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l e r forderten gerade im Zeichen der bedauerlichen Annäherung der Westmächte an die Sowjetunion

aktivere Einstellung der Nationalisten aller

eine

Der Crfolg -er Erzeugungsschlacht

Oie Bestimmungen für das neue Getreidewirtschastsjahr.

zanasbestände von 1934 im neuen Getreidewirt- chaftsjahr voraussichtlich ohne Einfuhr aus­

kommt. Mit Sicherheit gilt dies für Weizen

Der Angeklagte hc das Geld a u s F

iabe sich darauf berufen, daß er

urcht vor der kommuni-

Niederschläge

DieAmerikanische Legion" ist die größte, über 15 ganze Gebiet der Bereinigten Staaten ver-

Sonenscheindauer 14 Stunden, keine.

Ü nia

i f a m p f, an dem beiden Parteien teil-

Zubi'äumsparade vor dem König von England, nbon, 13. Juli. (DNB. Funkspruch.) - Georg V. wird am heutigen Samstag die

dehnung der Weizenaufbaufläche über den Bedarf hinaus entgegenzuarbeiten und die Möglichkeit zu schaffen, die Brotpreise stabil zu halten. Die Mühlen zahlen für jede Tonne vermahlenen Weizen eine Abgabe an eine Ausgleichs­kasse, die den Bäckern die Stabilität des Brotge- preises ermöglichen sollen. Der Roggen- anfangspreis ist um 1 RM. je Tonne erhöht worden. Der Gerstenpreis wurde um 6 Mark je Tonne erhöht, um einen Anreiz für eine erhöhte Gerftenerzerrgung zu geben.

Die Höhe des mit Kontingentsmarken versehenen Brotgetreidekontingents wird mit dem Bedarf der Bevölkerung an Brotgetreide in lieber- einstimig gebracht. Ein Tausch von Kontingents­marken ist unter besonderen Umständen möglich, doch wird ein Geschäft mit Kontingentsmarken ausge­schlossen sein. Die Mühlen sind verpflichtet, nur mit Plomben versehenes Getreide zu verarbeiten. Dadurch hat der Bauer die Gewähr, daß das ihm zugewiesene Ablieferungssoll auch fortlaufend Ab­satz findet.

Ein allgemeines Berfütterungsverbot für Roggen und Weizen besteht nicht mehr. Neuerdings werden auch beim Hafer nur für Futterhafer Festpreise angesetzt, während für Gerste und Hafer, die Jndustriezwecken dienen, zunächst keine Preise fe st gesetzt werden. Die Getreidewirtschastsverbände dürfen be­sonders feste Abschläge vom festgesetzten Preise zulassen. Die sogenanntentoten Winkel" werden damit aus der Welt geschafft.

An den Mühlenfe st preis (Einkaufspreis) wird grundsätzlich festgehalten, doch ist die Regelung elastischer gestaltet worden. Don der ins ein­zelne gehenden Regelung der Preisspan­nen für Gerste und Hafer ist Ab st and genom­men worden: in Zukunft wird die Hauptvereini- gung die notwendigen Bestimmungen treffen. Die Vorschriften über einen Mindestvermah- lungsgrad für Roggenmehl sind a u s ge­hoben worden, weil sie in Anbetracht der zu er­wartenden befriedigenden Roggenernte nicht erfor­derlich sind. Für die Mühlen sind aber weiterhin die angeordneten Mehltypen verbindlich. Die Müh­len haben künftig als Pflichtmenge nur noch ein Monatskontingent einzulagern, weil anzu­nehmen ist, daß infolge der ausgeweiteten Reports die freiwillige Vorratshaltung der Mühlen größer als bisher fein wird.

und Roggen. Etwas ungünstiger ist die Sach­lage beim Futtergetreide. Die Gerstenernte ist zwar gut, in bezug auf Hafer steht es aber nicht wesentlich günstiger als im abgelaufenen Jahr. In der Futtergetreideversorgung waren wir immer auf die Einfuhr aus dem Auslande angewiesen. Im neuen Wirtschaftsjahr wird Brotgetreide für Futterzwecke jedoch aus der eigenen Ernte unbedenklich in erheblichem Umfange ver­braucht werden können.

