Wirtschaft
leit,
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Aus dem Verwaltungsbericht der Reichsbank für gesetzlichen Reservefonds und 18,0 Millionen dem )34 geht hervor, daß sich die Notenbank auch im Reich zu. Weitere 18 Millionen RM. werden zur
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Frankfurt o. M.
Berlin
Serltn
Frankfurt a. M
kurs bgrfe »urü
12-MLrz
11.März
11 3
Dütum
113 | 12 3
Banknoten.
112,4
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100 96,25 101,75
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99,75
93
11.3 ! 12-3
1934 geht hervor, daß sich die Notenbank auch im abgelaufenen Jahre ganz in den Dienst des'Wieder- aufbauwerks gestellt hat. Die erfreuliche Entwicklung der Steuereinnahmen erlaubte eine planmäßige Abdeckung fälliger Steuergutscheine, die als Vorgriff auf künftige Mehrerträge in früheren Jahren ausgegeben waren, und begünstigte eine Umgestaltung des Steuerwesens unter Berücksichtigung sozialer und allgemeinwirtschaftlicher Gesichtspunkte.
Ausschüttung einer Dividende von 12 d. S). verwendet,, und zwar gelangen 8 d. 5). an die Anteilseigner zur Auszahlung, während der Rest dem Anleihestock überwiesen wird.
(53,50) gehalten. v m
Am Rentenmarkt hielt die Geschaftsstille weiter an, die Kurse waren aber nur wenig verändert. Etwas fester lagen Reichsbahn-VA. mit 120 (119,75). Altbesitz mit 112,40, späte Reichsschuldbuchforderungen mit 97,25 und Zinsvergütungsscheine mit 90,50 lagen unverändert, ebenso Kom- munal-Umschuldung.
Auch in der zweiten Börsenstunde blieb die Kursgestaltung uneinheitlich, doch überwogen meist leichte Besserungen. Das Geschäft konnte sich aber kaum beleben. Nur Daimler lagen mit 93,50 (insgesamt plus 3 v. H.) weiter lebhaft Erholt waren AG. für Verkehr mit 80,50 nach 79,50 und AEG. mit 35 (34,50). Etwas befestigt waren ferner Mannesmann bis 79, Goldschmidt mit 94,25 und Hapag bis 32,75 bis 32,65. Niedriger lagen anderseits Stabl- verein mit 77,25 nach 77,50, Holzmann mit 87,50 (88,50), Bemberg mit 119,25 (121,25), Conti Linoleum mit 153 (154) und Harpener mit 89.25 (99). Sehr fest waren Südd. Zucker mit 168 (165). JG- Farben blieben zu 141 und Reichsbank zu 165,75 bis 166 gut gehalten.
Am Rentenmarkt traten später keine Veränderungen ein, etwas fester lagen 5proz. Stahlverein
leicht und doch dauerhaft, Kanus mN and ohne Seitenbordmotor, bunt gestrichen und glänzend gelackt, elegante Segelboote m allen Größen und M o t o r j a ch t e n , die den Blui in den schön und bequem eingerichteten Kajuten-
99,9 96,25 101.75
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99.6
93
Buenos Atre.
Brüssel.....
Rio de Jan.
Costa ......
Kopenhagen. Danzig.....
London HelsingsorS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien
Oslo..... :
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schwei.; .... Spanien.... Prag.......
Budapest ...
Neuqork...
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. 6 2 Kl
.. O|
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. Rheinische Elektrizität ........
Rhein. Wests. Elektr..........
Schuckert S Eo...............
Siemens & Halske............
Lahmeyer LLo.............
Buderus ...................
Deutsche Erdöl Gelsenkirchener..............
Harpener...................
Hoejch Eisen—Köln-Neuessen .. Ilse Bergbau ...............
Ilse Bergbau Genüsse........
Klöcknerwerke .............1
Mannes m ann-Rbhrea........
Die Reichsbank im Zähre 1934.
Oer Verwaltungsbericht. - Wieder 42 Prozent Dividende.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchiaffenen Dividende an. - Reichsbankdtskont 4 o.!).. Lombardzinsfuß 5 v. Y.
1.5 . 5 . 6 . 4 . 7 . 7
Abendbörfe still.
