Ausgabe 
20.8.1935
 
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Dabei wurde derSoldat amKopfe verletzt,

S.jlxfport

Zum ersten Male seit dem Bestehen des

neuen

Gaues wurde durch den Gaujuäendjchwimmwart Kleinhans (Kassel) em Jugendschwlmmfest größeren

Handball im Kreis VIII (Lahn-Dill)

und zwar

starten. .

Ausschreibung:

Ausmaßes durchgeführt. Der Erfolg war denn auch groß, wenn auch die Kasseler Vereine den Großteil der Teilnehmer stellten, lieber 180 Teilnehmer hat­ten sich gemeldet, um im Wettkampfe ihre Kräfte zu messen. Dem Kampftag war eine Zeltlagerwoche oorausgegangen, in der sich die Schwimmerjungen mit den in Vöhl untergebrachten Landjahrjungen bei gemeinsamem Training wie auch beim Exer­zieren angefreundet hatten. Die Ausbildung der Landjahrteilnehmer lag in den Händen des Bezirks­leiters der DLRG. Mehlis, der es sich zur Auf­gabe gemacht hatte, jeden Jungen nicht nur zum Schwimmer, sondern auch zum ausgebildeten Ret­ter zu machen. Außerdem führte Mehlis mit feinen Jungen als Neuestes ein sog.Wasserexerzieren" vor, das von der stattlichen Zuschauerschar mit Bei-

Dnefkasteri der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der SchriftteitungO

Drei Wißbegierige (M. E., F. K., B. E.). Die Ant­wort auf Ihre Anfrage ist bei uns eingegangen. Wir bitten Sie, bei der Schriftleitung in der Zeit von 17 bis 18 Uhr vorzusprechen.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12JO Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samsiagnach- mittag geschlossen.

Dferberennen in Frankfurt.

ZdomeneuS Sieger im Landgrafen-Nennen Contefsina gewinnt Wäldchens - Nennen.

überzeugen. Von der alten Spielstärke war nichts mehr vorhanden. Die PLatzbesitzer siegten wie sie wollten und haben damit bewiesen, daß gerade bei den kommenden Pflichtspielen mit ihnen zu rech­nen ist.

Tv. Hörnsheim II Tv. Garben- heim II 20:6 (9:2). Auch hier ein ganz hohes Er­gebnis für die Hörnsheimer, das eindeutig für die spielerischen Qualitäten des Nachwuchses zeugt.

Die erste Mannschaft des Tv. 1846 Gießen gewinnt den Wanderpreis der Tuspo W.-7liedergirmes.

Die Turn- und Sportgemeinde 03 Wetzlar-Nieder­girmes veranstaltete am vergangenen Sonntag einen Werbespieltag, bei dem neben Handball und Fuß­ball auch das Faustballspiel zu seinem Recht kam. Die Faustballspiele wurden in einem Turnier aus- getragen, das von jetzt ab alljährlich stattfinden soll, und zwar für Altersmannschaften. Für den Sieger des Turniers steht ein wertvoller Wanderpreis zur Verfügung. Nach dreimaligem, ununterbrochenem oder nach viermaligem Sieg überhaupt geht er in den Besitz der betreffenden Mannschaft über.

Nach scharfen Kämpfen gelang es nun gestern den alten Herren des Tv. 1846 Gießen erstmals in den Besitz des Wanderpreises zu kommen. Wie gleich­wertig die Mannschaften waren, bewies die gleiche Punktzahl, die am Schluß vier Mannschaften hat­ten. Erst im Entscheidungsspiel (Gießen hatte das Freilos gezogen), konnten die Gießener ihren alten Rivalen Philippftein ziemlich sicher nisderringen und sich so den Endsieg sichern.

Nordhessens ßif gegen Bayern.

Für den Fuhballkamps Nordhessen Bayern am 25. August in Fulda hat der Gau Nordhessen fol­gende Mannschaft ausgestellt:

Sonnrein (Hanau 93); Lippert (19 0 0 Gießen), Eufinger (Hanau 93); Weyandt (Germania Fulda), P l e t s ch (Borussia Fulda), Strasser (Borussia Fulda); Markert (Kassel 03), Philippi (Hanau 93), Maintz (Borussia Fulda), Brüssel (SV. Kassel), K l e i m (Kassel 03).