An dem Festpreisgebäude des vergangenen Jah­res wird grundsätzlich nichts geändert. Um aber dem Bauern die Aufbewahrung feines verkaufs­fähigen Getreides für einen längeren Zeitraum zu erleichtern und die Vorratsbildung zu fördern, find die monatlichen Preiszuschläge (die sog. Reports) nicht unerheblich erweitert worden. Der Unterschied zwischen dem niedrigsten Preis zu Beginn des Getreidejahres und dem höchsten Preis am Jahresschluß beträgt gleich­mäßig bei allen Getreidearten 20 Mark je Tonne, während der bisherige Unterschied rund 30 v. H. darunter lag. Der Roggenschluß­preis des eben abgelaufenen Wirtschaftsjahres gilt kraft besonderer neuer Vorschriften bis zum 31. Juli 1935. Die Haferpreise sind wie im Jahre 1934/35 bemessen worden.- Der Weizen- anfangspreis liegt etwa 4 Mark je Tonne niedriger als im vergangenen Jahr, um einer Aus­

das ganze ------

breitete Organisation der amerikanischen Front­kämpfer. Fred Schroeter, der lange Jahre Präsident der Neuyorker Gruppe war, ist einer ihrer bekann­testen Persönlichkeiten. Er ist nach Deutschland ge­

e fioares bller mtstis beg atzten Zeit vunscheng, e von her alten" bie tim 9n. ottionellen 'ungen an ämpfe um Zu halten

über hinaus noch einen Uederschuß von 5,5 Millionen Mark zu erzielen. Dieser lieber» schuß soll verwendet werden zur Abdeckung von Schulden, für Kleinwohnungs- bauten, für erhöhte Ausgaben bei Ruhege­hältern, für Instandsetzung von städtischen Gebäuden usw. Der Haushaltsvoranschlag für 1935 schließt mit einem Fehlbetrag von 2,2 Millionen Mark ab. Das städtische Finanzamt wird bemüht sein, auch diesen Fehlbetrag durch sparsame Haus­haltsführung zu beseitigen.

Historische Gegensätze in Irland.

Bärtige Straßenkämpfe in Belfast zwischen Schotten und Iren.

London, 13.Juli. (DNB. Funkspr.) Die nord- ßnche Hauptstadt B b l f a st war in der Nacht zum Etinstag der Schauplatz schwerer parteipölitischer Unruhen und blutiger Strahentämpse, bei denen zr e i Personen getötet und über 40 vorletzt wurden. Der Mittelpunkt der Kämpfe ö-.r wieder der Bezirk der Porkstraße, wo es in de- letzten Wochen und Monaten öfters zu erbitter­ter Zusammenstößen politischer Gegner gekommen toir. Ein Zug schottischer Mitglieder der

Bei whlerMer Verdauung Bullrtch-Salz Tab^20Pfg. ,

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Landt­agen galt, n begeben t größeren und zwar, at sich die Volks- sregierung hinter ihr en die als zu bernon« anzösischen 1 nach der i mag, an e fest. So« Ldiration", i)t von 3,5 opfern ge* cklich fest- ibier gelei« fche Or« r Derechtf

London, 12. Juli (DNB.) Auf dem Zweiten Internationalen Kongreß von Nationalisten sprach überRassische Nationalismen" der Führer der dänischen Nationalsozialistischen Arbeiter­partei, Dr. Fritz Clausen. Er erklärte die libe­rale Lebensform für eine Lüge, gegen die es nur eine Rettung gebe, die nationale Idee. Lebhafte Anteilnahme fand der alte Kämpe aus dem Buren­krieg, der südafrikanische Gesandte in Haag, Dr. Dirk van Broekhuizen, für feinen Vor­trag über das Rasfenproblem in der Südafrika­nischen Union.

Am dritten Tage begann der Gedankenaustausch mit eineran schaulichen UebersichtNationalis­mus auf dem Balkan" durch Dr. Janka I a n e f f aus Sofia. Hieran schloß sich ein fesseln­der Vortrag Dr. Brunders aus Straßburg Elsaß - Lothringens übernationale Mission". Der Redner ließ seinen Vortrag in Erinnerung an den ersten in Straßburg geschlosse­nen deutsch - französischen Freund­schaftspakt vom Jahre 842 in den heißen Wunsch des elsaß-lothringischen Volkes nach einem neuenStraßburger Eid" ausklingen.

Die beiden Schweizer Dr. H u b e r und Dr. O e h -

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5000 Ion« he Firma ionaten er aus- lich nach Italiens.

Amerikanischer Frvnisoldatenbesuch.

Fred Schroeter von derAmerikanischen Legion" in Bremen.

