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zurück. Au ihrem Empfang waren am Bahnhof die verschiedenen Gliederungen der NSDAP., die SA. nebst Kapelle, sowie der Stahlhelm angetreten. Nach herzlicher Begrüßung marschierten die Saarländer zum Marktplatz, wo sie von Bürgermeister Dr. Scheller namens der Stadt begrüßt wurden. Er sprach ihnen Dank aus für ihre treue Pflichterfül­lung. Für den überaus herzlichen Empfang und die große Anteilnahme der Butzbacher Bevölkerung dankte der Führer der Ortsgruppe, Prokurist Mayer, dabei betonend, daß der Sieg dem deut­schen Vaterland, dem Deutschland Adolf Hitlers ge­höre. Sein Dank schloß mit einem dreifachen Sieg- Heil auf Vaterland, Führer und Volk. Dienstag früh vor 8 Uhr zogen die Belegschaften einzelner Werke in den großen und kleinen Saal desHessischen Hof", um die Bekanntgabe des Abstimmungsergeb­nisses zu hören. Kurz nach desseü Bekanntgabe gin­gen an fast allen Gebäuden die Fahnen hoch. Nach- niittags fand auf dem Marktplatz Konzert einer Kapelle statt, abends ein großer Fackelzug, der auf dem Marktplatz endete, wo eine große Kundgebung unter Leitung der NSDAP, stattfand. Es sprach hierbei der stellvertretende Ortsgruppenleiter, Medi­zinalrat Dr. Zinßer, dessen Ansprache in üblicher Weise ausklang.

Nidda.

tz. Aus Anlaß der,glänzenden Abstimmung im Saar­gebiet glich unsere Stadt einem Flaggenmeer. Schon am Vormittag des Dienstag zog die SA. unter Gesang von Vaterlands- und Marschliedern durch die Stadt Am Abend bewegte sich unter Voran­tritt der Standartenkapelle 466 ein großer Fackel­zug der SA. und sämtlicher Gliederungen, des Frei­willigen Arbeitsdienstlagers und aller Vereine durch die Hauptstraßen der Stadt. Auf dem Marktplatze gab Pg. W. Geiger in einer Ansprache seiner Freude über den guten Ausgang der Abstimmung lebhaften Ausdruck, und hob den vorbildlichen Heroismus der Saarländer während der 15jährigen Fremdherrschaft hervor. Die Kundgebung wurde mit dem Gesang von vaterländischen Liedern des MännergesangoereinsSängerkranz 1839 Nidda" umrahmt und mit dem gemeinsamen Gesang des Deutschland-, des Horst-Wessel- und des Saar-Lie- dcs beendet.

Nieder-Ohmen.

<£ Anläßlich des großen Abstimmungssieges an der Saar veranstaltete die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, am Dienstag eine Siegesfeier. Um 19 Uhr zog ein stattlicher Fackelzug, an dem die Glie­derungen der Bewegung, sowie sämtliche Vereine teilnahmen, durch die Straßen unseres Dorfes. Nach dem Fackelzug versammelten sich die Teilnehmer im Saale Ziegenhain. Hier spielte die Musikkapelle zuerst das Saarlied. Ortsgruppenleiter Erb sprach zu den Erschienenen einige herzliche Worte, in denen er den deutschen Brüdern und Schwestern an der Saar für ihr großes Bekenntnis zum deut­schen Mutterlande und zu dem Führer Adolf Hit­ler dankte. Anschließend hörte man gemeinsam die Rede des Gauleiters Sprenger vom Römerberg in Frankfurt. Mit dem Gesang des Saarliedes und dreifachemSieg-Heil" auf den Führer wurde die schöne Feier beendet.

Ober-Ohmen.

Die hiesige NSDAP, veranstaltete im Saale der Krone" eine Saarkundgebung. Stützpunktleiter Bürgermeister H o r st hielt eine Ansprache, in der er darauf hinwies, daß die Saarabstimmung der Welt mit aller Deutlichkeit gezeigt habe, daß die Bande des Blutes stärker sind als alle Verlockun­gen. Mit dreifachem Sieg-Heil auf das heimge­kehrte Saarvolk schloß Bürgermeister H o r st seine Ansprache. Einige Schulkinder trugen Gedichte vor. Anschließend folgte der gemeinsame Gesang des LiedesIch hab' mich ergeben". Pfarrer G u ß - mann hielt dann ebenfalls eine Ansprache, in der er einen geschichtlichen Ueberblick über das Saarland vermittelte und mit einem dreifachen Sieg-Heil auf Saarvolk, Deutschland und den Füh­rer schloß. Mit dem gemeinsamen Gesang des Saarliedes fand die Kundgebung ihr Ende.

