M.142 Erstes Blatt
185. Jahrgang
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Eden in Paris —Heute erste Besprechung mit Laval.
Das Fest der Jugend.
Ein Wort zur Sommer-Sonnenwende.
London, 20. Juni. Wie amtlich bekanntgegeben
parteilos.
der der
Im Unterhaus stellte der konservative Abgeordnete Edward Williams an den Ministerpräsidenten die Frage, ob das deutsch-englische Flottenabkommen als Anzeichen dafür anzusehen sei, daß die Regke- rung die Absicht habe, zweiseitige Abkommen auch mit anderen Mächten über
Lande und zu Wasser gemacht werden könnten. Eden werde sich mit dem italienischen Regierungschef auch über die Sicherheitsfrage im Donaubecken und über die Frage der Unabhängigkeit Oesterreichs unterhalten, sowie insbesondere über die italienisch-abessinische Streitfrage. Die europäische Lage werde sich wesentlich bessern, daß wenn England den Italienern helfen könnte, Genugtuung für' ihre legitimen Bestrebungen in Abessinien zu erhalten. m .
„Morning Post" meint, daß die englische Regierung nicht beabsichtige, sich irgendwelchen 21 en« derungen des französischen Flotten- bauprogramms zu widersetzen. Der diplomatische Mitarbeiter „News Chronicle" nimmt an, daß die schnelle Entscheidung über Edens Besuch in Italien auf eine plötzliche kritische Entwicklung in der italienisch-abessinischen Lage zurückzuführen sei. Eden werde sich dort wohl bemühen, die Erfüllung einer neuen italienischen Drohung auf Austritt aus dem
Memel, Oesterreich, die Kriegsschuldsklausel, die einseitige entmilitarisierte Zone, das Problem der beut» schen Bevölkerungen außerhalb der deutschen Grenzen und die Kolonialfrage, müßten geregelt werden.
redung Baldwins mit dem Völkerbundsminister Eden statt, der sich zu Besprechungen mit der französischen Regierung über Fragen des Flottenabkommens und der europäischen Lage nach Paris begeben hat. Die technischen Verhandlungen nahmen ihren Fortgang. Weitere Sitzungen sind für Freitag und höchstwahrscheinlich auch für Samstag vorgesehen. Es ist anzunehmen, daß die deutsche' Flottendelegation London nicht vor Sonntag verlassen wird.
Englische Politiker für eine Generalbereinigung des Unrechts von Versailles.
Oie südslawische Regierung gurücf getreten.
Eden geht auch nach Italien.
Auch der Abessinien-Konflikt sott besprochen werden.
Herzlicher Empfang
-er deutschen Frontkämpfer in England
die Regelung der Rüstungen herbeizuführen. Auf diese Anfrage antwortete Baldwin: Wie in dem ersten Absatz der Note ausgeführt wird, die der Minister für auswärtige Angelegenheiten an Herrn von Ribbentrop am 18. Juni gerichtet hat, bestand der wichtigste Zweck der Besprechungen mit den Vertretern der deutschen Regierung darin, den Weg für die Abhaltung einer allgemeinen Konferenz über die Begrenzung der Flottenrüstungen vorzubereiten. Das Uebereinkommen, das erzielt worden ist, gibt einen festen Ausgangspunkt ab, von dem man aus weitere Besprechungen mit anderen Mächten führen kann und ändert nicht das endgültige Ziel der Besprechungen, nämlich den endlichen Abschluß eines allgemeinen Flottenvertrages.
Heute Rundfunkrede Or. Fricks zum Ilotkreuztag.
Berlin, 20. Juni. (DNB.) Der Reichs- und preußische Minister des Innern, D r. Frick, wird am 5reifag, dem 21. Juni 1 935, von 2 0.10 bis 20.15 Uhr über alle deutschen Sender zum Rotkreuzlag sprechen.
zier schüttelte den Deutschen mit den Worten „Willkommen B r ü d e r ! " die Hände. Neben ihm war ein Soldat, der ein Bein verloren hatte. Die Deutschen reichten ihm die Hände. Später marschierten die Frontsoldaten durch die Straßen, und deutsche Flaggen winken neben den Fahnen der „British Legion".
