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em von 1933 erheblich gesteigert. Der Umsatz in j33 betrug 60 243 Mark, der in 1934 dagegen 3775 Mark. Folgende Lieferungen wurden !i 1934 an die Genossen verteilt: 1486 Zentner üngemittel, 239 Zentner Futtermittel, 62 Zentner Saatgut, 6 Zentner Bindegarn, 35 Ballen Torfmull, 1126 Zentner Winter- und 274 Zentner Sommer- Kreide. Die Bilanz schließt mit 4038,29 Mark ab. 2<r Reingewinn beträgt 91,27 Mark. Von den bei- fc>n ausscheidenden Aufsichtsratsmitgliedern Herrn. C r t unb Willi Gruber wurde letzterer wiederge- vählt. Zum Vorstand wurden erneut gewählt: Lud- tng Lupp, Herrn. Koch, Hch. Erk, ch. Kirch- ho f. An SteÄe des seitherigen Direktors L. Wag-

ner, der eine Wiederwahl ablehnte, wurde Ludwig Lupp Vorsitzender des Vorstandes. Wlld- schweine verursachten in letzter Zeit erhebliche Flur- schäden in den benachbarten Gemarkungen Wallern­hausen und hauptsächlich Michelnau namentlich auf den dem Walde nahgelegenen Kartoffeläckern, wo sie eine große Anzahl von Knollen aus der Erde wühlten. Auf den Getreideäckern wühlten sie eben­falls größere Flächen um.

* Äüßfeld, 19. Juli. Der hiesiae 31jährige Bergmann Ludwig A l b a ch erlitt bei seiner Arbeit eine schwere Verletzung der linken chand und mußte in die Klinik nach Gießen gebracht werden.

Aus den preußischen Nachbargebieten.

Zu Wohnsiedlungsgebieten erklärt.

LPD Wetzlar, 18. Juli. Nach einer Mittei- hing des Regierungspräsidenten in Wiesbaden sind ntt Wirkung vom 10. Juli 1935 u. a. folgende Ge­bete des Regierungsbezirks Wiesbaden zu Wohn­siedlungsgebieten erklärt worden: Aus bim Kreise Wetzlar die Stadtgemeinde Wetzlar wd die Landgemeinden Albshausen, Altenberg, War, Bergsolms, Dorlar, Garbenheim, Hermann- ftiin, Klein-Altenstädten, Laufdorf, Münchholz. h:usen, Nauborn, Naunheim, Oberbiel, Oberndorf, «Leindorf und Waldgirmes. Die genannten Ge­biete unterliegen damit den Vorschriften des Ge­sekes über die Aufschließung von Wohnsiedlungs- goieten vom 2. September 1933. Dieses Gesetz virfolgt den Zweck, in welchen Gebieten, in denen oine besondere Ordnung der Besiedlung die allge- rr inen Interessen oder das Wohl der Siedler be- ehträchtigt werden würden, die Nutzung des Bodens insbesondere im Hinblick auf die Er- io dernisse der Landwirtschaft und Forstwirtschaft, di- Industrie, des Verkehrs, der Bebauung sowie aich der Erholung und des Schutzes des Heimat- bi2es nach Möglichkeit planvoll zu r i g e I n.

Dor dem Ertrinken gerettet

3pb. Wetzlar, 18. Juli. Ein junges Brautpaar ai» Butzbach badete im Ebersgönser Weiher. Das Didchen bekam plötzlich Angst und ging unter. Sie zo: ihren Bräutigam, der ihr helfen wollte, mit sich uo brachte ihn mit in Gefahr. Ein Polizeibeamter, de zufällig oorbeikam, rettete die beiden.

Zpd. Wetzlar, 18. Juli. Ein in dem benach- brten Oberndorf zu Besuch weilendes zwölfjähriges Mdchen, das einen Spaziergang nach Braunfels ui ernehmen wollte, wurde am Ende des Blauen Brges von einem Kraftwagenfahrer angehalten b gegen seinen Willen mitgenom- n. Der Wagen fuhr mit dem Mädchen bis in d i Nähe von Bermbach (Oberlahnkreis). Erst als Kind sagte, es würde den Vorfall der Gendar- i ide anzeigen und es habe sich die Nummer des \ \ gens gemerkt, brachte der Kraftwagenfahrer das \ t dchen nach Braunfels zurück und setzte es in der ll ihe des Amtsgerichts ab.