Krofdorf - Gleiberg.

(D Der Tag des gewaltigen Bekenntnisses der Saarländer zu ihrem deutschen Mutterlande fand auch in unserem mit Fahnen reich geschmückten Ort seine Würdigung. Die Einwohnerschaft versammelte sich am Abend auf dem Platz vor dem Kriegerdenk­mal. Leise fielen Schneeflocken im Scheine einzelner Pechfackeln, vom Vetzberg herüber leuchtete Feuer­brand wie aus einer Wolkenburg, als die Musik den ChoralGroßer Gott, wir loben dich" spielle. Der stellvertretende Ortsgruppenleiter P. Ree h hielt eine Ansprache, in der er die schmachvollen fünfzehn Jahre der Knechtschaft unserer Saarbrüder skizzierte, die nun endeten mit der Heimkehr zu uns, damit der ganzen Welt beweisend, wie deut­sches Blut bindet. Viele Vorgänge und Geschehnisse in der Zeit vor und während der Abstimmung hät­ten eindrücklich bewiesen, welch starkes Volks- und Vaterlandsbewußtsein die 90,5 v. H. der für Deutschland stimmenden Saargenossen in sich tra­gen. Unser Dank soll ihnen dafür gewiß sein. Sprech­chor der Jugend und gemeinsam gesungenes Saar­lied unterstrichen das Gesagte. Nach dem Sieg-Heil auf den Führer, Volk und Vaterland und dem Horst- Wessel-Lied und Deutschlandlied formierte sich ein stattlicher Fackelzug zu einem Marsch durch den Ort.

Rodheim o. d. Bieber.

Die allgemeine Freude über das glänzende Er­gebnis der Saarabstimmung spiegelte sich auch in unserem Orte deutlich im gesamten dörflichen Le­ben wider. Kaum brachte der Lautsprecher der Welt die Kunde von dem Treuebekenntnis der Saar­deutschen, da gingen schon die ersten Fahnen an den Masten hoch. Ueberall frohe Zurufe, leuchtende Gesichter, lachende Augen. Ganz Deutschland feiert. Abends fand dann die offizielle Feier der PO. statt. SA., NSKK. und Hitlerjugend traten zusam­men mit der PO. um 20 Uhr zu einem Fackelzug durch das Dorf an, der sich im Benderschen Saale auflöste. Hier hatten sich inzwischen der Krieger­verein, die NS.-Frauenschaft, der BdM. und zahl­reiche Volksgenossen eingefunden. Ortsgruppen­leiter Keller hielt eine Rede, in der er den Nach­weis erbrachte, daß das Saarvolk schon mehrmals in seiner Geschichte die Gelegenheit hatte, sein Deutschtum und seine Treue unter Beweis zu stel­len. Er führte dann weiter aus, daß dieser glän­zende Saarsieg erneut der Welt zeigt, daß das deutsche Volk nicht mehr gewillt ist, sich knechten zu lassen, sondern daß es wieder stolz geworden ist. Mit einem Gruß an den Führer beschloß der Redner seine Ausführungen. Der Gesang des Saar­liedes beschloß den offiziellen Teil des Abends. Man blieb dann Noch einige Stunden in echter Volksgemeinschaft beieinander, und im Laufe des Abends sprach auch noch der Ortsgeistliche, Pfarrer V ö m e l, über persönliche Erlebnisse im Saar- aebiet. Erwähnt sei ferner ein von der Rodheimer Tugend gestelltes Lebendes BildDie Loreley" und die einwandfreie Radioübertragung, sowie die Saal­

stattlicher Straßen

unserer Stadt. Auf dem Marktplatz wurde eine Kundgebung abgehalten. Pg. B ü nt i n g, der den

was zum hatte.

zur Abstimmung im Saargebiet weilenden Orts­gruppenleiter Humbert vertrat, sprach über die Bedeutung dieser Abstimmung. Zum Schluß der Kundgebung wurden das Saarlied, das Deutsch­landlied und das Horst-Wessel-Lied gesungen. Auf dem Sportplatz löste sich der Zug auf, nachdem man vorher ein dreifachesSieg-Heil" auf den Führer ausgebracht hatte.

nach Punkten. Kister (Alsfeld) besiegt Arnold (Fulda) nach Punkten. 1. Sieger Kister I. (Alsfeld), 2. Arnold (Borussia Fulda), 3. Zinke (Hessen-Preußen Kassel).

