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Lin Quell der Freude für den Naturfreund

Belauschtes Leben

Kleine Kreatur in Wasser, Busch und Halm Don Karl Otto Bartel«.

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Hugo Bermühler Verlag

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Lrl Hannawacker, Schlosser, 48 Jahre alt, Selters» ig 75; 2. Philipp Wagner III., Weißbindermeister,

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)em Appell zur Einigkeit der Deutschen aus-

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im 64. Lebensjahr.

Unteroffizier Friedrich Omhover

Das Unteroffizier-Korps II. ßatl. Inf.-Regt. 36.

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Gießen, den 18. Oktober 1935.

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Gießen (Brandgasse 2), Laubach, den 17. Oktober 1935.

Der Tod riß ihn kurz vor Abschluß seiner 12 jährigen Dienstzeit aus unseren Reihen.

Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Klein und Frau Ernst Klein und Frau und Enkelkind

Briefkasten der Redaktion.

(5schtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der

ähre, Licher Straße 13; 3. Christine Müller, Pieh, 59 Jahre, Licher Straße 107; 5. Emilie zeb. Deichert, Wwe., 80 Jahre, Goethestraße 68;

Die Beerdigung findet Montag, den 21. Oktober, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Leider könne heute mancher Bauer noch nicht vom Juden lassen, der doch stets und erwiesenermaßen ein zweifelhafterFreund" und Parasit am Volks­körper gewesen sei.

Jeder Bauer müsse es sich gesagt sein lassem daß die Iudenfrage eine Lharakterfrage ist.

Der Bauer müsse alles daran setzen, seines Stan­des würdig zu sein und zu bleiben. Ein tüchtiges Bauernvol'k fei für unser Vaterland ungeheuer wich- tig.

In der Zeit vor dem nationalsozialistischen Um­bruch sei der Bauer von den damaligen politischen Parteien immer nur betrogen worden. Heute sei das völlig anders. Die Regierung setzte alles auf den Bauern, verlange aber auch viel von ihm. Das, was die Regierung an gesetzgeberischen Maßnahmen veranlasse, habe, dessen dürfe der Bauer gewiß sein, seine Richtigkeit, auch dann, wenn der Bauer die

Heute abend entschlief plötzlich und unerwartet unser lieber, guter

Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Karl Ludwig Klein, Metzgermeister

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Nachruf!

In treuer Kameradschaft stehen wir am Grabe unseres 1b. Kameraden

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ImerMnen hffien den Wert der echten Kaisers Brust-Caramellen" erkannt. Jung und Alt greifen immer wieder auf dieses bewährte Mittel zurück, das bei Husten, Heiserkeit und Katarrh schleimlösend wirkt und Erkältungen vorbeugt.

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dem Dank des Führers an jene vielen Frauen, die dem deutschen Bolte im Kinde wertvollste Volkskraft gaben. Ferner wandte sie sich in kurzen Ausführun­gen der Judenfrage zu und wies hier Verpflichtun- gen ab, die mancher Bauer dem Juden gegenüber zu haben glaube. Mit dem bekannten Wort des Führers:Das Dritte Reich muß ein Bauernreich fein!" schloß die Vortragende ihre sehr beifällig aufgenommenen Worte.

Anschließend sprach der

Kreisbauernführer Oberheffen-West Ott-Llsingen.

Es sei, so führte er u. a. aus, nötig; daß sich der Bauer von Zeit zu Zeit in einer Versammlung oder in einer Kundgebung finde, um dabei einmal die Gedanken zu richten auf das, was gewesen sei, was um uns vorgehe und was vor uns liege. Der Führer habe uns Pflichten auferlegt, der wir ge­recht werden müßten. Wir müßten uns dessen erin­nern, daß es eine Zeit gegeben habe, da uns die

Ernte nicht freuen konnte, da der Name Bauern mit wenig Achtung genannt wurde und volksfremde Regierung sogar ihre Aufgabe darin sah, den Bauernstand vernichten zu helfen. Der dem Bauern eigene und ihm oft zum Vorwurf ge­machte Egoismus habe ihn glücklicher Weife in schwerer Zeit an der Scholle festgehalten. Der Kampf des Führers Adolf Hitlers um den Bauern fei schwer gewesen. Der Bauer sei aber nun dem Dritten Reiche gewonnen und zur Grundlage des Dritten Reiches geworden. Das was der Bauer mit feiner Hande schwerer Arbeit heute erzeuge, sei ge­adelt. Der Städter, der lange Zeit nichts vom Leben des Bauern gewußt habe, stehe heute dem Bauern mit weit mehr Verständnis gegenüber.

