stehen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7 M-ng-nab,chmsi?Staff-^

der Volksfront im Seine-Departement. Inner­halb der Mitte und der Rechtsparteien find geringe Verschiebungen zu verzeichnen.

Wahlniederlage der französischen Eharv isten im E'sah.

Straßburg, Okt. (DNB.) Die Wahlen brachten im Elsaß eine fühlbare Verstärkung des betont elsässischen Charakters. Von den neun in Unter- und Oberelsaß zu verge­benden Senatssitzen entfielen vier auf die durchaus Heimattreuen Kandidaten der elsässischen Volkspartei, vier auf die Vertreter land­wirtschaftlicher Vereinigungen und nur einer an die nationalistische Gruppe der soge­nanntenNationalkatholike n", die bis­her drei Senatssitze hatten. Durch einen dritten Wahlgang ist im Unter-Elsaß die Niederlage der französisch-chauvinistischen Kreise noch eindringlicher geworden. Nachdem im zweiten Wahlgang der bis­herige Senator Professor Eugen M ü l l e r in schein­bar aussichtslose Stellung geraten war, vermochte er mit Unterstützung der Autonomisten den demokrati- scheu Bürgermeister von Sttaßburg Frey mit 533 gegen 528 Stimmen zu schlagen. Die Heimattreue elsässische Volkspartei hat ihre Senatsmandate daher von zwei auf fünf erhöht. Hierdurch hat die 1929 mit Regierungshilfe gegründete Gegenpar­tei von drei Mandaten zwei verloren.

Das Echo der presse.

Paris, 21. Okt. (DNB. Funkspr.) Die Mor­genblätter beurteilen den Ausgang der Senats­wahlen uneinheitlich. Sie bringen verschiedene Aufstellungen, die in den Ergebnissen voneinander abweichen. Während dasEcho de Paris" be­hauptet, die Wahl habe einen leichten Ans­chlag nach rechts gezeigt, istOeuvre" der An- icht, daß die linke Mehrheit erweitert cheine. Uebereinftimmenb sind die Blätter der Auffassung, daß die glatte Wahl Lavals in den beiden Wahlkreisen, in denen der Minister­präsident kandidiert hatte, die politische Position des Regierungschefs verstärkt habe.Petit Journal^ spricht von einemdiplomatischen Sieg" Lavals. DerMatin" nennt den zweifachen Wahl­erfolg Lavals eine gerechte Belohnung feiner Ar­beit für die Wiederherstellung der geordneten Fi­nanzen und der Wahrung des Friedens. Ver­schiedene Blätter beschäftigen sich auch mit der Tatsache, daß zum ersten Mal ein Kommunist Cachin in den Senat gewählt worden ist.Echo de Paris" bezeichnet Cachin als den Angestellten einer fremden Macht. Das Blatt ironisiert das veraltete^ unmoderne politische System, in dem weiterhin Arterienverkalkung herrsche". Die Erde erbebe jeden Morgen, aber der radikale und freimaurische Senat höre nicht und begreife nicht.

Laval ist wiedergewähtt.

Laval ist in beiden Wahlkreisen, in denen er seine Kandidatur aufgestellt hatte, be­reits im er st en Wahlgang, wenn auch knapp, gewählt worden. In Seine-Departement wurde er an der Spitze der republikanischen Liste als einziger mit 647 Stimmen gewählt. Da­gegen sind nicht weniger als sieben Bewerber der Volksfront gewählt worden. In Puy de Dome ist Laval mit 708 Stimmen bei 1821 Wahl­männern gewählt worden. Laval hat zunächst in Paris zahlreiche Glückwünsche für seinen Wahlerfolg entgegengenommen und ist dann nach Clermont- Ferrand gereift, um den Wählern seines Heimat- Departements für den Vertrauensbeweis persönlich zu danken. Man nimmt an, daß Laval das Man­dat in Puy de Dome übernehmen und auf das Mandat des Seine-Departements verzichten wird.

Arthur Henderson aestorben.

Landon, 21. Okt. (DNB.) Der Präsident der Abrüstungskonferenz, Arthur H e n d e r so n , ist am Sonntag im Alter von 72 Jahren gestorben. Arthur Henderson war Arbeiter, dann Gewerkschaftsbeam­ter. 1903 wurde er zum erstenmal ins Parlament gewählt, bald errang er eine führende Stellung in der englischen Arbeiterpartei. In den Jahren 1915/16 war Henderson zum erstenmal als Unterrichts­minister Kabinettsmitglied. 1917 wurde er als Be­vollmächtigter nach Rußland gesandt und im glei­chen Jahre in das Kabinett Lloyd George berufen. 1924 wurde er Innenminister und in fcen Jahren 1929 bis 1931 leitete er im zweiten Kabinett Mac- donald das Außenministerium. Im Jahre 1932 wurde Henderson zum Präsidenten der Genfer Ab­rüstungskonferenz gewählt.

