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Das Reichslust fahrtministerium in Berlin im

mit folgenden Worten:

erfchütterlich sein wie unser Wille ist, dem Vater­land zu dienen, damit es ein Volk der Stärke, eine Nation der Ehre und ein Reich der Herrlichkeit bleibe". Mit einem Spruch des Baumeisters und des Poliers wurde der Festakt in der Säulenhalle

Michstnnenminister Dr. Frick spricht in Saarbrücken und Trier.

und tapfer

Hamstern. Das ist überall das gleiche. Wenn sich vorübergehende Schwierigkeiten ergeben sollten, so haben wir unseren Führer, der weiß, daß die Schwierigkeiten, die kommen können, nicht größer sein können, als der Wille und die Kraft, sie zu überwinden.

steht, dann muß das Volk, die Gefolgschaft, st a r sein. (Jubelnde begeisterte Zu­bedeuten die kleinen, alltäglichen

Ministerpräsident Goring in Weißenfels

Weihe der Kampfbahn »Karl ©Bring".

Trachten, die Elektriker, Glaser, Maler, Steinmetze, die Arbeiter der Beton- und Eisenbetonfirmen und die Bauarbeiter mit ihren Polieren. Als die 5000 m den festlich geschmückten Sportpalast einzogen, begrüßte sie die Kapelle mit flotten Marschwelsen. Bald durchzog der Duft von Sauerkohl und Eisbein den weiten Saal. Um 6.30 Uhr erschienen die Reichs- Minister Göring und D a r r 6, mit stürmischem Jubel begrüßt. Der saarländische Weißputzer Jacob Kind sprach der Bauleitung im Namen der Gefolg­schaft aller Firmen seinen Dank für diesen Richt­schmaus aus. Er trank auf das Wohl des gesamten deutschen Volkes und des Führers. Der Bauherr, General Göring, sprach seinen Dank aus an je- den, der an diesem Neubau seine Hand geregt hat. Großer Jubel brach aus, als er bekanntgab, daß zu der bereits verteilten Rauchportion noch 30 000 Zi­garren und 50 000 Zigaretten zur Verteilung kom­men werden. Der Trinkspruch des Ministers klang aus in den Worten:Ich trinke auf das Wohl Eurer Arbeit und Eurer Gesundheit; dem Bau und seiner Arbeiterschaft ein dreifaches Sieg-Heil!" Noch viele Stunden der besten Laune hielten Arbeiter und Minister, Handschaffende und Geistesarbeiter zu­sammen.

Selbstauslösung des deutschen Wissen- schaster-Derbandes.

Berlin, 12.DEL (DNB.) Der Deutsche Wissen- schafter-Verband teilt mit, daß er mit Wirkung vom 12. Oktober 1935 seine Auflösung voll- zogen hat. Der Derbandsleiter erklärt, der Führer­rat des Deutschen Wissenschafter-Verbandes sei zu der Ueberzeugung gelangt, daß die nationalsozia­listischen Aufbaukräfte des Verbandes segensreicher für unser Volk und Vaterland in der Partei und ihren Gliederungend zum Ansatz ge- bracht werden könnten.

stimmung!) Was bedeuten

Sorgen, die Nöte, die jeden einzelnen un­serer Volksgenossen bedrücken, gegen die riesenhafte Sorge, gegen die Seelen- und Herzensnot, die auf der Führung lasten. Die nationalsozialistische Regierung sieht nur das eine große Ziel vor Augen, das deutsche Volk frei und glücklich zu machen. Weil der Führer wacht, ist das neue Reich entstanden. Wenn die Sorge fast unerträglich er­scheint, dann müssen wir immer wieder hinausgehen ins Volk, durch die Hunderttausende der jubelnden Volksmassen, und wir müssen Gott danken, daß er uns für würdig befunden hat, für dieses Volk zu arbeiten, zu kämpfen und zu siegen. Euer Glaube, euer Vertrauen und eure Liebe sind die Kraftquellen, die wir brauchen, um zum Segen des Volkes schaffen zu können. Was bedeuten gegen die gewaltigen Lei­stungen des Nationalsozialismus die hier und da auftretenden Sorgen des Alltags. Selbst in England, dem Land, das über die größten Roh­stoffquellen der Welt verfügt, sind vorübergehend die Fette knapp geworden, denn auch in diesem Lande gibt es ängstliche Hausfrauen, die