„News Chronicle" berichtet: „Unter denen, die den Deutschen die Hand schüttelten, waren manche Kriegerwitwen, die die Auszeichnungen ihrer gefallenen Männer trugen. Als die Deutschen durch die Stadt marschierten, brach die Menschenmenge immer wieder in st ü r m i s ch e Hochrufe aus." „Daily Mail" schreibt: Als die Deutschen das letzte Mal nach Brighton kamen, waren sie Gefangene, die von bewaffneten Wachen eskortiert wurden. Heute wurden sie vom Bürgermeister empfangen und begeisterte Menschenmengen und flatternde Banner begrüßten sie. „Preß Association" erklärt, die Wahrheit der Aeußerung des Prinzen von Wales, daß es keine geeignetere Organisation gäbe, um den Deutschen die Hand der Freundschaft entgegenzustrecken, als den englischen Frontkämpferbund, wurde gestern in Brighton b e» wiesen.
Belgrad, 20. Juni. (DNB.) Infolge Wahl des Unterrichtsministers zum Präsidenten Skupschtina wurden im südslawischen Kabinett einige Aenderungen vorgenommen. Kriegsmimster Peter Z i f k o w i t s ch , Finanzminister Milan Stojadinowitsch und drei kroatische F a ch m i n i st e r erklärten sich mit der rein äußerlichen Neubildung des Kabinetts nicht einverstanden und gaben ihren Rücktritt. Der Versuch die Meinungsverschiedenheiten beizulegen, Ueiterte. Infolgedessen überreichte Ministerpräsident Jeftitfch dem Regentfchaftsrat den Rücktritt der Gesamtregierung. Der Rücktritt wurde genehmigt. Der bisherige Finanzminister Stojadinowitsch gilt als zukünftiger Ministerpräsident. Die b o s n i s ch e n M u s e l - man en und die slowenische katholische V o l k s p a r t e i sollen an einer von ihm zu bildenden Regierung teilnehmen. Stojadinowitsch ist
Der 22. Juni hat in diesem Jahr eine besondere Bedeutung, weil an diesem Tage die Sonnen» ro e n b f e i e r mit dem F e st der deutschen Jugend verbunden ist. Die Sommersonnenwende bildet wie die Wintersonnenwende im germanischen Brauchtum ein hohes Fest, dessen Abglanz sich durch die Jahrhunderte, vor allem im Sonnenwendtag, erhalten hat. Immer war der Sonnenwendtag auch ein Fest der Jugend, denn unverbrauchte Lebenskraft und unverbrauchter Lebenswille sind es, die ihr Gesicht der Sonne zukehren. Wie hätte die Ueberlieferung, die den Sonnenwendtag umgibt, besser gewürdigt werden können als dadurch, daß am Sonnenwendtag die deutsche Jugend zu Kampfspielen antritt, zumal in diesen Kampfspielen auch ein.Gelübde liegt, das dem großen und freien Deutschland gilt. Die Jugend von heute hat unmittelbar ein Ziel und eine Aufgabe vor sich, um die alle Geschlechterfolgen, seitdem es wieder ein nationales Besinnen gibt, vergeblich gekämpft und gerungen haben. Die Jugend von heute weiß durch die schöpferische Tat der nationalsozialistischen Bewegung, was Deutschland ist, sie weiß vor allem auch.