Als Ersatz wurden Kammer! und Röll (beide Borussia Fulda) aufgeboten.

Gaujugendschwimmfest in Vöhl am Edersee.

Gießener Schwimmer gut placiert.

essen in ihren zwei stattlichen Omnibussen zum Be­such von Bad-Nauheim weiter. Der Besuch löste hier große Freude aus, wird er doch als Be­weis für die Gastfreundlichkeit Großen-Lindens angesehen. Gestern fand bei herrlichem Wetter das Sommerfest der Kleinkinderschule auf dem Turnhallenplatz statt, wozu sich viele Ein­wohner eingefunüen hatten. Pfarrer Schultheiß wies in seiner Ansprache daraus hin, datz die Klein-

Jugend A (Jahrgang 1917/18): 100 Meter, 400 Meter, 1500 Meter, Schwedenstaffel, Weit­sprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Diskuswerfen.

Jugend B (Jahrgang 1919/20): 100 Meter, 1000 Meter, 4X100-Meter-Staffel, Weitsprung, Kugelstoßen, Speerwerfen. ,

Jugend C (Jahrgang 1921/22): 100 Meter, 800 Meter, 4X100-Meter-Staffel, Weitsprung, Kugelstoßen. .

Jugend D (Jahrgang 1923 und junger): 50 Meter, 4X50-Meter-Staffel, Weitsprung, Ballweit­wurf.

Wanderpreiskegeln in Wieseck.

Zur Förderung des Kegelsportes einigten sich die drei in Wieseck bestehenden Kegelklubs (Mitglieder des Vereins der Kegler des Lahn- und Buseckertals), unter sich einen Wanderpreis auszukegeln. Am Sonn- tag fand auf der Kegelbahn des VereinsGut Holz bei Gastwirt Georg Keller der erste Kampf statt. Dem KegelklubVorwärts" gelang es mit seiner

hier eingetrofffen

Kreis Büdingen.

ch Nidda, 19.August. Nachdem unlängst die hiesige Ortsgruppe desVogelsbergerHohen- Clubs eine Nachtwanderung unter Beteiligung von etwa zwölf Männern über den Hain nach Wallenhausen ausgeführt hatte, unternahm sie am qeftriqen Sonntag mit 25 Teilnehmern eine Auto­busfahrt ins Blaue. Die Fahrt führte über Frankfurt und die Reichsautobahn nach Darmstadt, sodann über die Bergstraße nach Worms. Unter Führung des dortigen VHC.-Bruders Don alt besichtigte man die Sehenswürdigkeiten der alten Nibelungenstadt, die man dann gegen 14 Uhr ver­ließ, um auf der Heimfahrt noch irt Oppenheim und Mainz längere Rast zu machen. Gegen 22 Uhr kam man wieder in der Heimat an.

Opel fährt mit der gesamten Belegschaft zum Mein.

Am 17. August haben sich in Rüsselsheim die Fabriktore der größten Automibilsabrik auf dem europäischen Kontinent geschlossen und die gesamte Belegschaft 15 000 Arbeitskameraden ging für 14 Tage in Urlaub. Schon diese Tatsache ist be­merkenswert, denn es ist nichts Alltägliches, daß ein so großes Werk, das während des Jahres ge­meinsam in eifriger Arbeit zusammensteht, auch gemeinsam seine Ferien antritt. .

Einen tieferen Sinn erhalten diese Werksferien jedoch durch die gemeinsamen Rhein-Fahrten, die die A d a m O p e l A G. mit allen Werkskameraden zwischen Mainz und St. Goar auf zehn großen Salondampfern der Köln-Düsseldorfer Rheindamps- schiffahrt durchführt. Schon die erste dieser Fahr­ten, die am Sonntag rund 1000 Menschen auf dem Expreß-DampferKaiser Mhelm" Bereinigte, roar für alle Teilnehmer ein ebenso frohes, wie herr­liches Erlebnis. Bei prächtigem Sonnenschein fuhr man von Mainz aus durch die gesegneten Fluren des Rheingaus mit den köstlichen Rebhügeln und den in leichtern Nebel verdämmernden Bergen des Taunus. Bei froher Musik ging es an den wunder­schönen Weinstädtchen Eltville, Geisenheim, Rude^ heim, Bingen, Aßmannshausen, Lorch, Bacharach und wie sie alle heißen mögen, vorüber, einzigschon im Glanze dieses strahlenden Sonntags. .

