Einzelbild herunterladen

nügen würben, um in Genf die im Zusammenhang mit der Saarabstimmung zu leistende Arbeit zu erledigen, so daß am Ende der Woche die Mit­glieder des Dölkerbundsrates wieder auseinanüer- gehen könnten.

Die fireiwmen im Saargebiet.

Fast l1/2 Millionen Arbeitslose im Lahre 1934 weniger.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Dezember.

Berlin, 14. Jan. (DNB.) Alljährlich wird der Beschäftigungsgrad im Dezember stark durch die jahreszeitlichen Einflüsse bestimmt. Die­ser natürliche winterliche Einfluß wirkte sich auch in diesem Jahre im Dezember, wenn auch i n a b - geschwächtem Maße, auf den Beschäftigungs­stand aus. Die Zahl der von den Arbeitsämtern betreuten Arbeitslosen betrug nach dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Ar­beitslosenversicherung am 31. Dezember 1934 2 604 000, die Dezemberzunahme 252 000.

Im Dezember 1933 betrug die Zunahme 344 000, im Jahre 1932 418 000, und die vorhergehenden Jahre wiesen für den Monat Dezember noch weit stärkere Zugänge auf. So schließt das Jahr 1934 mit einer Gesamtabnahme der Ar­beitslosigkeit um fast IV2 Millionen. Nach dem großen Erfolg des ersten Jahres der Arbeitsschlacht ist dieses günstige Ergebnis des Jahres 1934, das unter ungleich schwieri­geren Berhältnissen erkämpft wurde, b e - sonders hoch zu bewerten.

Die Zunahme der Arbeitslosigkeit im Dezember geht zu fast 95 v. 8). zu Lasten der Männer. Schon aus diesem überwiegenden Anteil der männlichen Arbeitslosen an der Zunahme ist der starke' Einfluß zu erkennen, welchen die Außenberufe auf diesen winterlichen Abschnitt der Beschäftigungslage ausgeübt haben.

Nie Dank her Deutschen Arbeit

Berlin, 14. Jan. (DNB.) Nachdem der Reichs- organisationsleiter Dr. Robert Ley angeordnet hat, daß aktive Politische Leiter in Wirt­schaftsunternehmungen kein Auf­sichtsratsmandat innehaben sollen, hat er selbst als Konsequenz dieser Anordnung sein Man­dat als Aufsichtsratsvorsitzender der Bank der Deutschen Arbeit AG. niedergelegt. Ebenso sind aus dem Aussichtsrat der Bank aus- geschieden die Pg. Albert F 0 r st e r, MdR., Rudolf Schmeer, MdR., und Walter Schuh­mann, MdR. In einer außerordentlichen General­versammlung wurde der vor kurzem zum Geschäfts­führer der Deutschen Arbeitsfront ernannte Pg. Bankdirektor Karl Müller zum Präsidenten der Bank der Deutschen Arbeit AG. und zugleich zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats bestellt. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde der Leiter der Rechts­abteilung der DAF. Pg. Rechtsanwalt und Notar Dr. Gustav D ä h r e n.

Das Oiszipiinaverfahren gegen Professor Barth.

Köln, 12. Jan. Der Vorsitzende der Dienst­strafkammer für den Regierungsbezirk Köln teilt mit:Die vielfach in der Presse erschienene Be­hauptung, der evangelische Theologieprofessor Dr. Barth aus Bonn sei wegen seiner Haltung gegen­über der Leistung des neuen Beamteneides aus dem Dienst entlassen worden, ist unzutref­fend. Professor Barth mußte vielmehr wegen einiger politisch bedenklicher Aeuße- rungen, wegen Verweigerung der Lei- stung des deutschen Grußes in der Vor­lesung an der Universität und wegen seiner für einen deutschen Beamten und Jugenderzieher nicht tragbaren Ablehnung des neuen Staa­tes entlassen werden. Die Frage der Eidesleistung hat nur eine ganz untergeordnete Rolle gespielt. Auch hat es sich in dem Verfahren nicht um die Entscheidung über einen Konflikt zwischen staatlichen Ansprüchen und dem Willen Gottes gehandelt. Uni­versitätsprofessor Barth hat gegen das Urteil der Dienststrafkammer noch die Möglichkeit der Be­rufung an das Oberverwaltunqsgericht, so daß seine Dienstentlassung noch nicht endgültig ist."

