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Aus aller Welt

Die

Abschluß der Versuchsfahrt mit heimischen Kraftstoffen.

brachen, so daß Nachrichten über das schwere Un­glück nur spärlich in die Außenwelt bringen. Die Brücke über den Fluh Lhangan wurde weggerissen. Durch herabslürzende Gesleinsmassen wurden meh­rere Bergdörfer vollkommen z e r st ö r t.

Orkan verursacht ein Vauunglück bei Braunschweig.

Ein Orkan, der Braunschweig und seine Um­gebung heimsuchte, hat auf einem Neubau in der Nähe der Stadt ein schweres Unglück verursacht. Bon einem Gebäude deckte der Sturm eine Hälfte des Daches ab und warf sie gegen ein benachbar­tes Gebäude. Dabei wurden mehrere Personen schwer verletzt. Dank dem raschen Eingreifen der Feuerwehren und zahlreicher Arbeitskameraden der Verletzten gelang es, die Unglücklichen schnell unter den Trümmern hervorzuholen. Sechs Arbeiter mußten dem Krankenhaus zugeführt werden. Der angerichtete Sachschaden ist erheblich.

Kleine politische Nachrichten.

Vom Leiter des Reichsoerbandes der Deutschen Presse, SA.-Gruppenführer Weiß, ist mit Wirkung vom 1. Oktober 1935 Pg. Gustav Staebe zum neuen Leiter des Landesverbandes Rhein-Main des RDP. bestellt worden. Pg. Staebe ist Hauptschriftleiter des Frankfurter Volksblattes und führt gleichzeitig die neue zentrale Hauptschriftleitung der übrigen parteiamtlichen Zei­tungen im Gau Hessen-Nassau.

Verlängerung des Danzig-polnischen Hafenproiokolss

Danzig, 11. Okt. (DNB.) Nach mehrwöchigen Verhandlungen sind zwei für die Wirtschaftsbezie- Hungen Polens und Danzigs wichtige Protokolle unterzeichnet worden. Das erste Protokoll beseitigt die Meinungsverschiedenheiten wegen der Auswir­kungen der'Danziger Guldenbewirtschaftung. Das zweite verlängert das vorjährige Hafenprotokoll um ein weiteres Jahr. Der Inhalt wird in einer ge- meinfamen Mitteilung bekanntgegeben, in der es zum Schluß heißtDurch die Unterzeichnung dieser Protokolle ist für die Folge d e r R a h m e n gegeben für eine günstige wirtschaftliche Zu­sammenarbeit zwischen der Freien Stadt Dan­zig und Polen, eine Zusammenarbeit, die sich in der Richtung einer weiteren Normalisie­rung der Danzig-polnischen Beziehungen auswir­ken wird."

Gebietsführung, Personalabteilung

ßin Blick in die Arbeit der HZ.

deutschen Jugend zusammen. Obergebietsführer A x m a n n erläuterte die Grundsätze der zusätz­lichen Berufsschulung, wie sie heute von der Arbeitsfront und der Hitlerjugend gemeinsam durchgeführt wird, und die Bestrebungen, auch für die gewerblichen Berufe jene ideale Arbeitskamerad­schaft zu erzielen, die bereits in der Uebungs- wirtschaft ihren Ausdruck gefunden hat. Beson­ders wertvoll sei die Beteiligung der Studieren- d e n an den Hoch- und Fachschulen, die zum Aus­druck bringe, daß sich die Jugend der Stirn und der Faust heute in bewußter Anwendung von einem unzeitgemäßen Brauchtum gemeinsam die neue

Gebietsführung, Personalabteilung ..." Weißt du, lieber Leser, was am anderen Ende der Tele­phonleitung gearbeitet wird?

Im Gebiet 13, Hessen-Nassau der Hitler-Jugend sind bis zur kleinsten Einheit nahezu 13 0 0 0 Formationsführer eingesetzt, um die Jungvolkpimpfe und Hitler-Jungen für ihre Auf­gabe als Träger des kommenden Reiches vorzube- reiten. Hauptaufgabe der Persona la bteilung des Gebietes 13, Hessen-Nassau ist es nun, diese Führer zu erfassen, sie gegen ungerechtfertigte An­griffe zu schützen, aber auch scharf darüber zu wa­chen, daß nicht durch eventuelle Disziplinlosigkeit d i e einheitliche Linie in der Arbeit der natio­nalsozialistischen Jugend gestört wird. Die Führer sind ferner mit Ausweisen zu versehen, ihre Per­sonalakten sind in Ordnung zu bringen und zu halten, verdiente Führer sind zu befördern usw.