Der Betriebswart Der Adam Opel AG. fand m einer kurzen Ansprache herzliche Worte für die Werkskameraden, wobei er betonte, daß die Ge­meinschaft im Betriebe der großen Volksgemein­schaft dienen müsse. Seine Worte klangen aus in einem begeistert aufgenommenen Sieg-Heil auf Führer und Vaterland.

Bei froher Unterhaltung und guter Atzung kam man gegen Mittag an die Loreley, und eine halbe Stunde später legte der Dampfer in St. Goar an, derStadt, die allzeit gastlich war"! Mit Böller­schüssen und einem Ehrentrunk wurden die Rhein­fahrer begrüßt, und dann stieg man hinauf zur Feste Rheinfels", um dort einmaal rückwärts zu schauen in die alten längst vergangenen Zeiten m Sturm und Drang des deutschen Stromes

In beschaulicher Heiterkeit trat man nach ^/-stün­digem Aufenthalt die Rückfahrt mit bem nut der gerbweißen Opelschen Hausflagge ftstUch geschmuck- tem Schiff an, um im dämmernden Abend das goldene Mainz wieder zu erreichen nach einem herrlichen Tag der Ausspannung m schönster deut­scher Landschaast.

LeichtathletischeLugendmeisterschasten des Kreises Giehen.

Der Sportkreis Gießen, umfassend die politischen Kreise Gießen, Wetzlar, Dillkreis, Alsfeld und Schotten, führt am Sonntag, 8. September, in Gießen auf dem Waldsportplatz des VfB.-Reichs- bahn seine leichtathletischen Jugendmeisterschaften durch. Die Wettkämpfe finden vormittags statt und beginnen um 9.30 Uhr pünktlich. Die Meldungen sind zu richten bis zum 4. September 1935 an Kreisfachamtsleiter Gg. Richtberg, Gießen, Mühlstraße 32. Jeder Jugendliche muß im Besitze eines Passes oder sonstigen einwandfreien Aus­weises sein und darf nur in seiner Altersklasse

Zehnermannschast je 25 Kugeln die Kegelzahl 1499 zu erreichen. KegelklubGut Holz" erreichte 1465 und KegelklubAlle Neun" 1404 Holz. Der nächste Kampf soll am Sonntag, 8. September, auf der Kegelbahn des VereinsAlle Neun" in Wieseck bet Gastwirt Dölzel ausgetragen werden. Der dritte Kampf auf der Kegelbahn des VereinsVorwärts Wieseck bei Gastwirt Richard Weller wird noch bestimmt. Derjenige Verein, der in den drei Kämpfen die höchste Holzzahl erreicht, ist Sieger des wert­vollen Wanderpreises.

Das Resultat des ersten Kampfes kann als gut angefprochen werden. In der Einzelbewertung er­reichten die Kegler Karl Düringer mit 25 Ku­geln 164 Holz, Heinrich Ihm mit 158 Holz (beide Kegelkranz Vorwärts) und Otto Strack (Gut Holz) mit 158 Holz die Bestleistung.

In Abwesenheit des Dereinsführers des Vereins der Kegler des Lahn- und Buseckertals würdigte in kurzen Worten der Dereinspressewart W. Rupp die sportliche Bedeutung des ausgetragenen Kampfes und wies darauf hin, daß der Kegelsport für alt und jung ein Betätigungsfeld fei, das den Menschen gesund, frisch und froh erhält. Mit einem Sieg-Heil auf unseren herrlichen Führer Adolf Hitler und auf den Reichssportführer vonTfchammerund Osten fand der sportliche Kampf fein Ende.

Oer Abschluß

der Studeuteu-Weltspiele In Budapest.

3m Gesamtergebnis Ungarn vor Deutschland.

nach vorne, doch gingDornrose" sofort mit.Con- tessina" wurde im selben Augenblick von Z e h - misch anJanitor" herangebracht. Im Einlauf schoßContefsina" in Front, nurJanitor" lag noch vorne, die beiden anderen waren schon wieder abgefallen.Contefsina" hatte das Rennen jeden Augenblick sicher und gewann überzeugend mit l1/« Längen. Die ©tute zeigte in diesem Ren­nen erstmals wieder ihre groharttge Form vom vergangenen Jahre und wird nun, nachdem sie ihre Krankheit vom Frühjahr restlos überwunden hat, eine erste Rolle im deutschen Rennsport spielen.