Dlllkrels.

Dillenburg, 18. Juli. (Lpd.) Der 38 Jahre oli* Reichsbahnassistent Adolf Haas in dem be- nchbarten Sechshelden, der sich gestern abend apf seil em Fahrrad zu seinem Gartenland begeben BtoJte, prallte zwischen Dillenburg und Sechshelden ntt einem Kraftwagen zusammen, der mit zwei (ligen Leuten aus Kierspe besetzt war, die sich ecke morgen in Altena zur Musterung stellen

wollten. Haas wurde zu Boden geschleudert; er erlitt schwere Verletzungen, an deren Folgen er heute morgen im Krankenhaus gestorben ist.

Lpd. Herborn, 18. Juli. Im Basaltsteinbruch bei Heiligenborn wurden zwei Arbeiter durch her- abstürzende Gesteinsmassen verletzt. Bei dem Ar- beiter Romp.i waren die Verletzungen derart schwer, daß er Aufnahme im Herborner Kranken­haus finden mußte.

Das Rhein-Main-Gebiet in der Wettwirtschast.

LPD. Frankfurt a. M., 18. Juli. Zu den Gebieten, aus denen die Weltwirtschaft stärkste An­regungen empfängt, gehört auch das Rhein- Mainische Wirtschaftsgebiet. Schon die Tatsache, daß hier die Zentrale des weltumfassenden I. G. Farben-Konzerns liegt, kennzeichnet diese weltwirt­schaftliche Bedeutung deutlich. Die Wirtschaft dieses Gebietes wird in einer großen Ausstellung zu Frankfurt a. M.Die Rhein-Mainische Wirtschaft" vom 24. August bis 8. September 1935 mit den Mitteln neuzeitlicher Ausstellungstechnik dargestellt werden. Die Ausstellung umfaßt eine Ausstel - lungsflä che von rund 35000 Quabrat- meter und gibt ein anschauliches Bild von dem Aufbau der Rhein-Mainischen Wirtschaft und seinen wichtigsten Wirtschaftsgruppen. Sie will die große Bedeutung des Ryein-Mainiscken Wirtschaftsbedrks sinnfällig und umfassend vor Augen führen. Gleich­zeitig soll sie eine Leistungsschau darstellen und damit den verschiedenen Wirtschaftsgruppen Gelegenheit bieten, für sich und die Rhein-Mainische Wirtschaft in ihrer Gesamtheit zu werben. Der kaufmännische Wille der einzelnen Aussteller in seiner Verbindung mit dem Leistungsvermögen der Rhein-Mainischen Wirtschaftsgemeinschaft werden die Entwicklung und das Ergebnis ihres Schaffens in einprägsamer Weise darstellen.

Die Deutsche Reichsbahn gibt für alle Besucher, die ihren ständigen Wohnsitz außerhalb des Deut­schen Reiches haben, bei Lösung eines MER.-Fahr- scheines bei einer ausländischen Vertretung des Mitteleuropäischen Reisebüros eine Fahrpreis­ermäßigung von 60 v. H. auf den nor­malen Schnellzugsfahrpreis. Der Fahr­schein hat eine Geltungsdauer von drei Monaten. Der Mindestaufenthalt muß sieben volle Tage be­tragen. Die Fahrt muß an einem beliebigen deut­schen Grenzbahnhof ober Grenzhafen beginnen und enden, sowie eine von Grenzort zu Grenzort un­unterbrochene Folge von deutschen Eisenbahnstrecken umfassen, jedoch ist eine beliebig häufige Unterbrechung gestattet. Für Kinder vom 4. bis 10. Lebensjahr beträgt der Fahrpreis die Hälfte des ermäßigten Preises.

Aus aller Well.