Als Gast des NS. Deutschen Frontkämpferbundes (Stahlhelm) traf ein namhafter Führer der ameri­kanischen Frontkämpfer, der frühere Präsident der Gruppe Neuyork der Amerikanischen Legion, Fred Schroeter, in Bremen ein. Nach einem Kameradschaftsabend in Bremerhaven, wo er mit derEuropa" eingetroffen war, wurde Schroeter im Hause des Landesverbandes Nordsee des NSDFB. (Stahlhelm) in Bremen durch den Lan­desführer Volkmann im Namen des Bundes begrüßt.

Wetterbericht

des Reichswetterdienfkes. Ausgabeort Frankfurt.

Die beständige Schönwetterlage über Mittel­europa verändert sich nur äußerst langsam. Noch immer beherrscht das mächtige von Skandinavien nach den Azoren reichende Hochdruckgebiet das Wet­ter des Kontinents. Die Temperaturen erreichen durchweg 30 Grad Celsius und mehr. Voraussichtlich wird jetzt bei beginnendem Abbau des Hochs von Süden und Südosten ernste Gewittertätigkeit Vor­dringen.

Aussichten fürSonntag: Noch heiter und weiterhin recht heiß, nachmittags schwül, namentlich im Süden örtliche Gewitterbildung.

Aussichten für Montag: Heiß und schwül, Gewittertätigkeit.

Temperaturen am 12. Juli: mittags 31 Grad Celsius, am 12. Juli: abends 22,4 Grad: am 13. Juli: morgens 20,7 Grad. Maximum 31,4 Grad, Minimum 16,1 Grad Celsius. Erdtemperaturen in zehn Zentimeter Tiefe am 12. Juli: abends 27,4 Grad, am 13. Juli: morgens 22,8 Grad Celsius.

ftifdjen Gefahr in Deutschland ins Ausland gebracht hätte. Das könnte man ihm zugute halten, wenn er nicht noch bis weit in das Jahr 19 34 kräftig weitergeschoben hätte, als doch von einer kommunistischen Gefahr keine Rede mehr mar. Der einzige Gesichts­punkt, der strafmildernd zu berücksichtigen fei, könne der Glaube des Angeklagten fein, im Interesse seines Ordens gehandelt zu haben, obwohl selbst­verständlich die Interessen des Ordens denen des Dolksganzen nachzustehen hätten. Strafverschärfend müsse dagegen berücksichtigt werden, daß auch dieser Angeklagte im Priesterornat das Geld über die Grenzen geschmuggelt hat. Ordensangehörige haben in Deutschland noch bis zum Mai dieses Jahres kräftig weiter geschoben, obwohl seit dem März die deutschen Tageszeitungen Mitteilungen über die Devisenschiebungen brachten. Bis zum Mai dieses Jahres sind Patres mit einem Rucksack voll Geld über die Grenze gefahren. Briefe, die dis Verurteilten bekommen, lasten eindeutig erkennen, daß in den beteiligten Ordensgesellschaften die Ab- geurteilten absolut als Märtyrer angesehen wer­den, während sie doch in Wirklichkeit nichts anderes sind als Verräter am Dolksganzen.

Länder im Kampfe gegen den Bolsche­wismus und einem vollständigen Neubau des Völkerbundes in einer Form, die auch den kleineren und mittleren Völkern eine wirksame Wahrung ihres berechtigten Eigenlebens gewähr­leisten würde. Der Völkerbund in seiner jetzigen Ge­stalt würdige diese Völker zum Objekt der Groß- machtwillkür herab.

Dr. Nils Lago-Lengquist (Stockholm) un­terzog die Friedenspolitik des Führers einer eingehenden objektiven Würdigung.

Dr. Hans K. E. L. Keller erörterte dann in seinem Schlußwort noch einmal den Problemkreis, wie er von so vielen verschiedenen Gesichtspunkten durchdacht worden war. Der Redner beleuchtete den historischen Gegensatz zwischen der germani­schen Idee einer Welt der Volker und der - mischen Konzeption, die eine Welt der Staaten aeschasfen habe. Die Ausgabe der Inter­nationalen Arbeitsgemeinschaft von Nationalisten wolle im Gegensatz zu den verschiedenen imperialisti­schenUniversalismen", wie eindemokratisches Paneuropa", eine faschistischeRoma Universa" oder eineKommunistische Internationale", allen Volkern das Recht nationaler Selbst - bestimmung gewähren, welches das Gemeinwohl der Völker, das Frieden bedeute, verwirklichen werde.

Oer vierte Fall von Oevifen- verbrechen katholischer Orden.