Infolge der fortdauernden Zurückhaltung von Kundschaft und Kulisse hatte auch die Abendbörfe im ganzen nur sehr kleines Geschäft. Di« Grundtendenz blieb aber freundlich, und auch die Kurse lagen im Vergleich zum Berliner Schluß voll behauptet. Weiter befestigt waren bei 06^0111115= mäßig lebhaftem Umsatz Daimler auf 94,50 (93,90), auch Adlerwerke Kleyer im Freiverkehr etwas mit- gezogen und auf 88,50 (88) anziehend. Am Kasta- markt waren Commerzbank aus 82 (81,50), JG.- Chemie-Basel volle auf 159,75 (159) und do. leere auf 139,50 (138) befestigt. f
Die Rentenmärkte lagen durchweg gefchafts os bei unveränderten Kursen. Im Freiverkehr wurden Mirschau-Wiener Stücke-Obl. mit 14,25, do. Mark- Obl. mit 15,25 und Iwangorod Dombrowa nut 14 je 0,25 v. H. höher bezahlt.
U. a. notierten: Altbesitz 112,25, 5proz. Stahlverein 96,65, 6proz. Stahlverein 98,65, 4proz. Goldmevikaner 7,25, Commerzbank 82, DD.-Bank 82,50, Dresdner Bank 82,75, Franks. Hyp.-Bank 101,50, Reichsbank 166,50, Buderus 92,40, Mannesmann 78,75, Rheinstahl 95, Stahlverein 77,25, AEG. 34,75, Bemberg 118,75, Conti-Gummi 152,25, Daimler 94,50, Dt. Linoleum 151,50, JG.-Farben 141,25, Gesfürel 116,75, Goldschmidt 95,50, Holzmann 88,25, Lahmeyer 120, Metallgesellschaft 91, Schuckert 101,75, Siemens 141,25, Südd. Zucker 168, Reichsbahn-VA. 120, Hapag 32.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Frankfurt a. M., 12. März. Die Zufuhren in deutschen Gemüsen lassen zwar nach, sie übersteigen aber weiterhin die Nachfrage. Feldsalat, Karotten, Unterkohlrabi, Weihe und Rote Rüben
6% Deutsche RetchSanlethe v. 1927 4% Deutsche Retchsanl. von 1934 5%% Doung-Anleihe von 1930 .. 1 Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auölos.-Rechten .............
4‘ 1% Deutsche Reichdpostschatzan- weisungen von 1934, I.......
6% ehern .8% Hess. Voltsstaat 1929 trückzahlb. 102%)............
4Yi% ehern. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........
bYi% ehern. Hess. Landes-Hypo- lhekenvank Darmstadt Liaui ...
4%% ehern. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhelsen Provtnz.AnIeihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
4 yz°/0 chem.8% Franks. Hyp.-Bank Goidpfe. 15 unkündbar biü 1985
ßy2% ehern. 4>/,% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriese.......
6%% ehern. 4ys% Rheinische
Hhp.-Bank.Ltqu.-Goldpfe
4ya% ehern. 8% Pr. LandeSpfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
4%% ehern. 7% Pr. Landespfand- vriesanst., Gott) fiomm. Cbl.VI
Steuergutich.Berrechnungsk. 35-39
4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4';% desgl. von 1913..........
5% obgest. Goldmexikaner von 99 4% Tückische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
sind schwer verkäuflich. Für Wirsing und Rosenkohl ind die Preise etwas gestiegen, im übrigen blieben ie unverändert. Ausländische Gemüse und Salate waren bei wenig veränderten Preisen und lebhaftem Geschäft reichlich angeboten. U. a. notierten: lolumen- kohl, Steige 12 und 18 Stück 450 bis 525 (ital.), Eskarol, Steige 18 bis 24 Stück 120 bis 180 (dal.), Feldsalat, Freiland 25 bis 30, Mistbeet 30 bis 60, Gelberüben 2,5 bis 3, Karotten 4 bis 5, Unterkohl, rabi 3 bis 4, Kopfsalat, ©teige 24 Stück 200 bis 275 (span.), Schlüpfer und Lattich (Mistbeet) 60 bis 80, Lauch 2 bis 4, Meerrettich, je nach Gute 12 bis 28, Rosenkohl 25 bis 28, Rote Rüben 3 bis 3,5, Rotkraut 10 bis 14 (holl.), Sellerie, je nach Größe 5 bis 28, Spinat 14 bis 15, italienischer 16 bis 18, Tomaten 20 bis 25 (Kanadier), Weißkraut 5 bis 6 (holl.), Wirsing 8 bis 14, holländischer 5,5 bis 7, Zwiebeln 8,5 bis 9.