Schweres Erdbeben in Tokio.

hJ fin schweres Erdbeben wurde in der Stadt tolio und in nördlicher Richtung bis Sendai wahr- ^rammen. Die Bevölkerung verließ die Häuser, da djnerroiegenbe Folgen befürchtet würben. Bisher Dir ben jedoch keine Schäden gemeldet. Die Erdstöße Vierten mit kurzen Unterbrechungen etwa zwanzig Dliiuten an.

Sowjetschiffe im Packeis eingeschlossen.

2 ie ersten Sowjetschiffe, die in diesen Tagen unter Mer Ankündigung der Sowjetpresse die Ausfahrt nach dem Fernen Osten auf dem Wege der nörd- !i<h n Durchfahrt an der Nordküste Sibiriens ent- iting angetreten haben, sind in Schwierigkei- !er geraten. Sie sind von großen Eisfel- »nneingeschlossen und müssen vorläufig aus 1«n Versuch, vorwärts zu kommen, verzichten. Ihre cs wird dadurch erschwert, daß vor einigen Tagen sichwerer Sturm aufgekommen ist. Um sie her- wn hat sich eine unbewegliche Eisdecke gebildet, frecher sind zur Hilfe entsandt worden.

Conbon bank eine Riesenausstellungshalle.

Auf dem ^Londoner Ausstellungsgelände Earls Court wird in der nächsten Zeit mit dem Bau einer iier größten Ausstellungshallen der ffielt begonnen werden. Das Erdgeschoß des Ge- liäubefl, das bis zum 1. Januar 1937 fertiggestellt iDirken soll, wird den dreifachen Umfang des 'Fraialgar Square, des größten Platzes in London, l >00-71. Die Haupthalle wird ein 25 000 Personen Eßendes Riesenstadion enthalten, das für Maffen-

i Vorführungen, Zirkusvorführungen, Boxkämpfe und 1 Schwimmveranstaltungen geeignet ist.

Riesige Oelspeicherexplosion im Staate Reuyork.

In Brockport im Staate Reuyork explodier­ten zwei je 225 000 Liter fassende Gasolit-Tanks in dem dortigen Oelspeicher. Die Flammen bedrohten einen großen Teil der Stadt. Die örtliche Feuerwehr konnte zunächst des Brandes nicht Herr werden; man mußte die Feuerwehr der 30 Kilometer ent­fernten Stadt Rochester zur Unterstützung herbei- holen.

Der Gelbe Fluh steigt weiter.

Die Lage im Ueberfchwemmungsgebiet des Gelben Flusses verschlimmert sich immer mehr. Neue Regenfälle in der Provinz Schantung be­schleunigen das Vordringen der Fluten, die den Weischan-See in der Provinz Kiangsu bereits er­reicht haben. Die Fluten überlaufen auf ihrem Weg mühelos alle schwachen Eindeichungen der kleinen Flüsse. Hunderttausende haben ihren Grundbesitz verlassen und sind in die Taians-Berge geflohen. Die Behörden von Kiangsu haben jetzt mit dem Bau eines 60 Kilometer langen Deiches f üblich bes Weischan-Sees begonnen, für den 100 000 Arbeiter eingestellt werden mußten. Man hofft, durch diesen Deich ein weiteres Vordringen der Fluten zu ver­hindern. Der Wasserstand im Oberlauf des Gelben Flusses ist plötzlich um 2 Meter gestiegen. Es ist leider mit einer weiteren Ausdehnung der Ueberschwemmung in den Provinzen Schantung und Hvpei zu rechnen.

Neues für den Bucheriisch.

-E. G. KolbenheyeriArbeitsnotund *Bt~tf djaftsf rif e biologisch gesehen. SitirL 1,20 Mark. Verlag Alb. Langen Gg. Müller, München, 1935. (164) Die Broschüre erweist bn charfsinniger Untersuchung die Notwendigkeit eiirei biologischen Denkens im Wirtschaftsleben, wenn tilie Arbettsnot und Wirtschaftskrise der Gegenwart Mil endgültigem Erfolg bezwungen werden sollen, sHe c'roeift die Art dieses Denkens an verschiedenen vve'c-itlichen Fragen der Wirtschaft, und sie stellt eiiine neuartige Grundeinstellung dar, bie zu neuer Liebensmöglichkeit führen kann.