Ich glaube, deutsche Volksgenossen, es ist nie­mand unter uns, der nicht froh ist, daß der Führer vor zwei Jahren diesen entscheidenden Schritt getan hat. Denn dem angeblichen Zweck des Völkerbundes, Frieden und Versöh­nung unter den Völkern zu schaffen, ist er In seiner bisherigen Existenz in gar keiner Weise gerecht geworden. Wan kann sogar sagen, daß der Völkerbund sogar die Ur­sache und derErreger neuerkriege ist. Unser krieg, den wir führen, ist der krieg gegen Hunger und kälte. Wir wollen nichts anderes als unser eigenes

Volk erobern.

Reichsminister Frick befaßte sich dann mit den kirchlichen Fragen unb erklärte dabei: Chri­stus hat gesagt:Mein Reich ist nicht von dieser Welt". Und in jenes Reich wird sich auch der Natio­nalsozialismus niemals einmischen. Das ist eine Aufgabe, die der Kirche allein überlassen bleibt. Was aber weltliche und politische Dinge angeht, so ist dafür allein zuständia und maßgebend die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und der national­sozialistische Staat. Wenn wir diese klaren Zu­ständigkeitsgrenzen von beiben Seiten einhcüten, wird es niemals zu ernsten Zwistigkeiten kommen. Ein Reichsgesetz, das verfassungsmäßig angenom­men wurde, hat Geltung für alle. Es können dabei auch für keinerlei kirchliche Instanzen irgend­welche Ausnahmen gelten. Wenn der Staat ver-

Der Baumeister, Professor Dr.-Jng. Sagebiel, verlas eine Urkunde, die zum Gedenken an diesen feierlichen Akt von Reichsminister General Göring unterzeichnet und in eine Bronzekassette eingelegt wurde. Außerdem wurden eingelegt die wichtigsten Kulturreden des Führers, die Baugeschichte des Reichsluftfahrtministeriums/ Silbermünzen, Brief­marken, ein Säckchen mit beim Bau gefundenen Bernstein, Tageszeitungen, die Bildnisse des Füh­rers, des Reichsministers General Göring und des Professors Sagebiel sowie ein vollständiger Grund­riß des Baues. Die Kassette wurde darauf in den Fußboden versenkt und eine schwere Marmorplatte darübergestülpt. Dann tat der Oberbefehlshaber der Luftwaffe General Göring den Hammerschlag

' ' "" ' :Möge dieser Bau so un-

unser Wille ist, dem Vater-

Das Richtfest des Reichslustfahrtministeriums

Görings Weiherede: Sinnbild der Krast des neuen Reiches.

Stabschef Lutze vor der saarländischen SA.

Saarbrücken, 13. DEL (DNB.) Die saarlän- dische SA. erlebte am Sonntag anläßlich des Be- suches des Stabschefs Lutze einen großen Tag. Auf dem im Flaggenschmuck prangenden großen Aufmarschfeld in Saarbrücken standen in großem Viereck angetreten drei Standarten des Saarlan­des: 30 Saarlouis, 70 Saarbrücken und Reserve 70 mit der SA.-Marine. Als Stabschef Lutze auf dem Befreiungsfeld erschien, erstattete ihm Ober- führer Caspary Meldung. Nach einer Ansprache des Stabschefs verlas Gruppenführer L u y k e n die Eidesformel, die von den 16 000 SA -Männern mit einemIch gelobe" bestätigt wurde. Danach begab sich der Stabschef zum Rathaus, wo ihm der Oberbürgermeister als Ehrengabe der Stadt eine Grubenlampe überreichte. Der Stabschef trug sich in das Goldene Buch ein und legte am Ehren- mal Kränze nieder. In den Mittagsstunden fand der Vorbeimarsch der 16 0 0 0 SA- Kä­me r a d e n vor dem Stabschef statt. In Homburg wurden 5000 SA.-Männer feierlich vereidigt. Nach der Rückkehr des Stabschefs fand ein großer Fackelzug der SA. mit Zapfenstreich statt.

beendet. .