Obst- und Südfrüchte: Angebot von deutschen Aepfeln geringer, Nachfrage schwächer, aber noch zufriedenstellend. Preise unverändert. In spanischen Apfelsinen bestand starkes Angebot, bei unveränderten Preisen war das Geschäft nicht voll befriedigend. Bananen erfuhren infolge des knappen Angebots eine weitere Preiserhöhung. U. a. notierten: Aepfel I 30 bis 35, II 22 bis 28, Boskop I 28 bis 35, amerikanische Aepfel, Kiste etwa 40 Pfund, rot 1350 bis 1550, gelb 1500 bis 1700, Apfelsinen, blond 15 bis 18 (span.), Blut 15 bis 20 (span.), italienische, blond 16 bis 18, Blut 20 bis 23, Bananen, Kiste 25 Pfund, Kamerun 850, Jamaika 900 bis 950, Brasilien 650 bis 700.
Mainzer Schlachtviehmarkk.
Mainz, 12. März. Auftrieb: 28 Ochsen (zum Diehhof direkt zugeführt 7 Stück), Bullen 41, Kühe 391 (5), Färsen 148 (3), Kälber 320 (18) Schweine 722 (30). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 39, b) 35 bis 38, c) 32 bis 34. Bullen a) 36 bis 38, b) 33 bis 35, c) 28 bis 32. Kühe a) 35 bis 38, b) 29 bis 34, c) 23 bis 28, d) 15 bis 22. Färsen a) 40, b) 35 bis 39, c) 29 bis 34, d) 24 bis 28. Kälber b) 43 bis 48, c) 36 bis 42, d) 25 bis 35. Schweine b) 49 bis 52, ■ c).47 bis 51, d) 45 bis 49. Marktverkauf: Rinder , lebhaft, Kälber rege. Schweine mittelmäßig, alles i ausverkauft.
raum freigeben.
Was find aber die kleineren Boote ohne Zell, Schlafsack und Gummimatratze? Ohne Ehgeschirr, Spirituskocher und Wasserbehälter? Die gesamten Ausrüstungsgegenstän de, die erst em sorgloses Wasserwandern ermöglichen, stnd zwischen den Booten aufgebaut, formschön, praktisch und preiswert, für jeden Bootstyp das Paßende. Gerade auch im Zubehör, in den scheinbaren „Nebensächlichkeiten" zeigt die deutsche Wassersporttndu- ftrie ihre Vielgestaltigkeit und hervorragende Werkmannsarbeit. Jeder Wasserfreund und Fachmann, aber auch jede Landratte begibt sich sogleich in Gedanken auf große Fahrt, läßt sich die Sonne aus den Buckel brennen und schnuppert die frische
Auch die Marine treibt Wassersport. Im Schwimmen, Rudern und Segeln muß jeder Matrose 1 Meister sein, denn in seinem schweren Beruf gut es in jedem Wetter Dienst zu tun, und darum muh er das Element auf jede Weise beherrschen können. 1 Besonders das Rudern gehört zur notwendigen Ausbildung des Jungmatrosen. Sind doch die Rettungsboote bei der Reichsmarine Ruderboote, und zwar keine Sportfahrzeuge, sondern seefeste, breite Boote, die nicht leicht zu handhaben sino, wie man an den ausgestellten Jollen und Kuttern feststellt.
Daß die Reichsmarine sich in jedem Gebiet des Wassersports mit den zünftigen Sportvereinen messen kann, bestätigt immer wieder die jedes Jahr stattfindende „Vieler Woch e", an der sich das letztemal nicht weniger als vierzehn Nationen beteiligt habe-.
)er Kampf gegen den nassen Tod.
Das ist ein ernstes Kapitel im Bereich des Wassersports. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft gibt an Hand von eindringlichem Bildmaterial Einblick in ihre so wichtige, selbstlose Arbeit. Rührend wollen uns heute die ersten organisierten Rettungsversuche erscheinen, die vor mehreren hundert Jahren unternommen wurden. Da gibt es einen recht unpraktischen Schwimmgurt aus dem 15. Iahrh u n - dert, eine auf Fässern schwimmende Holzspindel, an die sich ein Schiffbrüchiger klammert, und — ans dem Jahre 1850 — ein Karussell, an dem man schwimmen lernen kann.
