Ausgabe 
14.10.1935
 
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185. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Nr. 240 Erstes Blatt 185. Jahrgang Montag, 14. Oktober 1935

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Die Hitlerjugend Hessen-Aaffaus vor dem ReichsjugendWrer.

Zwanzigtausend Jungen und Mädels marschieren in Limburg auf.Ein großer Tag der Gtaatsjugend Heffen-Naffaus.

9. November wieder erstehe, in dem sie mächtig waren.

Das Werk, das der Führer begonnen hat, ruht auf eueren Schultern, und auf euch kommt es an, ob dieses Werk für alle Ewigkeit Bestand hat. Und ihr müßt euch auch nun verpflichtet fühlen, daß das ungeheuere Opfer, das nicht nur in den Toten des Krieges und der Be­wegung besteht, nicht vergeblich gebracht wor­den ist. Ihr müßt in den Opfern eurer Eltern für euch, eurer Vorkämpfer in der Bewegung eine Verpflichtung sehen, die euch zwingt, den­selben Weg zu gehen, den sie einst gegangen sind. Diese Pflicht ist euer heroisches Schicksal. Ihr werdet einst von denen, die nach euch kom­men, danach gemessen werden, ob ihr die Kraft hattet, auch im Letzten einig M sein. Es ist das Vertrauen, das das ganze Deutschland zu euch hat, das Vertrauen eines anständigen und guten Deutschland, das durch die nationalsozialistische Bewegung verkörpert wird, daß ihr niemals die Erwartungen enttäuscht, mit denen die ganze altere Generation auf euch schaut, und daß ihr nie die Pflicht verletzt, die in jenen 21

Treue heute und immerdar?

Oer Oberbefehlshaber des Heeres weiht das Bremer Ehrenmal.

Limburg, 14. Okt. (Eigenbericht.) Hitler­jugend, Jungvolkjungen und BDM.-Mädels mar­schierten gestern in Limburg, sie bekannten sich er­neut und eindrucksvoll zum Führer und zur Nation und jubelten dabei ihrem Reichsjugendführer zu, der nach Limburg kam, um in wegweisenden Wor­ten zur Staatsjugend unseres Gebiets zu sprechen.

Dem Tag von Limburg ging ein großartiges Flammenzeichen voraus, in dem die Sinnrichtung unserer Jugend zum Großen und Erhabenen ein­deutig zum Ausdruck kam. Um 21 Uhr am Sams­tagabend brannten im Umkreis von 2 Kilometer um die Stadt Feuer auf, und von diesem Kreise aus liefen Lichtlinien sternförmig in das Land, so daß sich von hochgelegenen Punkten aus ein groß­artiger Anblick bot.

Schon in den frühen Morgenstunden klang dann in den flaggengeschmückten Straßen und Gassen der alten Stadt überall der Marschtritt der Hitler- Jugend, der Pimpfe, der Mädels, die mit der Eisenbahn, zu Fuß und auf Kraftfahrzeugen an- kamen. Um die Mittagsstunde waren 20 000 Jungen und Mädels in der Stadt, sie sammelten sich an verschiedenen Punkten, um dann von dort aus in geschlossenen Kolonnen zum Platz der Kundgebung, zum Eduard-Horn-Park zu marschieren. Exakt und pünktlich vollzog sich der Aufmarsch: zur festgesetzten Stunde füllte eine riesige Heerschar der Staats­jugend den herrlichen Wiesenplan im waldumrande­ten Talkessel. Masten mit großen Fahnen der HI. umrahmten das Feld, die Farben Rot und Weiß hoben sich leuchtend vom Grün der umgebenden Natur ab. Im Blickpunkt des Platzes war in schöner Harmonie mit der Umgebung ein inter­essanter, fast burgenartig gestalteter "Aufbau ge­schaffen worden, eine große Balustrade für den Spielmanns- und Fanfarenzug der Pimpfe und ein Kommandoturm. Der Aufbau bestand durchweg aus ungeschälten Stangen wie sie der Wald gab und selbst die Hoheitsabzeichen waren aus dem gleichen

natürlichen Material geschaffen worden. So kam auch in diesem Bauwerk in starkem Maße die von der Hitler-Jugend erstrebte Bodenständigkeit zum Ausdruck. Hoch über dem Talkessel hatte auf einem Felsen eine Fahnengruppe Aufstellung genommen, die im Blickpunkt aller stand unb. so sinnfällig immer wieder daran erinnerte: die Fahne ist mehr als der Tod!

