Samstag, 14-September |955
215 Zweites Blaff
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
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feit verstümmelt, und die Leichen beraubt. Während der Bolschewistenherschaft des Juden Bela Kun, der in Wirklichkeit Aron Cohn heißt, wurden 1919 in Budapest 20 Geiseln ermordet, während der Oktober-Revolution in Spanien wurden unter Führung der Kommunisten in Oviedo acht, in Turon 17 Gefangene erschossen, 38 Gefangene wurden zum Schutze eines kommunistischen Angriffes auf die Kaserne Pelayo an die Spitze der Aufständischen gestellt und ein Teil von ihnen erschossen.
Furcht- und grauenerregend wird diese blutige Liste, wenn man ihr die fast unglaubhaft erscheinenden Zahlen des kommunistischen Massenmords hinzufügt. Als klassisches Vorbild
Mionen Ermordeier und Verhungerter bezeichnen den blutigen Weg des Bolschewismus
Der Kommunismus ifl der Todfeind der europäischen Kultur
gilt hier die Pariser Kommune aus dem Jahre 1871. Der jüdische Tschekist Vela Kun hat ihr ein gleichwertiges blutiges Experiment zur Seite gestellt in den im Juli 1922 in der Krim vollzogenen Erschießungen von 60 000 bis 70 000 Menschen. Im städtischen Krankenhaus Alupka wurden 2 72 Kranke und Verwundete auf Vahren hinausgetragen und vor den Toren der Anstalt erschossen. In der Provinz Kiangsi wurde eine Million Menschen von Kommunisten getötet, und sechs Millionen Menschen haben ihr hab und Gut verloren.
All diesen blutigen und grauenerregenden Vorgängen setzt der Massenmord in Sowjetrußland s e l b st die Krone auf. Die Zahl der Hingerichteten muß in den ersten fünf Jahren der Sow- jetherrfchaft auf rurtt 1 860 000 Menschen geschätzt werden, davon 6000 Lehrer und Professoren, 8800 Aerzte, 54 000 Offiziere, 260 000 Soldaten, 105 000 Polizeibeamte, 48 000 Gendarmen, 12 800 Beamte, 355 000 Intellektuelle, 192 000 Arbeiter, 815 000 Bauern. Der Sowjetstatistiker Oganowsky gibt die Zahl der verhungerten Bauern in den Jahren 1921/22 selbst mit 5,2 Millionen Menschen an. Der österreichische Kardinal-Erzbischof Jnnitzer schätzt die Zahl der Verhungerten in der Sowjetunion auf Millionen. Der Erzbischof von Canterbury sagte im Oberhaus, es seien „eher sechs Millionen als drei Millionen".
Das ist die blutige Praxis eines hysterischen und verbrecherischen politischen Wahnsinns, der sich in jedem Lande und Volke in denselben schauderhaften Vorgängen wiederholen würde, sofern ihm die Möglichkeit dazu irgendwie gegeben würde. Es wäre müßig, demgegenüber auf die Disziplin und großherzige Milde zu verweisen, die der Nationalsozialismus bei der Verwirklichung seiner revolutionären Ziele hat obwalten lassen.
Das ist die „verzweifelt ähnliche Form des Aufbaues", die dem Artikelschreiber der englischen Zeitung als eine „befremdende Erscheinung" zwischen Nationalsozialismus und Bolschewismus in die Augen springt.
Aber nicht genug mit diesen Tatsachen: Revolutionen ko st en Geld, Propagandafeldzüge in der ganzen Welt müssen finanziert werden. Der Bolschewismus beschafft sich die Mittel dazu auf seine eigene Weise. Stalin selbst leitete bekanntlich im Sommer 1907 den Bombenanschlag auf einen Geldtransport der Staatsbank in Tiflis, wobei über 30 Menschen umkamen. Die geraubten 250 000 Rubel wurden Lenin, der sich damals in der Schweiz be
fiel einer bolschewistischen Weltrevolution fein mühte.