Berlin, 12. Juli. (DNB.) Dor dem Berliner Schnellschöffengericht begann am Freitag der Pro­zeß gegen den 51jährigen Prokuratorpater Ernst D o r a g e aus Köln wegen vorsätzlichen Devisenvergehens. Es handelt sich dabei um den vierten zur Verhandlung kommenden Fall aus dem umfangreichen Devisenstrafverfahren gegen einige katholische Orden. Dorage hatte innerhaw der deutschen Ordensprooinz der Lazaristen nach seiner Ernennung zum Prokurator im Juni 1930 vornehmlich die Finanzgeschäfte zu erledigen und die Kasse zu betreuen. Die deutsche Ordenspro^ vinz der Lazaristen bzw. Dinzentiner, bekannt unter der BezeichnungMissionsverein der Dinzentiner E. D." undMissionsgesellschaft der Dinzentiner GmbH.", hatte im Jahre 1927 in Holland eine Anleihe in Höhe von 120 000 hollän­dischen Gulden ausgenommen. Im Jahre 1932 empfahl der berüchtigte Dr. H o f i u s dem Angeklagten den Rückkauf von Obligationen. Nach den Ermittlungen der Zollfahndungsstellen und der Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte daraufhin insgesamt 1 0 000 Mark nach Holland gebracht. Im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit hat sich Dorage auch der Ge­nehmigungserschleichung schuldig gemacht.

Auf die Frage des Vorsitzenden, ob sich der An» aeklagte ttn Sinne der Anklage schuldig fühle, erwiderte Vorage:Zum größten Teil j a." Auf weiteres Befragen gab der Angeklagte an, das Geld in der Aktentasche über bie Grenze geschmuggelt zu haben. Er habe zwar gewußt, daß dies verboten sei, er sei sich je­doch über die Tragweite feines Handelns nicht im klaren gewesen.

Entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts wurde der Angeklagte zu 2Vr Jahren Zucht­haus und 40000 Mark Geldstrafe ver­urteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte werden ihm auf die Dauer von 3 Jahren aberkannt. Die Ein­ziehung eines Betrages von 30 000 Mark wird an- geordnet. Für die Einziehuna der genannten Summe haftet die Missionsgesellschaft der Vincen- tiner.

In seinem Schlußwort führte der Staatsanwalt u. a. aus, es sei eine Unwahrheit, wenn vom Aus­lande her immer wieder die Behauptung auftauche, man wolle den Klöstern die Zahlung ihrer Schul­den verbieten: Man bezwecke weiter nichts, als daß sie damit noch warten, weil zur Zeit die Roh­stoffversorgung des deutschen Volkes und die allmähliche Bezahlung alter Schulden v o r g e h e.

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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil i. D.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VI. 35: 10150. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Berlin, 12. Juli. (DNB.) Zu Beginn des neuen Getreidewirtschaftsjahres 1935/36 erklärte Ministerialdirektor Dr. Moritz vom Reichs- und preußischen Ministerium für Ernährung und Land­wirtschaft der Presse, daß nach den bisher vor­liegenden Berichten und Schätzungen der dies­jährigen Getreideernte mit einem höheren Er­trag als im Vorjahre zu rechnen sei. Dies ist nicht nur auf gute Wachstumsooraussetzungen zurückzu- führen, sondern in erheblichem Umfange auch auf Die Leistungen der Bauern im Rahmen der Erzeugungsschlacht. Auf Grund der Vorschätzung des Statistischen Reichsamtes von An­fang Juli ist eine Getreideernte von insgesamt 21,9 Millionen Tonnen zu erwarten: das sind rund 1 Million Tonnen mehr als im vergange­nen Jahr. Es ist jedoch damit zu rechnen, daß die Ernte einen noch höheren Ertrag ergibt, o daß Deutschland unter Einbeziehung der lieber»

kommen, um hier persönliche Eindrücke zu gewinnen und dann in Amerika um Verständnis für das neue Deutschland zu werben und so besonders zwi­schen den Frontkämpfern hüben und drüben eine Brücke zu schlagen.

Fred Schroeter ist Lehrer an einer Staatsschule in Neuyork. Er war 18 Monate Frontkämpfer an der Westfront. Er stand als Artillerie-Offizier an der Front und ist heute noch Mitglied des ameri­kanischen Reserve-Osfizier-Korps. Er ist schon seit vielen Jahren durch die vielseitige Arbeit bekannt geworden, durch die er sich in Wort und Schrift r Deutschland eingesetzt hat. Er hat an sämtlichen Stahlhelm-Kundgebungen in Neuyork persönlich teilgenommen. Er hat vor allem auch m der Mo­natszeitschrift der amerikanischen Frontkämpfer, American Legion Monthly", wichtige Aufklärungs­arbeit in deutschfreundlichem Sinne geleistet. Diese Zeitschrift erscheint in über 800 000 Exemplaren und wird in allen maßgebenden Kreisen der Vereinigten Staaten gelesen.