JmDr.-Riese-Erinnerungs-Jagdren- nen führteBellator" bis in den Einlaufbogen vorI u b e I", der dann leicht gewann.

Im abschließenden Preis von Franken­stein konnte der WestdeutscheG n u s e m o n g" kurz vor dem Ziel den Kopf noch in Front bekom­men.

Die Rad-Weltmeisterschaften inBel- gien wurden am Sonntag mit den Sttaßen-Ren» nen der Amateure und Berufsfahrer abgeschlos­sen. Bei den Amateuren siegte der Italiener Man- cini und bei den Profis war Jean Aorts erfolg­reich. Beide Rennen fanden auf der Rundstrecke von Floreffe im Beisein von mehr als 100 000 Menschen statt. Don den Deutschen belegte Wöl- tert bei den Amateuren und Kijewski bei den Be­rufsfahrer je den neunten Platz.

Für das diesjährige Gordon - Be­ne tt - Rennen der Freiballone wurden vom Reichsluftsportführer folgende Ballone und Be­satzungen gemeldet: D Alfred Hildebrandt (Führer Bertram und Brehm, Chemnitz), D Erich Deku (Führer Karl Götze jun. und Lohmann, Düsseldorf), D Deutschland (Führer Eugen Stüber und W. Schäfer, Leipzig). *

Ein außerordentlich starkes Aufge­bot wird Deutschland zu der die internationale Rudersport - Saison abschließenden Holland - Becher- Regatta in Amsterdam entsenden. Es wurden vor­nehmlich Ruderer aus den südwestdeutschen Ver­einen gemeldet.

Das 13. Schleizer Dreiecks-Rennen, das in diesem Jahre unter dem NamenInternationales Rund» strecken-Rennen von Thüringen" gestartet wurde, war mit 60 000 Zuschauern nicht so stark wie in den vergangenen Jahren besucht.

Dem Rennen kam in diesem Jahre eine beson-- bere Bedeutung dadurch zu, daß in allen Klassen Meisterschastsläufe ausgefahren wurden. In der Klaffe bis 250 ccm waren die DKW.-Fahrer wieder klar überlegen. Arthur Geiß aus Zschopau Holts sich den Sieg mit geringem Vorsprung vor seinen Markengefährten Kluge und Hans Winkler. In der Klasse bis 350 ccm gab es das seltene Ergebnis, daß zwei Fahrer im toten Rennen über das Zielband als Sieger gingen. Die beiden NSU.- Fahrer M e l l m a n n und Steinbach lagen die ganzen 20 Runden über zusammen und pas­sierten gemeinsam auch das Ziel. Auch in der Halb- . literklasse gab es einen NSU.-Sieg. Vier Fahrer, und zwar Steinbach (NSU.), S ü n i u s (NSU.), Bauhofer (DKW.) und Mansfeld (DKW.), lieferten sich einen mörderischen Kampf, aus dem schließlich der NSU.-Fahrer Steinbach als Sieger yervorgehen konnte. Bei den Seitenwagen- Maschinen errang der NSU.-Fahrer Schumann in der 600-ccm-Klasse den ersten Preis vor Kahr- mann (Fulda) auf DKW., und bei denGroßen" blieb Braun (Karlsruhe) auf Horex vor Wey- res- Aachen (Harley-Davidson) sicherer Sieger.

Kurze Sportnotizen.

Den Höhepunkt der Frankfurter Rennsaison bil­det in jedem Jahre das Augustmeettng mit dem traditionellen Landgrafen- und Wäldchens-Rennen. Am letzten Sonntag hatte die Bahn in Niederrad bei dem herrlichen Wetter einen Massenbesuch auf­zuweisen, so daß der Renntag zu einem vollen Er­folg wurde, da auch der gebotene Sport auf hoher Stufe stand.

Eingeleitet wurde das Programm mit dem Preis des Gestüts Erlenhof für Zwei­jährige. Grabsch mitTeutoburger Wald" konnte ganz nach Wunsch gewinnen.

