Tariflöhne durch Vetriebsordnung unabdingbar
Sie Llriaubsfahrten Sau Hessen-Naffau 1935
E. B.
res- vor
„Mei Mutter backt Krapfe Sind um und um brau(n), Sie sperrt mirs in Kaste Un will mir fei lau (lassen); Sie geit mir 'n Brocke zum Henne nei locke. Gückerigiki!
Den Brocke freß i?
Nachdem Dr. Pfeffer seine Schüler in turne- rHebungen auf der Bühne vorgeführt und alle reichen Beifall geerntet hatten, begann das gemütliche Beisammensein, das vor allem dem Gedankenaustausch zwischen Eltern und Lehrern diente und das Band zwischen Schule und Elternhaus noch ester knüpfte. Die Höhere Privatschule kann mit dem Erfolg des Elternabends und der Kundgebung ür den VDA. sehr zufrieden sein.
** Fahrpreisermäßigung der Reich s- bahn zum Oberhessischen Schäfertag n Lich. Zu dem am 24. Februar in Lich statt- mdenden Oberhessischen Schäfertag gibt die Reichsbahn von allen Fahrkartenausgaben der Strecken Gießen—Gelnhausen, Gießen—Li ' '
Dietzen—Gelnhausen, Gießen—Limburg, Gießen— Alsfeld, Friedberg—Hungen—Mücke, Friedberg- Nidda — Schotten und Herborn —Niederwalgern Sonntagsrückfahrkarten aus. Geltungsdauer Sams- tag 12 Uhr bis Montag 12 Uhr. Fahrpreis ab Gie- Zen für Hm- und Rückfahrt: 2. Kl. 1,30 Mark; 3. Kl. 0,90 Mark.
der Tarifordnung hinausgehen und sich dadurch zugunsten des Gefolgsmannes auswirken. Ebenso steht selbstverständlich dem nichts entgegen, daß in einer Betriebsordnung höhere Löhne als in der Tarifordnung enthalten sind. Tariflöhne sind stets Mindestlöhne.
Untertarifliche Bezahlungen, wie überhaupt Zuwiderhandlungen gegen eine Tarifordnung, können nicht nur eine durch arbeitsgerichtliche Klage erzwungene Vachzahlung des Tariflohnes zur Folge haben, sondern sie können sowohl nach § 22 des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit mit Geld- oder Gefängnisstrafen geahndet werden, als auch ein ehrengerichtliches Verfahren gemäß § 36 des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit nach sich ziehen.
Es liegt also völlig im eigenen Interesse jedes Betriebsführers, Tarifordnungen aufs genaueste zu beachten und die in ihnen enthaltenen Bestimmungen peinlich einzuhalten.
Das Vorlesungsverzeichnis der Universität für das Sommersemester 1935 ist, nach einer Mitteilung des Universitätssekretariats, erschienen und zum Preise von 40 Pf. beim Uni- hat/enat5^eprctariat unb in ben Buchhandlungen zu
besonderen Tribut an Krapfen (heute ist er meist durch ein Geldgeschenk abgelöst), die Wirte laden am Fastnachtssonntag ihre Gäste zum Krapfenessen ein. Der Schweizer Bursche, der seinem Mädchen beim Abspinnen die Kunkel hält, empfängt zum Lohn Fastnachtskrapfen, hat er beim Fastnachtstanz dem Schatz den Wein bezahlt, so wird er von ihr für den Abend zum Chräpfli-Essen eingeladen (weshalb auch der nächtliche Besuch des Burschen beim Mädchen um die Fastnachtszeit Krapfeneinziehen genannt wird). Krapfen mit Kirschwasser spielen überhaupt in der Schweiz bei der Bewirtung der Burschen durch die Mädchen eine Hauptrolle.