Anschließend begaben sich die Ehrengäste zum < eigentlichen Richtfest

im Mittelhof des Gebäudes und in dem nach dem ' Preußenhaus zu sich anschließenden Garten. Der , Bauleiter Professor Sagebiel wies zu Beginn , darauf hin, daß mit den eigentlichen Bauarbeiten erst gegen Ende Februar begonnen worden sei. Wenn heute nach einer Bauzeit von rund acht Monaten dieses Gebäude nun im Rohbau nahezu vollendet dastehe, so sei das nur unter Anspannung aller Kräfte und mit dem Einsatz von vielen tau­send fleißigen Arbeitern und Handwerkern möglich gewesen, die mit voller Hingabe sich dieser großen Aufgabe gewidmet hätten. Dann sprach der Zim­merpolier Hecht, der die bekannte Hamburger Zimmermannstracht trug, den Richtspruch. Darauf ging die 20 Zentner schwere prächtige Richtkrone unter den Klängen des Niederlän­dischen Dankgebetes langsam an der Front des Ge­bäudes hoch. Als die drei Strophen verklungen waren, hing sie hoch über dem Bau. Die Strahlen der Sonne ließen das Tannengewinde und die bunten im Winde flatternden Bänder in herrlicher Pracht erstrahlen.

Heichsminister der Lustfahrt General Göring

führte bann u. a. aus: Alle, bie in biesern Augen­blick hier stehen, werben sich bewußt sein, baß sie an einem einzigartigen Ereignis teilnehmen. Zum ersten Male feiern wir hier das Richtfest für ein gewaltiges Staatsgebäude, das im Sinne Adolf Hitlers und im Geist des Nationalsozialismus ent­standen ist, für ein Gebäude, das Sinnbild der Kraft des neuen Reiches ist. In wenigen Monaten entstand hier ein Bau, zu dem in früheren Zeiten allein das Feilschen der Par­teien schon die doppelte Zeit in Anspruch genommen hätte. Wir sehen wieder einmal, daß es nicht darum geht zu reden, sondern zu arbeiten unb z u werken, leidenschaftlich unb unermüblich. Ein kühner unb schlichter Bau ist hier erstanden, fest­gefügt wie die Gemeinschaft unseres Volkes. So wie wir mit heißem Herzen wünschen, daß Sturm und Wetter diesem Gebäude niemals einen Riß zufügen, der es sprengen könnte, so wollen wir auch hoffen, daß unsere Gemeinschaft in aller Zu­kunft zusammenhält. Es soll sich auch im deutschen Volk nicht der geringste Riß zeigen, in dem Miß­trauen unb Neid sich einnisten könnten, um das gewaltigste Werk schließlich zum Bersten zu bringen. Dieses Haus ist aber auch ein Symbol für bie Neugeburt unserer Luftwaffe unb ihres vorwärtsftürmenden Geistes. Wir haben dieses Instrument, das man uns einst zerschlagen hat, wieder erstehen lassen, unb heute schirmt eine starke unb kühne Luftwaffe das Reich. Sie findet hier eine

konnte, weil der Nationalsozialismus kam, well unser Volk des wunderbaren Gedankengutes unse­res Führers teilhaftig wurde, jener herrlichen Idee, die uns der Führer aus den Sternen holte, um sie einem Volk zu geben. Möge aber ebenso auch ieder beschämt aus diesem Hause schleichen, der dieses Gedankengut nicht versteht ober ber sich nur in seinem eigenen Innern an der Reinheit unserer Idee versündigt.