kf-FerdinanbEhm: Maria Bellina, Horrem Ganzleinen, 235 Seiten, 3,90 Mark. Aus- II ei?ning: Otto Klemm-Leipzig. Verlag: Ferbinanb Okhn Komotau. (207)Ein fpannenber Roman

Akademischen Derlaasgesellschaft Athenaion in Pots­dam herausgibt, läßt in seinen soeben erschi neuen Lieferungen 5 bis 7 großzügige Anlage und gründ­liche Durcharbeitung der Einzelgebiete des umfang­reichen Gesamtthemas erkennen. Sehr sorgfältig ist auch Auswahl und Reproduktion der Bilder, namentlich in dem in diesen Lieferungen begonne­nen Abschnitt über die Volkstracht, den Dr. Eva Nienholdt bearbeitet hat, wird die Bedeutung eines vielseitigen Anschauungsmaterials, wie sie dieses Werk bietet, deutlich.

Das Handbuch der Kulturgeschichte bringt in seinen neuesten Lieferungen 10 bis 12 einen besonders fesselnden Beitrag über dieDeut­sche Kultur zwischen Völkerwanderung und Kreuz­zugen" aus der Feder des Wiener Staatsarchivars Dr. Paul Kletler. In ihm wird jene Zeit behandelt, in der der germanische Mensch sich mit ben beiben großen Mächten auseinandersetzen mußte, die sein Leben beeinflußten: der Antike und dem Christen­tum. Das Werk führt bis an die Schwelle der Epoche, in der Ritter und Bürger bie Träger ber höfischen Kultur" werben. Das Zeitalter ber Dttonen nimmt ben größten Raum des Buches ein.

rtiit wirkungsvollen Schilberungen feiner Gestalten, t!er Landschaft und eines Teiles der Kämpfe LDsqen Oesterreich und Italien; im Mittelpunkte uilie riebe eines Deutschen zu einer Italienerin. ÖBeifr verspüren in bem großen Völkerringen, wie schaik ihr Eigenschicksal mit bem ihres Vaterlanbes ettifriipft ist.

-DasHanbbuchberdeutschenVolks-

unde, bas der Direktor des Vaterländischen Mu-l Der deutsche Mensch im frühen Mittelalter wird in inu in Hannover, Dr. W. P ehle r, bei der «all seinen Lebensäußerungen lebendig, und es ent­

steht das Bild einer kulturellen Entwicklung, bie ebenso großartig wie vielseitig unb verästelt ist. Charakteristisch für biefes reiche Bild der mittelalter­lichen Kultur ist das Nebeneinander und Inein­ander von Gegensätzen und als deren Folge jene ungeheure Spannung, die am einfachsten auf die Formel diesseits jenseits, in politischem Sinne Kaisertum Papsttum gebracht wird. In einer weiteren Lieferung beginnt bann ber Schweizer Literarhistoriker Emil Ermatinge mit einer interessanten Schilderung beutscher Kultur im Zeit­alter der Aufklärung.

In der Reihe berDeutschen Volkstänze" er­schienen als Heft 9/10 und 11/12 bieHessischen Dolkstänz e", erster unb zweiter Teil: Tanz­weisen aus Hessen, gesammelt, mit Tanzbeschreibun­gen versehen, unb mit Unterstützung des Referenten für Jugendpflege im Hessischen Kultusministerium, Schulrat H a s s i n g e r, herausgegeben von S)ans v. d. A u, im Bärenreiter-Verlag zu Kassel. (188/189) Die hübsche und wertvolle Sammlung alten Dolkstanzgutes aus Hessen sollte gerade heute viele Freunde finden; sie gibt zur Wiederbelebung ber vielfach schon verlorenen Weisen Anregungen.

Weitere Ergebnisse des Reichswett­kampfes der GA. der Standarte 116.

Sturmbann IV/116,Obersturmführer Höbet

Celbesübungen.

Pi.-Sturm 15/116 (Trupp l): 100-Meter- Lauf 246 Punkte, Beftteiftung Ernst Bellof, 12,1 Sek.; Kugelstoßen 307 Punkte, Bestleistung Willi Werner, 10 Meter; Weitsprung 307 Punkte, Best­leistung Willi Werner, 5,25 Meter; Keulenweitwurf 429 Punkte, Bestleistung Willi Werner, 55 Meter; 3000-Meter-Lauf 222 Punkte, Bestleistung Ernst Bellof, 12 Minuten.