London, 21. Okt. (DNB.) Der englische Pre- ^^«ierninister Baldwin sprach in Worcester, sei- r-;* mm Wahlkreis. Die große Frage, vor der das Jnfe heute stehe, heiße Frieden oder Krieg. 17 iHrt unsere Pflicht, den Krieg zu begrenzen, zu I vett en und den Frieden wieder herzustellen. Der chysi-gte Kurs bestand darin,'soweit als möglich tzikölkerbundssatzung zu erfüllen und in Gemein- chcrs alle Versuche zu unternehmen, um den un- [jitctaligen Streit zu beenden. Ich möchte hier M uiev rljolen, daß dieser Streit kein britisch- x-. til'i enischer Streit ist. Es ist ein Streit Pn jfl'Üchen Italien und dem Völkerbund. UJ njen Großbritannien ist nicht isoliert vorge- T*7 lM-N, und Großbritannien wird nichts iso- '! c 11 unternehmen. Das Ziel des Völker- *' Hlirbs heißt Frieden und nicht Krieg, und

List 246 Erster Blatt n Oft 1

iitjff t r t i g e Blockierung des Roten Mee- r ii s Durch den Völkerbund. Auf die Zunichte- tying des italienischen Angriffes müsse ein dauer- Wic Friede folgen. Dieser Friede müsse für Jta- n int) andere unzufriedene Nationen weniger ime der Zwietracht enthalten als der r rag von Versailles und die anderen ti-nsoerträge. Der Druck der Bevölkerungen leibesitzlosen" Ländern muß erleichtert werden ch Aenderung der Einwanderungsgesetze in den aicn mit ausgedehnten Gebieten. Es muß eine btterung d e r Handelsbeziehungen »L i in Abweichen von der verhängnisvollen Nei- yfnz zurAbzäunung" von Kolonialreichen geben Mie Mandate müssen unter angemessenen Be­ttungen neu erwogen werden. Großbritan- im muß bereit sein, beträchtlich weiter in der Rlidt; ng zu gehen, die Sir Samuel Hoare gewiesen hchy als er von Vorkehrungen sprach, um allen Rftftnen den Zutritt zu den unentwickelten Län- barn der Welt zugänglich zu machen.

Georges Wahlyrogramm.

v"rschläge des ,,Rates für Friede und N Wiederaufbau."

W Lcndon, 21. Okt. (DNB. Funkspruch.) Der ifl'diriP'Vvttt für Friede und Wiederaufbau", dem Lloyd or g e, Lord L o t h i a n und andere angehören, ( ne Erklärung ausgegeben,- die die Grundlage

webe S]!r Ikeineswegs überzeugt von dem Erfolg der 5.50 SWiemaßnahmen fei. Aber selbst wenn der Völker- bijjiib bei seiner Bemühung Erfolg habe, dem Krieg filljf nbe zu machen, müsse man im Gedächtnis be- h'Den, daß es ihm nicht gelungen sei, den Krieg ziß v rhindern. Der sozialistischeDaily He­rnie" glaubt, daß die Ereignisse der letzten Tage swahl b !s Vertrauen zur Regierung erschüttert hätten. «Wcni spreche von einem Kuhhandel zwischen 2,yD Ellkft l and und Frankreich, wonach es unter höh fej&iei Umständen eine Blockade oder eine Sperrung

Edis Suez-Kanals geben solle, und wonach die Sühne- nifer ahmen so eingeschränkt bleiben sollten, daß IiVo e Fortsetzung des Krieges und das iti|iieiifd)e Wirtschaftsleben nicht ernstlich be­iräch ti gen könnten. Außerdem feien am TJj SPlblig Verhandlungen in Vorbereitung, die Musfo- D öl li lv lüm Ruhm und die Früchte eines Sieges geben l*n.

ii liberaleNews Chronicle" verlangt

t ilijt u n b abgeschnitten werden. Nach der erM;reichen Verteidigung der Autorität des Völker- b;il b«s gegen den Angriff Italiens soll die britische üfcjicung eine fünfjährige Rüstungs - n e Vorschlägen. Während dieser fünf Jahre soll

<aif Einberufung einer internationalen | e r e n 3 hinarbeiten, die versuchen soll, die t iritorialen, wirtschaftlichen und

heute

1 (

-2)

16 (

-4)

5 (

+ 3)

18 (

+ 2)

7 <

gmo.)

39 (

-4)

1 (unv.)

4 (+1)

4 (

-1)

10 (+4)

1 (unv.)

1 (+D

i nach den letz-