Heute sind rund 30000 aktive Rettungsschwimmer in der deutschen Volksgemeinschaft eingesetzt, die zielbewuht geschult und ständig leistungsfähig gehalten werden.
Wikinger von heute.
Wenn man in der Schau „Vom Einbaum bis zum modernen Wafsersportgerat da- kunstgerechte Modell eines Wikinaerschiffes betrachtet, dann lebt nordische Romantik wieder auf, und wir versenken uns gern in die Zeit, da die kühnen Beherrscher der Meere mit Sturm und
Wellen kämpften.
Aber müssen wir uns mit dem Gedanken an jene romantische Zeit begnügen? Sind nicht unsere mutigen Wasserwanderer, die sich im Kanu oder im Faltboot die wildesten GewWer und damit ge= walticvs Naturleben erschließen, die Nachsatz- renber Wikinger? Mit Boot und Zelt ziehen sie los, die Wildflusse der Balkanländer hinunter oder auf die Seen Finnlands. Diese Fahrten sind nicht nur hervorragende sportliche Leistungen, sondern auch Bekenntnisfahrten für unser Vaterland. Ein fesselnder Bildbericht von den Eindrücken, die sich dem Wasserwanderer auf großer Fahrt bieten, und die einfache Ausrüstung eines „Wikingers von heute" unterstreichen die Werbung für das Wasserwandern.
Der Wassersportgedanke lebt in unserem Volk und wird sich, nicht zum wenigsten durch diese Ausstellung, immer neue Freunde gewinnen.
Uneinheitlich.
Frankfurt a. M„ 12. März. Den vorbors- liehen Erwartungen entsprechend nahm die heutige Börse einen ruhigen Anfang. Die Beteiligung der Privatkundschaft blieb klein und nur auf einige Spezialwerte beschränkt. Die Kulisse hielt mit Eigengeschäften ziemlich zurück, zumal besondere Anregungen nicht Vorlagen. Die englische Unterhausdebatte blieb ohne Einfluß, im allgemeinen ist man in bezug auf die außenpolitische Lage aus Abwarten eingestellt. Bei freundlicher Grundtendenz lagen die ersten Kurse uneinheitlich.
Am Aktienmarkt wiesen Daimler Motoren, die ab heute auch hier konvertiert notiert werden, größere Umsätze auf. Der erste Kurs stellte sich aus 91 £5 v.H. (Berliner Schlußkurs 90,50), später fliegen sie bis auf 92,65 v.H. an. Am Mvntanmarkt konnten sich Stahlverein bei kleiner gewordenen Umsätzen auf 77,50 (76,75) und Mannesmann auf 78,75 (78,13) befestigen, dagegen gingen Rhemstahl auf 95 (95,75) und Klöckner auf 86,75 (86,95) zurück, Buderus lagen mit 92,50 unverändert. Am Elektrvmarkt waren AEG. auf Gerüchte, die von einer Sanierung im Verhältnis 3:1 wissen wollten, angeboten und auf 34,50 (35,40) ermäßigt, ferner büßten Lahmeyer 1,50 v. H. ein. Dagegen hatten Schuckert weitere Nachfrage und fliegen auf 101,90 (100,50), auch Siemens waren um 0,75 v. H. fester. Chemische Werte lagen zwar still, aber freundlich. JG.-Farben 141 (140,75), Goldschmidt weiter erhöht auf 93,90 (93). Fest lagen Metallgesellschaft mit 91,13 (90), Scheideanstalt blieben zu 206,75 unverändert. Schiffahrtswerte erhöhten sich bis zu 0,25 v.H., während AG. für Verkehrswesen mit 79,50 (80,50) erneut schwächer lagen. Etwas gedrückt waren außerdem Reichsbank mit 166 (166,50), Bank für Brauindustrie mit 112,50 (113), Cement Heidelberg mit 116 (116,50) und Zellstoff Waldhof mit 109,75 (110.25). Hanfwerke Füssen zogen leicht an auf 79,75 (79,50), Kundseide AKU. lagen mit 53,40
Die Auflockerung des Geld- und Kapitalmarktes machte erhebliche Fortschritte und ermöglichte zu Beginn des Jahres 1935 die Durchführung einer umfassenden Zinssenkung.
