Lin Quell der Freude für den Naturfreund
Belauschtes Leben
Kleine Kreatur in Wasser, Busch und Halm Don Karl Otto Bartel«.
164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläuternden Dildunter- schriftcn, Namensangaben und ausführlichem Text (62 Seiten). Mit einem Geleitwort von Professor Dr. Deegener, Universität Berlin. Dieses Werk bringt erstaunlich vielseitiae und trefflich gelungene Einzelbilder und Bildfol- gen aus dem reichen Leben der zahllosen kleineren Lebewesen- Aus der Freude am Beobachten ist ein wertvolles naturgeschichtliche» Urkundenbuch geworden, das hervorragend geeignet ist, die Liebe auch zum kleinsten Naturgeschehen zu erwecken. Kart. 3,90, geb. 4,80, Bitte verlangen Sie kostenlos unsere bebilderten Werbeblätterl
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Hugo Bermühler Verlag
Berttn-Lichlerfelde
Vauernkundgebling zum Gallusmarkt in Grimberg
Lrl Hannawacker, Schlosser, 48 Jahre alt, Selters» ig 75; 2. Philipp Wagner III., Weißbindermeister,
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)em Appell zur Einigkeit der Deutschen aus-
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Ich erbitte Ihren unverbindlichen Besuch!
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im 64. Lebensjahr.
Unteroffizier Friedrich Omhover
Das Unteroffizier-Korps II. ßatl. Inf.-Regt. 36.
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Gießen, den 18. Oktober 1935.
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Gießen (Brandgasse 2), Laubach, den 17. Oktober 1935.
Der Tod riß ihn kurz vor Abschluß seiner 12 jährigen Dienstzeit aus unseren Reihen.
Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Klein und Frau Ernst Klein und Frau und Enkelkind
Briefkasten der Redaktion.
(5schtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der
ähre, Licher Straße 13; 3. Christine Müller, Pieh, 59 Jahre, Licher Straße 107; 5. Emilie zeb. Deichert, Wwe., 80 Jahre, Goethestraße 68;
Die Beerdigung findet Montag, den 21. Oktober, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
Leider könne heute mancher Bauer noch nicht vom Juden lassen, der doch stets und erwiesenermaßen ein zweifelhafter „Freund" und Parasit am Volkskörper gewesen sei.
Jeder Bauer müsse es sich gesagt sein lassem daß die Iudenfrage eine Lharakterfrage ist.
Der Bauer müsse alles daran setzen, seines Standes würdig zu sein und zu bleiben. Ein tüchtiges Bauernvol'k fei für unser Vaterland ungeheuer wich- tig.
In der Zeit vor dem nationalsozialistischen Umbruch sei der Bauer von den damaligen politischen Parteien immer nur betrogen worden. Heute sei das völlig anders. Die Regierung setzte alles auf den Bauern, verlange aber auch viel von ihm. Das, was die Regierung an gesetzgeberischen Maßnahmen veranlasse, habe, dessen dürfe der Bauer gewiß sein, seine Richtigkeit, auch dann, wenn der Bauer die
Heute abend entschlief plötzlich und unerwartet unser lieber, guter
Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
Karl Ludwig Klein, Metzgermeister
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Nachruf!
In treuer Kameradschaft stehen wir am Grabe unseres 1b. Kameraden
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ImerMnen hffien den Wert der echten Kaisers Brust-Caramellen" erkannt. Jung und Alt greifen immer wieder auf dieses bewährte Mittel zurück, das bei Husten, Heiserkeit und Katarrh schleimlösend wirkt und Erkältungen vorbeugt. —
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dem Dank des Führers an jene vielen Frauen, die dem deutschen Bolte im Kinde wertvollste Volkskraft gaben. Ferner wandte sie sich in kurzen Ausführungen der Judenfrage zu und wies hier Verpflichtun- gen ab, die mancher Bauer dem Juden gegenüber zu haben glaube. Mit dem bekannten Wort des Führers: „Das Dritte Reich muß ein Bauernreich fein!" schloß die Vortragende ihre sehr beifällig aufgenommenen Worte.
Anschließend sprach der
Kreisbauernführer Oberheffen-West Ott-Llsingen.
Es sei, so führte er u. a. aus, nötig; daß sich der Bauer von Zeit zu Zeit in einer Versammlung oder in einer Kundgebung finde, um dabei einmal die Gedanken zu richten auf das, was gewesen sei, was um uns vorgehe und was vor uns liege. Der Führer habe uns Pflichten auferlegt, der wir gerecht werden müßten. Wir müßten uns dessen erinnern, daß es eine Zeit gegeben habe, da uns die
Ernte nicht freuen konnte, da der Name Bauern mit wenig Achtung genannt wurde und volksfremde Regierung sogar ihre Aufgabe darin sah, den Bauernstand vernichten zu helfen. Der dem Bauern eigene und ihm oft zum Vorwurf gemachte Egoismus habe ihn glücklicher Weife in schwerer Zeit an der Scholle festgehalten. Der Kampf des Führers Adolf Hitlers um den Bauern fei schwer gewesen. Der Bauer sei aber nun dem Dritten Reiche gewonnen und zur Grundlage des Dritten Reiches geworden. Das was der Bauer mit feiner Hande schwerer Arbeit heute erzeuge, sei geadelt. Der Städter, der lange Zeit nichts vom Leben des Bauern gewußt habe, stehe heute dem Bauern mit weit mehr Verständnis gegenüber.