Arbeitsp ätze für Schwerbeschädigte.

Berlin, 12. Juli. (DNB.) Nach den gesetzlichen Vorschriften über Schwerbeschädigtenfür­sorge fjat jede Behörde und jedes Unternehmen 2 d. $). ihrer Arbeitsplätze mit Schwer- beschädigten zu besetzen. Eine Durchprüfung bei den Behörden des Reichs- und Preußischen Ar­beitsministeriums hat ergeben, daß nach dem Stands vom 1. Januar 1935 10,8 v.H. der G e s a m t ar b e i t s p l ä tz e mit Schwerbe­schädigten besetzt sind. Von rund 7000 Beamten­stellen allein haben 10,45 v. H., von rund 1800 An­gestelltenstellen 15,38 v. H. Schwerbeschädigte inne. Diese Zahlen beweisen, daß das Reichsarbeitsmini­sterium, dem die Betreuung der Schwerbeschädigten obliegt, mit gutem Beispiel oorange- gangen ist.

5/5 Millionen KM. lleberschuß im Haushalt der Stadt Dresden.

Dresden, 12. Juli. (DNB.) Im Haushaltsjahr 1934 ist es gelungen, nicht nur den im Haushalts­voranschlag vorgesehenen Fehlbetrag von rund 1,1 Millionen Mark zu b e fettig e n , sondern bar-

Der letzte Tag des Londoner Nationalistenkongresses

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große Jubiläumsparade der briti- s'ch e n Armee auf dem Truppenübungsplatz von Aldershot abhalten. 9000 Mann, die sämt­liche Formationen des englischen Heeres vertreten, werden an dem Vorbeimarsch teilnehmen. Am Dienstag wird auf der Höhe von Spithead d i e Jubiläumsflottenparade stattfinden, die schon setzt im Mittelpunkt des öffentlichen Inter­esses steht. Mit insgesamt 160 Kriegsschiffen der Mittelmeerflotte sowie der Heimat- und Reserve- flotten wird die Parade die größte Ansamm­lung englischer Kriegsschiffe seit 1914 fein. Der König wird am Dienstagnachmittag an Bord der JachtViktoria and Albert" die Flotten- parabe abnehmen, der ein Vorbeiflug der Marineluft st reitkräfte folgen wird. Am Mittwochmorgen wird König Georg die Schlacht­schiffe persönlich ins Manöver führen. Die Bevölkerung soll die Möglichkeit erhalten, die Vor­führungen von 19 Ueberfeebampfern und weit über 100 kleineren Dampfern und Motorschiffen aus zu verfolgen.

Litauischer Terror über das Grab hinaus.

Der Tod des memelländischen Lehrers Schirrmann.

Tilsit, 12. Juli. (DNB.) Aus Anlaß des Todes bs irn Kownoer Zuchthaus verstör- büuen mernelländischenLehrers Schirr- n a n n aus Plicken (Kreis Memel) hat der litau» jföe Kriegskommandant in Memel sämtliche 2iodesanzeigen und die Bekanntgabe bs Begräbnisses sowie die Beileidskund- coungen der Organisationen und Vereine, denen Dir Verstorbene angehört hat, durch Beschlagnahme bir betreffenden Nummer desMemeler Dampf- lnots" unterdrückt. Weiter ist der litauische P'lizeihilfskommissar Böekeszus in Plicken erschie­ne, wohin die Leiche inzwisck)en übergeführt mor­de ist, und hat dem zuständigen Polizeiwachtmei- sir verboten, an dem Begräbnis teil- z. nehmen. Ferner hat der jetzt in Plicken am» iirenbe Lehrer Seigies es ben Schülern der De l k s s ch u I e Plicken, an ber ber Verstorbene aigefteöt war, verboten, an derBegräb- n sfeicr teilzunehmen. Den Umftänben u-ch muß angenommen werben, baß bas litauische L rektorium bie Maßnahmen veranlaßt hat.

Bemerkt sei noch, baß bie aus Kowno mitgeteilte Todesursache (Blinbbarm- unb Bauchfellent- zimdung mit Vereiterung) sich b e st ä t i g t hat. Alle llmftänbe lassen darauf schließen, daß Schirrmann ar der Verschleppung der Blinddarm- und *8:uchfellentzündung gestorben ist.

