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Menst verhindert waren, verzichten mußten. Die Gäste spielten einen rationellen Fußball, bei dem Technik nur insoweit angewendet wurde, als man sich von ihrer Bedienung Erfolg versprach. Im Übrigen zeigte besonders ihre Hintermannschaft bedenkliche Schwächen. Ihr Eifer muß hervor­gehoben werden und ihr Widerstandswille, den sie auch dann noch zeigte, als sie bereits aussichtslos un Rennen lagen. Die Gießener spielten mit: Haas: Schmidt I, Leutheuser II; Heß, Knaus, Hauptfeld. Szponick, Fehling, Wlodareck, Erb, Ranft. Die gesamte Gießener Mannschaft spielte in der zweiten Halbzeit einen Fußball, der auch höheren Ansprüchen gerecht wurde.

Während der ersten Viertelstunde sah man ver­teiltes Spiel, das vollkommen auf Durchbrüche beiderseits abgestellt war, aber zu keinen Erfolgen

führjÄ. 9n der achtzehnten Minute erzwangen die Hiesigen eine Ecke, die in das Mittelfeld.abgewehrt wurde. Die Gastgeber spielten jetzt leicht überlegen und konnten öfter die gegnerische Hintermannschaft überwinden, scheiterten aber vorerst an dem Schluß­mann der Gäste. Dann brachen die Alsfelder über­raschend durch, und ihr Mittelstürmer stand frei vor dem Tor der Hiesigen. Aber Haas rettete tn letzter Sekunde, indem er dem Mittelstürmer den Ball vom Fuße nahm. Dann war Szponick durch­gebrochen, sein Ball wurde aber zur Ecke ab- gedrängt. Die Ecke verwandelte Ranft zum ersten Tor für die Grün-Weißen. Dann erhöhte in der dreißigsten Minute Szponick aus einem Gedränge heraus zu 2:0. Auf der Gegenseite machte Schmidt eine große Chance der Gäste zunichte. Zwei Ecken für Alsfeld brachten nichts ein. Nachdem Wlodareck

eine zwingende Gelegenheit ausgelassen hatte, war Halbzeit.

Nach Wiederbeginn erhöhten die Gäste ihr Ecken- verhältnis auf 4:2. Dann übernahmen ober die Hiesigen das Kommando und diktierten das Spiel­geschehen. Wlodareck erhöht durch einen Alleingang auf 3:0. Dann nutzte Erb einen Fehler der geg­nerischen Verteidigung aus, dann spielte sich Ranft gut durch und gab uneigennützig zu Wlodareck, der auf 5:0 erhöhte. Einen Handelfmeter, von Wlodareck geschossen, brachte das 6:0. Die dritte Ecke für die Gastgeber drückte Ranft zum siebenten Tore ein. Unverdrossen kämpfen die Gäste weiter, ohne daß es ihnen vergönnt war, das Ehrentor zu erzielen, das sie auf Grund ihrer Spielweise verdient hätten. Ranft beendete das torreiche Treffen mit dem achten Tore.

Kreisgebiets-Volksiumen des Kreises VID (Lahn-Dill) in Großen-Vuseck.

Lieber 800 Teilnehmer. - Ein Bergfest! - prächtiger Verlauf.

Kaum konnte das volkstümliche Turnfest des Kreises Lahn-Dill, das am gestrigen Sonntag Tur­nerinnen und Turner und viele Jugendliche in Großen-Bufeck vereinigte, einen schöneren Verlauf nehmen, als man ihn erlebte.

