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Nr. 2 Erstes Blatt

185. Jahrgang

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Der Sieg des Deuischiums an der Saar.

(Senf, 15.1. (ONB.-Kunkspruch ) Kurz nach 8 Uhr werden hier die offiziellen Endziffern -er Saarabstimmung bekannt: Von rund 540000 Abstimmungsberechtigten haben 528704 abgestimmt, darunter 476089 für Deutsch­land, 46613 für -en Status quo, 2083 für Frankreich, 901 Stimmen waren ungültig und 1256 Stimmzettel weiß.

Triumph der Treue.

Das ist das Wunderbare an diesem 13. Januar: unter den Augen der ganzen Welt, mitten im hell­sten Licht der Weltöffentlichkeit, legte ein deutsches Land den Beweis ab dafür, daß alle die Märchen und Lügen und Verleumdungen, daß alle die un­wahrscheinlichen Greuel- und Schreckensmeldungen, alle die Emigranten- und Separatistenphantasien nichts sind als Erfindung und Trug. Die ?Zresfe aller Völker der Erde, Delegierte aus den ernsten Ecken der Zivilisation, Gesandte aus aller Herren Länder: sie erlebten den nationalen Aufbruch des Saarvolkes mit eigenen Augen; sie sahen diefts Wunder an Disziplin, die­ses Meisterwerk an Organisation und Einsatzbereit­schaft, diesen kompakten und geschlossenen Willen eines zielbewußten, seiner selbst sicheren Volkes. Sie sahen das Werden des Dritten Reiches in jenem letz­ten Zipfel der deutschen Nation, in dem bisher noch nicht aller Unrat hinweggefegt war, weil die schüt­zende Hand des Völkerbundes noch über den Landes» Verrätern schwebte.

Die Väter des Versailler Vertrages haben ge­glaubt, mit dem 13. Januar den Schlußstrich unter ihr Werk der Zerstörung setzen zu können. Noch vor einem Jahre war man in den Kreisen der franzö­sischen Bergwerksdiektion guten Mutes. Als die Drahtzieher der marxistischen Einheitsfront die Mär verkündeten, Deutschland werde mit bewaffneter Hand ins Saargebiet einfallen, und als darauf die französischen Heeressäulen zur lothringischen Grenze vorstießen: wer hätte nicht gefürchtet, daß vielleicht die Mächte der Zerstörung doch noch obsiegen würden?

Es ist anders, ganz anders gekommen! Die freie, geheime und unbeeinflußte Wahl mußte nicht vor der SA. und Adolf Hitler geschützt wer­den, sondern einzig und allein vor den nur noch geringen Terrorgruppen des Bolschewismus. Die internationale Polizei, die mit Zustimmung des Führers ins Saargebiet eingerückt war, erwies sich zwar nicht als notwendig, um die Ordnung auf­recht zu erhalten, sondern um den Burgfrieden vor den roten Umstürzlern zu bewahren. Nicht das Deutschtum drängte seinen Willen seinen Gegnern auf, sondern diese, auf kümmerliche Reste zusam­mengeschmolzen, machten den kläglichen Versuch, in letzter Stunde mit einem Wust von längst durch­schauten Alarmgerüchten den Sieg der deutschen Sache zu verhindern.

Der 13. Januar brachte einen Triumph der Disziplin. Gegen alle sorgfältig ausgetüftelten Schi­kanen der Abstimmung, gegen ein kompliziertes System von Schlingen und Fallen siegte der orga­nisierte Wille einer bis ins kleinste disziplinierten Masse. Don den Schneeschauflern im Gebirge, die den Weg für Autos und Fahrräder freimachten, bis zu den Erholungsreisen für die überangestreng­ten Volksgenossen an der Saar; von den Fremden­führern und Quartiermachern bis zu denBleistift­guckern" und den Krankenschleppern gab es nichts, das vergessen worden wäre, nichts, wo nicht in erster Linie und in Reserve ein Beauftragter der Deutschen Front gestanden hätte, um zur gegebe­nen Sekunde einzugreifen.