London, 21. Juni. (DNB. Funkspruch.) In einer Zuschrift an die „Times" erklären der frühere Arbeitsabgeordnete Buxton, der Dekan von St. Paul Powys Greenwoon und andere führende Perfönlichkeiten, es seien noch wenige Anzeichen vorhanden, daß man den G e s a m t v o r s ch l a g e n Hitlers in wirklich offener und ehrlicher Weise gegenübertrete. Erst dann biete sich eine wirkliche Möglichkeit zu einer europäischen Versöhnung und zur Beendigung der Aufteilung Europas in Sieger und Besiegte. Es bestehe die Gefahr, daß man den Grundsatz der Gleichheit aus den Augen verliert. Wenn ein kollektives System jemals verwirklicht werden solle, dann müsse man zeigen, daß es nicht nur eine Konstruktion für die Verewigung des Status quo sei. Wenn der Friede in Europa wiederhergestellt und Deutschland in die Gemeinschaft der Nationen zurückgebracht werden solle, bann müsse das grundlegende Unrecht richtig g e st e l l t werden, daß die 14 Punkte Wilsons in Dersailles nicht ve r w lr k- licht worden seien und daß Deutschland einen diktierten, an Stelle eines frei ausgehandelten Friedens habe unterzeichnen muffen Nicht nur die Rüstungsfrage, sondern auch andere Probleme, wie
London, 21. Juni (DNB. Funkspruch). Eine Abordnung deutscher Kriegsteilnehmer aus Westfalen, die vom englischen Frontkämpferbund nach England eingeladen worden war, traf am Donnerstag in Brighton ein und wurde dort außerordentlich herzlich empfangen. Hunderte von englischen Kriegsteilnehmern und eine große Menschenmenge begrüßten die 29 deutschen Frontkämpfer unter der Führung von Walter Kleinkorres. Zum Zeichen der Freundschaft wurden die Banner des englischen Frontkampferbundes „British Legion" und der deutschen Abordnung mit einander gekreuzt. Der Bürgermeister von Brighton, G i b s o n, sagte in seiner Begrüßungsansprache u. a.: „Ich glaube, das wird in nicht geringem Maße dazu beitragen, die Sache des Friedens unter den Nationen der Welt zu fördern."
Die gesamte Morgenpresse veröffentlicht ausführliche Berichte von der Ankunft der Deutschen in Brighton. „Daily Telegraph" schreibt u. a.: „Die deutsche Abordnung wurde von den englischen Frontkämpfern mit den Worten „Willkommen, Kameraden!" begrüßt. Die deutschen und englischen Kriegsteilnehmer schüttelten sich die Hande und umarmten sich. Unter den Engländern waren viele Kriegsverletzte. Ein k r i e g s b 11 n b e r D f f i -
zu bringen bereit gewesen wäre.
„L'Ordre" meint, der britische „Pazifismus" gefährde den Frieden aufs neue. Edens Besuch in Paris sei zwecklos. Ein Eingehen Frankreichs auf bas deutsch-englische Flottenabkommen wäre eine vollkommene Umkehrung der französischen Politik. Das Kabinett Laval dürfte wohl nicht zu dieser Verzichtleistung bereit fern. Der Vorsitzende des Kammerausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Abgeordneter Bastide, schreibt in der „Republique", Frankreich stehe heute in Europa allein, wenn es Deutschland gegenüber den Geisteszustand eines Richters bewahren wolle. England habe in der Form Unrecht, aber man könne sich fragen, ob es nicht noch e i ne andere Außenpolitik gäbe, als die, die sich andenBuchstabenderTexte festklammere. WirdmparisdieVernunfisiegen? Englische Pressestimmen zum Besuch Edens.
Bonbon, 21.Juni. (DNB. Funkfpruch.)Tim es schreibt, es sei ganz unmöglich, einzusehen, wie Die Annahme eines deutschen Flottenstandes, der niedriger sei, alsder französische oder italienische, für diese beiden Länder unvorteilhaft sein könne. Die britische Regierung hätte ganz bestimmt red)t getan, daß sie die angebotene Gelegenheit nicht nur zur Regelung der deutsch-englischen Flottenbeziehungen, sondern auch f u r b e n Anfangspunkt einer al (gemeinen Begrenzung ber europäischen S e e - rüftungen ergriffen hätte. In Frankreich müsse heute tiefes Bebauern herrschen, daß das Angebot Hitlers einer Begrenzung der Land- und Luftrüstungen vom April letzten Jahres von der damaligen französischen Regierung sofort ab gelehnt worben sei. Wenn man dieses Angebot an genommen hätte, dann waren die Aussichten setzt viel besser. Man könne es nicht bedauern, daß die britische Regierung nicht demselben 3rrtum oerfab kn fei, fonbernUnur innig hoffen baß minbeftens m Flattenangelegenheiten die Weisheit einer baldigen Regelung in Paris und Rom anerkannt werde.