Die Krapfen sind in erster Linie ein Gebäck der Fastnachtszeit, (daher im Rheinland der Fastnachtdienstag vielfach „Kräppeldienstag" heißt), obwohl sie in manchen Gegenden auch zu anderen Gelegenheiten gebacken werden, so in Tirol zum „Kirta" (Kirchweih), in Schwaben zu Drei König, wo sie dann mit den verschiedensten Füllungen' versehen sind, wie Kraut, Schnittlauch, Zwiebeln, gehacktem Fleisch oder Eiern, während die „Fastnachtskräpfle" meist eine Fülle von Aepfeln, Hutzeln, Zwetschen- mus oder Rosinen aufweisen. Der Tiroler Kirchweihkrapfen ist mit Vorliebe mit Honig, Mohn und Kastanien gefüllt. Die Füllungen sind beim Krapfen ja das Wichtigste und ihre Zahl ist Legion: so gibt es außer den bisher genannten noch solche aus gehackten Mandeln, gekochten Birnen, Gewürz, Zieger (Käse, so in der Schweiz), Nüssen, Schokolade, Anis, Kümmel, Mark, Krebsen, Lunge, Kraut, Fruchtgelee. Vielfältig wie die Füllungen des Krapfens sind feine Bezeichnungen, heißt er doch in Westfalen „Berliner Ballen", in Norddeutschland „Berliner Pfannkuchen", in Hessen „Kreppel", in Leipzig „Krebblichen", im Elsaß „Kräpfel", in Schwaben „Krapfe", „Kräpfle", in der Schweiz „Fastnachts-Chräpfli" oder ,,-Chüchli", in Bayern „Faschingskrapfen", in Baden „Faasekichle".
Dieses oielnamige Backwerk hat im Mittelalter einen besonderen Beruf heroorgebracht, den des „Krapfenbäckers" (wie denn im Mittelalter überhaupt eine viel größere Spezialisierung der Gewerbe bestanden hat, als heute). Der Krapfen ist in der Regel wohlgenährt und rund — feine längliche, ungefüllte Abart ist entschieden unvornehmer als der „Ballen" — nur in der Schweiz ist er fautenförmig oder dreieckig, mit gezackten Rändern, während die in Mecklenburg seine Stelle vertretenden „Heet- wecken" (heiße Wecken) viereckig sind. Die „Heet- wecken" haben auch eine Füllung und zwar von Butter, Zucker und Gewürz und werden heiß in heißer Milch gegessen; die Burschen verschaffen sie sich dadurch, daß sie die Mädchen mit Ruten schlagen, bis sie sich mit Heetwecken „lösen", die Kinder tun das Gleiche bei der Verwandtschaft.
3U mancherlei Scherz und Scherzsprüchen hat der Krapfen Anlaß gegeben. So schickt der Thüringer einen nicht ganz „Hellen" schon um die Fastnachtszeit dadurch in den April, daß er ihn die „Kräbbelform" holen heißt (die bekanntlich beim Krapfenbacken nicht nötig ist). Andererorts werden Kreppelattrappen hergestellt, mit Salz bestreut und mit Konfetti gefüllt. Eine mittelhochdeutsche Redensart sagt von einem Trinker „ze allen ziten vol als ein Krapfe" Sogar dichterische Verherrlichung hat der Krapfen gefunden, denn im Schwäbischen gibt es ein Krapfenliedlein, das also laufet:
folgschaft unter Führung des selbstgewählten Herzogs, her sie in vorbildlicher Tapferkeit und manchmal auch mit einer gewissen Taktik und List (Armin) zum Siege führte. Im zweiten Vortrag gab Frl. deiner (Heuchelheim) eine Charakterisierung der germanischen Frau, wie sie von Tacitus und in den nordischen Sagas dargestellt wird. Die Achtung vor der Frau bei den Germanen wird von Tacitus besonders rühmend hervorgehoben. Beide Vorträge fanden verdienten Beifall.
Im Anschluß hieran berichtete Dr. Reidt aus- "h€r d'e Tagung der Amtswalter im RSLB. in Frankfurt, über die Dorfschulveranstal- tung von Dr. Kammer in Dilling en bzw. „Fragen der Landschule" und über die Besprechung der Leiter der Arbeitsgemeinschaften im NSLB' m;t Gauarbeitsleiter Schulrat Schäfer.