Der planmäßigen Finanzierung der Arbeitsbeschaffungsprogramme gab die Reichsbank durch ihre Rediskontzusage die entscheidende Stütze. Die Fürsorge für die Kreditbedürfnisse der privaten Wirt- schäft wurde hierüber nicht vernachlässigt. Das bisherige System der Devisenbewirtschaftung wurde durch den Neuen Plan ersetzt, der die Wareneinfuhr den vorhandenen Zahlungsmöglichkeiten anpassen soll. Ebenso wurde der Schuldendienst der mittel- und langfristigen Auslandsverpflichtungen einer Neuregelung unterworfen. Zur Entlastung der Reichsbank von den mit den Derrechnungsabkornmen zusammenhängenden Aufgaben wurde die Deutsche Derrechnungskasse errichtet. In den Verhandlungen mit den Stillhaltegläubigern gelang es, eine weitere Herabsetzung der Kreditlasten zu Gunsten der deutschen Schuldner durchzusetzen.
Der Reichsmarkkurs im Auslande konnte weiter in der Rahe der Münzparität gehalten werden, die in der zweiten Jahreshälfte sogar vielfach überschritten wurde.
An der Wiederherstellung eines leistungsfähigen Kapitalmarktes wurde im Berichtsjahr unter maßgeblicher Mithilfe der Reichsbank weitergearbeitet und ein wesentlicher Fortschritt zur Normalisierung des Zinsstandes erzielt.
Der R o h g e w i n n der Reichsbank ist von 129,4 Millionen RM. in 1933 auf 133,6 Millionen in 1934 gestiegen, und zwar infolge der verstärkten Inanspruchnahme des Reichsbankkredits. Die Ausgaben sind von 89,3 auf 93,6 Millionen angewachsen. Die Zahl der Angestellten, Arbeiter und Beamten stieg von 13 903 auf 15 808. Der Reingewinn ist mit 40,0 gegen 40,1 im Vorjahre fast unverändert. Davon fließen 4,0 Millionen dem
* Keine Preissenkungen für Serien» möbel. Es ist, wie die Fachuntergruppe Serienmöbelindustrie mitteilt, nicht damit zu rechnen, daß für Möbel Preissenkungen eintreten werden. Dagegen spricht schon die Tatsache, daß die Holzpreije seit 1933 nicht unerheblich gestiegen sind und sonstige Möglichkeiten für eine augenblickliche Senkung der Preise nicht bestehen. Seit März 1932 stlid.^ beziffern der Großhandelspreise für Möbel um 12,5 v. H. zurückgegangen, während die Holzpreife um 35 bis 60 v. H. gestiegen sind. Dies hat auch der Reichskommissar für Preisüberwachung im Dezember v. I. ausdrücklich anerkannt.
♦ Das Vordringen der deutschen Automobilindustrie in Dänemark. Das Interesse das der deutschen Automobilmdustrie m Dänemark anläßlich der Automobilausstellung in Berlin entgeaengebracht wurde, hat nunmehr seinen sichtbaren Ausdruck in der Eröffnung einer Verkaufsstelle der Adi er werke in Kopenhagen gesunden, die in Dänemark Adlerwagen auf den Markt bringen soll. In diesem Zusammenhang verlautet ferner daß in der nächsten Zeit in Kopenhagen auch eine Verkaufsstelle der Auto-Union eröffnet werden soll. , e ,..
* Da s amerikanische Generalkonsulat in Frankfurt für die Saar zuständig. Wie mitgeteilt wird, hat das Staatsdepartement in Washington das bisherige Saargebiet mit Wirkung vom 1. März 1935 dem Bezirk des amerikanischen Generalkonsulats in Frankfurt a. M. zu- qeführt. Es wird auf diese Aenderung hingewiesen, um Verzögerungen und Mißverständnisse über die Zuständigkeit zu vermeiden.
Khein-Mainische Miiiagöbörse.
mit 96,50 bis 96,75 (96,50). Goldpfandbriefe begegneten erhöhter Nachfrage und zogen meijt bis 0^25 vom Hundert an, Kommunal-Obligatwnen und Liquidationspfandbriefe lagen ziemlich unverändert. Stadtanleihen waren uneinheitlich bei kleinen Abweichungen. Don fremden Werten zogen 4,50 Irrigation auf 7,25 (7,05) an. — Tagesgeld unv. 3 v. H.
Wafferbrife.
„Bremen" - zwei Mann Besatzung.
