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Deutsch-Amerikanischer Kriegerbund im (Stahlhelm).

In Neuyork wurde der Anschluß des Deutsch- Amerikanischen Kriegerbundes an den Landesver­band Nordamerika des NSDFB. (Stahlhelm) ge­legentlich des Januar-Appells der Neu- yorker Ortsgruppe des NSDFB. (Stahlhelm) in der Neuyorker Turnhalle feier­lich vollzogen. Der bisherige Präsident des Krieger­bundes, Kamerad Stefan, übergab bei dieser Gelegenheit dem Landesführer des NSDFB. (Stahl­helm), Freiherrn von Schroetter, die wertvollen alten Reliquien, die sich bisher noch im Besitz des alten, größtenteils aus Feldzugs­teilnehmern des 70er Krieges bestehenden Bete­ranenoerbandes befanden. Es handelt sich um den Schellenbaum, ein Geschenk Kaiser Wilhelms, und um die Lyra, ebenfalls ein wertvolles Er­innerungsstück, das in den Vorkriegsjahren den deutschen Veteranen bei einer festlichen Gelegenheit von prominenten Vertretern der deutschen Vereins­welt zum Geschenk gemacht worden war. Kamerad Freiherr von Schroetter hieß die Mitglieder des Deutschen Kriegerbundes unter Führung ihres bis­herigen Präsidenten Kamerad Stefan herzlich in den Reihen der jungen Frontsoldaten-Generation willkommen und gab die Versicherung ab, daß die beiden Reliquien als Symbole einer ehrenvollen Kameradschaftstradition auch im Stahlhelm stets in hohen Ehren gehalten werden.

Uraufführung in Magdeburg: Fahnen in Gottes Wind".

Im Magdeburger Stadttheater fand die Urauf­führung des DramasFahnen in Gottes Wind" von Gert von K l a h s statt. Das Drama schildert die Zeit der Bauernkriege in sechs Bildern. Der Träger der Idee ist Wendelin Hipler. Dieser Mann sieht Deutschlands Not, er ahnt aber seherisch auch die Mittel, die allein helfen können. Er weiß, daß nur Einheit und Einigkeit Deutschland retten können. Er weiß, daß der Sieg nur gewonnen werden kann, wenn der Kampf reinen Herzens, mit reinem Schwerte geführt wird. So stellt Hipler das Leitwort auf für den Kampf: Gemeinnutz geht vor Eigennutz. Er träumt sich hinein in ein neues, schöneres, geeintes deutsches Reich. Aber die Feinde siegen, weil die Mitläufer, der Pöbel, die Miß­günstigen, die Gehässigen das große Werk Hiplers geschändet haben. Hipler fällt in die Hände seiner Feinde und wird übel zugerichtet. Die Gräfin von Helfenstein rettet den Sterbenden in eine Bauern- Hütte, und hier spricht sie das erlösende Wort: Und Ihr habt doch gesiegt!

Zu dem Gelingen der Uraufführung trug die In­szenierung durch Hermann P f e i f f e r, die Bühnen­bilder Wilhelm Hüllers und vor allem das Spiel der Magdeburger Schauspieler bei. Das Publikum bereitete dem Stück eine überaus herzliche Aufnahme.

Fossile Ueberresle einer winzigen Menschenrasse?

In Wadnagar im Bezirk Mehsana (Staat Ba- roda, Vorderindien) sind, einer Reutermeldung zu­folge, fossile Ueberreste einer Men­schenrasse von nur 40 Zentimeter Größe ent­deckt worden. Englische Sachverständige sind der Ansicht, damit ein neues Forschungsgebiet für die ausgestorbene Rasse der Pygmäen gefunden zu Haden, die kleiner sind als die Pygmäen Mittel­afrikas. Die Reutermeldung wird in deutschen wis­senschaftlichen Kreisen mit großer Zurückhal­tung ausgenommen.

Die Zollschranken wurden an die französische Grenze verlegt.

Ein Bild von der nächtlichen Verlegung der Grenzpfähle und der Zollschranken an die saarländisch­französische Grenze. Bisher bestand eine Zollgrenze nur zwischen dem Saargebiet und dem Reich, nicht aber zwischen dem Saargebiet und Frankreich.