Tragweite der Gesetze nicht sofort in ihren ganzem Außmaße erkenne. Der Bauer müsse sich gleichzeitig immer vor Augen halten, was wäre, wenn der Führer Adolf Hitler nicht die Macht im Staate übernommen hätte. So mancher Bauer säße nicht mehr auf feinem Hofe. Rußland sei uns stets ein mahnendes Beispiel. Dem Bauernstand sei nun aber Haus und Hof sicher für alle Zukunft. Der deutsche Bau sei Sachwalter der deutschen Erde geworden und könne ewiger deutscher Bauer sein. Noch große Aufgaben harrten unser. Noch sei im Osten viel Raum für den Bauern, noch sei dort das Land nur wenig besiedelt, noch wollten aber die Bauernsöhne nicht allzuweit fort von der Heimat, um im Osten dem Vaterlande zu dienen. Aber die Hoffnung sei doch wach und bleibe genährt, daß auch der deutsche Osten wieder ein Gebiet deutscher Dolkskrast roertie.
Die Wehrmacht, die den deutschen Menschen über Stand und Rang und über die engere heimatliche Landschaft hinweg mit dem gesamten Deutschland verbinde, werde auch dem Bauernsohn die größere Heimat kennenlernen lassen und ihm eines Tages zum Bewußtsein bringen, daß im Osten unaufschiebbare Verpflichtungen zu erfüllen seien. Der deutsche Raum im Osten warte auf den deutschen Bauernsohn.
Für all unser Handeln solle uns immer der Führer Adolf Hitler Beispiel sein. Er verlange nichts Unrechtes von uns, er verlange nichts Unmögliches und nichts, was uns zum Schaden gereichen könne. Das wisse der Bauer auch u:d deshalb stehe er wie ein Mann hinter dem Führer. (Lebhafter Beifall!)
Nachdem die Referentin bei der Landesbauernschaft, Fräulein Bopp, die Bauersfrauen dazu aufgefordert hatte, sich mitten in die Volksgemeinschaft hineinzustellen und mitzuarbeiten in den Gliederungen der Partei, schloß der Ortsbauernführer Leonhardt Großhaus die Versammlung mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler. Gemeinsam wurden sodann die ersten Verse des Deutschlandliedes und des Horft-Wefsel-Liedes ge-
Kampf gegen artfremdes Leben, bemühte sich immer um Erhaltung von Hof und Heimat und strebte zum Ideal des germanischen Freibauern. Der Kampf sei leider allzu lange erfolglos geführt worden. Es fehlte die führende Idee und die Kraft, dem urwüchsigen arteigenen Recht gegenüber dem fremden römischen Recht zum Durchbruch zu verhelfen. .
Die Volksgenossen in Stadt und Land seien einander lange Zeit fremd gewesen, kaum sei sich der Städter mehr dessen bewußt gewesen, daß er meist auch aus dem Bauernstand hervorglng. In der Stunde der höchsten Not sei der Führer Adolf Hitler gekommen, der die Voraussetzungen dafür schuf, daß die ein Jahrtausend lang gehegten Wünsche 5er Bauern ihrer Erfüllung entgegengehen. Um so mehr sei es heute unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, daß jeder bäuerliche Mensch dem Nationalsozialismus gewonnen werde.
Der Bauer fei die Grundlage der Ration. (Er habe naturnotwendig große Verpflichtung der Volksgemeinschaft gegenüber. (Er müsse sich feiner Verantwortlichkeiten stets bewußt fein. Der Bauer solle aber auch stölz daraus sein, mit der Sicherung der Ernährung des deutschen Volkes eine so hohe BUssion tragen zu dürfen.
Es sei schwer, Verständnis aufzubringen für denjenigen, der hier Pflichten verletze oder vernachlässige. Durch die Tat müsse nationalsozialistische Gesinnung bewiesen werden.