Milchverkauf ob Hof des Erzeugers.
Vom Milchwirtschaftsoerband Hessen wird uns geschrieben:
Relchsbund Volkstum und Heimat.
Orksring Gießen.
Heute nachmittag, 17 Uhr, zeigt Herr Dr. K. R. Fischer im Forstinstitut in der Braugasse einen Transport Uhus, der im Vogelsberg ausgesetzt werden soll. Herr Dr. Fischer wird dabei über die Emburgerungspläne sprechen. Unsere Mitglieder und Gäste werden hierzu eingeladen. Eintritt frei!
Samstag, 16. Febr., 20,15 Uhr, treffen wir uns Zu einem heiteren Familienabend im Katholischen Vereinshaus. Der bekannte Heimatdichter Rudolf Dietz kommt zu uns und trägt uns Ernsteres und Heiteres aus eigenen Mundartdichtunqen vor. Unser V o l k s t a n z k r e i s zeigt hessische und andere Volkstänze, und wir alle tanzen mit. Mit- gheöer zahlen 25 Pf., Nichtmitglieder 50 Pf. Eintritt.
Deutsche Arbeitsfront.
NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude".
Wie wir schon berichteten, findet am kommenden Sonntag, 17. d. M., abends 8 Uhr, im Cafe Leib ein großes karnevalistisches Konzert statt. Es spielt die Reichswehrkapelle unter Leitung von Obermusikmeister Ernst K r a u ß e. Außerdem gastiert die Truppe „Trautners frohe Kumpanei" aus Frankfurt, a. M.
Karten zum Preise von 0,50 RM. sind im Vorverkauf zu haben: Schanzenstraße 18, Zimmer 10, (Tnfe Leib, Walltorstraße 18. Karten an der Abendkasse kosten 0,60 RM.
Spende für das Winterhilfswerk.
Der ^Bcßirf 2, Gießen, des Reichsverbandes Deut- jcher Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer im NS- fiehrerbunö hat als Ertrag feiner kürzlich durchge- fuhrten Veranstaltung zugunsten des Winterhilfswerkes die ansehnliche Summe von 203,60 Mark an öie hiesige Kasse des Winterhilfswerkes abgeführt. Die vortreffliche Spende verdient alle Anerkennung.
Reifeprüfungen an Gießener höheren Schulen.
Am Montag wurden im hiesigen Landgraf- nnnbmr1V s.® m n a f i u m unter dem Vorsitz ?SriaJr°t ludert die Reifeprüfungen durchgefuhrt. Der Prüfung unterzogen sich 21 Schü- ler, die sämtlich bestehen konnten. Vier Schüler
Qhf - i?rer vorzüglichen Leistungen Ehrend des Schustahres und in der schriftlichen ^"fung vom mündlichen Examen befreit werden Am Dienstag unb am Mittwoch fanden, ebenfalls unter dem Vorsitz von Ministerialrat Gluckert die Reifeprüfungen der beiden Oberprimen des hie- sigen Realgymnasiums statt. Sämtliche 38 Prüflinge, darunter eine Dame, bestanden- sechs 'hven waren auf Grund ihrer guten Leistungen im Schuliahr und in der schriftlichen Prüfung vom mündlichen Examen befreit.
In der Oberrealschule und in der Studienanstalt stehen die Reifeprüfungen noch bevor.
Gießener Wochenmarklpreise.