Pi. - Sturm 16/116 (Trupp I, II, III): 100- Meter-Lauf 525 Punkte, Bestleistung Luckhardt, 13 Sek.; Kugelstoßen 483 Punkte, Bestleistung Marx, 9,10 Meter; Weitsprung 538 Punkte, Bestleistung Fr. Weber unb Röhm, je 5,31 Meter; Keulenweit­wurf 588 Punkte, Bestleistung Weil, 49 Meter; 3000-Meter-Lauf 479 Punkte, Bestleistung Horn, 10,22 Min. Scharführer E. Reuter vom Stab IV/116 erzielte folgenbe Bestergebnisse: 100-Meter- Lauf 12,1 Sek.; Keulenweitwurf 60 Meter und Weitsprung 5,70 Meter.

Kleinkaliberschießen.

(Je 5 Schuß liegend aufgelegt und liegend frei­händig.)

Der Pi. - Sturm 16/116 erzielte hierbei ins­gesamt 1277 Punkte. Bestleistungen: a) liegend auf­gelegt: Kinkel 57 Ringe; b) liegend freihändig: Al­tendörfer 52 Ringe.

Sturmbann 1/116, ObersturmführerFaulstich, Allendorf, Lda.

Celbesübungen.

Sturm 1/116: 100-Meter-Lcmf 1281 P., 3000-Meter-Lauf 2139 P., Keulenweitwurf 1292 P., Kugelstoßen 1053 P., Weitsprung 1127 P. = 6892 P. Da der Sturm zu 100 Prozent angetreten: + 750 Punkte. Gesamtpunktzahl: 7642 Punkte.

Bestleistungen: 100-Meter-Lauf V r e i s , 12,9 Sek.; 3000-Meter-Lauf Lang, 8,54 Minuten.

Sturm 3/116: 100-Meter-Lauf 866 Punkte, 3000-Meter-Lauf 1574 P., Keulenweitwurf 1192 P., Kugelstoßen 1043 P., Weitsprung 1254 P., = 5929 Punkte. Da der Sturm zu 100 Prozent angetreten: + 750 Punkte. Gesamtpunktzahl 6679.

Bestleistungen: 3000-Meter-Lauf: Feid und Knüss je 9,12 Minuten; Keulenweitwurf: Mar­tin, 69 Meter; Kugelstoßen: Martin 11,25 Me­ter; Weitsprung: Martin 5,80 Meter.

Sturmbann II/l 16,Obersturmführer Bender

Sturm 5/ 1 1 6: 1000 Meter Ouerfeldeinlauf 200 Punkte.

Sturm 45/116: 1000 Meter Ouerfeldeinlauf 200 Punkte.

Bei diesem Ouerfeldeinlauf waren folgende Hin­dernisse zu überwinden: ein 1 Meter hohes fest­stehendes Hindernis, ein 2,50 Meter hohes fest­stehendes Hindernis, Ueberfrfjreiten eines Schwebe­balkens von 3 Meter Länge und ein Sprung über einen 3 Meter breiten Graben. Die Hebungen wur­den als Mannschaftsleistung in verhältnismäßig guten Zeiten bestanden.

Der Wettkampf geht weiter!

19. Juli: Nachrichten-Sturm, 20.30 Uhr, Quer­feldeinlauf im Nizza (Gießen).

21. Juli: Leibesübungen des Nachrichtensturms auf dem Mtv.-Sportplatz zu Gießen. Sturm 7/116 morgens 5 Uhr auf dem Sportplatz zu Lang-Göns, Leibesübungen. Sturm 6/116, 6 Uhr vormittags Kleinkaliberschießen in Großen- Linden. Sturm 9/116, vormittag 5 Uhr, 10-Kilometer-Marsch und Ouerfeldeinlauf in Gro- ßen-Buseck. Sturm 10/116, in Steinbach, vormittags 5 Uhr, 10-Kilometer-Marsch und 1000 Meter Ouerfeldeinlauf. Sturm 11/116, mor­gens 5 Uhr, in Hungen, 10-Kilometer-Marsch unb 1000 Meter Ouerfeldeinlauf. Sturm 12/116, morgens 5 Uhr, in Lieh, 10-Kilometer-Gepäckmarsch und Ouerfeldeinlauf.