Erweiternd und vertiefend sind, wie immer, die Sonder schauen, die der Ausstelluna angegliedert sind. Die Potsdamer Modellbauschule hat mehrere Schiffsmodelle hergeliehen, die von dem tiefen, mitschaffenden Interesse der deutschen Jugend an der Flotte zeugen. Ganz erstaunlich die genaue Uebereinstimmung der Modelle mit den großen Vorbildern, bis zum letzten Rettungsring und Bullauge. Die kleine „Bremen" trägt 18 Mann und kann von zwei Mann Besatzung gefahren werden. Stolz und fast gewaltia wirkt der graue Schlachtkreuzer „Hindenburg", dem auch das Flugzeug nicht fehlt, und erheiternd mutet mit einen Säulchenbalkons das Modell der „Dictory an des Flaggschiffes, das Nelson in der Schlacht von Trajalgar geführt hat.
Zeder Matrose ein Wassersportler.
A.E.G 0
Bekula 10
Eieltr. LieferungSgesellschast... 5
Licht und Kraft ...........6 yt
Felten & Guilleaume 0
Schluß« turs
11 3
Swlußk. Mittag- börse
12-3.
Die Gesamtumsätze der Reichsbank haben im Jahre 1934 685 311,9 (644 332,3) Millionen RM. betragen.
Rundfunkproqramm
Donnerstag, 14. März.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik. 7: Früh- konzert. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk: Volksliedsingen. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.45: Sozialdienst. 12, 13.15: Mittagskonzert. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten der Gauleitung. 15.15: Kinderfunk. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Kleine Kammermusik. 18: Bücherfunk: „Neue nordische Prosakunst". 18.15: „Die Verehrung der Toten", Vortrag von Hugo Hertwig. 18.30: Aus Wald und Flur. 19: Das Handwerk und der Reichsberufswettkampf. Gespräch zwischen dem Reichs- Handwerksmeister Pg. Schmidt und dem Jugend- malter der Reichsbetriebsgemeinschaft Handwerk, Gebietsführer Langer. 19.20: Und jetzt ist Feierabend: „Das ist die Berliner Luft ...". 20.15: Aus dem Haufe des Oberpräsidenten von Hessen-Nassau, Prinz Philipp von Hessen, Kassel: Kammermusik. 21: „Die luftigen Musikanten", ein romantisches Märchen nach Clemens Brentanos Singspiel neu erzählt von Paul Heinrich Gehly. Musik von E. T. A. Hoff- - mann (1804). 22.20: Die Stadt hört auf — das Land erstirbt, Bericht vom Rande einer Großstadt. 23: Reichssendung: Zeitgenössische Musik. 24 bis 2: Nachtmusik.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Mittwoch, den 13. März.
Gießen. Johanneskirche. 18 Uhr: Passionsanbacht; Pfr. Ausfeld.
Donnerstag, den 14. März.
Gießen. üapeUe des Alten Friedhofs. 20.15 Uhr: Passionsandacht; Pfr. Anthes.
Freitag, den 15. März.
Gießen. Petruskapelle. 20 Uhr: Passionsandacht; Pfr. Trapp.
Schluß/. Mittag- börse
12 3
Datum
4% deSgl. Serie 11 5% Ruinän. vereinh. Rente v. 1903 4s4%Numän.vereinh.Renlev.i913 4% Nu manische vereint). Rente . - 2 y4% Anatolier..............
Hamburg-Amertka-Paket 0 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz- und Prtvat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank 0
Reichsbank ................ 12
Berlin, 12.März_______
Amerikanische Noten
Belgitche Noten..................
Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, A 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische illoten ...........
Ungarische Noten
Schluß- XT 'urs börse
Frankfurt 0.2JL
Beum
Schluß« kurs
Schlußl. Abend- börse
Schluß- lurs
Schlußt. Mittag, börse
üatum
113
12-3
11.3
12 3
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
»rief
Geld
Brief
0,648
0,652
0,648
0,652
58,17
58,29
58,17
58,29
0,199
0,201
0,199
0,201
3,047
3,053
3,047
3,053
52,14
52,24
52,43
52,53
81,06
81,22
81,11
81,27
11,675
11,705
11,74
11,77
5,155
5,165
5,185
5,195
16,43
16.47
16,43
16,47
168,27
168,61
168,24
168,58
20,98
21,02
20,98
21,02
0,687
0,689
0,690
0.692
5,649
5,661
5,649
5,661
58,69
58,81
59,01
59,13
48,95
49,05
48,95
49,05
10,60
10,62
10,66
10,68
60,21
60,33
60,54
60.66
80,72
80,88
80,72
80,88
33,97
34,03
33,93
34,01
10,37
10,39
10,376
10,396
■—
—
—
2,454
2,458
2.466
2,470
8,5
8,5
—
—
Mansselder Bergbau........