* Ateß e n, 14. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,42, Matte 25 Pf., Käse, dus Stuck 4 bis 10, Eier (inländische) 12 bis 13, Wirsing, das Pfund 15 bis 20, Weißkraut 8 bis 10
un ujmiia) genauer |ei. l)te|e Angaben find nicht ^Ereffend. Es .ft wohl für bestimmte Gebiete öes Deutschen Reiches im Einvernehmen mit der Datschen milchwirtschaftlichen Vereinigung (Haupt- öeremigung) Berlin durch den Herrn Preiskommissar eine Freistellung für diese Kuhhalter vorgesehen wor- den. Für Hessen und den Regierungsbezirk Wiesbaden ist aber in einer Vereinbarung zwischen dem Herrn Preiskommissar der deutschen milchwirtschaftlichen SfflMFÄ'W ÄS geftattet worden. Es bleibt also die Verordnung des Milchversorgungsverbandes Rhein-Main vom 27 Zull 1934, die den Abhofverkauf gründ- atzlich verdietet und die in bestimmten, nicht ^"„.umgehenden Fällen eine Ausnahme geftattet vollinhaltlich bestehen. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß der Milchversorgungsverband
Der Treuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen, SS.-Standartenführer Schwarz, erläßt folgende Bekanntmachung:
„Mehrer Fälle veranlassen mich, darauf hinzu- weisen, daß durch eine Betriebsordnung niemals Bestimmungen einer gültigen Tarifordnung ausgeschaltet oder umgangen werden können. Wenn beispielsweise die Lohnoerhältnisse eines Gewerbezweiges in einer Tarifordnung einheitlich geregelt find, so wirkt diese Tarifordnung zwingend auf die von ihr erfaßten Arbeitsoerhältnisse und ist auch durch eine Betriebsordnung unabdingbar.
Die Bestimmung einer Betriebsordnung, wonach der Belriebsführer im Einverständnis mit dem Dertrauensrat untertarifliche Löhne bezahlen kann, ist deshalb nichtig. Die Tarifordnung hat stets gegenüber der Betriebsordnung eine übergeordnete Bedeutung.
Auch Vereinbarungen eines Einzelarbeitsvertrages, die von der Tarifordnung abweichen, sind nur insoweit wirksam, als sie über die Mindestbedingungen
Rotkraut 15, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20, Unterkohlrabi 8 bis 9, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln, der Zentner 3,20 bis 3,50 Mark, Aepfel, das Pfund 18 bis 25 Pf., Honig 40 bis 50, junge Hähne 90 Pf. bis 1 Mark, Suppenhühner 75 bis 90 Pf., Gänse 90, Tauben, dos Stück 60 bis 70, Blumenkohl 40 bis 60, Salat 20, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35 Pf.
Vornotizen.
Mcsfalenber f ü r Donnerstag: NSLB. Gießen-Stadt 15.30 Uhr im Singsaal des Realgymnasiums, Bezirksoersammlung der Fach- chaft 2 (Höhere Schule). — Stadttheater: 20 bis 22.30 Uhr „Die Hosen des Herrn von Bredow" (Deutsche Bühne). — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: "Zch für dich — du für mich". — Astoria-Lichtspiele: „(Eimarron" — Stickerei- und Spitzen-Werkschau 14 bis 18 Uhr im Turmhaus am Brandplatz. — Oberhessischer Geschichtsverein Gießen: 20.15 Uhr im Hörsal des Kunstwissenschaftlichen Instituts, Lud-' wigstraße 34, Vortrag von Pros. Dr. Frölich über „Steinerne Zeugen mittelalterlichen Rechtslebens, besonders auf hessischem Boden."
—' S tadttheater Gießen. Heute abend ge- chlosiene Vorstellung für die NS.-Kulturgemeinde, R>ng Deutsche Bühne, mit der Erstaufführung des Komödienspiels „Die Hosen des Herrn von Bredow" von Paul Beyer nach Willibald Alexis' gleichnamigem Roman. Spielleitung dieser historischen Komödie hat Heinrich Hub.
Arbeitstagung des NSLB. Gießen-Land.
Unter Leitung von Dr. Reidt (HeuchelWni, hielten gestern die Arbeitsgruppen I und II des ^irFs Gießen-Land im NSLB. ihre zweite Arbeitstagung im neuen Jahre im Hotel Köhler ab.
U Ersten Vortrag sprach Lehrer Philipp Watzenborn) über „das Heerwesen und die Kampf- K“..n9 der Germanen". In knappen, treffenden Ausführungen schilderte er Zusammensetzung, Be- waffnung und Kampfesweise der germanischen Ge°
Rhein-Main eine Durchbrechung der Marktordnung bei dem Abhofverkauf mit Strafen bis zu 1000 RM. im Einzelfalle belegen kann.