Weiter gedachte ber Minister auch des alten preußischen Kriegsministeriums, das an der Stelle des letzten sich jetzt erst noch erheben­den Neubaues stand. In jenem Bau, so betonte er, saßen einst die großen Männer aus den Freiheits­kriegen, und es herrschten dort Pflicht, Gehorsam und Arbeit. Wir übernehmen so ein gutes Stuck bester preußisch-deutscher Tradition und wollen noch aus den Fundamenten dieses Hauses dis Kraft nehmen, um fo wie jene Männer in Pflichttreue dem Vaterland zu dienen. Das Deutschlandlied und das Horst-Weffel-Lied schlossen die Feier ab.

Dann formierte sich der Festzug. In bunter Folge marschierten bie einzelnen Arbeitsgruppen der Betriebe, die an dem Neubau beteiligt sind, die Ar­beiter ber Abbruchfirmen, die Zimmerleute in ihren

Von Saarbrücken aus unternahm Reichsinnen. Minister Dr. Frick eine Fahrt durch den W e st - m a r k - G a u K o b l e n z - T r i e r. Alle Dörfer und Gemeinden prangten im Flaggenschmuck uno überall wurde ber Reichsminister von ber Beoolke- rung herzlich begrüßt. An verschiedenen Stellen be- ichtigte ber Minister Landeskultur arbeiten und Strahenbauten. In Trier hatten von der Porta Nigra bis zum Markt die Ehrenformationen der Bewegung Aufstellung genommen. In einer Rede auf dem Palastplatz ging ber Reichsmimster aus die allgemeine wirtschaftliche Lage ein, wobei er betonte, bah Lohnerhöhungen auf der einen Seite unb Preissteigerungen auf ber ande­ren Seite uns in den Sumpf der Infla­tion hineinführen würden. Wir sind in den vergangenen zweieinhalb Jahren rücksichtslos gegen alle vorgegangen, die der Volksgemeinschaft schaden, nicht nur gegen den Marxismus sowie geaen den Kastengeist und Klassendünkel, sondern auch gegen den Zwiespalt, der vom Zentrum seligen Ange- denkens in unser Volk hineingetragen worden ist. Wir verlangen die Entkonfessionalisie- rung des gesamten öffentlichen und politischen Lebens. Leider ist diese Erkennt­nis noch nicht in alle Kreise gedrungen. Wir oer- langen, daß bie Kirche sich auf ihrem eigenen Ge- biet betätigt. Der Minister ging bann auf bie Nürn­berger Gesetze ein sowie auf die bevorstehenden Eheberatung^ und Ehetauglichkeitsgesetze wonach in Zukunft in Deutschland nur noch solche Ehen ge- chlossen werden dürfen, die einen gesunden Nach­wuchs garantierten. Generationen kamen und gingen, aber das deutsche Volk solle ewig bestehen. Am Abend fand im Zioilkasino am Kornmarkt ein kameradschaftliches Zusammensein statt. Die um­liegenden Gebäude waren reich illuminiert Dr. Frick gab seiner großen Befriedigung über den glänzenden Verlauf der Massenkundgebung sowie über bie vorzügliche Stimmung unb den vorbild­lichen nationalsozialistischen Geist ber Bewohner des Westmarkengaues Ausdruck.