Vor den Augen vieler hundert kritischer Bericht- erstatter rollte eine M e i st e r l e i st u n a d e u t- scher Organisation ab, rote sie dte Welt noch nicht gesehen und bisher nicht geglaubt hat. Das Märchen vom deutschen Chaos ging in die Bruche. Die Lüge vom deutschen Terror stob m alle Winde. Journalisten und Politiker verkündeten m fremden Zungen das deutsche Hosianna roo sie noch vor roe- . nigen TagenKreuziget ihn!" gerufen hatten Sie konnten sich überall davon überzeugen rote das deutsche Volk inWirklichkett aussteht; daß es ohne inneren und äußeren Zwang der Stimme seines Blutes lauschte; daß em freiwilliger, noch nie geahnter Ausbruch Tatsache wurde, an den der internationale Journalismus und die inter­nationale Diplomatie niemals geglaubt haben.

Dieser 13. Januar bedeutet die große Ilsen» düng der deutschen Außenpolitik. Er ist zugleich ein Sieg des Willens und des Glaubens wie ein Triumph der Disziplin und der Organisa­tion. Die Leidenschaftslosigkeit des Saarve> kes hin­sichtlich der außenpolitischen Grundfragen ist gerade­zu begeisternd. Jeder einzelne, leber Mann, rede Frau hat den großen Plan des Führers verstau den und gebilligt, aus einer Entscheidung des Has» ses eine solche der Versöhnung und der Verständigung zu machen Es ist, als ob d letzte unter ihnen sich bewußt geworden wäre, paß er Propagandist des deutschen Vaterlandes zu sem habe. Und die Behutsamkeit, die Herzlichkeit und Einfachheit, mit dem durch den deutschen Runosu und durch die Presse der Tag der Entscheidung do» bereitet und schließlich geschildert wurde, tft minder als ein Meisterstück der Disziplin und des

Willens anzusehen und zu werten.

Das ganze deutsche Volk hat der Welt gezeiat, wie es in Wirklichkeit um seine Seele bestellt ist. Dte

Das deutsche Wunder ist vollendet worden an diesem Tage der Saar-Mstimmung. Der 13. Januar wird innerpolitisch und außenpolitisch von einer ungeheuren Tragweite fein. Die Wucht der natio­nalen Demonstration wird sich auf die Gestaltung der Weltpolitik auswirken. Denn jetzt weiß die Welt wirklich und unverblümt, wie es um uns be­stellt ist. Das Eis der Verständnislosigkeit ist auf- gebrochen, das Netz der Lüge ist zerrissen. Die Welt ist von ihrem schlimmsten Albdruck befreit. Die Tore zur Verständigung sind weit geöffnet.

internationalen Aufpasser an der Saar hatten nicht nur mit der Saarbevölkerung selbst zu tun, sondern sie trafen außerdem auf 50 000 Deutsche aus dem Dritten Reiche, auf Leute, die ohne Maulkorb und außerhalb von Konzentrationslagern umherliefen. Und auch an diesen Deutschen konnten sie ihre An­sichten über das neue Deutschland revidieren, konnten sich überzeugen, daß zwar in inneren Fragen noch manches zu klären ist, daß aber alles zurücktritt vor der gebauten Demonstration des völkischen Willens der Außenwelt gegenüber.

Der Wrer heiß! das Saarland willkommen.

Der Dank der Nation. - Oer entscheidende Schritt zur Versöhnung ist geschehen

Im Anschluß an die Verlesung des Abstimmungs­ergebnisses im Saargebiet richtete Gauleiter Joseph B ü r ck e l von Neustadt aus folgende Ansprache an den Führer:

Mein Führer! Wir stehen alle im Banne des welthistorischen Augenblicks, da ein Volk seine eigene Sprache spricht. 528 000 Deutsche haben ihre gültige Stimme in die Waagschale der Geschichte gelegt. Davon haben sich 9 0,5 Pro­zent aller gültigen Stimmen z u ihrem Vaterlande bekannt. So ist- diese Sprache ehern und eindeutig, weil sie das Echo des Gesetzgebers selbst ist.