Daily Heralb" schreibt, bei den letzten französisch -englischen Verhandlungen hatte die Hauptschwierigkeit darin bestanden, daß die Franzosen keinerlei Vorschläge für die Flöt en begrenzung erörtern wollten. Die Franzosen hatten damals erklärt, daß d l e 3" k un f ti 9 deutsche Flotte eine völlig unbekannte Große sei. Jetzt könnten sie auf der durch das Abkommen herge st eilten Grundlag arbeiten.
SotfMer von Ribbentrop be! Solbwin.
England wünscht eine allgemeine Flottenkonferenz.
London, 20.Juni. (DNB) Der Führer der deutschen Flottendelegation Botschafter do n Rio. bentrop hatte eine Aussprache mit Ministerpräsident Baldwin. Die Unterredung dauert etwa 40 Minuten. Es war die erste Begegnung des Botschafters mit Baldwin seit seinem gegenwärtigen Aufenthalt in London als Führer der deutschen Flottenabordnung. Anschließend fand eine Unter
baß es kein höheres Gut gibt, als bas Vol.k, als b i e Nation.
Die deutsche Jugend von heute hat sich bewußt geistig und seelisch in die Volkwerbung unb in ben neuen Staat eingegliebert. Die beutsche Jugend fühlt das wie eine Befreiung, nachdem sie in ihren besten Teilen miterleben unb miterbulben mußte, baß bie Missetat von Versailles nicht nur bas Deutsche Reich, sonbern auch bas beutsche Volk zerstören wollte. Die beutsche Jugenb ist auch Zeuge gewesen, daß es in Deutschland leider Feiglinge gab, die bereit waren, Staat unb Volk zu verraten, um nichtswürbig unb verachtet leben zu können.
Das alles liegt heute wie ein dunkler Schatten hinter uns, um vor uns den Weg freizugeben, der durch die Svnnenwendfeuer zu einem freien und großen Deutschland, zur Nation führt. Wenn die Sonnenwendfeuer am Fest der Jugend aufleuchten, wenn von allen Höhen im weiten Deutschen Reich die heiligen Feuer aufglühen, so werden die Herzen jubeln, so wird unser Sinnen und Trachten sich darauf richten, nicht nur deutsch zu sein unb zu fühlen, sonbern auch b e s neuen Deutschland würdig zu sein.
Geschichte unb Schicksal haben dem deutschen Volke ben Lebensraum in der Mitte Europas angewiesen, so daß uns dieser Werdegang schon an sich dazu gezwungen hat, wachsam zu sein, um nicht durch einen Druck von außen immer weiter nach innen zusammengepreßt zu werden. Die deutsche Jugend hat nicht erfahren, was bas Elenb ber Kleinstaaterei für bas beutsche Schicksal be» beutet hat. Aber bie beutsche Jugenb wirb an sich erleben und erfahren, daß ein freies deutsches Volk sich gerade deshalb als große und starke Nation durchsetzen wird.
Das Fest der Jugend ist ein Fest des ganzen deutschen Volkes, denn eine Jugend, bie national denkt und fühlt, die von dem Willen gestählt ist, als Volk frei unb stark sein unb bleiben zu wollen, eine Jugenb, die so sich selbst lebt, trägt auch in sich bie Gewähr unvergänglicher Dauer für Staat unb Volk. Den Auslänbern, bie heute Deutschlanb bereifen, ist es aufgefallen, baß bas Gesicht ber beutschen Jungen unb Mäbel ein anberes geworben ist, baß bie Augen leuchten, baß bie Stirne frei unb klar ist, baß Gang unb Haltung Bewußtheit verraten. Das Fest ber Jugenb wird und muß ein neues Zeugnis sein dafür, daß das neue Deutschland sicher getragen wird von einem jungen Geschlecht, das Sinn unb Bebeutung unserer Hochziele, Freiheit und Ehre, erkannt hat.