Am 23., 24. und 26. Juli, jeweils 20.30 Uhr, kom­men auf ber Straße nach Hausen für die Stürme 45/116, 8/116 (früherer Sturm 12/116, Gießens äl­tester SA.-Sturm) und Sanitätssturm der Brigade 147 die 10-Kilometer-Märsche zum Austrag.

Die 10-Kilometer-Märsche werden insofern ein besonderes Bild geben, da für diese Hebung ein Hmziehen während des Marsches" unb das Heber­winden eines mangelhaften Steges vorgeschrieben sind.

Faustball im Turnkreis VIII Mu-Dill).

Es ist recht interessant unb verdient deshalb fest- gestellt zu werden, daß auch in diesem Jahre wieder zahlreiche Meldungen zu den vom Fachamt 1 aus­geschriebenen Sommerspielen (Faustball) eingegan­gen sind. Obwohl dieses alte Turnerspiel von vie­len Seiten verkannt wird, hat es immer nach seine Freunde und wird sie auch behalten. Denn gerade die Eigenart feinet Durchführung hält den Spieler im Bann. Man begegnet immer wieder dem Einwand,daß ber Faustball zu wenig begeisternb sei. Das soll zugegeben werden, allerdings mit der Einschrän­kung, daß das im höchsten Fall für den Zuschauer, keinesfalls jedoch für den Spieler zutrifft. Aber auch für den Zuschauer hat es seine Neize. Dann darf nicht unberücksichtigt gelassen werden, daß gerade das Faustballspiel eines unserer schwersten Spiele ist unb baß schon eine ganze Portion Hebung dazu gehört, um eine einigermaßen spielstarke Mannschaft zur Stelle zu haben.

Faustball in höchster Vollendung werden die besten Mannschaften des Gaues Hessen am kommen­den Sonntag auf bem Hniversitätssportplatz in Gie­ßen zeigen, wo sich bie einzelnen Kreismeister im Kampf um die Gaumeisterschaft gegenüberstehen.

Neben den Gaumeisterschaften werden am kom­menden Sonntag im Kreis die Vorrundenspiele der unteren Klassen beginnen.

In Gießen treffen sich: Tv. 1846 Gießen II., MTV. Gießen I., Tv. Heuchelheim und To. Lützellinden;

in H o l z h e i m : Tv. Lieh, Tv. Garbenteich, To. Grüningen und To. Holzheim;

in W e tz l a r: To. Wetzlar, To. Katzenfurt, Tv. Blasbach unb Polizei Wetzlar;

in Lützellinben: Tv. Allendorf a. d. Lahn, Tv. Hochelheim, To. Holzheim II. und To. Lützel­linden II.;

in Steinbach/Dill: Tv. Steinbach, Tv. Straß­ebersbach, Tv. Herborn II. und Tv. Fleisbach;

in Katzenfurt: Tv. Katzenfurt II., To. Wetz­lar II. und Tv. Straßebersbach II.;

in Holzheim: die Jugendmannschaft von Holz­heim und Grüningen.

Heber die Spielstärke ber einzelnen Mannschaften kann nichts gesagt werden. Es ist mit ziemlich aus­geglichenen Spielen zu rechnen. Am 28. werden bann in ber Rückrunde die Mannschaften ermittelt, die in Gießen bie Endspiele an einem zu bestim­menden Tage austragen werden.

Fachamt für Handball!

(Kreis VIII, Cahn-Dill.)

Am kommenden Sonntag, 21. Juli, findet im Bayerischen Hof eine Schiedsrichter- unb Anwärter- Zusammenkunft statt, die wegen ihrer Wichtigkeit stark besucht sein muß. Ich fordere deshalb yiermit nochmals alle Vereinsspielwarte auf, dafür Sorge zur tragen, daß niemand unentschuldigt fehlt.