Elternabend
der Höheren Privatschule Gießen.
Man berichtet uns: Am 9. Februar veranstaltete 1 die Höhere Privatschule Gießen einen Elternabend in der Turnhalle des Turnvereins 1846. Ueberaus zahlreich waren Elternschaft, Freunde und Gönner der Schule und ehemalige Schüler erschienen, um ihre Verbundenheit mit der Schule zu bekunden und zu festigen. Die große Halle war voll besetzt.
Nach einem vorzüglich zu Gehör gebrachten Marsch von Schubert, gespielt von Lehrern der Anstalt, begrüßte der Leiter der Schule, Dr. Fuch s, in herzlichen Worten alle Erschienenen und wies besonders auf den Leitgedanken des Abends hin: Deutsches Volkstum im Ausland. Diesem Thema wurde das ganze Programm des Abends in großer Geschlossenheit gerecht.
In groß angelegter Rede führte Studienassessor Walther die Zuhörer in die Probleme des Auslanddeutschtums ein. In einem großen historischen Ueberblick behandelte er die Ursachen der deutschen Auswanderung und die Entstehung des Auslanddeutschtums. Seine Nöte und feine Gefährdung machte er an treffenden Beispielen klar, und seine Bedeutung bewies er mit Zahlen und begründete damit die Verpflichtung jedes Deutschen zu tätiger Hilfeleistung. Im zweiten Reiche sei von Seiten der Regierung dem Auslanddeutschtum wenig Verständ- ms entgegengebracht worden, und nur private Kreise hatten sich für die Deutschen im Ausland eingesetzt. Das Dritte Reich müsse auch hier vieles wieder gut machen. Zu dieser wichtigen Aufgabe habe sich der Führer immer wieder bekannt. Die nationalsozialistische Revolution habe dem VDA. (Volksbund für das Deutschtum im Ausland) neuen Impuls und starken Rückhalt gegeben. Starke Werbung zu tätiger Mithilfe fei aber immer noch nötig. Mit einem warmen Appell an alle Besucher zur Mitarbeit im VDA. schloß der Redner seine Ausführungen. Der starke Beifall zeigte, daß seine Worte großen Eindruck gemacht und ihre Wirkung auf die Zuhörer nicht verfehlt hatten.
Verschiedene unter dem Leitgedanken des Abends stehende und von Schülern vorgetragene Sprechchöre und Gedichte von Blunck und dem auslanddeutschen Dichter Müller-Gutenbrunn leiteten über zu dem Spiel in vier Auszügen: „Deutsche Herzen im fremden Land" von W. Webels und F. Schare. Das von Untersekundanern der schule gespielte Stück, in dem packend und anschaulich die Not der Wolga-Deutschen unter der Herrschaft der Bolschewisten zum Ausdruck kommt, bildete den Hauptpunkt der Vortragsfolge und fand wohlverdienten Beifall, der dem Inhalt des Stückes und der guten Darstellung galt. Zwei Sprechchöre forderten noch einmal zu Treue und Opferbereit» schäft für unsere Brüder im Auslande auf. Mit dem Treuegelöbnis für die Deutschen jenseits der Grenzen, für unser Vaterland und seinen Führer, und mit dem Deutschland-Lied und dem Horst- Wessel-Lied schloß der ernste Teil des Abends. Be- onders hervorzuheben ist die künstlerische Gesetzlos, stützest des Programms, das die Zuhörer in feinen Bann zog.
w??" Mitgliedern des Milchversorgungsverbandes Rhein-Main, dessen Gebiet sich im wesentlichen über den Freistaat Hessen sowie den Regierungsbezirk Wiesbaden erstreckt, erhalten wir dauernd Anfragen über eine Verfügung des Herrn Preiskommissars Dr G o e r d e l e r, wonach für Kuhhalter, die nicht als zwei Kühe besitzen, der Abhofverkauf von Frischmilch gestattet sei. Diese Angaben sind zutreffend. Es ist wohl für bestimmte
Rundfunkprogramm.