Die Welt mag sie verstehen, diese Sprache in ihrer Klarheit und. Eindringlichkeit. Sie hallt über die Grenzen und möchte einen tausendjähri­gen Kampf als endgültig beendet er­klären und aller Welt verkünden:Der Rhein ist Deutschlands Strom und nicht Deutschlands Grenze." Zwei Nachbarreiche aber wollen zur Ruhe kommen, um in Ehren dem Frieden der Welt zu dienen.

Mein Führer, in tiefster Ergriffenheit darf ich die Deutschen von der Saar an den Altar unserer Eiuheits- und Schicksalsgemeiufchaft führen. Dieses Volk hat die deutsche Prü­fung bestanden. Und damit zugleich ein Bekenntnis abgelegt zum neuen Deutschland der Kraft, der Treue und der Ehret Dieses Bekennt­nis ist geadelt durch die Jahre nationaler, seeli­scher und wirtschaftlicher Not. Dazu versuchte internationaler politischer haß, alles llndeutsche zu organisieren gegen das eigene Vaterland. Das Volk blieb stark und voll Inbrunst und Liebe bei Volk und Heimat.

Erschütternd sind die Zeugnisse deutscher Treue vorn 13. Januar. Eine Frau sank in einem Wahllokal tot

gewesen und wir alle es sind und bleiben werden! So spreche ich euch denn als des deutschen Volkes Führer und des Reiches Kanzler im Namen aller Deutschen, deren Sprecher ich in diesem Augenblick bin, den Dank der Nation aus und ver­sichere euch des Glückes, das uns in dieser Stunde bewegt, da ihr nun wieder bei uns sein werdet als Söhne unseres Volkes und Bürger des neuen Deutschen Reich s.

Ls ist ein stolzes Gefühl, von der Vorsehung zum Repräsentanten einer Nation bestimmt zu sein. In diesen Tagen und in den kommenden Wochen, da seid ihp, meine Deut­schen von der Saar, die Repräsentanten des deutschen Volkes und des Deutschen Reiches. Ich weiß, ihr werdet so wie in der Vergangenheit unter den schwersten Umständen auch in den nun kom­menden Wochen glücklichster Siegesfreude nicht ver­gessen, daß es der heißeste Wunsch mancher wäre, noch nachträglich an eurer Rückkehr in die große Heimat einen Makel feststellen zu können, haltet daher auch setzt höchste Disziplin!

Das deutsche Volk wird euch dafür um so mehr danken, als durch euer Einstehen eine der am schwer­sten tragbaren Spannungen in Europa beseitigt wird: Denn wir alle wollen an diesem Akt des 13. Januar einen ersten und entscheiden­den Schritt sehen auf dem Wege einer allmählichen Aussöhnung, jener, die vor 20 Jahren durch Unzulänglichkeiten in den furcht­barsten und unfruchtbarsten Kampf aller teilen ae- taumett sind. Eure Entscheidung, deutsche Volks-

Der Saarbevollmächügie Vürckei meldet dem Führer den Sieg des Saarvolkes

l i ch e n Beitrag zu der so notwendigen Vefrie- düng Europas die Erklärung abzugeben, daß nach dem Vollzug eurer Rückkehr das Deutsche Reich keine territorialen Forderungen en Frankreich mehr ff eilen wird! Ich glaube, daß wir damit auch den Mächten gegenüber unsere Anerkennung ausdrücken für die im verein mit Frankreich und uns getroffene loyale Ansehung die­ser Wahl und ihre im weiteren Verlauf ermöglichte Durchführung. Unser alter Wunsch i ft es, daß dieses deutsche Ende eines so traurigen Unrechts zu einer höheren Befriedung der eu­ropäischen Menschheit beitragen möge. Denn: So groß und unbedingt unsere Entschlossen­heit ist, Deutschland die Gleichberechtigung zu erringen und zu sichern, so sehr sind wir ge­willt, uns nicht jenen Aufgaben z u ent­ziehen, die zur Herstellung einer wahr­haften Solidarität der Nationen ge­genüber den heutigen Gefahren und Nöten erforder­lich ist.