W><

r? J W

t- * :

M / 1

WM

- -,

W

/' / / W W;;,,

VW * y i

J;'* WW

-

I

A W r.

V-4 4^1

- V s Zs

VT'

1 Br *

* AW

Uv

Der Transport der Wahlurnen nach Saarbrücken erfolgte auf Lastautos der internationalen Polizei­truppen unter militärischer Bewachung. Die Urnen waren für diesen Transport sorgfältig versiegelt worben.

Aus aller Welt.

Oie deutsche Kurzschrift.

Berlin, 14. Jan. (DNB.) Der Reichs- und Preußische Mini st er des Innern erläßt folgende Bekanntmachung über die Deutsche Kurz­schrift: Um Mißverständnissen und Zweifeln zu be­gegnen, stelle ich als der für dieKurzschrift allein zuständige Mini st er nochmals ent­gegen anders lautenden Mitteilungen ausdrücklich fest: Die Deutsche Kurzschrift, früher Deutsche Einheitskurzschrift genannt, ist endgül­tig als einzige für Deutschland amt­lich anerkannt. Ihre Kenntnis wird grundsätz­lich von jedem Beamten, Beamtenan­wärter und Angestellten im Verwaltungs­dienst bei den Reichs-, Staats- und Gemeindebe­hörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts verlangt. Für N e u e i n st e l l u n g e n ist sie Vorbedingung. Jeder, der im Staatsdienst tätig werden will, muß sie sich rechtzeitig aneignen. Jungvolk muh Winterkleidung trogen!

Der Führer des Jungvolks im Gebiet 3, Berlin, hat an die Jungbannführer einen Befehl erlassen, in dem es u. a. heißt: Es wird allen Jungvolkfüh­rern zur Pflicht gemacht, bei starker Kälte die kurzen Hofen durch^ine andere zweckentspre­chende wärmere Kleidung ersetzen zu lassen. Die lange Winterdiensthose des Jungvolks oll, soweit irgend möglich, eingeführt werden. Da diese Winterdiensthose auch außerhalb des Dienstes getragen werden darf, wird eine Anschaffung für viele Eltern durchaus möglich sein. Wo aber den­noch im Augenblick die neue Winterdiensthose nicht beschafft werden kann, müssen die Führer mit allen Mitteln andere Wege suchen, ihre Jungen vor den Gefahren der Jahreszeit zu schützen. Voraussetzung ür jed^n Außendienst müsse eine gesunde und vernünftige Kleidung sein.

G'aatssekrptär a. O. von Jagow 1.

Am 11. dieses Monats ist der Staatssekretär a. D. Gottlieb von Jagow im 72. Lebensjahre gestorben. Aus dem preußischen Verwaltungsdienst hervor- gegangen, wurde er 1895 der Botschaft in Rom zu­geteilt, 1896 zum Legationssekretär ernannt und an die Gesandtschaft in München überwiesen. Da­nach war er bei den Gesandtschaften in Hamburg und im Haag und bei der Botschaft in Rom tätig und wurde 1906 Vortragender Rat im Auswärtigen Amt, 1907 Gesandter in Luxemburg und 1909 Bot- chafter in Rom. 1913 wurde er zum Staatssekretär im Auswärtigen Amt ernannt und erhielt am 22. November 1916 den erbetenen Abschied. Staats­ekretär von Jagow hat dem Reich auf allen Posten ausgezeichnete Dienste geleistet. Ein dauerndes ehrenvolles Gedenken ist ihm sicher.

Reichsgesandler cl D. von haniel f.