Schach-Olympia in Deutschland.

Gleichzeitig mit den Olympischen Spielen in Ber­lin wird in München auch ein Schach-Olympia veranstaltet werden. Der Großdeutsche Schachbund wird die Veranstaltung in Gemeinschaft mit dem Weltschachbund durchführen. Die maßgebenden Stel­len des Reiches in Berlin und die Ministerien in München haben weitgehende Unterstützung zugesagt. Das Schach-Olympia soll der größte internationale Wettbewerb werden, der je in der Welt auf dem Gebiete des Schachspiels stattgefunden hat. Mann­schaften von je zehn der besten Meister werden aus allen Schachländern der Erde zum Kampfe antreten. Zum Austragungsort für diesen großen Wettstreit im edlen Geistessport ist die Kunst- und Fremden­stadt München als geeignete Stätte bestimmt worden.

Der Darmstädter Heylshof wird HI.-Heim.

LPD. D a r rn st a d t, 20. Febr. Der 1890 von dem bekannten Münchener Architekten Gabriel v. Sei- d e l erbaute, mitten im herrlichen Park gelegene Heylshof in Darmstadt wurde von seinem Be­sitzer, Frei Herrn Heyl zu Herrnsheim in Worms, der Hitlerjugend Hessen-Nas­sau zur unentgeltlichen Benutzung überlassen. Der HJ.-Bann 115 hat bereits seinen Einzug gehalten.

SA.-Obergruppenführer Krüger, der Chef des Ausbildungswesens, wurde durch den Führer mit Wirkung vom 25. Januar zum SS.-Obergruppen- führer ernannt.

Nundfunkprogramm.

Freitag, 22. Februar.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15, 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch Choral. 7: Frühkonzert der Ka­pelle Ilja Livschakoff. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9: Werbekonzert und Nachrichten. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittags­konzert I. 13: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Darmstädter Komponisten. 18: Jugendfunk. 18.15: Die Anekdote, die Begleiterin der Weltgeschichte. Eine Betrachtung von Dr. Rudolf Hoffmann, Frankfurt a. M. 18.30: Neue Bücher über Volk und Reich. 18.50: Fideles Unterhaltungskonzert. 19.45: Das Leben spricht. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Ration. Der schle­sische Psalter. Kantate aus Worten von Angelus Silesius 21: Bellini-Konzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Der Zeitfunk bringt Sportvorfchau. 23: Menschen und Landschaft. 24 bis 2: Nachtmusik.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeork Frankfurt.

Der nördlich von England liegende Sturmwirbel hat sich kräftig weiter verstärkt und nun auch Ein­fluß auf unser Wetter genommen. Ein von Däne­mark über Nordwestdeutschland nach Südfrankreich sich erstreckendes Schmalregengebiet wird noch im Laufe des Donnerstag über unser Gebiet hinweg­ziehen. Danach kann im Bereich steigenden Luft­druckes wieder mit einer leichten Besserung gerech­net werden, die aber nur vorübergehend bleiben wird, da vom Atlantik her bereits ein neuer Wirbel heranrückt.

Aussichten für Freitag: Wechselnde Be­wölkung mit vereinzelten Niederschlagsschauern, bei lebhaften südwestlichen bis westlichen Winden etwas frischer.

Aussichten für Samstag: Voraussicht* liche neue Verschlechterung mit verstärkter Nieder» schlagsneigung.

Lufttemperaturen am 20. Februar: Mittags 11,7 Grad Celsius, abends 8,4 Grad; am 21. Februar: morgens 8,1 Grad. Maximum 13,3 Grad, Minimum 1,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20. Februar: abends 4,1 Grad; am 21. Februar: morgens 4 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 6,3 ©tunben.

Wintersport.

Schwarzwald. Feldberg: Heiter, H~ 2 Grad Celsius, 165 cm Gesamtschneehöhe, gekörnt, Ski und Rodel sehr gut.

HauptschrifUeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantworllich für Politik: Dr. Friedrich W. Sange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot. für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. I. 35: 12195. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei

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Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr

Zur Zett ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Gewinnauszug

5. Klasse 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Klasfen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

11. Ziehungstag 20. Februar 1935

Auf

jede gezogene Nummer sind zwei gleich

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Gewinne gefallen, und zwar je einer

auf

die Lofe gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

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6 Gewinne zu 3000 M. 159320 184649 283027

26 Gewinne zu 2000 M. 12602 81247 82850 124795 139118 159330 188879 264438 296041 297595

319345 334507 370835

44 Gewinne zu 1000 M. 15364 44531 71011 95236 100472 106710 137686 142711 166947 171871

187621 206625 219839 226813 273856 336374

338702 339053 348040 361922 374772 375678

82 Gewinne zu 500 M 6224 17750 17997 20649 40914 43517 66854 70539 71266 73769 74154 88184 95656 99699 113624 145965 149013 173482 188352 211522 220716 232686 244427 255666

265732 278445 288106 314827 323406 325675

329104 337393 337822 346596 371270 371697

375744 379659 383390 393252 399205

388 Gewinne zu 300 M. 142 496 2423 2454 4684 7712 8049 12517 15002 15036 17461 17561 18614 22915 23038 23047 27277 28745 30562 32136

32567 33606 36303 36749 37738 40048 47083

49299 51714 58790 63435 63904 64041 65274

66269 67299 69371 73967 74440 75000 75315

77099 80235 89565 90374 95603 96817 99431

101991 106405 109329 109813 110787 111080

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121484 122466 125035 127083 130524 131524

1^0757 142684 143054 143881 144798 148436

152968 153494 157590 157865 158329 159976

160654 162479 163382 165290 165672 167365

167431 168914 171671 177326 178590 179730

180247 180284 183903 187441 189253 189369

190392 193080 193483 193769 194555 195124

195435 198680 198972 201469 202919 204574

206226 207987 208312 209652 212647 212969

213007 213508 217890 218510 220232 221068

223351 224242 224329 224501 227502 229576

239204 242693 243029 243266 243764 248637

250338 252966 254929 257046 258149 259260

260830 274566 275212 276538 277543 277672

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Die Hauslisten werden jetzt bei den Hausbesitzern abgegeben. Jur Erlangung einer einwandfreien Einwohneraufnahme ist es erforderlich, dah jeder selbständige Hausbewohner seinen Eintrag eigenhändig vornimmt. Nach einigen Tagen werden die Listen wieder eingefordert. Es wird dringend darum gebeten, die Aufnahmearbeit durch sorgfältige Einträge und pünktliche Bereitstellung der Listen freundlichst zu unterstützen. Nur so kann die dem Vorteil der Allgemeinheit dienende Ge­nauigkeit des wichtigen Nachschlagewerkes erzielt werden.

Der Geschäftswelt

zur Benachrichtigung, datz neben der Hausliste eine Firmen­liste abgegeben wird, die den geschäftlichen Notwendigkeiten für die neue Adretzbuchausgabe eingehend Rechnung trägt. Der eigene Vorteil aller Geschäftsleute ist es, daß fie diese Sonderliste sofort und vollständig ausfüllen; fie wird gleich­falls nach einigen Tagen wieder abgeholt werden.

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sowie andere am Vereinswesen Beteiligte wahren die Belange ihrer Vereine durch entsprechende Einträge in die dafür vor­gesehene Abteilung der Hausliste.

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190390 206686 226936 234697 252407 261341

278904 305224 320404 333195 355052 365416 383288 390564

105001 117264

119361

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94730 109940 118452 131313 158463 184423 203466 216920 233532 245471 258397 272608 289647 316259 329562 341766 363922 381555 388842

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178940 198435 215735 228597 241421

255985 270172 283840 314059 326842

333583 356672 376323

383470 399844

17100

34733

52437

76343

90862

107087 118445 130697 156696 179277 202257 216803 230306 245265 257787 271033 285572 316061 327527 334443 362443 378519 388585

25863

41089

58925

78339

93033

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289506 294970 300739 354338

Im Gewinnrade verblieben: 380 Tagesprämien zu je 1000 Mark, 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zn ie 100000, 2 zu je 75000, 2 zu je 50000, 4 zu je 80000, 8 zu je 20000, 40 zu je 10000, 132 zu je 5000, 268 zu je 3000, 576 zu je 2000, 1240 zu je 1000, 3064 zu je 500, 12092 zu ie 300 Mark.

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