Tragweite der Gesetze nicht sofort in ihren ganzem Außmaße erkenne. Der Bauer müsse sich gleichzeitig immer vor Augen halten, was wäre, wenn der Führer Adolf Hitler nicht die Macht im Staate übernommen hätte. So mancher Bauer säße nicht mehr auf feinem Hofe. Rußland sei uns stets ein mahnendes Beispiel. Dem Bauernstand sei nun aber Haus und Hof sicher für alle Zukunft. Der deutsche Bau sei Sachwalter der deutschen Erde geworden und könne ewiger deutscher Bauer sein. Noch große Aufgaben harrten unser. Noch sei im Osten viel Raum für den Bauern, noch sei dort das Land nur wenig besiedelt, noch wollten aber die Bauernsöhne nicht allzuweit fort von der Heimat, um im Osten dem Vaterlande zu dienen. Aber die Hoffnung sei doch wach und bleibe genährt, daß auch der deut­sche Osten wieder ein Gebiet deutscher Dolkskrast roertie.

Die Wehrmacht, die den deutschen Menschen über Stand und Rang und über die engere heimatliche Landschaft hinweg mit dem gesam­ten Deutschland verbinde, werde auch dem Bau­ernsohn die größere Heimat kennenlernen lassen und ihm eines Tages zum Bewußtsein bringen, daß im Osten unaufschiebbare Verpflichtungen zu erfüllen seien. Der deutsche Raum im Osten warte auf den deutschen Bauernsohn.

Für all unser Handeln solle uns immer der Füh­rer Adolf Hitler Beispiel sein. Er verlange nichts Unrechtes von uns, er verlange nichts Unmögliches und nichts, was uns zum Schaden gereichen könne. Das wisse der Bauer auch u:d deshalb stehe er wie ein Mann hinter dem Führer. (Lebhafter Beifall!)

Nachdem die Referentin bei der Landesbauern­schaft, Fräulein Bopp, die Bauersfrauen dazu auf­gefordert hatte, sich mitten in die Volksgemeinschaft hineinzustellen und mitzuarbeiten in den Gliederun­gen der Partei, schloß der Ortsbauernführer Leon­hardt Großhaus die Versammlung mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hit­ler. Gemeinsam wurden sodann die ersten Verse des Deutschlandliedes und des Horft-Wefsel-Liedes ge-

Kampf gegen artfremdes Leben, bemühte sich immer um Erhaltung von Hof und Heimat und strebte zum Ideal des germanischen Freibauern. Der Kampf sei leider allzu lange erfolglos geführt worden. Es fehlte die führende Idee und die Kraft, dem ur­wüchsigen arteigenen Recht gegenüber dem fremden römischen Recht zum Durchbruch zu verhelfen. .

Die Volksgenossen in Stadt und Land seien ein­ander lange Zeit fremd gewesen, kaum sei sich der Städter mehr dessen bewußt gewesen, daß er meist auch aus dem Bauernstand hervorglng. In der Stunde der höchsten Not sei der Führer Adolf Hitler gekommen, der die Voraussetzungen dafür schuf, daß die ein Jahrtausend lang gehegten Wünsche 5er Bauern ihrer Erfüllung entgegengehen. Um so mehr sei es heute unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, daß jeder bäuerliche Mensch dem Nationalsozialismus gewonnen werde.

Der Bauer fei die Grundlage der Ration. (Er habe naturnotwendig große Verpflichtung der Volksgemeinschaft gegenüber. (Er müsse sich fei­ner Verantwortlichkeiten stets bewußt fein. Der Bauer solle aber auch stölz daraus sein, mit der Sicherung der Ernährung des deutschen Volkes eine so hohe BUssion tragen zu dürfen.

Es sei schwer, Verständnis aufzubringen für den­jenigen, der hier Pflichten verletze oder vernach­lässige. Durch die Tat müsse nationalsozialistische Ge­sinnung bewiesen werden.

In ihren weiteren Ausführungen sprach die Red­nerin von der Überalterung des deutschen Men­schen, von dem fehlenden Nachwuchs, aber auch von

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Der Verlauf des gestrigen Gallusmarkttages ge­staltete sich etwas stiller. Das ungünstige Wetter hielt sicherlich manchen Bauern ab, in die Stadt zu kom­men. Trotzdem herrschte Leben in den Straßen, ins­besondere aber auf dem Festplatz. An den vielen Ständen wurden allerlei Einkäufe besorgt, den Kin­dern wurde an den Zuckerzeugständen einige Freude bereitet und die halbwüchsige Jugend unterhielt, sich nach bester Möglichkeit auf der Looping-Schaukel, auf den Karussellen, an den Schießbuden usw.

Rundfunkprogramm.