2ie Erinnerung an die Schlacht am Boyne- Fluß geht zurück auf die Kämpfe zwischen dem letzlsn Stuart-König Jakob II. und dem Ora- kliei Wilhelm III. Ludwig XIV. von Frankreich W. 3ur Unterstützung feines Kampfes gegen den Drcnier b t e Iren zum Aufstand für ihren legi- tm n katholischen König Jakob II. bewogen. Auf ^iZÖsischen Schiffen mit französischem Geld und srarzösischen Truppen landete 1689 Jakob II. auf iriftjem Boden. Wilhelm III. war genötigt, mit ieimn besten englischen Truppen den Kriegsschau- ilak. in Belgien zu verlassen und nach Irland ibc: zusetzen. Am Boyne-Fluß schlug er am 11. 311(1 1690 mit Hilfe der protestantischen Schot­ter die Truppen König Jakobs in die Flucht, Ja- ;(ob selber floh eilig wieder nach Frankreich. Jr- UanL wurde bis zum folgenden Jahre von König 'Dilhelm III. wieder vollständig unterworfen.

peser seine früheren Forderungen aufs neue ent- pickelt. Oberst de la Rocque bemerkt, er fürchte nur eines, nämlich bie Provokation gegen ein- j?lne Mitglieder der Feuerkreuzler. Zum Beweise, laß diese Bedenken berechtigt seien, erwähnte Oberst le la Rocque, daß gewisse Feuerkreuzler von geg- rerischer Seite hergestellte falsche Einberu- fungsbefehle erhalten haben.

Dreysus gestorben.

ras Ende eines berühmten Kriminalfalles.

Paris, 13. Juli. (DNB.) Oberstleunant Alfred -reyfuß, dessen Spionageprozeß Ende les vorigen Jahrhunderts die politischen Leiden­shaften in Frankreich bis zum äußersten hatte auf- jammen lassen, ist am Freitag in seiner Pariser Oohnung im Alter von 75 Jahren gestorben. Er var seit einem Jahr bettlägerig und hat wiederholt operiert werden müssen.

vnotestantischen Orange-Partei, die de- Jahrestag der Schlacht am Boyne-Fluß gefeiert haLen, wurde von irischen Nationalisten ei gegriffen und mit Steinen und anderen Di:rfgeschossen beworfen. Nach kurzer Zeit ent» vielte sich ein Stra" Hunderte von Anhängern

Hi men, und in dessen Verlauf von beiden Seiten Elt ässe abgefeuert wurden. Die Nationalisten schos- tn von den Häusern auf die Orangisten. Als der Stampf seinen Höhepunkt erreicht hatte, traf die Hi lizei mit mehreren Panzerwagen ein und feierte einige Maschinengewehrsal­ven auf die Menge ab. Sie belegte die Etioßenausgänge mit «Sperrfeuer und konnte gegen 1 Ihr die Ordnung wieder Herstellen. Unter ben Geloteten befinbet sich eine Frau, bie einen Lu?, gen schuß erhielt. Die Mehrzahl der Verletzten, herunter vier Polizeibeamte, mußte ins Kranten- btiis eingeliefert werden. Die Polizei nahm mehrere Bechaftungen vor.

n'd)t ins Äin der itionelien ^inachun. ^e cs Qp, öfung be, n 0 brm.

Der jüdische Generalstabshauptmann Dreyfus -ar Ende 1894 wegen Verrats militäri- cher Geheimnisse z u lebenslänglicher Deportation verurteilt worden und wurde inf Jahre auf der Teufelsinsel bei Cayenne gefan- mgehalten. 1897 begann ein mit äußerster Heftig­st geführter politischer Feldzug, in dem u. a. mile Zola mit seinemJ'accuse" führend betei­lt war, für die Revision des Urteils, die Beßlich trotz größter politischer Widerstände vom assationshof genehmigt wurde, als der eigentliche ater seine Fälschungen eingestand und Selbstmord 6iging. Das Kriegsgericht in Rennes ver- lteilt Dreyfus abermals, und zwar zu 10 Jahren fttungshaft. 1903 erwirkte Iaurös eine Wie- eraufnahme des Verfahrens, worauf : reyfus freigesprochen und als Major wieder ein» istellt wurde. Bald darauf trat Dreyfus in den iuhestand, wurde aber im Weltkrieg zum Oberft» Utnant befördert.