Die Turner fanden aber auch, das sei besonders hervorgehoben, die günstigsten Vorbedingungen für ihre Werbeveranstaltung. Zunächst ermöglichte das herrliche und besonders in den Vormittagsstunden nicht allzuheiße Wetter eine glatte Abwicklung der Wettkämpfe. Hinzu kam ferner, daß die Mitglieder des Turnvereins Großen-Bufeck die notwendigen Vorbereitungen in geradezu vorbildlicher Weife ge­troffen hatten und nicht zuletzt, daß die Gemeinde Großen-Bufeck in großzügiger Weife für die Durch­führung der Wettkämpfe einen großen Wiesenplan jjur Verfügung stellte. Der Wettkampfplatz, in ein­zigartig schöner Lage am Hang vor dem Ortsein­gang, gestattete allen den Teilnehmern einen be­herrschenden Blick über das Busecker Tal, hinab auf das stattliche Dorf Großen-Bufeck, hinüber nach Lllten-Buseck, zum Hangelstein, zum Gleiberg und zum Vetzberg. Sicherlich hat das Fest dazu beige­tragen, der Jugend die Heimat herzlich näherzu- bringen.

Die gesamte Veranstaltung trug in hohem Maße feinen volkstümlichen Charakter. Die einzelnen Wett- tampfplätze waren so gestaltet, wie sie sich aus der natürlichen Umgebung heraus ergaben. Die Lauf­bahnen waren in die Wiese eingezeichnet, einige Latten kennzeichneten Start und Ziel. Sprung- aruben waren ausgehoben worden, für den Hoch­sprung hatte man einfach markierte Stöcke in das Erdreich geschlagen. Alle Vorrichtungen erwiesen sich als sehr zweckmäßig. Daß die Anlausbcchnen nicht völlig eben waren, erwies sich zwar als ein kleiner Mangel, durch den insbesondere die Zeiten beein­trächtigt wurden, der aber den Wert und die Be­deutung der Veranstaltung nicht mindern konnte. Es kam hier ja, bei aller Herausstellung des Kampf­gedankens, nicht so sehr auf die Zehntelsekunde an, wie eben darauf, daß die Jugend im gemeinsamen Wettkampf auf breiter Front die Kräfte messen konnte. Und gerade in dieser Hinsicht war das Fest ein großer Erfolg. Gaben doch verschiedene Vereine sehr viele Meldungen ab. Großen-Bufeck nahm mit 101 Wettkämpfern teil, Wieseck mit deren 97, Gie­ßen mit 155 Wettkämpfern. Aber auch in vielen anderen Vereinen hatte die Absicht, die Arbeit in die breite Masse zu tragen, gutes Echo gefunden. Nicht weniger denn etwa 800 Wettkämpfer traten zu den einzelnen Mehrkämpfen an. So wurde das volkstümliche Turnfest des Kreises Lahn-Dill ein Bergfest in des Wortes wahrster Bedeutung.

Es entwickelte sich auf dem Berghang, nachdem die Teilnehmer in Riegen eingetei.lt waren, ein leb­hafter Wettkampf-Betrieb, Hier wurde gelaufen und

dort gesprungen, hier von den Mädchen der Voll­ball geworfen, und dort stießen die Knaben die Kugel, hier ging das Keulenweitwerfen vor sich und dort der Weitsprung. Don einem Kampfplatz wech­selten die Riegen den Kampfplatz und führten so systematisch die Mehrkämpfe nach der in der Tur- nerschaft viel geübten Ordnung durch. Viele be­währte Kampfrichter hatten sich auch diesmal wieder zur Verfügung gestellt, so daß die Ergebnisse rasch ermittelt und zusammengetragen werden tonnten. Die gesamten Wettbewerbe sämtlicher 800 Teilneh­mer konnten in den Vormittagsstunden zu Ende ge­führt werden. Die erzielten Leistungen dürfen, trotz der verschiedentlich schwierigen Lausbahnverhältnisse als sehr gut bezeichnet werden. Besonders die Ju­gend gab sich wieder viele Mühe, die für die Be­wertung, als Sieger notwendige, Punktzahl zu er­reichen. Mit großem Eifer verfolgte jeder einzelne Junge, jedes Mädchen fein Abschneiden den anderen gegenüber.