Nur in den Staaten, in denen der Bolschewismus durch neue nationale Prinzipien endgültig überwunden wurde, erhoben sich warnende Stimmen, die allerdings von der mit Vernichtung bedrohten bürgerlichen Welt belächelt und als übertriebene Gespenstersehereien abgetan wurden. Wenn DeutsHland, im Zeichen des Nationalsozialismus gereinigt und geeinigt, diesen Kampf gegen die internationale Bolschewisierung der Welt an der Spitze aller gleichgerichteten Gruppen führt, so ist es sich darüber klar, daß es damit weit über den nationalen Zweck hinaus eine Weltmisfion zu erfüllen hat, von deren glücklichem Ausgang das Schicksal aller Kulturvölker abhängt.
In Deutschland fielen über 300 Nationalsozialisten kommunistischem Einzelterror zum Opfer. Am 30. April 1919 wurden im Hof des Luitpold-Gymnasiums in München zehn Geiseln, unter ihnen eine Frau, auf Befehl des kommunistischen Terroristen Eglhofer und unter Verantwortung der jüdischen Sowjetemissäre Levien, Levine-Nissen und Axelrod von hinten erschossen, bis zur Unkenntlich
sand, für revolutionäre Zwecke zur Verfügung gestellt. Am 17. Januar 1908 wurde der Jude Wallack-Meer, der eben noch unter dem Kamen Litwinow Ratspräsident des Völkerbundes war, bei dem Transport des geraubten Geldes
in Paris verhaftet.
Auf diesem durch Einzelterror, Geiselmord, Mas senmord, Raub und Brand, Streik, Straßenschlych» ten und bewaffnete Aufstände, durch Spionage und Heereszersetzung aufgelockerten Boden erhebt die kommunistische Weltpropaganda ihr fratzenhaftes und verlogenes Haupt. Eine Idee und Bewegung, die mit solchen verwerflichen und abscheulichen Mitteln die Macht erobert und die Macht zu behalten versucht, kann sich auf die Dauer nur durch Lüge, Verleumdung und Heuchelei behaupten. Sie sind die typisch bolschewistischen Propagandamethoden, die je nach Bedarf in verschiedener Tonstärke zur Anwendung kommen.
And wenn religiöse Auseinandersetzungen, die in Deutschland aus tiefsten Gewissensnöten heraus entstanden, aber nie- mäls zu einer Leugnung der Religion an sich führten, von harmlosen oder böswilligen Kritikern in Vergleich gesetzt werden zum programmatischen Atheismus der bolschewistischen Internationale, so sei demgegenüber nur auf wenige Beispiele in Theorie und Praxis des Kommunismus verwiesen: Im Programm der Kommunistischen Internationale wird frank und frei erklärt, dah „der Kampf gegen jede Art von Religion hartnäckig und systematisch" geführt werden müsse. Lenin sagt im vierten Band seiner Werke: „Die Religion ist das Opium des Volkes. Die Religion ist eine A r t geistiger Fusel!" Bucharin erklärt auf dem 2. Kongreß der Gottlosen: „Die Religion muß mit aufgepflanztem Bajonett erobert werden," Der Jude Gubel- mann, der unter dem Kamen Jaroslawski Führer des Bundes der kämpfenden Gottlosen in
legen und ihn der deutschen und europäischen Oeffent- lichkeit vollends demaskiert zu zeigen.
Fehlurteile, wie die vorhererwähnten, greifen am wesentlichen vorbei; denn während der internationale Kommunismus alle nationalen und rassischen Bedingtheiten, die von der Natur gegeben sind, aufzuheben versucht, während er im Eigentum die primärste Ursache des kapitalistischen Verfalls der Weltwirtschaft sieht, er es demgemäß in einer großangelegten und raffiniert und brutal durchgeführten Enteignungsaktion systematisch expropiiert, während er den Wert der P e r- sönlichkei-t nicht wah? haben will und ihn in einem hohlen und lebenfeindlichen Massenidol unterzumengen bestrebt ist, während er alle idealistischen höherstrebenden Regungen der Menschen und Völker durch ein stumpfes und ödes materialistisches Prinzip aufhebt und ertötet, sieht der Nationalsozialismus im Eigentum, Persönlichkeit, Nation, Rasse und Idealismus jene Kräfte, die jede menschliche Kultur tragen und grundlegend bestimmen.