Im einzelnen sind die Aufgaben der Personalab­teilung folgende: Registrierung der Führer sowie Führeroeränderungen, Bestätigungen und Beförde­rungen, Disziplinarwesen sowohl für die Führer als auch darüber hinaus für alle Junggenossen und schließlich die Führung des HJ.-Streifendienstes. Für jeden Führer, einerlei ob in irgendeinem Dienst- ränge bestätigt oder nicht, wird bei seiner Einsetzung eine Karteikarte ausgefertigt, die bis in das einzelne gehende Personalangaben sowie stichwort­artig einen genauen Lebenslauf enthält. Das Gleiche gilt für alle Hitler-Jugend- und Jungvolk­führer, die nicht als Führer einer Einheit, sondern als Mitarbeiter, sei es als Geldoerwalter, Sozialwart, Sportwart usw. tätig sind. Zu den oben genannten 13 000 aktiven Führern im Gebiet 13, Hessen-Nassau, treten noch annähernd 4 0 0 0 Mitarbeiter, so daß die Zahl der zu registrierenden Führer sich auf 17 000 beläuft.

Ein Führer, der sich eine gewisse Zeit in seiner Dienststellung bewährt hat, wird nun zur Be­stätigung oder Beförderung eingereicht. Don den genannten 17 000 Führern sind augen­blicklich etwa 10 500 in einem Dienstrange bestätigt. Für jeden bestätigten Führer ist nochmals eine Karteikarte ausgefertigt, sowie ein P e r so­nn la kt angelegt. Dieser Personalakt enthält die Beförderungs- und Bestätigungspapiere, Lebensläufe, Führerschulzeugnisse, Beurteilungen usw. Die Per­sonalakten müssen laufend ergänzt werden. In die- ser Personalaktenkartei sind ebenfalls die Vertreter und Mitarbeiter der HI. in anderen NS. - Formationen, wie NSV., Reichsnährstand oder die Jugendwalter der DAF. und die HJ.-Adju- tanten der politischen Leiter erfaßt.

2. Jedem Pimpfen müssen die einfachstes aber ; wesentlichen Grundbegriffe des Natio­nalsozialismus eingehämmert werden. Er muß sein Deutschland kennen und lieben, er muß um die große Aufgabe und Sendung dieses Volkes wissen, den Führer muß er stets als Vorbild sehen, muß sein Leben kennen und den Kampf, den er für ein freies, großes Deutschland führt.

3. Alles aber, was der Pimpf tut, muß ihm e i n großes Erlebnis jein, muß aus dem freudigen Glauben an das ewige Deutschland herauswachsen.

So wird eine Jugend werden, bei der Körper, Geist und Seele eine lebendige Einheit ist, e i n Gleichklang und eine Harmonie. Eine Jugend, die mit beiden Füßen fest in der Wirk­lichkeit steht, aber doch ein stolzes Herz und ein großes Gemüt in sich trägt, das sie sich immer wie­der hinaufschwingen läßt zu unseren großen Ideen zu dem, was uns in unseren Fahnen voranweht.

Zwei Verfügungen des Reichsjugendführers haben dieser Arbeit neue Formung und Gestaltung ge­geben.

1. Die Pimpfenprobe;

2. Das Leistungsabzeichen des DJ.

Ab 1. Januar 1936 hat jeder Junge, der in das Jungvolk eintritt, erst die Pimpfenprobe abzulegen. Hat er sie bestanden, dann erwirbt er sich das Recht zum Tragen des Schulterriemens und wird damit erst ordentliches Mitglied im Jungvolk. Bei dieser Pimpfenprobe sind bestimmte Leistungen im 60- Meter-Lauf, Weitsprung und Ballweitwerfen zu er­füllen. Außerdem muß der Pimpf Tornister packen können, eine 1^ tägige Fahrt mitgemacht haben, die sieben Schwertworte des Jungvolks sowie das Horst- Wessel- und HJ.-Fahnenlied kennen.