Nach kurzer schwerer Krankheit verschieb in München der frühere Staatssekretär des Auswärti­gen Amtes Reichsgesandter a. D. Dr. Edgar H a - niel von Heimhausen im Alter von 64 Jah­ren Während des Kriegs bekleidete von Haniel den Posten eines Botschaftsrates in Washington, wo er bis zum Eintritt Amerikas in den Weltkrieg tätig war. Er fand dann Verwendung im Auswärtigen Amt und wurde nach dem Zusammenbruch der Friedensdelegation zugeteilt, zu deren Vorsitzendem er am 20. Juni 1919 ernannt wurde. Nach seinem Rücktritt als Vorsitzender dieser Delegation erfolgte seine Ernennung zum Staatssekretär im Auswärti­

gen Amt. Im Januar 1923 übernahm von Haniel die Vertretung der Reichsregierung in München.

Der hauptmann-Prozeß.

Die dritte Verhandlungswoche im Haupt­mann-Prozeß begann mit der weiteren Ver­nehmung des Sachverständigen Osborn. Der Sachverständige wiederholte die Ansicht, daß Haupt­mann die Lösegelbbriefe geschrieben habe, und erklärte, die Beweise seien unwiderlegbar und überwältigend. Der Verteidiger Reilly nahm Os­born darauf in ein Kreuzverhör. Er wies auf zahl­reiche in den Lösegeldbriefen stehende Buchstaben hin, die Osborn nicht in seine Handschriftentafel ausgenommen habe. Reilly unterbreitete ferner eine angeblich von Fisch geschriebene Postkarte. Osborn gab zu, daß eine gewisse Ähnlichkeit bestehe. Die Handschriften seien aber zu verschieden, als daß man sagen könnte, sie seien von der gleichen Per­son geschrieben. Der Handschriftensachverständige Eldridge Stein erklärte gleichfalls, daß er Haupt­mann für den Schreiber der 14 Lösegeldbriefe halte.

Wegen eines Schneeballs erschossen.

Als in Rohrbach bei Sinsheim im Badischen einige junge Leute Schneebälle warfen, trafen sie versehent­lich auch einen älteren Mann aus Epfenbach, der in Rohrbach zu Besuch weilte. In seiner Erregung holte der Getroffene zu Hause ein Gewehr und gab auf die jungen Leute einen Schuß ab, durch den der 20jährige Zoller von Rohrbach getötet wurde.

Todesopfer eines Aulounfalls auf glatter Straße.

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der Straße zwischen Oberzwehren und Nieder­zwehren bei Kassel. Ein mit drei Personen besetzter Kraftwagen aus Homberg geriet auf der Fahrt nach Kassel infolge der Glätte ins Schleudern und rannte gegen einen Baum. Durch den wuchtigen Anprall erlitt ein 30jähriger Lagerist aus Kassel einen Schädelbruch, an dem er bald darauf st a r b. Der Kraftwagenführer wurde herausge­schleudert und erlitt schwere Wunden im Ge­sicht, an Armen und Beinen; er wurde einem Krankenhaus zugeführt. Der dritte Insasse kam mit dem Schrecken davon

Zwei Kinder beim Schlittschuhlaufen eingebrochen und ertrunken.

In Herbrum bei Leer in Ostfriesland brachen die beiden Kinder des Landwirts Scheper, im Alter von 7 und 11 Jahren, beim Schlittschuhlaufen auf dem Eise ein und ertranken. Obwohl sofortige Hilfe zur Stelle war, hatten Wiederbelebungsver­suche keinen Erfolg.

heldenhafte Rettungstat eines deutschen Schiffs­passagiers in der Bucht von Vigo.

Die Ortsgruppe Vigo der NSDAP, gibt über die Rettung eines spanischen Zollbeamten durch einen deutschen Passagier folgenden dramati­schen Bericht: In der Bucht von Vigo herrscht stür­mischer Seegang. Der brasilianische DampferSi- quera Campos^ ist abgefertigt, lichtet die Anker und dreht zur Ausfahrt. Durch eine Unachtsamkeit ist der spanische Zollsoldat Ramon Perez Moldes nicht rechtzeitig von Bord gekommen und wird vom I Fallreep des Dampfers derart gegen die Schiffs- | wand geschleudert, daß er besinnungslos in die hoch­gehende See fällt und in das Schraubenwasfer treibt. Jede Rettung erscheint unmöglich. Da stürzt sich ein deutscher Passagier, ohne eine Sekunde lang der eigenen Gefahr zu gedenken, in