Der Bolschewismus geht bewußt auf die Revolutionierung aller Völker aus. Er trägt in sich eine aggressive internationale Tendenz. Der Nationalsozialismus dagegen beschränkt sich auf Deutschland und ist weder als Idee noch als Praxis Exportware. Der Bolschewismus verneint die Religion als Prinzip, grundsätzlich und von vornherein. Er sieht in ihr nur ein „Opium für das Volk". Der Nationalsozialismus dagegen verficht in feiner Toleranz den Bekenntnissen gegenüber einen gottgläubigen und transzendentalen Idealismus, der der Rassenseele eines Volkes von Natur aus entspringt.
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Nürnberg, 13. Sept. (DNB.) Am Freitag- TOttiittag nahm der Parteikongreß des Reichs- swritages der Freiheit in Anwesenheit des Führen feinen Fortgang. Auch diese Kongreßtagung ** -cito im Zeichen der Darstellung des nationalsozia- !kl slichen Ausbaues, insbesondere in der Sozial- [ .nid Finanzpolitik im Gegensatz zum chaotischen * 'Mtboischewismus. Nach dem Einzug der Stan- 'Uli: ar_n und der „Freischütz"-Ouvertüre erteilte
Mhrend der Kalionalfozialismus eine neue 5'ffung und Formung der europäischen Kultur ir die Wege leitet, ist der Bolschewismus die Kkmpfansage des von Juden geführten inter- tinonalen Untermenschentums gegen di Kultur an sich. Er ist nicht nur anfibürger: ir, er ist antikulturell. Er bedeutet in der letzten Konsequenz die absolute V rnichtung aller wirtschaftlichen, sozialen, slintlichen, kulturellen und zivilisatorischen Er- rligenschasten des Abendlandes zugunsten einer rv.irzellosen und nomadenhaften internationalen Mschwörerclique, die im Judentum ihre Re- z>k sentpnz gefunden hat. Dieser großangelegte Dirfud), die Kulturwelt aus den Angeln zu tzcheu, wirkt sich um so gefährlicher aus, als ii( Kommunistische Internationale es feit jclrt mit einer meisterhaften Verftellungskunft vefftanden hat, gerade aus jenen europäischen Ii'elligenzkreisen große Teile zu ihren Be- frfitzern und Schrittmachern zu machen, deren fische und geistige Vernichtung das erste
ie Entlarvung des Weltbolschewismus
Oie große Rede des Reichspropagandaministers Or. Goebbels vor dem Parteikongreß.
Illli i^ihsleiter Vormann als erstem Redner D r. Iosbbels das Wort.
;; Dr. Goebbels spricht.
tlifang August dieses Jahres brachte eine der mafgebendsten englischen Zeitungen unter dem Titel „3ik’i Diktaturen" einen Leitartikel, in dem der tiu e und angesichts der Sachlage allerdings voll- fibmnen gescheiterte Versuch unternommen wurde, angeblich in die Augen fallenden Aehnlichkeiten f)en dem russischen Bolschewismus und dem i eh en Nationalsozialismus nachzuweisen. Der ! 'chser glaubte feststellen zu können, daß heute oeiden einander entgegengesetzten Wahrzeichen Bolschewismus und des Nationalsozialismus i'ib i Regierungsformen wehen, die in ihrem we° i ’ j i lachen Aufbau einander ähnlich und in vieler je iibce: Gesetze — die ihre Grundpfeiler find — ein- an gleich feien. Der Verfasser hat sich nicht ein- nalibie Mühe gegeben, die wesentlichsten'und fun- .u*) tüliin ntalften Grundsätze weder des Nationalsozia- “ Lisins noch des Bolschewismus zu studieren. Dem-
Der Führer begrüße die ^Irbeitömannei
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Die Totenehrung. — (Aufnahmen 14]: Photo-Pfaff.)
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Der Führer begrüßt die Führer des Arbeitsdienstes.
Der Vorbeimarsch der Fahnengrnppen.
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