. 8
93
92-5
93
93
4,4
6,75
4,3
6,75
4,37
6,5
—
Kokswerle .................
—
—
105,5
105,75
—
—
——
■
212,75
210
210,5
206
4
4
4
4
Rheinische Braunkohlen .....
12
35,5
35,75
36
36
Rhetusiahl................
3'/,
95,75
95
96
94,75
Vereinigte Stahlwerke.......
. O
/6,7b
77,25
76,4
77,25
32,13 27
. O!
12,13
111,5
12,25
111,5
12,25
111,75
12,4
112
32,5
32
32,25
Kaliwerke Aschersleben......
. 5
—
Kaliwerke Westeregeln......
. 5
111,75
——
112,5
112,65
34,65
80,5
34,9
80,5
34,5
80,5
80,13
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7&|
144
145
145
145
115,5
81,25
111
82
116
81
110,5
81,5
I. G. Farben-Jndustrie.....
141,25
140,75
141,4
Scheideanstalt.............
c^nlkischmidt .............
. 9
2Ub,/D
206,75
—
—
82,5
82.5
166,5
82,5
82,75
166,5
82,5
82,5
166,25
82,75
82,75
166,75
. 0
93
95,5
93,25
95,25
.. *
105,25
105
105,75
105,13
Metallgesellschast...........
.. 41
90
91
90
90,75
34,75
141,25
35,25
141,65
34,65
141,25
Philipp s^>nlzi'i(inn ........
.. O'
88,5
88,25
89,5
88,5
35,4
141,5
Zementwerk Heidelberg ....
.. 5
.. 4
116,5 127
116
127
108
109
108,75
109,25
120,25
120,25
120,5
120,5
104,5
88,75
88,25
88,75
88,75
Schultheis Pahenhofer .....
.. 4
——
—
104,75
116
116,75
116
116,75
Aku (Ällgemeine Kunstseide)
.. O
53,5
53,5
53,9
53,25
115
113,5
.. O
121,25
119
121,5
119
^k>llstnff Woldhof ...........
.. 0
110,25
111
109,75
110,5
100,5
101,75
100,5
102
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
82
81,25
82
81,75
140,5
141,25
141,25
141
Dessauer Gas .............
.. V
—
—
126,5
126,75
121,5
120
121.5
120,5
Dnlm!k>r Wnfnrptt ..........
.. o
90,5
93,9
Deutsche Linoleum.........
.. 6
151,25
151,5
151,25
151,5
92,5
92,4
92,5
92,65
99,4
Orenstein & Koppel ........
rfjp Hmifhnf......
.. O .. 0
40,25
40
85,5
39,75
85,5
39,75
100,5
99,5
100,4
Chade....................
.. 0
201,5
202,5
202
204
—
99,25
88,5
98,5
87.75
Äecumutatoren-Fabrü......
. 12
159
160
99
Conti-Gumim.............
.. 8
152
152,25
152.75
152,25
—
148
146
1 39,25
126
126
126
126
Grthner.................
.. O
I 38,25
1 38,9
1 38
86,9
86,75
87
86,5
78,65
Mainkraftwerke Höchst a.M.
.. 4
91,25
91,5
——
—
78,13
78,75
77,75
Süddeutscher Zucker......
.. s
165
1 168
113
113,25
113,25
113,5
96
96,25
96
96
99,9
96,25
—
—
—
100
100,5
—
97
97
97
97
97
97
97
97
105,9
105,9
105,9
105,9
27,25
28
27,5
28
1,15
1,175
1,2
1,2
7,85
7,9
7,95
7,9
7,2
7,3
7,15
7,4
7,25
7,3
——
7,25
10,7
10,5
10,5
10,7
8,5
8,5
8,65
-
Geld
Brie'
2,418
2,438
57,96
58,20
52,23
52,43
11,705
11,745
16.42
16.4g
167,82
168,50
21,21
21,29
58,85
59,09
—
——
—
_
60.33
60,57
80.44
80,76
33,51
33,65