Geduldig harrte die Jugend nun der An­kunft ihres Führer, der gegen 14.30 Uhr erschien, begleitet von dem Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger, dem Gauarbeitsführer F a a tz unb dem Stab der Reichsjugendführung. Kaum wurden die Versammelten des Reichsjugend­führers ansichtig, da brach ein Jubel los, den kein Kommando bannen konnte. Immer wieder klangen Heilrufe auf. DasHeil Kameraden!" des Reichs­jugendführers und seinHeil Kameradinnen!" fan­den ein brausendes Echo. Nachdem dem Reichs­jugendführer die angetretene Jugend gemeldet war und nachdem er die Reihen der Staatsjugend auf dem Weg zu den Tribünen der Ehrengäste durch­schritten und dann mit dem Gauleiter Platz genom­men hatte, fand zunächst eine würdige Feier zur Ehre der im Kampfe für Deutschland Befreiung gefallenen Hitler-Jungen statt. Das gesprochene Wort, das Wort im Sprechchor, volles wuchtiges Orgelspiel in getragenem Rhythmus und ernster Melodie, Fanfarenrufe, Trommelwirbel und die Mitwirkung der 20 000 das alles klang zu einem Eindruck zusammen, dem sich niemand der Teilneh­mer an dieser Feier entziehen konnte. Einzigartig schön die von Orgelspiel untermalte Verlesung der Namen der Gefallenen der Hitlerjugend! An­schließend gelangte ein symbolisches Chorspiel zur Aufführung, das in einem Bekenntnis zu Führer, Volk und Vaterland ausklang. So wie die vielen Tausenden von Jungens und Mädels, so verfolgte auch der Reichsjugendführer die Darbietung mit ge- fponnter Aufmerksamkeit. Anschließend sprach der Reichsjugcndführer Baldur von Schirach.

Bremen, 13. Okt. (DNB.) Das Bremer Ehren­mal für die im Weltkrieg und in der Nachkriegs­zeit für ihr Vaterland gefallenen Helden ist am Sonntag in feierlicher Weise eingeweiht worden im Beisein des Oberbefehlshabers des Heeres, Ge­neral der Artillerie Freiherr von Fritsch, des regierenden Bürgermeisters H e i d e r , des Bremer Senats, sowie von Vertretern der Wehr­macht, der Bewegung und der Behörden. Das Denk­mal, das auf der noch über dem Osterdeich und die Wasser sich erhebenden Altmannhöhe steht, ist den 10 000 gefallenen Bremern geweiht. Vor der eigentlichen Einweihungsfeier hielt im Bremer Dom Landesbischof Lic. Dr. Weidemann einen Got­tesdienst ab. Auf dem Osterdeich hatten je eine Ehrenkompanie der Wehrmacht, der Kriegsmarine und der Landespolizei neben einem Ehrensturm der SA. Aufstellung genommen. Heber dem Ehren­mal kreiste eine Flugzeugstaffel.

Regierender Bürgermeister H e i d e r gedachte mit bewegten Worten der Gefallenen des Weltkrieges, den 10 000 gefallenen Bremer Söhnen, derer, die Bremen vom roten Terror befreiten und der Kämp­fer für das Dritte Reich. Ihnen allen, die fielen, sei dieses Denkmal gesetzt. Sodann sprach Landes­bischof Weidemann das Vaterunser, worauf die Musik die Weise vom guten Kameraden anstimmte.

Der Oberbefehlshaber des Heeres, General der Artillerie, Freiherr von Fritfch, gab feiner Freude Ausdruck, diese Weihestunde mit- erleben zu können. Dieses Ehrenmal sei geweiht den gefallenen Söbnen einer Stadt, die unser aller Brüder roareif. So, wie sie gelitten und ge^ stritten, so hätten viele Tausende als Freikorpsmän­ner und als zielbewußte Kämpfer der Bewegung gehandelt. Alle hätten für ein großes Ziel gestrit­ten: für ein großes, einiges und sau­beres Deutschland. Dieses Ziel werde im­mer auch unser Ziel bleiben. In der Nacht der deutschen Hoffnungslosigkeit seien zwei Lichter aufgestiegen, das stahlharte Wollen d.er deut- s ch e n Freiheitskämpfer, die sich um die Fahne eines Mannes scharten, und das stille und verbissene Ringen der deutschen Armee um die Erhaltung echten deutschen Soldatentums. Der große Feldherr Hindenburg habe uns hier den Weg zur deutschen Pflicht ge­wiesen. So seien diese beiden Lichter zu einem

beruht, die heute nicht unter uns stehen können, weil sie sich opfern mußten im Kampf um das, was heute hier Gestatt gefunden hat.