Saarbrücken, 13. DEL In Saarbrücken hielt der Reichsinnenminister Dr. Frick eine bedeutsame Rede. Er erklärte u. a.: Wir sind uns darüber einig, daß das Saarland in seiner heutigen Ver­fassung, wie es der Versailler Vertrag schuf, so schnell wie möglich verschwinden muß, d. h., daß es an ein größeres Gebiet angeschlossen werden muß. Es ist ja seinerzeit die Entscheidung des Führers dahin gefallen, daß das Saarland nach feiner Rückgliederung am 1. März nicht wieder auseinanderfallen soll. Das war für bie erste Zeit ber Rückglieberung; jetzt aber wirb bie Frage aufEommen, was geschehen soll. Ich glaube, wenn auch bie Reichsreform noch einige Zeit auf sich warten lassen wirb ber Führer allein wirb Oiefen ZeitpunEt bestimmen so wird es boch nötig sein, bieses Lanb möglich st balb mit einem anberen beutschen Lanb, einem benach- barten Lanb, mit bem es schon bisher in engsten wirtschaftlichen unb kulturellen Beziehungen ftanb, nicht nur wie jetzt parteiorganisatorifch, fonbern auch staatspolitisch in engen Zusammen­hang zu bringen. Alle biefe Fragen werben von ber Reichsregierung mit Gewissenhaftigkeit geprüft unb vom Führer in letzter Linie entschieben werben.

Die ganze Dell hallt augenblicklich von Krieg unb Kriegsgeschrei wiber. Rur bas angeblich frledenstörenbe Deutschland befindet sich in völ­liger Ruhe. Vor nunmehr zwei Jahren hat der Führer den Austritt aus dem Völ­kerbund erklärt. Am nächsten Hlontag wird | dieser Austritt auch formell rechtskräftig.

B e r l i n, 12. OkL (DNB.) Das Richtfest größten Ausmaßes, das st in Deutschland begangen wurde, feierte am Samstagnachmittag die 5000 Mann starke Belegschaft desNeubauesdesReicks- luftfahrtministeriums gemeinsam mit dem Bauherrn, dem Reichsminister ber Luftfahrt Gene­ral Göring, in Gegenwart zahlreicher Ehren- gäste auf dem Neubau in der Wilhelmstraße. Rie­sige Hakenkreuzbanner umsäumen den Rohbau; kleine Richtkränze krönen die Masten. Besondere Ausschmückung hat die Säulenhalle an der Wilhelm- Ecke Leipziger Straße erfahren. Don der breiten Front hebt sich wirkungsvoll vom schwarzen Tuch­grund das neue Hoheitsabzeichen der Flieger, ein fliegender silberner Aar, ab, der in den Fängen ein Hakenkreuz hält. 20 Meter lange Hakenkreuz- banner flankieren dieses Kunstwerk.

hier fand die feierliche Einmauerung einer Vronzekaffelle statt.

Weißenfels, 13. Okt. (DNB.) In Weißen­fels fand in Gegenwart des preußischen Minister­präsidenten General ber Flieger Göring die Weihe der Kampfbahn statt, die den Namen des verstorbenen Bruders des Ministerpräsidenten Karl Göring trägt. Im Rathaus fand zunächst die Ueberreichung des Ehrenbürgerbriefes an den Ministerpräsidenten statt. Unter den Ehrengästen sah man auch die Witwe des Bruders des Minister­präsidenten Ministerpräsident Göring erklärte, daß er die ihm erwiesene Ehrung auch auf seinen ver­storbenen Bruder beziehe, ber in Weißenfels als Polizeimajor in treuer Pflichterfüllung gegen bie rote Gefahr gekämpft unb auch im fernen Ostafrika bas Vaterland vertre- ten habe.

In feiner Rebe im Stabion erklärte ber Minister­präsident u. a.: Drei Jahre erst liegen hinter uns feit ber gewaltigen Erhebung unseres Volkes. Noch vor wenigen Jahren würbe bie Weltpolitik auf bem Rücken bes deutschen Volkes gemacht. Jetzt ist Deutschland ein Reich der Kraft, und das Volk steht herrlich da in feiner Geschlossenheit unb kraftvoll in feinem Wollen, stark in ber Behaup­tung seiner Gemeinschaft. Es ist wieder ein Volk geworden, bas gläubig unb vertrauend in die Zu­kunft sieht unb Gott dankt, baß es ihm den herr­lichen Mann geschenkt hat, unseren Führer Aböls Hitler! Ein neues Volksheer, in bem sich bie Kraft ber Nation zusammenballt, schirmt unb schützt das Land. Wieder erleben wir eine heroische Auf­fassung, weil die Gefolgschaft immer so ist wie die Führung. Wenn an der Spitze ein Adolf Hitler

Verbot des Niggerjazz im Rundfunk.