Ihr, meine deutschen Volksgenossen von der Saar, habt wesentlich dazu beigetragen, die Erkenntnis über die unlösliche Gemeinschaft unseres Volkes und damit über den inneren und äußeren Wert der deut­schen Nation und des heutigen Reiches zu er­schließen.

Deutschland dankt euch hierfür aus Mil­lionen übervoller Herzen!

Seid gegrüßt in unserer gemeinsamen, teuren Heimat, in unserem einigen Deutschen Reich!

GanzDeuWand ein Fahnenmeer

Reichspropagandanrinister Dr. Goebbels im Rundfunk.

Nach der Rede des Führers sprach Reichsminister Dr. Goebbels im Deutschen Runofunk. Er führte aus:

Deutsches Volk! Die Entscheidung ist gefallen. Unsere deutschen Brüder und Schwestern haben in den Städten und Dörfern des Saargebietes mit dem Stimmzettel unsere deutsche Heimat ver­teidigt. Sie sind Pioniere deutscher Treue und deutschen Volkstums gewesen. Männer und Frauen aller Stände und Berufe haben vor der ganzen Welt bekannt: Dieses Land ist deutsch, und deutsch soll es ewig bleiben! Wir antworten ihnen: So wie ihr uns die Treue gehalten habt, so werden wir zu euch in Treue und brüder - - licher Verbundenheit st e h e n. Ein 15jähri- ger Kampf um deutsches Land hat damit seinen glor­reichen und siegreichen Abschluß gefunden. Das Reich öffnet weit seine Tore, um das Saarvolk zurück zum Mutterlande zu holen. Bewegt erheben wir unsere Herzen zu Gott, der unserem Kampfe um deutsches Land so sichtbar seinen Segen gegeben hat. Aus Not und Bedrückung ist Vaterlandsliebe und Opserbercitschaft, Volksgemeinschaft und natio­nale Solidarität geboren worden. Den Deutschen aller Zeiten eine große Erinnerung und feierliche Mahnung. '

Aus Anlaß des überwältigenden Saarsieges hat der Reichs- und preußische Minister des Innern folgendes angeordnet: Am Dienstag, dem 15. Januar, flaggen die Gebäude des Reiches, der Länder, der Gemeinden und der Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie die öffentlichen Schu­len. Diese Anordnung gebe ich hiermit amtlich mit dem Hinzufügen bekannt, daß eine schriftliche Be­nachrichtigung der Behörden nicht erfolgt.

Ich gebe ferner davon Kmntnis, daß die Leitung der Evangelischen Kirche, sowie die zu­ständigen Stellen der Katholischen Kirche im Deutschen Reich veranlaßt haben, daß am Dienstag, dem 15. Januar, von 12 bis 13 Uhr, d i e Glocken sämtlicher Kirchen läuten. Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propa­ganda fordert das ganze deutsche Volk auf, sich der Beflaggung weit und breit in Stadt und Land sofort anzuschließen. In einer halben Stunde muß ganz Deutschland in ein Flagge n - meer verwandelt sein. Diese Beflaggung ist Ausdruck unserer Freude über den großen natio­nalen Sieg und unseres Dankes an die bewährte vaterländische Treue unserer Brüder und Schwe- stern an der Saar.

Heute feiert ganz Deutschland.

Ueberall Schulfeiern und abendliche Dank- knndgebnnoen anaeardnet.