In ihren weiteren Ausführungen sprach die Rednerin von der Überalterung des deutschen Menschen, von dem fehlenden Nachwuchs, aber auch von
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entlidj! Gießen. Gemäß § 77 Gesetzes über Arbeitsstil büDemffiung und Arbeitslosenversicherung vom 12. Ok- nMitowel! 1929 in der Fassung vom 27. September 1933
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Der Verlauf des gestrigen Gallusmarkttages gestaltete sich etwas stiller. Das ungünstige Wetter hielt sicherlich manchen Bauern ab, in die Stadt zu kommen. Trotzdem herrschte Leben in den Straßen, insbesondere aber auf dem Festplatz. An den vielen Ständen wurden allerlei Einkäufe besorgt, den Kindern wurde an den Zuckerzeugständen einige Freude bereitet und die halbwüchsige Jugend unterhielt, sich nach bester Möglichkeit auf der Looping-Schaukel, auf den Karussellen, an den Schießbuden usw.
Rundfunkprogramm.
Samstag, 19. Oktober.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Morgenkonzert: „Fröhlich klingts zur Morgenstunde". In der Pause: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9: Nachrichten: 9.15: Sendepause. 10.15: Schulfunk: „Freiheit in der Gemeinschaft." Eine Rede von Hanns Johst. 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15.15: Jugend in Schulung und Freizeit! 16: Der frohe Samstagnachmittag des Reichssenders Köln. 18: Die Laube zu Sefenheim. Funkspiel um ein entlarvtes Idyll. 18.25: Stegreifsendung. 18.40: Wir schalten ein! Das Mikrophon unterwegs. 19: Militärkonzert. Eine Stunde mit den Kasseler Schützen. 1.9.45: Die Wochenschau des Zeitfunks. 20: Nachrichten. 20.10: Ruf der Jugend. 20.15: Großes Konzert. 22: Nachrichten.
* Grünberg, 17. Oft. In Verbindung mit dem diesjährigen Gallusmarkt fand heute vor vielen Besuchern in der hiesigen Turnhalle eine Bauernkundgebung statt, die nach einem einleitenden Marsch von dem Ortsbauernführer Leonhard Großhaus eröffnet wurde.
Als erste Rednerin sprach die
Referentin bei der Landesbanernschast, Fräulein Johanna Bopp
in längeren grundsätzlichen Ausführungen über die Stellung und die jeiftige Haltung der bäuerlichen Frau im Dritten Reich. Sie erzählte zunächst eine beispielhafte Episode rechten Verhaltens in Not und Bedrängnis und wies darauf hin, daß wir keinen Anlaß hätten über irgend etwas zu murren, da wir dessen doch sicher sein könnten, daß das Haus unseres Volkes und Vaterlandes fest gefügt fei. Jedes gesunde Volk müsse, so führte die Referentin u. a. weiter aus, ein Bauernvolk bleiben. Seit tausend Jahren führe der deutsche bäuerliche Mensch einen
5' iSiuftCarowllen •w mit Öen 3 Tannen in Ztzihnben in Apotheken, Drogerien itttröuo Plakate sichtbar._______5&70A
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tein ..„und zum Bauen
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o5 chown Hochwald tarnen wir nach einer nochmaligen iltgerraft zur vorgesehenen Kaffeepause nach v Miirshain. lieber gute Feld- und Waldwege W ov:vierten wir, unterwegs noch den OGV. Homberg jirt Mybend, nach Nieder-Ohmen, wo Schlußrast ab- jenaken und die Heimreise angetreten wurde. Eine DoritHmUedjt schönem Herbstwetter begünstigte Wände- deM'rmg lag hinter uns.
LI eine Strafkammer Gießen.
w - Georg Haubach, Schreinermeister, 66 Jahre, lsteweg 56; 9. Ingrid Niederyausen, 1 Jahr, Öo kestraße 9; 10. Luise Hilke, geb. Metzler, 46 HW, Bruchstraße 6; 10. August Horst Röder, f Monate, An der Kläranlage 2; 10. Katharina
Jrei tHif cs, geb. Hinlang, 71 Jahre, Neustadt 44; 13.
Ol^,i( ael Wörner, Lehrer i. R., 72 Jahre, Schiffen- intii(08r( tr Weg 40; 14. Emilie Hahn, ohne Beruf, 91 mW, Kaiserallee 14; 15. Friedrich Omhover, zur )Lit Offizier, 30 Jahre alt, Friedensstrahe 18.
DHC. Gießen. Man berichtet uns: Fast Banberer tarnen am letzten Sonntag mit der
Wat D: Kammer hatte sich gestern mit einer Beru- arnbtftiui -fache zu befassen. Ein Gießener Einwohner an „fn:ir in erster Instanz wegen vorsätzlicher fahrlässiger aifdj?r Anschuldigung zu 50 Mark Geldstrafe verur- Pr°d)i.’0ilt worden. Die Verhandlung, die bis in die Wen iftniljiti Nachmittagsstunden hinein dauerte, führte W lekM kostenpflichtigen Zurückweisung der Berufung. «Einzahlungen für das Wmter- * Hilfswerk 1935/36
fit» auf das Konto 2938 bei der Deutschen Bank m» Diskonto-Gesellschaft. Zweigstelle Gießen, ofrr auf unser Postscheckkonto Frankfurt a. 2H. III14 zu tätigen.
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