Im Präsidenten-Preis siegte die Wein- bergscheFiduzia" mit größter Ueberlegenheit.

Im Landgrafen-Rennen klappte der Start auf den ersten Anhieb.Jdomeneus" kam außen fliegend ab und behielt die Spitze bis ins Ziel. Zunächst warToscanella" auf dem zwei­ten Platz vorAlexandra" undSchwarzweiß", die das schnelle Tempo nicht gleich mithalten konnte. Im Bogen gingAlexandra" dicht an den Führen­den heran, und es schien so, als könnte sie ihn von der Spitze Derbrängen, doch hatte Grabsch auf Jdomeneus" immer die Möglichkeit, den Hengst in Front zu halten. Je weiter es ging, um so sicherer gewannJdomeneus". Zum Schluß kamSchwarz­weiß" noch dicht auf uni) hätte einiae Meter weiter Alexandra" um den zweiten Platz gebracht.

Das Graf-Holck-Erinnerungs-Jagd- rennen wurde sehr flott geritten. Im scharfen Endkampf behaupteteReichsmark" den Sieg knapp gegenSalur", während weitabPetrus" vorHarun" den dritten Platz belegte.

Mit großer Spannung erwartete man bas Wäldchens-Rennen, nach dem Derby das älteste deutsche Galopp-Rennen, das 1865 zum ersten Male gelaufen wurde. Der Weinberg'fcheJani­tor", der Gewinner von 1933, versuchte gegen die vorzüglichen dreijährigen StutenDornrose" und Contefsina", sowie den WestdeutschenFamasino", den ein Könner wie Grabsch ritt, zum zweiten Male den Sieg in dieser berühmten Prüfung zu erringen.Janitor" sah man die harten und erfolg­reichen Kämpfe des Jahres an, aber der Hengst mar doch im Vollbesitz seines Könnens;Contes- fina" hat erst jetzt ihre glänzende Vorjahresform wiedererlangt; Die mächtigeDornrose", die zwei große Stutenrennen in diesem Jahre gewonnen hat und bisher ungeschlagen war, sand viele Anhänger; dem besonders auf Linkskurs erfolgreichenFa­masino" glaubte man auf Grund des Rittes von Grabsch einige Chancen geben zu können. Am Start ging Janitor" sofort in Führung und galoppierte in flotter Fahrt vorContefsina",Dornrose" und Famasino" an den Tribünen vorbei, kam glan­zend um die erste Ecke und drehte nun noch mäch­tiger auf.Contefsina" folgte zwei Längen zurück, wahrend die anderen weiter ab liefen. Im Emlaufi bogeu warf Grabsch ganz plötzlichFamasino

so daß er der Klinik in Gießen zugeführt werden mußte, während das Motorrad stark beschädigt wurde. Die Insassen des Autos blieben unverletzt.

h. Großen-Linden, 19. Aug. Samstag abenö fand in Schaums Saal ein Gesangs­und Streichkonzert statt, das der Manner­gesangverein Kaan-Marienborn unter Lei- hing feines Dirigenten Neebe veranstaltete. Dieser Verein hatte 1929 an einem großen Sängerwett­streit hier teilgenommen und besuchte deshalb jetzt den hiesigen MännergesangvereinGer­man i a . Da der Gastoerein auch über eine gute Streichkapelle verfügt, konnte das Konzert, das in der Hauptsache etwa ein Dutzend Männerchöre bot, sehr abwechslungsreich gestaltet werden. Die über achtzig Besucher übernachteten hier als Gäste des VereinsGermania" und fuhren nach dem Mittag- ihren groei stattlichen Omnibussen zum Be- x Bad-Nauheim weiter. Der Besuch

kinberschule bereits 41 Jahre hier bestehe und in dieser Zeit viel Segen gegiftet habe. Es war eine Freude, die Reigen, Spiele und sonstigen Ausfüh- rungen der Kleinen und Allerkleinsten zu sehen, die sie unter Leitung der Schwester Sophie Kreh, die bereits acht Jahre hier wirkt, barboten.