Weltergewicht: Schwalm (Alsfeld) besiegt seinen Vereinskameraden Albert durch Abfangen einer Schleuder. Schember (Alsfeld) schlägt Land­grebe (Elgershausen) in 1 Min. durch Hüftschwung. Schwalm (Alsfeld) besiegt Landgrebe in 7 Min. Schember besiegt seinen Vereinskameraden Schwalm. 1. Sieger Schember (Alsfeld), 2. Schwalm (Alsfeld).

Leichtgewicht: Günther (Kassel 91) gegen Woller (Hessen-Preußen Kasiel). Sieger Woller in 2 Min. Steinbach (Alsfeld) besiegt Wessely (Hers­feld) in 8 Min. Schott III. (Alsfeld) gegen Brüssel (Hessen-Preußen Kassel). Sieger Brüssel in 6 Min. Klotz (Gießen) besiegt Burhenn (Kassel 91) nach Punkten. Kister (Alsfeld) schlägt Rogall (Hessen- Preußen Kassel) in 4 Min. Vetter (Gießen) besiegt Höhle II. (Kassel) in 5 Min. durch Ausreißer. Steinbach (Alsfeld) schlägt Woller (Hessen-Preußen Kassel) in 4 Min. Burhenn (Kassel 91) besiegt Schott III. in 15 Min. Klotz (Gießen) besiegt Brösfel (Hessen-Preußen Kassel) in 7 Min. durch Ausheber. Vetter (Gießen) verliert gegen Kister II. (Alsfeld) in 13 Min. durch Armzug am Boden. Wessely (Hersfeld) besiegt Günther (Kastel) in 3 Min. Kister II. (Alsfeld) besiegt Klotz (Gießen) in 6 Min. durch Hüftschwung. Vetter (Gießen) besiegt Wessely (Hersfeld) durch Arm­zug in 7 Min. Steinbach (Alsfeld) besiegt feinen Vereinskameraden Kister in 8 Min. Steinbach be­siegt Burhenn (Kassel 91) in 11 Min. Vetter schlägt Klotz in 10 Sek. 1. Sieger Steinbach (Alsfeld), 2. Kister II. (Alsfeld), 3. Vetter (JR. 15 Gießen). 4. Klotz (Gießen), 5. Burhenn (Kassel 91).

Federgewicht: Schott II. (Alsfeld) gegen Hahn (Kassel 91). Sieger Schott. Klinger ( Gie --

ausschmückung, um nichts zu vergessen, Gelingen der Veranstaltung beigetragen

Gladenbach.

Am Dienstagabend bewegte sich ein

Fackelzug durch die festlich geschmückten

Interessante Versuche mit -em neuesten Windmühtenflugzeug in Berlin.

Sänger (Borussia Fulda) verliert gegen Drill (Kassel) nach Punkten. Sänger (Fulda) besiegt Hebebrand (Kassel) in 15 Sek. 1. Sieger Brill (Kassel 91), 2. Sänger (Borussia Fulda).

Mittelgewicht: Kister I. (Alsfeld) besiegt in 12 Sek. Halm (Hessen-Preußen Kassel) durch

Schulterschwung. Arnold (Fulda) besiegt Zinke (Hessen - Preußen Kassel) durch Schleuder. Kister MAlsfeld) schlägt Becker (Kassel $1) in 11 Min. Arnold (Fulda) besiegt Halm (Hessen-Preußen Kassel) in 2,5 Min. Zinke (Kassel) schlägt Becker (Kassel 91)

Auf dem Tempelhofer Feld in Berlin führte der englische Fluglehrer Marsh das n e u e ft e Windmühlenflugzeug Cierva Autogiro C 30 vor. Die Vorführung zeigte, daß das Flugzeug nicht nur eine überraschend kurze Startfläche von wenigen Metern zum Aufstieg benötigt, sondern daß auch das Landeziel in jedem Winkel, vom flachen Gleitflug bis zum Steilfinkflug angesteuert werden kann. Neben der erstaunlichen Wendigkeit überraschte bei jeder Landung, daß der Apparat kurz vor dem Aufsetzen nur wenige Zentimeter über dem Erdbodenstillstand", um dann zuerst mit dem Schwanzteil den Boden zu berühren, bevor sich ohne weiteres Ausrollen der Apparat auch mit dem Vorderteil langsam senkte. Um den Beweis von der willkürlichen Verlangsamung der Fluggeschwindigkeit zu erbringen, folgte eine Vorführung, bei der das Flugzeug mit einem an langen Seilen nachgeschleppten Gegenstand auf­