Durch Leistungsabzeichen des Deutschen Jung­volks wird jedem Pimpf ein Ziel gesteckt, das er erreichen soll. Jeder Junge mit einem gesunden Körper und gesunden Geist wird es erfüllen können, jedoch wird er hierbei alle Willenskräfte und allen Fleiß aufbrinaen müssen, die in ihm stecken. Die Bedingungen haben wir gestern schon hier bekannt- gegeben.

Von unserem Wollen ist jetzt genug gesprochen worden. Daß wir es dabei nicht lassen, sondern unentwegt arbeiten und schaffen, das weiß jeder. So haben wir in unserer großen Werbeaktion die Parole verkündet:

Jeder rechte Junge ein Jungvolk- p i m p f."

Nicht nur jeder Junge wird es begreifen, sondern auch die Elternschaft möge es einsehen und Schlüsse daraus ziehen. Während sich so Millionen Jungen freudig zum Dienst für Volk und Führer bekennen, darfkeinermehr abseits st ehe n. Nichts trennt uns mehr, über Klassen, Stände und Konfessionen hinweg stehen mir zusammen, nicht nur als die jüngsten, sondern auch als die treuesten Soldaten unseres Führers. So mar­schieren wir in die große deutsche Zukunft hinein ---Wir Pimpfe!!

Der dritte Neichsberufs- weitkamvf.

Berlin, 11. Okt. (DNB.) Im großen Sitzungs­saal der Deutschen Arbeitsfront trat der Reichs­ausschuß für den dritten Reichsberufswettkampf der

Wir Pimpfe!

Der Gebietsjungvolkführer Paul Wagner stellt unserer Zeitung folgenden Artikel zur Verfügung.

In Deutschland Hal sich eine große Umwälzung vollzogen. Wir leben in der gewaltigsten Revolution, die Deutschland in seiner ganzen Geschichte durch­gemacht hat. Das ist in den letzten Jahren schon oft- mals gesagt worden, und vielleicht gibt es Dolks- gegossen, die über ihr tägliches und persönliches Leben nichts von Revolution sehen oder sehen mö­gen. Doch nichts beweist die Wahrheit unserer Fest­stellung mehr, als der Weg, den die deutsche Jugend geht. Wer einmal in einem Zeltlager mitten unter Pimpfen gesessen hat, ihre Lieder hörte, sie beim Dienst sah, irgendwo auf einer Waldwiese bei frohem Spiel ober auf Fahrt durch herrliches deutsches Land, der weiß, daß wirklich eine neue Zeit angebrochen ist!

Der Führer hat auf dem Parteitag der Freiheit klar und eindeutig den Weg gezeigt, den der deutsche Mensch i-m nationalsozialistischen Reich gehen muß. Er hat den Formungs-und Erziehungsgang geschil­dert, der beim Pimpfen im Jungvolk be­ginnt und sich durch das ganze Leben des Deut­schen hindurchzieht. In den folgenden Zeilen soll deshalb noch einmal in klaren und deutlichen Worten unser Wollen herausgestellt werden. Unsere Aufgabe ist folgende:

1. Der Junge soll zumganzen Kerl" er­zogen werden. In Sport und Spiel, auf Fahrt und im Lager wird er gesund, kräftig und stählt seinen Körper. Niemals können wir Schlapp­schwänze und Weichlinge gebrauchen, sondern unsere Jugend muß genau jo hart sein w i e die Zeit, in die sie hineinwächst.

gewisser Leistungsabfall im normalen Betrieb ge­trost hingenommen werden könne. Schon allein Die Tatsache, daß alle 46 am Start beteiligten Fahr­zeuge sozusagen gesund und munter hier wieder- zusehen seien, sei außerordentlich vielsagend. Die Bedeutung der Fahrt lasse sich dahin zusammen­fassen, daß die deutsche Motorisierung, wenn es wirtschaftlich ober sonstwie irgend einmal schlimm kommen sollte, frei sei von der gefährlichen natio­nalen Unselbständigkeit in der Treibstoffoersorgung.