In den Wettkampfbetrieb war auch diesmal wie­der die völkische Aussprache eingeschaltet, die hier in dieser herrlichen Umgebung, auf grünem Wiesenplan, unter strahlend blauem Himmel, in schöner Kame­radschaft, sicherlich vielen ein schönes Erlebnis wurde.

Oie ersten Sieger:

Im Nachstehenden seien die Tellnehmerzahlen, die Anzahl der Siegerinnen und Sieger, wie auch die ersten Preisträger der einzelnen Klassen genannt.

Turner stufe: 79 Teilnehmer, 41 Sieger. 1. Sieger: Otto Linden st ruth, Mtv. Gießen, 104 Punkte.

Jugend -Oberstufe: 86 - Teilnehmer, 43 Sieger. 1. Sieger: Max Roth, Tv. Reiskirchen, 103 Punkte.

Jugend-Unterstufe: 73 Sieger. 1. Sieger: Egon Kley, VfB.-Reichsbahn Gießen, 129 Punkte.

Schüler-Oberstufe: 156 Teilnehmer, 101 Sieger. 1. Sieger: Erich Rinn, Tv. Heuchelheim, 92 Punkte.

S ch ü l e r - U n t e r st u f e: 169 Teilnehmer, 113 Sieger. 1. Sieger: Ewald Martini, Tv., Leih­gestern, 77 Punkte.

Altersturner: 14 Teilnehmer, 14 Sieger. 1. Sieger: Wilhelm Hofmann, Tv. Alten-Buseck, 76 Punkte.

Turnerinnen: 9 Teilnehmerinnen,,6 Siege­rinnen. 1. Siegerin: Erika Röhmig, Mtv. Gießen, 97 Punkte.

Turnerinnen-Oberstufe: 14 Teilnehme­rinnen, 9 Siegerinnen. 1. Sieg: Erna Volk, Tv. Allendorf, 67 Punkte.

Jugendturnerinnen-Unterstufe: 44 Teilnehmerinnen, 28 Siegerinnen. 1. Sieg: Elfriede Schmidt, VfB.-Reichsbahn Gießech 91 Punkte.

S ch ü l e r i n n e n -> O b e rst u f e°: 82 Teilnehme­rinnen, 54 Siegerinnen. 1. Siegerin: Else Seim, Mtv. Gießen, 86 Punkte.

Schülerinnen Unter ft ufet 63 Teil­nehmerinnen, 47 Siegerinnen. 1. Siegerin: Erika van Bentheim, Mtv. Gießen, 75 Punkte.

Einen umfangreichen Auszug aus der Siegerliste veröffentlichen wir noch.

Anerkennung dem Berechnungs-Ausschuß.

Besondere Erwähnung verdient in diesem Zu­sammenhang der Berechnungsausschuß, der, fernab all der Fröhlichkeit der Jugend und fernab des ganzen Wettkampfbetriebes uneigen­nützig und unter allem Verzicht auf das festliche Miterleben, in einem geschlossenen Raume schwere Arbeit leistete. Bereits am Nachmittag waren alle Ergebnisse errechnet und gleichzeitig für die Ver­öffentlichung geschrieben und vervielfältigt. Die Opferbereitschaft, die vom Berechnungsausschuß wieder einmal mehr unter Beweis gestellt wurde, verdient ehrliche Bewunderung.

Oer Festzug.

Nach einer kurzen Mittagspause trafen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung auf dem eigentlichen Festplatz, unmittelbar am Ortseingang (von Gießen her). Nach dem kurzen Kommando des Kreisvolksturnwartes Dr. Wilhelm Loh, formierte sich sehr rasch der Festzug, an dessen Spitze sich oer Spielmannszug der HI. und die SA.-Musikkapelle-Großen-Buseck setzten. Unter schneidiger Marschmusik zog man durch die Haupt­straßen des Dorfes. Dem Spielmanns- und Musik­zug unmittelbar folgte ein Fahnenträger, der die Fahne des Dritten Reiches vorausführte, bann der Turner mit der großen weißen Fahne der DT. Dann folgte der Vorstand des Kreises Lahn-Dill, dem sich auch der Gauoberturnwart Rudolf P a u l- Gießen in herzlicher Verbundenheit mit den Tur­nern unserer Heimat eingereiht hatte. Dann folg­ten in geordneten Kolonnen die zahlreichen Tur­nerinnen und Turner, die Mädchen in ihrer schö­nen Gleichtracht/die Jungens im Turndreß. Auch örtliche Vereine, Gesangverein, Kriegerverein usw. hatten sich mit ihren alten Fahnen angeschlossen.