stieg, der während des Fluges in niedrigster Höhe über dem Flugplatz bequem durch eine Person aus den Seilen ausgehängt und im Fluge auch wieder vom Erdboden aus eingehakt werden konnte. Diese neueste Konstruktion des Windmühlenflugzeugs, das nach Entwürfen des bekannten spanischen Fliegers de la Cierva erbaut worden ist, hat keine festen Hilfsflügel mehr, sondern nur eine Trag­schraube über dem Rumpf und an dessen Ende feste senkrechte und wagrechte Kielflossen. Die Steuerung in der Luft erfolgt durch einen einzigen Hebel, mit dem man die Tragschraube nach allen Seiten neigen kann. Durch diese Neigungen, die eine Verlegung des Schwerpunktes der Maschine zu dem Trag- schraubenauftrieb ermöglichen, werden Auf- und Abstieg sowie Wendungen je nach Wunsch aus­geführt. Das gezeigte Flugzeug ist Eigentum der Flugzeugbau-AG. Focke-Wulff, Bremen.

ß e n) legt sich gegen Lecke (Kassel 91) selbst. Schott I. (Alsfeld) besiegt Wenzel (Kassel) in 6 Min. Der Gießener Funk wirft Hebeis (Alsfeld) in 4 Min. Schott II. (Alsfeld) besiegt Klinger (Gießen) in 11 Min. Schott I. (Alsfeld) schlägt Hahn (Kassel 91) in 1 Min. Funk (Gießen) bpfiegt Lecke (Kassel 91) in 12 Min. durch Heber- stürzer. Wenzel (Kassel) gegen Hebeis (Alsfeld). Sieger Wenzel. Schott II. (Alsfeld) gegen Lecke (Kassel). S'eaer Lecke. Funk (Gießen) besiegt Schott I. (Alsfeld) nach Punkten. Schott II. gegen Wenzel. Sieger Schott. Schott I. aegen Lecke (Kassel). Sieger Lecke. Schott II. (Alsfeld) besiegt Funk (G i e ß e n) in 4 Min. durch Hüftschwung. 1. Sieger Schott II. (Alsfeld), 2. Lecke (Kassel), 3. Funk (Gießen), 4. Schott I. (Alsfeld).

Bantamgewicht: Schuchmann (Alsfeld) aegen Reutling (Elgershausen). Sieger Schuchmann. Kiel (He^tzseld) besiegt Reutling (Elgershausen). Kiel besiegt Schuchmann. 1. Sieger Kiel (Hersfeld), 2.

Kemser wurde Siebenter im Gesamt-

und Hans ergebnis.

Meisterschaft zu verteidigen hat, ist Schröttle, Führer der Expedition der deutsche Eishockey-Fachwart Kreisel-München. Außerdem wird der Fachamts­leiter Kleberg die Mannschaft begleiten und am Kongreß der Internationalen Eishockey-Liga in Davos teilnehmen.

Abfahrtsrennen in Sestrieres.

Die internationalen Abfahrtsrennen um den Po­kal des italienischen Königs wurden am Mittwoch beendet. Die diesmal rund 1100 Meter Gefälle auf« weifende Strecke bot große Schwierigkeiten, so daß keiner der Fahrer ohne Sturz die Abfahrt bewäl­tigte. Der Oesterreicher Gas perl erschien mit Fieber am Start und konnte so nur den 6. Platz belegen. Sieger wurde der Italiener Z a n n i vor Wolfgang (Oesterreich) und C h i e r r o n i (Ita­lien). Toni Bader belegte wieder den 5. Platz, während Kernser diesmal den 9. Rang einnahm. Im Gesamtergebnis brachte der letzte Lauf keine großen Veränderungen mehr. Sieger und Gewinner des Königs-Pokals wurde G a s p e r l (Oesterreich) vor seinem Landsmann Wolfgang und dem Ita­liener Zanni. Toni Bader kam auf den 6. Platz

Halb schwergewicht: Hebebrand gegeiU 11.30 bis 12.30 Ahr, 16 bis 17 Uhr. Samslagnad)- Brill (beide 91 Kassel). Sieger Brill in 15 Sck.! mittag geschlossen.

Schuchmann (Alsfeld).

Anschließend schlug Alsfeld die Kasseler Athletik- sportvereinigung 1891 im fälligen Verbandskampf mit 16 : 4 Punkten.