50 Tote, 300 Verletzte bei einem Erdbeben in Zentralasien. An der fowjelrufsischafghanifchen Grenze hat sich ein furchtbares Erdbeben ereignet, das nach vorläufigen Mitteilungen etwa 5 0 Tote und über 3 0 0 Verletzte gefordert hat. Wie die Sowjet­ruffische Telegraphenagentur aus Stalinabad, der Hauptstadt der Sowjetrepublik Tadschikistan im Sü­den Russisch-Turkestans, meldet, hat sich die Natur­katastrophe am 8. Oktober um 20 Uhr zugetragen. Das Zentrum des Bebens befindet sich im un­wirtlichen Gebirgsgebiet von Towil-Dorinsk in Tadschikistan, in dem furchtbare Verwü­stungen angerichtet worden find. Die drahtlichen Verbindungen mit dem Erdbebengebiet sind unter-

Dersuchsfahrt m i t heimischen K r a f t st o f f e n, die über mehr als 16 000 Kilo­meter führte, wurde mit einer kleinen Feier auf der Avus in Berlin abgeschlossen. Die an der Fahrt beteiligten 46 Lastkraftwagen sind im besten Zu­stand wieder zurückgekehrt. Korpsführer Hühn­lein gab einen Ueberblick über die Fahrt. Die 46 Lastkraftwagen sind seit dem 19. August unter­wegs gewesen. (Es wurde seinerzeit darüber be­richtet.) Alle Fahrzeuge haben die z. T. sehr schwie­rige Strecke hinter sich gebracht. Korpsführer H ü h n l e i n dankte dann allen, die zum Gelingen des Unternehmens beigetragen haben, vor allem dem Reichsverkehrsminister. Die Erfahrung, die ge­wonnen worden ist, ist durchaus positiv. Zum Schluß sagte der Korpsführer: Die Versuchsfahrt für heimische Treibstoffe 1935 ist ein Markstein in der Entwicklung der Kraftfahrzeuge mit heimischen Treibstoffen. Sie kann eine Großtat genannt wer­den. Der Beweis ist geliefert, daß Lastkraftwagen mit heimischen Treibstoffen wirtschaftlich und be­triebssicher zu betreiben sind. Anschließend sprach der Reichsverkehrsminister Freiherr von Eltz- R ü b e n a ch. Einleitend dankte er dem Korpsführer Hühnlein. Der Erfolg sei so groß, daß ein

Tradition der Leistung schaffe. Der Grund- satz der Freiwilligkeit sei unantastbar. Das Schwergewicht liege in der praktischen beruf­lichen Arbeit, während die w e l t a n s ch a u - licye und körperliche Prüfung nur zur Ermittelung der endgültigen Sieger dienen könne. Der Wettkampf wird 1936 örtlich durchgeführt vom 3. bis 15. Februar, in den Gauen am 14. und 15. März. Der Endkarnpf findet wiederum an einer gefährdeten Stelle des Reiches als Frie­densdemonstration der deutschen Jugend vom 24. bis 30. April statt.

Ernennungen und Beförderungen werden das ganze Jahr hindurch ausgesprochen; sie häufen sich naturgemäß am Geburtstage des Führers sowie am 9. November. Von dem Umfange der Arbeit kann man sich erst einen Begriff machen, wenn man hört, daß für die Bearbeitung nur eines An­trages, die Ausstellung des Ausweises sowie die Ausfertigung der zugehörigen Papiere in jedem einzelnen Falle annähernd dreißig Minuten erfor­derlich find. Und zum 9. November 1935 wer­den annähernd 1500 Ernennungen und Beförde­rungen ausgesprochen werden!

Em anderes Tätigkeitsfeld der Personalabteilung des Gebietes ist die Beantragung und Bearbeitung der H I. - E h r e n z e i ch e n. Jeder Hitler-Junge, der vor dem 2. Oktober 1932 der HI. oder dem Deutschen Jungvolk angehörte, und diesen Einheiten ober einer anderen NS.-Formation bis heute un­unterbrochen angehört, kann bis auf wenige Aus­nahmen das Ehrenzeichen der HI. beantragen. Auf­gabe der Personalabteilung ist es nun, die gesamten Anträge auf ihre Richtigkeit, sowie auf die Zeich­nungsberechtigung der notwendigen Zeugen zu prüfen.