den schäumenden Gischt des Schraubenwassers und entreißt im letzten Augenblick den leblosen Körper des Verunglückten dem Wasserwirbel. Ein herbei- eilendes Boot nimmt beide auf. Das Opfer war nicht vergebens. 24 Stunden lang lag der Zollsoldat besinnungslos, dann kehrte er zum Leben zurück, gerettet und seiner Familie wiebergegeben durch den waagemutigen Einsatz eines Deutschen. Alle Fragen, die man an den Retter stellte, schnitt er mit Der ebenso schlichten wie drastischen Bemerkung ab: ,Hch will nicht in die Zeitung kommen. Das tut man eben, ab er davon redet man nicht." Die spanischen Behörden stellten aus der Passagier- lifte fest, daß es sich um den Hamburger Emll Gack handelte. In ritterlicher Weise besuchte wenige Tage später eine Offiziersabordnung den deutschen Konsul in Vigo und sprach ihm im Namen des gesamten spanischen Zollwächterkorps ihren Dank aus. Sie teilte mit, daß der Regierung in Madrid ein Bericht über das heldenhafte Verhalten des deutschen Passagiers zugegangen sei.

Der Mörder des afghanischen Gesandten hingerichtet.

Im ©trafgefängnis Plötzensee bei Berlin ist der am 18. September 1900 geborene Afghane Kamal Syed h i n g e r i ch t e t worben, ber von bem Schwurgericht in Berlin wegen Srmorbung b e 5 afghanischen Gesanbten in Berlin zum Tobe verurteilt worben ist. Syeb hatte sich, um seinen seit Monaten gefaßten Entschluß, ben Gesanbten zu ermorben, zur Ausführung zu brin­gen, mehrmals in bas Haus ber afghanischen Oe- lanbtschaft begeben, um eine günstige Gelegenheit zur Ausführung seines Planes zu erlangen. Als er am 6. Juni 1933 sich zu biesem Zweck wieber in ber Gesanbtschaft aufhielt, kam ber Gesanbte bie Treppe herunter, um eine Ausfahrt zu machen. Syeb trat ihm mit erhobener Pistole entgegen und streckte ihn burch einen löblichen Schuß nieber.

-- \

Meine politische Nachrichten.

Der Führer unb Reichskanzler hat ben Referenten im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda Dr. jur. Zaubert zum Mitglied des Volksgerichtshofes ernannt.

Die italienische Regierung hat verfügt, daß bi« Leiter ber Carabinirie-Stationen in Sübtir 0 l bie beutsche Sprache lernen müssen, um mit ber Bevölkerung verkehren zu können.

*

Wie aus vatikanischen Kreisen verlautet, soll bas wieberhott angefünbigte Konsistorium in ber Fastenzeit abgehalten werben. Nach bem Tobe bes letztoerstorbenen englischen Karbinials Bourne sind zur Zeit 18 Karbinalshüte frei. Das Karbinalskollegium besteht nunmehr aus 26 Italie­nern unb 25 Auslänbern.

Die große Rohrleitung, bie bas Irak» Petroleum nach bem Mi11elmeer beför- bert, ist in Kirkuk burch ben König feierlich er­öffnet worben. Die im ganzen 2400 km lange Leitung burchfchneibet fünf verschiebens Hoheitsge­biete. Ihr Bau hat zwei Jahre gebauert unb zehn Millionen Pfunb gekostet. Die Linie gabelt sich bet ber Abzweigstelle Kirkuk. Ein Zweig enbet in Tri­poli in Syrien, ber anbere in Haifa. Die Jahres­leistung soll 4 Millionen Tonnen betragen.

Wettervoraussage.

Die Zufuhr milber ozeanischer Luft hat sich unter Abschwächung ber Westströmung fortgesetzt, konnte aber bei ber bei uns noch allgemein liegenben Schneebecke keine nennenswerte Erwärmung herbei­führen. Die vergangene Nacht brachte sogar bei Aufheiterung vielerorts erhebliche Strahlungsfröste. Da sich ber Luftbruckanstieg gerabe über bem Festlanbe zur Zeit noch fortsetzt, ist ein stärkeres Eingreifen ber über Norbeuropa hinwegziehenden Tiefdruckwirbel auf unser Wetter vorerst unwahr­scheinlich.