Die Einwohnerschaft des Ortes brachte dem Fest­zug alle Sympathie entgegen.

Gefallenen-Ehrung.

Der Festzug nahm auf feinem Marsch durch die Sttaßen auf dem Platz vor der Kirche kurzen Aufenthalt zu einer Gefallenen-Ehrung. Während die Musikkapelle das Lied vom guten Kameraden spielte, wurde am Krieger-Ehrenmal ein Kranz niedergelegt.

Kundgebung.

Bald nach dem Eintreffen auf dem Festplatz fand eine kürze Kundgebung statt, die der Führer des gastgebenden Turnvereins Großen - Buseck, Herr Großer, mit einem kurzen Grußwort eröffnete.

Anschließend hielt

Bürgermeister Rebholz

eine kurze Ansprache, in der er die Gäste zunächst in den Mauern Großen-Busecks herzlich willkom- men hieß und seiner Freude darüber Ausdruck gab^ daß man Großen-Buseck zum Festort gewählt habe. In Großen-Buseck habe das Turnen und der Sport von jeher eifrige Pflege erfahren. In feinen weite­ren Ausführungen beschwor der Redner den Geist eines Friedrich Ludwig Jahn herauf, der in schwerer Zeit durch sein Schaffen das deutsche Volk zur körperlichen Ertüchtigung und zur Einheit auf­gerufen habe. Er kam ferner auf die jüngere Ver­gangenheit und die Gegenwart zu sprechen, in der der Führer Adolf Hitler nach feiner Machtergrei­fung dem Turnen und dem Sport zu dem verhül­fen habe, was beide fein sollten: Mittel zur Er­tüchtigung des deutschen Menschen. Die Deutsche Turnerschaft sei in diesem Sinne nicht Selbstzweck, sondern sie fei eingegliedert in das große Aufbau­werk in unserem Vaterlande. Jeder habe hier mit» zu helfen, daß Deutschland wieder stark und frei weide, daß allgemein im gesunden Körper des deutschen Menschen auch ein gesunder Geist wohne.

Kreisführer Dauperl (Wieseck)

hielt anschließend ebenfalls eine kurze Ansprache der er zunächst voranstellte, daß die heutige Veran­staltung vor allem eine volkstümliche Veranstaltung sein solle. Das Volkstümliche solle zum Erlebnis werden. Ringsum von den Bergen und aus dem Tal grüße uns die Heimat. Das Volksturnen sei be­wußt in den Heimatgedanken hineingestellt wor­den. Der Wettkampf solle hier verbunden werden mit dem Bestreben um die Bildung von Seele und Geist im Sinne eines Friedrich Ludwig Jahn. Die Turnerschaft sei stets Mithelfer auf dem Wege zur deutschen Einheit und betrachte die Aufforderung des Reichssportführers an die Deutsche Turnerschaft zur führenden Mithilfe an diesem Werke, als eine heilige Verpflichtung gegenüber Volk und Vater­land. Mit einem Gedenken an den Führer Adolf Hitler schloß der Redner seine Ansprache. Be­geistert stimmten die Festteilnehmer in das drei­facheGut Heil!" auf den Führer ein. Gemeinsam wurden dann die ersten Verse des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes gesungen.

Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurden von Turnerinnen prächtige Reigen vorgeführt, dis viel Anklang fanden. Die Jungens warteten mit interessanten, vielseitigen Bodenübungen auf und zeigten dabei persönlichen Mut. Scherzstaffeln lösten viel Heiterkeit aus. Die unvorbereiteten Freiübungen aller Wettkampfteilnehmer wurden von den vielen Zuschauern mit großer Aufmerksam­keit verfolgt. Die Schauvorführungen trugen stark werbenden Charakter.

Die Siegerehrung,

die in schlichter aber würdiger Weise durch den Kreisvolksturnwart vorgenommen wurde, beschloß den turnerischen Teil der festlichen Veranstaltung.

Bei verschiedenen gesanglichen Darbietungen der örtlichen Gesangvereine, bei guter Musik der Ka­pelle, bei Unterhaltung und Tanz vergingen die restlichen Nachmittagsstunden wie im Fluge. Herz­lich erfreut über den schönen Verlauf des Turn­festes machte man sich auf dem Heimweg.

Auswahlfpiele.

In Dresden: Sachsen Island 11:0 (5:0).

In München: Südbayern Nordbayern 3:0 (0:0). In Ludwigshafen: Ostpfalz Südhessen 3:1 (2:0). In Pirmasens: Pfalz Saar 3:1 (2:0).

In Hannover: Niedersachsen Westfalen 5:3 (4:1).

VERWAHRUNG

Konrad Wenzel

nach vollendetem 76. Lebensjahr.

Die trauernden Hinterbliebenen

Gießen (Kirchstraße 13), den 17. August 1935.

4720 D

Klein-Linden, den 19. August 1935.

03483

Älla Anrelgett-Sikiiengesellschaft

Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 21. August, nachmittags 3.30 Uhr, vom Trauerhause Klein-Linden, Hügelstraße 23, aus statt.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 20. August, um 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.

Kleine An sei gen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinan-

Todesanzeige

Am Freitag, dem 16. August, nachmittag® 3 Uhr,entschlief nach kurzer Krankheit unser lieber Vateft Schwiegervater,Großvater, Bruder,Schwa­ger und Onkel

, zeigen in die Hei-

Gletzen / Srbirlstratze 2 ailfleMrAuelHex

Am Sonntag, dem 18. August, nachmittags 3.15 .Uhr, verschied plötz­lich und unerwartet nach kurzen, schweren Leiden in der Medizinischen Klinik unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Kath. Schupp Wwe., geb. Becker

im 59. Lebensjahre

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Otto Schupp, Familie Eberhardt Bast nebst Angehörigen

Gießen, 19. August 1935.

47310

Datibringen, den 19. August 1935.

1728 0

Frau Wilhelm Walther VII. Wwe. und Kinder.

Danksagung.

Für die uns beim Heim gange unseres lieben Ent­schlafenen erwiesene Teilnahme und Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Insbesondere danken wir ddn Vereinen und und Krankenschwestern sowie dem Herrn Pfarrer Gußmann für die trostreichen Worte am Grabe.

Nachruf.

Am 16. August starb nach kurzer Krankheit

Herr Konrad Wenzel

im Alter von 75 Jahren. Er hat 57 Jahre lang treu der Hirschapotheke seine Arbeitskraft gewidmet. Wir wer­den sein Andenken stets in Ehren halten.

Inhaber und Mitarbeiter der Hirschapotheke.

Heuchelheim, den 18. August 1935.

Beerdigung findet Dienstag, den 20. August, nachmitt, um 4 Uhr,"vom Trauerhause Wilhelmstr. 29 aus statt.

____________________________________________________________4722P

Sonntagabend 7 Uhr wurde unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Justina Süß Wwe., geb. Eberhardt nach langem, schwerem, in großer Geduld ertragenem Leid im Alter von 54 Jahren in die Ewigkeit abgerufen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Rudolf Süß

Marie Süß

Emilie Süß und Geschwister

Lichtspielhaus «Gießen

Ab heute Montag

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