Ein weiteres großes Arbeitsgebiet ist das D i s z i- plinarwefen. Das Gebiet ist in vorletzter Linie die Berufungsinstanz aller in den unteren Ein­heiten zur Erledigung gebrachten Disziplinarange- legenheiten. Wenn man bedenkt, wie oft manch­mal von interessierter Seite die lächerlichsten An­schuldigungen gegen Angehörige der HI. ober bes Deutschen Jungvolks erhoben werben, so kann man ermeßen, welch' ungeheure Arbeit bei ber in jebem Falle peinlich genauen Untersuchung zu leisten ist. In mehr als ber Hälfte ber Berufungsfälle muß im Jnteresje einer wirklich einbeutigen Klärung e i n Lokaltermin burchgeführt werben. Alle Betei­ligten, feien es HJ.-Kameraben ober Außenstehenbe, sollen von ber rücksichtslosen Offenheit bei ber Klä­rung biefer Vorfälle überzeugt jein.

Als letzte, aber nicht unwichtigste Aufgabe ber Personalabteilung des Gebietes soll ber Strel­fen b i e n st genannt werben, ber dieser Abteilung angegliedert ist. Zweck des HJ.-Streifendienstes ist nicht eine ArtSonderpolizei der HI." aufzustellen. Vielmehr ist der HJ.-Streifenbienst im Interesse aller ein Organ, bas innerhalb ber HI. unb bes Deut­schen Jungvolks unb bes Bunbes Deutscher Mäbel in ber HI. bie Disziplin kontrolliert, ben Fahrtbetrieb ber nationalsozialistischen Jugenb be­aufsichtigt, bas weiter auf bie Durchführung ber polizeilichen Vorschriften für bie Jugend achtet sowie auch bie Maßnahmen ber Forstbehörben bei ber Durchführung von Fahrt und Lager überwacht.

Der Zentralverlag der NSDAP., Franz Eher Nachf., hat für bas britte Winterhilfswerk bes beut- fchen Volkes einen Betrag von 100 000 Mark zur Verfügung gestellt.

In ber A u s l a n d s p r e s s e finb in ben letzten Tagen mehrfach Melbungen erschienen, wonach I u b e n vom beutschen W i n t e r h i l f s w e r k nicht betreut werben. Diese Nachrichten finb falsch. Tatsache ist, baß in ber Organisation bes Winter- hilfswerkes auch eine Betreuung ber Juden vorgesehen ist.

Der polnische Außenminister Oberst Beck hat auf seiner Rückreise von Genf nach Warschau einige Stunden in Berlin verweilt. Er hat diese Ge­legenheit zu einem Gespräch mit dem Reichsmim- ster bes Auswärtigen Freiherrn von Neu­rath benutzt.

Wetterbericht

des Reichsrnetterdiensies. Ausgabeork Frankfurt.

Mit bem Abzug bes mächtigen Sturmwirbels nach dem nörblichen Eismeer hat sich über Zentraleuropa kräftiger ßuftbrucfanftieg unb Beruhigung ein» gefteut. Immerhin ist es mit Anhalten ber westlichen Luftströmung in Deutfchlanb vielfach noch zu Regen­fällen gekommen, bie im Norbfeegebiet sogar gewitt­rige Formen annahmen. Bei Jslanb ist ein neuer Wirbel in Entwicklung, boch kann zunächst im Be­reiche bes über bem Kontinent sich aujbauenben Hochbruckrückens mit weiterer Beruhigung gerechnet werben.

Aussichten für Sonntag: Vielfach dunstig ober nebelig, sonst wesentlich freunblicher, mittags ziemlich warmes Wetter, veränberliche Winbe.

Aussichten für Montag: Voraussichtlich Eingreifen bes neuen Tiefbruckwirbels unb zuneh­mende Unbeständigkeit.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.

Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An- zeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. IX. 35: 9929. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein- bruderei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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müßte ein D-Zug im 80-km-Tempo fah­ren, um die Strecke von 26966 km an­einandergereihter Mokri - Schachteln zurückzulegen - die Fabrikation eines einzigen Jahres!

Gibt es einen besseren Beweis der überragenden Qualität?

SUPERB

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