Freitag, 15. Februar.
6 Uhr: SauernfunL 6.15: Gymnastik I. 6.30: ©i)mnaftif II. 6.55: Morgenspruch — Choral. 7: ^U?Eon^t- 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 10: Nach- Schulfunk. 10.45: Praktische Rat- lajlage für Küche unb Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags- Fonjert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschafts- oernH 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau! 16: Nachmittagskonzert. In der Pause: Kunstbericht der Woche. 18: Dichter am Bodensee: Emanuel von Bodman. 18.15: Stimmen des Nordens über Deutsch- lanb. Von Dipl.-Jng. Vitalis Pantenburg, Köln. 18.25: Hessische Bauernhochzeiten in Sitte und ■Braud). Ein kleines Kapitel Volkskunde von A Ortkamp, Kassel. 18.40: Der kommende Berufs-' wettkampf. Gespräch zwischen Obergebietsführer Arthur Axmann und Gebietsführer Karl Cerff 19- Kieler Abendmusik. 19.45: Das Leben spricht' 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation: Zum Rhein' zum deutschen Rhein. Sinfonie eines Stromes 21' Das Feldjäger-Korps spielt. 22: Nachrichten. 22 10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30- Der Seit» fünf bringt die Sportoorschau. 23: Ein großer Musiker und Patriot. Hörbilder aus dem Leben Friedrich Chopins. 24 bis 2: Nachtmusik.
Samstag, 16. Februar.
6 Uhr: ^uernfunr 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II 6 55: Morgenspruch — Choral. 7: frWonaert. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 9: Nachrichten 9.15: Konzert. 10: Nachrichten. 11: Werbe» k0"2ertU 45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. Nachrichten aus dem Sendebezirk. n315\aRllta55,I!iyert 11 14'15: Nachrichten. 14 30: Quer Durch die Wirtschaft. 15: Jugendfunk. Mann f“r ^ann. ftamerabfdjaft der Tat. Ein Hörspiel. Nmhmittaaskonzert. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Stegreifsendung. 18.35: Wir schalten ein! Das ^'krophon unterwegs. 18.50: Musik zum Wochen- 5"^- ■1P;40: Der Zeitfunk bringt: Tagesspiegel 20: fta$rid)ten 20.10: Bunter Abend mit Willy Rei- Jert 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Senbebyirf 22.20: Bunter Abend. Anschließend: Tanzmusik. 24: Tanzmusik. 1 bis 2: Nachtmusik.
Die Anmeldung zu den Fahrten ist nur bei denSoweit Volksgenossen ihre Urlaubszeit heute tonn m e a K r aik; v r "''gellende rsestgelegt haben, können sie jetzt auch schon V " NSG. „Kraft durch Freude vorzunehmen.a n m e I b u n g e n zur Mitfahrt abgeben.
... Die NS.-Gememschaft „Kraft durch Freude", Amt leiters und Reichsstatthalters Sprenger und des für Reifen, Wandern, Urlaub, Gau Hessen-Nassau, Landesobmannes der NSBO. und Bezirkswalters gibt jetzt m einem reichbebilderten Heftchen die vor- der DAF. Willi Reeder die Teilnahmebedingun- gefehenen Urlaubsfahrten für 1935 bekannt. Das gen und alles sonstige Wissenswerte Das I a h Programmheft enthalt neben Vorworten des Gau- Programm sieht folgende Urlaubersonderzüge
15. 2. bis
j 19. 2.: Nürnberg—Rothenburg o. d. T.
Fahrtkosten 28.50 RM.
23. 2. „
3. 3.: Erzgebirge (Schwartenberg)
35,— „
15. 2. „
19. 3.: Industriegebiet (Essen—Duisburg—Ruhrort)
27,50 „
23. 3. „
30. 3.: Pfalz
29,50 „
30. 3. „
7. 4.: Allgäu (Pfronten)
33,50 „
18. 3. „
26. 4.: Harz
39,— „
27. 4. „
5. 5.: Sächsische Schweiz
36,— ..