Ich sage euch diese ernsten Worte, meine Kame­raden und Kameradinnen, weil wir ja nicht nur eine Jugend der Fröhlichkeit sind, eine Jugend, die sich bewußt ist ihrer wunderbaren Ge­meinschaft und des freien Lebens, das sie heute führen darf, sondern weil wir auch eine Jugend sino, die eine große Tradition zu erfüllen hat, von der Gewaltiges erwartet wird. Ihr habt euch dieser Fahne angelobt, und ihr wollt, lieber zugrunde gehen, als diese Fahne verlieren. In die­sem Geiste kämpfen wir, die Jugend des ganzen Deutschen Reiches, für den Führer aller Deutschen. In diesem Geiste sind wir entschlossen, alles auf uns zu nehmen, wie einst, wenn wir nur in Ehren vor der deutschen Geschichte bestehen können. Wir be­kennen das als eine Jugend, der Deutschland höher steht als alles andere. Und wir bekennen es, indem wir an den Mann denken, dessen Namen wir tra­gen. Wer Adolf Hitler dient, dient Deutschland. Wer Deutschland dient, dient Gott! Adolf Hitler Sieg- Heil! Sieg-Heil! Sieg-Heil!

Mit dem Liede der Jugend:Vorwärts, vor­wärts", fand die große Kundgebung ihr Ende.

Den Abschluß des Tages bildete der Vorbeimarsch des BDM., des Jungvolks und der Hitler-Jugend auf dem Adolf-Hitler-Platz, der von einer riesigen Menschenmenge umlagert war. Begeistert mar­schierte die Jugend vor dem Reichsjugendführer und bewies ihm durch ihr geschloffenes und disziplinier­tes Auftreten, daß sie unerschütterlich und treu zum Führer Adolf Hitler, zur Bewegung und zum Va­terlande steht.

einzigen geworden und seien, angefacht durch bi Willen Abolf Hitlers, schließlich zu einer gro* ßen Flamme geworben. Unsere Verpflichtung sei es, im Angesicht bieses Ehrenmals bafür zu sorgen, baß biese Flamme niemals roteber erlösche.

Wir wollen, so schloß General von Fritsch, auf bem Wege unserer Kameraben weiterschrei- t e n. Wir danken ihnen aus heißem Herzen und danken dem Manne, der die Flamme der deutschen Einigkeit entfacht hat. Wir geloben ihm im Ge­denken an unsere Kameraden unverbrüchliche Treue heute und immerdar. Der Schöp­fer der neuen Einheit, der Begründer der neuen Wehrmacht und unser deutsches Vaterland: Sieg- Heil!

Begeistert stimmten die Teilnehmer der Feier in den Ruf ein. Von Tausenden gesungen erklang das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied. Darauf wurden von zahlreichen Organisationen und Ab­ordnungen Kränze an dem Ehrenmal niedergelegt.

Oer gesteigerte Postverkehr.

Gleich den Einnahmen der Reichsbahn sind auch die der Poft ein wichtiger Maßstab für die gesamt­wirtschaftliche Konjunktur. Je größer die Umsätze und Erträge der Wirtschaft sind, desto mehr steigert sich der Postverkehr. Aus dem Bericht der Reichs­post für das Rechnungsjahr 1934/35 ergibt sich nun, daß der Postverkehr auf fast allen Gebieten be­deutende Fortschritte gemacht bat Der Briefversand ist um 1,1 v. H., der Paket­versand um 4,6 v. H. gegenüber dem Vorjahre ge­stiegen. Die Zahl der Gespräche im Fernsprech­verkehr hat um 5,2 Prozent zugenommen, die Zahl der aufgegebenen Postanweisungen hat sich um 4 v. H. erhöht. Eine Ausnahme bilden nur der Telegrammverkehr, der um 5,7 v. H. zurückgegangen ist, sowie der Versand von Nachnahmen und Postaufträgen, der ebenfalls eine kleine Verminderung aufweist. Dagegen hat sich der Postscheckverkehr in besonders erfreulichem Maßstabe belebt. Die Zahl der Buchungen hat um 9,7 v. H., der gesamte Betrag, der bewegt worden ist, sogar um 17,9 v. H. zugenommen. Der Kraft­postverkehr hat sich ebenfalls günstig entwickelt. Die Zahl der von der Kraftpost beförderten Per­sonen stieg von 59,8 auf 65 Millionen. Die Zahl der Rundfunk teilnehmer erhöht sich ständig. Kurz, der allgemeine Aufstieg der deutschen Wirt- ! schäft ist der Reichspost auf den wichtigsten Gebieten ihrer Tätigkeit in befriedigendem zugute gekommen.

Die Betriebseinnahmen sind um mehr als 20 Millionen Mark auf insgesamt rund 1,66 Milliarden Mark gestiegen. Der ausgewiesene V e r- l u ft, der wesentlich auf die umfangreiche Beteili­gung der Reichspost an der Arbeitsbeschaffungs­aktion der Reichsregierung zurückzuführen ist, hat sich von 222 Millionen Mark im Vorjahr diesmal auf 26,6 Millionen Mark vermindert. Dabei sind aber 150,7 Millionen' Mark an das Reich abgeführt worden, so daß in Wirklichkeit überhaupt kein Ver- ' lüft, sondern ein Gewinn erzielt worden ist.