Garbenteich, 19. August. Die hiesige Genossenschaft des Markwaldes hatte am Samstagabend bei Gastwirt Steup ihre Mit­glieder zur diesjährigen Hauptversammlung einge­laden. Nach Begrüßungsworten des Markmeisters Johannes Weigel gab dieser den Geschäftsbericht des abgelaufenen Rechnungsjahres bekannt. U. a. ist zu erwähnen, daß im vergangenen Winter in Anbetracht der guten Holzbestände nach voraus­gegangener gemeinsamer Besichtigung des Waldes seitens des Vorstandes und der beaufsichtigenden Forstbehörde bei der Ausforstung ein Exttahieb durchgeführt und der Erlös als Reservefonds ange­legt wurde. Die von Schatzmeister Wilhelm Kissel erstattete Jahresrechnung gab zu keinerlei Beanstandung Anlaß, worauf ihm durch die Rech­nungsprüfer Entlastung erteilt wurde. Der Vor­stand bleibt auch fifr das kommende Jahr in der seitherigen Zusammensetzung bestehen. Ein kleiner Reingewinn konnte trotz hoher Unkosten im abge­laufenen Geschäftsjahr an die Mitglieder verteilt werden. Hierzu wurde bekanntgegeben, daß beim Ausschlag des Gewinns die veraltete Rechnungs- formel in Klaftern durch die neuzeitliche Berechnung ersetzt wurde. Die fast vollzählige Versammlung wurde dann von Markmeister Weigel mit einem Sieg-Heil" auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler geschlossen.

cxd EberstQdt, 19. Aug. Ein junges Ehe­paar, das am Sonntag mit Fahrrädern nach Butzbach fuhr, erlitt einen Unfall. Die junge Frau wurde von einem Auto angefah - ren und erheblich verletzt. Der Kraft­wagenführer brachte die bedauernswerte Verun­glückte sofort nach Lich zum Arzt. Neben leichteren Verletzungen hat die junge Frau auch einen kom­plizierten Armbruch erlitten; sie mußte in die Kli­nik zu Gießen gebracht werden. Wer die Schuld an dem Unfall trägt, ist noch nicht geklärt. Die hie- fige Schäfereigenofsenschaft hat nach dem Abernten der Getreidefelder auch in diesem Jahre die Weide wieder verpachtet. Der langjährige Päch­ter Schiff er deck er ist mit seiner Herde wieder

fall aufgenommen wurde. Dabei tauchten zum Schluß alle Knaben auf das KommandoFlieger­deckung" unter.

Die Wettkämpfe, die übrigens nicht im Edersee, sondern in dem überraschend hübschen Gemeinde­bad des Ortes stattfanden, standen leistungsmäßig auf beachtlicher Höhe. Die Zeiten litten natürlich unter der kalten Witterung der letzten Tage, beson- ders auch unter der Wellenbildung, die die Bahn schwer" macht. Fast jedes Rennen wurde unter den anfeuernden Rufen der Zuschauer, nur mit Zehntelsekunden Unterschied gewonnen.

Unsere fünf Teilnehmer vom Gießener Schwimmverein haben sich gut geschlagen. Hervorzuheben ist der Sieg von Ortwein im 200-Meter-Brustschwimmen und der zweite Platz von Krenzien im 100-Meter-Rückenfchwimmen, der nach spannendem Kampf dem besten Jugend­krawler im Gau nur ganz knapp unterlag. Die 400-Meter-Krawlstrecke war denn auch John (Kur­hessen Kassel) nicht zu nehmen. Dennoch war der Abstand zwischen ihm und dem Zweiten (Zim­mer, Gießener SD.) geringer als erwartet wurde. Bentz (Gießener SV.), der erst kurze Zeit der Gießener Wettkampfmannschaft angehört, belegte in der Gesamtwertung noch einen achtbaren fünften Platz. Am umstrittensten war das 10 0 - M e t e r Jugendkrawlschwimmen, zu dem genau 30 Teilnehmer gemeldet hatten. Zimmer (Gieß. SV.), der den ersten Sauf gewonnen hatte, belegte hier in der Gesamtwertung den 3. Platz, knapp vor Krenzien (Gießener SV.). Die 4X100-Meter- Krawlstaffel errang einen 2. Sieg mit der Mann­schaft Albold, Krenzien, Bentz, Zim­mer. Die Gießener Mannschaft war am ausge­glichensten, da die vier Kämpfer alle fast dieselbe Leistung zeigten.