Auf der Qntenbantentagung im Münchener Funk­haus machte Reichssendeleiter Hadamovsky Aus­führungen über die Gestaltung des Winterpro- gramms des Rundfunks. Er erklärte u. a.: Mit dem heutigen Tage spreche ich ein endgültiges Ver­bot bes Niggerjazz für den gesamten beut- schen Rundfunk aus. Dieses Verbot ist kein Symp­tom für eine irgendwie geartete Auslandsfeindschaft vielmehr reicht der deutsche Rundfunk allen Völkern die Hand zum freundschaftlichen Kultur- unb Kunst- austausch. Was aber zersetzend ist unb bie Grund- läge unserer ganzen Kultur zerstört, bas werden wir ablehnen. Zwischen dem Präsidenten ber Reichs- musikkammer und dem Leiter des Berufsstandes deutscher Komponisten, der Hitlerjugend, dem Reichsverband deutscher Rundfunkteilnehmer unb der Reichssendeleitung wurde die Schaffung eines Prüsungsausschusfes für deutsche Tanzmusik vereinbart. Dieser Ausschuß ent­scheidet über die Aufführung eines Werkes. Ein gleichfalls mit den maßgebenden Leitern unseres Musiklebens besprochenes Programm soll im ganzen Reich einer gesteigerten Pflege deutscher Tanzmusik dienen. Der Reichssendeleiter stellte die Notwen­digkeit der reinen U n t e r f) a 11 u n g s a r « beit im Rundfunk heraus und begründete, daß der Rundfunk eine Tradition pflege aber auch dem Volk lebendig machen kann.Wir haben es mit unseren Beethoven- unb Wagner-Senbungen unter Beweis gestellt. Wir werben es mit ben 25 Sendungen unseres Mozart-Zyklus aber­mals zeigen." Die Rundfunkhörer suchen aber im allgemeinen in erster Linie im Rundfunk Entspan­nung von ber Arbeit des Alltags, all' bas, was wir Unterhaltung" nennen. Das ist nichts Minderwer­tiges, sondern vielmehr die Voraussetzung für das Ansetzen großer künstlerischer, politischer unb erzie­herischer Wirkungen überhaupt. Soeben beginnt die neue Folge derZwölf-Meister-Konzerte", in denen deutsche Komponisten von Welttuf und einige unserer besten Komponisten eigene Werke dirigieren. Parallel damit läuft eine Sendefolge, die uns das symphonische Schaffen von Richard Strauß unter Leitung des Meisters vermittelt.

fügt, baß bie öffentlichen Körperschaften bie Flagge des Reiches hissen, so können wir auch verlangen, baß die Kirchen an den nationalen Feiertagen die Hakenkreuzfahne hissen. Der Redner beschäftigte ich bann eingehender mit ben in Nürnberg er- offenen Gesetzen und kündigte dabei an, datz m kürzerer Zeit bie Ausführungsbestimmungen er- lassen würden. Man werde auch weiter daran den­ken, durch eine gesetzliche Regelung eme Einschränkung ber wirtschaftlichen Betätigung ber Juden durchzuführen, um damit allen Ei n z e l a kti o n e n oorzu- beugen.

Zentrale, einen geistigen Sammelpunkt, von bem aus die Ströme der Kraft bis in bie letzte Staffel unb die letzte Kompanie ausstrahlen.

Das Gebäude soll aber auch sein eine Hül­st ä 11 e nationalsozialistischen Geistes- gutes. Möge sich jeder, der in ihm arbeitet, stets bewußt -fein, daß dies alles nur geschaffen werden I

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