Was das bedeutet, läßt sich nur dann richtig beurteilen, wenn man in Betracht zieht, daß die Reichspost zum Zwecke der Ankurbelung der Wirt­schaft im Zuge des allgemeinen Belebungs­programms der Reichsregierung bedeutende Tarii- j e n k u n g e n durchgeführt hat. Diese sind durch die Verkehrszunahme voll ausgeglichen worden. Das Vorgehen hat sich also als nützlich und richtig er­wiesen. Denn es hat durch Stärkung der Wirtschaft eine Derkehrszunahme erzielt, deren Erträge die von der Reichspost gebrachten Opfer aufgewogen Haden. Die im Zusammenwirken mit der Reichs­regierung erreichte Gesundung der deutschen Wirt- schast hat auch die Finanzen der Reichspost gesünder gemacht.

Der Reichsjugendsöhrer spricht zur Lugend Hessen-Nassaus.

Wenn wir uns hier zu einer schlichten Feierstunde zusammengefunden haben, dann wollen wir uns in dieser Stünde das Gelöbnis geben, daß wir nie­mals mehr die Wiederkehr einer Zeit der Ehrlosig­keit, der Schande, des Kampfes aller gegen alle, die Zeit der Hoffnungslosigkeit und grenzenlosen Not dulden wollen, und daß wir entschlossen und rück­sichtlos dafür eintreten wollen, daß der Geist der jungen Gemeinschaft, der hier in un­seren jüngsten Pimpfe lebt, der Gei st der gan­zen Nation werde, und daß die Einigkeit, die hier in diesem Aufmarsch zum Ausdruck kommt, künftig Deutschland sei. So wie hier heute auf diesem Platz eine Jugend zusammensteht, die weder katholisch noch protestantisch ist, sondern e i n- s a ch deutsch, so wird einmal ein ganzes Volk zusammenstehen. Man wirft uns vor, wenn wir solches wollten, bann seien wir gottlos, seien Feinde der Vorsehung und seien damit eine Jugend ohne alle Zucht. Wir alle wissen, wir stehen nicht hier um g e g e n Gott zu kämpfen, sondern wir sind hier angetreten, weil wir meinen, damit den W l l- len Gottes zu erfüllen. Gott hat nicht befohlen deutsche Jugend gehe hinein in die konfessionellen Verbände und kämpfe gegen Adolf Hitler und somit gegen das deutsche Volk", sondern Gott hat uns^ be­fohlen:Steht zusammen, kämpft für Adolf Hitler, kämpft für unser deutsches Vaterlos. Und wenn ihr das tut, dann erfüllt ihr meinen Willen.

Mr haben nichts anderes gewollt und wollen auch in Zukunft nicht anderes, als aus dieser Jugend eine Gemeinschaft ohne arm und reich zu machen, eine Gemeinschaft des

Nationalsozialismus im höchsten Sinne. Wir wissen, daß es die geschichtliche Aufgabe der deutschen Jugend ist, eine Gemeinschaft zu sein, die nichts mehr zu trennen vermag. Und wir verstehen den Appell unseres Führers, der von uns verlangt, daß wir alle die zusammenführen, die einst gegeneinander gestanden haben. Und wir verstehen es, wenn der Führer von uns verlangt, dah wir diesen seinen Willen durch­führen.

Und wenn man uns vorwirft, es ist dieses Werk der Einigung noch nicht vollendet doch, meine Kameraden und Kameradinnen, die besten der deut­schen Jugend, sie haben sich uns angeschlossen. Und in dieser Jugend gibt es dies alles nicht mehr, was einst war, diesen Standesdünkel und dieses Proletariertum auf der anderen Seite diese Überheblichkeit des Besitzes und diese gren­zenlose Not der Besitzlosen. Nicht mehr diese Ju­gend, die auf der einen Seite in Fetzen, auf der anderen Seite in kostbare Gewänder gehüllt ist. Hier trägt alles d i e gleiche Tracht, hier ist alles in einer einzigen Uniform. Wenn selbst die Kanzeln mißbraucht werden, um diese Einigkeit zu zerstören, dann denkt daran, daß auch ihr Prediger seid, und daß auch ihr Verkünder seid des ewigen Willens. Aber es ist schon so,, sie wollen nicht, daß Deutschland einig wird. Sie wollen ihre Sonder­interessen über das Wohl der Nation setzen. Sie wollen, daß das Deutschland des Kampfes für Ehre unb Freiheit zerfalle unb zerbreche, bamit jenes er­logene Deutschland von einst, das Deutschland des

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Blick über den Platz der Kunbgeoung nn Eouard-Horn-Park zu Limburg. 20 000 Jungen und Mädel Horen den Reichsjugendführer.

(Aufnahmen [2]: Neunel Gießener Anzeiger.)