A. L u h, Kreisspielwart.

Der Heffenkamps beim Lausest des M in Gießen

Reue Wege ber Dettkampfgeslattung.

Um eine allseitige Ausbildung des deutschen Men­schen in möglichst vielen Zweigen der Leibesübun­gen zu erreichen, hat die fachliche Leitung bes Gaues XII einen Wettkampf ausgeschrieben, ber in seiner Zusammensetzung wohl als etwas ganz neues angesehen werben kann. Er verbindet ein immerhin feines Können an den Geräten mit guten Durchschnittsleistungen in der Leichtathletik (Wurf, Lauf und Stoß). Er fordert ferner, daß der Be­werber im Schwimmen, dieser Brauchkunst des Le­bens, ben notwenbigsten Ansprüchen genügt, wie er selbstverstänblich auch ooraussetzt, daß der Teil­nehmer auch im Schießen als Ausbruck des wehr­haften und wehrfähiaen Mannes beroanbert ist. So steht ber Hessenkampf, wie man diesen neuen Mehr­kampf benannt hat, ganz im Dienste einer viel­seitigen Betätigung auf bem Gebiete ber Leibes­übung unb bilbet bamit eine wertvolle Bereicherung ber Wettkampfformen.

Der Neunkampf, zu dem jeder Turner und Sportler seine Meldung abgeben kann, besteht wie wir den Ausschreibungen für bas Gaufest ent­nehmen, aus folgenben Hebungen: Reck-Kür, Bar­ren-Kür, Pferbsprung-Kür, 100-Meter-Lauf (16 bis 12 Set), Weitsprung 3 bis 6 Meter, Kugelstoßen (1/ Kilogramm aus bem Kreis) 5 bis 11 Meter, 50-Meter-Schwimmen (beliebig), Wassersprung-Kür, Schießen (Kleinkaliber): 12er-Ringscheibe, je drei Schuß lieaend, knieend, stehend freihändig. Wer­tung: 50 Ringe - 0 Punkte, je 3 Ringe = 1 Punkt. Ein Aufruf an alle Vereme des Reichs­bundes für Leibesübungen im Gau XII

Der mit der Durchführung des Gießener Gaufestes des RfL. vom Reichssportführer be­

auftragte DT.-Gauführer unb Gaufachamts­leiter des Fachamtes I hat sich mit folgendem Aufruf an alle Vereine des VfL. gewandt. Möge der Ruf allenthalben gehört unb ver­standen werden!

Vom 2. bis 4. August dieses Jahres werden in der Feststadt Gießen Hessens Turner und Sportler zusammenkommen, um in Gemeinschaft ihr Gau- fest das erste Fest des Reichsbundes in geeinten Dritten Reich zu begehen. Der DT.-Gau, dem die Durchführung dieser" ersten gemeinsamen Ver­anstaltung übertragen worden ist, wird sich alle Mühe geoen, um die Festtage den Besuchern zum Erlebnis werden zu lassen. Es liegt nun an Euch, meine lieben Turn- unb Sportkameraden, durch recht zahlreiche Beteiligung ein Bekenntnis zur Zusammenarbeit im Reichsbund auch im Gau XII abzulegen. Wenn wir alle den ehrlichen Willen mitbringen, auch im Hessengau die große Turn- und Sportkameradschaft zur Tat werden zu lassen, so muß bas Werk gelingen! Dann wird Gießen zu einer machtvollen Heerschau ber gesamten Leibes­übungen werden, wird ein Treuebekenntnis fein zum Reichssportführer und damit zu Staat unb Führer.

In der Hoffnung, daß mein Ruf ein freudiges Echo in den Herzen der hessischen Turn- und Sport­kameraden findet, grüße ich mit Heil Hitler!

gez. Hermann B r u n ft, DT -Gauführer und Gaufachamtsleiter des Fachamtes I.

Kleine Gaufest-Nachrichten

Meldeschluß: Spätester Zeitpunkt für die Abgabe ber Meldungen zum Gaufest ist ber 25. Juli. Das gilt für alle Fachämter! Die Turn- unb Sport­vereine melden an ihre zuständigen Fachämter. Der