Aussichten für Mittwoch: Abgesehen von Frühnebel wolkig bis aufheiternd unb im gan­zen trocken, Temperaturen tagsüber über Null, nachts vielerorts Frost.

Aussichten für Donnerstag: Zunächst noch wenig Aenberung, nachts Frost.

Lufttemperaturen am 14. Januar mittags 1,8 Grab Celsius, am 14. Januar abenbs 0,6 Grab; am 15. Januar morgens 0,4 Grab. Maximum 1,9 Grab, Minimum 1,6 Grab. Erbtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 14. Januar abenbs 0,1 Grab; am 15. Januar morgens 0,3 Grad Celsius. Nieberfchläge 0,6 Millimeter.

Hauptschriftleiter: Dr. Friebrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr Friebrich W. Lange, für Feuilleton: Dr Hans Thyrwi. für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Jnbalt der Anzeigen Theodor Kümmel. DA. XII. 34: 12 047. Druck und Verlag: fPrühl'id)«' llnioersitots Buch und Steindruckeret

R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. unb Samstags 15 Pf* mit ber Illustrierten 5 Pf mehr

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Für Fackelzüge fabeln in all. Größen besonders preiswert

Htfi Jloll

Gießen i238ü) Mänsbnrg 7

Ruf-Nummer 4073.

ÄeÄfleÄ55l SANA 0.8. W.Z^

empfiehlt ab Laben 222D alle anbere Sorten b i l l i g st bei Ä.^owKachsolgev Mäusbura 15. Telefon 3612. Lehrling nut guten Schulzeugnissen unb deutlicher Handschrift für alsbald ober später auf kauf in. Büro einer Großhandlung in Gießen gesucht selbstgeschriebene Angebote mit

Zeugnisabschriften unter 232D an den Gießener Anzeiger

Mittwoch, den 16. Januar 1935, nachm. 2 Uhr, versteigere ich bo-- hier, Neuenweg 283um Löwen" zwangsweise gegen Barzahlung: 1. Bestimmt: 1 Schlafzimmer unb

1 Bücherschrank (beide neu), 2 Photo - Apparate, 9 Bände Meners Lerikon, 6 Bde. Gustav FreitagBilder aus d. deutschen Vergangenheit", 1 Herr.-Fabrr.

2. An Ort unb Stelle (Bekannt­gabe im obigen Lokal): 1 Per­sonenwagen, 1 Schuhmacher- Nähmasch., ISchüftestevvmasch. Lederwalz., Nähmaschinen, Re­gistrierkassen, Büfetts, 2 Piani- nos, Kassenschränke, Kleiber- u. Wäscheschränke, 1 Materialien- u. 1 Eisschrank, 1 Vertiko, 1 Flur- garber., 1 Truhe, Sofas, Chaise­longues, Sessel, Tische, Spiegel, Uhren, Grammophone, Radio- gen'ite, 1 Oelaemälde, 88 Liefe­rungenHandbuch d. Literatur­wissenschaft", 1 Partie Schäfte unb Stiefel, 200 Mistbeetfenster.

«»walb, 234 0

Stellvertr. des Gerichtsvollziehers Funker, Gießen, Wieiecker Weg 16.

Einspaltige Kleinanzeigen werden zum ermäßigten Grundpre s von 5 Pf. für die Millimeterzelle veröffentlicht

Haben Sie eine?

Einfach ideal ist die

= Holzstoff-Abwaschwanne

| Das Geschirr klappert da- | rin nicht und das Wasser 1 bleibt viel länger warm. | So eine Wanne brauchen | Sie. Dann gibts noch | Fußbadewannen, Küchen- | Schüsseln, Tabletts, Brot- | körbe aus Holzstoff f sehr preiswert bei

J. B. Häuser

Am Oswaldsgarten H9 A Gießen - Ruf Nr. 2145/2146

Saben Sie offene Füße schmerzen t zucken ? stechen t trennen ? Tann gebrauchen Sie die eit Jahrzehnten vorzüglich be­währte 'chmerzü'llende veilfnlbr Erhältlich IN den mnuuilll . Avotheten. W25V

Vermietungen

Schöne, helle 2-Zimmer-Vohog. mit Küche usw. zu vermieten. Schriftl. Angeb. unt.235Dan den Gießen. Anzeig. , 2 leere Zimmer evtl möbliert, m. Heizung z. verm. Au erfrag, in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 239(3 | Mietgesuclie"|

Einfach möbl. Zimmer von jung. Dame gesucht. Schriftl. Ängeb. unt.0210 andenGieß.Anz.