Aber das Fest der Jugend ist auch Gewähr da- für, daß die deutschen Jungen und Mädel immer das Recht haben, ihrer Jugend zu leben, weil es ohne echte Jugend kein Geschlecht von freien und starken Männern und Frauen geben kann. Die deutsche Jugend ist wohl ber Nation unlösbar oerbunben. Aber ihr Sein, bas sie werben läßt, ist, wie dies Fest der Jugend zeigt, mit Spiel unb Kampf gefüllt, mit heiterem und ernstem Tun, mit geistigem Ringen und körper- lieber Ertüchtigung. Unb bics Fest ber Jugenb am Sonnenwenbtag soll nicht nur ber beutschen Jugend ein Sonnenjahr bringen, sondern d e m ganzen deutschen Volke. Das Fest der Jugend wird sich immer wiederholen, wie auch die Sonnenwende mit ihren Verheißenen immer wiederkehrt.
Par i s , 21. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der englische Minister für Völkerbundsangelegenheiten, Eden, ist am Donnerstag um 23.11 Uhr in Pa- r i s angenommen. Er hat sich sofort in die englische Botschaft begeben, wo er während seines Pariser Aufenthaltes wohnen wird. Er wird heute vormittag die erste Besprechung mit Lall a l haben. Ein Teil der französischen Presse macht ben Versuch, bie Stimmung für Eben etwas freundlicher zu gestalten, als sie nach den ersten Besprechungen der Pariser Blätter zum deutsch-englischen Flottenabkommen ausgesehen hat. Ein anderer Teil der Zeitungen beharrt aber auf dem Standpunkt, daß Frankreich jetzt entschieden auf die englische Stütze verzichten und eine eigene, nur französische Politik betreiben müsse.
Das „Journal" schreibt, wenn man an die Wirksamkeit der gemeinsamen Tat glaube, müsse man auf die Vorbereitung einer Regelung aller Probleme zwischen London, Rom und Paris d o r der Aussprache mit den Deutschen zurück- fommen. — Der „Matin" wirft den Engländern Unwahrhaftigkeit oor. Bisher fei Frankreich nicht an derartige Methode g e - wähnt, die darin bestünden, mit Deutschland ein zweiseitiges Abkommen zur Rüstungsbeschränkung zu unterzeichnen, ohne auf die oorherigen Vereinbarungen Rücksicht zu nehmen. Laoal werde Eden über diese französische Auffassung unterrichten. Der gute Wille Englands werde ohne Zweifel die wünschenswerte Wiederher st ellung der Lage erlauben.
Im Gegensatz hierzu bemerkt der „Petit Pari- fien", daß die etwaigen Vorschläge Edens über ein Sonderluftabkommen in Paris wie in Rom auf starken Widerstand stoßen würden. — Das „Echo de Paris" leitet aus der neuep Lage für Frankreich das Recht zu einer neuen Handlungsfreiheit ab, die sich in einer Verstärkung der französischen Kriegsflotte im Vergleich zur englischen, dem Verzicht auf die (Erörterung eines Luftpak - t e 5, wenn er nicht im Rahmen der allgemeinen Regelung zur Aussprache käme und die Zurücknahme der Opfer äußern müßte, die Franko reich im Interesse der westlichen Solidarität in Litauen, Abessinien und anderswo
wird, wird sich Eden oon Paris aus z u B e f p r e - d) u n g e n nach Italien begeben. Die Mitteilung lautet: „Die britische Regierung hat der italienischen Regierung nahegelegt, daß es nützlich fein konnte, wenn Minister Eden nach seinen kommenden Besprechungen mit Laval direkt nach Italien weiterfahren würde, um mi.t Mussolini dieselben Fragen zu besprechen, bie Gegenstanb seiner Unterrebung in Pgris fein werden, nämlich die Flottenfrage und bie nächsten Schritte, bie bezüglich eines westlichen ß u f t p a f t e 5 zu ergreifen finb. Eine Antwort Mussolinis begrüßt diese Anregung."
„Daily Telegraph" meldet, daß Eden voraussichtlich am Montag mit Mussolini Zusammentreffen werde. Das Zusammentreffen könne von großer Bedeutung sein, zumal Eden nach seinen Besprechungen in Paris besser beurteilen werde, welche weiteren Schritte jetzt in ......... . . s -
Richtung einer allgemeinen Rüstungsbegrenzung zu jVÄkerbunde zu verhindern.