27. 4. „
5. 5.: Nordsee (Südengland)
59,50 „
6. 5. „
14. 5.: Nordsee (Südengland)
59,— „
11. 5. „
19. 5.: Schwarzwald (Sigmaringen)
32,50 „
18. 5. „
26. 5.: Bayrischer Wald (Zwiesel)
32,50 „
25. 5. „
2. 6.: Thüringer Wald (Eisenach)
30,75 „
1. 6. „
12. 6.: Bodensee (Meersburg)
44,50 „
3. 6. „
11. 6.: Nordsee (norwegische Küste)
59,— „
6. 6. „
16. 6.: Chiemsee
42,—
11. 6. „
20. 6.: Berchtesgadener Land
45,__ *
15. 6. „
23. 6.: Nordsee (Norwegen)
59,'— ”
20. 6. „
28. 6.: Allgäu (Pfronten)
33,50 „
20. 6. „
28. 6.: Büsum (Nordseeküste)
36,50 ”
28. 6. „
5. 7.: Borkum
44__
3. 7. „
11. 7.: Nordsee (Norwegen)
n
59'— ”
5. 7. „
12. 7.: Bayrischer Wald (Awiesel)
32,50 „
5. 7. „
12. 7.: Erzgebirge (Schwartenberg)
32,— „
12. 7. „
20. 7.: Kieler Bucht
39,50 „
59,__
13. 7. „
21. 7.: Nordsee (Norwegen)
19. 7. „
26. 7.: Allgäu (Pfronten)
33,50
19. 7. „
2. 8.: Schlesien—Glatzer Bergland
57,'___ "
20. 7. „
27. 7.: Lübecker Bucht
Z«'__ "
27. 7. „
2. 8.: Kurhessen—Waldeck
DO, „
29,- „
24 50
27. 7. „
2 8.: Schwäbische Alb (Lichtenstein)
29. 7. ,,
6. 8.: Nordsee (Norwegen)
59^- ”
36,- „
28,— „
28 50
2. 8. „
9. 9.: Büsum—St. Peter—Ording
3. 8. „
9. 8.: Thüringer Wald (Lauscha)
10. 8. „
16. 8.: Schwarzwald (Feldberggebiet)
14. 8. „
22. 8.: Nordsee (Norwegen)
59,__
15. 8. „
23. 8.: Bayrischer Wald (Zwiesel)
32'50 ",
16. 8. „
23. 8.: Bodensee—Konstanz—Reichenau
30 50
22. 8. „
30. 8.: Allgäu (Sonthofen)
33__
24. 8. „
1. 9.: Kieler Bucht
39,50 "
59,50 „
24. 8. „
1. 9.: Nordsee (norwegische Küste)
24. 8. „
6. 9.: Danzig (Ostpreußen). Die Fahrtkosten werden noch
31. 8. „
bekanntgegeben.
6. 9.: Spreewald
2. 9. „
7. 9. „
15. 9.: Schwarzwald (Sigmaringen)
15. 9.: Kieler Bucht
48,- "
39,50 „
36,50 „ _
30'50 "
28,- „
42,50 „
59,- „
32,- „
32 50
7. 9. „
15. 9.: Büsum
11. 9. „
16. 9. „
19. 9.: Nordsee (norwegische Küste)
22. 9.: Weserbergland (Carlshafen)
16. 9. „
22. 9.: Harz (Wernigerode)
19. 9. „
29. 9.: Allgäu (Pfronten)
23. 9. „
1.10.: Hamburg (Südengland)
27. 9. „
28. 9. „
1.10.: München (Oktoberfest)
6.10.: Bayrischer Wald (Zwiesel)
5.10. „
13.10.: Sächsische Schweiz (Bad Schandau)
OUfUX) 11
38,— „
39,50 „
27,50 „
12.10. „
26.10. ,,
20.10.: Schleswig-Holstein (Malente, Gremsmühle)
30.10.: Berlin—Potsdam