Süddeutsche Hochschul-Fußballmeisterschoff.

Universität Marburg schlägt Würzburg 5:3.

In Marburg standen sich am Mittwoch vor 400 Zuschauern unter guter Leitung durch Luty (Mar­burg) die Universitäts - Fußballmannschaften von Marburg und Würzburg gegenüber. In der ersten Halbzeit boten beide Mannschaften sehr gute Lei­stungen. Durch Leffringhausen gingen die Einhei­mischen in der 5. Minute in Führung. Durch Herkert setzten aber die Franken zwei Treffen entgegen. Böttner glich für Marburg wieder aus, und durch Schmidt und Böttner stand es in der 40. Minute 4:2 für Marburg. Die Würzburger holten vor der Pause durch Schmitt noch einen Treffer auf und mit 4:3 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause fiel das Spiel stark ab; in der letzten Minute fiel durch einen von Böttner verwandelten Elfmeter der fünfte und letzte Treffer. Marburg trifft nun im Endspiel auf den Sieger des zweiten Vorschluß- spieles, Universität Erlangen oder München.

Kurze Sportnotizen.

Als Schiedsrichter des am 27. Januar stattfindenden zweiten Fußball-Länderkampfes zwi­schen Deutschland und der Schweiz, den in Luzern eine süddeutsche Auswahl gegen die Schweizer B= Mannschaft bestreitet, wurde der Luxemburger Jean Reuter bestimmt.

815 000 Zuschauer wohnten am letzten Samstag den 32 Spielen der ersten Hauptrunde um den englischen Fußballpokal bei. Es war also jedes Treffen durchschnittlich von 25 000 Zuschauern besucht. Die Einnahmen betrugen 56 446 Pfund, also etwa 700 000 Mark.

SJlXfpOTt

Titelkämpfe im Eislauf-, Eishockey- und Skisport

Umfangreiches Programm zum Wochenende.

Olympia-Ringerturnier in Alsfeld.

Das Ringerturnier in Alsfeld, über das wir gestern bereits berichteten, brachte folgende Ergebnisse:

Schwergewicht: Erster Kampf Emmerich (Gießen) verliert in 10,45 Minuten gegen Höhle (Kassel) durch Ausheber. Geißel (Alsfeld) veMert gegen Höhle (Hefsen-Preußen Kassel) in 15 Wef.

Ski-Kursus mit Sörenfen.

Vom 21. bis 27. Januar veranstaltet der Schwä­bische Schneelauf-Bund in Wangen i. A. einen Trainingskurs, der unter der Leitung des norwe­gischen Springers Sörensen steht. Der Norweger wird sich besonders der Kombinationsläufer an­nehmen und sie mit der modernen Sprungtechnik vertraut ^machen. Ein weiterer Kursus des SSB. findet, ebenfalls unter der Leitung des Norwegers, zu Ende der Wintersportzeit im hohen Schwarzwald statt.

Norwegens Springer für Garmifch.

Der Norwegische Skiverband hat jetzt auch seine Meldungen für die Sprungwettbewerbe in Garmisch- Partenkirchen abgegeben. Auf Grund der kürzlich in Kongsberg und Odnes abgewickelten Ausschei­dungskämpfe wurden insgesamt neun Springer ge­nannt. An der Spitze stehen Birger und Sigmund Ruud, ferner kommen Alf Andersen, Torstein Gundersen, Reidaar Andersen, Randmond Sörensen, Eistein Raabe Knud Kobber - stad und Arne B. C r i st i a n s e n.

Im Vordergrund des Interesses für das bevor­stehende Wochenende stehen die D e u tf ch en Eis­sport - Mei st erschuften in Garmisch- Partenkirchen. Die Meisterschaften im Schnell­lauf und Eisschießen werden am Sonntag beendet, die Titelkämpfe im Kunstlauf ziehen sich bis zum 22. Januar hin, während die Meisterschaften im Eishockey erst am 30. Januar beginnen. Die Wett­bewerbe in Garmisch sind ausgezeichnet besetzt, die Zahlen der Teilnehmer halten keinen Vergleich mit früheren Jahren aus. 86 Meldungen liegen zum Kunstlauf vor; Verteidiger sind bei den Herren Ernst Baier (Berlin) und bei den Damen Maxie Herber. Beide verteidigen zusammen auch den Titel im Paarlaufen. Zum Schnellauf wurden 35 Einzelläufer und zwei Mannschaften gemeldet, hier hat der Münchner Sandtner seinen Titel zu verteidigen. Zum Eisschießen wurden 80 Einzelteil­nehmer und 22 Mannschaften gemeldet.

