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13.4.1935
 
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pater habe sich aus der Fertigkeit und natür- chen Veranlagung des Einzelnen eine Ar- beltsteilung vollzogen, die zur Entstehung bestimm- ter -oerufe beführt habe. Der Germane habe in der Arbeit eine Hohe sittliche Verpflichtung gesehen, nämlich die der Erhaltung und Sorge für die Fa­milie und damit der Gemeinschaft. Er habe nicht um des Geldverdienens willen gearbeitet, ^u- fammenraffen irdischer Güter sei ihm fremd ge­wesen. Diese gesunde Auffassung von der Arbeit habe sich durch das ganze Mittelalter hindurch rein erhalten. Das Bestreben und die Leistungen der Zünfte zeugten davon. Schon den Lehrling habe man in der Auffassung der Arbeitsleistung sv er­zogen, daß er später ein würdiges Mitglied in der Gefolgsgemeinschaft fein konnte. Dem Volke ge­genüber habe der Meister die Verantwortung für Lehrling und Geselle getragen. Die Arbeit' habe daher damals ein doppeltes Treuever­hältnis bedeutet. Entehrende Arbeiten, wie sie im alten Römerreich von den Sklaven verrichtet wurden, habe man bei uns nicht gekannt. Man sehe daraus, daß in Deutschland der Begriff Arbeit" eine hohe sittliche Pflicht des Einzelnen der Gesamtheit gegenüber bedeutet habe.

Durch die französische Revolution, die die Gleich­heit aller Menschen und damit auch ihrer Arbeit predigte, sei dann die gesunde Auffassung von der Arbeit verwässert und schließlich von Kapitalismus und Liberalismus völlig verdorben worden. Das

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tändnis gezeigt und vor allen Dingen nicht die nötige Achtung vor der Arbeit des andern gehabt Welche furchtbaren Folgen sich hieraus entwickel­ten, habe die Vergangenheit uns deutlich aufge­zeigt. Eine tiefe Kluft sei zwischen Hand- und Geistesarbeiter entstanden, zum Schaden des ge­samten deutschen Volkes.

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pg. Demmer, Frankfurt a. M

einen Vortrag über denBegriff der natio­nalen Arbeit". Der Redner zeichnete zunächst .in trefflicher Weife auf, wie in den letzten Jahr­zehnten aus einer falschen Weltanschauung her­aus häufig junge Menschen zu einer Berufswahl gezwungen wurden, die weniger ihrer Veranla-

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rnaterialistische-kapitakistische Wirtschastsdeckken die­ser Zeit habe die sittliche Verpflichtung des Ein­zelnen gegenüber seiner Volksgemeinschaft gelöst und dadurch dem Kapitalismus freie Bahn zu feiner eigennützigen Entwicklung geschaffen. Die Auffassung von der Arbeit sei in der Folge sittlich gesunken. Der Einzelne habe von seiner Arbeit viel Gewinn erhofft und in dem Erraffen mög­lichst viel irdischer Güter seineArbeitserfüllung" gesehen. Der Jude, der aus einem zwischen den Völkern stehenden Element stamme, habe diese Auf­fassung von Arbeit und Wirtschaft nach Kräften gefördert, dadurch ein ungesundes Verhältnis zwischen Arbeitgeber und -nehmer geschaffen und diese Lage weidlich zu seinen Gunsten ausgenutzt.

Für uns Nationalsozialisten sei die Arbeit ein hoher sittlicher Begriff dem ganzen Volke gegen­über. Arbeit und Wirtschaft dürfe nicht Selbst­zweck sein, sondern müsse der Volksgemeinschaft dienen. Genau so wie der Magen mit den Ver­dauungsorganen die Aufgabe habe, den mensch­lichen Körper am Leben zu erhalten, so habe die Wirtschaft, als ein Teil des Ganzen, der Erhal­tung und Gesundung des Volkes zu dienen. Jeder müsse daher auf dem Posten, auf den ihn das Leben gestellt habe, seine Pflicht restlos zum Wohle der Gemeinschaft erfüllen.

Der Redner führte in packenden Worten aus, daß diese Erkenntnis die Frontgeneration geboren habe. In Hinblick auf das große Ziel, dem Feinde das Eindringen in unsere deutsche Heimat zu ver­wehren, habe damals jeder bis zum letzten seine Pflicht erfüllt. Von derselben Pflichterfüllung und

Kameradschaft, die im Schützengraben geherrscht habe, müsse auch die Arbeit in der Wirtschaft ge­tragen sein. Nur so würden wir dem Begriff der Arbeit im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung gerecht werden.

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