Samstag, 19. Oktober.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Morgenkonzert:Fröhlich klingts zur Morgen­stunde". In der Pause: Nachrichten. 8.10: Gym­nastik. 9: Nachrichten: 9.15: Sendepause. 10.15: Schulfunk:Freiheit in der Gemeinschaft." Eine Rede von Hanns Johst. 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nach­richten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15.15: Jugend in Schulung und Freizeit! 16: Der frohe Samstagnachmittag des Reichssenders Köln. 18: Die Laube zu Sefenheim. Funkspiel um ein entlarvtes Idyll. 18.25: Stegreifsendung. 18.40: Wir schalten ein! Das Mikrophon unterwegs. 19: Militärkonzert. Eine Stunde mit den Kasseler Schützen. 1.9.45: Die Wochenschau des Zeitfunks. 20: Nachrichten. 20.10: Ruf der Jugend. 20.15: Großes Konzert. 22: Nachrichten.

* Grünberg, 17. Oft. In Verbindung mit dem diesjährigen Gallusmarkt fand heute vor vie­len Besuchern in der hiesigen Turnhalle eine Bauernkundgebung statt, die nach einem einleiten­den Marsch von dem Ortsbauernführer Leonhard Großhaus eröffnet wurde.

Als erste Rednerin sprach die

Referentin bei der Landesbanernschast, Fräulein Johanna Bopp

in längeren grundsätzlichen Ausführungen über die Stellung und die jeiftige Haltung der bäuerlichen Frau im Dritten Reich. Sie erzählte zunächst eine beispielhafte Episode rechten Verhaltens in Not und Bedrängnis und wies darauf hin, daß wir keinen Anlaß hätten über irgend etwas zu murren, da wir dessen doch sicher sein könnten, daß das Haus un­seres Volkes und Vaterlandes fest gefügt fei. Jedes gesunde Volk müsse, so führte die Referentin u. a. weiter aus, ein Bauernvolk bleiben. Seit tausend Jahren führe der deutsche bäuerliche Mensch einen

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o5 chown Hochwald tarnen wir nach einer nochmaligen iltgerraft zur vorgesehenen Kaffeepause nach v Miirshain. lieber gute Feld- und Waldwege W ov:vierten wir, unterwegs noch den OGV. Homberg jirt Mybend, nach Nieder-Ohmen, wo Schlußrast ab- jenaken und die Heimreise angetreten wurde. Eine DoritHmUedjt schönem Herbstwetter begünstigte Wände- deM'rmg lag hinter uns.

LI eine Strafkammer Gießen.

w - Georg Haubach, Schreinermeister, 66 Jahre, lsteweg 56; 9. Ingrid Niederyausen, 1 Jahr, Öo kestraße 9; 10. Luise Hilke, geb. Metzler, 46 HW, Bruchstraße 6; 10. August Horst Röder, f Monate, An der Kläranlage 2; 10. Katharina

Jrei tHif cs, geb. Hinlang, 71 Jahre, Neustadt 44; 13.

Ol^,i( ael Wörner, Lehrer i. R., 72 Jahre, Schiffen- intii(08r( tr Weg 40; 14. Emilie Hahn, ohne Beruf, 91 mW, Kaiserallee 14; 15. Friedrich Omhover, zur )Lit Offizier, 30 Jahre alt, Friedensstrahe 18.

DHC. Gießen. Man berichtet uns: Fast Banberer tarnen am letzten Sonntag mit der

Wat D: Kammer hatte sich gestern mit einer Beru- arnbtftiui -fache zu befassen. Ein Gießener Einwohner anfn:ir in erster Instanz wegen vorsätzlicher fahrlässiger aifdj?r Anschuldigung zu 50 Mark Geldstrafe verur- Pr°d)i.0ilt worden. Die Verhandlung, die bis in die Wen iftniljiti Nachmittagsstunden hinein dauerte, führte W lekM kostenpflichtigen Zurückweisung der Berufung. «Einzahlungen für das Wmter- * Hilfswerk 1935/36

fit» auf das Konto 2938 bei der Deutschen Bank m» Diskonto-Gesellschaft. Zweigstelle Gießen, ofrr auf unser Postscheckkonto Frankfurt a. 2H. III14 zu tätigen.

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9ihr nach Göbelnrod, dem Ausgangspunkt der 'Wiäfjigen Oktoberwanderung. Der Landstraße Schiiier Beltershain folgend, durch Obftbaum-Alleen, getonter schönen Wiesengrund, dann über die Bahn LeMückergLollar, erreichten wir eine Erhebung Whar ßumba, wo dank der wärmenden Herbstsonne nze iuter Stimmung eine schöne Frühstücksrast ftatt- I führW DHC.-Bruder Immel gab hier einen kurzen, n Cutter interessanten Ueberblick über die in dem östlich tiepOtir uns liegenden Gelände nach Atzenhain und nn nSa ^enrod im Jahre 1761 stattgefundenen Kämpfe LtkllkM rien den Verbündeten und den Franzosen, der leufo-nrt )em Appell zur Einigkeit der Deutschen aus-

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