Der Reichs» und Preußische Mim st er für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat folgenden Erlaß heraus- gegeben: Nachdem die Volksgenossen an der Saar _________ ...... _ sich eindeutig zum nationalsozialistischen Deutschland genoffen von der Saar, gibt mir heute die Möglich- bekannt und damit ihren Willen kundgetan haben, (eit, als unseren opfervolleu geschicht- ordne ich an: In allen Schulen und Hoch-

zusammen. Sie durfte sich zu ihrem Deutsch­land bekennen. Dieses Glück brach ihr das Herz. Eine andere Mutter starb vor Erregung, noch bevor sie die Wahlzelle erreichte.

Ein 92jähriger marschierte 18 kilomteer weit auf vereister Straße, um feine deutsche Pflicht zu erfüllen. Ein nahezu 80jähriger lehnte es ab, sich zur Wahlurne fahren zu lassen und sagte:3d) habe beim Gardegrenadier- regiment Nr 1 gebient Lr wollte zu Fuß dabei fein, wenn die abgefprengte Kom­panieSaar sich durchschlägt zum Heimat­regimentDeutschland.

Aus China kommt eine saardeutsche Mutter. Sie ist 16 Tage unterwegs durch Sibirien, wo ihr Zug zwei Tage im Schnee und Eis fteckenblieb. Sie will heim und dabei fein, wenn ihre Heimat der Welt die Frage nach dem deutschen Charakter beantwortet. In einem kleinen Ort bei Saarbrücken ringen zwei Menschen mit dem Tode. Das Herz wäre ihnen gebrochen, hätte man sie nicht auf der Tragbahre an die Wahlurne gebracht, wo sie unter Tränen vielleicht ihre letzte Pflicht erfüllten! Einem alten Mütterchen fällt bei der Uebergabe des Stimmscheines dieser aus den zitternden Händen. Der Vorsitzende erklärt die Stimme für ungültig. Das Mütterchen aber er­klärt schmerzlich weinend, daß sie im Krieae zwei Söhne verloren habe und nun noch um die Stimme komme, die doch diesen beiden gehöre.

Das, mein Führer, sind die von der Saar! Ihre Sehnsucht i ff Deutschland! Ihr Glaube ist Deutschland! Ihre Treue ist Deutschland! Adolf Hitler, fei Dn ihr Schirmherr. Denn Du bist ja Deutsch­land! Unser Deutschland!

Der Führer spricht.

Berchtesgaden, 15. Jan. (DNB.-Funkspruch.) Nach der Rede des Gauleiters Bürckel hielt der Führer und Kanzler des Deutschen Reiches über alle deutschen Sender folgende A n- spräche:

Deutsche!

Ein 15jähriges Unrecht geht seinem Ende ent­gegen! Das Leid, das man so vielen hunderttau­senden von Volksgenossen an der Saar in dieser Zeit zugefügt hat, war das Leid der deut­schen Nation! Die Freude über die Rückkehr unserer Volksgenossen ist die Freude des gan­zen Deutschen Reiches. Das Schicksal hat es aewollt, daß nicht überlegene Vernunft diesen ebenso sinnlosen wie traurigen Zustand beendete, sondern der Buchstabe eines Vertrages, der der Welt den Frieden zu bringen versprach und doch nur end­loses Leid und ununterbrochenes Zerwürfnis im (Befolge hatte. Um so größer ist unser Stolz, daß nach 15jähriger Vergewaltigung die Stimme des Blutes am 13. Januar 1935 i h r macht­vollstes Bekenntnis aussprach!

Wir wissen es alle, meine lieben Volksgenossen und Volksgenossinnen an der Saar: Denn heute in wenigen Stunden im ganzen Deutschen Reich d i e Glocken laufen werden, um dadurch äußerlich die uns erfüllende stolze Freude zu bekunden, dann verdanken wir dies euch Deutschen an der Saar, eurer durch nichts zu erschütternden Treue, eurer Opfergeduld und Beharrlichkeit, genau so wie eurer Tapferkeit. Weder Gewalt noch Verführung bat euch wankend gemacht in dem Bekenntnis, daß ihr Deutsche seid, wie ihr es stets