In Davos beginnen am Samstag die Spiele um die Eishockey-Welt- und Europamei­sterschaften. Hier wurden 15 Nationen gemel­det, die zunächst in vier Gruppen die Besten für die Endkämpfe ermitteln. Der Sieger der Welt­meisterschaft steht in der kanadischen Mannschaft der Winnipeg Monarchs fest. Der Kampf um die von Deutschland verteidigte Europameisterschaft ist ange­sichts der starken Konkurrenz offen.

Recht stattlich ist auch das Programm im Ski­sport. Zahlreiche Gaue wickeln noch schnell vor den Deutschen Meisterschaften ihre Titelkämpfe ab. Am meisten interessieren die bayrischen Mei­sterschaften in Oberammergau, weil in Bayern immer noch die besten deutschen Skiläufer ihr Do­mizil haben. In Bischofsgrün werden die frän­kischen Meisterschaften ausgetragen und die badischen (Schwarzwald-) Meisterschaften wer­den in Schonach abgewickelt. Aus dem Reich nen­nen wir noch die Meisterschaften von Schlesien in Bad Reinerz, die Thüringer Meisterschaften in Oberhof, die ch s i sche n Titelkämpfe in Ober­wiesenthal, die Sauerländer Meisterschafen in Willingen, die Norddeutschen und Harzer Meisterschaften in Schierke. National und internatio­nal besetzte Veranstaltungen in Deutschland und große Wettbewerbe im Ausland ergänzen das um­fangreiche Programm. Zu nennen wären vom Win­tersport noch die Deutschen Meisterschaften im Lenk-Rodel und Skeleton in Friedrichs- roda in Thüringen und die Heeresmeisterschaften des Wehrkreiskommandos Württemberg in Jsny.

Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft.

Auf Grund der im Training und bei den Hebungsspielen gezeigten Leistungen stylte Fach­amtsleiter Kleberg folgende Spieler für die Eishockey - Weltmeisterschaft vom 19. bis 27. Ja­nuar in Davos auf: Für das Tor: Egginger- Riesferfee und Leinweber-Füssen; für die Ver­teidigung: Schröttle-Riessersee, die beiden Ber­liner Jaenecke und Römer; für den Sturm I: die Riefserseer Lang, Dr. Strobl, Schenk; für den Sturm II: Orbanowski-Berlin, Kuhn-Füssen, Schi- bukat-Rastenburg. Außerdem fahren Korff-Berlin und Kögel-Füssen als Ersatzleute mit. Kapitän der deutschen Mannschaft, die bekanntlich die Europa-

Erneut verschoben wurden die für Mitt-« woch angefetzten Süddeutschen Viererbob-Meister­schaften in Garmisch. Infolge des starken Schnee­falls stellte sich am Vormittag beim Training her­aus, daß die Bahn doch noch recht langsam war.

durch Eindrücken der Brücke. Der vielversprechende Gießener Emmerich besiegt den Alsfelder Geißel schon nach 35 Sek. durch blitzschnellen Schleuder­griff. 1. Sieger Höhle (Hessen - Preußen Kassel).

2. Emmerich (Gießen). D

200 Saarlehrer vom7ISLB. Hessen-Nassau eingeladen.

LPD. Darmstadt, 16.Jan. Das Staatspresse­amt teilt mit: In einem mehr als 15jähvigen Kamps haben die Deutschen an der Saar unerschütterlich allen Lockungen und jeglichem Terror standgehalten und ihre Treue zum Deutschen Reich auf das beste bewiesen. Am 13. Januar 1935 hat die Saarbevölke- rung die ganze Welt wissen lassen, daß es für sie nur einen Weg gibt, der hinführt zu Deutschland. Für das heldenhafte Aushalten unserer dortigen Brüder danken wir ihnen aus tiefstem Herzen und bringen unsere Verbundenheit mit ihnen zum Aus­druck, indem wir Treue mit Treue vergelten. Als äußeres Zeichen dafür stellt der NS.-Lehrerbund, Gau Heffen-Nasfau, 200 Saarlehrern fein Mainzer Schulungslager während der Osterferien auf die Dauer von 14 Tagen mit feinen Vorträgen und allen übrigen Einrichtungen nebst Verköstigung kostenlos zur Verfügung.

Sprechstunden der Redaktion.