Die VI. Stubenten-Weltfpiele in Budapest wurden am Sonntag abgeschlossen. Am letzten Tage gab es am Vormittag Das Endspiel im Rugby, das dis Franzosen gegen Deutschland gewannen und am Nachmittag fielen im Universitätsstadion die letzten Entscheidungen in der Leichtathletik. In der Gesamt­wertung aller in Budapest abgewickelten Sportarten haben Die Ungarn mit 481 Punkten den ersten Platz inne. Die deutschen Vertreter konnten auch durch ihre Erfolge in der Leichtathletik den Vor­sprung, den sich die Magyaren in den anderen Wettbewerben, wie Schwimmen, Fechten, Fußball usw. errungen hatten, nicht mehr einholen und muß­ten sich mit 465 Punkten mit dem zweiten Platz zuftieden geben. An dritter Stelle folgt England vor Tschechoslowakei und Frankreich. Bei den Leicht­athleten hat allerdings Deutschland mit 193 Punkten einen überlegenen Gesamtsieg vor Ungarn mit 107 Punkten errungen. Mit weitem Rückstand teilen sich Japan und England mit je 75 Punkten in den dritten Platz.

Henner Henkel wurde Weltmeister im Tennis. Er besiegte im Männer-Einzel den Ungarn Gabro- vits mit 3:6, 10:8, 7:5, 6:1. S t u d e n t e n - F u ß- ball-Weltmeister wurde Ungarn, das Deutsch­land dank der gütigen Mithilfe des ungarischen Schiedsrichters mit 2:1 (0:0) besiegte. Im Fünf­kampf kam der Berliner Stock zum Siege vor dem Polen L o k a j s k i (Ungarn), Sievert und Böhme (Deutschland).

Luh (VfB.-R. Gießen) Vierter im Kugel­stoßen bei den Studenten-Weltspielen.

Der Gießener Leichtathlet Otto Luh vom VfB.« Reichsbahn, der an den Studenten-Weltspielen in Budapest teilnahm, wurde im Kugelstoßen hinter Widding (Estland) 15,38 Meter, Horvath (Ungarn) 14,56 Meter, und Stück (Deutschland) 14,44 Meter, mit 14,43 Meter vierter Sieger. Für beit Gießener Luh bedeutet dieser ehrenvolle vierte Platz einen schönen Erfolg.

Das Motorrad-Hennen in Schleiz.

Einheimischen zustande.

Tv. Hörnsheim Tv. Garbenhe im 24:5 (9:1}: In diesem Spiel konnten die Gäste nicht

Das Programm für den ersten Sonntag nach der Sommerpause sah nur wenige Begegnungen. Das kam in der Hauptsache daher, daß die meisten Ver­eine mit ihren Aktiven in Großen-Buseck zu dem Kreisgebiets-Volksturnen antraten. Trotzdem gab es einige recht interessante Spiele, die zum Teil mit großen Überraschungen endeten und die für die kommende Spielzeit mancherlei Schlüffe zulassen.

Tuspo W. - Ni e b e r g i r m e s I Tv. Wetz- larI 5:9 (5:7) abgebrochen. Das Spiel begann Dieb versprechenb. Es würben auf beiben Seiten schone Angriffe eingeleitet. Dem Führungstor von Wetz­lar ließen die Vorstädter stets prompt den Aus­gleich folgen. Kurz vor der Pause wurden die Gäste überlegen und konnten mit zwei Toren in Führung gehen. Bei dem Stand von 5:9 für Wetzlar brach der Schiedsrichter das Spiel ab.

Tuspo W. -Niedergirmes Jgd. Turnv. Hochelheim Jgd. 12:5 (5:2): Das Spiel, das ebenfalls im Rahmen des Werbefpieltages des Tuspo Wetzlar-Niedergirmes ausgetragen wurde, stand ganz im Zeichen der Ueberlegenheit der Ein­heimischen, zumal die Gäste nur mit neun Mann antraten.

To. Dorlar Tv. Krofdorf 15:8 (6:2): Mit diesem Spiel hat sich die Mannschaft des To. Dorlar auch in der neuen Saison gut eingeführt. Der hohe Sieg kam in der Hauptsache durch das bessere Zusammenspiel aller Mannschaftsteile der