Gr. Laden mitNebenräum. inbest.Berkebrs- laae sof. zu miet gesucht. Schriftl. Äng.rn. Preis u. 240D and.G.A.

3-Zimrner- Wohnung

mitZubehör von jung. Ehepaar v.

1. od.l5.Februar spät. 1. März ge­sucht. Schriftliche Angebote unter 0200a.b.Gießen. Anzeiger erbet.

Leeres Zimmer zu miet, gesucht. Schr.Ang.m.Pr. unt. 0208 an den Gießen. Anzeig.

Stellenangebote

Saub. u. ehrlich. lilädLen sofort oder zum 1. ftebr. gef. 0206 £uöro.flftr 101.

wichtiges

S"USMUll

gesucht. 0209

Scltersweg 40.

Keine Ursprungs­zeugnisse, andern nur Zeugnis ob'thdften dem Be merbungsictireiben bei 'egen' - Licbtbiide> undBewerbungsunter apen mühen zur Ser Meldung von '^eriuften auf der '»ücveire >/?a men und Anjchrift bee

Bewei Here 'ragen'

Verkäufe

5 vrima 13 Wochen alte Ferkel zu verkaufen.

Karl Schäfer

Saasen. 0205 tostßinlliW sehr gut erhalten, zu verkauf. 0203 A. Förster Bahnhofstraße.

Piano

gebraucht, zu kauf, gesucht. Schr.Angeb.unt. 0204a.d.Gießen. Anzeiger erbet.

Bremiholz-Bersteigerung.

Donnerstag, den 17. Januar, vormittags 9.30 Ubr an saugens, werden im Billinger Gemeinde- Wald aus den ftorftorten Buchwald, SchlaghauS unb Blaustück versteigert:

341 Rm. Buche-Scheit, 22 Rm. Eiche-Scheit, 48 Rm. Buche-Knüppel, 193 Rm. Eiche-Knüppel, 80 Rm. Fichte-Knüppel, 9 Rm. Kiefern, 50 Rm. Buche-Stöcke, 273 Rm. Buche - Stammreiser, 80 Rm. Buche-Aftreisig. 241d

Zusammenkunft am Waldeingang Villingen-Hungen

Bürgermeisterei Bittingen. Zimmer.

Gesucht vonvens. Beamten kleines

Haus

mit anliegendem Garten ob. Feld gegen bar zu raufen, ober zu mieten. Eventl. hierfür geeignet. Baugelänbe.

Schr.Angeb.unt.

221D a. d. G.A.

Verschiedenes

jwetftitelcmprangoer

Lchwarzardeii

können Arbeite An e* bete von Handwerkern nur mit Namensnen­nung u. an e Vorlage beeG weibenachwei es au fltnomnr n wcrdcn.

Le lag «»esSrebenerAn eiaer

StMWlek

Gießen 20*0 Das für heute angefetzte

14. Dienst. Ab. Ter König

fällt aus!

«Siehe Notiz.,

Mittw., lll.Jan^ 19.30 bis 22 Ubik 14.Mittw.-Abon. Gewöhn!. Preise

Ter König. Dranta v. Herrn.

v. Bötticher.

Ihre Geschäftsdrucksachen tauen die Verbindung her zu Ihren Erzeugnissen Man stellt sich die Be­schaffenheit Ihrer Waren so vor. wie man Briefbogen. Briefumschläge. Postkarten. Rechnungen.Geschäftskarten Ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert auf ge­pflegte Drucksachen I Wir bieten eie Ihnen BrUhleche Druckerei, Schulstr. 7, Ruf 2251